5.4.18

#wmdedgt April 2018

Frau Brüllen möchte wie immer am 5. eines Monats wissen: was machst Du eigentlich den ganzen Tag?

Tadaa! Jubiläum, schon 5 Jahre #wmdedgt, herzliche Glückwünsche und Danke, liebe Frau Brüllen zur Erfindung dieser schönen Tradition! 

Von hier heute eine Ferienedition.

Wir haben uns nach Reise, Krankenhausaufenthalt (Metallentfernung bei TochterR, alles gut gelaufen) und vielen Ferienterminen heute einen richtigen Gammelferientag vorgenommen und was soll ich sagen: hat sehr gut geklappt.

Ich bin leider sehr spät, also früh, gegen 3 Uhr am 5. erst ins Bett,
edit: 
-hier noch ein Gedanke zu 'Verhängnis', von Louis Malle mit Jeremy Irons und Juliette Binoche, den ich nächtlich kurz beim Wäscheaufhängen sah: Männerphantasien prägen Filmgeschichte (auch wenn der Film auf einer Romanvorlage einer Autorin beruht). Oder geht das nur mir so? Bestimmt kennen alle schon die Präraffaelitischen Girls? Wenn nicht, große Empfehlung.

Um kurz nach 9 war ich wach. Pünktlich um halb zehn ruft meine Mutter an, mit dem Hinweis, sie habe extra noch eine halbe Stunde länger mit dem Anrufen gewartet. Sie wollte erfahren, wie die operierte Enkelin zurecht ist, das ein oder andere berichten, meine Geburtstagsparty planen (fragt nicht), und Freude!, sie konnte ihre Termine so schieben, dass mein Berlinausflug zur  rp gesichert ist. Jippih! (schlechtes Gewissen, und ja, der Rest läse sich auch sehr wenig nach geteiltem Erziehungsaufgaben, das lasse ich lieber weg alle haben hier gerade ihr Päckchen zu tragen).

Die Kinder trudeln ein, kurzes Frühstück, ab zurück ins Bett, lesen! Herrlich! Die Mädels lesen Lottaleben, ich suche erst eine bestimmte Stelle in Harry Potter, die ich schon lange nachlesen will, verdrücke ein paar Tränchen, und lese dann weiter Tyll, wovon ich sehr angetan bin.

Ein bisschen gebrokelt wird dann doch, Carokaffee, Tee, Aprikosenmarmeldadenbrot, Müsli, Wäsche auf- und abhängen, Retouren vorbereiten, dazwischen kurz Internet gucken, bisschen Zimmer aufräumen, mit den Kollegen die neuesten Büroentwicklungen besprechen - es bleibt spannend, fragt besser nicht. Und: Kollegenempfehlung aufgreifen und bewerben oder lieber den Hasen vor der Schlange geben? Das Vogelhäuschen ist umgefallen, kurzer Gartencheck, das wars auch schon mit frischer Luft heute.

Oh, schon 14 Uhr! Tagesordnungspunkt Phase 10 spielen steht auf dem Programm. Eines meiner Lieblingsspiele! In letzter Zeit konnte ich die Töchter etwas fürs Spielen begeistern interessieren, vielleicht wird doch noch alles gut. Ich verliere haushoch, die beiden schustern sich sehr rücksichtsvoll Karten zu, ich kann damit leben. (Im nächsten Leben schreibe ich geschlechtsneutral formulierte Spieleanleitungen. Ich versuche das, beim Vorlesen immer zu hinzugendern, frustrierendes Unterfangen)

Zum Abendessen klopfen die 70er Jahre. Sie wollen die Fleischwurst von Oma in einem klassischen Nudelsalat sehen, also schnell noch Konserven jagen (wenigstens die Majo ist selbstgemacht). Mischen, fertig! Glotzen! Pur Plus über Kakao und Schokolade, Nachrichten, Kika bis zum Sendeschluss. Danach noch ein kurzer Snack, Bett mit Lesen bis 10. Die Kinder liegen im großen Bett, ich werde wohl noch eine Ladung Socken aufhängen und dann das Internet leerlesen.

Morgen stehen die nächsten Termine an (post-op Kontrolle bei der Kinderärztin, Haareschneiden, Bücherei) Vorbereitungen für die Klassenfahrt.


Was schön war: heute.

5.3.18

#wmdedgt März 2018

Frau Brüllen möchte wie an jedem 5. eines Monats wissen: was machst Du eigentlich den ganzen Tag?

Montagsedition. 



Der Wecker des Mannes klingelt um 4:30. Leider bin auch ich wach. Er macht sich fertig, muss mit dem Auto fahren da die Züge ausfallen, klemmt sich unschön den Finger beim Reinholen der Kindersitze, meine Laune ist unteririsch.

Montags habe ich frei, was allerdings nicht für die nächsten beiden Montage gilt (Urlaubsvertretung).
Das heißt meist: Ablage, Termine ausmachen, Organisation, Einkauf, Wäsche. Kein Kochen, die Kinder haben lange Schule. 

Aufgrund der sehr kurzen Nacht ist heute allerdings einiges verlangsamt. 

Außerdem schlägt mir die allgemeine familiäre Lage etwas aufs Gemüt.
Die Zeit ab 5 schlage ich tot mit Internet leer lesen, Oscars nachgucken, dann lege ich mich nochmal kurz zu den Mädels, Wärme tanken.

Fertig machen für Schule klappt problemlos, ein Wunder da Schlafmangel wegen spät ins Bett. Verabredungen zum Abholen getroffen. Die werden, sobald ich zu Hause bin, direkt wieder umgeschmissen, da Tochter R keine AG hat u daher statt um 15:00 bereits um 13:30 schulfrei hat. Sie ruft an und möchte eine Freundin mitbringen, deren Schulbus erst zum offiziellen Schulende fährt. Geht klar.

Jetzt also Duschen, Wäsche waschen, Spülmaschine entkalken, Ablage machen, Fenster auf wegen Frühlingssonne. Dazwischen immer wieder twitter (Reitfreizeit ist so teuer! Die Antworten erden mich), nach alternativen Ferienfreizeiten suchen (Fußball?), großzügige Kalkfleckentfernung der Badfliesen endlich mal wieder.



(vorher)



Um 9 ruft meine Schwester an. Sehr wohltuendes Telefonat, ist selten geworden dass wir telefonieren. Dafür war es sehr lang.

Weiter werkeln.

R kommt nach Hause, mit Freundin, holt den Teilzeithund, kurze Unklarheit, ob Hundi schon was zu Fressen hatte, ist komisch unruhig, ihr Frauchen, meine Freundin ist nicht da, zu Hause wird sie von deren Sohn versorgt. Die Mädels verziehen sich nach oben, ich sortiere weiter und führe endlich das Banktelefonat zur Kontoeröffnung für meine privaten Vorsorgepläne.

Um 15:00 bringe ich die Freundin zum Schulbus, dann langes Rumgeirre, da Tochter J nicht am verabredeten Treffpunkt ist und natürlich kein Handy dabeihat. Bis wir uns finden dauert es (zu) lange.

Let the Freizeitstress begin! Immerhin übt J ohne Murren von sich aus Cello (es ist nicht alles schlecht!), dann muss sie los zur Klavierstunde. Ich begleite sie und verbinde dies mit Kurzgassi. Herrlich! Frühling! Auch bei uns, wie in der Timeline, Zugvögel. Man hört sie die ganze Zeit, zu sehen sind sie nur hier kurz.




Einer plötzlichen Eingebung folgend beschließe ich, den Kindern spontan für das morgige Eislaufen Schlittschuhe zu kaufen. TochterR tease(re?) ich vor ihrer Klavierstunde, J kommt wohl schon informiert angespurtet und kümmert sich um ihre Hausaufgaben. Das Leben ist zu kurz für Leihschlittschuhe, sie kosten nicht mehr die Welt, Größenverstellbarkeit rulez! und werden ein Ostergeschenk der erkrankten Schwiegermutteroma (keine schlechten Neuigkeiten aus HD). Allerdings werfe ich mir dadurch selbst meinen Resttagesplan durcheinander. Es dauert dann doch bis 20:10, bis wir wieder zu Hause sind, aber Mission accomplished, die Mädels haben sogar auf der Fahrt Vokabeln gelernt, und die Kufen sind noch geschliffen worden! Winwin! (so gut läuft es sonst nie, das muss dieser paradoxe Vorführeffekt sein).

Schnelles Abendessen, Kinder viel zu spät aber ohne Streit (und ohne Lesen) in ihren Betten. Wohnzimmertisch für nachher-Foto aufräumen (ohne euch läge das noch!) Küche machen, Wäsche aufhängen, Wochenendtasche ausgeräumt. Fertig!




nachher

Jetzt schnell Erlaubnis schreiben, dass die Töchter ohne Helm Schlittschuhfahren dürfen (health and safety greift um sich), Beitrag fertigschreiben, ab ins Bett mit "Captain Fantastic".




Was schön war: 

neuer Termin für den Lesekreis (das schöne war, dass sie wieder mitmachen kann)
Schwesterntelefonat
besorgniserregend brave Kinder
Besuch von Frau und Herr Dompfaff-Gimpel
Kraniche
Wow. Schon vorgearbeitet für diese Woche.


Edit: aus Versehen schnell die 3000 Handyfotos hochgeladen, jetzt ist keine Zeit mehr für einen Film. Zu müde. Aber hier füge ich sie noch ein.

26.2.18

die drei guten Dinge des Tages

- tollen Besuch gehabt und genossen (trotzdem zu kurz) Danke!
- Deine Freunde Konzert (wir kennen doch ganz nette Menschen hier)
- mir des Luxus bewußt sein, den Kühlschrank voll leckerstem Essen zu haben.

13.1.18

#12von12 Januar 2018

neues Jahr neuer Versuch die zweite (im Rahmen meiner momentanen technischen Möglichkeiten)

Diesmal der twitter hashtag #12von12, drüben bei Caro gibts die Liste.
Ein Tag in zwölf Bildern, von mir dieses Mal vom Müttergenesungsberg (copyright beim Mann, der hat den Begriff geprägt. Wir sind zur Mutter Kind Kur im Schwarzwald).

Aufstehen, 
wunderbarer Ausblick vom Aufenthaltsraum ins Tal. Der Ausblick aus unserem Zimmer ist hier eher zu vernachlässigen.



Frühstück, die Kinder müssen um 8:30 in der Schule sein. Sie sind zu fünft in der Klasse, paradiesische Zustände.

Danach habe ich Zeit für Sport, Muße, Gesprächskreise, Mittagessen.

Tablettspeisung auf dem Müttergenesungsberg.




Getränke aus der Spende-Eule (I can see faces)


Nach dem Mittagessen ein klitzekleiner Nachtisch aus der Reihe 'was vom Feste übrig blieb'



Danach eine kurze Verdauungsrunde Crosstrainer (nur die besten Vorsätze für 2018!)




Fortbildungsrunde zu Hausaufgaben. Und dann hurtig in die Bäderabteilung, also zurück in die 1950er.

Ölbadluxus.

Dann schnell im Hellen noch raus, Kinder lüften.


mit Blick auf den Skihang gegenüber, in oranges Licht getaucht. Dürer war hier.



Kurzer Einschub: das Haupthaus ist alt und ganz aus Holz, vertäfelt, urig. Die Kinder sind begeistert vom Hogwarts-Treppenhaus. Knarzen bitte unbedingt dazudenken:


Abendliche Schwimmrunde nach dem Essen, dann fertigmachen zum Abendprogramm:
Kinder spielen Spuk-uno

die Großen haben Schokolinsen und Phase 10 und werden es benutzen (schmecken noch genau wie früher, ich führe, wir wurden aber nicht fertig und vorne liegen heißt bei Phase ja nichts)






Den heutigen Kalenderspruch soll hier den Reigen beenden. Er zieht ja auch alle Register.


Auf Twitter schließe ich mit dem Bild meiner neuen Tasse. Da hab ich mich allerdings leider verzählt und sogar Nr. 5 und 6 vertauscht! Anfängerfehler! (oder zeigt es gar, dass ich mich richtigerweise dieser Tage eher um mich kümmere?) 

Ansonsten sind wir sowohl kulinarisch, vom Angebot, den Mitkurenden, den Betreuenden und der Landschaft sehr begeistert.

6.1.18

#WMDEDGT 1/2018

Neues Jahr, neuer Versuch. 

Heute ist der 5. und Frau Brüllen möchte wissen, was da so passiert. Hier meine Ferienedition.

Der 5. Januar beginnt um Mitternacht. Nach einem interessanten google-hangout kann ich nicht schlafen und treibe mich wieder im Internetz rum, nachdem TochterJ, die nicht wie die Zwillingsschwester bei der ältesten Freundin übernachten wollte, gegen Mitternacht endlich eingeschlafen ist (Ferienmodus).

Nächtliches Wäscheaufhängen (die Kur naht), viel zu spät ins Bett.

Gegen 10:30 zusammen mit der Tochter aufgewacht, gefrühstückt (geschmolzenes Käsebrot) Zeitung lesen, Carrerabahnrennen fahren, mit Internet beschäftigt. Gegen Mittag kommt wie verabredet TochterR mitsamt Freundin, wir haben einen Physiotherapietermin wegen Arm. Beziehungsweise sie hat ihn, ich gehe mit. Die drei verziehen sich kurz nach oben, nachdem geklärt wurde, dass die Freundin während unserer Abwesenheit hier bleibt. Telefonate, Kurvorbereitungen, Bestellungen stornieren, Ausleihen verlängern. Längere Karte als Weihnachtspostantwort geschrieben.

Nach der KG (that's how old I am) bereite ich ein sättigendes, gewünschtes und schnelles Essen vor, das zugleich das Gefrierfach des Kühlschranks leert (gute Vorsätze ick hör dir trapsen!): Fischstäbchen mit Kartoffeln und Feldsalat. Gemeinsames essen, dann müssen wir uns fertigmachen zu 'Feuerwerk der Turnkunst'. War letztes Jahr schon super, minus den fremden Nebensitzer, der mich nach ein paar Jubelschreien fragte, ob ich krank sei, aber das ist wohl eine andere Geschichte. Fast hätte ich deshalb nicht gebucht, aber das Christkind ist eingesprungen.

Kurze Irritation: letztes Jahr war ein ÖPNV Ticket inklusive, das steht dieses Jahr nicht mit drauf. Hektische Suche nach den Schokotickets, erfolglos. Die Kinder haben die Zeit mit  sich-Schminken verbracht. Meine Laune im Sinkflug eingedenk der Ereignisse des letzten Jahres.
Ein kurzer telefonischer Check bei den Westfalenhallen ergibt keine Klärung, der Busfahrer lässt uns ohne weitere Bezahlung rein, woraufhin sich eine Dame in der ersten Sitzreihe beschwert, sie habe dennoch bezahlt (leider hat sie ihre Eintrittskarte nichtmal dabei). Ich überlege kurz, durch Großmut zu beschämen, gehe aber durch und beginne, mich zu freuen. Extra, um es hier erwähnen zu können, habe ich mir nämlich vorher sogar noch die Fingernägel lackiert (Einself und gute Vorsätze 2.0)

Die Vorstellung ist wieder atemberaubend, die Umsitzenden völlig ok, wir alle begeistert, der Mann kaum zu spät, alles super.

Mit dem Bus nach Hause, Resteessen, alle ins Bett gebracht, und nun traue ich mich, mal mitzumachen. 

Bitte seien Sie nachsichtig. Ich freue mich, endlich dabei zu sein.

Jetzt will ich's wissen und versuche zudem #DreiguteDingedesTages: 
- unangenehme Telefonate erledigt
- rechtzeitig vor Abholung die Restmülltonne bestückt (wohoo - in den Ferien ein Wunder)
- Sternsingermitgebsel liegen bereit

#wmDedgT Oktober 2024

  Frau Brüllen fragt das Internet  'was machst Du eigentlich den ganzen Tag?' und wir beantworten  das am 5. jeden Monats mit dem Ha...