30.11.19

Freitagshetze

ah, beim Tippen der Überschrift fällt mir die Wortsinnverschiebung von Hetze auf. Das war bis vor kurzem für mich nur mit "lange Zeit von hier nach da schnell unterwegs sein wegen dichtem Plan bei zunehmender Erschöpfung" belegt, die Internet- und übertragene Hetze hat ja leider nun überhand genommen.
Hausputz bis Abfahrt, vergebliches Suche verschollener DVDs und eines Buches für die Schulbücherei (sakra!), Nagellackziel wurde nicht erreicht, kommt auf Wiedervorlage für heute Abend, man muss sich Ziele setzen im Leben, nichtwahr. Kochen vor Abfahrt auch nicht mehr geschafft, dieses 10 Uhr dasein passt für mich wirklich in keinen Plan!
Der Büchereikollegin freundlich aber bestimmt meinen Standpunkt verdeutlicht, ich möchte so nicht mit mir umgegangen wissen.
Nach der Schule mehrere Stunden im französischen Sportkaufhaus verbracht, die Zwillingsgleichzeitigkeit schlägt zu Buche, das Konto ächzt, wir auch. Zu Hause nur schnell umgepackt, immerhin konnten wir uns an der angekommenen Billie Eilish CD erfreuen. Lustiger Emailkontakt zum Cellisten, den ich um neue LehrerInnenvermittlung gebeten habe. Kleiner Lichtblick sozusagen.
Zum Fußballtraining gerast, zu erschöpft zum Lesen, Post, Bank, später zu Hause nur die nötigsten Aufgaben noch erledigt (Daunenjacke in den Trockner, Spülmaschine, Mutteranruf) obwohl gemütlich oder vorbereitend geplant war zur heuteshow eingeschlafen.
Meine Fersen schmerzen. Es ist kein Fersensporn, weil an beiden Füßen. Dieses Gefühl, dass die Knochen sich hinten aus den Fersen rausarbeiten wollen. Ih.
Ich finde, Billie Eilish muss laut.
Nicht geschafft: Bewerbungen, Fortbildungsrecherche, Lesen.
Geschafft: Wäsche bereit zum Einräumen, das Erdgeschoss und die Küche sehen zwei Tage hintereinander gut aus.
Als Rausschmeißer anbei ein Foto der Bücher, die ich heute ausgebucht habe in der Bücherei. Sind alt, werden nicht gelesen (kein einziges Mal ausgeliehen in all den Jahren!), auch nicht neu angeschafft (außer Godot, Mäuse und 1984). Möglicherweise ist man da in der Schule aber auch noch zu jung. Ich muss mal meine Roald Dahl Penguins suchen, na ja, eigentlich sind sie von meinem Vater. Schöne Lesererinnerung. (Hab ich mich grade alt gennant?)
Wer möchte, darf Vorschläge für englischsprachige Jugendbücher dalassen, die üblichen Verdächtigen (Septimus Heap, alles von Rick Riordan, warrior cats, Harry Potter) sind vorhanden.

PS.: bei Ansicht der abgegebenen Plätzchen in der Schulbücherei der übliche aha-Effekt: da hätte ich mich mit meinen nicht schämen brauchen. Sehen alle selbstgemacht aus und so soll das ja auch. 

29.11.19

Wochenschnipsel

Montag Lauchquiche und lustiges Klaviervorspiel.

Dienstag Backofengemüse, Geburtstagsbesuch.

Mittwoch ambitionierter Tagesplan. Wirklich um 7 Plätzchenteig vorbereitet, dann ist es ein wenig aus dem Ruder gelaufen. Und lustig, dass ich an Tagen mit viel Backerei gerne extrem geruchsintensives Mittach koche. Erster Fischfrikadellenversuch. Ich war nicht zufrieden, die Kinder fandens toll. Dann viel Zeit damit verbracht, die Verfügungsberechtigung fürs Tochtersparbuch wegen Fehlüberweisung zu suchen. Fehler liegt natürlich bei uns, aber die digitalen Bankenformulare helfen nicht.
Plätzchen gebacken, die ich dann nicht bei der Schule abgegeben habe weil sie leider nicht aussehen Auf Vorzeigbarkeit Backen gelingt mir nicht in ausreichendem Maß. Nächstes Jahr möchte ich wirklich, wirklich, wirklich! lieber Geld spenden als das nochmal so zu machen.

Donnerstag auch nach Plan gearbeitet, schon um 8 das Auto gesaugt, weil ja die Geschäfte auch noch nicht aufhatten, schließlich war ich im Auftrag des Advents unterwegs.
Insgesamt sehr gemütlicher Nachmittag. Und interessant, mal wieder einen ganz alten Duft hervorgekramt (nur im Winter nutzbar, mein Bedürnis ist je nach Jahreszeit unterschiedlich, ein alltimefavourite ist ganzjährig nutzbar) und für sehr gut befunden. Passt zum hashtag #Erinnerungsduft bei Twitter. Wegen beginnenden Fersensporns Tennisball rumgerollt. (Drei Maschinen Wäsche).
Die Kinder so früh im Bett dass gemeinsames Lesen möglich wurde. Die Deutschlehrerin konnte nach Schülerinnenbericht nicht sagen, ob das Buch 'Als Hitler das rosa Kaninchen stahl' autobiographisch ist. Ich hoffe, das war ironisch (für sie, uns und den Unterricht.) Das ist kein Lehrerbashing, das möchte ich im Berichtsstil hierlassen. Sie wird es recherchieren.
Im Ernst, ich bin sehr froh mitzuerleben, wie manchmal die Kombination des Inputs, den die Kinder in der Schule bekommen, sich ineinanderfügt. Sie scheinen plötzlich mehr Interesse an der Welt zu haben, es fügt sich manches zusammen, ergänzt sich. Das ist, was für die Waldorfzeit versprochen aber überhaupt nicht passiert ist. Nun könnte man argumentieren, dass dafür eben jetzt die richtige Zeit hierfür ist, dies in der Waldorfschule ebenso nun geschieht und in den ersten fünf Jahren die Grundlagen dafür geschaffen wurden. Mag sein. Ich hadere nicht (oder nur ein bisschen) finde aber gut, dass wir uns für den Wechsel entschieden haben.

Leider sehr spät ins Bett. Wegen Adventskalendereinpacksession (there, I said it) ab neomagazin bis spät zweites deutsches Fernsehen geschaut, also dann noch Lanz (herrje!) und Nachrichten. Fernsehabende mache ich ja eigentlich nicht mehr und ich weiß jetzt auch wieso, aber dass der Nachrichtenmoderator bei heuteplus mit BinnenI gearbeitet hat finde ich erwähnenswert.

Heute zweiter Versuch mit lackierten Fingernägeln zum Bibliotheksdienst zu gehen, stay tuned!

28.11.19

Frau Z (eigentlich Dienstag)

Der Nachbarin Frau Z. drei Häuser weiter zum 92. Geburtstag gratuliert. Früher immer tipptopp, jetzt den Umständen entsprechend. Lebt nur noch im Erdgeschoss, aber wenigstens das ist möglich. Krankenbett im Wohnzimmer, Kaffeetafel für nachmittags ist schon gedeckt (ich erinnere mich: bei vielen wurde der Tisch schon nach Möglichkeit am Vorabend gerichtet. Mir schien das immer verfrüht, aber inzwischen denke ich ebenfalls, was man hat das hat man. Muss ja nicht jeder noch den Tisch decken wenn es gleich klingelt)
Ihrer Nichte (77) ist jetzt der Mann weggestorben, hat aber wenigstens noch einen anhänglichen Sohn (55), der jeden Tag zum Essen kommt. Alle anderen Verwandten tot, besonders schmerzt das Fehlen des Lieblingsbruders, der neben ihr wohnte. Dessen Frau ist im Sommer ebenfalls gestorben. Wahrscheinlich die Hitze. Sie hatte einen Vertrag mit der Sparkasse, die hat sich also um eine anonyme Bestattung gekümmert, mit Asche verstreuen. Das haben sie ausgemacht und so wird es auch mit Frau Z gemacht, ist ja keiner mehr da. Früher, da kam manchmal noch der Sohn einer Cousine vorbei, die wohnen in Bayern, der hatte mit Lampen zu tun und konnte es dann so einrichten, dass er sie besuchte und eine Nacht blieb, aber das wurde  aufgegeben und für einfach so ist Bayern zu weit weg. Früher, da wussten man, alle bleiben zusammen und man war einfach bei der Familie dabei. Auch die mit Behinderung. Die Familie B am Ende der Straße (was war das immer für ein Durcheinander bei denen!) die hatten ein Töchterchen, die kam immer, jeden Tag stand sie an der Tür, was wohl aus der geworden ist. Wahrscheinlich haben sie sie dann ins Heim gegeben und da wird sie dann gestorben sein. Na ja, man kann ja, man kann ja auch nicht einfach so fragen, was ist denn aus Eurem Rutchen geworden. Nach einem Sturz wurde Frau Z in der Reha eine Pflegestufe empfohlen, damit verlor sie ihr Anrecht auf einen Platz im Augustinum und so ihren Plan für ihre Zukunft. Da sitzen sie also, unsere Alten, in ihren Häusern und Wohnungen, und warten auf den Tod. Sie konnte schon immer auch alleine sein, das komme ihr jetzt zugute.
„Wenn was ist rufen Sie an, unsere Nummern haben Sie ja!“ sagen wir, oder fordern sie auf. Den genauen Wortlaut ihrer Antwort weiß ich nicht mehr, ich fühlte mich ertappt. Selbstverständlich wird sie nicht anrufen. Wenn wir helfen wollen, müssen wir es konkret anbieten, alles andere ist Pseudo.
J hat einen Stern gefaltet, den werden wir vorbeibringen. Wenigstens.

25.11.19

Donnerstag bis Sonntag Ende November 2019

manchmal ist schwer wieder Reinkommen
Donnerstag nochmal geputzt, Kurzsport, Elternsprechtag, abends beim feministischen Gesprächskreis was über feminist activism von Frau gehört.

Freitag beim Büchereijob viele alte Bücher aussortiert, die in dem Cover niemand mehr ausleiht, bzw. seit 1997 auch niemand ausgeliehen hat (love story! Ich konnte den ersten Abschnitt noch fast auswendig.)
Samstag Kindergeburtstagsfahrdienst, R zur Feier ihres Schulpatenkindes gebracht, sie hat in einem Stadtteilbad gefeiert, das nur für die Gäste geöffnet hatte und dabei auch hinter die Kulissen des Schwimmbadbetriebes geschaut. Privater Türöffnertag sozusagen.
Stadtteiltristesse
Abends den ersten Teil Santa&Co. geschaut. Gebügelt und geglotzt dabei. Mich beim Sportstudio über die verharmlosenden Aussagen von Fredi Bobic aufgeregt, Spielabbrüche habe es schon immer gegeben. Es ging um die zunehmende Aggressionen im Amateurfußball. Ich glaube nicht, dass das die richtige Herangehensweise ist.
Vom heutigen Sonntag kann ich berichten, dass er wirklich sehr schön war. Obwohl ich sehr spät ins Bett bin gestern (halb 3) einigermaßen erholt aufgewacht, bzw. ich habe mich gezwungen, trotz allem aufzustehen und den Tag zu beginnen und nicht zu lange zu mäandern, das führt bei mir nämlich häufig an Wochenendtagen zu großer Unzufriedenheit. Also gleich mal die Töchter zu Schulzeugs motiviert, und dann genug Zeit rausgeholt, um Santa&Co zu Ende gucken zu können. Ging allerdings doch zulasten des Gottesdienstes, aber man kann nicht alles haben, ist eh schwieriges Geläuf. Dazwischen Rühreifrühstück, von den Kindern bereitet, dann Aufbruch ins Neandertal. Ich vergebe für das Museum 9 von 10 Punkten und wir verlebten einen rundum gelungenen Nachmittag.
Was wir uns von der Waldorfschule erhofften und nicht erfahren durften passiert jetzt: möglicherweise ist das auch eine Altersfrage, es ist so schön zu sehen, dass die Inhalte, die die Töchter aus der Schule mitbringen, im Alltag weitergedacht, vertieft, gesehen, angewendet werden. Und dass wir die Rekonstruktion des homo neandertalensis (in heutige Businessklamotten gesteckt)  den sie aus dem Geschichtsbuch kannten, heute ebenso in 'echt' gesehen haben wie Lucy, unbezahlbar wie man so sagt. Überhaupt, dass Geschichte so nah bei uns passiert, toll. Ich war auch wirklich begeistert.
Fahrt auf der Autobahn natürlich Katastrophe, wir haben eine Jahreskarte erworben, das nächste Mal dann mit dem ÖPNV.
Leider keine Müdigkeit zu verzeichnen, daher doch noch die Zeit zum Bloggen gefunden, das ist ja schonmal wieder was.






Eine kleine Sache soll noch erzählt werden. Ich möchte sie mir von der Seele schreiben, auch wenn ich noch nicht genau weiß, wie und ob das überhaupt gut ist. Möglicherweise muss es wieder raus. Ich weiß kein anderes Forum dafür.
In meiner weiteren Umgebung gab es kürzlich einen Schwangerschaftsabbruch im letzten Trimester. Die genauen Gründe kenne ich nicht, ich weiß nur, dass das Paar sich dazu entschieden hat. Der Abbruch konnte auch nicht in der behandelnden Klinik durchgeführt werden, man musste wegen der fortgeschrittenen Schwangerschaft in eine andere, weit entfernte Klinik wechseln. Wäre ich näher dran gewesen hätte ich wirklich gerne versucht vorzuschlagen, das Kind zu bekommen, es kennenzulernen, sich die kurze Zeit noch zu nehmen, und sich dann auch möglicherweise besser verabschieden zu können. Dazu bin ich aber nicht nah genug, wie gesagt, außerdem, wer bin ich, und zudem müssen das andere vorschlagen. Ich konnte nur hoffen, dass sie gut begleitet werden. Es lag eine große Trauer auf dem Paar und den nächsten Verwandten (also deren Eltern und Geschwister). Heute nun, genauso wie am Tag der Sternenkinder fanden sich Blumen und Gedenkkerzen für das bei einem Namen genannte (Sternen)kind im whatsappstatus der oben beschriebenen und ich kann nicht umhin, das ungerecht zu finden. Dieser Twist, um ein Kind zu trauern, über das entschieden wurde, dem man eben nicht die Chance gegeben hat, zu leben, kommt mir sehr ungerecht vor. Natürlich kann ich auf einer intellektuellen Ebene nachvollziehen, dass das die Art der Trauer ist, die diese Familie gewählt hat, und es mir nicht zusteht, darüber zu urteilen, jedoch möchte ich konstatieren, dass mir das ultimativ kapitalistisch vorkommt: hat mir nix genützt, wär zu teuer geworden, schade drum, konnte nicht bleiben. Vielleicht finde ich noch bessere Worte, und hoffentlich finde ich noch einen guten Umgang bevor ich die Leute das nächste Mal treffe. Selbstverständlich bin ich absolut dafür, dass das die Entscheidung der Betroffenen sein soll muss und darf. Selbstverständlich kann mit einer solchen schweren Entscheidung auch gehadert werden und natürlich muss man einen Umgang damit finden. Für mich ist es so nicht stimmig, und ich befürchte, hier haben sich alle um eine Chance gebracht. Ich merke, ich habe keinen guten Umgang mit dem offensiven Trauern um ein Wesen, gegen das man sich entschieden hat.

20.11.19

20.11.2019, Mittwoch

Heute geschäftig Geschäfte erledigt, Ablage, leider noch lange nicht durch. Zum Mittag Kartoffeln, Kräuterquark, Krautsalat frei gusto, gestern schon eingelegt, heute mit heißer Vinaigrette überzogen.
Mittwochsrennerei, nochmal Überweisungen, abends Reste, Bratkartoffeln, Salat, Gulasch von gestern.
Seit ein paar Tagen rumort es in Rs Klasse, heute war ich gezwungen, eine Familie Ritter, ihres Zeichens rechtsradikal und im Fernsehen präsent online zu suchen und habe mit einigem Befremden von Dingen erfahren, die ich ehrlich gesagt lieber nicht gewusst hätte. Zum Beispiel, dass rassistische Aussagen der Frau als merch im großen Flusskaufhaus erworben werden können. Morgen ist Elternsprechtag, da gibt es Klärungsbedarf. Bin gespannt, denn der Klassenlehrer macht auch die Schule-ohne-Rassismus-AG.
Funfact: in der NaturwisschenschaftsAG wurden heute mentos in Cola aufgelöst.
Weiter mit Musik, ach nein, ich muss noch das Buch für den Lesekreis suchen, Wäsche aufhängen, weiter aufräumen, vor allem Küche, Panzerglas aufbringen, Nagellack entfernen und mir Gedanken über Geschenkkistchen machen,. Einmal hab ich auf Frau Kondo gehört, und viele KinderCDs entsorgt, und jetzt könnt ich die 'Was hör ich da beim Fußball brauchen', die gibt's nämlich nicht mehr.

19.11.19

Mouuuliiinex

heute morgen wurde mir vom verehrten Herrn @cartoonist die wunderbar beschwingte Melodie der 70er in die Timeline gespült, Moulinex.
externer link zu YouTube
Sie hat mich den ganzen Tag begleitet und natürlich wollte ich eigentlich etwas ganz anderes schreiben, fast hätte ich meine Eltern angerufen um zu fragen, ob sie dieses Lebensgefühl, das ich da hineininterpretiere wirklich hatten. Irgendwie freigestrampelt, alles soweit irgendwie geordnet, man hatte sich eingerichtet, konnte sich sogar ein bisschen was leisten. Ein erstes Auto, Kleider, Hochfrisuren, mit dem Bus eine Ausfahrt an den Lago Maggiore, schaut mal, mondän eine Zigarette geraucht, russische Eier und Kristallgläser. Blau grüne Kreise auf den Tapeten und oranggelbe Frotteeschlafanzüge für uns. Andere schreiben besser darüber, ich werde wohl doch die Fotoalben noch digitalisieren.
Moulinex, dadadadadadadadaaaa.

Alltag im November, Montag, 18.11.

Montag also, nach einer grüblerischen, wie immer zu kurzen Nacht lege ich mich nach der Kinderverabschiedung noch einmal eine halbe Stunde hin. Die üblichen Eifersüchteleien können durch besonnene telefonische Ermahnungen durch den Mann (er ruft morgens 10 vor sieben an) etwas gemildert werden, das tut auch mir gut.
9 Uhr Pilates. Macht mir generell sehr viel Freude, hinterlässt ein gutes Körpergefühl. Heute erinnerten mich meine vergeblichen Bemühungen mehr an Wal. Es schmerzt mich, dass ich das alles früher mühelos konnte und es als selbstverständlich hinnahm. Ich möchte nicht mit dem Alter kokettieren, aber es fühlt sich halt so an.
Zu Hause dann erneute Mobilfunkrecherche. Neue Smartphones beim Nachwuchs mit dem Versprechen, endlich für mobile Daten zu sorgen, das alte Lied. 2GB finde ich sollten genügen, alles was mehr wird, könnten sie sich dann selbst kaufen. Ein Anbieterwechsel wegen 2 Euro monatlich (wann wurde das auf 4 Wochen umgestellt? Das macht dann ja wohl 13 Monate pro Jahr oder vertue ich mich?) bringt neue Nummern und Arbeit. Ein Angebot vom Kaffeeröster näher begutachtet, Detailfragen konnten aber nicht geklärt werden.
Pfannkuchen mit Kohlrabigemüse, zum Nachtisch einen mit pan die stelle.
Ein Kind hat kurzen Schultag, eins ruft an, es sei am Umstieg gestrandet. Bevor ich protestieren kann ist die Leitung tot, ich fahre widerwillig los um abzuholen, man will ja nicht so sein trotz Klimakrise, sitzt das Kind im entgegenkommenden Bus. Ich schreibe das hier um mein Verhalten anzuprangern und mich zu ermahnen, dies. wirklich. nicht. mehr. zu. machen.
Kurzer Nachmittag, Cellounterrichtsende angekündigt, die Lehrerin geschockt, mal sehen, wie das weitergehen soll. Während des Unterrichts mit J Winterschuhe gekauft. Lustiger Laden, lokalen Einzelhandel unterstützt.
Es regnet, regnet, regnet.
Beim Abendessen die Überraschung: der Mann kommt außerplanmäßig gefahren. Wichtig und gut. Mit Karten für Sol Gabetta geliebäugelt, aber hossa, sind die teuer. Allerdings geht es auch stilloser, als den Schalttagabend in so einem Cellokonzert zu verbringen.
Handyhüllengrübeleien, ein Treffen wurde abgesagt, zwei kamen garnicht erst zustande, darüber bin ich auch traurig, eigentlich. Keine rp Karte gekauft, ich muss überlegen.
Nix geglotzt, doch nochmal versucht, Pläne zu machen, hausinterne Umzüge der dann Teenager überlegt. Gegen eins geschlafen. Es geht früher, der Tag war aber hinten raus versöhnlich und ok.

17.11.19

Sonntagsbesuch

Weckerklingeln um 7, 300km hin, Novembernebel, was gut war, verwitweten Schwieger/Vater/Opa besucht, an den Geburtstag der Schwiegermutter gedacht, gemeinsames Kaffeetrinken. Alles ziemlich traurig und deprimierend, trotzdem die Frage, wie wir alt werden wollen erstickt in dem Gefühl dass es schöner wäre, der Mann würde hier bei uns am Tisch mitsitzen und dabeisein im Familienleben, statt allein in seinem Zuhause. Und was noch kommt. Es ist nicht richtig so, aber.  Im Regeninferno zurück.

Samstagsschnipsel

gestern einen Beitrag angefangen, heute keine Zeit zum Links raussuchen und fertigschreiben, dann also nur Schnipsel.

Vor langer Zeit habe ich mal eine Postkarte in England gekauft, mit dem Bild einer Frau, die in einem  dekoschokierendem Wohnzimmer auf dem überdekorierten Sofa sitzt. Unterschrift: we keep buying things thinking that'll look better but it just doesn't.
Oh. Kurzrecherche ergab, es hat irgendwas mit Martin Parr zu tun, dessen Ausstellung in Düsseldorf ich ja leider verpasst habe. Manche Kreise schließen sich zwar, aber das mit den Überleitungen üben wir nochmal.

Jedenfalls habe ich für den Flur eine neues Licht gekauft, Licht ist nämlich ein Thema hier, alles zu dunkel während dieser Jahreszeit. In der Küche probieren wir zunächst ebenfalls ein stärkeres Leuchtmittel vor der ganz großen Lösung, das ist aber eher überraschend kalthell obwohl warm draufsteht.

Im Garten zog heute überraschend kurzentschlossen eine Felsenbirne ein. Sie ersetzt den Bambus. In der Baumschule kam sie uns noch riesig vor, auf dem Weg nach Hause ist sie wohl geschrumpft.

Endlich die Mangoldquiche gemacht und für sehr lecker befunden. (Beim nächsten Mal bepinsle ich noch die Teigüberstände).


Die Sache mit der Wäschesortierung hat gleich heute schonmal schön überhaupt nicht funktioniert. Chronistinnenqual.

Gestern Abend übrigens mit großem Interesse und Genuss neomagazin royale geschaut. Satire mit Tiefgang und Botschaft. Vielleicht bewirkt es ja doch was.

Morgen der erste Geburtstag der Schwiegermutter ohne sie.

14.11.19

Mittwoch/Donnerstag

gestern gab es bei uns erstmalig Dibbelabbes, eigentlich das ideale Rezept für mich, komisch, dass ich es noch nie gekocht habe, ist aber auch nicht besonders gut angekommen. Mit Endiviensalat.
Mittwoch ist ja Großkampftag, gestern mit zusätzlich Rumorganisieren, grobe 2020 Planung und Frühstücksverabredung.

Bei diesem ganzen Gekoche geht mir im Moment der immerwährende Essensgeruch durch unsere offene Küche etwas auf die Nerven. Die irgendwo im Netz gefundene Anleitung, zuerst Zitronenscheiben in Wasser zu legen, aufzukochen, später noch Rosmarin dazu, einkochen bis zum Wasserende war interessant, hat gut gerochen, aber nicht nachhaltig (alle anderen Maßnahmen erfolgen natürlich sowieso).

Donnerstag dann Hausputz, anderen beim twittern zugelesen, Wäsche gewaschen. Ein Kind hat Der Krieg und ich in der Schule gesehen, da bleiben Fragen, das passt aber auch gerade ('gut' möchte ich nicht schreiben).
Ansonsten beschäftigen wir uns verstärkt mit Argumenten für eine jeweilige zweite Fremdsprache (Latein oder Französisch) und ich mache mit meinem Achtsamkeitsding ein paar gute Erfahrungen (wobei ich die Rückblickfrage zum letzten Jahrzehnt eher schwierig zu beantworten finde. Mach ich lieber nicht mit).
Plätzchenrezepte gewälzt, gebacken wird für zu Hause und die Schule zum Tag der offenen Tür. Abends Porridge (mit Milch), die erste Pomelo, eigentlich Orangensaftsaisoneröffnung, aber die alte Saftpresse geht in die Knie, meh.
Jetzt noch Bügeln (nur das nötigste).



12.11.19

So viel Leben

Kranke Kinder, Termine, ich würde gern schreiben, aber nehme mir nicht die Zeit. Es ist entscheidend zu viel Alltag hier. Nix schlimmes, aber ich komm schwer wieder rein ins Bloggen.
Thema Schule ist riesiges. Die kranken Kinder und ich haben beispielsweise sehr viel Zeit mit der Beschaffung von Materialien verbracht, halbe Stelle. Kam halt niemand vorbei, die Abzüge* zu bringen... die moderne Schule ist auch elektronisch vernetzt, die wird kein grumpy old woman post, aber es scheitert doch wie oft an der menschlichen Komponente. Die Mathelehrerin hat einen Screenshot des whiteboards in hochkant auf eine quere DIN A 4 Seite gesetzt und abgesehen von dem co2 Ausstoß durch fünfminütliches Checken, ob endlich ne Nachricht da ist, hat es doch sehr lange gedauert, bis wir die Sachen leserlich ausgedruckt hatte. Unsere eigenen verschiedenen Kompatibilitäten spielen natürlich ebenso eine Rolle.

Außerdem leider kein #12von12 heute.
Möglich war nur dieser Schnappschuss bei etwa 4 Grad. Die Abokiste wird barfuß geliefert, ich wollte das schon länger mal erwähnt haben, aber jetzt hinterlässt es Spuren
(Mangold, Rosenkohl, Möhren, Rote Bete, Weißkohl, Endivie, dazubestellte Eier und Brot)

Vollmonddrama, Baby 

Jetzt noch eine Maschine Wäsche, morgen ist Fußballtraining und durch Krankheit ist bisschen was liegengeblieben. Jedoch: möglicherweise haben wir eine Organisationsentscheidung bzgl Wäsche gefunden! Gewaschenes sollte bis Freitag Nachmittag fertig sein bzw darf bis Samstag liegenbleiben und wird dann mit der ganzen Familie gemeinsam verräumt. Wir dürfen gespannt sein.

Außerdem hier noch der Link zur nächsten Fragerunde zu Regionalsprache des Forschungszentrums Deutscher Sprachatlas der Uni Marburg. Macht auch Spaß, alle sollen mitmachen!

Internetlemming der ich bin hab ich heute übrigens die Betten neu bezogen. Keine Ahnung warum. (Edit: völlig außer der Reihe, weil ich es kann und natürlich auch am liebsten in frischer Bettwäsche liege)

*Die Älteren erinnern sich.

PS mit Voranmerkung: eigentlich ist dieser Abschnitt natürlich nicht der letzte. Jedoch kann ich nach den Bildern nicht weiterschreiben. Ich lass das jetzt so, soll ja ein Hobby bleiben, die Dramaturgie leidet halt ein bisschen. Sorry.

Beim Abendessen Physik mit Haushaltstechnik. Kleine Versuchsanordnung, leider mussten wir
aufgeben, aber die Idee Unterdruck bei abkühlender Flasche wurde deutlich, das Ei wollte noch gegessen werden ;)









7.11.19

Donnerstag mit guten Vorsätzen

und Umsetzungsversuch
Seit ein paar Tagen versuchen meine Eltern, mich zu erreichen. Es wurden Pakete hin- und her geschickt, der jeweilige Verbleib war noch nicht durchgegeben, und die Weihnachtstage sollen verplant werden. Gestern hatten wir mehrfach aneinander vorbeitelefoniert, es blieb ein schlechtes Gewissen. Nun aber!
Dann Hausarbeit der drögen Sorte, dabei aber gut unterhalten von Internet, also doch nicht so schlecht. Geschenkübergabe an die Blumenfreundin, Einkauf, Brille richten lassen, dabei über den neuesten Stand bezüglich Stadtteiltratsch gebracht worden.
Heute Rote Bete mit Gnocchi und Mohn, eines meiner Lieblinge, die Kinder mögen es nicht so, mit selbstgemachten Kopytka oder Schupfnudeln ist es natürlich noch leckerer, Nudeln gehen auch. Der Mohn muss, meine Mutter sagt, das ist italienisch und des ghört so. Also!
Zum Nachtisch eingeflogene Linzertorte aus dem Schwarzwald. Dann einem weiteren Phänomen auf der Spur! Nach einem krassen Oberarmbruch vor zwei Jahren hat R Schmerzen, heute erster Physiotermin. Nach Kaffeepause, Hausaufgaben, Abendessen und ein wenig Streit und Ruhe wollen wir die Übungen gemeinsam wiederholen und keine von uns beiden konnte sich erinnern wie es richtig ging und welche konkrete Übung der vielen es denn nur war. Das ist der Grund, weshalb alles Rückenschule, Yogastunde und wasweißich bei mir nicht fruchten: zu Hause erinnere ich mich an nichts.
Kurzer Exkurs zu Hausaufgaben. Es mussten Pronomen dekliniert werden, ging soweit. Beim Genitiv von "Sie" haben wir uns etwas schwer getan (und ich schreibe absichtlich wir.)
Jetzt noch eine kleine Übung, Küche, gewaschene Hosen auf- und Socken abhängen, dabei vielleicht ein bisschen Fernsehen, Internetglotzen geht nicht wegen halbem Bildschirm. Auf keinen Fall jedoch nach Mitternacht ins Bett heute!

Herbstmüdigkeit

Müde und Muskelkater. Seit der Zeitumstellung ist mein Schlaf-Wachrhythmus nachhaltig gestört. Er war ja seit Beginn der Ausbildung immer schon durcheinander, aber Zubettgehzeiten von nach 3:00 sind selbst für mich zu spät. Den Muskelkater habe ich von einer astreinen Schaukel, wie ich sie selbst in Kindertagen nicht besser hinbekommen hätte (also auf dem Bauch liegend, im Fußknöchelbereich greifen, Beine nach oben ziehen, wippen.) Aua. Aber auf eine gute Weise.
Aufräumen, Planen, und plötzlich soll ich 580Euro in bar dahaben für eine Sendung per Nachnahme? Hm. Abgelehnt.
Adventskranzkerzen gekauft. Das war die meisterliche Tat, so früh war ich noch nie dran, jetzt bin ich ein bisschen stolz auf mich.
Weil heute allein in Düsseldorf 30 innerdeutsche Flüge ausfallen und in den Nachrichten gesagt wurde, die Leute sollten auf die Bahn ausweichen, gestern viel über die Elektropauschale berichtet wurde und in NRW knapp 600km Stau waren auch von mir eine kleine Geschichte: der Mann arbeitet bekanntlich 180km weit weg. Drei Jahre ist er mit der Bahn gefahren. Also 8km zum Bahnhof mit dem Rad, dann Zug mit Umstieg in Münster. Für die gesamte Strecke benötigte er gute zwei Stunden, mit dem Auto ist man ebenfalls knappe 2Std Schnapsraufschnapsrunter unterwegs. Nun ist ja das Drehkreuz Hamm nachhaltig gestört, der Fahrplan umgestellt und Wege wurden weiter privatisiert. Unter drei Stunden ist die Fahrt nicht mehr zu machen. Er fährt jetzt auch Auto. Keine Pointe. Das läuft alles in eine dermaßen falsche Richtung, man kann es garnicht fassen. Übrigens möchte hier keinen Familienumzug diskutieren.
Un dann muckt auch noch mein twitter. Liegt es am wlan, der App oder wollen die uns einfach garnicht mehr?
Brokkoli-Lachs-Gratin aus der App war ok.  Es gab eine Zeit, da war Gratin Hauptgericht. Kartoffeln, irgend ein Gemüse, SahneEiKäse, überbacken, fertig, lecker. Sollte ich wieder häufiger machen.
Große Fleabag Liebe. Letzte Folge. Heuli.

5.11.19

#wmdedgT November 2019

Frau Brüllen, Initiatorin des Hashtags für den Freundeskreises Tagebuchbloggen, möchte am 5. eines jeden Monats wissen: was machst Du eigentlich den ganzen Tag, ich mache mit, und heute lohnt es sich endlich mal!

3:20. Ich wache soweit auf, dass ich beschließe aufzustehen. Schließlich schlafe ich bereits seit halb zehn! Dann jedoch nächtliches Dilemma: die Hausarbeit möchte ich nicht machen wegen zu laut und falsche Zeit. Dran wäre sie, aber müde bin ich auch. Es ist ein Buch durchzuarbeiten, vorher finde ich es, dann lese ich das Internet leer und hebe links auf für tagsüber.
5:47 lege ich mich doch für kurze Zeit noch einmal ab, schlafe aber nicht. Um
6:20 aufstehen mit den Kindern.
7:05 Verabschiedung derselben, vorher warmen Kakao gefrühstückt, Dosen gerichtet, alles ziemlich eingespielt inzwischen, was ein Glück (hat ja auch lange gedauert bis es jetzt klappt) es ziehen zwei ziemlich große Fastteen von dannen.
7:30 beschließe ich, mich doch noch einmal kurz hinzulegen, der Tag kann sonst nicht geschafft werden.
8:40 hektisches Aufstehen, Termin um
9:00 ich mache einen Achtsamkeitskurs, interessant, ein paar Dinge werden klarer, ob ich darüber schreiben möchte? Es trägt auf jeden Fall zur Entspannung der einen oder anderen Situation bei.
10:30 wieder zu Hause. Zwei Maschinen Wäsche, Altglas, Bügeln mit Unterbrechung, Geschenkübergabe organisieren, meine halbe Stelle bei Dings-Kleinanzeigen fordert auch ihre Zeit (Scherz! aber so fühlt es sich mitunter an), Betten machen, Kochen.
Außerdem steht der Vormittag ganz im Zeichen der Pflege eines Kaffeevollautomaten, wenn ich das gewusst hätte, bei kaputt gibt es wieder die Cafeteria.
Zum Kochen höre ich Lukas Bärfuss' Büchnerpreisrede mit anschließendem sehr interessanten Gespräch im Schweizerradio, (via twitter)
Es gibt, aus der Lameng Linsen mit Spätzle, als Nachtisch Spätzle mit Apfelmus (aus Gründen). Das Apfelmus ist wirklich extrem lecker, und schnell gemacht.


14:und. Die Kinder schneien rein. Ich schabe die Spätzle, weil J es so lieber mag, sonst sind es eher Knöpfle, daher ist das Essen (sehr zu meinem Leidwesen!) noch nicht fertig.
Lange Diskussion über Impfen. HPV Impfung. Wir sind aufgefordert, den Impfstoff selbst zu besorgen, sonst übernimmt das die Kinderarztpraxis, aber deren Apotheke hat keinen Impfstoff mehr vorrätig. Ich erwähne das, weil es kürzlich bei Twitter einen threat über nicht lieferbare Arzneimittel gab und, weil ich es für ein unmögliches Unterfangen hielt, aber tatsächlich in einer Apotheke vor Ort noch was bekommen habe. (Leider ohne twitter Link, ich finde ihn nichtmehr).
J liest vor, dabei nicke ich kurz weg.
16:00 Hausaufgaben, Dienstag ist Klaviertag und die Gemüsekiste wird geliefert. Pastinake! Gelbe Bete, Mangold, Kohlrabi, Möhren, Porree, Endivie, ein Brot (immer superlecker) sechs Eier. Funfact: Pastinake ist auf der Streichliste, wurde aber gegen Knollensellerie, ebenfalls auf der Liste getauscht). Aber ich hab ja das gute Spaghettirezept, sollte klappen.
Die Hausaufgaben ziehen sich, allerdings dauert auch alles ein bisschen länger, weil hier zum ersten Mal NSU Thema war/sein sollte (Anlass war Merkels gestriger Besuch des Gedenkortes der Opfer des NSU Enver Şimşek in Zwickau)
Abendessen erst gegen 19:00.
Die Kinder spät (21:15) ins Bett verabschiedet, was haben wir denn die ganze Zeit noch gemacht?! Dann Spül, dabei Becoming gehört, jetzt möchte ich mal einführen, dass auch ich irgendwann Feierabend habe, ob die todo-Liste abgearbeitet ist oder nicht. Es wartet Strickzeug. Leider nicht für mich. Schon fast Mitternacht? Dann reicht es wohl nur noch zum Händeeincremen.
Ich lebe das Klischee.

verloren gefunden

wir haben in der Zwischenzeit ein Handy und ein Mäppchen gesucht und gefunden!

Mäppchen auf dem Nachhauseweg beim Mehleinkauf verloren, ewig überlegt, wo es sein könnte, und dann vom Edeka im Odenwald ein fröhliches Ja, als ich per Telefon fragte, ob ein Mäppchen gefunden worden sei. Verwandtenkette hat es jetzt in den Pott geschwemmt.

Das töchterliche Handy wurde an Halloween verloren, lange gesucht, Freundinnenzimmer auf den Kopf gestellt, ich bin den Weg abgegangen, einen Zettel habe ich nicht hängen sehen. Über einen Hinweis eben jener Freundin Kontakt hergestellt, es wurde gefunden (noch vor dem Regen!) und inzwischen gebracht. Yippih.

Mit den Kindern ins Bett gegangen. Bis Dienstag muss ich ein Kapitel eines Buches durcharbeiten. Der Verweilort des Buches ist mir im Augenblick nicht bekannt. Gestern Nachmittag fiel mir ein, dass ich ja eigentlich noch in die Martin Parr Ausstellung sehen wollte. Endet aber leider am Wochenende. Und so habe ich mich im Schlaf abgemüht, das Buch sowie eine Lösung fürs den Ausstellungsbesuch zu finden. (Stand: 3:20 Uhr)
Funfact: in dem Buch geht es um Achtsamkeit.
Stand 4:30 Buch gefunden, bisschen gelesen.
Bisschen Internet rumgelesen. Hier Bemerkenswertes gefunden: die Tochter übtspielt ein schönes, irgendwie bekanntes Stück seit Wochen auf dem Klavier. Eben bei Herrn Buddenbohm beim Nachlesen den schönen Link zur Erhellung gefunden: es handelt sich um eine Art Klassiker, ich liebe solche Art Fundstücke. So lernt man als Eltern eben auch immer noch dazu.
5:47 Ich muss mir noch was für #wmdedgt aufheben!

4.11.19

was danach geschah

es ist doch deutlich einfacher, regelmäßig zu bloggen, dann fällt nicht so viel an.

Hier ein paar kleinere, willkürlich zusammengestellte Schnipsel zum Wiederreinkommen:

Herbstdings





Die Äpfel lagern in der Garage nicht so gut, werden aber kontinuierlich verbraucht. Letzte Woche ein leckeres Rezept aus dem demeter journal nachgebacken. Das Prinzip ist ein süßer oder herzhafter Mürbeteig, der einfach auf ein Blech gelegt wird, Gemüse oder Obstkombinationen rein, umgeschlagen, gebacken. Ich habe wegen Besuchs dann doch eine Form genommen und, weil keine Quitten da, nur Äpfel, aber sonst alles gleich, ich schwör.
(Dem Link zum dazugehörigen Buch folgend erfahre ich, dass es sich bei diesen Tartes um einen neuen Backtrend aus Frankreich handelt. Ich verdiene daran nichts, weiß nichtmal, ob ich verlinken soll, es ist doch mühsam.)*

Herbstferien waren erholsam. Kompensiert geflogen, erster Pauschalurlaub seit 30 Jahren, aber nett, eine Woche nicht darüber nachdenken müssen, was zu kochen und zu besorgen ist, dafür Gedanken, wie das ganze Zeug auf die Insel kommt und wer das alles wieder wegräumt. Genuss mit Reue. Auf Elternwunsch ein Urlaub mit drei Generationen, hat besser geklappt als befürchtet.

Dann war da noch der kaputte Bildschirm, ich muss mich auf die untere Hälfte beschränken. Auch mühsam.

Samstag im Stadtteil eingekauft, und dabei auf eine interessante Initiative gestoßen: es hat sich wohl eine Partei gegründet, die extra für die Kommunalwahl nächstes Jahr nach Wünschen der Menschen ein Wahlprogramm zusammenstellt. Im Internet kommen sie noch nicht so richtig vor, daher kein Link, ich bleibe dran.

Große fleabag Liebe.
'People make mistakes, that's the very reason why they put rubbers at the end of pencils.'


*Disclaimer: für die Inhalte externer Links übernehme ich keine Haftung.







#wmDedgT Oktober 2024

  Frau Brüllen fragt das Internet  'was machst Du eigentlich den ganzen Tag?' und wir beantworten  das am 5. jeden Monats mit dem Ha...