4.12.20

kurze Pause

 Wir müssen bisschen dieses *hier ALLE  unflätigen Schimpfwörter einsetzen* Jahr veratmen.

PS schade, dass ich im eigenen Blog keine Kommentare beantworten kann, aber ich freue mich über jeden einzelnen und alle die mitlesen und was dazu schreiben.

Bleibt gesund verdammte Axt.

2.12.20

erst Mittwoch, wenigstens schon Mittwoch

gestern Abend zum Einschlafen noch die erste Hälfte des Doppeltatorts geschaut, heute einigermaßen rausgekommen. 

Eine Lehrerin ist wohl positiv, eine Tochter hat Erkältung, da bleibt sie morgen wohl zu Hause trotz Mathearbeit. In diesem Zusammenhang hat sie (also die Tochter) erzählt, dass die Kinder in der Schule, von denen man weiß, dass sie Corona hatten, von den anderen gemieden werden. Genau das richtige Setting für die Pubertät. Ich hatte gestern einen Routinetest, das war auch lustig, denn es wurde direkt eingangs erwähnt, dass der QR-Link nicht funktioniert, der Drucker aber leider den Code nicht vollständig auf das Formular druckt, sodass nichts selbst in die Corona-Warn-App eingegeben werden kann. Ich bleibe etwas ratlos zurück, rege mich aber nicht auf (auch nicht darüber, dass er nicht über die Nase durchgeführt wurde und kaum unangenehm war. Was weiß ich schon)

Als letzte, die beruflich mit Schule zu tun hat, habe auch ich heute mal ein Thermometer mitgenommen, und zwischen 12 und 15.7 Grad gemessen. Sind wir im oberen Drittel mit, was ich sonst so lese. Skiunterwäsche rausgekramt.

Das schwierigste in nächster Zeit wird wohl die Überlegung, wie wir Weihnachten und Eltern organisieren, das ist ja aber auch nicht aufregend anderes bei anderen.

Voll die Langeweile hier. 

Nudeln mit Spinat.

edit 23:00 Uhr: erste Male, Anruf bei 116117, schnelle und freundliche Hilfe durch Nennung einer Ansprechpartnerin.

1.12.20

1. Dezember 2020

 Dienstags ist ja Gemüsekistentag bei uns. Mit der Kiste kommt ein Liter hofeigene Milch, ein dort selbst gebackenes Brot und Eier. Es handelt sich um einen Demeterhof in der Nähe, bewirtschaftet von einer Hofgemeinschaft, bestehend aus einigen Familien. Die meisten dort wohnenden Kinder gehen auf eine Waldorfschule, hierüber haben wir eine der Familien auch kennengelernt. Ich finde das Konzept des gemeinsamen Wohnens und Arbeitens zunächst sehr gut, und ich freue mich, von dort so gutes Brot und eigene Eier zu bekommen. Es gibt auch immer mal wieder die Möglichkeit, Schweine- Rindfleisch oder Geflügel zu beziehen. Die Tiere leben ebenfalls auf dem Hof. Eigentlich eine ideale Bezugsquelle, fair, persönlich, regional. 

Über Demetermethodik kann man ja denken was man will, ich möchte das weder verurteilen noch unterstützen, für mich ist das mit im Gesamtpaket, die Menschen dort möchten es so, ich würde auch unbesprochenes Gemüse kaufen wenn es regional vertrieben würde. Im Augenblick scheint mir für mich diese Möglichkeit am angenehmsten. Und schon stoße ich wieder an die Grenzen des Schreibbaren, denn natürlich meine ich das keineswegs so rigoros wie geschrieben. Ich beziehe diese Kiste durchaus auch wegen Unterstützung und Sympathie zur oben genannten Familie.

Die meisten zugekauften Produkte der Kiste sind entweder schwer zu verkochen (Chinakohl!) oder stark überteuert. Wenn ich sage überteuert dann lege ich natürlich harsche Maßstäbe an, denn selbstverständlich ist mir klar, dass eine Ökogurke, die im Dezember aus Spanien importiert wird, nicht für 79ct zu haben ist. Letzte Woche schlug sie allerdings mit 2,75 Euro zu buche, und da ist dann doch auch eine Schmerzgrenze erreicht, zumal die Ökoprodukte ja so unbehandelt sind, dass sie viel zu schnell verkommen (oh, the irony). Diese Woche kostet die Gurke wieder 'nur' 1,95. Die Milch schmeckt den Kindern so unbehandelt übrigens leider nicht, deshalb gibt es häufig porridge damit, sie hält sich ja auch schlecht. Dann bestelle ich die Kiste wieder aus schlechtem Gewissen, wegen Ursprünglichkeit und Korrektness und so. Eine Pointe gibt es heute hier wieder nicht, oder ist sie im Text versteckt? Viele privilegierte Grüße


Letztes Novemberbloggen 30.11.

 Alltag zwischen 6.30 und 21.45, allerdings war ich um 5 wach,  mich an der klirrenden Kälte erfreut und Tee gekocht.

Die Klasse hat sich gefreut mich wieder zu treffen, das war natürlich schön. 

Letzte Kleinigkeiten eingekauft für die Adventskalender, eine Art Eintopf ‚a la reste du woch‘ gekocht, Möhren, Lauch, Zwiebeln Blumenkohlpüree und Bandnudeln von gestern, wurde gegessen.

Mathe gelernt, das Kind ist mir einfach zu ähnlich, das macht es nicht leichter.

Tagsüber fehlt mir die Zeit und Muße und dann kommt mir die idealtypische Idylle dazwischen, aber der Mann hatte kurzentschlossen Ausgang, den er dankenswerterweise hier zu verbringen gedenkt. Also Einpacken und Aufhängen gemeinsam, wir haben im 11. Jahr etwas Routine, bzw. ich  habe im Schlussverkauf beim Kaffeeröster in einer anderen Zeit Tüten und Aufkleber gekauft, sodass diese nur noch gefüllt werden mussten, mit beschwingter Musik des Crouch End Festival Chorus, heuli. Those  were the days.




29.11.20

Vorletztes Novemberbloggen

 Überwiegend schöner 1. Adventssonntag.

Frühstück mit geholten Brötchen.

Rumlungern.

Elterntelefonat.

Spaziergang mit Fotosession und Osterhasenschlachtung (edit: Hasenbild entfernt wegen Markenname, aber keine Ahnung ob das nötig ist). Schön kalt war‘s. Man wird sich an jede Gelegenheit erinnern, an dem eine Mütze noch nötig war.








Zum Abendessen Apprezept (Blumenkohlpüree mit Käsechampions).

Lehreremail. 

Sorgengespräch.

Noch drei Wochen, 15 Arbeitstage bis Chillung.

Novemberbloggen XX

 Samstag vorm Adveentssonntag, aber erstmal fällt eine Kaffeetasse. Schöne Kälte, gut, dass wir gestern noch die Wasserleitungen gelüftet haben. Also gleich mal die Wandelröschen und die Olive runtergeschnitten und in der Garage verpackt. Der Mann montiert das headvoard im Schlafzimmer. Im Namne der Christrose fahren wir noch kurz in den Baumarkt, eventuell eine Lösung für ein Beleuchtungsproblem in der Küche gefunden.

Dann Projekt Adventskranz, die Kinder binden einen für die Tür, ich bin diesmal nicht ganz zufrieden mit meinem Ergebnis, aber die Farben gefallen mir.

Zum Plätzchenbacken hats nicht gereicht, dafür ist jetzt ein bisschen Advent. Advent, das ist ja noch nicht Weihnachten, ich möchte nach und nach schmücken, hier und da ein Licht oder eine Figur mehr, so haben wir auch am 2. Weihnachtsfeiertag noch nicht genug. Waschmaschine hat sich wieder berappelt. 




28.11.20

#tgif

 also #tgif

Heute kurzer Ausflug zu meiner Waschmaschine. Wir sind ja vor ca vierzehn Jahren auf den Kontinent zurückgekehrt, haben Drillinge erwartet und Zwillinge bekommen (das gehört zwar nicht hierher, musste mal erwähnt werden) und dann kurze Zeit später ein Haus gekauft, was man halt so macht wenn man denkt es geht Richtung Situiert. Daher kommen in nächster Zeit mehrere unserer Weißware in die Jahre wie man so sagt. Die Spülmaschine wurde bereits erneuert, ich hoffe, genug zu sparen für den Rest. Da Kinder erwartet wurden habe ich auf Druck von Mann und werdenden Großeltern, die nicht in der Nähe wohnen, dem Kauf eines Trockners zugestimmt. Den benutzte ich recht selten, bis vor kurzem, denn ich spare mit das Aufgehänge und beim Pflegeprogramm gehen die Sachen viel weniger ein als gedacht.

Wo war ich? Waschmaschine. Wir haben hier viele Eichhörnchen zu Besuch, eines war auch schonmal im Wohnzimmer, fragen Sie nicht. An einigen Dachholzbalken, Mist, ich weiß nicht den genauen Begriff der Dinger (Sparren?), kann man Nagespuren sehen. Das lässt auf eine intensive Nutzung unseres Hauses durch die Tierchen schließen, wer weiß, wo sie sonst noch tätig sind. Immer mal wieder höre ich eben solche Kratzspuren, als ob sich ein Eichhörnchen auf eines unserer Dachflächenfenster verirrt hätte und kratzend versucht, nicht abzurutschen. Natürlich muss das ein blödes Eichhörnchen sein, sie wissen sich als Kletterkünstlerinnen ja zu bewegen, und doch! Wahrscheinlich ein Junges. Andererseits ist das Geräusch dafür viel zu laut. Lange habe ich das Geräusch versucht zu orten, zuzuordnen, ich wusste mir keinen Rat. Als ich dem Mann von meiner Theorie erzählte hörte es sich selbst in meinen Ohren komisch an. Aber was sollte ich machen?!

Kürzlich war ich durch Zufall im Keller als das Wasser des Pflegeleichtprogrammes abgepumpt wurde, und was soll ich sagen. Kein Eichhörnchen. Es befindet sich etwas in der Waschmaschine, was durch das Abpumpen hin- und hergeschleudert wird, komischerweise passiert das im Hauptwaschgang nicht. Es ist so laut und metallen (?), ich gehe nicht davon aus, dass es irgendwann mit herausgespät wird. Zum Aufschrauben und Nachschauen fehlt mir das Geschick. Ich werde also weiter zuhören und sparen müssen. Interessant ist ja lediglich, was ich so assoziiere.

Dass ich nicht tagebuchbloggte bitte ich zu entschuldigen.

26.11.20

Novemberbloggen XVIII

 Puh, Alltag, Du anstrengendes Ding.

Gestern war nix mehr mit Bloggen, um halb zehn nur mal kurz abgelegt als die Kinder im Bett waren und um kurz nach 6 aufgewacht.

Heute dann wieder Vertretungsdings, das stresst mich auch. Eigentlich wollte ich schreiben, wenn das die Brüder Grimm wüssten, aber ich sehe leider im Moment zu viele alte weiße Männer sodass ich befürchte, es würde ihnen aus anderen Gründen als mir etwas ausmachen.

Schulhof einer Gebrüder Grimm Schule, absichtlich verwackelt, das ändert aber nix.

Ich wüsste ja schon noch was zu erzählen, aber ach. Mach ich halt noch die Küche und die Wäsche, Westernhagen ist auch nicht mehr was er mal war.

Vielleicht küsst mich am Wochenende die Muße.

24.11.20

Novemberbloggen XVII

 Das Kind hat Sorgen in der Schule sozialer Art, es besteht eine gewisse Ratlosigkeit, wie diese in den Griff zu kriegen sein könnten. Das vereinnahmt die wenigen übrigen geistigen Kapazitäten.

Schule, Pizza, Englisch, kurzer Spaziergang zum Friedhof, wir kommen an der Dorfkirchenidylle vorbei, der Nachbar ist beerdigt, sowas erfährt man in Pandemie- und Diskretionszeiten ja nicht anders. 


Auf Twitter verlinkt Tina einen Kästner von Rümann gelesen, das rührt mich sehr.

Kleiner Bankinitiationsritus (Karten, erste Einzahlung) dann stellen wir fest, dass die Mathehausaufgaben eventuell doch nicht so einfach waren, da es ja negative und positive Differenzen gibt (?!)

Noch 18 Schultage (180 Mal Stoßlüften) Ich habe einen Toptweet aus fremden Federn. (Ich darf dazusagen, dass ich wirklich im Verlauf des Schultages einfriere. Morgen probiere ich Skiunterwäsche)



Wir erklären hiermit die Glühweinsaison für eröffnet! (Nach diesem Rezept, über Frau Kaltmamsell)





23.11.20

Novemberbloggen XVI

 Aufregung und Puls wegen beruflicher Situation, geht dann aber, mal sehen, wie die Woche so wird.

Der November hat die Morgen schön.


Bis 13:15 gearbeitet, schnell die Kinder eingesammelt, eigentlich genauso schnell was kochen wollen, und dann stand ich wegen mac n cheese aus USA vegetarisch zwei Stunden in der Küche - dafür war es nicht lecker genug, da schmecken mir heimische Schinkennudel besser (heute Abend aufgewärmt ging’s) 

Zwei Flaschen Salatsoßenvorrat hab ich noch gekocht. Dann Schulzeug, Schwester- und Nachbarinnentelefonat. Eine Runde Gilmore Girls und dann gepflegtes Eskalieren auf allen Seiten. (In einem der ersten Italienurlaube, die Kinder waren gerade dabei, den Mittagsschlaf abzuschaffen und dementsprechend durch am frühen Abend, hat eine Miturlauberin im Bungalow nebenan mit vier Jungs unter 6 den denkwürdigen Satz geprägt „bei uns heißt es, ab 17.00 Türen und Fenster geschlossen halten“. Es haben sich also lediglich die Zeiten etwas nach hinten verschoben.)

Einladung zu einer Onlinekatalog erhalten. Ich bin gespannt!

Eigentlich war ich nur zum Schmollen schon im Bett, aber ich glaube, ich bleib einfach schon liegen.


22.11.20

Novemberbloggen XV

 Zu früh aufgewacht, sehr lange nicht in die Pötte gekommen. Novemberwetter. Allerdings hatte ich den festen Vorsatz, endlich die Post zu erledigen und mich dann auch gegen Mittag aufgerafft. Vor der Post dann, oh Wunder, eine erhebliche Menschenschlange! Kurz überlegt, ob ich das Unterfangen nochmal verschieben sollte, aber, ich sag mal so, das Kind, dessen Willkommensgeschenke ich endlich fertig und eingepackt habe, wird diese Woche zwei Monate alt...Dann Markt, Adventskranzgrün gekauft, und ich war mit meiner blauen Möbelschwedentasche extrem gut vorbereitet!

Zu Hause den Backwunsch von TochterJ mit Minizimtschnecken begleitet, sehr schön! Später Tee, das Sonntagsessen vorgezogen: Hirschsteak ist gut gelungen, dazu Rotkraut und Nudeln, Käseschnitzel für die Mädels. Kartoffelknödel traue ich mich das nächste Mal, doch nicht so viel Bock auf noch ne Küchenunternehmung gehabt. Geplant war die große Samstagsabendunterhaltung, Klein gegen Groß, alles ganz nett gemacht, gern geguckt, allerdings für unseren Geschmack viel zu lang, immer noch ein Wettkampf, um 23:30 dann endlich das Ende. Das muss doch nicht sein, und, haha, noch nichtmal Werbepausen für Zähneputzten oä. Und Bloggen konnte ich auch nicht nebenher, daher der Beschluss, das Wochenenden zusammenzufassen, das machen die Großen ja auch so (nur, falls jemand fragt ;) Wenigstens ein paar Runden gestrickt.

Sonntag

Kurz vor Neun erwacht, über Brötchen nachgedacht, übers Große Ganze sinniert, darüber, wie das so ist, jeden Morgen wieder raus zu müssen, weg, die neue Orga, das kurze Wochenende, und die große Zäsur dieses Jahr, mir fiel heute eine Analogie ins Zwischenmenschliche auf, es ist eine Art Ghosting, man kann nur rätseln und darf sich auf Gefühlsebene nicht mitreißen lassen. Schwer genug.

Verabschiedung des Mannes und keine Pläne, nur ein bisschen Musikreferat gehört. Vielleicht ein Spaziergang? Bei dem Wetter wollen wir es ruhig angehen lassen und schauen eine Runde Gilmore Girls. Noch eine, dann noch eine.  Dabei erhalte ich eine dienstliche WhatsApp, die die ganze Wochenplanung auf den Kopf stellt, mir die Laune vermiest und nicht zu Entspannung führt. Vor Verzweiflung (und Müdigkeit) mach ich dennoch eine Siesta bei anner Glotz, das führt traditionell zu starken Träumen, so auch hier. Danach ist die Laune noch mehr im Eimer.

Also nur Bestellessen, beim Abholen überholt mich schon wieder einer innerorts, es sollte mir egal sein, ja, bestätigt aber mein Urteil, dass die Flachpfeifen sich einfach immer mehr rausnehmen. Meine Lichthupe war ihm sicher eher Ansporn. 

Der Abend ist geprägt von einer vorwurfsvollen Mutter, die moniert, dass ich meine Whatsapps nicht lese, und der Diskussion über den Umgang mit der Arbeitssituation.

Ich lege mir was zurecht, in der Hauptsache geht es um die Verpflichtung, am Wochenende / in der Freizeit erreichbar zu sein und dienstliche Belange weiterzuleiten. Es steht etwas da von unverzüglich. Ich schalte die Lesebestätigung aus.

Alles endet leider viel weniger harmonisch und erholt als erhofft, wenigstens das Bett ist frisch bezogen. Schade, ich hätte gerne etwas vorzeigbareres. Oder wenigstens ein Tierbild.

20.11.20

Novemberbloggen XIV

 Doch garnicht so früh ins Bett, sehr spät aufgestanden und losgefahren, #tgif. Soll das jetzt immer so gehen? Eine endlos lange Woche und am Freitag Abend frage ich mich wo die Zeit geblieben ist?

Eklat beim Kinderabholen, Missverständnis, wir  ich mache mich zu Affen vor versammelter Töchterschulgemeinschaft. 

Aus Versehen habe ich ein extremes kulinarisches Lowlight zu verzeichnen: aus mir unbegreiflichen Gründen befand sich am Ende des Einkaufs, den ich nur wegen prepaid-Guthaben für die Töchtertelefone machte, eine Platikflasche (!?!) fertiger Conveniencepfannkuchentrockenmasse (?!?!) im Wagen. Nun, ich kann es wirklich nicht empfehlen (gelten empirische Gründe für den Kauf? Ich bin ein schwacher Mensch). Jedenfalls haben wir das Essen auf nach Pilates verschoben und TochterJ hat schnell, wie üblich, doppelte Menge Pfannkuchenteig hergestellt.

Zum Kohlrabi ist zu sagen, dass das der erste Riesenschmelz aus der Gemüsekiste war, der drei Tage nach Lieferung noch nicht völlig verholzt sondern im Gegenteil sehr gut zu genießen war. 

Abends dann gemeinsames Glotzen der Polarsternexpediotionsdoku, dicke Empfehlung wer‘s noch nicht kennt! Das Kind wünscht sich das Buch des Expeditionsleiters, und auch wenn das eventuell unter zu viel Merch fällt, für so ne Sache finde ich das ok. 

Mich beschäftigt Empowerment von Grundschülerinnen. Das ist vielleicht meine Aufgabe: den Mädels sagen, dass sie Jungsverhalten so nicht hinnehmen müssen. 

Jetzt die heilige Dreieinigkeit des Freitgabends: heuteshow, aspekte und böhmermann (die Show heißt ja jetzt anders). 

19.11.20

13!

 Nach einer scheußlichen Nacht (Unstimmigkeiten, zu spät ins Bett, zu kurz geschlafen) und Treppenträumen bin ich heute sehr k.o.

Donnerstag ist Markt im Städtchen, da gehe ich seit neuestem zu einem sehr sympathischen Metzger, der auch schonmal von seinen Gitarrensessions erzählt. Ist nicht bio, aber was man halt so hofft. Hirschsteak, wir dürfen gespannt sein. Die ersten Amaryllis gekauft, Kinder abgeholt, mit Fertigessen abgefertigt, direkt zur Kieferorthopädie, Buchladen, Winterschuhe. Die Teens haben sich No-name-Schuhe ausgesucht, kein richtiges Schuhwerk, aber der Preis rechtfertigt das, wenn sie es in ein paar Wochen nicht mehr tragen. Insgesamt sind einfach schon zu viele ‚gute‘ Schuhe hier monatelang unbenutzt rumgestanden. Schmerzt mich so oder so.

Den neuen Wintermantel getragen, ist der Reißverschluss geschlossen, klimpert es leider unangenehm im Gesichtsbereich, da werde ich wohl eine Schalpflicht einführen müssen um ihn festzusetzen.

Lernen für Deutsch und Englisch. Wir haben die Fragen erörtert, ob die Waliser wirklich walisisch sprechen untereinander, (Emily aus dem Englischbuch ist umgezogen) bzw. Satzkonstruktionen. Die ganze Zeit musste ich aufpassen, nicht passiv-agressiv zu sagen! Jetzt bin ich wieder drin. (Das Akkusativobjekt wird im Passivsatz zum Subjekt). 

Die Orangen sind geschält (harhar), es gibt OrangeKarottenSaft zum Abendessen, und Reste. KindR übt Brücke, J lernt noch Vokabeln daddelt noch ne Rude. Ich nutze die Viertelstunde zum Bloggen. Gleich eine Folge Gilmore Girls, dann Bett, ich kann nicht mehr.

Ach so, wir suchen mal wieder! Diesmal einen Drahtbügel für die feste Spange (lip bumper?) Hurra.

18.11.20

Novemberbloggen XII

 Huch. Tag schon um? Ich hätte noch Aufgaben für ca 5 Stunden. 

Zum ersten Mal erwäge ich, früher aufzustehen um vor der Arbeit Haushalt zu erledigen um jetzt mal Feierabend zu machen.

Die ‚Fortbildung‘ heute dauerte drei Stunden, es werden zwei Zeitstunden vergütet. Eine Diskussion darüber fand nicht statt, eine noch studierende Kollegin meinte zum Sachverhalt kürzlich, sie sei froh, dass überhaupt etwas angerechnet wird. Diese und andere Kleinigkeiten. 

Ich muss jetzt was trinken und dann schlafen, der Plan war eigentlich, um zehn noch eine halbe Stunde zu lesen und dann wegzunickern, da hab ich aber noch Tochterhaare gekämmt.

Gegessen: Bolo

Die Wäsche, die ich um 14:00 Uhr auf dem Balkon aufgehängt habe, war um 21:00 nahezu trocken, hängt jetzt nur noch weiter aus Gründen (Allerdings nach drinnen gebracht). Mitte/Ende November.

Heute war Buß- und Bettag, da wurde in meiner Kindheit das Plätzchenbacken (Gutsele) begonnen. Chronistinnenpflicht.

17.11.20

Novemberbloggen XI

das war zu wenig internettaugliches für einen Post.

Heute Geburtstag der Schwiegermutter, deshalb Gedenkhühnersuppe. Der Rest des Tages kann eher weg, außer Twitterkneipe.



16.11.20

Novemberbloggen X

doch kein Reiten heute, der westfälische Reitverband macht mal Hü mal Hott (Entschuldigung), ist verständlich, den Kindern gefällt es nicht.

Schule, dann Ernüchterung, Noten- und Lerndiskussion, Absprachenchaos, blödes Essen (Reis mit Sch^^, Reste Backofengemüse, abends Grillkäse) Mathelernen mit J, kurz und gut: ab morgen wird alles anders! Organisierter!*  Augeräumter!** Besser!*** Ich muss. (bleiben Sie dran)

*Onlinepause zwischen 16:00 und 19:00 Uhr, ein frommer Wunsch. 

Dienstags kommt die Gemüsekiste, also wird dann ein Essensplan für die Woche erstellt, in dem die Wünsche der Kinder Platz finden.

**hmm

*** Noten, Lernen, Verhältnis

Heute erreichte die Mädels um 19:00 eine Checkliste zur morgigen Mathearbeit, harhar, um 17:00 Arbeitsanweisungen für eine Stundenwiederholungsabfrage, das alles über die Lernplattform. Die Verpflichtung ist, alle 24 Stunden die Nachrichten zu Checken. Ich würde mir das als Arbeitnehmerin verbieten, also diese kurzfristig eingereichten Arbeitsanweisungen. Morgen drei Tennisbälle mitbringen, gesendet um 19:00. Was für?

Gestern ein schöner Cartoon in meinem Internetz, in dem ein Alienelter sich beklagt, dass das Kind immer erst abends bescheid sagt, dass es am nächsten Tag einen Menschen mit zur Schule mitbringen muss und daher die Entführungen meist nachts stattfinden.

Ich bin ein wenig durch, und die Aussicht auf zu organisierende Adventskalender (don't @ me) und Weihnachtsdingsis und vor allem darauf, dass die sonst sehr dringend benötigten 'Frei'-Tage an Karneval wegfallen bzw. vorgezogen werden und wir dann ab 7. Januar bis Ostern durchhecheln müssen entspannt mich leider keineswegs. 

Dem Kind Stackingbecher bestellt. Cliffhanger!

15.11.20

Novemberbloggen IX

 Halb zwei ins Bett, kurz vor sieben geht der Rollladen automatisch hoch, zack, zu früh wach.

Zwar hatte ich Mittagsschlaf, aber ich bin zu müde vor einer neuen Woche. Die Geschichte zum Gewürzkuchen und #cookmalda müssen leider noch kurz warten.

Waldspaziergang war schön, nochmal kurz vor Novembersturm. Die Gespräche beim Lüften bleiben allerdings monothematisch (Autokorrekt geändert)  im Themenkreis Hund (manchmal kurze Wechsel zu Pflegepferd. Wer kennt es nicht).


Backofengemüse.

Novemberbloggen IIX

Samstag. Um 10:00 findet der Gottesdienst zur Neffenfirmung statt, wir versammeln uns ums Endgerät um zu streamen. Mein Kindergartenfreund mit Karriere zum Abt ist der Zelebrant und macht seine Sache gut. Ich erzähle den Kindern zwischendurch lustige Episoden aus unserer gemeinsamen Grundschulzeit, dann überlege ich, ob er wohl bei Heimatbesuchen noch bei seinen Eltern in seinem ehemaligen Kinderzimmer übernachtet. Das geht alles während wir nicht singen.

Den heutigen Tag verbringe ich in der Küche. Gestern hab ich Brot gebacken, heute Birnengelee und Gewürzkuchen. Ich habe viel vorbereitet aber es reicht trotzdem nicht. Tochter J wünschte sich, mal so richtig zu Mittag zu essen wie andere auch. Wurde aber doch 15:00. 

Zwischendurch hilft mir das Internet bei der Beantwortung schwieriger Fragen, denn unser Nachbar ist verstorben. Ich bin traurig, dass ich mich nicht getraut habe, Johannisbeergelee rüberzubringen, das hat er gerne gegessen aber ich wollte nicht aufdringlich sein und gleich das nächste Glas reichen, als ich das leere zurückbekam. Seitdem stand das Nachschubglas im Wohnzimmer, in Ermangelung von Gelegenheiten, heute habe ich es in den Keller gebracht (ich schiebe es mal auf die intensive Watzlawicklektüre). TochterR schlug vor, es aufs Grab zu stellen. Ich finde das eine hervorragende Idee, aber in dieser Welt lebt unsere Nachbarin glaube ich eher nicht.

Langwierige Entscheidungsfindung dann zum Thema Filmeabend, es wurde Harry Potter und der Feuerkelch, ich trauere schon mal ein bisschen vor um Dumbledore, das passt zu heute, denn die anderen Nachbarn berichteten, dass ein guter Freund und lokale Größe Singersongwriter überraschend gestorben ist. Vielleicht brauchen wir, dem grauenvollen Niveau des Politikteils zum Trotz eine regionale Zeitung, um solche Ereignisse mitzubekommen, allein, wir bringen es nicht übers Herz. Zuweilen ist die Vorstellung, morgens mit der Zeitung und einer Tasse Kaffee noch kurz ruhig zu sitzen idyllisch genug, aber lieber lese ich gleich mein Internetz leer.

Kinder sind jetzt um halb eins im Bett, Spülmaschine läuft, gute Nacht.



13.11.20

Novemberbloggen VII

Anstrengender Tag, aber wenigsten #tgif 

Der Mann hatte frei und deshalb Mittagessen vorbereitet, dann kann der Einkauf am Wochenende verkocht werden, prima.

Einzelstunde Pilates mit Maske bei offenem Fenster, es tut mir einfach unglaublich gut, ich erlaube mir diesen Luxus.

Bermerknis: durch den neuen Job treffe ich auf viele neue Menschen, meistens mit Maske. Und es ergibt sich ein neues Ratespiel, denn ich stelle mir ja mehr oder weniger automatisch vor, wie die Leute im Mund/Kinn/Gesichtsbereich aussehen. Das speichere ich dann so ab und die Überraschung ist groß, denn kaum eineR sieht dann ohne Maske tatsächlich so aus wie vorgestellt. (Bei einer Lehrerin habe ich wegen Brille und Frisur auf eine Mundpartie geschlossen, die einer anderen Bekannten mit ähnlicher Frisur/Brille /Outfit ähnelte - weit gefehlt. Und der Kollege hat sehr schmale Lippen und ein fliehendes Kinn! Ob ich mir das alles etwas zu breit vorstelle, weil die Maske so breit ist? Ich werde das beobachten)


12.11.20

Novemberbloggen VI

Nachtrag 11.11.

Kein Trömmelsche mehr. 


12.11.

#12von12

Feste Vorsätze mit Tee (Tag 2 von 60. So lange braucht es angeblich, bis sich neue Verhaltensweisen etabliert haben. Nach dann)

#1von12

...

was vom Tage bleibt. Es muss un-be-dingt diese und andere Post erledigt werden.


#12von12


10.11.20

Novemberbloggen V

 Spät aufgestanden, auf dem Weg zur Schule /Arbeit hätte ich tolle Fotos machen können. So hab ich nur eins schief aus der Hüfte geschossen.


Für die Jahreszeit zu warm, das hilft aber, wenn man die Hälfte der Arbeitszeit draußen verbringt. Meinen ersten Abstrich erhalten, allerdings nicht nasal. (?)

Zu Hause ermattet aufs Sofa gefallen, 2 Stunden geschlafen, Pizza gemacht und einen Pizzastahl, der seit mehreren Monaten auf Einsatz wartet möglicherweise falsch eingebrannt.

Die gebastelten Laternen konnten nicht gut vom Luftballon gelöst werden, schade. Haben wir eben die aus den Vorjahren aufgehängt. 

Je näher der Termin (Morgen) für die Franzarbeit rückt ums hektischer laufen die Vorbereitungen in den Kinder sorry Jugendzimmern; da hilft es nicht, wenn erst um 17:00 die Checkliste der Lehrerin eintrifft und um 20.00 auf der Lernplattform gefunden wird. Hm.

Meine Gitarrenlehrerin ist gestorben. Meine Mutter hat mir die Todesanzeige per WhatsApp geschickt. Schnipsel von früher, Blitzlichter in ein Leben, das schon lange nicht mehr präsent ist, weil ich weg bin, und die Menschen und Orte nicht um mich habe. 

Gerade schon einen wieder einen Moment geschlummert, aber die erste Woche schaffe ich ohne Lücke!  Jetzt Bett.

9.11.20

Novemberbloggen IV

 Gut rausgekommen, knapp 5 Stunden Schlaf ist dennoch nicht allzu üppig, muss aber genügen. Geweckt werden die Töchter seit ein paar Tagen wieder mit Musik, heute Arlo Guthrie, City of New Orleans. Reibungsloser Ablauf, gut! Arbeit unspektakulär, irgendwann mehr, Hähnchen mit Karottensalat, dann großes Aufräumen. Pandemiebedingtes Laternenbasteln, ich denke, das hätten wir ohne Situation dieses Jahr nicht mehr gemacht. Ich mache einen erneuten Anlauf, endlich eine Gingkolaterne zu realisieren, sie begleitet mich sozusagen virtuell schon seit mehreren Jahren, nämlich nachdem sie zusammen mit einer Laterne aus Perückenbaumblättern in einem Lifestyle/Home-Magazin abgebildet waren. Im ersten Jahr sind mir die Blätter am eingekleisterten Luftballon verschimmelt, weil alles zu dick aufgetragen war. Dann brauchte ich eine längere Frustpause, beim nächsten Versuch hielt der Kleister nicht. Der ist dieses Jahr auch recht dünn, aber ich habe mit durchsichtigem Transparentpapier grundiert und nur ein paar Gingkoblätter dazwischengeklebt. Es war für mich nur halb lustig, dass sich dann der Luftballon in der Trocknungsphase verabschiedet hat (also nach ca. einer halben Stunde) Mann und Tochter haben einen Rettungsversuch gestartet, wir dürfen gespannt sein. Ich verspreche mir nicht allzu viel, es wird wohl auch der letzte Versuch sein.

Heute anderes Gefühl mit der ffp2 Maske. Ob das am warmen Wetter lag, oder daran, dass wir so viel an der frischen Luft waren, oder am Aufbereiten vermag ich noch nicht zu sagen. Jedenfalls war es etwas feucht, die Atemluft hat sich anders niedergeschlagen als sonst. Ich werde das beobachten.


8.11.20

Novemberbloggen III

 Ich habe gebacken, es gibt Maske! (Entschuldigung, den musste ich machen)

Internetverdorben wie ich bin dachte ich sogar kurz daran, bis zum 12. zu warten.

Bis kurz nach 9 geschlafen, größeres Frühstück, dann bisschen Schulzeugs, und bämm: Laufen gewesen zu dritt. Ich bin erstaunt, wie meine alten schweren Knochen sich einfinden in ihr Schicksal, den Mädels bin ich natürlich viel zu langsam. Kraniche in Novembersonne fotographiert, leider kann ich das Video nicht veröffentlichen wegen Tochterstimme, das Geräusch muss man sich also leider dazudenken.



Dann Apfeltaschen gebacken, denn über Papa Novemberregen, Influencer der ersten Stunde,  wurde ich angefixt und ich hatte eh noch Äpfel die wegmussten. Erste Male: Einsatz eines Lineals in der Hausfrauenbäckerei, über die Anschaffung eines Beutebesens nachgedacht, aprikotiert!



Ab da wurde es wieder zäh, die kurze Folge Gilmore Girls rächt sich, Muttertelefonat, das sich über eine Stunde hinzog, unter anderem weil noch erklärt werden musste, warum wir nächste Woche nicht zur Neffenfirmung kommen. Hausaufgaben von 19:00 bis 21.00 (nicht meine) unsinnige Regeln aufgestellt, doch wieder Nudeln mit Sahnesoße. 

Aufregung wegen der angekündigten Covidiotenaktion vor den Schulen (kein Link, keine Reichweite), wenigstens gab es eine Mail des Ministeriums. Eskalationsstufen besprochen. Die Kinder werden morgen ffp2 Masken tragen, einfach weitergehen, niemanden ansprechen, um Abstand bitten, mit Fotos/Anzeige drohen, Polizei rufen.

Guten Start in die Woche an alle!

Novemberbloggen II

Komischer Tag, ging früh los mit Schulzeugs mit den Mädels, Großeinkauf von leckerem Herbstzeug auf dem Markt, erste Begegnung mit Maskenverweiger ‚ich hab ein Attest‘ , dem aber ziemlich Gegenwind der anderen Einkaufenden entgegenschlug. Rumlungern und Diskussionen über Ohrlochstechen, ansonsten nicht viel geschafft. Abends noch ein Spaziergang. Daumen hoch für die Ergebnisse in USA, all die feiernden gelösten Menschen zu sehen macht mich froh, Entsetzen über Leipzig. Nix gekocht trotz vollem Kühlschrank, die üblichen  Lieferdienste hatten aber alle sehr viel zu tun, Wartezeit bis zu zwei Stunden. Bei den Gilmore Girls hänge ich auch bisschen durch. Ritueller Streit vor dem Zubettgehen, bei dem ich elterliches Stammrepertoire von der Stange grade noch so vermeiden konnte (mein  Gradmesser). Insgesamt wurde das Potential dieses Samstags mit herrlichem Wetter nicht ausgeschöpft.

7.11.20

Novemberbloggen I

Ein Einstieg, ein Einstieg! Auf Zuruf von Frau Fragmente gibt es jetzt keine weiteren Ausreden, ich komm einfach nochmal rein. Es wird novembergebloggt in meinem Internetz, und ich stoße wie so oft einfach bisschen später dazu.

Thank God it‘s Friday.

Um kurz nach vier den Mann verabschiedet, wenigstens noch einmal eingeschlafen, das war gut. Wir müssen gerade neue Morgenroutinen und Tagesabläufe entwickeln, denn ich gehe vormittags außer Haus, wir drei müssen also mehr oder weniger gleichzeitig los und kommen zeitgleich wieder zurück. Danach fallen mir dann häufig spätestens nach dem Kochen und Essen die Augen zu.

Heute musste ich morgens in die Stadt, das war wieder schön, dieses städtische Ambiente  der Stadt bekomme ich ja sonst überhaupt nicht so mit, Geschäftigkeit zwischen Raureif und Stadthäusern, müde Stadtmenschen, die sich noch bisschen bettwarm an ihren Tagesplatz begeben, ich mag das und vermisse es auch. Ich bin über die Jahre zur Vorstädterin geworden, halb gewünscht, halb die Umstände, irgendwie hineingestolpert, nun frage ich mich gerade, wie sehr mir das fehlt. (Bezugnehmend auf den heutigen Eintrag bei Frau Fragmente fiel mir ein, dass ich gerne im ÖPNV sehr viel Zeit damit verbracht habe, mir die Wohnungen der anderen Fahrgäste vorzustellen. Klingt unspektakulär, ist aber ein schöner  Zeitvertreib gewesen. Denken Sie an die sich schminkende Fahrgästin in der Londoner Tube.

Zum Mittagessen Freestyle Grünkernsuppe, war ok, wenigstens mal kein Reis mit Sch**, oder Nudeln mit Sahnesoße oder Kartoffeln mit verkochtem Gemüse, die eigentliche Kochkrise hält nämlich an. Es ist alles schon mehrfach gekocht, leider auch von mir, keine Überraschungen, keine Inspiration, Bestellen ist auch nicht mehr so spektakulär wie früher. Wenigstens haben wir uns verabredungsgemäß jede einmal verschluckt an der Suppe, so will es nämlich das Grünkerngesetz (gilt auch für Marmorkuchen).

Den Nachmittag über Bürokram, Listen, Überweisungen, BahnCard gekündigt, falls das für wen ne Inspiration ist.

Zum Abendessen porridge und frisch gepressten OrangenKarottensaft dazu Gilmore Girls. Dabei gestrickt und eingeschlafen.

Unter Vermischtes sind leider alle lustigen und interessanten Filmchen und Threats schon gezeigt, jetzt nicht auch noch mal von mir, Bild vom mit Papieren überhäuften Esstisch oder der nur unzureichend gemachten Küche erspare ich uns ebenfalls.

Morgen mehr.

19.5.20

Wiederholungstäterinnen


Ich noch nicht.
Die Kinder aber schon.
Oooma und Ooopa wie wir sagen, waren auch noch nicht oben, weil. Und meine Oma und Opa hätten sich niemals träumen lassen, dass ihre Enkeltochter mal im Ruhrgebiet ihre Zelte aufschlägt.
Naja.
Jedenfalls, nach einem geschäftigen Samstag mit Sachen, die man samstags so macht (Rasenmähen, Gierjäten, Heidelbeeren umtopfen, Blattläuse vom Spinat schütteln, Räder verkaufsfertig bzw. sommerfein machen) war am Sonntag die Frage, wo's hingehen soll. Die Kinder entschieden sich für den Stadtpark, entstanden aus dem ehemaligen Gartenschaugelände, wie das immer so ist.
Ich war nicht begeistert, aber was soll man machen.
Und dann wurde es richtig nett.
Die meisten hielten ausreichend Abstand, bzw. die Zahl der Gäste war begrenzt, dadurch war Abstandhalten einigermaßen möglich, bis auf die Klettergerüste aufm Spielplatz, die wir dann gemieden haben.
Lustig war, wie begeistert die Kinder waren vom Park, wie viel sie nicht wiedererkannten. Es wurde auf Bäume geklettert, Radschlagen geübt, die Trampolinanlage exzessiv genutzt. Wir haben uns Eis und einen Sonnenbrand geholt. Viele Frösche im Tümpel gesehen und ein paar Kilometer gemacht.



Abends das Wochenende dann mit Burgern ausklingen lassen, noch einen Film geglotzt und müde ins Bett gefallen.
Den Montag habe ich mit Pilates in der Kleinstgruppe begonnen, danach war ich rechtschaffen müde. Den ganzen Montag warnt mich das Handy wegen Nichterkennen des wlans. Nerv.
Zwar hatte ich gedacht, alle Balkonpflanzen wären jetzt von allen gekauft, ich könnte mich um die Reste kümmern, aber weit gefehlt. Es fehlen offensichtlich noch Geranien und Co und natürlich sind alle am Montag Vormittag nach den Eisheiligen unterwegs. Muss ich mich halt noch ein bisschen gedulden und kann in der der Zeit überlegen, was ich wohl in den Topf vor der Haustür dieses Jahr mehrjähriges Immergrünes für die Nordseite pflanze (feine Ironie kann ich!)
Meine Mutter getröstet und ein gebrauchtes Buch für sie bestellt. Schule den Kindern überlassen. Das erfüllt mich mit Trauer, aber was will man machen. Vielleicht ist das jetzt eine gute Zeit dafür, vielleicht auch nicht. 
Tochter J wollte heute mal wieder cakepops backen, ich finde dieses Zeug völlig überbewertet, aber naja, wenigstens haben wir was zusammen gemacht. Gelungen ist es dann allerdings nicht so.

Weil wir so angefixt waren und das Wetter gut sind wir gegen Abend mal schnell in den Park, zum Trampolin.War auch nicht so voll wie gestern, und wir haben trotz Ende Mai Jahreskarten gekauft, eine Jahreskarte fürs Freibad werden wir wohl eher nicht erwerben können dieses Jahr.
Ausgiebig alles das bespielt, was am Sonntag zu besetzt war und was möglich war, weil wegen weniger anderer Besuche der Peinlichkeitsfaktor kleingehalten werden konnte.
Diese leichte Hautspannung von der Sonne, fast ein bisschen wie früher.
Abends noch ne Runde Vorlesen auf der Terrasse, das war schön (kein fünf Wochen, dann wird's schon wieder dunkel) Dafür Mauersegler und später Fledermaussichtung!


Mittwoch gehen wir wieder.



15.5.20

Computer says No

die Kinder wollten heute mal was kaufen gehen, und da es noch Gutscheine vom letzten Geburtstag (im Juni) einzulösen gab, sind wir in ein Sportgeschäft der Kette. Die angepeilten Fußbälle waren zu teuer, Kickschuhe wollten wir nicht, die Sportklamotten waren nicht die richtige für Alters- und Preisklasse. Wir fühlten uns in dieser kumpeligen Sportatmosphäre auch nicht sonderlich wohl, ständig kamen Sportskameraden der Verkäufer, es wurde sich umarmt und abgeklopft, die Kinder suchten sich mit großer Mühe was aus, weitgehend ignoriert vom Personal, was sicher nicht so einfach war, immerhin tigerten wir eine Stunde durch den Verkaufsraum. An der Kasse dann der lapidare Kommentar: zeigt mal, was habt Ihr denn da, also damit könnt Ihr bei uns aber nicht bezahlen. Können die inhaltlich nichts dafür, aber es gibt auch noch andere lokale Einzelhändler.

Danach haben wir versucht, eine weitere Kuriosität zu klären: vor einiger Zeit haben wir versehentlich eine Summe aufs töchterliche Sparbuch überwiesen, die da aber nicht hingehört und wieder zurückmuss. Das gestaltet sich schwierig, weil uns keine Handlungsbevollmächtigung vorliegt. Warum nicht, ist nicht so klar ( je erhalten? Verbummelt?) das Kind kann nicht helfen, denn es ist noch ich volljährig bzw selbst nicht handlungsbefugt. Anrufe in der Bankzentrale bringen immer dasselbe Ergebnis, Duplikat kann keines erstellt werden, zumal man ja nicht in der Zentrale sondern in einem Callcenter landet. Zweimal wurden Dokumente zugeschickt, die sich aber als nutzlos herausstellten. Fast möchte ich jetzt von diesem Früher anfangen, als mich Herr K oder Onkel R hinterm Schalter noch persönlich kannten, und selbstverständlich jede Transaktion für mich oder meine Familie ausgeführt hätten.
In solchen Situationen, die ja durchaus kurios sind frage ich mich jedoch, ob wir der einzige so gelegene Fall sind, was anderen in derselben Situation machen, oder ob für solche Spezialausnahmen einfach kein Procedere festgelegt ist, warum auch immer. (Kommt nicht häufig genug vor, an einen solchen Fall wurde nicht gedacht? Obwohl, wieso sollte sowas nicht erdacht werden, wer denkt sich das denn eigentlich überhaupt aus? Man weiß ja so wenig) Tatsächlich habe ich heute überlegt, mich mal bei Twitter  ans Social Media Team der Bank zu wenden, ist das schon Pranger oder noch Dienst am Kunden?

Ich hätte noch zwei ähnliche Dinge zu berichten, möchte aber erstens nicht langweilen und dann muss ich mir ja auch noch was aufheben!
In diesem Sinne.

Als Rausschmeißer den wunderbaren Satz, der mir immer mal wieder in den whatsappstatus gespült wird:
‚Also wenn jetzt immer alle nur meckern können wir sowas wie Corona eben nicht mehr machen!‘
Quelle leider unbekannt, aber es erheitert mich, das ist auch nötig.


13.5.20

#12von12 Mai 2020

Bekanntlich ist  nichts ist so alt wie der Blogpost von letzter Woche, und so muss ich wohl schweren Herzens darauf verzichten, den vorformulierten großartigen Ereignissen der letzten Woche eine eigene Würdigung im Internet! zukommen zu lassen. Andere bringen ihren Garten auf Vordermann, ich habe letzte Woche den Holzboden des Wohnbereichs nachgeölt. Ja, es sind auch wunderbare Fotos entstanden (und der Geruch erst!) aber ich werde mir die mir von mir selbst zugedachte Medaille 'Hausfrau der Woche' (auch wegen Muttertag!) tapfer nicht verleihen und einfach mit #12von12 weitermachen. Frau Caro von DraußennurKännchenblog nebenan sammelt traditionell die links fürs #12von12 - vielen Dank dafür (und sorry für die verspätete Verlinkung)

Es gab am Sonntag einen kleinen Eklat, vorher jedoch schöne Fotos beim Spazierengehen. Eines davon hat es als Einstieg geschafft, denn das obligatorische Foto von Tante Anna, geboren am 12.5.1906 entfällt heute. (Die Cousine meines Opas vätelicherseits, Link suche ich nachher raus.)

Die Problematik ist bekannt: ich kann an kein ernstzunehmendes Endgerät zum Bloggen während hier zwei so-gut-wie-Teenagerinnen für die Schule arbeiten müssen. Ich kann auch nicht immer drei Stunden länger aufbleiben, weil ich mit meinem Tag noch nicht fertig bin, wenn die süßen Töchter erst  gegen Mitternacht ins Bett finden. Ein Dilemma, ich sagte es bereits.

Heute zwölfvonzwölf. Los gehts mir Kaffee. So stelle ich mir das perfekte Kaffee-Milch-Verhältnis einer schnell gebrauten normalen Tasse Kaffee vor:
#2von12
Die Kinder haben sich am Montag an die vorhandene Carrerabahn erinnert, gleich aufgebaut und seither intensiv bespielt. Ich freue mich mich, nicht nur weil ich so ein bisschen MarioCart in echt spielen kann. Später, nicht im Bild, kamen zwei Loopings dazu:

#3von12
Kurzes Vorher-Nachher aus dem Garten: Verheißung eins mit dunkellila, wunderbare Blütenpracht (allerdings deutlich weniger Quantität, ich habe gerade Rhododendronphotos von vor fünf Jahren entdeckt, und kann nur sagen, er hat sehr gelitten)
#4von12
#5von12



Radieschenliebe. Nicht nur bei mir. Wir haben einen Gast, ich denke, es ist das Eichhörnchen (ich hoffe es insgeheim, denn es sah heute so struppig aus, ich gönne es ihm.) Dennoch freue ich mich über die erste Radieschenernte.
#6von12

6.5.20

Es ist der 5.! Also #wmDedgT

Frau Brüllen fragt ‚was machst Du eigentlich den ganzen Tag‘ und ich antworte mit meiner Maiediton.
Meine Laune ist unterirdisch heute. Die Kinder nerven mich, dass es keinen Plan gibt nervt mich, dass der Plan, den ich gerne hätte, erst noch erfunden werden muss nervt mich, dass möglicherweise alle einen eigenen Plan haben nervt mich.
Was ich allerdings sehr gut kann wenn ich genervt bin bzw. oder wütend, denn irgendwo bin ich auch wütend, auf alles, auf jeden, auf ziemlich viele hier in der Familie, auf naja, you get the picture.
Was ich dann also gut kann ist putzen. Und das ist auch sehr dringend einmal wieder nötig hier. Es liegt halt nur leider auch ziemlich viel rum das beim Putzen stört. Mich sonst auch, aber.
Die Kinder sind übrigens schon kurz vor 8 selbständig aufgestanden, sie haben gestern beschlossen, dass ab gestern ein anderer Wind weht, und das ziehen sie durch, Hutab. Ich quäle mich aus dem Bett als ich höre, dass sie ihr gemeinsames Frühstück beendet haben und sich an die Aufgaben machen.
Also gebe ich mich garnicht erst mit Nebensächlichkeiten wie Anziehen ab sondern rausche in den Keller um die Putzerei vorzubereiten. Zuerst räume ich noch rumstehende Körbe aus. Ich hatte mal die Idee für ein System, Dinge an der Treppe abzulegen, um sie jeweils mit nach oben oder unten zu nehmen. Das führte zu mittelgroßen Dingansammlungen auf der Treppe. Seit ich die Körbe tatsächlich mitnehme und einigermaßen diszipliniert ausräume (es dauert garnicht lange und es entsteht keinerlei Rumstehfrust!) ist es wirklich ein System geworden.
Während ich unten brockle klingelt es an der Tür, die Nachbarin wird in die verdreckte Wohnung eingelassen, man sucht mich, ich bin aber im Pyjama im Keller. Hm. Ich lasse mich sehen, die umsichtige Tochter bringt mir einen Pulli, die Nachbarin kommt direkt vom Friseur und legt ihre Maske auf meinem Esstisch ab. Außerdem erzählt sie mir froh, wie gern sie gelebt hat und dass sie mit ihren fast 66 auch gerne jetzt gehen kann. Ich meide die Auseinandersetzung, lächle, lasse mich zum Abendessen einladen, verschiebe das aber auch irgendwann („also dieses Wochenende geht es eh nicht“, sagt sie, „da sind wir schon woanders eingeladen“, argh) und habe noch mehr Laune als sie dann geht.
So lässt sich allerdings hervorragend abschließend entostern (gefällt mir ausgesprochen gut der Begriff, habe ich von Twitter), wobei, was heißt schon abschließend, die bemalten Ostereier am Kerzenleuchter lasse ich noch bisschen hängen, die im Vorgarten nehme ich mir für morgen vor. Dann räume ich die Küche auf und kleben ENDLICH meine Lieblingsfeenkette. Eine Gisela hat sich gelöst, seither warten alle in einem Teller in der Küche auf Behandlung, heute soll es endlich so weit sein, Sekundenkleber bringt’s nicht, das Loch im Kopf muss mit Masse geklebt werden.
Meilenstein.

Fenster in der Küche und Balkontür und Fenster in TochterRs geputzt.
Blühenden Schnittlauch endlich angeschnitten, was verwertbar war in den Quark geschnitten.
Zum Mittagessen Riesenkartoffeln als jacket potatoe, alle dürfen den Belag selbst wählen, zur Auswahl stehen Mais, Schnittlauchquark, Käse, gratinierter Ziegenkäse, Rucola, Sahnehering, dazu Feldsalat. Wir essen auf der Terrasse, das Dompfaffenpärchen speist ungerührt nebenbei ebenfalls, hachz.

Nachmittags putze ich den Böden: Bad, Küche und Flur, die Treppenstufen von oben nach unten, den Boden des Vorraums ganz unten, genug jetzt. Auf dem Balkon möchte ich noch den Blütenstaub wegfegen, aber nach den zwei Maschinen Wäsche hab ich genug. Der Zorn ist leider noch nicht verraucht.
Um Schulzeugs hab ich mich heute nicht gekümmert, sei’s drum, die Wut macht’s möglich, sollen sie halt selbst sehen. Eigentlich stand noch bügeln auf dem Programm, aber dann probiere ich mal schnell die Faltanleitung einer Maske von Frau Gröner. Sieht gut aus und geht schnell. Kann hochgezogen werden und mit der Brille eingeklemmt.

Duschen (putzfein angezogen habe ich mich nach dem Nachbarinnenbesuch) im frischen Bad, ökonomisch ist das nicht, aber schön.
Nächster Programmpunkt Lüften, also uns. Wir sind zwar etwas hinterm Zeitplan, aber geht noch. Also knapp vier Kilometer strammes Gehen durch den Wald, Sonne, Abendlicht, frische Luft, das tut gut. Es sind zwar nicht annähernd 20000 Schritte, irgendwas ist immer.




Während unserer Abwesenheit Gemüsekistenlieferung. Also frisches Brot mit Rohkost und Mittagsessenresten.
Es dauert ewig, bis die Abendrunde eingeläutet werden kann, und dann erinnere ich doch daran, dass das Formular zur Wahl der zweiten Fremdsprache noch abgegeben werden muss (Termin war gestern, ächz). Es ist, Trommelwirbel, bei beiden Französisch. Hurz. (Wann hab ich nochmal den Vortrag gehalten, dass alles gemeinsame zu vermeiden ist?)  Statt Glotzen wieder Vorlesen, die Mädels turnen sich dazu müde. Zauberhaft.
Dann endlich Zubettgehung, und ich Kölsch. Und twitterkneipe, das hebt die Stimmung, Danke, das hat gut getan.
Oh. Ist ja noch garnicht halbzwei.
Schnell noch Meise Yvonne vorbereiten, dass ich die Mädels morgen doch mal noch mit einem Liedchen wecken kann.

PS: erwähnt werden müssen noch eine Spülmaschinenrunde  und eine fast makellos aufgeräumte Küche sowie drei Ladungen Waschmaschine mit Aufhängen und Verräumen. Andere schaffen ja mit Berufstätigkeit mindestens genausoviel (lasst mich)





4.5.20

erstes Maiwochenende

erster Mai, ohne Tanz in denselben.
Es kristallisiert sich gegen Ende der Woche stark heraus, dass Tochter J sich, sagen wir, deutlich auf andere Dinge konzentriert hat als auf Schule. Da ist auch ein Berg, schier unbezwingbar. Nun.
Am ersten Mai wird hier aber mehr so rumgepusselt, dann Steine angemalt, mehr schlecht als recht. Auch, um einen kleine Radtour machen zu können, zum Stadion, den Stein ablegen. Los geht es natürlich erst am sehr späten Nachmittag, direkt in einen Regenschauer. Dann wird es aber noch sehr schön. Wir fahren ums Stadion herum und sind bald in der grünen Frühlingshölle. Franzbrötchenherstellung macht Spaß, Ergebnis ist aber gemessen an der immensen Vorbereitungszeit nicht der Geschmack unsrer ersten Wahl.
Abends habe ich eine Einladung zu einer Geburtstagskaraokeparty, die nun über zoom stattfindet, das klappt aber leider weniger gut. Dabei hätte ich mich so gerne mal getraut. Bleibt mir wenigstens Zeit, noch in der Twitterkneipe vorbeizuschauen, und das wird spät und sehr sehr schön.
So begehen wir den kapitalen Fehler, bis 11 ungestört zu schlummern. Alle sind müde, der Rhytmus hat sich total verschoben. Es müssen heftig ein paar Schulsachen erledigt werden, anbei eine kleine Einführung in powerpoint gratis. Die Nerven liegen blank, aber wir haben auch damit zu tun, über die Zukunft zu grübeln. Das überkommt uns anfallsartig. Aus irgendwelchen Gründen schauen wir die Fotos der letzen 6 Jahre auf dem Smartphone durch (ach ja, auf der Suche nach einem fish n chips Bild, siehe pppräsentation) und schwelgen einerseits in Erinnerungen, blicken aber interessiert und sorgenvoll in die Zukunft. Fußballcamp, Reiterfreizeit, Herbstferien? Ein Telefonat mit meinen Eltern, anstrengend und erhellend. Ich gehe erst gegen 20 Uhr einkaufen, das Rezept für die herzhaften Schinkenkäsewaffeln überzeugt nicht, wie gut, dass parallel noch Spargelrisotto da ist. Als gemeinsame Aktion spielen wir wenigstens noch eine Runde dobble.
Wenigstes hat das Dachfenster den Regen schön.

Nachts rächt sich allerdings die körperliche Inaktivität, J wälzt sich, während ich meinerseits mit Masterfolien und Fußnoten kämpfe. Ich gebe weit nach Mitternacht auf und bringe die Küche noch auf Vorderdings, J hilft mit, interessantes Zusammensein, das Gespräch nach Mitternacht ist bekanntlich das Beste, und die schönsten Partys finden in der Küche statt, aber dass die Zwölfjährige erst um halb vier schläft verlangt nach einem Plan.
Und der sieht so aus:
9:00 aufstehen, Brötchen,
20.000 Schritte über den Tag verteilt,
mindestens die Hälfte des Schulbergs erledigen,
selbstgemachte Pizza.
Wir starten mit gemeinsamem Spaziergang zum Bäcker, sitzen um kurz nach elf beim Frühstück, arbeiten bis 17:30 allerdings unterbrochen durch ein langes Telefonat mit meiner Freundin (wir haben eigentlich einen gemeinsamen Urlaub in den Herbstferien geplant und fragen und jetzt, wie das wohl werden wird) und einem Arbeitswutanfall meinerseits, bei dem ich noch schnell 32 Präsentationen mit einheitlichen Fußnoten auf allen Folien versehe und hochlade (yeah, bitte verzeihen Sie die Detailgenauigkeit). Schuldramaende gegen 18:00.
Planung einer Lüftung. Dazwischen akute Berlinvermissung, denn obwohl ich garnicht unbedingt planen konnte, auf die re:publica zu gehen, fehlt mir dieses Frühlingsberlingefühl. Gegen 19:00 machen wir uns auf zu einem Ruhrspaziergang mit Boards, und sind dann tatsächlich drei Stunden an der Luft, allerdings bestellen wir uns bei zweifelhafter Abstandshaltung Pizza und verspeisen sie ebenfalls draußen, aber das gildet. Es werden insgesamt leider nur etwas mehr als 8000 Schritte, aber die Kinder turnen sich noch müde, während ich vorlese (wegen kein Film). Schlafenszeit gegen Mitternacht. Immerhin nicht halb vier. Ab morgen wieder rigoroses Aufstehen mit Musik. Ich geh mal schnell was gutes raussuchen.



1.5.20

Regentag

wunderbar. Kühl, immer mal wieder Schauer, ist mir aber recht, was sollte ich außerdem draußen? Langsamer Start in den Tag, bisschen hier und da, Hefe verschenkt, ja, richtig gelesen! Am Samstag gab‘s beim Einkaufen nur 500g Packen, die ich unmöglich in diesem Haushalt schaffen kann, auch wenn wir wirklich viel backen. Also umliegende Nachbar- und Freundinnen beschenkt, etwas davon eingefroren. Für den Plunderteig to be für das aufwendige Franzbrötchenrezept von pötzblog braucht es aber leider nur 0,1g Hefe für den Vorteig, insgesamt 9. (via Frau ankegroener ).
Ich muss mich ein bisschen korrigieren zu meinen Auslassungen gestern. Ich finde es meist doch nicht genug, was die Kinder machen für die Schule, möchte am liebsten sehen was sie wegschicken, würde gerne immer gleich das Große Ganze bedenken (Demokratie in Athen, aber Kind, hol mal das Politiklexikon, was heißt denn eigentlich Demokratie). Eltern SIND die schlechtesten Lehrerinnen. Na ja. Wir sind ja alle Lernende. Wenigstens flippen wir nicht mehr jedesmal aus wenn es um Schule geht.
Einen Schnack übers gekippte Küchenfenster mit der Freundin gehalten, mit einer anderen telefoniert. Wegen eines doofen Zwischenrufes die Onlineturnstunde verpasst, schwups, landet auch noch ein Crosstrainer auf der Wunschliste von vor Tagen (Scherz um des Scherzes Willen, wir haben einen ungenutzten Stepper im Dachzimmer stehen, das genügt. Obwohl?!).
Den ganzen Tag in Schlumpfklamotten, trotz drohenden Feiertags nicht einkaufen gewesen (oder gerade wegen).
Abends dann gntm, wie immer mit Aufregern (ich denke, die Weinaktion war gescripted, das habe ich den Kindern auch so vermittelt) einer kurzen Abhandlung meinerseits über kulturelle Aneignung und ihre Nachteile (die Kandidatinnen wurden a la ‚dio de los muertos‘ geschminkt) und Lachanfall während der Werbung, weil ein Würstchenfabrikant mit der ‚recycelbaren Glasflasche‘ warb. Echtmal.
Walpurgisnacht. Allen Hexen eine gute Nacht, wie schön, über die Kommentare zu lesen, wer alles so vorbeischaut.
Was krass war: eben festgestellt, dass die Kellertür mindestens eine Nacht und einen Tag offen (im Sinne von nicht abgeschlossen) war. Grusel.
Was mir dieser Tage sehr gut gefällt: die neue CD von Stoppok (das will ich schon schreiben seit ewig, spätestens seit er mit Brings als special guest beim Autokinokonzert aufgetreten ist. Guter Mann.)
Was lustig war: Die Formulierung in anderem Zusammenhang in der Süddeutschendass die anderen derweil einen gälischen Dialekt lernen, Masken nähen oder sich in die Form ihres Lebens trainieren.
Man bekommt den Eindruck, selbst alles falsch zu machen, was man falsch machen kann. Genau (s.o.). 
Auch schön: das Dompfaffenpärchen, das uns doch auch immer wieder besucht. Ich hoffe, die ungeschälten Sonnenblumenkerne schmecken. (Verpixeltes Suchbild mit Rhododendronanteil vom Vortag und orangenem Punkt. Aber orange hier mal nur positiv!)
das Männchen posed (schreibt man das so?!) das Weibchen ist beschäftigt. Und ich fotografiere das auch noch!

30.4.20

Neues Design hier, na dann

ah, geht auch klassisch.
Gerne lese ich anderswo, dass die Tage verschwimmen, nichts so richtig klappt. Danke dafür, ist ähnlich bei mir.
Gestern wenigstens mal auf dem Markt gewesen, aber: Erdebeeren vergessen, herrje, wie schwer kann es sein?!
Ich möchte mich gerne mit der Urlaubsfrage beschäftigen einfach um darüber nachzudenken. Wo würde ich hinwollen? Was dort tun?
Dass dieses mühsam erarbeitete ‚es ist nicht so wichtig, alles dabeizuhaben, oder von dort mitzubringen, wir fahren ja wieder hin‘ jetzt einfach so nicht mehr gilt. Diese Vorfreude, die dadurch entstandsteht, dass wir uns fürs nächste Mal was vornehmen, neu oder wieder zu tun, es fehlt. Und macht traurig. Wie schnell alles nicht mehr gilt, oder eben doch erst recht.
Dasselbe mit der Schulbildung. Ich freue mich, dass die Kinder en passant Laugenbrezelherstellung begleiten, Kuchen backen. Mache ich mir nur vor, dass es egal ist oder sein wird, wie sie ihre Aufgaben bearbeiten? Es ist diese Schere: mir ist es fast egal, ich finde alles, was sie machen, mehr oder weniger ausreichend. Aber das finde im Zweifel eben nur ich. Es ist wahrscheinlich nicht der Maßstab der Schule. Sollten sie nächste Woche zurückkehren (müssen) und dann eine Arbeit über das Erarbeitete schreiben müssen (es scheint so gehandhabt zu werden) sieht die Sache wahrscheinlich sehr anders  aus. Wie werden wir alle mit den Lücken umgehen, die die Coronazeit in die Bildungspläne gerissen hat. Wir dürfen gespannt sein. Außerdem fehlt mir, bei allem Verständnis, das Zwischenmenschliche in Sachen Schule. Bis auf eine Lehrerin gibt es keinerlei persönliche Ansprache oder Interaktion der Kinder mit den Lehrpersonen.
Die Kinder wurschteln so vor sich hin, erledigen die Aufträge, merken sich manches, anderes nicht. Die Schlafenszeiten verschieben sich, sie spielen und bewegen sich wenig, hängen rum, streiten bei jeder Gelegenheit.
Ich bin von ihrer Wurstigkeit unendlich genervt, aber habe verstanden, dass das hauptsächlich daher kommt, dass ich ihnen so gerne beigebracht hätte, dass es anders besser wäre sein könnte. Das hilft. Ebenso die Güte und Freude, mit der der Mann auf die Kinder blickt. Ein Segen. Und dann gestern Abend, als J beim Haareflechten tatsächlich noch ein bisschen Mathe gemacht hat die schlagartige Erkenntnis, dass ‚selten haben sie es von Fremden‘ auch hier passt: auch ich habe meine Magisterarbeit von 23 bis 5 Uhr geschrieben und den Rest des Tages dafür gebraucht, mir aufzuraffen. Wobei ich die theoretische Erkenntnis natürlich schon lange habe, jetzt ist es auch hinten im Hirn angekommen, Unterschied zwischen wissen und begreifen, ne. Wird schon alles irgendwie (denke ich in guten Augenblicken jedenfalls). Blöd ist in diesem Zusammenhang nur, dass ich bis jetzt immer mindestens noch drei Stunden wach bleiben willmuss nachdem die Kinder ins Bett sind. 
Derweil glotzen die Mädels Zoogeschichten. Gut für mich, kann ich ein paar Zeilen bloggen.
Was schön ist: die wahrscheinlich einzige Pfingstrosenblüte aus dem kläglichen Rest nach dem Radikalschnitt letztes Jahr ist phantastisch anzusehen, leuchtet uns an (das Foto ist leider zu schlecht) Überhaupt diese frische kühle Luft nach den Regenfällen. Finde nur ich diese Gedanken, dieses Feiern des Regens dystopisch?

29.4.20

Corona die soundsovielte

wir haben eine kleine Coronasituation hier. Tagsüber sind die Computerarbeitsplätze besetzt, wir haben eigentlich ausreichend viele, aber von unterschiedlicher Nutzungsfreundlichkeit, sodass hin- und hergewechselt werden muss. Jedenfalls bleibt mir tagsüber nur das Handy. Mit dem kann ich aber nur sehr schwer bloggen. Abends gehen die Kinder so spät ins Bett, dass ich nicht mehr als nötig am Bildschirm sitzen möchte. Im Ergebnis führt das dazu, dass ich nicht blogge. Eigentlich schade.

Dann passiert allerdings einiges unblogbares, das zeigt, wie verunsichert die Menschen auch sind, wie sehr uns das persönlich angeht, wie wenig wir machen können dagegen und wie sehr das nervt.

Insgesamt müsste ich auf die Fotos gucken, um die letzte Woche von allen anderen unterscheiden zu können, das Handy ist aber gerade nicht griffbereit.

Nun bleiben zwei Gedanken. Bei der Twitterkneipe gab es einen sehr interessanten Beitrag, als wir eigentlich vom Puzzeln sprachen. Ich versuchte, den Prozess der Puzzelei in Worte zu fassen: daselbe fühlte das Geburtstagskind-to-be beim Programmieren. Ob eventuell die Mädchen eher puzzeln würden, und ob man sie nicht fürs  Programmieren begeistern könne? Dem könnte man doch mal nachgehen.
Seit Tagen verstärkt sich in mir ein Kaufdrang und ich fühle mich dadurch unangenehm stark an das allgemeine kapitalistische Setting gebunden. Als ob durch den Erwerb von Dingen alles gut, besser, anders würde. Meine Liste von Dingen, die ich am liebsten sofort kaufen würde:
Wohnwagen, Siebträgermaschine, EBike, Kopfhörer, Kochbücher, ich hör lieber auf, die Liste ist zu lang.
Außerdem wünsche ich mir, dass ich bald wieder Hilfe habe beim Putzen. Staub hat ja auch einen Eigengeruch. Mit dieser epochalen Trivialität möchte ich schließen.


20.4.20

Kurze Zusammenfassung der letzten Zeit

tagebuchbloggen ist das ja nicht.
Wem möchte ich was erzählen?
Hier sind einige nicht blogbare Dinge geschehen, nicht besorgniserregend, aber doch irgendwie tiefgreifend. Es pubertiert sich schwierig während einer Pandemie. Then again, was ist schon einfach. Interessant, welche Automatismen sich in dieser Gruppendynamik so ergeben.

Die Tage plätschern, sie ziehen sich wie Kaugummi, dennoch sind sie schnell vorbei. Wo genau sind jetzt diese beiden Ferienwochen geblieben? Motivierte Menschen haben jetzt Haus und Garten auf Vordermann, selbst hier bin ich unteres Mittelmaß. Ein paar Fenster sind geputzt, manche nicht. Am Samstag habe ich einmal mehr den jährlichen Kampf gegen den Giersch aufgenommen. Nein, ich möchte den nicht essen, nein, ich möchte nicht spritzen. Seit elf Jahren wohnen wir nun hier, bis jetzt hat der Giersch gewonnen.
Hier eine nicht chronologische Liste von Gegenpflanzversuchen:
Rhabarber, Pfingstrosen (hahaha) Lampions, Maiglöckchen, Minze, Liebstöckl. Ich hoffe, ich kann meine Arbeit (vier Stunden für etwa ein Viertel Beet) fortsetzen.
Zwieter Säversuch. Wenn es wieder nicht klappt fahre ich halt doch in den Gartenmarkt. (Das Eichhörnchen hat sich alles geholt. War aber süß, es hatte den Nachwuchs um den Hals hängen. Und die Pfötchenabdrücke im Beet waren eindeutig, aber nicht gut zu fotografieren).
Die gekauften Salatpflänzchen haben sich die Schnecken schmecken lassen (kauf dir ein Hochbeet haben sie gesagt, da hast Du keine Schnecken haben sie gesagt. Hahaha)
Bilder habe ich noch nicht sortiert. Auch Fotoalben sind noch nicht entstanden.
Nun, was möchte ich erzählen. Für bloße Berichte über die Eintönigkeit des Lebens ohne besondere Impulse reicht es gerade, schöne Texte oder neue Links zu klugen Gedanken schreiben andere besser und finden andere schneller.
Vielleicht ist es auch die Art Frust, nichts besonderes zu sein, nichts besonders gut hinzukriegen.
Die 'momentane Situation' hat allerdings die Erkenntis noch einmal deutlich gemacht, dass allein die Tatsache, Kinder zu haben mich nicht strukturierter oder zu einem besseren, anderen Menschen gemacht hat, ich mich mehr zusammenreiße Sachen erledigt zu bekommen. Keine filmische Bildung, kein 'mehr Vorlesen', keine großen Fahrradtouren, nicht einmal eine songchallenge. Ich habe mal angefangen, die Kinder mit Lieblingssongs von mir zu wecken, auch das ist schnell wieder eingeschlafen, hahaha. Vielleicht heute neuer Anlauf?

Also einfach weiter aufschreiben, was so passiert? Manchmal geht das, manchmal nicht so gut.

Ostern war ja auch. Schnell noch ein Foto.
Wobei Ostersamstag wirklich schön war. Erst Draußen gearbeitet, abends Stockbrot mit Osterfeuer aus dem Grill (mit Pizzateig aus der Kühltheke, so gut hat das noch nie geklappt! Ruckzuck fertig, und geschmeckt hat es auch. Und fast kein schlechtes Gewissen)

Gut war, dass ich mich letzte Woche zwei Mal auf Abstand mit einer Freundin zum Walken getroffen habe. Einmal waren wir zu einem Distanzgetränk bei einer Bekannten und haben CDs getauscht.
Zwei 1000 Teile Puzzle bearbeitet und dazu ??? und !!! gehört. Mir manchmal die Ohren auswaschen wollen, aber Hauptsache zusammen.
Känguru mit  guten Geistern in Nuss in Ermangelung klassischer Schnapspralinen oder was ich mir darunter vorstelle
 (das ist schon zwei Wochen her, aber Chronistinnenpflicht).
Der Holzboden im Wohnzimmer wartet noch auf Bearbeitung.
Die Urlaubsfrage wird geschoben.
Immerhin halten wir es in großen Teilen gut zusammen aus hier.
Es gibt möglicherweise einen neuen Essensplan mit Listen, auf denen Lieblingsgerichte und häufig gekochtes/ übliches steht sowie Variationen, kombiniert mit einer Liste, die wochentags die Beilagen wechselt (die Idee stammt aus dem Internet, ich find leider weder link noch Quelle wieder).

Bemerknisse:
- das Abendessen muss gegen 19:00 fertig sein, sonst zieht sich die Abendroutine zu spät in die Nacht. Das hat inzwischen auch Tochter J erkannt.
- die Mikrofasertücher der Firma, die ihren Namen genauso gefunden hat wie ich meinen fürs Internet (ja, ich würde das jetzt alles ganz anders machen) liefern ein hervorragendes Putzergebnis, schmiergeln aber nicht nur Oberflächen, sondern auch meine Haut, sodass meine Hände sich in bemitleidenswürdigem Zustand befinden. Die Handcreme muss erst noch gefunden werden, die das wieder rausholt.
- es muss doch Fußpflege oder dieses Chemiezeug her
- es gibt eine kleine Aufgabe, die ich gerne bearbeiten würde. Vielleicht auch zwei. Bei der einen finde ich keine Texte, bei der anderen kann ich mich nicht für ein Werk-Bild-Dings entscheiden. Story of my life?
- die Ringe, die ich nach der Gartenarbeit vermisste, haben sich wiedergefunden. Und zwar ohne ein weiteres Umgraben der bearbeiteten Flächen. Ein Glück. Klar, Anfängerfehler, aber wie streifen sich zwei von drei Ringen einfach so ab.
- ich fürchte mich vor der Lockerung, werde mir aber erst einmal anschauen, wie das alles konkret umgesetzt wird.

Jetzt zurück in den neuen alten Alltag.



#wmDedgT Oktober 2024

  Frau Brüllen fragt das Internet  'was machst Du eigentlich den ganzen Tag?' und wir beantworten  das am 5. jeden Monats mit dem Ha...