31.12.19

zum neuen Jahr



Hoffnung für die Verzweifelten

Zeit für die Eiligen

Musik für die Tanzenden

Sanftmut für die Mächtigen

Speisen für die Hungernden

Versöhnung für die Streitenden

Wärme für die Frierenden

Dauer für die Liebenden

Frieden und Glück allen Menschen auf Erden


Jochen Marriss ( http://www.blueboxbi.de/jochen/jochen.html )


Kein Roaming, nirgends, kein wlan, deshalb Vorbereitetes, davon gibt es jedoch nicht viel. Auf jeden Fall aber gute Gedanken und Wünsche für alle. Schön, dass Ihr hier vorbeikommt, bis nächstes Jahr.














25.12.19

Herr Hüsch setzt auf die Liebe

Mein Bekenntnis

Ich setze auf die Liebe
Das ist das Thema
Den Hass aus der Welt zu entfernen
Bis wir bereit sind zu lernen
Dass Macht Gewalt Rache und Sieg
Nichts anderes bedeuten als ewiger Krieg
Auf Erden und dann auf den Sternen

Ich setze auf die Liebe
Wenn Sturm mich in die Knie zwingt 
Und Angst in meinen Schläfen buchstabiert
Ein dunkler Abend mir die Sinne trübt
Ein Freund im anderen Lager singt
Ein junger Mensch den Kopf verliert
Ein alter Mensch den Abschied übt

Ich setzte auf die Liebe
Das ist das Thema
Den Hass aus der Welt zu vertreiben
Ihn immer neu zu beschreiben
Die einen sagen es läge am Geld
Die andern sage es wäre die Welt
Sie läg in den falschen Händen

Jeder weiß besser woran es liegt
Doch es hat noch niemand den Hass besiegt
Ohne ihn selbst zu beenden 
Er kann mir sagen was er will
Er kann mir singen wie er's meint
Und mir erklären was er muss
Und mir begründen wie er's braucht
Ich setzte auf die Liebe! Schluss!


Hanns Dieter Hüsch (Michael Blum)
Das kleine Buch zum Segen, 11. Auflage 2010
tvd Verlag Düsseldorf
(neue Rechtschreibung von mir)

21.12.19

stille Nacht

gestern Endspurt, Elternbesuch. Also meine Eltern besuchen uns. Toll, dass sie das mit Mitte 70 noch so können. Anstrengend ist es, auch in der Vorbereitung. Stilecht großer Knatsch vor Türklingeln.
Abends dann die Eisenbahn aufgebaut, die wir von zwei Jahren von meinem Vater geerbt haben, großes Hallo, der Mann hatte einen Kunstgrünuntersatz gebastelt, es fühlte sich sehr wie früher an, sehr schön.


Drüben bei twitter hab ich eine andere schöne Sache schon verwurstet, aber meine Kanäle sollen ja nicht Zweitverwertung werden (ich kann auf meinem halben Bildschirm außerdem nicht gut screenshots, und aus Grünen und zu müde kann ich keine anderen Geräte mehr mit einbeziehen)

Heute weihnachtliche Zusammenkunft in der Schule, der Abikurs zeigte Auszüge aus  'Hilfe die Herdmanns kommen'. Sehr schön, dann der letzte Büchereidienst dieses Jahr, jetzt ist es erstmal geschafft.
Ferien. Die eine Tochter zur Übernachtungsparty gebracht, die andere mit Freundin versorgt, geputzt, gespült (mit der Hand, ich wünsche mir eine Großpackung Handcreme, ich kann einfach nicht gut mit  Handschuhe spülen), zwei Geschenke müssen morgen noch abgeholt und auf den Weg nach Süddeutschland gebracht werden. Der kleine Rest wartet noch aufs Einpacken, ich habe keine Lust mehr, etwas einzukaufen, mal sehen, wie lange wir mit dem hinkommen, was da ist. Vielleicht noch bisschen Fenchel, Feldsalat, Avocados.
So lange meine Eltern da sind, und dann während der Ferien wird es hier ruhiger, mögen alle einen Weg finden, gut durch diese Tage zu kommen. Mit den allerbesten Wünsche für alle, von Herzen.

Barbaramagnolie in full swing

18.12.19

es weihnachtet sehr

heute schönen Familienkrach weil die Emotionen zum Thema Weihnachtskarte hochkochten. Ich weiß, wir sind nicht so ganz früh dran, lasst uns. Wir haben so einfach die besten Ideen. Und ohne Boris Js Plagiat hätte der Mann auch nicht diesen genialen Einfall gehabt, es ging einfach nicht früher!
Ansonsten allerhand geschafft, aber es ist dieser Tage einfach nicht genug.
DOzember: tiefgefrorene Champignons aufgetaut und verkocht (Reis mit Gemüsesch*** mit dabei waren außerdem Zucchini und Möhren) zum Nachtisch Reis mit Apfelmus.
Außerdem große Dozemberleistung: mein Zimmer weiter aufgeräumt, man sieht fast wieder ein bisschen den Boden, Bücher aus der Uni allerdings nicht weggeschmissen.
Dafür Sparkontenzeugs der Kinder ordentlich sortiert. Aus mir wird nochmal was!
Oder auch nicht, denn heute auch endlich Mut gefasst und wo angerufen, aber die Stellenanzeige ist nicht mehr aktuell. Bei der anderen habe ich die deadline gerissen.
Wofür ich mir jetzt mal noch auf die Schulter klopfen muss ist, dass ich ja seit Montag alles ohne Spülmaschine spüle. Da wird der Besuch meiner Eltern schon allein deshalb zur Herausforderung.
Jetzt schreib ich noch ein paar Listen, dann nicht zu spät ins Bett.
Bilder sind übrigens im Kasten! Ich hoffe, es gibt wenigstens keine CD (was ehrlich schade ist).

wie Familie Pfützenspringen Sachen erledigt

gestern kein DOzember, dafür den Großteil der Weihnachtsgeschenke organisiert (u.a. ein sehr langer Anruf im Buchladen).

Baum gekauft, und das geht, wie bei vielen Terminen bei uns, so:
Zustand gegen 12: Zwischen 3 und 4 meinst Du? Das ist sehr knapp, das schaffen wir nicht. (Damit Abfinden, dass wir das nicht schaffen)
Überlegungen darüber, wann es denn sonst zu schaffen sei, keine weiteren Termine zu finden, Frustration.
Gegen 14:50 - wenn Du denkst, wir schaffen das nicht, mach ich halt jetzt dasunddas / leg ich mich noch ein bisschen hin.
Kinder (oder jedwede andere Person), gegen 15:00 Wo seid Ihr denn, wir wollten doch los! Immer klappt es nicht!
Frustrierte Person: Leider werden wir das nicht schaffen, wir lassen es gleich.
Irgendjemand, mehrmals: na komm, lasst es uns versuchen.
Alle, nur halbwegs überzeugt, aber aktionistisch: Na gut, ok.
Überstürzter Aufbruch gegen 15:15, und gestern fiel uns dann noch auf, dass wir vorher erst noch Geld holen mussten.
So entsteht also das Gefühl, nichts richtig vorzubereiten, alles überstürzt zu machen und dann auch noch zu spät zu kommen, oder eben immer knapp. Problem erkannt? Ja, schon länger. Bleiben Sie dran!
Aber: habemus Nordmann (Nobilis war leider schon aus).

17.12.19

Knallvolle Woche

Heldenhaftes ist geschehen letzte Woche im Hause Pfützenspringen! Jeden Tag eine oder mehrere DOzembers erledigt! Das Resultat ist ein blitzsauberer Backofen (inspiriert, nein besser: aufgefordert durch dieses fast unerträgliche Foto zu Beginn der Kochapp) und am Donnerstag habe ich sogar AUF DEN KÜCHENSCHRÄNKEN geputzt. Die drei Jahre waren um, und mit diesem Zeug geht es ja auch wirklich schnell. Wieder nichts draufgelegt, nehme ich mir ja schon seit Jahren vor. Wieder erschüttert von der Schlampigkeit des Küchenmonteurs, die Kabel da sorglos einfach so oben drauf zu legen. Rege ich mich seit 10 Jahren drüber auf. (Foto bei twitter).
Am Freitag dann sehr einigermaßen cool, naja, einfach mal vorbereitet, für Gäste gekocht. Es gab klassischen weißen Glühwein von nutriculinary, Kürbissalat nach hier, gesehen bei Frau Gröner (und ich kann berichten, auch bei mir nur Paste statt Vinaigrette, hat als Pesto am nächsten Tag auch noch sehr gut geschmeckt), Rote Bete Quiche mit Salat und Moussemasse. Das tolle daran war, dass ich meine Kräfte einteilen konnte und auf den unsichtbaren Salat und den apple crumble verzichtet habe, hätte ich nicht geschafft, wäre emotional total in die Hose gegangen, hat so auch gereicht. Die Moussemasse war vom Doktor aus Bielefeld, #blogbeichte. Sehr schöner Abend, und danach tatsächlich auch noch die Küche gemacht.
Samstag dann adventliches Rasengrün beim letztes Hinrundenspiel der Mädels, endlich mal gewonnen, das ist gut für die Psyche. Danach dann chillen, das geplante Ausgehen ging unter, sehr schade. Sonntag um 10:00 Plätzchenbackbesuch von befreundeten Zwillingen, die Mutter hat mit Intervalldiäten 20 kg abgenommen, kleine Stiche, Bewunderung, weitermachen. Danach mit J Backmarathon, R trifft sich mit FreundInnen. Kein Spaziergang, frische Luft durch offene Terrassentür beim Mausgucken musste reichen. Toll ist, dass die Barbaramagnolie wirklich kospt, ich bin ganz aus dem Häuschen, jetzt muss ich mir noch ein paar Gedanken machen zum Kauf einer Spülmaschine. Leider bin ich konsummüde, am liebsten wäre mir, jemand würde mir sagen, welches Gerät ich kaufen soll, und während ich dies so tippe, wieso eigentlich nicht. Bis ich mich entschieden habe spüle ich mit der Hand.
Die Nougatstangen müssen noch erledigt werden, der Kaffeebereiter ist ebenfalls kaputt, heute schließe ich mit einer Konversation an der Käsetheke vom Samstag:

Käsefachverkäufering (Kfv): was darf's sein?
ich: Haben Sie schweizer Raclettekäse?
Kfv: ja, hier habe ich den Kaltenbach mit und ohne Trüffel, dort den französischen und hier wie gesagt den schweizer.
ich: aha, und ist der Kaltenbach aus der Schweiz? Kaltenbach, so heißt doch das Gestüt in Ostwind (krchkrch)
Kfv (leicht pikiert): habe ich ja gesagt, hier der Kaltenbach, dort der französiche und der schweizer.
ich: (Deeskalationsversuch) ach so, ja, ich kannte die Firma Kaltenbach nicht, deshalb hab ich nachgefragt, aber eben sehe ich, es steht ja auch drauf, schweizer Käse.
Kfv: (leicht hochnäsig) ja, ist eine sehr bekannte Firma.
ich: gut, dann geben Sie mir 8 Scheiben von dem Ktaltenbach und 8 von dem normal Schweizer, ich mache mal den Test.
Kfv: schnibbelschnibbel und zurückruder: hier, bitte schön, und beim nächsten Mal erzählen Sie mir, wie er Ihnen geschmeckt hat, ich kannte den nämlich auch nicht.

PS die Geschichte mit dem Telefonanrufer von Microsoft zwinkerzwinker hat mir zu Denken gegeben. Ich werde keine Leute mehr veräppeln, auch keine fremden, sondern wieder, wie sonst, sagen, dass ich nicht interessiert bin und sie meine Nummer aus ihrer Liste nehmen sollen.

Pic or it didn't happen:



Heute war ja auch noch! Knallvoller Tag, Pilates, lokaler Einzelhandel im Namen des Geschirrspülers, blöde Situation weil am Samstag ja auch noch der neue Winterreifen am neuen Auto kaputtging, verspäteter Weihnachtsmarkt, letztes Mal Cellounterricht für R, dann ein Schläfchen im Auto, soo müde.
Noch keine Geschenke, keine Pointe, jetzt Bett.

11.12.19

Dienstag, 10.12.2019

morgens sehr schwer aus dem Bett gestiegen, die Kinder auch. Adventskalendertürchen als Aufstehmotivation hat sich also schon abgenutzt.
Um Acht bei der Zahnärztin aufgeschlagen. Ein Argument gegen Kronen an 'gesunden' Zähnen war für mich vor Wochen ja, dass diese dann nicht mehr behandelbar seien. Die Zahnärztin hatte mir erklärt, für den unwahrscheinlichen Fall einer Wurzelbehandlung sei es kein Problem diese durch die Krone durchzuführen. Ein bisschen stolz war ich ja schon, dass ich die Behandlung ohne Zusatzmedikament überstand, auch den Mehraufwand (die bereits gebastelten Kronen passten nicht, ich musste weitere zwei Wochen mit den Provisorien leben). Nach Zahnschmerzen seit Donnerstag bin ich nun also so ein dann doch nicht ganz so ungewöhnlicher Fall. Frustrierend, zeitaufwändig, aber wohl nicht zu ändern, daher stoisch ertragen, nicht verzweifelt. Ein Fortschritt.
Bis 11 in Sachen Zahn unterwegs, dann lustige Spielchen auf twitter, welche Gemüsebeilage mit N wohl zu 'Nackensteak und Nudeln' passt. Es wurde Nüsslisalat und Nosenkohl (der musste auch weg, Kochapprezept, kann man machen), als Nachtisch Nougatstangen.

wer ohne Kantinenassoziation ist werfe die erste verbogene Gabel
Zum ersten Mal den Anrufer von microsoft nicht gleich wieder verabschiedet sondern ein paar Minuten mitgespielt und ein bisschen mein Englisch geübt dabei, war aber nicht sehr zufrieden, meine Antworten waren nicht besonders kreativ (was sehen Sie auf Ihrem Bildschirm? Ein Schaf, da geht noch was!) Erst als ich sagte, dass der Monitor nach der angegebenen Tastenkombination schwarz geworden sei fragte mein Gegenüber nach ob ich 'serious' sei, was ich verneinte, na ja, der Arme.)
Überweisungen, Mangelwäsche, Pakete.
Schuldings, Klaviergeklimper, der Gemüsekistenbringer klingelt und sagt schnell Hallo, eine Bekanntschaft aus der Schule, die Kinder waren kurz in derselben Klasse, wie nett. Den mitgelieferten Grünkohl gleich an die Nachbarin vertickt.
Hotelsuche und andere Weihnachtsgeschenkrecherche (funfact: Tickets für die Frauenfußballbundesliga, die wir an die Töchter verschenken wollten, sind für diese kostenlos.)
Abends frisches Roggenbrot mit Butter, Avocado, Hummus, Gurke. Es gibt fast nichts leckerererers. (Die Kinder essen Hummus, dass ich das noch erleben darf!)
Früh mit den Kindern ins Bett, gegen neun eingeschlafen, dafür leider nur bis halb drei. Das ist dann aber ja schon Mittwoch.


10.12.19

Montag, 9.12.2019

heute Ablage und Überweisungen. Leider keine Paketverschickung, schlecht dozembert.
Ich bin Kundin bei zwei Genossenschaftsbanken, beide haben mindestens ähnliches, wenn nicht gleiches Internetbankingdings. Auf dem kann man Daueraufträge nicht pausieren. Sie müssen gelöscht werden und man kann sie auch nicht speichern. Hat mich gefühlt den Vormittag gekostet, das rauszufinden. Inklusive Telefonat.* Nur, falls mal wer in dieselbe Verlegenheit kommt.
Ein weiterer Anruf, diesmal bei der städtischen Musikschule war ähnlich unerfreulich. Keine Auskünfte über Unterrichtsorte, LehrerInnen, Möglichkeiten, Warteliste. Melden Sie sich an, wir melden uns. Hm.
Aber das ist ja kein Jammerblog, nech, Krankenkassenzeug sortiert und auf den Weg gebracht.
Zahnschmerzen ausgehalten. Morgen um 8 ohne Termin (alle, die noch einen Stempel brauchen, kommen jetzt ohne Termin in die Praxis. Dass es das noch gibt!)
Bewerbungen geschrieben, na ja, vorbereitet.
Wunschzettel!
Zum Mittagessen georgisches Brot mit Ei aus der App, aber mit selbstgemachtem Quark Öl Teig. Ohne Zahnschmerzen sicher leckerer, nächstes Mal nach einer Alternative fürs Ei suchen. Nudelsalat für die Kinder.
Den Nachbarn noch nachträglich mit den Kindern einen Geburtstagsbesuch abgestattet.
Cello, Hausaufgaben, Donutmaker recherchiert, ebenso Hotels in Baden-Baden, eine lustige Mischung, unzusammenhängend und beides nicht mit befriedigenden Ergebnissen.
Mit Ibu ins Bett. Aber vorher muss das Paket reisefertig gemacht werden!


*das geht vielleicht doch noch als Dozember durch: seit Wochen liegt hier ein neu angefordertes Passwort fürs Internetbanking, das heute endlich genutzt und so die Funktionsweise wieder hergestellt wurde.

9.12.19

Dozember

nebenan wird gedozembert. Für mich heißt das, einfach mal machen. Häufig beschäftige ich mich gedanklich zu lange mit einer Sache, Lappalien, statt sie einfach mal zu machen.
Da hilft mir so eine Aktion auf wunderbare Weise.
So wurde also bewältigt:
Samstag, 30. November, einfach mal das Sieb (?) an der Dunstabzugshaube gereinigt. Leider ohne vorher nachher Bild, hätte sich aber gelohnt.
Sonntag, 1. Dezember: einfach mal den Adventskranz fertiggebunden ohne noch lange darüber traurig zu sein, dass er erst am ersten Advent fertig wurde statt zum ersten Advent. Und: alles gleich wieder weggeräumt. Verrückt. Hat sich schon gelohnt.
Montag, 2. Dezember: den Kühlschrank einfach Stück für Stück auswaschen, nicht gleich die ganz große Vornahme. 3 Regalböden geschafft.
Dienstag und Mittwoch, einfach die angebotene Meditation mitgemacht statt verschoben.
Donnerstag: Hefte aussortiert (leider die anderen noch nicht weggeräumt).
Freitag: obwohl es nicht so richtig in den Tagesplan passte zur Veranstaltung in der Schule gegangen. Sally Perel war da, Hitlerjunge Salomon, wie gut, dass ich das gemacht habe.
Samstag: doch schnell gefegt.
Sonntag: endlich mal das Projekt Tiefkühltruhe weiter vorangetrieben und das Bratenstück doch rausgeholt obwohl.
Heute sind die Überweisungen dran.
Einen guten Start in die Woche für alle!

#wmdedgt Dezember 2019 wiederhergestellt

irgendwie habe ich den Beitrag gelöscht. Dank der wunderbaren Frau Novemberregen ist er wieder da, und zwar nicht nur in den Kommentaren, sondern auch wieder hier reingebastelt. Großartig, nochmals vielen Dank dafür!

zum wieder Reinkommen eignet sich die Blogparade von Frau Brüllen ja ganz hervorragend: sie fragt was machst Du eigentlich den ganzen Tag und bittet für den 5. eines jeden Monats um Antworten.
Hier ist meine.
Der Mann bleibt morgens etwas länger und hat sogar noch Zeit, die Kinder zum Bus zu bringen, die freuen sich. Ich bereite den wöchentlichen Putztag mit Hilfe vor, verarbeite drei Maschinen Wäsche, sortiere Schulhefte des letzten Jahres weiter aus, die immer noch auf der Treppe parken (DOzember), lese bisschen Internet und stelle dann gegen 10 fest, dass wir keine Staubsaugerbeutel mehr haben. Trip zu dm mit Großeinkauf wegen Rabattmarken (jaja). Dann passt das alles irgendwie nicht und ich verbringe einige Zeit mit saugen des Staubsaugers. Das Zitronenhühnchen aus der App gerät mir viel zu zitronig, dazu Reis, es wird jedoch moniert, das sei kein Gemüsereis. Wir können herausarbeiten, dass wohl eine Art Hühnerfrikassee erwartet wurde. Im Keller stapelt sich weiter Zeug, einige Puppen sind wohl dran, ebenso Winterjacken. Reitstiefel von Größe 32 bis 36 abgewaschen zum wegbringen (DOzember). Dann musste ich eine halbe Stunde ruhen, währenddessen wurden Advents- und Weihnachtslieder auf Flöte u Klavier gedudelt, süß, aber die Fehler sind halt immer an derselben Stelle, FIS!! möchte man verzweifelt rufen, und BE!! Süß ist es ja, und doch dudeldudel. Dann Physiotermin mit TochterR, dabei kann ich noch ein bisschen lesen. Ausfahrt in die kleine Stadt (also Stadtteilzentrum) dort den Hund an die Freundin abgegeben, uns über den „Winterzauber“ amüsiert, der aus 3 Fressbuden (Bratwurst/Pommes, Süßigkeiten, Raclette - immerhin!) und einem Karussell besteht. Die Kinder müssen einkaufen, ich darf nicht dabei sein u möchte noch ein bisschen lesen, parke dann aber das Auto um und kaufe im Auftrag des Nikolauses noch ein paar Mandarinen. Zu Hause flott gegessen, Hausaufgaben besprochen, Nikoläuse für die Schulfreundinnen beschriftet, Adventsverabredungen terminiert, dann aber los zum Lesedings, wie immer toll, ich freu mich schon aufs nächste Buch. Die Kinder liegen schon im Bett, haben aber alles für den Nikolaus gerichtet (Schuhe rausgestellt, Tee und ein paar Plätzchen dazu, Wunschzettel in die Stiefel) eines schläft nicht, gemeinsam ein paar Tricks probiert, dann resigniert dazugelegt, mit eingeschlafen, kurz nach zwölf nochmal aufgewacht, dem Nikolaus geholfen, mit dem Mann telefoniert und um halb zwei dann richtig ins Bett.
Nachklang zum Buch: ich glaube jetzt doch, dass es auch schlecht gealtert ist und wir uns einfach nicht mehr vorstellen können, in welchen Fesseln Frauen noch Anfang der 1970er lebten.

8.12.19

piep

Ach weh, #wmdedgt aus Versehen gelöscht und ich kann mir nicht wirklich erklären, wie das zuging, wenig Inspiration, wenig Zeit, schon ein paar Ideen, aber ach. Zahnschmerzen kommen dazu, ich möchte un-be-dingt noch ein paar Rückblickschnipsel auf die vergangenen Tagen schreiben, ich bleibe dran. Ihr hoffentlich auch.

30.11.19

Freitagshetze

ah, beim Tippen der Überschrift fällt mir die Wortsinnverschiebung von Hetze auf. Das war bis vor kurzem für mich nur mit "lange Zeit von hier nach da schnell unterwegs sein wegen dichtem Plan bei zunehmender Erschöpfung" belegt, die Internet- und übertragene Hetze hat ja leider nun überhand genommen.
Hausputz bis Abfahrt, vergebliches Suche verschollener DVDs und eines Buches für die Schulbücherei (sakra!), Nagellackziel wurde nicht erreicht, kommt auf Wiedervorlage für heute Abend, man muss sich Ziele setzen im Leben, nichtwahr. Kochen vor Abfahrt auch nicht mehr geschafft, dieses 10 Uhr dasein passt für mich wirklich in keinen Plan!
Der Büchereikollegin freundlich aber bestimmt meinen Standpunkt verdeutlicht, ich möchte so nicht mit mir umgegangen wissen.
Nach der Schule mehrere Stunden im französischen Sportkaufhaus verbracht, die Zwillingsgleichzeitigkeit schlägt zu Buche, das Konto ächzt, wir auch. Zu Hause nur schnell umgepackt, immerhin konnten wir uns an der angekommenen Billie Eilish CD erfreuen. Lustiger Emailkontakt zum Cellisten, den ich um neue LehrerInnenvermittlung gebeten habe. Kleiner Lichtblick sozusagen.
Zum Fußballtraining gerast, zu erschöpft zum Lesen, Post, Bank, später zu Hause nur die nötigsten Aufgaben noch erledigt (Daunenjacke in den Trockner, Spülmaschine, Mutteranruf) obwohl gemütlich oder vorbereitend geplant war zur heuteshow eingeschlafen.
Meine Fersen schmerzen. Es ist kein Fersensporn, weil an beiden Füßen. Dieses Gefühl, dass die Knochen sich hinten aus den Fersen rausarbeiten wollen. Ih.
Ich finde, Billie Eilish muss laut.
Nicht geschafft: Bewerbungen, Fortbildungsrecherche, Lesen.
Geschafft: Wäsche bereit zum Einräumen, das Erdgeschoss und die Küche sehen zwei Tage hintereinander gut aus.
Als Rausschmeißer anbei ein Foto der Bücher, die ich heute ausgebucht habe in der Bücherei. Sind alt, werden nicht gelesen (kein einziges Mal ausgeliehen in all den Jahren!), auch nicht neu angeschafft (außer Godot, Mäuse und 1984). Möglicherweise ist man da in der Schule aber auch noch zu jung. Ich muss mal meine Roald Dahl Penguins suchen, na ja, eigentlich sind sie von meinem Vater. Schöne Lesererinnerung. (Hab ich mich grade alt gennant?)
Wer möchte, darf Vorschläge für englischsprachige Jugendbücher dalassen, die üblichen Verdächtigen (Septimus Heap, alles von Rick Riordan, warrior cats, Harry Potter) sind vorhanden.

PS.: bei Ansicht der abgegebenen Plätzchen in der Schulbücherei der übliche aha-Effekt: da hätte ich mich mit meinen nicht schämen brauchen. Sehen alle selbstgemacht aus und so soll das ja auch. 

29.11.19

Wochenschnipsel

Montag Lauchquiche und lustiges Klaviervorspiel.

Dienstag Backofengemüse, Geburtstagsbesuch.

Mittwoch ambitionierter Tagesplan. Wirklich um 7 Plätzchenteig vorbereitet, dann ist es ein wenig aus dem Ruder gelaufen. Und lustig, dass ich an Tagen mit viel Backerei gerne extrem geruchsintensives Mittach koche. Erster Fischfrikadellenversuch. Ich war nicht zufrieden, die Kinder fandens toll. Dann viel Zeit damit verbracht, die Verfügungsberechtigung fürs Tochtersparbuch wegen Fehlüberweisung zu suchen. Fehler liegt natürlich bei uns, aber die digitalen Bankenformulare helfen nicht.
Plätzchen gebacken, die ich dann nicht bei der Schule abgegeben habe weil sie leider nicht aussehen Auf Vorzeigbarkeit Backen gelingt mir nicht in ausreichendem Maß. Nächstes Jahr möchte ich wirklich, wirklich, wirklich! lieber Geld spenden als das nochmal so zu machen.

Donnerstag auch nach Plan gearbeitet, schon um 8 das Auto gesaugt, weil ja die Geschäfte auch noch nicht aufhatten, schließlich war ich im Auftrag des Advents unterwegs.
Insgesamt sehr gemütlicher Nachmittag. Und interessant, mal wieder einen ganz alten Duft hervorgekramt (nur im Winter nutzbar, mein Bedürnis ist je nach Jahreszeit unterschiedlich, ein alltimefavourite ist ganzjährig nutzbar) und für sehr gut befunden. Passt zum hashtag #Erinnerungsduft bei Twitter. Wegen beginnenden Fersensporns Tennisball rumgerollt. (Drei Maschinen Wäsche).
Die Kinder so früh im Bett dass gemeinsames Lesen möglich wurde. Die Deutschlehrerin konnte nach Schülerinnenbericht nicht sagen, ob das Buch 'Als Hitler das rosa Kaninchen stahl' autobiographisch ist. Ich hoffe, das war ironisch (für sie, uns und den Unterricht.) Das ist kein Lehrerbashing, das möchte ich im Berichtsstil hierlassen. Sie wird es recherchieren.
Im Ernst, ich bin sehr froh mitzuerleben, wie manchmal die Kombination des Inputs, den die Kinder in der Schule bekommen, sich ineinanderfügt. Sie scheinen plötzlich mehr Interesse an der Welt zu haben, es fügt sich manches zusammen, ergänzt sich. Das ist, was für die Waldorfzeit versprochen aber überhaupt nicht passiert ist. Nun könnte man argumentieren, dass dafür eben jetzt die richtige Zeit hierfür ist, dies in der Waldorfschule ebenso nun geschieht und in den ersten fünf Jahren die Grundlagen dafür geschaffen wurden. Mag sein. Ich hadere nicht (oder nur ein bisschen) finde aber gut, dass wir uns für den Wechsel entschieden haben.

Leider sehr spät ins Bett. Wegen Adventskalendereinpacksession (there, I said it) ab neomagazin bis spät zweites deutsches Fernsehen geschaut, also dann noch Lanz (herrje!) und Nachrichten. Fernsehabende mache ich ja eigentlich nicht mehr und ich weiß jetzt auch wieso, aber dass der Nachrichtenmoderator bei heuteplus mit BinnenI gearbeitet hat finde ich erwähnenswert.

Heute zweiter Versuch mit lackierten Fingernägeln zum Bibliotheksdienst zu gehen, stay tuned!

28.11.19

Frau Z (eigentlich Dienstag)

Der Nachbarin Frau Z. drei Häuser weiter zum 92. Geburtstag gratuliert. Früher immer tipptopp, jetzt den Umständen entsprechend. Lebt nur noch im Erdgeschoss, aber wenigstens das ist möglich. Krankenbett im Wohnzimmer, Kaffeetafel für nachmittags ist schon gedeckt (ich erinnere mich: bei vielen wurde der Tisch schon nach Möglichkeit am Vorabend gerichtet. Mir schien das immer verfrüht, aber inzwischen denke ich ebenfalls, was man hat das hat man. Muss ja nicht jeder noch den Tisch decken wenn es gleich klingelt)
Ihrer Nichte (77) ist jetzt der Mann weggestorben, hat aber wenigstens noch einen anhänglichen Sohn (55), der jeden Tag zum Essen kommt. Alle anderen Verwandten tot, besonders schmerzt das Fehlen des Lieblingsbruders, der neben ihr wohnte. Dessen Frau ist im Sommer ebenfalls gestorben. Wahrscheinlich die Hitze. Sie hatte einen Vertrag mit der Sparkasse, die hat sich also um eine anonyme Bestattung gekümmert, mit Asche verstreuen. Das haben sie ausgemacht und so wird es auch mit Frau Z gemacht, ist ja keiner mehr da. Früher, da kam manchmal noch der Sohn einer Cousine vorbei, die wohnen in Bayern, der hatte mit Lampen zu tun und konnte es dann so einrichten, dass er sie besuchte und eine Nacht blieb, aber das wurde  aufgegeben und für einfach so ist Bayern zu weit weg. Früher, da wussten man, alle bleiben zusammen und man war einfach bei der Familie dabei. Auch die mit Behinderung. Die Familie B am Ende der Straße (was war das immer für ein Durcheinander bei denen!) die hatten ein Töchterchen, die kam immer, jeden Tag stand sie an der Tür, was wohl aus der geworden ist. Wahrscheinlich haben sie sie dann ins Heim gegeben und da wird sie dann gestorben sein. Na ja, man kann ja, man kann ja auch nicht einfach so fragen, was ist denn aus Eurem Rutchen geworden. Nach einem Sturz wurde Frau Z in der Reha eine Pflegestufe empfohlen, damit verlor sie ihr Anrecht auf einen Platz im Augustinum und so ihren Plan für ihre Zukunft. Da sitzen sie also, unsere Alten, in ihren Häusern und Wohnungen, und warten auf den Tod. Sie konnte schon immer auch alleine sein, das komme ihr jetzt zugute.
„Wenn was ist rufen Sie an, unsere Nummern haben Sie ja!“ sagen wir, oder fordern sie auf. Den genauen Wortlaut ihrer Antwort weiß ich nicht mehr, ich fühlte mich ertappt. Selbstverständlich wird sie nicht anrufen. Wenn wir helfen wollen, müssen wir es konkret anbieten, alles andere ist Pseudo.
J hat einen Stern gefaltet, den werden wir vorbeibringen. Wenigstens.

25.11.19

Donnerstag bis Sonntag Ende November 2019

manchmal ist schwer wieder Reinkommen
Donnerstag nochmal geputzt, Kurzsport, Elternsprechtag, abends beim feministischen Gesprächskreis was über feminist activism von Frau gehört.

Freitag beim Büchereijob viele alte Bücher aussortiert, die in dem Cover niemand mehr ausleiht, bzw. seit 1997 auch niemand ausgeliehen hat (love story! Ich konnte den ersten Abschnitt noch fast auswendig.)
Samstag Kindergeburtstagsfahrdienst, R zur Feier ihres Schulpatenkindes gebracht, sie hat in einem Stadtteilbad gefeiert, das nur für die Gäste geöffnet hatte und dabei auch hinter die Kulissen des Schwimmbadbetriebes geschaut. Privater Türöffnertag sozusagen.
Stadtteiltristesse
Abends den ersten Teil Santa&Co. geschaut. Gebügelt und geglotzt dabei. Mich beim Sportstudio über die verharmlosenden Aussagen von Fredi Bobic aufgeregt, Spielabbrüche habe es schon immer gegeben. Es ging um die zunehmende Aggressionen im Amateurfußball. Ich glaube nicht, dass das die richtige Herangehensweise ist.
Vom heutigen Sonntag kann ich berichten, dass er wirklich sehr schön war. Obwohl ich sehr spät ins Bett bin gestern (halb 3) einigermaßen erholt aufgewacht, bzw. ich habe mich gezwungen, trotz allem aufzustehen und den Tag zu beginnen und nicht zu lange zu mäandern, das führt bei mir nämlich häufig an Wochenendtagen zu großer Unzufriedenheit. Also gleich mal die Töchter zu Schulzeugs motiviert, und dann genug Zeit rausgeholt, um Santa&Co zu Ende gucken zu können. Ging allerdings doch zulasten des Gottesdienstes, aber man kann nicht alles haben, ist eh schwieriges Geläuf. Dazwischen Rühreifrühstück, von den Kindern bereitet, dann Aufbruch ins Neandertal. Ich vergebe für das Museum 9 von 10 Punkten und wir verlebten einen rundum gelungenen Nachmittag.
Was wir uns von der Waldorfschule erhofften und nicht erfahren durften passiert jetzt: möglicherweise ist das auch eine Altersfrage, es ist so schön zu sehen, dass die Inhalte, die die Töchter aus der Schule mitbringen, im Alltag weitergedacht, vertieft, gesehen, angewendet werden. Und dass wir die Rekonstruktion des homo neandertalensis (in heutige Businessklamotten gesteckt)  den sie aus dem Geschichtsbuch kannten, heute ebenso in 'echt' gesehen haben wie Lucy, unbezahlbar wie man so sagt. Überhaupt, dass Geschichte so nah bei uns passiert, toll. Ich war auch wirklich begeistert.
Fahrt auf der Autobahn natürlich Katastrophe, wir haben eine Jahreskarte erworben, das nächste Mal dann mit dem ÖPNV.
Leider keine Müdigkeit zu verzeichnen, daher doch noch die Zeit zum Bloggen gefunden, das ist ja schonmal wieder was.






Eine kleine Sache soll noch erzählt werden. Ich möchte sie mir von der Seele schreiben, auch wenn ich noch nicht genau weiß, wie und ob das überhaupt gut ist. Möglicherweise muss es wieder raus. Ich weiß kein anderes Forum dafür.
In meiner weiteren Umgebung gab es kürzlich einen Schwangerschaftsabbruch im letzten Trimester. Die genauen Gründe kenne ich nicht, ich weiß nur, dass das Paar sich dazu entschieden hat. Der Abbruch konnte auch nicht in der behandelnden Klinik durchgeführt werden, man musste wegen der fortgeschrittenen Schwangerschaft in eine andere, weit entfernte Klinik wechseln. Wäre ich näher dran gewesen hätte ich wirklich gerne versucht vorzuschlagen, das Kind zu bekommen, es kennenzulernen, sich die kurze Zeit noch zu nehmen, und sich dann auch möglicherweise besser verabschieden zu können. Dazu bin ich aber nicht nah genug, wie gesagt, außerdem, wer bin ich, und zudem müssen das andere vorschlagen. Ich konnte nur hoffen, dass sie gut begleitet werden. Es lag eine große Trauer auf dem Paar und den nächsten Verwandten (also deren Eltern und Geschwister). Heute nun, genauso wie am Tag der Sternenkinder fanden sich Blumen und Gedenkkerzen für das bei einem Namen genannte (Sternen)kind im whatsappstatus der oben beschriebenen und ich kann nicht umhin, das ungerecht zu finden. Dieser Twist, um ein Kind zu trauern, über das entschieden wurde, dem man eben nicht die Chance gegeben hat, zu leben, kommt mir sehr ungerecht vor. Natürlich kann ich auf einer intellektuellen Ebene nachvollziehen, dass das die Art der Trauer ist, die diese Familie gewählt hat, und es mir nicht zusteht, darüber zu urteilen, jedoch möchte ich konstatieren, dass mir das ultimativ kapitalistisch vorkommt: hat mir nix genützt, wär zu teuer geworden, schade drum, konnte nicht bleiben. Vielleicht finde ich noch bessere Worte, und hoffentlich finde ich noch einen guten Umgang bevor ich die Leute das nächste Mal treffe. Selbstverständlich bin ich absolut dafür, dass das die Entscheidung der Betroffenen sein soll muss und darf. Selbstverständlich kann mit einer solchen schweren Entscheidung auch gehadert werden und natürlich muss man einen Umgang damit finden. Für mich ist es so nicht stimmig, und ich befürchte, hier haben sich alle um eine Chance gebracht. Ich merke, ich habe keinen guten Umgang mit dem offensiven Trauern um ein Wesen, gegen das man sich entschieden hat.

20.11.19

20.11.2019, Mittwoch

Heute geschäftig Geschäfte erledigt, Ablage, leider noch lange nicht durch. Zum Mittag Kartoffeln, Kräuterquark, Krautsalat frei gusto, gestern schon eingelegt, heute mit heißer Vinaigrette überzogen.
Mittwochsrennerei, nochmal Überweisungen, abends Reste, Bratkartoffeln, Salat, Gulasch von gestern.
Seit ein paar Tagen rumort es in Rs Klasse, heute war ich gezwungen, eine Familie Ritter, ihres Zeichens rechtsradikal und im Fernsehen präsent online zu suchen und habe mit einigem Befremden von Dingen erfahren, die ich ehrlich gesagt lieber nicht gewusst hätte. Zum Beispiel, dass rassistische Aussagen der Frau als merch im großen Flusskaufhaus erworben werden können. Morgen ist Elternsprechtag, da gibt es Klärungsbedarf. Bin gespannt, denn der Klassenlehrer macht auch die Schule-ohne-Rassismus-AG.
Funfact: in der NaturwisschenschaftsAG wurden heute mentos in Cola aufgelöst.
Weiter mit Musik, ach nein, ich muss noch das Buch für den Lesekreis suchen, Wäsche aufhängen, weiter aufräumen, vor allem Küche, Panzerglas aufbringen, Nagellack entfernen und mir Gedanken über Geschenkkistchen machen,. Einmal hab ich auf Frau Kondo gehört, und viele KinderCDs entsorgt, und jetzt könnt ich die 'Was hör ich da beim Fußball brauchen', die gibt's nämlich nicht mehr.

19.11.19

Mouuuliiinex

heute morgen wurde mir vom verehrten Herrn @cartoonist die wunderbar beschwingte Melodie der 70er in die Timeline gespült, Moulinex.
externer link zu YouTube
Sie hat mich den ganzen Tag begleitet und natürlich wollte ich eigentlich etwas ganz anderes schreiben, fast hätte ich meine Eltern angerufen um zu fragen, ob sie dieses Lebensgefühl, das ich da hineininterpretiere wirklich hatten. Irgendwie freigestrampelt, alles soweit irgendwie geordnet, man hatte sich eingerichtet, konnte sich sogar ein bisschen was leisten. Ein erstes Auto, Kleider, Hochfrisuren, mit dem Bus eine Ausfahrt an den Lago Maggiore, schaut mal, mondän eine Zigarette geraucht, russische Eier und Kristallgläser. Blau grüne Kreise auf den Tapeten und oranggelbe Frotteeschlafanzüge für uns. Andere schreiben besser darüber, ich werde wohl doch die Fotoalben noch digitalisieren.
Moulinex, dadadadadadadadaaaa.

Alltag im November, Montag, 18.11.

Montag also, nach einer grüblerischen, wie immer zu kurzen Nacht lege ich mich nach der Kinderverabschiedung noch einmal eine halbe Stunde hin. Die üblichen Eifersüchteleien können durch besonnene telefonische Ermahnungen durch den Mann (er ruft morgens 10 vor sieben an) etwas gemildert werden, das tut auch mir gut.
9 Uhr Pilates. Macht mir generell sehr viel Freude, hinterlässt ein gutes Körpergefühl. Heute erinnerten mich meine vergeblichen Bemühungen mehr an Wal. Es schmerzt mich, dass ich das alles früher mühelos konnte und es als selbstverständlich hinnahm. Ich möchte nicht mit dem Alter kokettieren, aber es fühlt sich halt so an.
Zu Hause dann erneute Mobilfunkrecherche. Neue Smartphones beim Nachwuchs mit dem Versprechen, endlich für mobile Daten zu sorgen, das alte Lied. 2GB finde ich sollten genügen, alles was mehr wird, könnten sie sich dann selbst kaufen. Ein Anbieterwechsel wegen 2 Euro monatlich (wann wurde das auf 4 Wochen umgestellt? Das macht dann ja wohl 13 Monate pro Jahr oder vertue ich mich?) bringt neue Nummern und Arbeit. Ein Angebot vom Kaffeeröster näher begutachtet, Detailfragen konnten aber nicht geklärt werden.
Pfannkuchen mit Kohlrabigemüse, zum Nachtisch einen mit pan die stelle.
Ein Kind hat kurzen Schultag, eins ruft an, es sei am Umstieg gestrandet. Bevor ich protestieren kann ist die Leitung tot, ich fahre widerwillig los um abzuholen, man will ja nicht so sein trotz Klimakrise, sitzt das Kind im entgegenkommenden Bus. Ich schreibe das hier um mein Verhalten anzuprangern und mich zu ermahnen, dies. wirklich. nicht. mehr. zu. machen.
Kurzer Nachmittag, Cellounterrichtsende angekündigt, die Lehrerin geschockt, mal sehen, wie das weitergehen soll. Während des Unterrichts mit J Winterschuhe gekauft. Lustiger Laden, lokalen Einzelhandel unterstützt.
Es regnet, regnet, regnet.
Beim Abendessen die Überraschung: der Mann kommt außerplanmäßig gefahren. Wichtig und gut. Mit Karten für Sol Gabetta geliebäugelt, aber hossa, sind die teuer. Allerdings geht es auch stilloser, als den Schalttagabend in so einem Cellokonzert zu verbringen.
Handyhüllengrübeleien, ein Treffen wurde abgesagt, zwei kamen garnicht erst zustande, darüber bin ich auch traurig, eigentlich. Keine rp Karte gekauft, ich muss überlegen.
Nix geglotzt, doch nochmal versucht, Pläne zu machen, hausinterne Umzüge der dann Teenager überlegt. Gegen eins geschlafen. Es geht früher, der Tag war aber hinten raus versöhnlich und ok.

17.11.19

Sonntagsbesuch

Weckerklingeln um 7, 300km hin, Novembernebel, was gut war, verwitweten Schwieger/Vater/Opa besucht, an den Geburtstag der Schwiegermutter gedacht, gemeinsames Kaffeetrinken. Alles ziemlich traurig und deprimierend, trotzdem die Frage, wie wir alt werden wollen erstickt in dem Gefühl dass es schöner wäre, der Mann würde hier bei uns am Tisch mitsitzen und dabeisein im Familienleben, statt allein in seinem Zuhause. Und was noch kommt. Es ist nicht richtig so, aber.  Im Regeninferno zurück.

Samstagsschnipsel

gestern einen Beitrag angefangen, heute keine Zeit zum Links raussuchen und fertigschreiben, dann also nur Schnipsel.

Vor langer Zeit habe ich mal eine Postkarte in England gekauft, mit dem Bild einer Frau, die in einem  dekoschokierendem Wohnzimmer auf dem überdekorierten Sofa sitzt. Unterschrift: we keep buying things thinking that'll look better but it just doesn't.
Oh. Kurzrecherche ergab, es hat irgendwas mit Martin Parr zu tun, dessen Ausstellung in Düsseldorf ich ja leider verpasst habe. Manche Kreise schließen sich zwar, aber das mit den Überleitungen üben wir nochmal.

Jedenfalls habe ich für den Flur eine neues Licht gekauft, Licht ist nämlich ein Thema hier, alles zu dunkel während dieser Jahreszeit. In der Küche probieren wir zunächst ebenfalls ein stärkeres Leuchtmittel vor der ganz großen Lösung, das ist aber eher überraschend kalthell obwohl warm draufsteht.

Im Garten zog heute überraschend kurzentschlossen eine Felsenbirne ein. Sie ersetzt den Bambus. In der Baumschule kam sie uns noch riesig vor, auf dem Weg nach Hause ist sie wohl geschrumpft.

Endlich die Mangoldquiche gemacht und für sehr lecker befunden. (Beim nächsten Mal bepinsle ich noch die Teigüberstände).


Die Sache mit der Wäschesortierung hat gleich heute schonmal schön überhaupt nicht funktioniert. Chronistinnenqual.

Gestern Abend übrigens mit großem Interesse und Genuss neomagazin royale geschaut. Satire mit Tiefgang und Botschaft. Vielleicht bewirkt es ja doch was.

Morgen der erste Geburtstag der Schwiegermutter ohne sie.

14.11.19

Mittwoch/Donnerstag

gestern gab es bei uns erstmalig Dibbelabbes, eigentlich das ideale Rezept für mich, komisch, dass ich es noch nie gekocht habe, ist aber auch nicht besonders gut angekommen. Mit Endiviensalat.
Mittwoch ist ja Großkampftag, gestern mit zusätzlich Rumorganisieren, grobe 2020 Planung und Frühstücksverabredung.

Bei diesem ganzen Gekoche geht mir im Moment der immerwährende Essensgeruch durch unsere offene Küche etwas auf die Nerven. Die irgendwo im Netz gefundene Anleitung, zuerst Zitronenscheiben in Wasser zu legen, aufzukochen, später noch Rosmarin dazu, einkochen bis zum Wasserende war interessant, hat gut gerochen, aber nicht nachhaltig (alle anderen Maßnahmen erfolgen natürlich sowieso).

Donnerstag dann Hausputz, anderen beim twittern zugelesen, Wäsche gewaschen. Ein Kind hat Der Krieg und ich in der Schule gesehen, da bleiben Fragen, das passt aber auch gerade ('gut' möchte ich nicht schreiben).
Ansonsten beschäftigen wir uns verstärkt mit Argumenten für eine jeweilige zweite Fremdsprache (Latein oder Französisch) und ich mache mit meinem Achtsamkeitsding ein paar gute Erfahrungen (wobei ich die Rückblickfrage zum letzten Jahrzehnt eher schwierig zu beantworten finde. Mach ich lieber nicht mit).
Plätzchenrezepte gewälzt, gebacken wird für zu Hause und die Schule zum Tag der offenen Tür. Abends Porridge (mit Milch), die erste Pomelo, eigentlich Orangensaftsaisoneröffnung, aber die alte Saftpresse geht in die Knie, meh.
Jetzt noch Bügeln (nur das nötigste).



12.11.19

So viel Leben

Kranke Kinder, Termine, ich würde gern schreiben, aber nehme mir nicht die Zeit. Es ist entscheidend zu viel Alltag hier. Nix schlimmes, aber ich komm schwer wieder rein ins Bloggen.
Thema Schule ist riesiges. Die kranken Kinder und ich haben beispielsweise sehr viel Zeit mit der Beschaffung von Materialien verbracht, halbe Stelle. Kam halt niemand vorbei, die Abzüge* zu bringen... die moderne Schule ist auch elektronisch vernetzt, die wird kein grumpy old woman post, aber es scheitert doch wie oft an der menschlichen Komponente. Die Mathelehrerin hat einen Screenshot des whiteboards in hochkant auf eine quere DIN A 4 Seite gesetzt und abgesehen von dem co2 Ausstoß durch fünfminütliches Checken, ob endlich ne Nachricht da ist, hat es doch sehr lange gedauert, bis wir die Sachen leserlich ausgedruckt hatte. Unsere eigenen verschiedenen Kompatibilitäten spielen natürlich ebenso eine Rolle.

Außerdem leider kein #12von12 heute.
Möglich war nur dieser Schnappschuss bei etwa 4 Grad. Die Abokiste wird barfuß geliefert, ich wollte das schon länger mal erwähnt haben, aber jetzt hinterlässt es Spuren
(Mangold, Rosenkohl, Möhren, Rote Bete, Weißkohl, Endivie, dazubestellte Eier und Brot)

Vollmonddrama, Baby 

Jetzt noch eine Maschine Wäsche, morgen ist Fußballtraining und durch Krankheit ist bisschen was liegengeblieben. Jedoch: möglicherweise haben wir eine Organisationsentscheidung bzgl Wäsche gefunden! Gewaschenes sollte bis Freitag Nachmittag fertig sein bzw darf bis Samstag liegenbleiben und wird dann mit der ganzen Familie gemeinsam verräumt. Wir dürfen gespannt sein.

Außerdem hier noch der Link zur nächsten Fragerunde zu Regionalsprache des Forschungszentrums Deutscher Sprachatlas der Uni Marburg. Macht auch Spaß, alle sollen mitmachen!

Internetlemming der ich bin hab ich heute übrigens die Betten neu bezogen. Keine Ahnung warum. (Edit: völlig außer der Reihe, weil ich es kann und natürlich auch am liebsten in frischer Bettwäsche liege)

*Die Älteren erinnern sich.

PS mit Voranmerkung: eigentlich ist dieser Abschnitt natürlich nicht der letzte. Jedoch kann ich nach den Bildern nicht weiterschreiben. Ich lass das jetzt so, soll ja ein Hobby bleiben, die Dramaturgie leidet halt ein bisschen. Sorry.

Beim Abendessen Physik mit Haushaltstechnik. Kleine Versuchsanordnung, leider mussten wir
aufgeben, aber die Idee Unterdruck bei abkühlender Flasche wurde deutlich, das Ei wollte noch gegessen werden ;)









7.11.19

Donnerstag mit guten Vorsätzen

und Umsetzungsversuch
Seit ein paar Tagen versuchen meine Eltern, mich zu erreichen. Es wurden Pakete hin- und her geschickt, der jeweilige Verbleib war noch nicht durchgegeben, und die Weihnachtstage sollen verplant werden. Gestern hatten wir mehrfach aneinander vorbeitelefoniert, es blieb ein schlechtes Gewissen. Nun aber!
Dann Hausarbeit der drögen Sorte, dabei aber gut unterhalten von Internet, also doch nicht so schlecht. Geschenkübergabe an die Blumenfreundin, Einkauf, Brille richten lassen, dabei über den neuesten Stand bezüglich Stadtteiltratsch gebracht worden.
Heute Rote Bete mit Gnocchi und Mohn, eines meiner Lieblinge, die Kinder mögen es nicht so, mit selbstgemachten Kopytka oder Schupfnudeln ist es natürlich noch leckerer, Nudeln gehen auch. Der Mohn muss, meine Mutter sagt, das ist italienisch und des ghört so. Also!
Zum Nachtisch eingeflogene Linzertorte aus dem Schwarzwald. Dann einem weiteren Phänomen auf der Spur! Nach einem krassen Oberarmbruch vor zwei Jahren hat R Schmerzen, heute erster Physiotermin. Nach Kaffeepause, Hausaufgaben, Abendessen und ein wenig Streit und Ruhe wollen wir die Übungen gemeinsam wiederholen und keine von uns beiden konnte sich erinnern wie es richtig ging und welche konkrete Übung der vielen es denn nur war. Das ist der Grund, weshalb alles Rückenschule, Yogastunde und wasweißich bei mir nicht fruchten: zu Hause erinnere ich mich an nichts.
Kurzer Exkurs zu Hausaufgaben. Es mussten Pronomen dekliniert werden, ging soweit. Beim Genitiv von "Sie" haben wir uns etwas schwer getan (und ich schreibe absichtlich wir.)
Jetzt noch eine kleine Übung, Küche, gewaschene Hosen auf- und Socken abhängen, dabei vielleicht ein bisschen Fernsehen, Internetglotzen geht nicht wegen halbem Bildschirm. Auf keinen Fall jedoch nach Mitternacht ins Bett heute!

Herbstmüdigkeit

Müde und Muskelkater. Seit der Zeitumstellung ist mein Schlaf-Wachrhythmus nachhaltig gestört. Er war ja seit Beginn der Ausbildung immer schon durcheinander, aber Zubettgehzeiten von nach 3:00 sind selbst für mich zu spät. Den Muskelkater habe ich von einer astreinen Schaukel, wie ich sie selbst in Kindertagen nicht besser hinbekommen hätte (also auf dem Bauch liegend, im Fußknöchelbereich greifen, Beine nach oben ziehen, wippen.) Aua. Aber auf eine gute Weise.
Aufräumen, Planen, und plötzlich soll ich 580Euro in bar dahaben für eine Sendung per Nachnahme? Hm. Abgelehnt.
Adventskranzkerzen gekauft. Das war die meisterliche Tat, so früh war ich noch nie dran, jetzt bin ich ein bisschen stolz auf mich.
Weil heute allein in Düsseldorf 30 innerdeutsche Flüge ausfallen und in den Nachrichten gesagt wurde, die Leute sollten auf die Bahn ausweichen, gestern viel über die Elektropauschale berichtet wurde und in NRW knapp 600km Stau waren auch von mir eine kleine Geschichte: der Mann arbeitet bekanntlich 180km weit weg. Drei Jahre ist er mit der Bahn gefahren. Also 8km zum Bahnhof mit dem Rad, dann Zug mit Umstieg in Münster. Für die gesamte Strecke benötigte er gute zwei Stunden, mit dem Auto ist man ebenfalls knappe 2Std Schnapsraufschnapsrunter unterwegs. Nun ist ja das Drehkreuz Hamm nachhaltig gestört, der Fahrplan umgestellt und Wege wurden weiter privatisiert. Unter drei Stunden ist die Fahrt nicht mehr zu machen. Er fährt jetzt auch Auto. Keine Pointe. Das läuft alles in eine dermaßen falsche Richtung, man kann es garnicht fassen. Übrigens möchte hier keinen Familienumzug diskutieren.
Un dann muckt auch noch mein twitter. Liegt es am wlan, der App oder wollen die uns einfach garnicht mehr?
Brokkoli-Lachs-Gratin aus der App war ok.  Es gab eine Zeit, da war Gratin Hauptgericht. Kartoffeln, irgend ein Gemüse, SahneEiKäse, überbacken, fertig, lecker. Sollte ich wieder häufiger machen.
Große Fleabag Liebe. Letzte Folge. Heuli.

5.11.19

#wmdedgT November 2019

Frau Brüllen, Initiatorin des Hashtags für den Freundeskreises Tagebuchbloggen, möchte am 5. eines jeden Monats wissen: was machst Du eigentlich den ganzen Tag, ich mache mit, und heute lohnt es sich endlich mal!

3:20. Ich wache soweit auf, dass ich beschließe aufzustehen. Schließlich schlafe ich bereits seit halb zehn! Dann jedoch nächtliches Dilemma: die Hausarbeit möchte ich nicht machen wegen zu laut und falsche Zeit. Dran wäre sie, aber müde bin ich auch. Es ist ein Buch durchzuarbeiten, vorher finde ich es, dann lese ich das Internet leer und hebe links auf für tagsüber.
5:47 lege ich mich doch für kurze Zeit noch einmal ab, schlafe aber nicht. Um
6:20 aufstehen mit den Kindern.
7:05 Verabschiedung derselben, vorher warmen Kakao gefrühstückt, Dosen gerichtet, alles ziemlich eingespielt inzwischen, was ein Glück (hat ja auch lange gedauert bis es jetzt klappt) es ziehen zwei ziemlich große Fastteen von dannen.
7:30 beschließe ich, mich doch noch einmal kurz hinzulegen, der Tag kann sonst nicht geschafft werden.
8:40 hektisches Aufstehen, Termin um
9:00 ich mache einen Achtsamkeitskurs, interessant, ein paar Dinge werden klarer, ob ich darüber schreiben möchte? Es trägt auf jeden Fall zur Entspannung der einen oder anderen Situation bei.
10:30 wieder zu Hause. Zwei Maschinen Wäsche, Altglas, Bügeln mit Unterbrechung, Geschenkübergabe organisieren, meine halbe Stelle bei Dings-Kleinanzeigen fordert auch ihre Zeit (Scherz! aber so fühlt es sich mitunter an), Betten machen, Kochen.
Außerdem steht der Vormittag ganz im Zeichen der Pflege eines Kaffeevollautomaten, wenn ich das gewusst hätte, bei kaputt gibt es wieder die Cafeteria.
Zum Kochen höre ich Lukas Bärfuss' Büchnerpreisrede mit anschließendem sehr interessanten Gespräch im Schweizerradio, (via twitter)
Es gibt, aus der Lameng Linsen mit Spätzle, als Nachtisch Spätzle mit Apfelmus (aus Gründen). Das Apfelmus ist wirklich extrem lecker, und schnell gemacht.


14:und. Die Kinder schneien rein. Ich schabe die Spätzle, weil J es so lieber mag, sonst sind es eher Knöpfle, daher ist das Essen (sehr zu meinem Leidwesen!) noch nicht fertig.
Lange Diskussion über Impfen. HPV Impfung. Wir sind aufgefordert, den Impfstoff selbst zu besorgen, sonst übernimmt das die Kinderarztpraxis, aber deren Apotheke hat keinen Impfstoff mehr vorrätig. Ich erwähne das, weil es kürzlich bei Twitter einen threat über nicht lieferbare Arzneimittel gab und, weil ich es für ein unmögliches Unterfangen hielt, aber tatsächlich in einer Apotheke vor Ort noch was bekommen habe. (Leider ohne twitter Link, ich finde ihn nichtmehr).
J liest vor, dabei nicke ich kurz weg.
16:00 Hausaufgaben, Dienstag ist Klaviertag und die Gemüsekiste wird geliefert. Pastinake! Gelbe Bete, Mangold, Kohlrabi, Möhren, Porree, Endivie, ein Brot (immer superlecker) sechs Eier. Funfact: Pastinake ist auf der Streichliste, wurde aber gegen Knollensellerie, ebenfalls auf der Liste getauscht). Aber ich hab ja das gute Spaghettirezept, sollte klappen.
Die Hausaufgaben ziehen sich, allerdings dauert auch alles ein bisschen länger, weil hier zum ersten Mal NSU Thema war/sein sollte (Anlass war Merkels gestriger Besuch des Gedenkortes der Opfer des NSU Enver Şimşek in Zwickau)
Abendessen erst gegen 19:00.
Die Kinder spät (21:15) ins Bett verabschiedet, was haben wir denn die ganze Zeit noch gemacht?! Dann Spül, dabei Becoming gehört, jetzt möchte ich mal einführen, dass auch ich irgendwann Feierabend habe, ob die todo-Liste abgearbeitet ist oder nicht. Es wartet Strickzeug. Leider nicht für mich. Schon fast Mitternacht? Dann reicht es wohl nur noch zum Händeeincremen.
Ich lebe das Klischee.

verloren gefunden

wir haben in der Zwischenzeit ein Handy und ein Mäppchen gesucht und gefunden!

Mäppchen auf dem Nachhauseweg beim Mehleinkauf verloren, ewig überlegt, wo es sein könnte, und dann vom Edeka im Odenwald ein fröhliches Ja, als ich per Telefon fragte, ob ein Mäppchen gefunden worden sei. Verwandtenkette hat es jetzt in den Pott geschwemmt.

Das töchterliche Handy wurde an Halloween verloren, lange gesucht, Freundinnenzimmer auf den Kopf gestellt, ich bin den Weg abgegangen, einen Zettel habe ich nicht hängen sehen. Über einen Hinweis eben jener Freundin Kontakt hergestellt, es wurde gefunden (noch vor dem Regen!) und inzwischen gebracht. Yippih.

Mit den Kindern ins Bett gegangen. Bis Dienstag muss ich ein Kapitel eines Buches durcharbeiten. Der Verweilort des Buches ist mir im Augenblick nicht bekannt. Gestern Nachmittag fiel mir ein, dass ich ja eigentlich noch in die Martin Parr Ausstellung sehen wollte. Endet aber leider am Wochenende. Und so habe ich mich im Schlaf abgemüht, das Buch sowie eine Lösung fürs den Ausstellungsbesuch zu finden. (Stand: 3:20 Uhr)
Funfact: in dem Buch geht es um Achtsamkeit.
Stand 4:30 Buch gefunden, bisschen gelesen.
Bisschen Internet rumgelesen. Hier Bemerkenswertes gefunden: die Tochter übtspielt ein schönes, irgendwie bekanntes Stück seit Wochen auf dem Klavier. Eben bei Herrn Buddenbohm beim Nachlesen den schönen Link zur Erhellung gefunden: es handelt sich um eine Art Klassiker, ich liebe solche Art Fundstücke. So lernt man als Eltern eben auch immer noch dazu.
5:47 Ich muss mir noch was für #wmdedgt aufheben!

4.11.19

was danach geschah

es ist doch deutlich einfacher, regelmäßig zu bloggen, dann fällt nicht so viel an.

Hier ein paar kleinere, willkürlich zusammengestellte Schnipsel zum Wiederreinkommen:

Herbstdings





Die Äpfel lagern in der Garage nicht so gut, werden aber kontinuierlich verbraucht. Letzte Woche ein leckeres Rezept aus dem demeter journal nachgebacken. Das Prinzip ist ein süßer oder herzhafter Mürbeteig, der einfach auf ein Blech gelegt wird, Gemüse oder Obstkombinationen rein, umgeschlagen, gebacken. Ich habe wegen Besuchs dann doch eine Form genommen und, weil keine Quitten da, nur Äpfel, aber sonst alles gleich, ich schwör.
(Dem Link zum dazugehörigen Buch folgend erfahre ich, dass es sich bei diesen Tartes um einen neuen Backtrend aus Frankreich handelt. Ich verdiene daran nichts, weiß nichtmal, ob ich verlinken soll, es ist doch mühsam.)*

Herbstferien waren erholsam. Kompensiert geflogen, erster Pauschalurlaub seit 30 Jahren, aber nett, eine Woche nicht darüber nachdenken müssen, was zu kochen und zu besorgen ist, dafür Gedanken, wie das ganze Zeug auf die Insel kommt und wer das alles wieder wegräumt. Genuss mit Reue. Auf Elternwunsch ein Urlaub mit drei Generationen, hat besser geklappt als befürchtet.

Dann war da noch der kaputte Bildschirm, ich muss mich auf die untere Hälfte beschränken. Auch mühsam.

Samstag im Stadtteil eingekauft, und dabei auf eine interessante Initiative gestoßen: es hat sich wohl eine Partei gegründet, die extra für die Kommunalwahl nächstes Jahr nach Wünschen der Menschen ein Wahlprogramm zusammenstellt. Im Internet kommen sie noch nicht so richtig vor, daher kein Link, ich bleibe dran.

Große fleabag Liebe.
'People make mistakes, that's the very reason why they put rubbers at the end of pencils.'


*Disclaimer: für die Inhalte externer Links übernehme ich keine Haftung.







6.10.19

Apfelfalle


also heute, ne. Um zehn nach acht aufgewacht, aus dem Bett geschält, ein Kind schläft noch, eins daddelt schon, macht sich aber bald auf, Brötchen zu kaufen, die Tolle. Gemeinsames Frühstück, darüber die Maus verpasst, zum Gottesdienst fertig gemacht, aber doch zu spät um es in die weiter entfernte Lieblingsgemeinde zu schaffen, also Planänderung, pünktlich losgegangen, stehen wir vor verschlossenen Kirchentüren weil heute nur der Gottesdienst zur Firmung um 15:00 stattfindet. Angebrochenen Vormittag genutzt zum Äpfelpflücken, das wollten wir mal wieder, also ans andere Ende der Stadt gefahren mit zwei Bananenkartons und zwei Textiltaschen. Erst fragen sie noch, ob wir wirklich ein Schubkarre brauchen, fügen sich aber schnell. Bisschen rumgepflückt, viele hänge zu hoch, eine anschauliche Situation für die zu sauren Trauben, die in der Fabel just letzte Woche in der Deutscharbeit abgefragt wurde, Freizeiterfahrung mit Bildungswert, die Kinder hassen das selbstverständlich, ich komme mir als Städterin ziemlich amputiert vor, an einige Äpfel mangels adäquatem Gerät nicht dranzukommen, trotzdem: zack, alles voll, über 60 Kilo, 130 Euro, soviel hab ich garnicht bar! und soviel wollte ich auch garnicht, wohin damit anyway? frage ich mich und andere bedröppelt, kommt ein Radler und bietet uns an, uns etwas abzunehmen. Die dm Tasche kauft er auch gleich noch. Die junge Frau hinter mir beichtet, ihr sei es im Vorjahr ähnlich gegangen, die Verkäuferin hat strickte Anweisung, alle fremdgepflückten an die jeweilige Person zu verkaufen, ich verstehe das total, aber bei mir könnte sie doch eine Ausnahme machen, oder? Macht sie nicht, ich muss in den nächsten Stadtteil zum Geldomaten fahren, erwäge kurz eine anonyme Apfelflucht, habe aber ja die Kinder dabei, ein Drama. Konsterniert kehre ich mit mehr als einem halben! Zentner! (man muss sich das mal vorstellen!) Äpfel zurück in die Eigenheimsiedlung. Unsere vorstädtische Infrastruktur ist ja für sowas überhaupt nicht mehr gemacht. Ich lasse die Äpfel im Auto und plane vorsichtig die nächste Woche. Wir fahren ja zu allem Elend in den Herbstferien eine Woche weg! Die Tiefkühle ist immer noch maximal voll, zu voll jedenfalls und zu unabgetaut für eine Apfelmusflut. Kind J macht fleißig Speisepläne, die Apfelrezepte enthalten, R isst einen Apfel auf der Fahrt, davon wird ihr vorsorglich schlecht. Zu Hause ignoriere ich die challenge und mache weiter die Wäsche, während die Kinder was glotzen bügle ich. Obwohl heute zwei Maschinen Wäsche gelaufen sind bleiben wohl noch drei oder vier. Ist aber machbar vor Mittwoch. Mathe geübt, drumsticks in den Backofen, Karottensalat (selbstverständlich mit Apfel) und grünen Salat dazu, aber leider mal wieder viel zu spät. Instrumente wurden nicht geübt, das arme Tier am Abend, der prasselnde Regen ist gut gegen Tinnitus, jetzt noch kurz eine Partie Wäsche, Achtsamkeit und Apfel und dann aber ab in die Woche, vorher noch Termine verschieben (hier Wortspiel mit äpfeln einfügen).

#wmdedgT Oktober 2019

oh! es ist schon wieder der 5. Ja dann mal los #wmdedgT Tagebuchbloggen mit Frau Brüllen:

Halb zwei ins Bett, da war ja auch schon der 5. Die Kinder hatten Übernachtungsbesuch und bis kurz vor halb zwölf getagt. Mein Abend fängt ja immer erst an, wenn die Kinder schlafen, das zieht sich in solchen Fällen etwas nach hinten. Da die nächsten Ferien vor der Tür stehen und ich ein-mal früher dran sein will steht dieses Wochenende stark unter dem Eindruck von Wäschewaschen. Am Feiertag haben wir endlich die Kinderzimmer in eine Art endgültige Fassung nach Renovierung gebracht, d.h. letzte Kisten ausge-bzw. verrräumt, Vorhänge angebracht und Bilder aufgehängt, sodass das sogenannte Mittelzimmer wieder begeh- und bespielbar ist. Jippih! Da kann jetzt also auch wieder Wäsche aufgehängt werden. Könnte, würden die Kinder nicht dort schlafen. Wo war ich? Wäsche. Dazu ferngeglotzt, Böhmermann nachgeschaut, bisschen gestrickt, Bett.

Geschlafen bis 9:20. Die Kinder spielen schon. Irgendwas mit Geburtstag. Dann wird die Tür zum Elternschlafzimmer leise geschlossen (nicht von mir!), ich stehe trotzdem auf. R möchte Rührei machen zum Frühstück. Dann wird weiter gespielt, ich räume mein Zeug hin und her, nehme mir vor, endlich die von Frau Brise vorgeschlagenen und bestellten Bücher im Stadtteilbuchladen abzuholen (der Rest liegt schon hier, die Idee finde ich einfach so super, ich denke, wir können nie genug darüber sprechen. Wenn nochmal niedrigschwellig Bücher rumliegen gibt das auch Sicherheit vor der bereits erwarteten Aufklärungsrunde in der Schule nach den Weihnachtsferien, und da schadet ein gewisser Wissensvorsprung vor hauptsächlich rumblödelnden Jungs auch nicht. Sie haben die erste Runde schulischer Aufklärung übrigens wegen Waldorf verpasst). Bevor ich loskann muss ich aber noch entscheiden, was am Wochenende gegessen werden soll, das sollte ich dann einkaufen. Räumediräum. Dazwischen versuche ich noch ein allerletztes Mal, den Sonnenmilchfleck auf dem Beifahrersitz zu entfernen, erfolglos. Dann noch schnell neuen Browser installiert, auf dem anderen läuft seit dem letzten Update twitter nicht mehr, ich bin ganz abgeschnitten, komme aber auch mal wieder zu was. Installation erfolgreich, jetzt müsste ich halt mein Passwort raussuchen, irgendwas ist immer.
Irgendwann ist die Küche aufgeräumt, das Wohnzimmer begehbar, zwei Ladungen Wäsche (insgesamt habe ich 5 Ladungen gewaschen, etwa 4 to go, Mittwoch soll es fertig sein) aufgehängt, die Kinder draußen bzw. bei der Freundin. Also stricke ich den Schlauchschal von R zuende, und erledige Näh- und Ausbesserungsarbeiten, die ich teilweise schon monatelang vor mir herschiebe. Ich habe mir letztes Jahr zum Heizperiodenbeginn schöne Gieß*wein Hausschuh'ballerinas' geleistet, bei denen bereits jetzt der Strickfilz Löcher hat. Reklamieren?


keine große Herausforderung stricktechnisch, sollte eigentlich vom Kind selbst gestrickt werden, jetzt ist es halt mal fertig, ist auch mal schön, das Zeug nicht länger als zwei Jahre rumliegen zu haben.

Auch runter von der To-do-Liste: wenigstens mal die Staubwedel auf den Küchenschränken saugen, der Rest wird nach den Ferien erledigt. Dazwischen Orgakram über wa - die Trainerin hat ein neues System angeboten, Apps installieren, Anmeldungen, geht doch nicht für Zwillinge, support anschreiben, Konto wieder löschen, neue E-Mail, you get the picture. Im Zuge der Kommunikation mit der Trainerin klärt sich auch das Missverständnis, dass die Töchter nicht aufgestellt sind für das Spiel am morgigen Sonntag (um fricking 8:30!) - ich hatte in Erwartung eines möglicherweise langen Wochenendes bereits in den Sommerferien vorgewarnt, wir könnten nicht, und das nicht revidiert. Die Kinder hingegen war arg geknickt, dass sie nicht aufgestellt waren. Jetzt also die Frage, ob wir trotzdem hinfahren (und ich hatte mich schon auf ein fußballfreies Wochenende gefreut) Hab ich fußballfrei gesagt? Eben fällt den Töchtern auf, dass heute Länderspiel ist, also Glotze angeworfen, Gwinn und Popp beim Gewinnen zugesehen. Meine Lust (und das Zeitfenster) zum Schoppen schwinden. Die Kinder finden die neuen Klamotten einer Fußballkollegin, lange Anprobe und Übernahmeverhandlungen. Ich schreibe mir eine Liste, um mir zu zeigen, dass ich auch schon bisschen was geschafft habe. 
Schulzeug. Mathehausaufgaben werden seit neuestem übers elektronische Kommunikationssystem der Schule verteilt, alles gut und schön, soll zu Hause ausgedruckt werden (quo vadis, 10 Euro** Kopiergeld?) es handelt sich aber um 4** bunte Seiten, da lediglich schlechte Bildchen mit dem Smartphone aufgenommen und dann in irgendein Fenster kopiert wurden. Was machen eigentlich Eltern, die weder Zeit noch Gelegenheit haben, sich um solchen Killefit zu kümmern? Also nochmal in word kopiert und ausgedruckt. Selektion durch Erpressung von Elternmithilfe.
R möchte Pfannkuchen backen, das hatte ich gestern versprochen, das schafft etwas Entspannung an der Rezeptesuch- und Einkaufsfront, also nur kurzer Spaziergang mit TochterJ zum ede um die Ecke für Brokkoli, Milch, Radieschen.
20:00 kurze Lernsession während der Pfannkuchenteig zieht. Erstes Pfannkuchenbraten mit zwei Kindern und daher auch zwei Pfannen in den neuen Klamotten ohne vorher groß die Abläufe besprochen zu haben (also Theorie wäre in der Theorie immer meine erste Wahl, aber ach), mir gehen nur gaaanz bisschen die Nerven durch. Stellt sich raus, J möchte gar keine Pfannkuchen, Flädlesuppe ist aber ok, puh, Kurve eben noch so bekommen.
Die Kinder sind dann kurz nach elf im Bett, unter großem Ah und Ihh werden diese fliegenden Dinger, wir nennen sie Schneider beim Aneinanderhängen beobachtet, ich habe leider keine Detailinformationen dazu, behaupte aber  versteige mich in der Aussage, dass für diese Tiere für Sex Verliebtsein möglicherweise! eine untergeordnete Rolle spielt (edit: weise aber darauf hin, dass man darüber eventuell einfach noch zu wenig weiß) und bringe sie raus, also die Schneider. Hätte ich auch nicht gedacht, dass ich das mal so cool hinbekomme und nicht mitschreie.
Kurz eine weißes Rauschen App runtergeladen, ich bin dermaßen genervt von meinem Tinnitus, aber nicht drauf achten hilft leider auch nicht. Scheint für mich leider irgendwie keine Lösung, ich kann mich nicht die ganze Zeit bedudeln, und wenns nur Rauschen ist. (Dieses ganze Elektronikdings, das dauert bei mir immer alles ewig. Gefühlt habe ich vier Stunden wa s geschrieben und Zeug installiert, nix mit malschnell.)
Oh, schon Mitternacht vorbei! Tisch bleibt jetzt so, Küche mach ich gleich noch fertig, eine Art Feierabenddings muss noch sein. Bisschen lesen, glotzen, sowas, den Mann nochmal anrufen. Na klar wird es hier immer halb zwei, ne?
Heute leider alles erschreckend unspektakulär aber auch ohne die großen Fallstricke von müssenwirnoch und habenwirnichtgeschafft. Das war gut.




**Zahlwörter bis zwölf ausschreiben, ja, mir war danach. 

#wmDedgT Oktober 2024

  Frau Brüllen fragt das Internet  'was machst Du eigentlich den ganzen Tag?' und wir beantworten  das am 5. jeden Monats mit dem Ha...