„Permafrost“ von Peter Georgas-Frey

Buch: „Permafrost“

Autor: Peter Georgas-Frey

Verlag: Selbstverlag

Ausgabe: Taschenbuch, 132 Seiten

Der Autor: Peter Georgas-Frey ist ein 1970 geborener Autor, der seit 1999 am schönen Bodensee lebt. Er veröffentlichte bereits Erzählungen und Gedichte wie „Als Paolos Hände reden lernten“, „Soantà“ und „Zeitspuren“, den Roman „Die Revolte“ sowie eine Trilogie rund um die außerirdischen Aurumer, bestehend aus „Die Heimkehr“, „Die Rückkehr“ und „Projekt Epilog“. Zuletzt erschien der Thriller „Alphavirus“, sowie die „Grenzlandgeschichten“, rund um den Bountyhunter Joe.

Das Buch: Für einen Moment scheint es, als habe Joe endlich Frieden und vielleicht sogar das große Glück gefunden. Da gerät innerhalb von Stunden die Welt aus den Fugen. Joe, der sich kurz davor sah ein ruhiges und beschauliches Leben zu führen, muss Hals über Kopf die Flucht ergreifen.

Es ist das letzte Abenteuer des Bounty-Hunters.

Fazit: Würde man dieses Buch verfilmen, erhielte man ein Roadmovie. Denn die Protagonisten – deren fünf – sind in Peter Georgas-Freys sechster und letzter Ausgabe der Grenzlandgeschichten mit dem Kopfgeldjäger Joe in der Hauptrolle schon sehr viel unterwegs.

Dabei nimmt alles seinen Anfang an der Küste Alaskas, wohin sich Joe und seine Freundin Beth zurückgezogen haben. Beide scheinen, ausgehend von Joes Gedanken hierzu, zwar grundsätzlich ganz zufrieden zu sein, vermitteln tatsächlich aber eher den Eindruck einer Zweckgemeinschaft, als den einer intensiven Liebesbeziehung.

Dann steht plötzlich Claude vor der Tür. Ehemals in der Wirtschaft tätig und finanziell unabhängig, versucht Claude nun, in der Abgeschiedenheit Alaskas einen Roman zu schreiben, erinnert diesbezüglich aber eher an „Grand“ aus Camus‘ „Die Pest“, denn trotz seines Verweises auf den angeblichen Umfang seines Manuskriptes hat er so richtig viel vielleicht nicht vorzuweisen.

Claude jedenfalls setzt Joe und Beth davon in Kenntnis, dass aufgrund eines Bebens vor der Küste mit einem Tsunami zu rechnen ist, und die Bevölkerung aufgefordert wurde, die Küstengebiete zu verlassen, und sich im Landesinneren in Sicherheit zu bringen. Joe und Beth steigen zu Claude ins Auto, kurz darauf steigen noch eine junge Meeresbiologin sowie ein älterer Indigener dazu, und los geht es, weg von der Küste und in vermeintliche Sicherheit.

Was folgt ist, wie erwähnt, primär ein Roadtrip, und insofern weicht „Permafrost“ deutlich von den vorangegangenen Teilen der Grenzlandgeschichten ab. Der Autor verzichtet also sowohl auf schurkische Fieslinge, die das Schicksal der Welt in ihrem Sinn ändern wollen, als auch auf temporeiche Action. Vielmehr wirkt das Buch selbst wie eine Reise, primär wie eine des Protagonisten zu sich selbst.

Anstatt also erneut spannenden, uralten Geheimnissen auf die Spur zu kommen, den oben erwähnten schurkischen Fieslingen ins Handwerk zu pfuschen oder alternativ auch atemlos vor selbigen zu fliehen, beschäftigen sich die Charaktere in „Permafrost“ in erster Linie mit sich selbst und miteinander. Begünstigt wird das dadurch, dass in ganz Alaska – vielleicht auch darüber hinaus – das Internet ausgefallen ist, die Charaktere also ein bisschen auf sich selbst zurückgeworfen sind, als wären sie wieder in den 80ern. Wer die vorangegangenen Teile kennte, weiß, dass Joe und sein Kumpel Crunchy daran vielleicht einen gewissen Anteil gehabt haben könnten …

Nachdem klar wurde, dass die Handlung zu nennenswerten Teilen auch daraus besteht, die Figuren untereinander über das Wesen des Menschen, die Verantwortung aller für den Planeten sowie die Bedeutung des Einzelnen vor dem Hintergrund der Ewigkeit reden zu lassen, empfand ich das Ganze erst als gewöhnungsbedürftig, dann aber als angenehm entschleunigend, schließlich als schlüssig, und letztlich eigentlich als absolut folgerichtig, zumal da durchaus kluge Gedanken dabei waren.

Am Ende der Reise stellt man dann einerseits fest, dass man die Grenzlandgeschichten zu keinem passenderen Ende hätte bringen können, und dass selbige ohne diesen letzten Teil erkennbar unvollständig gewirkt hätten.

Und letztlich habe ich sogar mit Joe selbst meinen Frieden machen können, so wie er mit sich auch.

Und das ist alles, was ich darüber sagen kann.

Ich danke Peter Georgas-Frey für die freundliche Übersendung des Rezensionsexemplars. Die Tatsache, dass es sich um ein Rezensionsexemplar handelt, beeinflusst meine Meinung selbstredend nicht.

Demnächst in diesem Blog:INTOXIKATION“ von Kristina Schippling und Matthias A. K. Zimmermann.

„Jeder weiß, dass deine Mutter eine Hexe ist“ von Rivka Galchen

Buch: „Jeder weiß, dass deine Mutter eine Hexe ist“

Autorin: Rivka Galchen

Verlag: Rowohlt

Ausgabe: Hardcover, 320 Seiten

Die Autorin: Rivka Galchen wurde 1976 in Toronto geboren und wuchs in Norman, Oklahoma, auf. Sie studierte die seltene Mischung von Literatur und Medizin in Princeton und an der Mount Sinai Medical School. Ihr Romandebüt Atmosphärische Störungen war ein großer Erfolg in den USA und wurde von den bedeutendsten Rezensenten auf den Titelseiten der Feuilletons gelobt. Der New Yorker listete sie 2010 unter die 20 Besten ihrer Generation unter 40. Rivka Galchen lebt in Manhattan. (Quelle: Rowohlt)

Das Buch: Leonberg, kurz vor Ausbruch des Dreißigjährigen Kriegs: Der kaiserliche Astronom und Protestant Johannes Kepler ist mit den gewagten Thesen seines heliozentrischen Weltbildes bei den württembergischen Herrschern nicht sonderlich beliebt und muss ins Exil. In der Zwischenzeit hält man sich an seiner Mutter Katharina schadlos und beschuldigt sie der Hexerei.
Rivka Galchen schreibt aus Sicht «Kätherlin» Keplers, einer unabhängig denkenden, im besten Sinne «eigenwilligen» Frau von diesem historisch belegten, langjährigen Hexenprozess (1615–21) und stellt sich und uns die Frage, wie wirkmächtig selbstständig handelnde Frauen in der Historie waren. In Galchens Roman prallen Welten aufeinander, politisch, religiös und gesellschaftlich, an einem historischen Wendepunkt vor Krieg, Pest und einsetzender Renaissance. (Quelle: Rowohlt)

Fazit: Mit Büchern über historische Begebenheiten kann man mich eigentlich immer kriegen. Und die Lobeshymnen prominenter Stimmen von Oprah Winfrey über Margret Atwood bis hin zu der von mir sehr geschätzten Lauren Groff – an der Stelle ein gut gemeinter Tipp: Unbedingt „Die Monster von Templeton“ lesen! – waren mehr als zahlreich. Insofern war ich guten Mutes, dass Rivka Galchens Roman bei mir auf ziemliche Begeisterung stoßen würde. Letztlich war dem dann aber leider nicht so. Das liegt in erster Linie an der Erzählweise des Romans, stilistischen Ungereimtheiten und dem Fokus, auf den das Buch gerichtet ist.

Der Roman beginnt mit den ersten Aufzeichnungen von Katharina Kepler, niedergeschrieben von ihrem Nachbarn Simon Sattler, weil Katarina den eigenen Angaben nach des Lesens und Schreibens nicht kundig sei. Katharina, die Mutter des großen Johannes Kepler, lebt ein mittlerweile vergleichsweise unaufgeregtes Leben, das jedoch aus heiterem Himmel aus den Fugen zu geraten scheint, als plötzlich Anschuldigungen einer Bekannten gegen sie getätigt werden, nach denen Katharina aufgrund ihrer praktizierten Hexerei angeblich für den schlechten Gesundheitszustand der besagten Bekannten verantwortlich sein soll.

Katharina wird vom Vogt vorgeladen, der jedoch sehr schnell erkennt, dass die Vorwürfe aus der Luft gegriffen sind und die Sache daraufhin für erledigt erklärt. Katharina jedoch tut das nicht. Sie reicht vielmehr Gegenklage ein und verweist zudem darauf, dass sie als Frau ohne Rechtsbeistand gar nicht hätte vorgeladen werden dürfen, was wiederum den Vogt schlecht dastehen lässt. In der Folge werden die Vorwürfe der Hexerei gegen Katharina doch nochmal genauer untersucht. Und ganz plötzlich reiht sich eine Stimme nach der anderen aus der Bevölkerung in den Reigen der Anschuldigungen ein.

Bis hierhin klingt das vermutlich erst mal ganz spannend, und das hätte es auch sein können, wenn man – aus meiner Sicht – weniger unglückliche Entscheidungen getroffen hätte. Beginnen wir mal mit der Erzählperspektive: Rivka Galchen hätte sich zu einem eher dokumentarischen Ansatz mit einem allwissenden Erzähler entscheiden können, hat jedoch ihre Protagonistin selbst zur Erzählerin gemacht. Das Problem, das ich damit habe, liegt leider in der Figur der Katharina selbst begründet. Während diese im Klappentext nämlich als eine „unabhängig denkende, im besten Sinne «eigenwillige» Frau“ bezeichnet wird, nehme ich Katharina als Person wahr, die anderen Menschen unfassbar gerne deren Leben erklärt. Als eine Frau, die immer wieder mal die Antwort auf eine Frage ist, die nie gestellt wurde. Als jemand, der in fast schon übergriffiger Weisedas Handeln anderer Menschen beurteilt, um dann die Hände zu heben, und selbstmitleidig „Aber was weiß ich schon?“ zu sagen.

Die Fremdelei mit der Hauptfigur habe ich natürlich völlig exklusiv, und anderen Leserinnen und Lesern mag das ganz anders gehen, nur leider führte das in meinem persönlichen Fall dazu, dass ich am Schicksal Katharinas schon sehr schnell so gar kein Anteil mehr nehmen konnte, ja, mir sogar, überspitzt gesagt, vollkommen egal war, ob man sie nun auf den Scheiterhaufen wirft oder nicht.

Dazu kommen dann noch Aspekte, die ich persönlich als stilistische Ungereimtheiten empfinde. So stellt Katharina gleich zu Beginn der Aufzeichnungen klar, des Schreibens und Lesens nicht mächtig zu sein, weswegen ihr Nachbar Simon Sattler ihre Erinnerungen niederschreibt. Nun kann man das so machen, dafür wirken die Aufzeichnungen an vielen Stellen sprachlich aber schlicht und ergreifend viel zu eloquent, als dass man sie einer Person ohne entsprechende Bildung abnehmen könnte. Das führte dann zu weiterer Fremdelei mit Katharina. Die von mir als befremdlich eingestufte Liebe für die heimische Kuh fällt dann auch kaum noch ins Gewicht.

Und letztlich ist es der Fokus des Buches, die inhaltliche Ausrichtung, mit der ich so meine Schwierigkeiten hatte. Ich bin tatsächlich davon ausgegangen, dass der Prozess gegen Katharina im Mittelpunkt des Buches steht. Um diesen Eindruck ebenfalls zu erwecken, sind zwischenzeitlich immer wieder mal Befragungen von Zeugen vor Gericht eingefügt, die zu großen Teilen jedoch der Fantasie der Autorin entsprungen sein dürften. Ansonsten findet man zum eigentlichen Hexenprozess lange nichts, dafür viel familiäres Drumherum. Selbst die Protagonistin selbst stellt in ihrem Aufzeichnungen nach, wenn ich mich recht entsinne, irgendwas bei 180 Seiten herum fest, dass sie noch kaum etwas zum Prozess gesagt habe. Einer der wenigen Momente, in denen ich der Hauptfigur uneingeschränkt zustimmen musste.

Letztlich hat es also mit Rivka Galchen und mir also leider so gar nicht geklappt, weil ich mit einer falschen Erwartungshaltung an das Buch herangegangen bin, wofür die Autorin und das Buch nichts können, und ich eben der Ansicht bin, dass auf Basis dieser Erwartungshaltung die falschen Prioritäten gesetzt und Entscheidungen getroffen wurden.

Ich danke dem Rowohlt Verlag für die freundliche Übersendung des Rezensionsexemplars. Die Tatsache, dass es sich um ein Rezensionsexemplar handelt, beeinflusst meine Meinung selbstredend nicht.

Demnächst in diesem Blog: Schau ma moi, na seng mas scho …

„Das dritte Königreich“ von Karl Ove Knausgård

Buch: „Das dritte Königreich“

Autor: Karl Ove Knausgård

Verlag: Luchterhand

Ausgabe: Hardcover, 656 Seiten

Der Autor: Karl Ove Knausgård wurde 1968 geboren und gilt als wichtigster norwegischer Autor der Gegenwart. Die Romane seines sechsbändigen, autobiographischen Projektes wurden weltweit zur Sensation. Sie sind in über 30 Sprachen übersetzt und vielfach preisgekrönt. 2015 erhielt Karl Ove Knausgård den WELT-Literaturpreis, 2017 den Österreichischen Staatspreis für Europäische Literatur. Er lebt in London. (Quelle: Penguin Random House)

Das Buch: Die Tage sind endlos lang in diesem Sommer in Norwegen, und die Hitze ist schier unerträglich. Die Welt scheint irgendwie still zu stehen, und als Erstem fällt dies Syvert, dem Bestatter, auf. Immer mehr Tage vergehen, ohne dass Todesfälle gemeldet werden. Wie kann das sein? Viele Fragen hat auch die neunzehnjährige Line, die sich in Valdemar, den Frontmann einer sagenumwobenen Band, verliebt. Sie wird in eine geheime, faszinierende Welt hineingezogen, die sie aber auch ängstigt und an die Grenzen des Verstehbaren bringt. Dies wiederum hat sie mit dem Polizisten Geir gemeinsam, der in einem makabren Dreifachmord ermittelt und über die vermeintlich abwegige Theorie, die er am Ende aufstellt, mit niemandem sprechen kann. Ist es letztlich die fragile Künstlerin Tove, die mehr versteht als die anderen? Sie erschafft Bilder, die von den untergründigen Strömungen aus Sexualität und Tod in den Volksmärchen inspiriert sind. Eines Tages hört sie eine Stimme, die zu ihr spricht – und ihr etwas abverlangt. (Quelle: Penguin Random House)

Fazit: An Karl Ove Knausgård scheiden sich, so ist jedenfalls mein Eindruck, die Geister. Für die einen schwafelt er endlos herum, die anderen halten ihn für einen begnadeten Erzähler. Ich gehöre zu den anderen. Und das, obwohl ich eigentlich noch gar nicht so viele seiner Bücher kenne. Seinerzeit unternahm ich den Versuch mit „Aus der Welt“ in sein Werk einzusteigen, allerdings addierte sich die bemerkenswerte Trostlosigkeit dieses Buches zu meiner eigenen, woraufhin die Lektüre aus simplen Selbstschutzgründen abgebrochen werden musste. Und ein Neueinstieg in Knausgårds Welten gelang mir eben erst mit der hier vorliegenden „Morgenstern“-Reihe.

Die allerdings hat mich von Beginn an begeistert, weswegen ich halt zu den eben erwähnten anderen gehöre. Der dritte Teil der Reihe lässt mich jedoch ein wenig ratlos zurück, muss ich zugeben.

Dabei hat der Roman viele positive Aspekte, die es unbedingt hervorzuheben gilt. Dazu gehört ganz zuvorderst, so banal das klingen mag, seine Länge. Oder besser: seine Kürze. Denn während die ersten beiden Teile noch mit knapp 900 und etwas über 1.000 Seiten daherkamen, gelingt es Knausgård ausnahmsweise, seine Gedanken auf „nur“ 656 Seiten zu komprimieren. Das erreicht er dadurch, dass er sich in dieser Fortsetzung auf das beschränkt, was er eigentlich mit der Reihe ausdrücken will – dazu gleich mehr – und dass er zu diesem Zweck eben auf die in den ersten beiden Teilen noch enthaltenen, erzählerischen Spielereien verzichtet, in denen man schon mal auf ein ewig langes, als gänzlich außerhalb des sonstigen Textes liegend empfundenes Essay über das Leben, das Universum und den ganzen Rest – nicht das Buch! – treffen konnte, das in der typischen Knausgårdschen Weise trotzdem faszinierend zu lesen war, oder auf verwirrende Sequenzen, in denen im Koma liegende Figuren des Romans eine bizarre Geisterwelt betreten, die natürlich trotzdem ebenfalls faszinierend zu lesen waren.

Im dritten Teil hält sich der Norweger jedoch nicht mit solch, mit Verlaub, erzählerischem Tand auf und konzentriert sich – so weit jemanden mit einer solch weitschweifigen Erzählweise das eben möglich ist – auf die Intention der Reihe. Und diese ist ein weiterer Pluspunkt. Denn wenn ich mich richtig erinnere, wollte Knausgård mit seinem Mehrteiler verdeutlichen, wie unterschiedlich dieselben Ereignisse von verschiedenen Personen wahrgenommen und interpretiert werden können. Wie beschränkt der einzelne Mensch in seinen Möglichkeiten ist, die Vorgänge in der Welt zu begreifen. Und dass es, so meine persönliche Interpretation, es vollkommen egal ist, wie lange und wie gut man jemanden schon kennt, man damit dann aber allenfalls in der Lage ist, zu erahnen, wie und was diese Person denkt, dass man aber dennoch nicht beurteilen kann, wie es ist, diese Person zu sein.

Und die Umsetzung dieses Vorhabens ist vordergründig, das muss man zugeben, eigentlich gut gelungen, auch wenn der Ansatz dafür recht simpel erscheint. Während die Ereignisse der ersten beiden Teile aus der Sicht einer Fülle von Personen geschildert wurden, rückt Knausgård im dritten Teil Charaktere in den Mittelpunkt, die in den ersten beiden Teilen primär am Rande Beachtung fanden, beispielsweise als Ehefrau oder Ehemann der Protagonisten aus den ersten beiden Teilen. Dazu setzt der Autor inhaltlich vieles auf null und erzählt bereits Geschehenes im Prinzip nochmal, nur eben aus der Sicht der Figuren, die bisher nicht zu Wort kommen.

Als Beispiel sei hier mal Arne genannt. Gleich zu Beginn des ersten Buches der Reihe treffen wir auf Arne, der mit seiner Frau Tove und den drei gemeinsamen Kindern Urlaub an einem Fjord macht. Und zu Beginn von „Das dritte Königreich“ treffen wir eben auf Tove, die mit ihrem Mann Arne und den drei gemeinsamen Kindern Urlaub an einem Fjord macht. Haben wir im ersten Teil diesen Urlaub aus der Sicht von Arne vermittelt bekommen, so erhalten wir eben jetzt die Sichtweise von Tove.

Das mag vielleicht ein bisschen so klingen wie „Fifty Shades of Grey 4.0 – Jetzt aus der Sicht des Milchmanns“, aber es hat was. Und es ist eben exakt das, was Knausgård wollte. So erhalten wir, um beim erwähnten Beispiel zu bleiben, eben aus der Sicht von Arne sowie der von Tove ein schlüssiges Gesamtbild, das sehr viel mehr hergibt, als wenn es diese zusätzliche Perspektive nicht gegeben hätte.

Daraus entwickelt sich nur naturgemäß leider eine gewisse inhaltliche Redundanz, die zulasten des großen Ganzen, des Handlungsrahmens an sich, geht, was mein eigentliches Problem mit dieser Fortsetzung ist. Erzählerisch ist das alles ganz großes Kino und meinetwegen hätte der dritte Teil gerne einen ähnlichen Umfang wie die Vorgänger haben können, durch das Prinzip „Ich erzähle jetzt dasselbe nochmal, nur anders“, tritt aber eben die gesamte Plotentwicklung ein wenig auf der Strecke. Dazu gesellen sich dann noch Handlungsstränge um irgendwelche satanistischen Bands, die ich selbst mit viel Wohlwollen meinerseits noch bestenfalls als hanebüchen empfunden habe. Ja, klingt skurril – man muss dabei gewesen sein.

Knausgård verliert sich in meiner Wahrnehmung ein bisschen in seinem Vorhaben, und vergisst dabei, die Dynamik, vergisst, den eigentlichen Plot des Romans nennenswert voranzutreiben, was er durchaus hätte tun können, wenn er sich im Umfang des Buches an den ersten beiden Teilen orientiert hätte. Wäre diese Buchreihe ein Puzzle, so könnte man sagen, dass er bereits zahlreiche Teile einsetzt, noch bevor er den Rand fertig hat. Und ganz ehrlich, wer legt bei einem Puzzle schon so richtig los, solange er den Rand noch nicht fertig hat …!?

Und so bleibt eben nach 656 Seiten für mich der Eindruck, zwar außerordentlich gut unterhalten worden, aber im Bezug auf die Handlung kein bisschen klüger geworden zu sein, als vor diesen 656 Seiten.

Wer daher Freude am Lesen selbst hat, und kein Problem damit, wenn eine Erzählung einfach mal nur um ihrer selbst willen ein bisschen durch die Gegend mäandert, der kann bedenkenlos zugreifen. Dazu muss allerdings gesagt werden, dass eine Lektüre des Buches wenig Sinn ergibt, wenn man die ersten beiden Teile nicht kennt. Wer diese Voraussetzung mitbringt, wird allerdings gut unterhalten.

Und ich – ich warte jetzt schulterzuckend auf den vierten Teil …

Ich danke den Damen und Herren des Bloggerportals und des Luchterhand Verlags für die freundliche Übersendung des kostenlosen Rezensionsexemplars. Die Tatsache, dass es sich um ein kostenloses Rezensionsexemplar handelt, beeinflusst meine Meinung selbstredend nicht.

Demnächst in diesem Blog: Mal schauen …

„Tod im Chiemgau“ von Mathias Lehmann

Buch: „Tod im Chiemgau“

Autor: Mathias Lehmann

Verlag: Emons Verlag

Ausgabe: Taschenbuch, 256 Seiten

Der Autor: Mathias Lehmann wurde 1968 in Berlin geboren und wuchs in Lübben im Spreewald auf. Nach Ausbildung, Abitur und Studium lebt er heute als selbstständiger Tragwerksplaner mit Familie, Hund und Katze in einem Vorort von Magdeburg. Bücher waren schon als Kind sein liebstes Hobby, das Schreiben spannender Geschichten ist inzwischen seine Leidenschaft. Als Liebhaber der Berge verbringt er jedes Jahr mehrere Urlaubswochen in den Alpen und hat auch die Handlungen seines Kriminalromans in dieser Gegend angesiedelt. (Quelle: Emons Verlag)

Das Buch: Zehn Jahre ist es her, dass Hans, der beste Freund von Bergführer Toni Hauser, beim Sturz in eine Schlucht tödlich verunglückte. Damals hat Toni seinen Heimatort Reit im Winkl verlassen, nun kehrt er zurück. Doch die Vergangenheit ruht nicht, im Gegenteil: Jemand scheint Toni nach dem Leben zu trachten. Er überlebt nur knapp einen Mordanschlag. Mit Hilfe von Kommissarin Roxana Mayrhofer versucht Toni, die Fäden zu entwirren und die Frage zu beantworten, die ihn seit Jahren umtreibt: War Hans‘ Tod wirklich ein Unfall, oder sollte damals womöglich er selbst sterben? (Quelle: Emons Verlag)

Fazit: Wenn man an Mathias Lehmanns Krimi eines kritisieren möchte, dann den – zumindest aus meiner Sicht – wenig einfallsreichen Titel. Nahezu alles andere daran ist, das nehme ich schon mal vorweg, nahezu rundum gelungen.

Das Buch beginnt mit einem Rückblick auf die Ereignisse von vor zehn Jahren. Bei einem Autounfall kam Toni Hausers bester Freund Hans ums Leben. In Anbetracht der Umstände hatte Toni schon damals den Verdacht, dass es erstens kein Unfall im eigentlichen Sinne war, und dass zweitens er selbst hätte Ziel dieses Unglücks werden sollen. Im Zuge der damaligen Ereignisse hält Toni es zu Hause nicht mehr aus, verlässt Reit im Winkl und tingelt seither als Bergführer von Gelegenheitsjob zu Gelegenheitsjob.

Nun liegt jedoch sein Vater im Sterben und Toni ist mehr oder weniger zur Rückkehr in seine Heimat gezwungen. Und eigentlich soll der Aufenthalt kein dauerhafter sein, nachdem Toni aber nach kurzer Zeit bereits zweimal knapp einem Unglück entgeht, keimt der Verdacht auf, dass da jemand etwas zu Ende bringen möchte, was er vor zehn Jahren nicht geschafft hat. An der Seite der Polizistin Roxana Mayrhofer, mit der ihn ebenfalls eine lang zurückliegende Geschichte verbindet, versucht Toni, Licht ins Dunkel zu bringen, und herauszufinden, wer ihm da offensichtlich nach dem Leben trachtet.

Auf Basis der „Schatten“-Krimi-Reihe von Nané Lénard, die unter der hiesigen Leserschaft vermutlich viel zu wenige kennen, was skandalös ist, hier aber nur am Rande Erwähnung finden soll, weiß ich, dass diese Art der Regionalkrimis ihre beste Wirkung dann entfaltet, wenn man sich in der Gegend auskennt, in der sie spielen, wenn man also Örtlichkeiten wiedererkennt und ähnliches. Und bei „Tod im Chiemgau“ wird das nicht anders sein, allerdings gelingt Mathias Lehmann eine auch für Ortsunkundige wie mich überzeugende Darstellung des Handlungsrahmens sowie des kleinstädtischen bis dörflichen Flairs seines Settings, in dem gefühlt jeder jeden kennt. Man fühlt sich als Leser relativ bald ziemlich wohl in dieser süddeutschen Idylle. Nun, jedenfalls solange man ausblendet, dass gerade jemand wiederholt versucht, die Hauptfigur umzubringen …

Besagte Hauptfigur übrigens ist, ebenso wie seine Begleitung, die Polizistin Roxana Mayrhofer, ziemlich gut gelungen. Die beiden funktionieren als Ermittlerpaar – von einigem Stirnrunzeln, zu dem ich später komme, abgesehen – mehr als passabel und schon nach der Hälfte des Buches konnte ich mir durchaus vorstellen, aus diesem einzelnen Krimi eine ganze Reihe mit Toni und Roxana in den Hauptrollen zu machen. Und als hätte ich es gewusst, plant der Autor nach meinen Informationen tatsächlich eine Reihe von vier oder fünf Büchern, in denen neben den beiden genannten noch weitere Figuren aus „Tod im Chiemgau“ auftauchen sollen. Nur die Bestätigung des Verlages steht wohl noch aus. Liebe Leute beim Emons Verlag: Machen! Bitte.

Nun kann ein Krimi aber ja das zauberhafteste Lokalkolorit und die nachvollziehbarsten Figuren haben, und würde trotzdem nicht funktionieren, wenn die Geschichte selbst nicht überzeugt. Auch hierzu kann Entwarnung gegeben werden.

Zwar erzeugten zwei, drei der Einfälle des Autors bei mir das weiter oben erwähnte Stirnrunzeln, weil ich es beispielsweise immer etwas befremdlich finde, wenn Zivilpersonen in polizeiliche Ermittlungen involviert werden, als sei das etwas Alltägliches. Wenn aber besagte Zivilpersonen, wie hier vorgekommen, beauftragt werden, Angehörige eines Unfallopfers über deren Verlust zu informieren, dann ist bei mir das Ende der Fahnenstange erreicht. Aber abgesehen davon gibt es nicht viel zu meckern.

Gut, ich muss gestehen, dass ich, der ich – ich erwähne das gelegentlich – recht schlecht in so etwas bin, schon gefühlt nach der Hälfte des Buches eine klare Ahnung davon hatte, in welche Richtung sich die Handlung wohl entwickeln und wie die Auflösung des Ganzen wohl so aussehen würde, und meine Vermutungen letztendlich bestätigt wurden. Vermutlich habe ich einfach schon zu viele Krimis gesehen, um die eine oder andere ablenkende Nebelkerze, die der Autor seiner Leserschaft zuwirft, nicht als das zu erkennen, was sie ist. Aber das tut der ganzen Sache überhaupt keinen Abbruch, denn die Geschichte selbst bleibt jederzeit spannend, und zudem führt Mathias Lehmann sie zu einem vollständig logischen, nachvollziehbaren Schluss und kommt nicht auf abstruse Ideen, wie in irgendeiner deus-ex-machina-Anwandlung eine Nebenfigur, die auf Seite 48 eine kurze Sprechrolle hat und danach nie wieder auftaucht, in einem vermeintlich überraschenden Move zum Täter zu erklären. Nein, Lehmanns Auflösung hat Hand und Fuß – auch dann, wenn man sie bereits vorher erahnt hat.

In Summe ist „Tod im Chiemgau“ ein kurzweiliges Krimivergnügen, insbesondere, aber nicht ausschließlich, für Leute, die eine Affinität zum bayrischen Setting haben.

Ich danke Mathias Lehmann und den Damen und Herren des Emons Verlages für die freundliche Übersendung des kostenlosen Rezensionsexemplars. Die Tatsache, dass es sich um ein Rezensionsexemplar handelt, beeinflusst meine Meinung selbstredend nicht.

Demnächst in diesem Blog: „Das dritte Königreich“ von Karl Ove Knausgård

„Hundswut“ von Daniel Alvarenga

Buch: „Hundswut“

Autor: Daniel Alvaranga

Verlag: HarperCollins

Ausgabe: Taschenbuch, 368 Seiten

Der Autor: Daniel Alvarenga wurde 1986 in Berlin geboren, wuchs aber in Bayern auf, wo er auch heute noch mit seiner Familie lebt. Seine Leidenschaft fürs Schreiben hat er schon zu Schulzeiten entdeckt, sich bislang aber vor allem auf das Verfassen und Verfilmen von Drehbüchern konzentriert. (Quelle: HarperCollins)

Das Buch: In der bayerischen Provinz will man 1932 noch nichts von dem wissen, was in München vor sich geht. Hier nehmen die Bürger die Dinge noch selbst in die Hand. Als bestialische Morde das Dorf erschüttern, gilt es für den Bürgermeister und seinen Gemeinderat, die Gräueltaten schnellstmöglich aufzuklären.

Während man zunächst vermutet, dass ein Wolf im nahen Wald sein Unwesen treibt, verdichten sich bald die Gerüchte, dass es sich um einen menschlichen Täter handeln muss. Dem Hauptverdächtigen, dem Einsiedler Joseph Köhler, soll kurzerhand der Prozess gemacht werden, doch dieser beteuert vehement seine Unschuld.
Spätestens als Dorfpfarrer Hias den mittelalterlichen Hexenhammer zurate zieht, geraten die Ereignisse außer Kontrolle, und nur die Ehefrauen der Dorfoberhäupter können noch versuchen, dem grausigen Wahnsinn ein Ende zu bereiten. (Quelle: HarperCollins)

Fazit: Der Journalist und Historiker Rutger Bregman beschrieb in seinem Buch „Im Grunde gut“ vor einigen Jahren die sogenannte Firnistheorie, nach der – der Begriff impliziert es – die Zivilisation, das zivilisierte Handeln der Menschen, im Prinzip nur eine dünne Oberfläche, ein Firnis eben, ist, der in Krisensituationen sofort abblättert, und stattdessen ein archaisches und egozentrisches Verhalten ohne Rücksicht auf Verluste an den Tag gelegt wird. Zwar bezeichnet Bregman besagte Theorie in seinem Buch als unzutreffend, nach der Lektüre von „Hundswut“ kann man daran aber leise Zweifel hegen.

In Daniel Alvarengas Roman begegnen wir gleich zu Beginn Joseph Köhler, der nach einigen Schicksalsschlägen ein eher einsiedlerisches Leben führt und im Grunde nur seine Tochter an seiner Seite hat. Das kleine, bayerische Dorf, in dem Joseph lebt, befindet sich jedoch bald in heller Aufregung und gänzlich unfreiwillig ist Joseph ganz plötzlich mittendrin statt nur dabei. Denn im Wald werden die Leichen mehrerer Jugendlicher gefunden, ziemlich übel zugerichtet, und in der Nähe wird eben auch jener Joseph Köhler aufgegriffen, der nicht erklären kann, was er dort tut oder wie er dorthin gekommen ist. Da liegt die Vermutung nahe, dass er auch etwas mit den Morden an den Jugendlichen zu tun haben muss.

Nun könnte seitens des Bürgermeisters bzw. des Gemeinderates die Obrigkeit informiert, der Sachverhalt also nach München gemeldet werden – wenn man sich an die diesbezüglichen Vorschriften hielte. Derlei Autoritätsverlust und schlechte Publicity behagen dem Bürgermeister jedoch so überhaupt nicht, weswegen er beschließt, die Angelegenheit selbst in die Hand zu nehmen: Joseph Köhler wird festgenommen und fortwährend verhört, weist jedoch sämtliche Schuld von sich. Im einzigen Bestreben des Gemeinderates, das Verfahren schnellstmöglich zu einem Ende zu bringen, setzen die Entscheidungsträger des Dorfes eine Spirale von Wahnsinn und Gewalt in Gang, die ihren Höhepunkt erreicht zu haben scheint, als der Dorfpfarrer plötzlich mit Heinrich Kramers spätmittelalterlichem Bestseller, dem „Hexenhammer“, auf den Plan tritt.

Der Einstieg in Alvarengas Roman geriet bei mir ziemlich frühzeitig ins Stocken, als mir bewusst wurde, dass die Dialoge vollständig in bayrischer Mundart gehalten sind. Nun scheinen die Bayern, was sie meinetwegen gerne tun können, auf wirklich so ziemlich jeden Konsonanten zu verzichten, den sie nicht unbedingt brauchen – für jemanden, der eher so etwa vier Breitengrade weiter nördlich lebt, war trotzdem eine gewisse Einarbeitungszeit notwendig, um die Gespräche nicht mehr mühsam zu dechiffrieren. 

Sobald der Dialekt aber irgendwann kein Problem mehr darstellt, bemerkt man, wie sehr die Verwendung desselben eigentlich zur Atmosphäre des Buches beiträgt. Und das ist nicht der einzige Kunstgriff, dessen sich Daniel Alvaranga bedient. Ich könnte nämlich jetzt beispielsweise viele Worte über die Figuren, die allesamt überzeugend gestaltet sind oder den Stil, der gefällig daherkommt, verlieren – was dieses Buch aber eigentlich ausmacht, was es so lesenswert macht, ist die Atmosphäre die es verströmt und die Wirkung, die es hat.

Nun muss ich leider im leicht Diffusen bleiben, wenn ich die Frage klären will, wie der Autor diese Atmosphäre und Wirkung schafft, um nicht ungewollt zu viel zu verraten. Nun wäre da zum Einen die weiter oben erwähnte Spirale aus Wahnsinn und Gewalt, die beliebig weiterzudrehen dem Autor offensichtlich Freude bereitet hat, während die Leserschaft gerade ungläubig auf die Seiten starrt, und sich denkt: „Das kann er doch jetzt nicht machen!“ – so als hätte George R. R. Martin gerade mal wieder beiläufig eine Hauptfigur ins Nirvana geschrieben.

Daraus resultiert eben auch, dass sich Alvarenga traut, seinen Plot nicht dadurch zu banalisieren, dass er ihn im Stile eines beliebigen Ken-Follett-Romans ins Wohlfühlige abdriften lässt, bis hin zu einem Ende an dem sich alle lieb haben, und gemeinsam frohlocken. Nein, stattdessen traut sich der Autor, schlimme Dinge passieren zu lassen. Welche das sind, und in welchem Umfang sie stattfinden, müsst ihr allerdings selber lesen.

Der Autor traut sich zudem, nicht alles in seinem Buch bis ins Detail auszuerzählen, sondern gezielt Handlungselemente zur Interpretation und Spekulation freizugeben. 

Und durch diese insgesamt mutige Plot-Entwicklung entfaltet das Buch dann eben seine zuweilen drastische Wirkung. Während ich mehr oder minder fassungslos beobachtet habe, wie die Granden des Dorfes sich immer weiter in eine Situation hineinmanövrieren, aus der heraus zu gelangen immer schwieriger wird, und und wie der Mensch, frei nach Plautus, dem Menschen ein Wolf ist, verbreiten sich bei der Lektüre spannende „Die Welle“-Schwingungen. So dass man nach 368 Seiten dann überzeugt ist, gerade ein sehr gutes Buch gelesen zu haben, aber auch irgendwie froh, dass man durch ist und wieder in der Realität angekommen, in der solche Dinge wie in „Hundwut“ natürlich nicht passieren. Ganz bestimmt nicht …

 

Ich danke den Damen und Herren bei Harper Collins für die freundliche Übersendung des Rezensionsexemplars. Die Tatsache, dass es sich um ein Rezensionsexemplar handelt, beeinflusst meine Meinung selbstredend nicht.

Demnächst in diesem Blog: Entweder „Das dritte Königreich“ von Karl Ove Knausgård oder „Tod im Chiemgau“ von Mathias Lehmann.