Die Gastwirtschaft in unserer Siedlung wurde von den Bs bewirtschaftet.
Einmal habe ich an Fastnacht meinen Klassenkameraden Ingo, den Gastwirtssohn besucht.
Seine Mutter saß mit feuchten Augen vor dem Fernseher, und das Mitten am Tag - in den Siebzigern für mich eine Unglaublichkeit - und schaut im Wahrsten Sinn des Wortes Fern: nach Düsseldorf nämlich, eine Sitzung oder einen Umzug, das weiß ich nicht mehr genau. Ich konnte nicht richtig verstehen, was vorging.
Dass sie sich nicht einleben wollte bei uns, unsere Fastnacht feiern wäre doch eine Option?
Heute sitze ich vor der Glotze und frage mich was ich hier in der Ruhrpottdiaspora nach 15 Jahren Köln mache. Ich schwanke zwischen ignorieren und trauern. Gestern und vorgestern ohne Fernseher (ignorieren), heute läuft bei uns am Samstagabend schon vor dem Sportstudio ZDF, eine höchstseltene Sache (nur mit Sekt zu ertragen).
So geht also Karnevalsblues. Verzeihung Frau B.
Das Hätz vun der Welt jo dat es Kölle
Alaaf
Abonnieren
Kommentare (Atom)
#wmDedgT Oktober 2024
Frau Brüllen fragt das Internet 'was machst Du eigentlich den ganzen Tag?' und wir beantworten das am 5. jeden Monats mit dem Ha...
-
Frau Brüllen fragt das Internet 'was machst Du eigentlich den ganzen Tag?' und wir beantworten das am 5. jeden Monats mit dem Ha...
-
Frau Brüllen fragt das Internet 'was machst Du eigentlich den ganzen Tag?' und wir beantworten das am 5. jeden Monats mit dem Hash...
-
Frau Brüllen fragt das Internet was machst Du eigentlich den ganzen Tag?‘ und wir beantworten das am 5. jeden Monats mit dem Hashtag #...