31.5.19

Feierdonnerstag

Bis kurz vor 8 ausgeschlafen und dann passierte etwas seltenes: gemeinsam im großen Bett liegegeblieben und gelesen (na gut, eine hat gedaddelt und eine Hui Buh gehört). Gemütlich!
Bis 10. Frühstück mit Erklärbär zu Menstruation, Erwachsenwerden, elterliche Notfälle.

Halb zwölf Aufbruch zum Westfalenpokalfinale, unsere ersten Frauen gegen Sportfreunde Siegen, die Töchter (U13) sind Einlaufkinder. Sicher ist nicht bekannt, das berühmteste Vereinsmitglied war Aki Schmidt.

Und, sie haben den Pokal geholt, 4:0, damit spielen sie nächste Saison dfb-Pokal, Bundesligistinnen, Ihr könnt kommen! Glückwunsch. (Keine Machosprüche übrigens vernommen während des Spiels, das war beim Halbfinale wohl anders.)

Die Mädels pöhlen (so heißt das glaub ich) nebenan auf dem kleinen Platz, es ist echt toll, wie gut sie sich verstehen. Schnuckertüten gekauft (so sagt man hier)


Kleine Begebenheiten beim Zuschauen ergeben bei mir Nachdenken über die Gesellschaft: wir sitzen in der ersten Reihe, etwa mittig, zwischen uns und der Balustrade hin zum Spielfeld stellen sich drei Frauen (Mutter und Töchter), die auch auf mehrfache Bitte verschiedener Leute (auch von mir) nicht weggehen, Sprüche bringen wie 'soll ich mich kleiner machen' 'da drüben stehen sie ja auch', sie versperren uns die Sicht aufs Tor.
In der Halbzeit wechseln sie dann. Und zwar direkt vor mich. Kein Problem, für mich ist es so besser, ich kann bei Torräume sehen, aber sie stehen direkt vor mir. Ich versuche, mich an das Experiment zu erinnern, das ich hätte machen können. Es ist ein bisschen von meinen Emotionen verschüttet. Mir fehlen leider die Worte, die stehen tatsächlich direkt vor mir. Was gut ist, und nur das macht die Situation erträglich: ich kann de facto besser nach rechts und links schauen, und ich bin darüber belustigt, dass es ihnen nicht gelingt, mich zu provozieren. Ist man da dumm, auf Krawall gebürstet, zu viel Provokationswasser getrunken morgens, ich hab keine Ahnung, wie man so rücksichtslos sein will. Verrückt. Sie gehen auch nicht weg, als neben uns der Sitzbereich geöffnet wird, der für VIPS abgesperrt war, machen sich allerdings direkt nach dem Abpfiff aus dem Staub. Herrje.
*streicht sich imaginäre Staubkörnchen von der Schulter*
Zur Strafe:


Umweg in die Stadt, eine Spielschwester muss nach Hause gebracht werden. 
Den Nachmittag vertrödeln wir, diskutieren über Übernachtungsgäste, Essen, Vokabeln, Buch.
Ich koche, es wird geduscht und immer wieder geschaut, ob die Nachbarfreundin zu Hause ist (nein)
Bett, lesen, eine Runde Haltmalkurz, aber nur bis halb zehn. Es wird natürlich doch zwanzig vor, ich blase zum Abbruch, da kommt die Nachricht, dass die Freundin nun doch zu Hause ist. Alle Pöäne werden umgeworfen, die Übernachtung angeleiert. Ich bin nicht begeistert, will es aber hinter mich bringen und erlaube es daher. Große Verwirrung, weil J es plötzlich doch nicht will, es nur uns zum Gefallen noch macht, es ist immer ein Chaos bei uns.
Süß ist allerdings, wie gntm nachgespielt wird, und alles simultan ins Englische übersetzt wird.
Ich habe Bauchgrummeln nach der Nudel-Gemüse-Pfanne und möchte ins Bett. 

Viele Gedanken zu Merkels Rede in Harvard, dem Rassismus Amthors, der klimastreikenden Schülerin in China, und über das gerade zu lesende Buch (Die Hochhausspringerin).

30.5.19

ein Mittwoch wie ein Freitag

dann aber schnell los, - ich hasse meine Unpünktlichkeit!- die neue Bekannte auf einen Kaffee abholen, den sehr nett im Stadtteilmarktcafe im Sonnenlicht eingenommen. Trifft man als gefühlt Rumgekommene immer ebenso Rumgekommene weil man sich anspringt oder weil man eine gewisse Offenheit hat? Über Autorinsein in diesen Zeiten, Künstlersozialkasse und so. Dann Kinder abholen, Einkauf während Pferdestunde, die fehlenden 76 Cent vom letzten Samstag an der Tanke vorbeigebracht, zusammen mit einem kleinen Dankeschön.

Auf dem Weg nach Hause beim Eisdealer angehalten, je zwei Kugeln (1,10 pro Kugel, Streusel 10ct), für die Kinder mit Streuseln, schon wieder Sonne! Nur noch eine knappe Stunde bis zum Training, dann aber mal los. Nix gekocht, Spargel, Karotten, Spinat warten noch im Kühlschrank, Reis dazu, dann halt morgen. Stopp im Supermarkt auf dem Rückweg vom Training, die Kinder wollen einen Sodastreamer. Pros und Cons beim Abendessen. Schon wieder convenience, dazu Rohkost (wenigstens).
Papatelefonat (Kinder) Papatelefonat (ich) Lesen, auf dem Sofa vorgeschlafen, Bett.


29.5.19

Dienstag, Regentag und Mittwochsbeginn

Generve kurz vor sieben: der Hochzopf sitzt nicht, ist überhaupt keiner, nicht in der Mitte, und sowieso, der Kühlschrank gibt ü-ber-haupt-nichts pausentaugliches her, was soll ich essen, gar mitnehmen! Herrje.
Kind wegen spät zur Umsteigehaltestelle gefahren (schulen Sie bitte alle Kinder in der nächstgelegenen Schule ein, wenn ich einen Rat geben darf), vor lauter to-do-Liste rumgebrokelt, zwei Maschinen Wäsche gewaschen. Mich viel im Netz rumgetrieben, kommentiert, geantwortet, getwittert und nie damit zufrieden gewesen. An manchen Tagen gibt es so ein Mitteilungsbedürfnis, gepaart mit gleichzeitiger Unsicherheit, ob das jemand wissen will. Den ganzen Tag das Buch mit herumgetragen und nicht reingeschaut. Vater telefonisch verpasst, es klappt nicht seit Sonntag.

Gegen Mittag Gewitter, ja klar, ich hatte ja Wäsche zu trocknen.

In unserem Haushalt gibt es viele Taschen und Körbe, in denen Dinge gesammelt werden, um sie ins andere Stockwerk zu bringen. Leider lässt dieser Transport dann meist lange auf sich warten, so sammeln sich Dinge an. Unschön. Ich verbringe viel Zeit damit, die Körbe im Keller auszuräumen. Am Mittwoch werde ich nicht viel schaffen, lackiere ich also mal schnell die Nägel in lakritz als Übersprungshandlung.

Mit J eine Runde Schiffeversenken, Handstandüben, der Mann kommt früh nach Hause, allgemeine Überraschung darüber, Elternabend schon um sieben! Wir entscheiden uns gegen Effizienz und dafür, einmal gemeinsam aufzutreten, kommt ja auch nicht allzu häufig vor. Es handelt sich um einen Infoabend zur Stufenfahrt, ist in einer guten Stunde fertig. Den Kraulkurs breche ich ab, das ist nicht meine Kragenweite. Der Abend liegt vor uns! Die Kinder schlafen natürlich noch nicht, Bericht über den Infoabend.

22:22, ich wundere mich, was so hell durch den Nachbarbaum leuchtet. Es ist die Andeutung der weißen Nächte, die jetzt genossen werden wollen. Wie schön es aussieht, Bildqualität natürlich mies. Noch 23 Tage!



Im oberen Zimmer wurde noch ein Computerarbeitsplatz geschaffen, dort sollen Fotos organisiert werden, jetzt sitzen wir an der Adressliste für die Danksagungskarten. Trauerbewältigung. Doch schon nach Mitternacht. TBBT.

Mittwochsbeginn
Das Aufstehen fällt sehr schwer. Die morgendlichen Krisen gehen mir aufs Gemüt. Keine Radieschen mehr da fürs gewünschte Frischkäsebrot? Krise! Das neue TShirt eingegangen? Krise! Frisur von Mama, aber doch nicht so! Na klar dauert mich das und ich sehe die inneren Kämpfe, die zu diesem Missmut führen (ich interpretiere das nicht als reine Morgenmuffeligkeit) aber der Abladeplatz für all die herausquellenden Sorgen zu sein ist morgens auch nicht mein präferiertes Hobby.

Patentochter E hat heute Geburtstag, eine Geschenkidee kristallisiert sich dann doch raus, aber zu spät ist zu spät.

Jetzt Aufräumen, Vorbereitungen zum Putzen, dann Markt.

Dieses satte Purpur des Blütenteppichs, wie akkurat sie fallen, ich möchte es eigentlich nicht wegräumen.


27.5.19

Sonntag und Montag

Aufgewacht um 8:30, gelesen, J wacht um 9:20 und möchte mal wieder die Maus schauen. Gern! Europa und Reichtstagmaus, sehr gut gemacht, danke für die Europaente!
Brokelbrokel, während der Maus Tee gekocht, in letzter Zeit möchte ich nicht mehr so gern so viel Kaffee trinken, auch die Flüssigkeitszufuhr ist angenehmer. Schwestertelefonat, Verwandtschaftszeug, Thema Erben und Umgang.

Leckere Erdbeeren, Joghurt, Müesli.
Schulzeug, Baumtagebuch oder die Jahresaufgabe, bei der klar werden soll, bei welchen SuS das Elternhaus mitarbeitet.

KönigsWikingerschach. Wetter hält sich, kleine Radtour zum Wahllokal, diesmal keine Wahlhilfe von mir, ich wurde irgendwie nicht angefragt. Deshalb habe ich auch freudig zugesagt als eine Freundin die Idee zu einem gemeinsamen Kulturbesuch hatte: Der Ring an einem Abend in Essen.


Mir geht ja dieses Ruhrgebietsnarrativ, so viel Kultur in so vielen verschiedenen Städten so schnell erreichbar sonst nicht so von der Hand, aber gestern war es wirklich so. Wagner ist nicht mein Kernthema, Loriot schon eher, aber die Nachlassverwaltung hatten den Loriot wieder rausnehmen lassen und eine rein konzertante Aufführung verfügt. Keine Ahnung, was das bedeutete. Es gilt, was ich schon letzte Woche schrieb: wie toll, dass extra für mich die PhilharmonikerInnen einen ganzen Abend spielen, Orperngesang in stilvoller Atmospäre live dargebracht wird, gut unterhält und wir uns das leisten können. Bisschen viel Altherrenwitz, aber die Wagnersche Nibelungensache mal wieder aufgefrischt und mit der Freundin einen angenehmen Abend verbracht.

Zu Hause Grillreste aufgegessen, Europawahl nachgeschaut, Adresslisten aktualisiert, Bett.


Auf in den Montag.

Spätes Aufstehen, dann das Paralleluniversum des Paralleluniversums besucht, denn die Familienkutsche hat Zipperlein. Der Gegenentwurf zur schnieken Werkstatt ist der Schrauber, der sich unsrer Büchse annimmt. Mir gefällt zwar, dass man nicht mehr rauchen darf in diesen Büros, aber es fehlt irgendwie was. Er setzt sich zur kurzen Checkerfahrt hinters Steuer, erzählt mir, wie sie früher angefangen haben an DS und Enten, und entlässt mich beruhigt und mit ein paar Tipps. Das war günstig. Weiter zu Einkauf und Pilates. Bank, Internet nachlesen, Schwestertelefonat mit aktualisierten Infos, Spekulationen, Wünschen. Der Austausch tut gut.

J kommt nach Hause, holt mit der Freundin den Teilzeithund und genießt, ohne Zwillingsschwester zu sein. Diese wird um 16:00 von mir abgeholt, dann sofort weiter zum Cellounterricht, dort Strategiebesprechung für den Rest des Schuljahres und Überlegungen, wie alles weitergehen soll. Heimkehr um 19:30, alles wie immer viel zu spät, nix ist fertig, (außer ich mit meinen Nerven, warum eigentlich?) schnelles Abendessen, (Mittagessen hat nicht so gemundet), paar Vokabeln, ich bin auch so müde vom Wochenende, rege mich noch ein bisschen über die Unmöglichkeit der Sichtweisen bei Altparteien mit C im Namen aus, schreibe nichts über das grüne TShirt eines sehr nahen Verwandten gestern und lege mich gleich mit ungemachter Küche aber Buch ins Bett.





Friday for Future Freitag und Samstag

8:00 Ankunft im Paralleluniversum VWWerkstatt. Diese Männer, die Sprüche, die Autos.

Mittagessensvorbereitungen, mit dem Rad in die Stadt zu fridays for future, 6000 Leute wurden gezählt, ich nenne das einen Erfolg, die Orgagruppe bittet darum, auch ohne Schulexkursion und Lehrer wiederzukommen, weiter mitzumachen. Danach mit dem Rad zurück, bin doch etwas aus der Form, schnaufschnauf.




Kurze Vorbereitung fürs Fußballtraining. Der Mann kommt früh nach Hause und fährt die Kinder. Auto wieder abgeholt. Das Feinmachen hätte ich mir sparen können, zumindest außen, denn eine Autowäsche ist im Servicepreis inbegriffen. Ich verbuche das unter Anfängerinnenfehler, das passiert mir nicht nochmal.
Abendessen: bunter Salat mit überbackenen Ziegenkäse. Eine Runde TBBT.


Samstag

Der Mann fährt um 6:00 zum Vaterbesuch. Erneutes Wecken um 8:20, Ausflugvorbereitungen. J ist zu einem langen Kindergeburtstag eingeladen. Rituelles Zetern und Hadern, verspätetes Loskommen. Ich finde in der Hektik den Geldbeutel nicht, muss aber noch tanken und nehme so nur zwei Zwanziger mit, sollte reichen. Während des Tankvorgangs träume ich vor mich hin und wache auf, als die Anzeige 40,76 Euro zeigt. Panik, mir wird ausgeholfen, der fehlende Betrag aus der Trinkgeldkasse erstattet. Nach Hause, Schlumpfklamotten an, R einsammeln, vorletztes Ligaspiel. Üblicher Ablauf, schlechtes, defizitorientiertes Coaching (warum macht Ihr das, als ob das hilft in der Situation), mich triggert diese Art der Trainerin ungeheuer, die Eltern sind sich einig, aber ach. Ich finde, die Mädchen haben einen Pokal verdient allein dafür, dass sie unverdrossen jedes Wochenende auflaufen (23 Spiele, 22 Niederlagen. Das muss man erstmal wegstecken).
Sponater Ausflug in die Stadt, Kindergeburtstag bei der Keramikmalerin gebucht, Eisdiele. Schlumpfklamotten rächen sich, es ist sonnig, ich sitze mit zu warmer, gemütlicher aber unchicer Jacke und Schlauchschal da (darunter den Pulli, der Schlafanzugassoziationen weckt, daher Jackeausziehen ausgeschlossen), setzt sich die rausgeputzte Mathe-/Erdkundelehrerin der Kinder an den Nebentisch. Wann werde ich verinnerlichen, dass man heute nicht mehr schlumpfig aus dem Haus geht? (nicht mal zum Sport!)

Kurz beim Biohof eingekauft und die früher übliche Runde über den Hof gedreht - Schweine, Pferde, Hühner, Wasserspielplatz. Fazit: da sind wir rausgewachsen.

Zu Hause Pizza mit üblichem QuarkÖlTeig und Mischbelag, also Hawaii mit und ohne Schinken, Mais, Margarita, Salami, ausnahmsweise Artischocken.

Abends scheint kurz die Sonne wunderschön auf die Pfingstrose, wohlwollende Gedanken zum Rosentagsfest nach München. Was für eine tolle Idee und grandiose Umsetzung. Von Herzen gönne ich allen ein rauschendes Fest.




Bisschen lesen in der Hängematte, dann J abholen, bisschen Streit, Essen, Bett, der Mann kommt nach Hause, schnelle Besprechung wegen naher Zukunft.


24.5.19

Donnerstag, Bild fehlt

Putzen. Manchmal bin ich auf  diesen Tagesordnungspunkt gut vorbereitet, manchmal nicht. Oft kommen mir andere Routinen dazwischen, dann komme ich kaum hinterher. Wenn ich weg muss, ist es häufig eine Katastrophe. Unsere Putzhilfe O begleitet uns schon 12 Jahre, am Anfang habe den Vorabend des Termins mit stundenlangem Aufräumen verbracht. Das war extrem anstrengend, die Kinder neugeboren! aber ich hätte es nie geschafft, im normalen Alltag zusätzlich noch alles zu bereiten. Das ist heute wesentlich einfacher. Leider schleifen sich da Routinen ein, aber irgendwas ist ja immer.
Ich habe noch gekocht, die Mülleimer gesäubert - eine der lästigsten (und unangenehmsten!) Pflichten, wenn man in einem  Haus wohnt, eingekauft wegen Geldholen, gekocht, geregelt, Termine ausgemacht und mich auf einen Sprechstundentermin vorbereitet. Die Kinder waren wegen des Termins ab Nachhausekommen allein für drei Stunden, das können sie ja inzwischen gut (es gibt Hoffnung, junge Eltern, aber es dauert, und sie haben nicht immer bei der Rückkehr der Eltern einen Kuchen gebacken oder Hausaufgaben gemacht, just saying).
Sie haben allein gegessen und R hat ein interessantes Foto in ihren Status gestellt (mit freundlicher Genehmigung): aus der Sicht der Nudel


Teamworkhausaufgabe in Englisch, es wird ein Plakat. Wenn die Eltern zu sehr mitmischen - das ist im Übrigen auch ein Nachteil der Vorstadt, dieses Elternding, wer sich mit wem wie die Zusammenarbeit vorstellt, was die Eltern wollen, da haben die Kinder wenig Chancen. (hier den gelöschten rant über die die Vorstellung der Eltern denken, die mir in mehreren wa-Nachrichten mitgeteilt wurden).

Auto werkstattfein gemacht. Wir haben uns in der Zeit der Erkrankung der Schwiegermutter ihr neu angeschafftes Auto geliehen, um flexibel zu sein, aus verschiedenen Gründen ist es nun noch hier, und es benötigt einen Service. So sehr wir rumsauen in diesen Gebrauchsgegenständen, so sehr möchte ich, dass es bei Abgabe einigermaßen aussieht. Heute festgestellt, dass mein Endgegner, Autopolster betreffend, wohl der Kunstrasen des Töchtersportplatzes ist.

gntm geguckt, ich konnte es den Töchtern aus Peergroupgründen nicht verwehren, habe mich aber sehr aufgeregt, möchte aber lieber doch noch versuchen, etwas zur republica zu schreiben als mich über dieses Format auszulassen (what the fricking hack!)

Dringendes To-do-Listen-Punkte: Patentante anrufen, Dank und Antwort für Karte zum Geburtstag von Freunden meiner Eltern.

Morgen #fff und Werkstatt, oh, the irony.
I

22.5.19

MIttwoch und Nachtrag

und dann war der Abend doch noch nicht zu Ende. Auf twitter wurde nach zu Tränen Rührendem gefragt, so holte ich erst Gould mit Goldberg, dann noch András Schiff und Schumann hervor sowie Van Cliburn mit Tchaikovsky und Rachmaninow. Eine Platte, die ich von meinem Vater habe und mir sehr gefiel, gefällt und viel bedeutet. Diese Art der Interaktion, des Auf-Etwas-Gestoßen-Werdens ist, was das Netz für mich eben auch ausmacht. 
Kurze Unterbrechung durch R, die sich weiter mit Horrorpuppen auseinandersetzen muss und daher häufiger aufwacht. Schöne Sofagespräche, sie schläft ein, während ich das Bett oben neu beziehe. Dann weiter twitter mit dem ersten livedings aus dem Hause spreeblick/J&THaeusler zum @rezomusik-Video, dabei wirklich die ganze Zeit zugehört! (und gespült). 
Man darf gespannt sein was die CDU heute präsentiert.

Mittwoch
Post! Aus diesem Internet, wie wunderbar! Ich freu mich so! (Sie sagt, ist ja nur ne kleine Karte, aber was für eine schöne, und überhaupt freue ich mich einfach über die Geste und die Gedanken, die dahinterstehen :)

Lesetag. Es sind Seiten zu schaffen bis zum Lesekreis, das ist noch machbar, aber. Ich hasse meine Unpünktlichkeit. Verspätet auf den Markt, 12:01 vor der geschlossenen Stadtteilbücherei gestanden (it's a feature!), Geschenke besorgen, Mittagessen, Kinder abholen, Mittwoch ist Multitermintag. Erst Pferde, dann Fußball. Reitlehrerins Beifahrerfenster ist nicht hochzubewegen, ich besorge Folie und Kleber. Schnell nach Hause, auf dem Weg fluchs ein Eis, Hausaufgaben, ab zum Fußball, Auftritt Mann! Er übernimmt den Fahrdienst, ich überweise die Anzahlung für den Campingplatz, Geld hätte gestern da sein müssen, für die Stufenfahrt bin ich mit der Zahlung pünktlich. 

Stielmus gekocht. Es war nach Rezept gekocht, leider ungenießbar bitter, das war mein letzter Versuch. Lachs in den Backofen geschoben, Kinder nach ihrer Rückkehr instruiert, Kurzsport, Abendessen. 
Jetzt Küche, Duschen, TBBT.

Ausgehend vom Brexitchaos eine kurze Abhandlung über den Kapitalismus gedacht und die Gier, das Geld, das die Welt regiert, und wie wir uns abmühen, die Welt zu einem besseren Ort zu machen, und die, die es sich leisten können, sich die Welt so zu kaufen, wie sie wollen, prusten in ihr defragmentiertes Häppchen, das will ja niemand wissen, das liest sich auch viel zu desillusioniert und nach Sündenböcken suchend und KopfindenSand. Aber. Freitag ist Demotag. International. Bitte mitmachen. (In ein paar Städten suchen sie noch Erwachsene, die als Ordner fungieren können.)

21.5.19

Dienstag, müde, Regen


Dienstag also. Müdigkeit hält sich, ebenso Gedanken. Schulsozialarbeiterin mal anfragen? Erstmal Muttertelefonat. Pilates. Himmel, das ist eine Herausforderung, danach fühlt es sich meist gut an.
KochApp hat nichts brauchbares. Die Tiefkühltruhe läuft über, auch mit Eis. Da muss eine andere Ordnung rein, also erstmal leerkochen. Es sammelt sich noch allerhand Schwein, mal als Prozentanteil vom Gemüsekisten-Biohof gekauft, aber ich bin schlecht im Vorausplanen und Schweinefleischkochen. Eine blöde Kombination. Also vor einigen Tagen Eisbein aufgetaut. Ratlosigkeit. Der dann übliche Gedanke ist bei mir meist Römertopf - gesagt, getan. Heute ging das wettertechnisch ja sogar mit Kartoffelpü und Sauerkraut. Dabei mit meiner Schwester telefoniert, Sachen besprochen. Schön!
Die fünf Stunden wöchentlich mit den Kindern habe ich heute verbracht mit Hausaufgaben, Deutscharbeit korrigieren, Erdkundelernen.
Die erste Gemüsekiste nach Jahren bestätigt alle Vorurteile: Rübstiel und Pastinaken. Sonst natürlich toll.


Vorbildlicherweise wurde sogar noch eine Runde Quixx gespielt, es gab Spieleessen (der Mann hat aus der Not geboren während meines republicabesuchs "Arbeitsessen" eingeführt, also Abendessen mit Schulzeugbearbeitung. Das wurde jetzt modifiziert.) Krass verloren, bleibt aber eines meiner Lieblingsspiele.
Ein guter Tag, hintenraus zerfaserte es etwas, jetzt Buchlesen, Termine Termine!
(Kein Kraulen für mich heute.)

Montag

I'm having my period and can therefore legally kill you.
Kinder schlafen lassen wegen Übermüdung und sie in die Schule gebracht.
Gebloggt.
Organisiert.
Eingekauft: hauptsächlich Guthaben und Essen.
Anruf der Kinder: Freundin hat Bus verpasst, ob sie mitkommen könne. Klar.
Rituelles nachschulisches Theater.
Andere Kinder sagen ab zum vorher terminlich abgesprochenen Klettern. Das Geburtstagskind to be liegt in Trümmern (es tut mir leid, ich mache mir viele Gedanken darum, inwieweit die Kindersache hier eine Rolle spielen soll, auch in meinem Leben, aber ach). Ich meine, wir haben vorher gefragt ob der Termin passt. Die beiden besten Freundinnen sagen jetzt ab wegen dringender Hobbyverpflichtungen die vorher nicht klar waren.

Wegen s.o. nicht Schwimmen gewesen.

Wir streiten uns so durch den Nachmittag. Holen den Hund viel zu spät.

Nach und nach werden die eigentlichen Schwierigkeiten klar: drohende Klassenfahrt und eine Lehrerin die sagt, sie will keine heulend mit Mutti telefonieren sehen in der Telefonzelle. J heult.
R erhält wa von der Freundin über köpfende Horrorpuppen.
Kommt dazu: um die 'Flossen'unterschiede zwischen Säugetier und Fisch darzustellen hat die Biolehrerin den rechten Arm bei den Fünftklässlerinnen gehoben/ausgestreckt und dann einen kurzen rechtfertigenden Abriss über Hitlergruß, Hakenkreuz, KZ, Gaskammern, Duschen folgen lassen. Das Kind ist, äh. Es gibt Klärungsbedarf.

Diese Hoffnung, es könne in Ö (und Europa!) ein bisschen besser werden lassen lässt mich heute-journal und diesen bro auf jutube gucken. Aber ach.

Mantra der nächsten Wochen: ich werde nicht nachschauen, wer auf der Homepage an meiner statt auf der Stelle erscheint.

Ein paar Nuss-Stängeli in Rotwein getunkt. Morgen gehts weiter.

edit #609060:




heute im Kleid draußen gewesen (die neuen Strumpfhosen machen es möglich.) Passender Regenmantel. Geschminkte Fingernägel! Überlege tatsächlich, wegen sehr angegriffener Nagelhaut mal zu so einer Profinagelfrau zu gehen. (die Flecken auf dem Spiegel sind die Überreste einer töchterlichen Nachricht des vor-vor-vorletzten Streits).

PS: wenn wir richtig gezählt haben sind es nur noch 2 komplette und mehrere zerlöcherte Wochen, also insgesamt 27 Schultage bis zu den Sommerferien. Strichlisten raus!

20.5.19

Wochenende 18./19.5.

Freitag spät ins Bett bzw. geschlafen, samstägliches schwer-in-die-Gänge kommen aber Losmüssen wegen Sport. Tag des Mädchenfußballs, danach dann noch Ligaspiel. Die U13-Mädchen sollen sich um Interessentinnen kümmern, der Andrang ist riesig. Erstmal ein gutes Zeichen! Die Töchter sind nur mittelbegeistert, eine Mischung aus fehlender Empathie und Überforderung. Ich liefere nur ab und fahre dann zur Gärtnerei für Unterbepflanzung, Tomatenpflänzchen und paar Kräuter. Obwohl ich es mir vorgenommen habe frage ich nicht, ob sie die Sachen selbst ziehen und mache mir vor, dass es trotz allem besser ist, beim alteingesessenen Betrieb zu kaufen als im Baumarkt.
Bisschen rumgepflanzt, Wandelröschen hat einen weiteren Winter überlebt, juhuu! Dann los zum Spiel. Das ist ja eine anstrengende Aufgabe, alle Spielerinnen sind relativ neu im Sport, Mannschaft hat sich erst gefunden, viele sehr kleine dabei, von 23 Ligaspielen wurde bisher nur eines gewonnen, sonst nur Niederlagen. Und eine Trainerin, die destruktiv frustriert, bzw ihren eigenen Frust dann noch an den Kindern ablässt. Na ja. Die Kinder verstehen sich untereinander sehr gut, eine tolle Truppe, sehr angenehme Eltern, das darf man nicht unterschätzen. Wir beobachten weiter.

Sehr spät zu Hause gewesen, Computerzeug, Fußball gehört (eine Stadt in gelben Trikots, eine Lokalzeitung, die eine ganze Woche doppelseitig berichtet, wie sich alle auf eine Meisterschaft vorbereiten, die nicht aus eigener Kraft zu schaffen ist: das ist für mich schwer zu verstehen).

Das Theater in Ö nur ansatzweise verfolgt. Erschreckend ist ja wie so oft, dieses sich Berufen auf  Männlichkeit, musste der Frau imponieren, sorry, war besoffen, würde jeder Mann so machen. Suche nach Verbrüderung. (ich finde den tweet nicht mehr, der die locker-room-talk-Parallele zieht). Und hinter jedem Zurückgetretenen stehen hunderte, der es genauso machtversessen genauso machen würden und wenig dabei finden.

Dafür echtes Theater am Abend. Zu Weihnachten habe ich das gewünschte Abo endlich bekommen und ich genieße es sehr. Es wird Tartuffe gegeben. Die Nachbarin ist im Sprechchor, wir rauschen gemeinsam hin und schaffen es noch zu Teilen der Einführung. Moderne Inszenierung, laute Kritik eines Einzelnen am Ende. Mir hat es gefallen. Ich bin natürlich auch leicht zu erfreuen. Welch Luxus, relativ leicht am kulturellen Angebot teilhaben zu können. Echte Schauspielende/Musikerinnen/Kreative, die für mich ihre Kunst darbieten, mich unterhalten und zum Nachdenken bringen, mir einen Abend Kultur ermöglichen. Live. Das reicht mir. Danach ein Gläschen Wein mit den anderen Frauen des Sprechchores, auch nett. Wie schön, dass es so etwas in dieser Stadt eben auch gibt, nicht nur schwazzgelb.

Der Sonntag beginnt mit der Maus. Ein Wochenendtag, an dem alle Familienmitglieder den ganzen Tag anwesend sind, ohne weitere Termine? Verrückt. Dennoch schwierig, den richtigen Weg zwischen mäandern, gemeinsamem und jeweils eigenen Bedürfnissen zu finden.
Also erstmal daddeln, dann finden wir doch den Weg zu einer Runde Königsschach im Garten. Viele Vögel unterwegs, ein kleiner grünlicher, der kolibriartig flattert, bevor er sich kurz setzt, keine Ahnung. Zwei weitere Unbekannte, drei Domspatzmännchen, und das obwohl ich wegen Maus in der Gartenmauer kein Futter anbiete im Moment.

Großes Cupcakebacken schließt sich an. Der Mann darf das machen, da können die Kinder sich eher ausprobieren, ich will häufig zu viel.
Angedachtes Spontangrillen am Abend muss ausfallen mangels Grillgut. Beim integrativen Biohof, der angenehmerweise sonntags geöffnet hat (wir nutzen das oft mit schlechtem Gewissen) sind alle hofeigenen grillfähigen Produkte ausverkauft. Es werden wieder Kartoffeln und Käse, außerdem der sehr leckere Rote-Bete-Auflauf von Frau Gemischtwaren (via twitter und Frau Novemberregen), etwas variiert mit eingelegtem Ziegenfrischkäse.

Dann auf nach Düsseldorf, Dido. Schönes Konzert, bestuhlt, das hat man jetzt wohl so. Das Pärchen vor uns hantiert viel mit den mobilen Endgeräten, er hat 2222 als Pin und versucht, Vicky2016 anzurufen um sie live mithören zu lassen, sie geht aber nicht ran. Seine Begleitung macht einen Videocall. Bin ich indisket, ist es den Leuten egal ob wir das hautnah mitbekommen oder handeln sie aus Gedankenlosigkeit? Mein Sitznachbar hat beispielsweise seinen Bildschirm verdunkelt, seine Handyaktivitäten stören überhaupt nicht. Ich schwanke zwischen mich belästigt fühlen und Belustigung. Irgendwann ist auch der letzte Akku mal leer.
Perfekte Performance, für nur drei CDs hat Dido ja ganz schön viele Hits, angenehme Show, nur ihre Band bzw. die Percussion hätte sie nicht hinterm Vorhang verstecken müssen. Die Fahrt zurück fühlt sich sommerlich an, fast Vollmond.

Auf in die nächste Woche.

17.5.19

endlich Freitag

länger geschlafen weil's gestern so spät war, aber 15 Minuten länger im Bett können eben zwei Stunden Verspätung nicht wettmachen. Ausnahme heute: der Mann verlässt fast gleichzeitig mit uns das Haus.

Wie so ne Streberhausfrau gleich mal Linsen gekocht, denn freitags habe ich Dienst in der  Schulbibliothek. Schockmoment auf der Fahrt, da ich den Timer am Kochfeld zwar nutze, aber nicht immer das Vertrauen aufbringe. Linsen auf 5 für 40 Minuten, ich bin mindestens 3 Stunden weg, was da passieren kann! Zwei Stunden Medien- und Arbeitszentrum also. Meine Kollegin ist eine der Gründerinnen der Bücherei und sehr engagiert, das macht es manchmal etwas anstrengend. Als Neue habe ich auch den nicht so lukrativen Zwischendienst, sodass 1 Stunde 20 zu überbrücken sind bis zum Schulschluss. Diese habe ich heute genutzt um mal wieder  total analog bei der Biohofgemeinschaft vorbeizuschauen. Ob unsere Küche wohl brennt?

Alles gutgegangen, Herd war aus, Linsen hatten leider noch Resthärte.
Kinder abgeholt, schnelle Fertigdampfnudel nach TochterwunschJ, ritueller Freitagsstreit wegen Wäschehandhabung im allgemeinen und Sockenzusammenlegen im besonderen.

Auf der Fahrt zum Fußballtraining nochmal die Spielverderberin gegeben zu Heidi, Knebelverträgen, bodyshaming. Im Augenblick schauen sie sich häufiger den Werbespot der dfb Frauen an, ich hoffe, er wirkt.

Meine zu erledigende Post mitgenommen, um sie im Auto während des Trainings fertigzumachen und endlich abzusenden. Dann war ich aber so müde, dass ich auf dem Parkplatz ein Nickerchen brauchte und um Punkt 18:01 vor der geschlossenen Filiale stand.

Zu Hause schnell Spätzleteig gerüht, Kurzsport, Essen.

Schockverliebt in AnnenMayKantereit, manchmal bin ich später dran als alle. Perfekter Karaokesong! Da wir Bei BigBangTheory auch gerade erst die zweite Staffel begonnen haben ist ein bingewatching angesetzt heute Abend.

Traurigster Satz des Tages heute vom Mann: "ich würde so gern mal meine Mama anrufen."

16.5.19

Gedankenschnipsel

- wie mühsam es ist, die Welt fleckig zu sehen wegen verdreckter Brille.
- Scherben bringen Glück (Auflaufform).
- 3 l 3 i und 3p in Till Philipp

-  Wiglaf Droste. Den Text zu Nazis haben heute ja einige gesehen, leider aktuell. Ich habe immer noch "Sind Soldaten Faxgeräte?" aus der damaligen Debatte in Erinnerung.
(darf man das verlinken, gar hier reinschreiben?)

- kleine Hunderunde mit dem Teilzeithund und Tochtergespräch, sehr schön
- währenddessen richtet die andere das Abendessen, toll!
- durch Heidis Werbeshow endlich mal geklärt, was Vibratoren sind. Danke Heidi.

15.5.19

4

20:09. Essen ist fertig. An sich schon eine ziemlich späte Angelegenheit, auf die ich nachher sicher noch einmal zu sprechen komme.
Jedoch,  eben dämmert es J, dass ein Erdkundetest ansteht morgen, R hat, oh Schreck! die Deutschhausaufgabe völlig vergessen! Natürlich sollen sie ihr Zeug machen, aber doch nicht so!
Zumindest habe ich nun Zeit, diesen Eintrag zu tippen. win. sort of.
Gegenüber wird wütend in der verhassten Schullektüre gemarkert. Wie schnell wir uns erhitzen, Deeskalation ist jedenfalls nicht meine starke Seite (bestimmt wegen Sternzeichen oder so).
Mittwochs hetze ich immer hinterher. Und dann heute nichtmal geschafft, was ordentliches aufzutischen. Pellkartoffeln mit Kräuterquark, Hüttenkäse, Rohkost, Sahnehering und Salat gildet nicht.
Neues Tablett kommt dann morgen. Die Seite mit den Hundewelpen schließe ich auch lieber. Wenigstens das Zeug der Kinder muss noch aus dem Eingangsbereich weggeräumt werden. Es macht mich wahnsinnig.
20:19. Essen ist fertig.

14.5.19

3

Heute mittelgut.
Heute morgen nicht viel geschafft, ungestört gebrokelt, neuen Gemüsekistenstart vereinbart, böse die Finger beim Schließen der Balkontür gequetscht. Aua!
Zum Schulschluss erfahren, dass der Cupcake-shop keine Geburtstagsaktionen mehr anbietet. Überlegt, die Cupcakeparty doch zu Hause zu feiern. Mit 12 Hühnern backen und verzieren? Ich muss mich schlaumachen.
Ritueller Hausaufgabenstreit.
J und Freundin verteilen Eintrittskarten zu einer Zirkusshow im Garten. Interessant zu sehen, wie sich diese Vorführung im Laufe der Zeit verändern. Zum Guten!
Schnelles Kochen, (Zucchini-Paprika-Pilz-Reispfanne mit Fertigpulver-in-Joghurt-Soße, dafür ganz ok) Verabschiedung.
Erste Male: die Kinder bleiben zu Hause und gehen erstmalig eigenverantwortlich und ohne erwachsene Anwesende ins Bett, ich hab Kraulkurs. Den ersten habe ich letzte Woche wegen Berlin verpasst, heute also. Puh. Ich kann berichten, dass ich nicht ertrunken bin. Da werd ich wohl noch ein bisschen trainieren müssen.



Als ich gegen 22:00 Uhr nach Hause kommen schlafen die Kinder, wow. Selbst habe ich nie geschlafen während meine Eltern weg waren, mittwochs, zum Turnen, trimm dich zu zweit, die Älteren werden sich erinnern. Aber ich war auch schon älter und musste währenddessen Denver-Clan gucken.

Was nicht klappt: Kommentieren, im eigenen Blog! Ich bitte mein Schweigen zu entschuldigen. Und twittern vom mobilen Endgerät, nicht mal mit Aus- und wieder Anmachen!

Linktipp:
An der Uni Marburg führt das Forschungszentrum Deutscher Sprachatlas Umfragen zur Regionalsprache durch, erste Ergebnisse können hier nachgeschaut werden.

Jetzt Bett.

13.5.19

wie sollen wir's nennen, Tag2

man merkt, einiges muss sich noch finden. Und nun lesen auch gleich noch so große Schuhe mit. Willkommen! Ich werde versuchen, ein gutes Mittel zwischen Druck und Erwartung zu finden.

Zur Neujustierung des Alltags gehört auch eine to do Liste, die ich heute sehr gut abgearbeitet habe. Viele Telefonate, Vorbereitungen von zwei Kindergeburtstagen, Location eruieren, Kontobewegungen, offene Rechnungen, Krankenkassen und Heil-und Kostenpläne wollen besprochen werden. Done! Morgen dann noch Wäsche, hier schwebt mir ein Zeitfenster nach Frau Novemberreg'schem Vorbild vor, das mich immer zur selben Stunde des Tages unangenehme Dinge auf die Liste setzen und im optimalen Fall erledigen lässt.
Wie's ausgeht steht morgen hier!

Bis 16:00 Zeit gehabt für alles Reguläre, das ist natürlich luxuriös, dabei tolles Wetter.
Streifenpizza gab's zu Mittag. Kann man sich vorstellen als zwei Blech Pizzen, auf denen es als Streifen je gewünschte Lieblingssorten gibt:
das waren heute
-Margarita
-Hawaii mit/ohne Schinken
-Spinat
-Mais

Kinder um 16:20 einesammelt, das übliche Rumgerenne und sich Sortieren durch verfrühte Mannankunft noch ein bisschen mehr durcheinander als sonst. R verabredet sich aufm Spielplatz mit FreundInnen (cool), J spielt Fußball und scrollt sich mit mir durch Handstandtutorials (Körperspannung, it's a thing!). Leckeres Abendessen: frisches Obst, kurz gereiste Erd- und Heidelbeeren, Äpfel Bananen mit Joghurt und Müsli. Wie so Sommer.

Gelernt: Bücher ändern auch ihre ISBN wenn Änderungen vorgenommen werden (Schullektüre bestellt. Filed under: erste Male)

Kinder um 21:00 im Bett, Licht aus um 21:15. Wie so oft gelingt  Erziehungsdings dann, wenn die innere eigene Überzeugung gereift ist, dass es sich jetzt ändern muss.
Jetzt Kölsch.


Neustart

12 von 12. Leider nicht bei mir, ich hatte für gestern gesammelt.

Dies soll dennoch ein Neustart sein.
Kürzlich unterhielt ich mich anlässlich des Todes der Schwiegermutter darüber, was bleibt. Nun sind es möglicherweise nicht die Tagebucheintragungen und die Meinung zu verschiedenen Dingen, die interessieren, aber vielleicht doch. Daher werde ich nun wieder versuchen, tagebuchbloggend ein Journal zu führen.

Spät aufgestanden weil spät ins Bett. Ich habe quasi in den Muttertag reingefeiert. Besuch von der Parallelzwillingsfamilie mit Essen, Quatschen und Spielen.

TochterR war schon geschäftig, aber heute keinen Streit bitte! Und ach, sie hatte, wie süß, Frühstück aufm Balkon arrangiert.



Und weil es sich beim mir um einen Zwillingsmutter handelt, und hier naturgemäß Gerechtigkeit GANZ GROß geschrieben wird, hier noch ein Foto vom Deckblatt des Malbuches von KJ, sogar selbst gebunden:



Diese bleiben heute leider die einzigen Fotos von #12von12.

Danach dann Mathelernen mit R, J hat Besuch, es wird Schleim hergestellt. Ich bin ja olfaktorisch sehr empfindlich, und war dementsprechend empört von dem Bi*lou und sonstigen Geruchsschwaden die so um mich herumwaberten. 15:30 Abfahrt um eine R-Freundin abzuholen. Mit der verzieht sich R dann auch ins Zimmer, trotz Krisengespräch, wie zu verfahren sei. Einfach mal anders gemacht.

Eine schöne Zeit wurde trotzdem gehabt mit J, Rad übend, Nachbars Katze gefüttert. Freundin wieder nach Hause gefahren (also Tagesreise 80km mal eben so), danach sushi takeaway, kurzer Ruhrspaziergang beim Warten, Abendessen, weiteres Rad-Mathe-Üben, Tonne packen, Schokoticket suchen, Schulessen erst bestellt, dann wieder ab wegen fehlender Karte. Ich hasse es, dass die Kinder nicht mehr vor 22:00 Uhr ins Bett gehen. Es erschöpft mich. Ich meine, 22:30 an einem Sonntag, mit 11. Verrückt.

Zwei Bemerknisse:

1. Die Geschichte von Billy Joel gelesen und schwer angeschlagen davon gewesen. Obwohl dem Thema gegenüber aufgeschlossen und sicher nicht uninformiert hatte ich von dieser neckermann Verstrickung so konkret noch nicht gehört, schockiert und ehrlich betroffen lässt mich das zurück. Es hört wohl nicht auf. #nonazis

2. Mit meinem Vater telefoniert. Sonntag! Intensives Gespräch in dem ich ihm gesagt habe, dass mein Vorschlag steht, den übrig bleibenden meiner Eltern bei uns aufzunehmen. Im Gegenzug bat er mich, das Haus wenn möglich zu behalten. Ihm zugesichert, dass dies auch mein unbedingter Wunsch ist. Erleichterung.


#wmDedgT Oktober 2024

  Frau Brüllen fragt das Internet  'was machst Du eigentlich den ganzen Tag?' und wir beantworten  das am 5. jeden Monats mit dem Ha...