mit deinem blick
und deinen worten
mit den geschichten
von all den orten
an denen du bist
fessle mich
mit deinem blick
und deinen worten
und wird es dunkel
und die geschichten
sind vorbei oh
meine liebe meine gute
dann nimm halt
jute
Worte
inwortfekt
ich versuche mir
hier was gscheites
aus der nase zu ziehen
was gehaltvoll
und wertvoll
und eh ganz toll
aber da kommt
leider nur
schleim
kosen
ehrfürchtig
streiche ich
über die zeilen
wie nachts
heimlich
wenn du
neben mir liegst
unbemerkt
die linie
von deiner stirn
zur schläfe über
die wange zum
kinn
verstrickt
wenn nicht
würdest wohl
immer noch
hadern und
suchen nach
worten und
dem faden
dem roten
der geduld
um sie dann
alle wieder
zu verlieren
geschenkt
hier ist er
dein roman
keine skizzen
mehr nur
das messer
hab ich dir
an deinen hals
und fügte fast
schmerzen mir
zu
versiegen
meine finger
kuppen trocknen
nach fast einem
jahr
tagtäglich
tröpfeln
die worte
nicht mehr
gleich leicht
schmetterlinge flatterdinge
sonderbar wie die
wortfrequenz
nervöser frauen
steigt und noch
seltsamer plötzlich
das objekt der
begierde einer
frau zu
sein
interpretation
geträumt
du verkaufst
ohne zu fragen
einen text von mir
ungelesen von dir
blindes vertrauen
meinst du
anmassend
ich
stummes staunen
ich weiss nicht
bin sprachlos
und das will was
tatsächlich
will das was heissen
es gibt sie
die guten gefühle
die sich nicht
in watteworte
fassen lassen