so, jetzt ist es also soweit:
bei mehrlicht habe ich dieses Stöckchen gesehen und mir einfach mal genommen. Der hat's natürlich auch woher undsoweiterundsoweiter aber ich glaube das muß man nicht alles aufführen.
Ich jedenfalls hab mich lange geziert eins zu nehmen aber dieses Konzertstöckchen reizt mich. Unter anderem deshalb, weil man so schön in Erinnerungen schwelgen kann und weil ich diese ganzen was-ich-letztes-Jahr-gelesen-und-im-Kino-gesehen-habe-Listen mangels Masse nicht ausfüllen kann.
Erhebt natürlich nicht den Anspruch auf Vollständigkeit
A
Alison Moyet - London, Royal Festival Hall
B
ähem, Chris de Burgh - das musste rein, ist eines meiner ersten Konzerte, 1986 zum Geburtstag geschenkt bekommen, das Konzert sollte in Mannheim stattfinden, wir waren 2 Monate zu früh dran, aber das ist eine andere Geschichte - und haben dadurch Jethro Tull verpaßt...alles lange her
C
Cake - super Konzert im Forum in Kentish Town, coole location
aber auch
Paolo Conte - was für ein Erlebnis! London, Royal Festival Hall
und
John Cale, mehrmals, große Liebe gewesen (Köln und London)
D
David Bowie: ein once in a livetime, Köln, Hänkelmännchen (Kölnarena)
E
Eurythmics, ebenda, ein eher krasser Abend, weil es lockte, das Konzert umsonst zu erleben, allerdings als Betreuerin des Roten Kreuzes, und meine Begleiterin, die das Sagen hatte, wollte mir mal zeigen, was man alles nicht erleben kann, sodass ich viel von den Katakomben gesehen habe, wenig vom Konzert. Mir blutet heute noch das Herz. Was ich gesehen habe war allerdings toll.
F
Fanta Vier, Tanzbrunnen Köln
Faithless, Brixton Academy, London
G
Grönemeyer, Herbert, umsonst und draußen während der Golfkriegsdemo 1991/92, Bonn
H
Herbaliser, wow! das erste Mal gesehen während des Cheltenham Jazz Festivals 1998. Hören, Grooven, Hingehen!
Hirsch, Ludwig - damals, ich weiß schon nichtmal mehr wo...aber cool war's (oder wie man das früher nannte)
I
J
Jamiroquai, Düsseldorf, Philipshalle, eines der tollsten Konzerte, die ich erlebt habe
K
L
Lou Reed
M
Müller-Westernhagen, Marius. Ganz frühe Sache, etwa 1988, Mannheim.
More recently: Morcheeba, auch Brixton Academy, London, heisst heute Carling Academy, ist immer noch in Brixton.
N
Nits, mehrmals, immer schön, EWerk, Köln
O
Old blind dogs, Lorient, Festival Interceltique, jedesmal ein highlight
P
Pink Floyd, irgendein Stadion in Süddeutschland, man vergißt ja so viel.
Q
R
Rostropovich, Mstislav - mit Kurt Masur und dem London Synphonic Orchestra, London Festival Hall, Wahnsinn.
S
Sting, 1990 etwa, Frankfurt, enttäuschend und kurz.
Burning Spears, am "Vereinigungsabend" 3.10.1990 in Berlin, lustig
T
Texas, EWerk, Köln
U
Köbes Underground, Tanz in den Mai, Kantine, die alte, Köln, und Stunksitzungen
V
Van Morrison, mehrmals, Birgmingham, bestuhl, strange, Leverkusen Jazz Festival
W
Wecker, Konstantin, Tanzbrunnen draußen, 1992
Williams, Robbie in Köln, im damaligen Müngersdorfer Stadion
X
Y
Tri Yann, Pattberghalle Obrigheim, etwa 1985 und Lorient 1992
Z
was fehlt?
Aretha Franklin
Stevie Wonder
Randy Newman
leider
13.1.08
10.1.08
Er ist tot.
Der Mann hat mich getauft und gefirmt. Aber das ist nicht alles. Er war ein sehr guter Freund meiner Eltern, dadurch wurde er auch zu meinem Freund. Er hat den Glauben meiner Familie geprägt. Menschen wie er sind das Band, das mich mit der katholischen Kirche verbindet.
Er war ein toller Mensch. Ich hoffe für ihn, dass drüben alles so ist wie er glaubte.
Heute würde ich gerne scannen können.
Für mich war er einfach Onkel Oskar, wie für viele andere auch, auch wenn er ein hohes Amt innehatte.
Ich bin ziemlich traurig dass er tot ist. Was macht ihn aus? Er hatte wohl kein besonderes Charisma, war eher schüchtern und scheu. Aber vielleicht war es gerade das, was ihn zum absoluten Menschenfreund machte? Er liebte die Menschen, und die Menschen liebten ihn; das wird auch auf der online-Kondolenzseite deutlich.
Heute wird er beerdigt.
Genauso wie der Mann, der für mich der Nikolaus war. Ich wusste es nicht, oder hatte es wieder vergessen, bis mir meine Mutter es anlässlich seines Todes erzählte.
Zwar war mir klar, dass er der Nikolaus in der Turngruppe meiner Eltern war, aber dass er es auch war, der zu uns nach Hause kam, wusste ich nicht.
Interessanterweise sind die beiden Männer in meinem Fotoalbum auf der selben Seite zu finden.
Die Traurigkeit über ihren Tod rührt natürlich daher, selbst Angst zu haben vor dem, was mir da bevorsteht, und vor allem, allein durch zu müssen.
Wenn ich in diesen Tagen schon so traurig bin, wie wird das dann erst wenn nähere Angehörige, gar Eltern sterben? Mir graut davor.
Aber hier sollte es nicht um mich gehen, sondern um die Ehrung dieser beiden Männer, die etwas mit meinem Leben gemacht haben, vielleicht unspektakulär, aber prägend.
Danke.
Ach, wenn ich meinen Kindern nur auch solche Freunde ihrer Eltern mitgeben könnte.
Der Mann hat mich getauft und gefirmt. Aber das ist nicht alles. Er war ein sehr guter Freund meiner Eltern, dadurch wurde er auch zu meinem Freund. Er hat den Glauben meiner Familie geprägt. Menschen wie er sind das Band, das mich mit der katholischen Kirche verbindet.
Er war ein toller Mensch. Ich hoffe für ihn, dass drüben alles so ist wie er glaubte.
Heute würde ich gerne scannen können.
Für mich war er einfach Onkel Oskar, wie für viele andere auch, auch wenn er ein hohes Amt innehatte.
Ich bin ziemlich traurig dass er tot ist. Was macht ihn aus? Er hatte wohl kein besonderes Charisma, war eher schüchtern und scheu. Aber vielleicht war es gerade das, was ihn zum absoluten Menschenfreund machte? Er liebte die Menschen, und die Menschen liebten ihn; das wird auch auf der online-Kondolenzseite deutlich.
Heute wird er beerdigt.
Genauso wie der Mann, der für mich der Nikolaus war. Ich wusste es nicht, oder hatte es wieder vergessen, bis mir meine Mutter es anlässlich seines Todes erzählte.
Zwar war mir klar, dass er der Nikolaus in der Turngruppe meiner Eltern war, aber dass er es auch war, der zu uns nach Hause kam, wusste ich nicht.
Interessanterweise sind die beiden Männer in meinem Fotoalbum auf der selben Seite zu finden.
Die Traurigkeit über ihren Tod rührt natürlich daher, selbst Angst zu haben vor dem, was mir da bevorsteht, und vor allem, allein durch zu müssen.
Wenn ich in diesen Tagen schon so traurig bin, wie wird das dann erst wenn nähere Angehörige, gar Eltern sterben? Mir graut davor.
Aber hier sollte es nicht um mich gehen, sondern um die Ehrung dieser beiden Männer, die etwas mit meinem Leben gemacht haben, vielleicht unspektakulär, aber prägend.
Danke.
Ach, wenn ich meinen Kindern nur auch solche Freunde ihrer Eltern mitgeben könnte.
8.1.08
5.1.08
aus der fernen Zukunft betrachtet
vor langer Zeit war ich sehr gerne bei den Sternsingern aktiv, als Ministrantin der ersten Stunde war mir das ein Vergnügen.
Die Erinnerung daran ist mir sehr lieb.
Abends, oft bei Schnee oder Schneetreiben durch die Wohngebiete ziehen, sich auf die in der Kirche aktiven Menschen freuen, dort viele Süßigkeiten bekommen, oder reingebeten werden zum Tee, oder viel Geld in der Kasse haben.
Vor dem nächsten Haus in der Gruppe überlegen, wer den Stern trägt (der einzige flexible Posten, die Könige waren ja geschminkt und verkleidet - nach welchem Modus die Königsrolle vergeben wurde ist mir allerdings nichtmehr präsent). Nach dem durch die Häuser ziehen das Treffen aller im Gemeindehaus, dort nochmal was trinken und die eingesackten Gaben vergleichen - das Geld für zum Abgeben, die Süßigkeiten für uns.
Am liebsten habe ich "Engel haben Himmelslieder" gesungen, das ging auch mit wenigen zweistimmig (keine Ahnung, wie sich das im Einzelfall anhörte...)
Immer noch im Ohr habe ich die Sprüche. Erst die Könige, dann der Sternträger:
"Die Weisen aus dem Morgenland sahen den Stern.
Sie suchten und fanden Christus den Herrn.
Wir finden ihn heut bei den Kranken und Armen und bitten Euch heut um Eurer Erbarmen.
Gedenket derer, die Gott noch nicht kennen; helft, dass sie bald seinen Namen nennen.
Wir bitten für ein fernes Land für Menschen, fremd unbekannt. Helft, dass auf dieser Erden alle Kinder Gottes werden."
Ich konnte nichts finden an diesem Reim. Im Gegenteil, es war ein wenig heile Welt und erinnerte mich immer auch ein bisschen an die Aufführung im fliegenden Klassenzimmer "Der Unterricht wird zum Lokaltermin ..."
Heute wird mir fast schlecht bei diesem Spruch.
Den katholischen Chauvinismus der daraus spricht ist mir erst in den letzten Jahren klar geworden. Missionieren wollte ich als Sternsingerin nicht.
Ich hoffe, ich habe keinen Schaden angerichtet.
Das ist es unter anderem, was mir das Verhältnis zur katholischen Kirche so schwer macht.
Die Erinnerung daran ist mir sehr lieb.
Abends, oft bei Schnee oder Schneetreiben durch die Wohngebiete ziehen, sich auf die in der Kirche aktiven Menschen freuen, dort viele Süßigkeiten bekommen, oder reingebeten werden zum Tee, oder viel Geld in der Kasse haben.
Vor dem nächsten Haus in der Gruppe überlegen, wer den Stern trägt (der einzige flexible Posten, die Könige waren ja geschminkt und verkleidet - nach welchem Modus die Königsrolle vergeben wurde ist mir allerdings nichtmehr präsent). Nach dem durch die Häuser ziehen das Treffen aller im Gemeindehaus, dort nochmal was trinken und die eingesackten Gaben vergleichen - das Geld für zum Abgeben, die Süßigkeiten für uns.
Am liebsten habe ich "Engel haben Himmelslieder" gesungen, das ging auch mit wenigen zweistimmig (keine Ahnung, wie sich das im Einzelfall anhörte...)
Immer noch im Ohr habe ich die Sprüche. Erst die Könige, dann der Sternträger:
"Die Weisen aus dem Morgenland sahen den Stern.
Sie suchten und fanden Christus den Herrn.
Wir finden ihn heut bei den Kranken und Armen und bitten Euch heut um Eurer Erbarmen.
Gedenket derer, die Gott noch nicht kennen; helft, dass sie bald seinen Namen nennen.
Wir bitten für ein fernes Land für Menschen, fremd unbekannt. Helft, dass auf dieser Erden alle Kinder Gottes werden."
Ich konnte nichts finden an diesem Reim. Im Gegenteil, es war ein wenig heile Welt und erinnerte mich immer auch ein bisschen an die Aufführung im fliegenden Klassenzimmer "Der Unterricht wird zum Lokaltermin ..."
Heute wird mir fast schlecht bei diesem Spruch.
Den katholischen Chauvinismus der daraus spricht ist mir erst in den letzten Jahren klar geworden. Missionieren wollte ich als Sternsingerin nicht.
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#wmDedgT Oktober 2024
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