29.11.20

Vorletztes Novemberbloggen

 Überwiegend schöner 1. Adventssonntag.

Frühstück mit geholten Brötchen.

Rumlungern.

Elterntelefonat.

Spaziergang mit Fotosession und Osterhasenschlachtung (edit: Hasenbild entfernt wegen Markenname, aber keine Ahnung ob das nötig ist). Schön kalt war‘s. Man wird sich an jede Gelegenheit erinnern, an dem eine Mütze noch nötig war.








Zum Abendessen Apprezept (Blumenkohlpüree mit Käsechampions).

Lehreremail. 

Sorgengespräch.

Noch drei Wochen, 15 Arbeitstage bis Chillung.

Novemberbloggen XX

 Samstag vorm Adveentssonntag, aber erstmal fällt eine Kaffeetasse. Schöne Kälte, gut, dass wir gestern noch die Wasserleitungen gelüftet haben. Also gleich mal die Wandelröschen und die Olive runtergeschnitten und in der Garage verpackt. Der Mann montiert das headvoard im Schlafzimmer. Im Namne der Christrose fahren wir noch kurz in den Baumarkt, eventuell eine Lösung für ein Beleuchtungsproblem in der Küche gefunden.

Dann Projekt Adventskranz, die Kinder binden einen für die Tür, ich bin diesmal nicht ganz zufrieden mit meinem Ergebnis, aber die Farben gefallen mir.

Zum Plätzchenbacken hats nicht gereicht, dafür ist jetzt ein bisschen Advent. Advent, das ist ja noch nicht Weihnachten, ich möchte nach und nach schmücken, hier und da ein Licht oder eine Figur mehr, so haben wir auch am 2. Weihnachtsfeiertag noch nicht genug. Waschmaschine hat sich wieder berappelt. 




28.11.20

#tgif

 also #tgif

Heute kurzer Ausflug zu meiner Waschmaschine. Wir sind ja vor ca vierzehn Jahren auf den Kontinent zurückgekehrt, haben Drillinge erwartet und Zwillinge bekommen (das gehört zwar nicht hierher, musste mal erwähnt werden) und dann kurze Zeit später ein Haus gekauft, was man halt so macht wenn man denkt es geht Richtung Situiert. Daher kommen in nächster Zeit mehrere unserer Weißware in die Jahre wie man so sagt. Die Spülmaschine wurde bereits erneuert, ich hoffe, genug zu sparen für den Rest. Da Kinder erwartet wurden habe ich auf Druck von Mann und werdenden Großeltern, die nicht in der Nähe wohnen, dem Kauf eines Trockners zugestimmt. Den benutzte ich recht selten, bis vor kurzem, denn ich spare mit das Aufgehänge und beim Pflegeprogramm gehen die Sachen viel weniger ein als gedacht.

Wo war ich? Waschmaschine. Wir haben hier viele Eichhörnchen zu Besuch, eines war auch schonmal im Wohnzimmer, fragen Sie nicht. An einigen Dachholzbalken, Mist, ich weiß nicht den genauen Begriff der Dinger (Sparren?), kann man Nagespuren sehen. Das lässt auf eine intensive Nutzung unseres Hauses durch die Tierchen schließen, wer weiß, wo sie sonst noch tätig sind. Immer mal wieder höre ich eben solche Kratzspuren, als ob sich ein Eichhörnchen auf eines unserer Dachflächenfenster verirrt hätte und kratzend versucht, nicht abzurutschen. Natürlich muss das ein blödes Eichhörnchen sein, sie wissen sich als Kletterkünstlerinnen ja zu bewegen, und doch! Wahrscheinlich ein Junges. Andererseits ist das Geräusch dafür viel zu laut. Lange habe ich das Geräusch versucht zu orten, zuzuordnen, ich wusste mir keinen Rat. Als ich dem Mann von meiner Theorie erzählte hörte es sich selbst in meinen Ohren komisch an. Aber was sollte ich machen?!

Kürzlich war ich durch Zufall im Keller als das Wasser des Pflegeleichtprogrammes abgepumpt wurde, und was soll ich sagen. Kein Eichhörnchen. Es befindet sich etwas in der Waschmaschine, was durch das Abpumpen hin- und hergeschleudert wird, komischerweise passiert das im Hauptwaschgang nicht. Es ist so laut und metallen (?), ich gehe nicht davon aus, dass es irgendwann mit herausgespät wird. Zum Aufschrauben und Nachschauen fehlt mir das Geschick. Ich werde also weiter zuhören und sparen müssen. Interessant ist ja lediglich, was ich so assoziiere.

Dass ich nicht tagebuchbloggte bitte ich zu entschuldigen.

26.11.20

Novemberbloggen XVIII

 Puh, Alltag, Du anstrengendes Ding.

Gestern war nix mehr mit Bloggen, um halb zehn nur mal kurz abgelegt als die Kinder im Bett waren und um kurz nach 6 aufgewacht.

Heute dann wieder Vertretungsdings, das stresst mich auch. Eigentlich wollte ich schreiben, wenn das die Brüder Grimm wüssten, aber ich sehe leider im Moment zu viele alte weiße Männer sodass ich befürchte, es würde ihnen aus anderen Gründen als mir etwas ausmachen.

Schulhof einer Gebrüder Grimm Schule, absichtlich verwackelt, das ändert aber nix.

Ich wüsste ja schon noch was zu erzählen, aber ach. Mach ich halt noch die Küche und die Wäsche, Westernhagen ist auch nicht mehr was er mal war.

Vielleicht küsst mich am Wochenende die Muße.

24.11.20

Novemberbloggen XVII

 Das Kind hat Sorgen in der Schule sozialer Art, es besteht eine gewisse Ratlosigkeit, wie diese in den Griff zu kriegen sein könnten. Das vereinnahmt die wenigen übrigen geistigen Kapazitäten.

Schule, Pizza, Englisch, kurzer Spaziergang zum Friedhof, wir kommen an der Dorfkirchenidylle vorbei, der Nachbar ist beerdigt, sowas erfährt man in Pandemie- und Diskretionszeiten ja nicht anders. 


Auf Twitter verlinkt Tina einen Kästner von Rümann gelesen, das rührt mich sehr.

Kleiner Bankinitiationsritus (Karten, erste Einzahlung) dann stellen wir fest, dass die Mathehausaufgaben eventuell doch nicht so einfach waren, da es ja negative und positive Differenzen gibt (?!)

Noch 18 Schultage (180 Mal Stoßlüften) Ich habe einen Toptweet aus fremden Federn. (Ich darf dazusagen, dass ich wirklich im Verlauf des Schultages einfriere. Morgen probiere ich Skiunterwäsche)



Wir erklären hiermit die Glühweinsaison für eröffnet! (Nach diesem Rezept, über Frau Kaltmamsell)





23.11.20

Novemberbloggen XVI

 Aufregung und Puls wegen beruflicher Situation, geht dann aber, mal sehen, wie die Woche so wird.

Der November hat die Morgen schön.


Bis 13:15 gearbeitet, schnell die Kinder eingesammelt, eigentlich genauso schnell was kochen wollen, und dann stand ich wegen mac n cheese aus USA vegetarisch zwei Stunden in der Küche - dafür war es nicht lecker genug, da schmecken mir heimische Schinkennudel besser (heute Abend aufgewärmt ging’s) 

Zwei Flaschen Salatsoßenvorrat hab ich noch gekocht. Dann Schulzeug, Schwester- und Nachbarinnentelefonat. Eine Runde Gilmore Girls und dann gepflegtes Eskalieren auf allen Seiten. (In einem der ersten Italienurlaube, die Kinder waren gerade dabei, den Mittagsschlaf abzuschaffen und dementsprechend durch am frühen Abend, hat eine Miturlauberin im Bungalow nebenan mit vier Jungs unter 6 den denkwürdigen Satz geprägt „bei uns heißt es, ab 17.00 Türen und Fenster geschlossen halten“. Es haben sich also lediglich die Zeiten etwas nach hinten verschoben.)

Einladung zu einer Onlinekatalog erhalten. Ich bin gespannt!

Eigentlich war ich nur zum Schmollen schon im Bett, aber ich glaube, ich bleib einfach schon liegen.


22.11.20

Novemberbloggen XV

 Zu früh aufgewacht, sehr lange nicht in die Pötte gekommen. Novemberwetter. Allerdings hatte ich den festen Vorsatz, endlich die Post zu erledigen und mich dann auch gegen Mittag aufgerafft. Vor der Post dann, oh Wunder, eine erhebliche Menschenschlange! Kurz überlegt, ob ich das Unterfangen nochmal verschieben sollte, aber, ich sag mal so, das Kind, dessen Willkommensgeschenke ich endlich fertig und eingepackt habe, wird diese Woche zwei Monate alt...Dann Markt, Adventskranzgrün gekauft, und ich war mit meiner blauen Möbelschwedentasche extrem gut vorbereitet!

Zu Hause den Backwunsch von TochterJ mit Minizimtschnecken begleitet, sehr schön! Später Tee, das Sonntagsessen vorgezogen: Hirschsteak ist gut gelungen, dazu Rotkraut und Nudeln, Käseschnitzel für die Mädels. Kartoffelknödel traue ich mich das nächste Mal, doch nicht so viel Bock auf noch ne Küchenunternehmung gehabt. Geplant war die große Samstagsabendunterhaltung, Klein gegen Groß, alles ganz nett gemacht, gern geguckt, allerdings für unseren Geschmack viel zu lang, immer noch ein Wettkampf, um 23:30 dann endlich das Ende. Das muss doch nicht sein, und, haha, noch nichtmal Werbepausen für Zähneputzten oä. Und Bloggen konnte ich auch nicht nebenher, daher der Beschluss, das Wochenenden zusammenzufassen, das machen die Großen ja auch so (nur, falls jemand fragt ;) Wenigstens ein paar Runden gestrickt.

Sonntag

Kurz vor Neun erwacht, über Brötchen nachgedacht, übers Große Ganze sinniert, darüber, wie das so ist, jeden Morgen wieder raus zu müssen, weg, die neue Orga, das kurze Wochenende, und die große Zäsur dieses Jahr, mir fiel heute eine Analogie ins Zwischenmenschliche auf, es ist eine Art Ghosting, man kann nur rätseln und darf sich auf Gefühlsebene nicht mitreißen lassen. Schwer genug.

Verabschiedung des Mannes und keine Pläne, nur ein bisschen Musikreferat gehört. Vielleicht ein Spaziergang? Bei dem Wetter wollen wir es ruhig angehen lassen und schauen eine Runde Gilmore Girls. Noch eine, dann noch eine.  Dabei erhalte ich eine dienstliche WhatsApp, die die ganze Wochenplanung auf den Kopf stellt, mir die Laune vermiest und nicht zu Entspannung führt. Vor Verzweiflung (und Müdigkeit) mach ich dennoch eine Siesta bei anner Glotz, das führt traditionell zu starken Träumen, so auch hier. Danach ist die Laune noch mehr im Eimer.

Also nur Bestellessen, beim Abholen überholt mich schon wieder einer innerorts, es sollte mir egal sein, ja, bestätigt aber mein Urteil, dass die Flachpfeifen sich einfach immer mehr rausnehmen. Meine Lichthupe war ihm sicher eher Ansporn. 

Der Abend ist geprägt von einer vorwurfsvollen Mutter, die moniert, dass ich meine Whatsapps nicht lese, und der Diskussion über den Umgang mit der Arbeitssituation.

Ich lege mir was zurecht, in der Hauptsache geht es um die Verpflichtung, am Wochenende / in der Freizeit erreichbar zu sein und dienstliche Belange weiterzuleiten. Es steht etwas da von unverzüglich. Ich schalte die Lesebestätigung aus.

Alles endet leider viel weniger harmonisch und erholt als erhofft, wenigstens das Bett ist frisch bezogen. Schade, ich hätte gerne etwas vorzeigbareres. Oder wenigstens ein Tierbild.

20.11.20

Novemberbloggen XIV

 Doch garnicht so früh ins Bett, sehr spät aufgestanden und losgefahren, #tgif. Soll das jetzt immer so gehen? Eine endlos lange Woche und am Freitag Abend frage ich mich wo die Zeit geblieben ist?

Eklat beim Kinderabholen, Missverständnis, wir  ich mache mich zu Affen vor versammelter Töchterschulgemeinschaft. 

Aus Versehen habe ich ein extremes kulinarisches Lowlight zu verzeichnen: aus mir unbegreiflichen Gründen befand sich am Ende des Einkaufs, den ich nur wegen prepaid-Guthaben für die Töchtertelefone machte, eine Platikflasche (!?!) fertiger Conveniencepfannkuchentrockenmasse (?!?!) im Wagen. Nun, ich kann es wirklich nicht empfehlen (gelten empirische Gründe für den Kauf? Ich bin ein schwacher Mensch). Jedenfalls haben wir das Essen auf nach Pilates verschoben und TochterJ hat schnell, wie üblich, doppelte Menge Pfannkuchenteig hergestellt.

Zum Kohlrabi ist zu sagen, dass das der erste Riesenschmelz aus der Gemüsekiste war, der drei Tage nach Lieferung noch nicht völlig verholzt sondern im Gegenteil sehr gut zu genießen war. 

Abends dann gemeinsames Glotzen der Polarsternexpediotionsdoku, dicke Empfehlung wer‘s noch nicht kennt! Das Kind wünscht sich das Buch des Expeditionsleiters, und auch wenn das eventuell unter zu viel Merch fällt, für so ne Sache finde ich das ok. 

Mich beschäftigt Empowerment von Grundschülerinnen. Das ist vielleicht meine Aufgabe: den Mädels sagen, dass sie Jungsverhalten so nicht hinnehmen müssen. 

Jetzt die heilige Dreieinigkeit des Freitgabends: heuteshow, aspekte und böhmermann (die Show heißt ja jetzt anders). 

19.11.20

13!

 Nach einer scheußlichen Nacht (Unstimmigkeiten, zu spät ins Bett, zu kurz geschlafen) und Treppenträumen bin ich heute sehr k.o.

Donnerstag ist Markt im Städtchen, da gehe ich seit neuestem zu einem sehr sympathischen Metzger, der auch schonmal von seinen Gitarrensessions erzählt. Ist nicht bio, aber was man halt so hofft. Hirschsteak, wir dürfen gespannt sein. Die ersten Amaryllis gekauft, Kinder abgeholt, mit Fertigessen abgefertigt, direkt zur Kieferorthopädie, Buchladen, Winterschuhe. Die Teens haben sich No-name-Schuhe ausgesucht, kein richtiges Schuhwerk, aber der Preis rechtfertigt das, wenn sie es in ein paar Wochen nicht mehr tragen. Insgesamt sind einfach schon zu viele ‚gute‘ Schuhe hier monatelang unbenutzt rumgestanden. Schmerzt mich so oder so.

Den neuen Wintermantel getragen, ist der Reißverschluss geschlossen, klimpert es leider unangenehm im Gesichtsbereich, da werde ich wohl eine Schalpflicht einführen müssen um ihn festzusetzen.

Lernen für Deutsch und Englisch. Wir haben die Fragen erörtert, ob die Waliser wirklich walisisch sprechen untereinander, (Emily aus dem Englischbuch ist umgezogen) bzw. Satzkonstruktionen. Die ganze Zeit musste ich aufpassen, nicht passiv-agressiv zu sagen! Jetzt bin ich wieder drin. (Das Akkusativobjekt wird im Passivsatz zum Subjekt). 

Die Orangen sind geschält (harhar), es gibt OrangeKarottenSaft zum Abendessen, und Reste. KindR übt Brücke, J lernt noch Vokabeln daddelt noch ne Rude. Ich nutze die Viertelstunde zum Bloggen. Gleich eine Folge Gilmore Girls, dann Bett, ich kann nicht mehr.

Ach so, wir suchen mal wieder! Diesmal einen Drahtbügel für die feste Spange (lip bumper?) Hurra.

18.11.20

Novemberbloggen XII

 Huch. Tag schon um? Ich hätte noch Aufgaben für ca 5 Stunden. 

Zum ersten Mal erwäge ich, früher aufzustehen um vor der Arbeit Haushalt zu erledigen um jetzt mal Feierabend zu machen.

Die ‚Fortbildung‘ heute dauerte drei Stunden, es werden zwei Zeitstunden vergütet. Eine Diskussion darüber fand nicht statt, eine noch studierende Kollegin meinte zum Sachverhalt kürzlich, sie sei froh, dass überhaupt etwas angerechnet wird. Diese und andere Kleinigkeiten. 

Ich muss jetzt was trinken und dann schlafen, der Plan war eigentlich, um zehn noch eine halbe Stunde zu lesen und dann wegzunickern, da hab ich aber noch Tochterhaare gekämmt.

Gegessen: Bolo

Die Wäsche, die ich um 14:00 Uhr auf dem Balkon aufgehängt habe, war um 21:00 nahezu trocken, hängt jetzt nur noch weiter aus Gründen (Allerdings nach drinnen gebracht). Mitte/Ende November.

Heute war Buß- und Bettag, da wurde in meiner Kindheit das Plätzchenbacken (Gutsele) begonnen. Chronistinnenpflicht.

17.11.20

Novemberbloggen XI

das war zu wenig internettaugliches für einen Post.

Heute Geburtstag der Schwiegermutter, deshalb Gedenkhühnersuppe. Der Rest des Tages kann eher weg, außer Twitterkneipe.



16.11.20

Novemberbloggen X

doch kein Reiten heute, der westfälische Reitverband macht mal Hü mal Hott (Entschuldigung), ist verständlich, den Kindern gefällt es nicht.

Schule, dann Ernüchterung, Noten- und Lerndiskussion, Absprachenchaos, blödes Essen (Reis mit Sch^^, Reste Backofengemüse, abends Grillkäse) Mathelernen mit J, kurz und gut: ab morgen wird alles anders! Organisierter!*  Augeräumter!** Besser!*** Ich muss. (bleiben Sie dran)

*Onlinepause zwischen 16:00 und 19:00 Uhr, ein frommer Wunsch. 

Dienstags kommt die Gemüsekiste, also wird dann ein Essensplan für die Woche erstellt, in dem die Wünsche der Kinder Platz finden.

**hmm

*** Noten, Lernen, Verhältnis

Heute erreichte die Mädels um 19:00 eine Checkliste zur morgigen Mathearbeit, harhar, um 17:00 Arbeitsanweisungen für eine Stundenwiederholungsabfrage, das alles über die Lernplattform. Die Verpflichtung ist, alle 24 Stunden die Nachrichten zu Checken. Ich würde mir das als Arbeitnehmerin verbieten, also diese kurzfristig eingereichten Arbeitsanweisungen. Morgen drei Tennisbälle mitbringen, gesendet um 19:00. Was für?

Gestern ein schöner Cartoon in meinem Internetz, in dem ein Alienelter sich beklagt, dass das Kind immer erst abends bescheid sagt, dass es am nächsten Tag einen Menschen mit zur Schule mitbringen muss und daher die Entführungen meist nachts stattfinden.

Ich bin ein wenig durch, und die Aussicht auf zu organisierende Adventskalender (don't @ me) und Weihnachtsdingsis und vor allem darauf, dass die sonst sehr dringend benötigten 'Frei'-Tage an Karneval wegfallen bzw. vorgezogen werden und wir dann ab 7. Januar bis Ostern durchhecheln müssen entspannt mich leider keineswegs. 

Dem Kind Stackingbecher bestellt. Cliffhanger!

15.11.20

Novemberbloggen IX

 Halb zwei ins Bett, kurz vor sieben geht der Rollladen automatisch hoch, zack, zu früh wach.

Zwar hatte ich Mittagsschlaf, aber ich bin zu müde vor einer neuen Woche. Die Geschichte zum Gewürzkuchen und #cookmalda müssen leider noch kurz warten.

Waldspaziergang war schön, nochmal kurz vor Novembersturm. Die Gespräche beim Lüften bleiben allerdings monothematisch (Autokorrekt geändert)  im Themenkreis Hund (manchmal kurze Wechsel zu Pflegepferd. Wer kennt es nicht).


Backofengemüse.

Novemberbloggen IIX

Samstag. Um 10:00 findet der Gottesdienst zur Neffenfirmung statt, wir versammeln uns ums Endgerät um zu streamen. Mein Kindergartenfreund mit Karriere zum Abt ist der Zelebrant und macht seine Sache gut. Ich erzähle den Kindern zwischendurch lustige Episoden aus unserer gemeinsamen Grundschulzeit, dann überlege ich, ob er wohl bei Heimatbesuchen noch bei seinen Eltern in seinem ehemaligen Kinderzimmer übernachtet. Das geht alles während wir nicht singen.

Den heutigen Tag verbringe ich in der Küche. Gestern hab ich Brot gebacken, heute Birnengelee und Gewürzkuchen. Ich habe viel vorbereitet aber es reicht trotzdem nicht. Tochter J wünschte sich, mal so richtig zu Mittag zu essen wie andere auch. Wurde aber doch 15:00. 

Zwischendurch hilft mir das Internet bei der Beantwortung schwieriger Fragen, denn unser Nachbar ist verstorben. Ich bin traurig, dass ich mich nicht getraut habe, Johannisbeergelee rüberzubringen, das hat er gerne gegessen aber ich wollte nicht aufdringlich sein und gleich das nächste Glas reichen, als ich das leere zurückbekam. Seitdem stand das Nachschubglas im Wohnzimmer, in Ermangelung von Gelegenheiten, heute habe ich es in den Keller gebracht (ich schiebe es mal auf die intensive Watzlawicklektüre). TochterR schlug vor, es aufs Grab zu stellen. Ich finde das eine hervorragende Idee, aber in dieser Welt lebt unsere Nachbarin glaube ich eher nicht.

Langwierige Entscheidungsfindung dann zum Thema Filmeabend, es wurde Harry Potter und der Feuerkelch, ich trauere schon mal ein bisschen vor um Dumbledore, das passt zu heute, denn die anderen Nachbarn berichteten, dass ein guter Freund und lokale Größe Singersongwriter überraschend gestorben ist. Vielleicht brauchen wir, dem grauenvollen Niveau des Politikteils zum Trotz eine regionale Zeitung, um solche Ereignisse mitzubekommen, allein, wir bringen es nicht übers Herz. Zuweilen ist die Vorstellung, morgens mit der Zeitung und einer Tasse Kaffee noch kurz ruhig zu sitzen idyllisch genug, aber lieber lese ich gleich mein Internetz leer.

Kinder sind jetzt um halb eins im Bett, Spülmaschine läuft, gute Nacht.



13.11.20

Novemberbloggen VII

Anstrengender Tag, aber wenigsten #tgif 

Der Mann hatte frei und deshalb Mittagessen vorbereitet, dann kann der Einkauf am Wochenende verkocht werden, prima.

Einzelstunde Pilates mit Maske bei offenem Fenster, es tut mir einfach unglaublich gut, ich erlaube mir diesen Luxus.

Bermerknis: durch den neuen Job treffe ich auf viele neue Menschen, meistens mit Maske. Und es ergibt sich ein neues Ratespiel, denn ich stelle mir ja mehr oder weniger automatisch vor, wie die Leute im Mund/Kinn/Gesichtsbereich aussehen. Das speichere ich dann so ab und die Überraschung ist groß, denn kaum eineR sieht dann ohne Maske tatsächlich so aus wie vorgestellt. (Bei einer Lehrerin habe ich wegen Brille und Frisur auf eine Mundpartie geschlossen, die einer anderen Bekannten mit ähnlicher Frisur/Brille /Outfit ähnelte - weit gefehlt. Und der Kollege hat sehr schmale Lippen und ein fliehendes Kinn! Ob ich mir das alles etwas zu breit vorstelle, weil die Maske so breit ist? Ich werde das beobachten)


12.11.20

Novemberbloggen VI

Nachtrag 11.11.

Kein Trömmelsche mehr. 


12.11.

#12von12

Feste Vorsätze mit Tee (Tag 2 von 60. So lange braucht es angeblich, bis sich neue Verhaltensweisen etabliert haben. Nach dann)

#1von12

...

was vom Tage bleibt. Es muss un-be-dingt diese und andere Post erledigt werden.


#12von12


10.11.20

Novemberbloggen V

 Spät aufgestanden, auf dem Weg zur Schule /Arbeit hätte ich tolle Fotos machen können. So hab ich nur eins schief aus der Hüfte geschossen.


Für die Jahreszeit zu warm, das hilft aber, wenn man die Hälfte der Arbeitszeit draußen verbringt. Meinen ersten Abstrich erhalten, allerdings nicht nasal. (?)

Zu Hause ermattet aufs Sofa gefallen, 2 Stunden geschlafen, Pizza gemacht und einen Pizzastahl, der seit mehreren Monaten auf Einsatz wartet möglicherweise falsch eingebrannt.

Die gebastelten Laternen konnten nicht gut vom Luftballon gelöst werden, schade. Haben wir eben die aus den Vorjahren aufgehängt. 

Je näher der Termin (Morgen) für die Franzarbeit rückt ums hektischer laufen die Vorbereitungen in den Kinder sorry Jugendzimmern; da hilft es nicht, wenn erst um 17:00 die Checkliste der Lehrerin eintrifft und um 20.00 auf der Lernplattform gefunden wird. Hm.

Meine Gitarrenlehrerin ist gestorben. Meine Mutter hat mir die Todesanzeige per WhatsApp geschickt. Schnipsel von früher, Blitzlichter in ein Leben, das schon lange nicht mehr präsent ist, weil ich weg bin, und die Menschen und Orte nicht um mich habe. 

Gerade schon einen wieder einen Moment geschlummert, aber die erste Woche schaffe ich ohne Lücke!  Jetzt Bett.

9.11.20

Novemberbloggen IV

 Gut rausgekommen, knapp 5 Stunden Schlaf ist dennoch nicht allzu üppig, muss aber genügen. Geweckt werden die Töchter seit ein paar Tagen wieder mit Musik, heute Arlo Guthrie, City of New Orleans. Reibungsloser Ablauf, gut! Arbeit unspektakulär, irgendwann mehr, Hähnchen mit Karottensalat, dann großes Aufräumen. Pandemiebedingtes Laternenbasteln, ich denke, das hätten wir ohne Situation dieses Jahr nicht mehr gemacht. Ich mache einen erneuten Anlauf, endlich eine Gingkolaterne zu realisieren, sie begleitet mich sozusagen virtuell schon seit mehreren Jahren, nämlich nachdem sie zusammen mit einer Laterne aus Perückenbaumblättern in einem Lifestyle/Home-Magazin abgebildet waren. Im ersten Jahr sind mir die Blätter am eingekleisterten Luftballon verschimmelt, weil alles zu dick aufgetragen war. Dann brauchte ich eine längere Frustpause, beim nächsten Versuch hielt der Kleister nicht. Der ist dieses Jahr auch recht dünn, aber ich habe mit durchsichtigem Transparentpapier grundiert und nur ein paar Gingkoblätter dazwischengeklebt. Es war für mich nur halb lustig, dass sich dann der Luftballon in der Trocknungsphase verabschiedet hat (also nach ca. einer halben Stunde) Mann und Tochter haben einen Rettungsversuch gestartet, wir dürfen gespannt sein. Ich verspreche mir nicht allzu viel, es wird wohl auch der letzte Versuch sein.

Heute anderes Gefühl mit der ffp2 Maske. Ob das am warmen Wetter lag, oder daran, dass wir so viel an der frischen Luft waren, oder am Aufbereiten vermag ich noch nicht zu sagen. Jedenfalls war es etwas feucht, die Atemluft hat sich anders niedergeschlagen als sonst. Ich werde das beobachten.


8.11.20

Novemberbloggen III

 Ich habe gebacken, es gibt Maske! (Entschuldigung, den musste ich machen)

Internetverdorben wie ich bin dachte ich sogar kurz daran, bis zum 12. zu warten.

Bis kurz nach 9 geschlafen, größeres Frühstück, dann bisschen Schulzeugs, und bämm: Laufen gewesen zu dritt. Ich bin erstaunt, wie meine alten schweren Knochen sich einfinden in ihr Schicksal, den Mädels bin ich natürlich viel zu langsam. Kraniche in Novembersonne fotographiert, leider kann ich das Video nicht veröffentlichen wegen Tochterstimme, das Geräusch muss man sich also leider dazudenken.



Dann Apfeltaschen gebacken, denn über Papa Novemberregen, Influencer der ersten Stunde,  wurde ich angefixt und ich hatte eh noch Äpfel die wegmussten. Erste Male: Einsatz eines Lineals in der Hausfrauenbäckerei, über die Anschaffung eines Beutebesens nachgedacht, aprikotiert!



Ab da wurde es wieder zäh, die kurze Folge Gilmore Girls rächt sich, Muttertelefonat, das sich über eine Stunde hinzog, unter anderem weil noch erklärt werden musste, warum wir nächste Woche nicht zur Neffenfirmung kommen. Hausaufgaben von 19:00 bis 21.00 (nicht meine) unsinnige Regeln aufgestellt, doch wieder Nudeln mit Sahnesoße. 

Aufregung wegen der angekündigten Covidiotenaktion vor den Schulen (kein Link, keine Reichweite), wenigstens gab es eine Mail des Ministeriums. Eskalationsstufen besprochen. Die Kinder werden morgen ffp2 Masken tragen, einfach weitergehen, niemanden ansprechen, um Abstand bitten, mit Fotos/Anzeige drohen, Polizei rufen.

Guten Start in die Woche an alle!

Novemberbloggen II

Komischer Tag, ging früh los mit Schulzeugs mit den Mädels, Großeinkauf von leckerem Herbstzeug auf dem Markt, erste Begegnung mit Maskenverweiger ‚ich hab ein Attest‘ , dem aber ziemlich Gegenwind der anderen Einkaufenden entgegenschlug. Rumlungern und Diskussionen über Ohrlochstechen, ansonsten nicht viel geschafft. Abends noch ein Spaziergang. Daumen hoch für die Ergebnisse in USA, all die feiernden gelösten Menschen zu sehen macht mich froh, Entsetzen über Leipzig. Nix gekocht trotz vollem Kühlschrank, die üblichen  Lieferdienste hatten aber alle sehr viel zu tun, Wartezeit bis zu zwei Stunden. Bei den Gilmore Girls hänge ich auch bisschen durch. Ritueller Streit vor dem Zubettgehen, bei dem ich elterliches Stammrepertoire von der Stange grade noch so vermeiden konnte (mein  Gradmesser). Insgesamt wurde das Potential dieses Samstags mit herrlichem Wetter nicht ausgeschöpft.

7.11.20

Novemberbloggen I

Ein Einstieg, ein Einstieg! Auf Zuruf von Frau Fragmente gibt es jetzt keine weiteren Ausreden, ich komm einfach nochmal rein. Es wird novembergebloggt in meinem Internetz, und ich stoße wie so oft einfach bisschen später dazu.

Thank God it‘s Friday.

Um kurz nach vier den Mann verabschiedet, wenigstens noch einmal eingeschlafen, das war gut. Wir müssen gerade neue Morgenroutinen und Tagesabläufe entwickeln, denn ich gehe vormittags außer Haus, wir drei müssen also mehr oder weniger gleichzeitig los und kommen zeitgleich wieder zurück. Danach fallen mir dann häufig spätestens nach dem Kochen und Essen die Augen zu.

Heute musste ich morgens in die Stadt, das war wieder schön, dieses städtische Ambiente  der Stadt bekomme ich ja sonst überhaupt nicht so mit, Geschäftigkeit zwischen Raureif und Stadthäusern, müde Stadtmenschen, die sich noch bisschen bettwarm an ihren Tagesplatz begeben, ich mag das und vermisse es auch. Ich bin über die Jahre zur Vorstädterin geworden, halb gewünscht, halb die Umstände, irgendwie hineingestolpert, nun frage ich mich gerade, wie sehr mir das fehlt. (Bezugnehmend auf den heutigen Eintrag bei Frau Fragmente fiel mir ein, dass ich gerne im ÖPNV sehr viel Zeit damit verbracht habe, mir die Wohnungen der anderen Fahrgäste vorzustellen. Klingt unspektakulär, ist aber ein schöner  Zeitvertreib gewesen. Denken Sie an die sich schminkende Fahrgästin in der Londoner Tube.

Zum Mittagessen Freestyle Grünkernsuppe, war ok, wenigstens mal kein Reis mit Sch**, oder Nudeln mit Sahnesoße oder Kartoffeln mit verkochtem Gemüse, die eigentliche Kochkrise hält nämlich an. Es ist alles schon mehrfach gekocht, leider auch von mir, keine Überraschungen, keine Inspiration, Bestellen ist auch nicht mehr so spektakulär wie früher. Wenigstens haben wir uns verabredungsgemäß jede einmal verschluckt an der Suppe, so will es nämlich das Grünkerngesetz (gilt auch für Marmorkuchen).

Den Nachmittag über Bürokram, Listen, Überweisungen, BahnCard gekündigt, falls das für wen ne Inspiration ist.

Zum Abendessen porridge und frisch gepressten OrangenKarottensaft dazu Gilmore Girls. Dabei gestrickt und eingeschlafen.

Unter Vermischtes sind leider alle lustigen und interessanten Filmchen und Threats schon gezeigt, jetzt nicht auch noch mal von mir, Bild vom mit Papieren überhäuften Esstisch oder der nur unzureichend gemachten Küche erspare ich uns ebenfalls.

Morgen mehr.

#wmDedgT Oktober 2024

  Frau Brüllen fragt das Internet  'was machst Du eigentlich den ganzen Tag?' und wir beantworten  das am 5. jeden Monats mit dem Ha...