nur weil man sich das Heim mit Säuglingen teilt heisst das noch lange nicht, dass man jetzt ein komplett anderes Leben führt und gerne morgens um halb acht (!!!) angerufen werden will.
Bin ich froh, dass die beiden gerne auch mal bis halb elf schlafen. Natürlich muss ich um 4, 5, 6, 7 und oder 8 mal raus, aber danach kann ich nochmal ein bisschen schlafen - da telefonier ich einfach noch nicht gerne im schlaftrunkenen Zustand.
29.12.07
11.12.07
woran ich merke dass ich in der Provinz wohne 2
kein Weihnachtsmarkt weit und breit.
Hätte nicht gedacht, dass mir das so fehlt.
Mir geht es da so ein bisschen wie Wolf Haas - der wohnt in der Stadt, nicht um jeden Abend ins Kino zu gehen sondern um auf dem Sofa zu Hause zu liegen und die Möglichkeit zu haben, in mehrere Kinos gehen zu können wenn er nur wollte (so ähnlich formuliert auf einer Lesung)
Genauso geht es mir auch - nur leider ohne die Stadt und die Kinos... und Weihnachtsmärkte
Hätte nicht gedacht, dass mir das so fehlt.
Mir geht es da so ein bisschen wie Wolf Haas - der wohnt in der Stadt, nicht um jeden Abend ins Kino zu gehen sondern um auf dem Sofa zu Hause zu liegen und die Möglichkeit zu haben, in mehrere Kinos gehen zu können wenn er nur wollte (so ähnlich formuliert auf einer Lesung)
Genauso geht es mir auch - nur leider ohne die Stadt und die Kinos... und Weihnachtsmärkte
25.11.07
outing
heute habe ich einer Freundin erzählt, dass ich blogge (soweit man das was ich hier mache so nennen kann...)
aber zum äußersten ist es nicht gekommen - ich habe die url nicht verraten.
Keine Ahnung warum nicht, aber es ging nicht.
aber zum äußersten ist es nicht gekommen - ich habe die url nicht verraten.
Keine Ahnung warum nicht, aber es ging nicht.
9.11.07
Das "Bunter Hund Phänomen"
Der bunte Hund sind wir.
Ah, da sind die Zwillinge wieder, die sind ja gewachsen.
Oder auch: nein, das sind doch die Mädchen, die kennst Du doch.
Oder auch: ja, den Wagen kenn ich, da war wohl Dein Vater zu besuch, der ist immer hier entlang spaziert.
Oder auch: Sie sind die Mutter? Manchmal sehe ich den Wagen auch mit einer anderen jungen Frau.
Und ich sehe all diese Menschen vermeintlich zum ersten Mal
Ah, da sind die Zwillinge wieder, die sind ja gewachsen.
Oder auch: nein, das sind doch die Mädchen, die kennst Du doch.
Oder auch: ja, den Wagen kenn ich, da war wohl Dein Vater zu besuch, der ist immer hier entlang spaziert.
Oder auch: Sie sind die Mutter? Manchmal sehe ich den Wagen auch mit einer anderen jungen Frau.
Und ich sehe all diese Menschen vermeintlich zum ersten Mal
Frustsurfen*
statt abpumpen.
Kann nicht zur wellness im Elternhaus weil der Cousin in der Nachbargruppe des Kindergartens einen Windpockenkollegen hat.
Na super. Auch das hat mir niemand gesagt, dass das ein Problem sein soll.
*habe eben bei Gedankenträger gelernt, dass man nichtmehr rumsurft, sondern...
Kann nicht zur wellness im Elternhaus weil der Cousin in der Nachbargruppe des Kindergartens einen Windpockenkollegen hat.
Na super. Auch das hat mir niemand gesagt, dass das ein Problem sein soll.
*habe eben bei Gedankenträger gelernt, dass man nichtmehr rumsurft, sondern...
2.11.07
woran ich merke dass ich jetzt in der Provinz wohne
- dass ich heute 2 Menschen vor mir an der Kasse hatte, die Fleecejacken mit dem heulender-Wolf-mit-Rudel-vor-Sonnenuntergang-Motiv trugen. Ich wusste garnicht, dass es die noch gibt (die Jacken)
- hier die Autos noch wahlweise den Zappa oder den runrig Aufkleber tragen (manche Autos haben sogar noch einen aufgeklebten Kleks wie er vor langer Zeit mal modern war)
- die Schuhgeschäfte Montag- und Mittwochachmittags geschlossen sind.
- die Blumengeschäfte vorwiegend mit unechten Blumen dekorieren (Seidenblumen trifft es nicht)
- hier die Autos noch wahlweise den Zappa oder den runrig Aufkleber tragen (manche Autos haben sogar noch einen aufgeklebten Kleks wie er vor langer Zeit mal modern war)
- die Schuhgeschäfte Montag- und Mittwochachmittags geschlossen sind.
- die Blumengeschäfte vorwiegend mit unechten Blumen dekorieren (Seidenblumen trifft es nicht)
28.10.07
9.10.07
Zweisprachigkeit
ich bin ja, wie ich gerne behaupte, zweisprachig aufgewachsen. Hochdeutsch - oder was wir dafür halten - lernte ich in der Schule, bzw gegen Ende des Kindergartens. Zunächst nicht gerne, aber leider verstanden mich die Kinder der zugereisten Eltern nicht mit meinem Dialekt. Das darf man sich jezt nicht zu heftig vorstellen, unseren Dialekt, eigentlich hervorragend verständlich.
Seit 15 Jahren bin ich weg aus Süddeutschland, und spreche nur noch wenn ich dort bin und mit meiner Verwandtschaft *platt*. Langsam merke ich, dass ich einige Wörter und Wendungen verliere. 'Es schmeggt legger' hört sich einfach falsch an, aber ich weiß nichtmehr wie es g'hört.
Als Kind wußte ich oft nicht, wie es auf Hochdeutsch heißt. Ich erinnere mich auch noch sehr gut daran, dass sich meine Schwester sehr darüber beschwerte, nicht zu wissen, wie 'Muggen' (Stubenfliege) auf Hochdeutsch heißt.
Und ich habe mir erst mit Mitte zwanzig beigebracht, wie Bauklötzer auf Hochdeutsch heißen.
Sehr schwierig waren auch die 'Bollen Eis' zu übersetzen. Es sind die Kleinigkeiten, die schwer zu erlernen sind. So sitzt man in unserem Dialekt beispielsweise 'neber' jemandem.
Anläßlich der Geburt unserer Kinder haben wir nun eine Glückwunschkarte bekommen, auf der uns eine Bekannte zu unseren 'Wonnebrocken' gratuliert. Ich bin mir sicher, es handelt sich um einen Übersetzungsfehler ins Schriftdeutsch. Aber einen sehr schönen.
Seit 15 Jahren bin ich weg aus Süddeutschland, und spreche nur noch wenn ich dort bin und mit meiner Verwandtschaft *platt*. Langsam merke ich, dass ich einige Wörter und Wendungen verliere. 'Es schmeggt legger' hört sich einfach falsch an, aber ich weiß nichtmehr wie es g'hört.
Als Kind wußte ich oft nicht, wie es auf Hochdeutsch heißt. Ich erinnere mich auch noch sehr gut daran, dass sich meine Schwester sehr darüber beschwerte, nicht zu wissen, wie 'Muggen' (Stubenfliege) auf Hochdeutsch heißt.
Und ich habe mir erst mit Mitte zwanzig beigebracht, wie Bauklötzer auf Hochdeutsch heißen.
Sehr schwierig waren auch die 'Bollen Eis' zu übersetzen. Es sind die Kleinigkeiten, die schwer zu erlernen sind. So sitzt man in unserem Dialekt beispielsweise 'neber' jemandem.
Anläßlich der Geburt unserer Kinder haben wir nun eine Glückwunschkarte bekommen, auf der uns eine Bekannte zu unseren 'Wonnebrocken' gratuliert. Ich bin mir sicher, es handelt sich um einen Übersetzungsfehler ins Schriftdeutsch. Aber einen sehr schönen.
5.10.07
wie isses nu bloß möglich
gestern hab ich noch unserer Babysitterin von Tadellöser&Wolff erzählt und es gleich bei amazon bestellt, denn es ist eines meiner Lieblingsbücher und leider auch eines der Kategorie 'verliehen und nicht wiederbekommen' (das war bevor ich beschlossen habe, keine Bücher mehr zu verleihen. Zumindest keine wichtigen).
Und jetzt ist er tot, aber uns gehts ja noch gold, und dadurch wird er weiterbleiben.
Und jetzt ist er tot, aber uns gehts ja noch gold, und dadurch wird er weiterbleiben.
Perspektivenwechsel
ob die Kinder denken, es gibt einen Schnullergott, der ihnen den Schnuller reinsteckt, wenn sie ihn brauchen?
bestimmt meinen sie auch, dass wir nur spuren und ihnen was zu essen geben, weil sie sich melden - in etwa so: warum muss ich immer laut werden, dass das mit dem Essen klappt - und eben nicht, wie Herr T sich denkt: ja habt ihr denn schon einmal nichts bekommen? Nein, aber immer nur, weil wir uns so angestrengt haben, Euch darauf aufmerksam zu machen.
bestimmt meinen sie auch, dass wir nur spuren und ihnen was zu essen geben, weil sie sich melden - in etwa so: warum muss ich immer laut werden, dass das mit dem Essen klappt - und eben nicht, wie Herr T sich denkt: ja habt ihr denn schon einmal nichts bekommen? Nein, aber immer nur, weil wir uns so angestrengt haben, Euch darauf aufmerksam zu machen.
1.10.07
weißer Neger Wumbaba?
jedesmal frage ich mich während die jack-wolfskin-Werbung in der Glotze läuft ob ich den Songtext falsch verstehe, sich da jemand einen Scherz erlaubt oder beim texten zuviel geraucht hat...(the future is a small retreat, the future is a muscle we don't have) kann jemand helfen?
Vielleicht geht es mir aber wirklich so wie bei dem Text zur FußballWM 1974, den ich auch als
"Fußball ist unser lebender König.
Fußball regiert die Welt"
plausiebel fand, ich alte Royalistin. Das wär dann ein Fall für Axel Hacke.
Vielleicht geht es mir aber wirklich so wie bei dem Text zur FußballWM 1974, den ich auch als
"Fußball ist unser lebender König.
Fußball regiert die Welt"
plausiebel fand, ich alte Royalistin. Das wär dann ein Fall für Axel Hacke.
26.9.07
hab ich eigentlich
schonmal gesagt dass ich HEIMWEH hab?
ich frage mich wirklich wann das aufhört.
Heimweh nach London.
ich frage mich wirklich wann das aufhört.
Heimweh nach London.
19.9.07
Weckkultur
Viele Dinge machen ja verschiedene Leute unterschiedlich.
Ich will jetzt nicht das Maenner/Frauen Klischee bedienen. Aber Herr T hat so eine Angewohnheit ... ich fang mal vorne an. Als ich noch manchmal Schichtdienst gemacht habe, war die Weckzeit so eingestellt, dass ich noch 3 Minuten im Bad hatte aber dann wirklich schnell losmusste um es puenktlich zu schaffen. Gerade an Wochenenden hat das oft dazu gefuehrt, dass Herr T sich als Humanwecker selbsteinsetzte und mir, wenn mein Wecker bereits fertiggeklingelt hatte, noch und nochmals sagte, ich haette endlich aufzustehen.
Seit laengerer Zeit leide ich nun meinerseits darunter, dass ich vom Wecker geweckt werde. Nicht, dass sein Wecksignal mir gelten wuerde. Herr T stellt den Wecker auf den fruehstmoeglichen Zeitpunkt, um noch gefuehlte 1000Mal auf den snoozeKnopf zu druecken. Ich bin natuerlich ab dem ersten piepen wach.
Jetzt frage ich mich schon, was das soll. Denn man schlaeft ja nicht wirklich besser oder gut , wenn das Wecksignal alle 9 Minuten dazwischenfaehrt. Was hat man also davon?
Unter der Woche versteh ich es ja noch, jetzt kommt aber erschwerend hinzu, dass Herr T oft meint, er muesse am Wochenende auch frueh aufstehen um sein Tagwerk zu schaffen, und Weckzeiten einstellt, die nach meinem Dafuerhalten utopisch bis menschenverachtend frueh sind. Mit dem Ergebnis, dass wir uns bis in die Mittagszeit im Bett liegend mit einem piependen Wecker plagen.
Ich frage Sie, ist das denn dann Erholungsschlaf? (Ich meine auch festzustellen, dass der Tag dann mit einem unguten Gefuehl anfaengt: statt dass man sich freut, am Wochenende mal ausgeschlafen zu haben, plagen einem Versagensgedanken weil man es wieder nicht geschafft hat, nach dem Weckern aufzustehen.
Beziehungsweise: waere es nicht besser, eine realistischere Weckzeit zu waehlen, bis dahin dann gut und ungestoert zu schlummern, und dann noch den Erfolg zu haben, mit dem Wecker aufzustehen?)
Ich habe kuerzlich mein Leid geklagt und so erfahren, dass es noch mindestens einen Mann gibt, der die Weckersache genauso handhabt.
Ich versteh Euch einfach nicht. Und gehe jetzt ohne gestellten Wecker, aber mit zwei gestellten Milchuhren neben mir schlafen.
Ich will jetzt nicht das Maenner/Frauen Klischee bedienen. Aber Herr T hat so eine Angewohnheit ... ich fang mal vorne an. Als ich noch manchmal Schichtdienst gemacht habe, war die Weckzeit so eingestellt, dass ich noch 3 Minuten im Bad hatte aber dann wirklich schnell losmusste um es puenktlich zu schaffen. Gerade an Wochenenden hat das oft dazu gefuehrt, dass Herr T sich als Humanwecker selbsteinsetzte und mir, wenn mein Wecker bereits fertiggeklingelt hatte, noch und nochmals sagte, ich haette endlich aufzustehen.
Seit laengerer Zeit leide ich nun meinerseits darunter, dass ich vom Wecker geweckt werde. Nicht, dass sein Wecksignal mir gelten wuerde. Herr T stellt den Wecker auf den fruehstmoeglichen Zeitpunkt, um noch gefuehlte 1000Mal auf den snoozeKnopf zu druecken. Ich bin natuerlich ab dem ersten piepen wach.
Jetzt frage ich mich schon, was das soll. Denn man schlaeft ja nicht wirklich besser oder gut , wenn das Wecksignal alle 9 Minuten dazwischenfaehrt. Was hat man also davon?
Unter der Woche versteh ich es ja noch, jetzt kommt aber erschwerend hinzu, dass Herr T oft meint, er muesse am Wochenende auch frueh aufstehen um sein Tagwerk zu schaffen, und Weckzeiten einstellt, die nach meinem Dafuerhalten utopisch bis menschenverachtend frueh sind. Mit dem Ergebnis, dass wir uns bis in die Mittagszeit im Bett liegend mit einem piependen Wecker plagen.
Ich frage Sie, ist das denn dann Erholungsschlaf? (Ich meine auch festzustellen, dass der Tag dann mit einem unguten Gefuehl anfaengt: statt dass man sich freut, am Wochenende mal ausgeschlafen zu haben, plagen einem Versagensgedanken weil man es wieder nicht geschafft hat, nach dem Weckern aufzustehen.
Beziehungsweise: waere es nicht besser, eine realistischere Weckzeit zu waehlen, bis dahin dann gut und ungestoert zu schlummern, und dann noch den Erfolg zu haben, mit dem Wecker aufzustehen?)
Ich habe kuerzlich mein Leid geklagt und so erfahren, dass es noch mindestens einen Mann gibt, der die Weckersache genauso handhabt.
Ich versteh Euch einfach nicht. Und gehe jetzt ohne gestellten Wecker, aber mit zwei gestellten Milchuhren neben mir schlafen.
16.9.07
horch was kommt von draußen rein
es wird doch keine Spinne sein?
Nein, das Spinnenthema hatten wir schon. Nun ist allerdings scheinbar mit aller Macht die Zeit angebrochen, die das Spinnenthema noch aktueller macht: der Herbst.
Gestern war ich gegen 20:00 Uhr noch unterwegs und dadurch wurde mir klar, dass der Sommer -oder was wir dafür hielten- wohl endgültig vorbei ist.
Es ist diese spezielle frühe Dunkelheit, gepaart mir der Kälte, die ich mit Herbst verbinde. Und irgendwie ist mir diese kalte Dunkelheit auch ziemlich unheimlich. Kein Wunder, dass Halloween nicht weit ist. Ich muss auch immer an Geister, Morgennebel und winterliche Teegelage denken, wenn mir erste Herbstanzeichen bewusst werden.
Komisch, gerade fällt mir ein, dass ich vor 2 Wochen die ersten Kastanien gefunden habe: da ist mir noch lange nicht klar gewesen, dass es Herbst werden will.
Bin mal sehr gespannt, wie auf welcher Gemütlichkeitsskala wir uns hier bewegen in der kalten Jahreszeit.
Als ich vorhin nochmal vor der Tür war hab ich doch tatsächlich überlegt, wo man hier am besten die Stiefel für Nikolaus rausstellt.
Nein, das Spinnenthema hatten wir schon. Nun ist allerdings scheinbar mit aller Macht die Zeit angebrochen, die das Spinnenthema noch aktueller macht: der Herbst.
Gestern war ich gegen 20:00 Uhr noch unterwegs und dadurch wurde mir klar, dass der Sommer -oder was wir dafür hielten- wohl endgültig vorbei ist.
Es ist diese spezielle frühe Dunkelheit, gepaart mir der Kälte, die ich mit Herbst verbinde. Und irgendwie ist mir diese kalte Dunkelheit auch ziemlich unheimlich. Kein Wunder, dass Halloween nicht weit ist. Ich muss auch immer an Geister, Morgennebel und winterliche Teegelage denken, wenn mir erste Herbstanzeichen bewusst werden.
Komisch, gerade fällt mir ein, dass ich vor 2 Wochen die ersten Kastanien gefunden habe: da ist mir noch lange nicht klar gewesen, dass es Herbst werden will.
Bin mal sehr gespannt, wie auf welcher Gemütlichkeitsskala wir uns hier bewegen in der kalten Jahreszeit.
Als ich vorhin nochmal vor der Tür war hab ich doch tatsächlich überlegt, wo man hier am besten die Stiefel für Nikolaus rausstellt.
13.9.07
wunderbar
es gibt fast nichts Schöneres als einen schlafenden Säugling zu halten, der sich auf dem Arm total entspannt.
Was die Schönheit des Augenblicks nch erhöht ist, wenn es sich um das eigene Baby handelt.
Was die Schönheit des Augenblicks nch erhöht ist, wenn es sich um das eigene Baby handelt.
11.9.07
14.8.07
trend setten
gerne würde ich auch mal zu den ersten gehören.
Aber ich habe sie nichtmal entdeckt. Herr T wars.
Und bei Jools Holland war sie auch schon. Also längst kein Geheimtip mehr.
Aber toll ist es trotzdem.
Kate Nash's the name.
Aber ich habe sie nichtmal entdeckt. Herr T wars.
Und bei Jools Holland war sie auch schon. Also längst kein Geheimtip mehr.
Aber toll ist es trotzdem.
Kate Nash's the name.
erste Begegnung mit der Hardcore Mutter
im Stillcafe gewesen. Meiner Hebamme vorher nicht geglaubt, dass man dort nur Heiteitei und *meine Lucia trägt nur Baumwolle und Wolle* Mütter antrifft.
War natürlich nicht so. Es gibt auch normale darunter. Aber ich sollte anfangen, nicht mehr zu sagen, dass ich unsicher bin. Oder gar Fragen stellen. Sowas fragt man nicht, das weiss man, oder man liest es sich an. Jedenfalls unter Akademiker und Hardcore Müttern. Und andere waren nicht da.
Ich meine, war nicht alles schlecht im Stillcafe.
Aber meine Nachbarin, die ich abgewandelt mal der "TragetuchMafia" zuordnen möchte, hatte doch eine Mission zu erfüllen an mir.
Als ich zB zugab, meine beiden manchmal nur zu versorgen schlug sie mir vor, eine im Tuch mich mir rumzutragen. Sie trägt ihre ja tagsüber auf dem Rücken.
Andere Mütter empfahlen mir, mein Kind "in die Wiege" zu legen - gemeint ist hier eine Liege- und Wickelposition im Tragetuch. Aber Hardcoremama legte mir mehrfach ans Herz, dass das für die Kleinen nix ist, schon allein wegen der Hüftreifung. Sie hat mir die anderen Sitzpositionen dann auch noch "vorgewickelt".
Ihre Tochter muss übrigens in Baumwollstramplern (und erdbeerbedruckten Überwindeln über der natürlich Mehrfachmolton) ihr Leben fristen. Schlimmer allerdings fand ich eine Art Stulpen, die die Ökomutter aus normalen Kinderstrumpfhosen gefertigt hatte. Ich meine, so ein Kind von 5 Monaten sieht an sich schon sehr hässlich äh, lustig, ich meinte lustig aus (ich nenne es das Speckmadenalter - nix können, aber rausgefuttert dumpf in der Gegend rumglotzen) da muss man sie ja auch nicht noch häßlich anziehen.
Überhaupt bin ich mir nicht sicher, ob die Kinder es eher honorieren, in Öko gewandet worden zu sein, später mal mein ich. Das wird nämlich oft als Grund angegeben: 'nicht dass meine Tochter später mal sagt' - also die Hardcoretochter hat später mal allen Grund zu fragen, was die Mutter da geritten hat.
Ich glaube auch nicht, dass sie dankbar dafür sein wird, dass sie (mit 5 Monaten) "jetzt tagsüber auch keine Windeln mehr anhat". Der Grund hier: "ich möchte auch nicht stundenlang in meinem 'Groß' liegen". Hm. Ich weiss nicht, wann Kinder ein unangenehmes Gefühl für ihre Ausscheidungen entwickeln, ich weiss, dass sie es irgendwann tun, und dann kann man damit anfangen, sie schnellstmöglich daraus zu befreien. Ich mach sowieso manches falsch. Denn ich nehm auch noch Fertigwindeln.
Der Konkurrenzkampf ist eröffnent.
War natürlich nicht so. Es gibt auch normale darunter. Aber ich sollte anfangen, nicht mehr zu sagen, dass ich unsicher bin. Oder gar Fragen stellen. Sowas fragt man nicht, das weiss man, oder man liest es sich an. Jedenfalls unter Akademiker und Hardcore Müttern. Und andere waren nicht da.
Ich meine, war nicht alles schlecht im Stillcafe.
Aber meine Nachbarin, die ich abgewandelt mal der "TragetuchMafia" zuordnen möchte, hatte doch eine Mission zu erfüllen an mir.
Als ich zB zugab, meine beiden manchmal nur zu versorgen schlug sie mir vor, eine im Tuch mich mir rumzutragen. Sie trägt ihre ja tagsüber auf dem Rücken.
Andere Mütter empfahlen mir, mein Kind "in die Wiege" zu legen - gemeint ist hier eine Liege- und Wickelposition im Tragetuch. Aber Hardcoremama legte mir mehrfach ans Herz, dass das für die Kleinen nix ist, schon allein wegen der Hüftreifung. Sie hat mir die anderen Sitzpositionen dann auch noch "vorgewickelt".
Ihre Tochter muss übrigens in Baumwollstramplern (und erdbeerbedruckten Überwindeln über der natürlich Mehrfachmolton) ihr Leben fristen. Schlimmer allerdings fand ich eine Art Stulpen, die die Ökomutter aus normalen Kinderstrumpfhosen gefertigt hatte. Ich meine, so ein Kind von 5 Monaten sieht an sich schon sehr
Überhaupt bin ich mir nicht sicher, ob die Kinder es eher honorieren, in Öko gewandet worden zu sein, später mal mein ich. Das wird nämlich oft als Grund angegeben: 'nicht dass meine Tochter später mal sagt' - also die Hardcoretochter hat später mal allen Grund zu fragen, was die Mutter da geritten hat.
Ich glaube auch nicht, dass sie dankbar dafür sein wird, dass sie (mit 5 Monaten) "jetzt tagsüber auch keine Windeln mehr anhat". Der Grund hier: "ich möchte auch nicht stundenlang in meinem 'Groß' liegen". Hm. Ich weiss nicht, wann Kinder ein unangenehmes Gefühl für ihre Ausscheidungen entwickeln, ich weiss, dass sie es irgendwann tun, und dann kann man damit anfangen, sie schnellstmöglich daraus zu befreien. Ich mach sowieso manches falsch. Denn ich nehm auch noch Fertigwindeln.
Der Konkurrenzkampf ist eröffnent.
13.8.07
ich werde alt
oder wie lässt sich sonst erklären, dass ich gelinde gesagt mit sehr großem Unverständnis auf junge Menschen reagiere, die es sich nicht nehmen lassen, ihr Handy in der Hand zu halten (statt es in einer dieser trendy Täschchen zu verstauen) und dann die Welt mit Musik zu beschallen? Gestern und heute wieder in verschiedendsten Ausführungen staunend erlebt.Ich fass es nicht. Und frage mich, was meine Kinder in 14 Jahren so tragen/machen. Dabei muss ich mich bemühen, dass mir nicht davor graut.
11.8.07
Geld regiert die Welt
Oft findet sich ja Geld. Das darf man dann behalten. Früher habe ich beim Aufräumen oder Putzen meines Autos, etwa einmal im Jahr, ein lecker Eis essen gehen können vom im Auto verteilten Geld. Einmal waren es fast 20 Mark in Münzen. Scheine finden sich da seltener.
Manchmal entdecke ich Geld auch in den Taschen von Jacken, die ich länger nicht getragen habe. Das freut mich dann auch. Und ich habe eine Regel aufgestellt, wonach mir auch das Geld gehört, das ich beim Aufräumen im Haus aufsammle oder beim Zurechtmachen der Wäsche aus Herrn Ts Hosentaschen fische.
Kürzlich allerdings habe ich einen alten Geldbeutel in einer Schublade, die ich selten bediene, liegen sehen. Viel ausländisches Geld war drin. Einiges aus dem europäischen, jetzt Euro-Land. Ein paar deutsche Scheine, 10er und 20er. Ich hab mich gefreut und das Geld an mich genommen, um es in Pizza umzusetzen.
Beim Bezahlen der Pizza guckt mich der Pizzabäcker etwas verwirrt an und reicht die Scheine seinem Chef. Der erklärt mir, dass sie die Scheine nicht akzeptieren. Die Kundin neben mir sagt zu ihrer Freundin: "Ach schau mal, D-Mark, das hab ich aber lange nicht gesehen".
Eigentlich peinlich. Ich habe auch lange überlegt, ob ich die Geschichte überhaupt jemandem erzähle. Das Schlimme daran ist nämlich, dass mir nichts an den Scheinen aufgefallen ist. Ich fand die ganz normal.
Entweder das sind die ersten Alzheimer-Vorzeichen oder meine inzwischen chronische Übermüdung sucht sich ihre Symptome.
Aber das soll mir erstmal jemand nachmachen.
Manchmal entdecke ich Geld auch in den Taschen von Jacken, die ich länger nicht getragen habe. Das freut mich dann auch. Und ich habe eine Regel aufgestellt, wonach mir auch das Geld gehört, das ich beim Aufräumen im Haus aufsammle oder beim Zurechtmachen der Wäsche aus Herrn Ts Hosentaschen fische.
Kürzlich allerdings habe ich einen alten Geldbeutel in einer Schublade, die ich selten bediene, liegen sehen. Viel ausländisches Geld war drin. Einiges aus dem europäischen, jetzt Euro-Land. Ein paar deutsche Scheine, 10er und 20er. Ich hab mich gefreut und das Geld an mich genommen, um es in Pizza umzusetzen.
Beim Bezahlen der Pizza guckt mich der Pizzabäcker etwas verwirrt an und reicht die Scheine seinem Chef. Der erklärt mir, dass sie die Scheine nicht akzeptieren. Die Kundin neben mir sagt zu ihrer Freundin: "Ach schau mal, D-Mark, das hab ich aber lange nicht gesehen".
Eigentlich peinlich. Ich habe auch lange überlegt, ob ich die Geschichte überhaupt jemandem erzähle. Das Schlimme daran ist nämlich, dass mir nichts an den Scheinen aufgefallen ist. Ich fand die ganz normal.
Entweder das sind die ersten Alzheimer-Vorzeichen oder meine inzwischen chronische Übermüdung sucht sich ihre Symptome.
Aber das soll mir erstmal jemand nachmachen.
6.8.07
Spinnen am Abend
Wir wohnen mit vielen Spinnen zusammen. Ich weiss nicht genau, woran das liegt. Das Haus ist alt, dunkel, kalt. Wir putzen nicht viel (genug?). Der Sommer ist nicht besonders warm. Tagsüber fallen sie nicht besonders auf. Nachts kommen sie raus. Da hilft es nicht besonders, wenn man zwei Säuglinge zu versorgen hat.
Die kleinen machen mir nix. Ab einer gewissen Größe allerdings finde ich sie mindestens suspekt. Und die Vorstellung, dass sie mir oder meinen Kinders während wir schlafen übers Gesicht krabbeln... ich weiß, das würden sie wahrscheinlich nicht tun. Trotzdem.
Ich bin mir noch nichtmal sicher, ob die großen haarigen Exemplare wirklich Spinnen sind, aber sie sind die, die mir nachts am meisten Kopfzerbrechen bereiten. Weil sie nur dann rauskommen und ich mit ihrer Existens konfrontiert werde. Sonst kann man sie so schön vergessen. Und bestimmt sind sie eigentlich nützlich. Natürlich haben sie auch Angst. Das sehe ich allein daran, wie vorsichtig sie sich aufgemacht hat, über das freie ungeschützte Fliesenfeld zu gehen. Trotzdem sind sie mir nicht geheuer. Ich habe nichts unternommen (aber ich war auch mit einem spuckenden und schreienden Säugling beschäftigt).
Sagte ich schon, dass ich sicher bin, dass sie eigetnlich nützlich und gut sind?--- was hilfts.
Den Kaffee auf hatte ich, als eines der haarigen Exemplare dann am Kinderbett auftauchte und dort die Wand hochkrabbelte. Da hab ich mir ein Mutterherz gefasst und sie gefangen. Jetzt muss sie leiden. Und büßen. Für alle anderen. Aber freilassen kann ich sie auch nicht. Fangen interessanterweise schon. Ein scheller Tod per Staubsauger ist nachts um halb drei wenig realistisch. Bestimmt haben wir noch ganz viele davon. Und bestimmt ist der Spinnen- oder was auch immer für ein Gott jetzt böse auf mich. Mein Überich meldet sich auch schon. Aber ich kann nicht anders. Soll ich ihnen Namen geben und sie hier begrüßen?
Die kleinen machen mir nix. Ab einer gewissen Größe allerdings finde ich sie mindestens suspekt. Und die Vorstellung, dass sie mir oder meinen Kinders während wir schlafen übers Gesicht krabbeln... ich weiß, das würden sie wahrscheinlich nicht tun. Trotzdem.
Ich bin mir noch nichtmal sicher, ob die großen haarigen Exemplare wirklich Spinnen sind, aber sie sind die, die mir nachts am meisten Kopfzerbrechen bereiten. Weil sie nur dann rauskommen und ich mit ihrer Existens konfrontiert werde. Sonst kann man sie so schön vergessen. Und bestimmt sind sie eigentlich nützlich. Natürlich haben sie auch Angst. Das sehe ich allein daran, wie vorsichtig sie sich aufgemacht hat, über das freie ungeschützte Fliesenfeld zu gehen. Trotzdem sind sie mir nicht geheuer. Ich habe nichts unternommen (aber ich war auch mit einem spuckenden und schreienden Säugling beschäftigt).
Sagte ich schon, dass ich sicher bin, dass sie eigetnlich nützlich und gut sind?--- was hilfts.
Den Kaffee auf hatte ich, als eines der haarigen Exemplare dann am Kinderbett auftauchte und dort die Wand hochkrabbelte. Da hab ich mir ein Mutterherz gefasst und sie gefangen. Jetzt muss sie leiden. Und büßen. Für alle anderen. Aber freilassen kann ich sie auch nicht. Fangen interessanterweise schon. Ein scheller Tod per Staubsauger ist nachts um halb drei wenig realistisch. Bestimmt haben wir noch ganz viele davon. Und bestimmt ist der Spinnen- oder was auch immer für ein Gott jetzt böse auf mich. Mein Überich meldet sich auch schon. Aber ich kann nicht anders. Soll ich ihnen Namen geben und sie hier begrüßen?
2.8.07
window of opportunity
Der Begriff bekommt eine völlig neue Bedeutung wenn man sich auf einmal nachts um 4 Küchenboden und Flur nass rauswischend wiederfindet. Und das alles nur, weil die große Tochter gerne mal eben über die mütterliche Schulter auf eben jene Böden speit.
Aber wie heisst es so schön: Speikind - Gedeihkind.
Wollen wir es hoffen.
Aber wie heisst es so schön: Speikind - Gedeihkind.
Wollen wir es hoffen.
30.7.07
Sockenphänomen doch angeboren?
Meine Töchter sind offiziell noch garnicht geboren. Morgen erst. Trotzdem sind sie schon 5 1/2 Wochen alt. Und in diesem zarten Alter beginnen sie schon - zugegeben mit meiner Hilfe - ihre Socken zu vereinzeln. Schwierig genug, ihnen Socken anzuziehen, die dann auch anbleiben. Und auf dem Lebensweg verlieren sich dann immer einzelne Exemplare. Interessanterweise auch solche, die noch garnicht gewaschen wurden. Denn es gibt ja die Theorie, dass die Einzelsocke sich beim Waschen davonmacht. Das kann allerdings bei dem schönen Wollsockenpaar das sich jetzt vereinzelt hat, nicht sein. Jetzt erweitert sich also unsere Einzelpaarsockensammlung. Damit hatte ich so schnell nicht gerechtnet.
Ich bleibe dran.
Ich bleibe dran.
17.7.07
Alle sagen
die ersten drei Monate seien besonders schlimm.
Na immerhin sind die ersten drei Tage davon geschafft.
Den vierten kriegen wir auch. Hoffe ich.
Na immerhin sind die ersten drei Tage davon geschafft.
Den vierten kriegen wir auch. Hoffe ich.
6.7.07
Ich war weg
und so habe ich interessanterweise mindestens eine Jahreszeit verpasst. Den Frühling nämlich. Und hätte es einen Frühsommer gegeben, hätte der auch ohne mich stattgefunden.
Es ist schon sehr sehr komisch.
Viele Felder sind abgeerntet. Die Sommerfereien haben längst angefangen. Obstmässig ist der Summer in full swing, Erdbeerzeit ist längst vorbei, die Spargelzeit ist an mir vorbeigegangen, leider. Es gibt schon Kirschen. Als ich das letzte Mal auf dem Markt war, kostete die Schale Erdbeeren 4 (!!!)€. Das war in der Woche vor Ostern.
Die Luft ist warm, die Stockrosen und Hortensien blühen, ich bin leider zu spät um selbst noch etwas pflanzen zu können, all meine Pläne diesbezüglich musss ich mir für's nächste Jahr aufheben.
Dabei mag ich den Frühling sehr gerne. Aber Tulpen und Ranunkeln sowie Konfirmationen und die dazugehörigen Familienfeiern sind dieses Jahr ohne mich gewesen. Schade. Ich vermisse es ein bisschen. Ich merke, ich habe es nicht gehabt, und wurde einfach so in den Sommer entlassen. Mal sehen, was ich weiter damit anfange. In der ersten Woche 'Draußen' ist es mir jedenfalls immer mal wieder aufgefallen. So richtig schnell habe ich mich jedenfalls nicht daran gewöhnt.
Es ist schon sehr sehr komisch.
Viele Felder sind abgeerntet. Die Sommerfereien haben längst angefangen. Obstmässig ist der Summer in full swing, Erdbeerzeit ist längst vorbei, die Spargelzeit ist an mir vorbeigegangen, leider. Es gibt schon Kirschen. Als ich das letzte Mal auf dem Markt war, kostete die Schale Erdbeeren 4 (!!!)€. Das war in der Woche vor Ostern.
Die Luft ist warm, die Stockrosen und Hortensien blühen, ich bin leider zu spät um selbst noch etwas pflanzen zu können, all meine Pläne diesbezüglich musss ich mir für's nächste Jahr aufheben.
Dabei mag ich den Frühling sehr gerne. Aber Tulpen und Ranunkeln sowie Konfirmationen und die dazugehörigen Familienfeiern sind dieses Jahr ohne mich gewesen. Schade. Ich vermisse es ein bisschen. Ich merke, ich habe es nicht gehabt, und wurde einfach so in den Sommer entlassen. Mal sehen, was ich weiter damit anfange. In der ersten Woche 'Draußen' ist es mir jedenfalls immer mal wieder aufgefallen. So richtig schnell habe ich mich jedenfalls nicht daran gewöhnt.
3.7.07
Sternchen
Heute haben wir unser Sternchen beerdigt. Das war sehr traurig. Aber auch sehr gut, dass es uns überhaupt ermöglicht wurde.
Wie ich die Zeremonie fand weiss ich nicht genau. Genausowenig ist mir klar, wie ich die Situation verstehen sollte, als wir als Trauernde da standen.
Es ist sehr schwer in Worte zu fassen.
Ich will nicht weiter darüber nachdenkekn, wer unser Sternchen war oder geworden wäre. Es ist und bleibt einfach unser Sternchen, das ein paar Monate auf besondere Weise bei mir und uns und seinen Schwestern war und immer in unseren Herzen bleiben wird. Als unser Sternchen. Das wir auch sehr gerne begleitet hätten. Jetzt begleitet es uns.
Wie ich die Zeremonie fand weiss ich nicht genau. Genausowenig ist mir klar, wie ich die Situation verstehen sollte, als wir als Trauernde da standen.
Es ist sehr schwer in Worte zu fassen.
Ich will nicht weiter darüber nachdenkekn, wer unser Sternchen war oder geworden wäre. Es ist und bleibt einfach unser Sternchen, das ein paar Monate auf besondere Weise bei mir und uns und seinen Schwestern war und immer in unseren Herzen bleiben wird. Als unser Sternchen. Das wir auch sehr gerne begleitet hätten. Jetzt begleitet es uns.
1.7.07
Das Glück und die Sorge
Da sind sie jetzt also.
Und alles ist so wie es bei vielen anderen auch war und ist.
Es ist herrlich.
Es ist very emotional.
Es geht nur noch um Milch und nasse Tshirts.
Es ist ein wahnsinniges Glück.
Es ist viel Angst.
Es ist die Sorge, dass sie doch nicht atmen.
Es nicht schaffen. Es ist unfassbar.
Es ist so schön!
Ist es zu schön um wahr zu sein?
Ich weiss nicht, wie es werden wird, ich hoffe mit allen Fasern meines Körpers, dass es gut wird.
Und alles ist so wie es bei vielen anderen auch war und ist.
Es ist herrlich.
Es ist very emotional.
Es geht nur noch um Milch und nasse Tshirts.
Es ist ein wahnsinniges Glück.
Es ist viel Angst.
Es ist die Sorge, dass sie doch nicht atmen.
Es nicht schaffen. Es ist unfassbar.
Es ist so schön!
Ist es zu schön um wahr zu sein?
Ich weiss nicht, wie es werden wird, ich hoffe mit allen Fasern meines Körpers, dass es gut wird.
Vorfreude
Mir haben in den letzten 80+ Tagen nicht nur das Internet und das Bloglesen gefehlt. Fernsehen hatte ich immerhin ja. Und meistens auch Gelegenheit, den Tatort resp. Polizeiruf zu glotzen.
Aber ab heute wird alles noch besser, weil ich Frau Soprans Tatort-reviews wiederhabe. Wie ich mich freue!
Aus verschiedenen Gründen und aktuellem Anlass erlaube ich mir also hiermit, einen link zur Tatort Seite einzurichten, nicht zuletzt deshalb, um Frau Sopran so die Wichtigkeit des Weitermachens zu verdeutlichen.
TATORT BERICHTERSTATTUNG UNBEDINGT WEITERFÜHREN, BITTE BITTE!!!
Bis heute Abend dann also.
Werde mich dann auch um Herrn Barnaby bemühen. Allerdings finde ich diese Synchronisationen immer schlimm.
Aber ab heute wird alles noch besser, weil ich Frau Soprans Tatort-reviews wiederhabe. Wie ich mich freue!
Aus verschiedenen Gründen und aktuellem Anlass erlaube ich mir also hiermit, einen link zur Tatort Seite einzurichten, nicht zuletzt deshalb, um Frau Sopran so die Wichtigkeit des Weitermachens zu verdeutlichen.
TATORT BERICHTERSTATTUNG UNBEDINGT WEITERFÜHREN, BITTE BITTE!!!
Bis heute Abend dann also.
Werde mich dann auch um Herrn Barnaby bemühen. Allerdings finde ich diese Synchronisationen immer schlimm.
29.6.07
zurück in der Freiheit
Gute Güte, das war eine lange Zeit.
Vom 13.April bis gestern quasi Einzelhaft. Nur das Bett und ich. Seit letzter Woche allerdings mit den beiden anderen. Na das ist ein Freude kann ich berichten! Da wird noch mehr drübber kommen! Erstmal muss ich es selbst glauben lernen.
Und dann bin ich froh, endlich mal wieder ins Internet zu können. Hätte ich beim letzten Blogeintrag auch nur geahnt, wie lange es sich hinziehen würde, aber lassen wir das.
Jezt bin ich wirklich zurück.
Herzlich willkommen, alle.
Vom 13.April bis gestern quasi Einzelhaft. Nur das Bett und ich. Seit letzter Woche allerdings mit den beiden anderen. Na das ist ein Freude kann ich berichten! Da wird noch mehr drübber kommen! Erstmal muss ich es selbst glauben lernen.
Und dann bin ich froh, endlich mal wieder ins Internet zu können. Hätte ich beim letzten Blogeintrag auch nur geahnt, wie lange es sich hinziehen würde, aber lassen wir das.
Jezt bin ich wirklich zurück.
Herzlich willkommen, alle.
9.4.07
Horror blogui
Es geht nicht mehr.
Seit wir in der Provinz angekommen sind, kann ich nicht mehr bloggen.
Alles scheint mir zu belanglos.
War es vorher immer so, dass ich mir schon beim Erleben überlegt habe, ob man es gut bloggen kann, ist mir jetzt von vornherein alles 'zuviel', bzw ich denke, das blogt sich nicht.
Ich bin blogmüde bevor es richtig angefangen hat bei mir.
Keine Ahnung was ich machen soll.
Dies als kleines update.
Ich hoffe, es geht weiter.
Denn es wäre auch ein schöner Zeitvertreib für die durchwachten Nächte.
Schöne Ostern allerseits!
Seit wir in der Provinz angekommen sind, kann ich nicht mehr bloggen.
Alles scheint mir zu belanglos.
War es vorher immer so, dass ich mir schon beim Erleben überlegt habe, ob man es gut bloggen kann, ist mir jetzt von vornherein alles 'zuviel', bzw ich denke, das blogt sich nicht.
Ich bin blogmüde bevor es richtig angefangen hat bei mir.
Keine Ahnung was ich machen soll.
Dies als kleines update.
Ich hoffe, es geht weiter.
Denn es wäre auch ein schöner Zeitvertreib für die durchwachten Nächte.
Schöne Ostern allerseits!
25.3.07
Blogzwang
Themen hatte ich genug.
Aber etwas in mir hat sich geweigert, auf die neue Version umzusteigen. Ich wollte einfach nicht gerne gezwungen werden, ein google-Konto zu eröffnen. Jetzt habe ich es doch getan. Mich ins Unabänderliche gefügt. Fällt es mir generell schwer, neue Versionen hinzunehmen? Ist das Fortschrittsverweigerung? Wenn ich dran denke, wie lange es gedauert hat bis ich mir einen CDplayer gekauft habe (aber das war damals).
Na ja. Jetzt bin ich wieder hier. Eine weitere Rückkehr.
Dann kanns ja weitergehen.
Aber etwas in mir hat sich geweigert, auf die neue Version umzusteigen. Ich wollte einfach nicht gerne gezwungen werden, ein google-Konto zu eröffnen. Jetzt habe ich es doch getan. Mich ins Unabänderliche gefügt. Fällt es mir generell schwer, neue Versionen hinzunehmen? Ist das Fortschrittsverweigerung? Wenn ich dran denke, wie lange es gedauert hat bis ich mir einen CDplayer gekauft habe (aber das war damals).
Na ja. Jetzt bin ich wieder hier. Eine weitere Rückkehr.
Dann kanns ja weitergehen.
6.3.07
Beim Auspacken der Kisten
Endlich sind sie alle da, die Kisten. Insgesamt etwa um die 70. Ohne Möbel, Fahrräder und die Sachen, die wir so transportiert haben. Das will jetzt alles verteilt werden. Leider kann ich nicht besonders helfen.
Mir fallen viele Sachen auf, zB, dass ich vieles anders machen würde als Herr T es anpackt. Da muss ich mich in Toleranz üben. Aber darum soll es garnicht gehen.
Sondern darum, dass ich große Schwierigkeiten habe, die Dinge aus London hier zu benutzen. Sie gehören hier einfach nicht hin. Das ist doch die Uhr für die Küche, was hat die denn hier verloren. Das war mein erster Gedanke als ich sie hier sah. Natürlich freue ich mich, endlich mal wieder einen Mantel zum Wechseln zu haben und die Daunenjacke nach 3 Monaten unentwegtem Tragen in die Reinigung geben zu dürfen (Kommentar: ja, die ist speckig, das seh ich...). Dennoch tu ich mir schwer damit, die Dinge hier willkommen zu heissen und sie ortsfremd einzusetzen.
Das mag mit meinem Heimweh nach London zu tun haben. Das überfällt mich meist Sonntags. Unter der Woche geht es. Aber die Wochenenden sind hier noch nicht so richtig besetzt. Bis jetzt waren wir entweder weg oder wir haben ausgepackt bzw uns gegenseitig im Krankenhaus besucht. Und da war es wirklich schlimm. Beim Blick auf den Wolkenhimmel wollte ich nichts lieber als meine Pfützenspringer anzuziehen und in the heath spazierenzugehen. Heul.
Ich hoffe, das wird noch.
Any ideas für nächsten Sonntag?
Mir fallen viele Sachen auf, zB, dass ich vieles anders machen würde als Herr T es anpackt. Da muss ich mich in Toleranz üben. Aber darum soll es garnicht gehen.
Sondern darum, dass ich große Schwierigkeiten habe, die Dinge aus London hier zu benutzen. Sie gehören hier einfach nicht hin. Das ist doch die Uhr für die Küche, was hat die denn hier verloren. Das war mein erster Gedanke als ich sie hier sah. Natürlich freue ich mich, endlich mal wieder einen Mantel zum Wechseln zu haben und die Daunenjacke nach 3 Monaten unentwegtem Tragen in die Reinigung geben zu dürfen (Kommentar: ja, die ist speckig, das seh ich...). Dennoch tu ich mir schwer damit, die Dinge hier willkommen zu heissen und sie ortsfremd einzusetzen.
Das mag mit meinem Heimweh nach London zu tun haben. Das überfällt mich meist Sonntags. Unter der Woche geht es. Aber die Wochenenden sind hier noch nicht so richtig besetzt. Bis jetzt waren wir entweder weg oder wir haben ausgepackt bzw uns gegenseitig im Krankenhaus besucht. Und da war es wirklich schlimm. Beim Blick auf den Wolkenhimmel wollte ich nichts lieber als meine Pfützenspringer anzuziehen und in the heath spazierenzugehen. Heul.
Ich hoffe, das wird noch.
Any ideas für nächsten Sonntag?
3.3.07
and so is Jonathan Ross
- zumindest in meinem samstagvormittäglichen Leben. Juhuu! Hier, in der deutschen Provinz! Bei uns im Fachwerkhäuschen! Jonathan Ross! Ich bin begeistert! wlan machts möglich, oder bbc online oder was weiss ich. Toll!!!!!!!!!!!!!!
I'm back
So, da bin ich wieder. Hat ja garnicht so lange gedauert...
Seit gestern kann ich von unserem neuen Zuhause aus surfen. Ist ungewohnt. Aber schön.
Jetzt bleibt nur die Frage, ob das Bloggen generell in der Gegenwart stattfinden soll. Soll darf kann ich Vergangenes erzählen?
Wie anders soll ich erklären, weshalb alles so lange gedauert hat...
Mal sehn. Jetzt erstmal ein wenig aufholen. Password wiederfinden. Bei all den andern Bloggenden vorbeischauen. Emails lesen. Undsoweiter. Und über allem das Pfützenspringen nicht vergessen, denn hier regnet es so schön und die Kisten mit den weltschönsten Gummistiefeln sind auch endlich eingetroffen.
Bis bald also!
Seit gestern kann ich von unserem neuen Zuhause aus surfen. Ist ungewohnt. Aber schön.
Jetzt bleibt nur die Frage, ob das Bloggen generell in der Gegenwart stattfinden soll. Soll darf kann ich Vergangenes erzählen?
Wie anders soll ich erklären, weshalb alles so lange gedauert hat...
Mal sehn. Jetzt erstmal ein wenig aufholen. Password wiederfinden. Bei all den andern Bloggenden vorbeischauen. Emails lesen. Undsoweiter. Und über allem das Pfützenspringen nicht vergessen, denn hier regnet es so schön und die Kisten mit den weltschönsten Gummistiefeln sind auch endlich eingetroffen.
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#wmDedgT Oktober 2024
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