aber lösen wir
erst den knoten
den gordischen
den kloss
der mir im hals
die schlinge darum
das wort stecken
lässt bleiben
lass mich den
erst lösen
wort
zu kalt
der plan
das wort
mein herz
der ort
der kuss
die hand
der gruss
und fort
tragbar
zum glück
mindert sich
mit jedem satz
der über einen
gedruckt wird
das gewicht
der worte
gezählt
zwei
hundert
vierzehn
tage
habe ich mich hier
zu wort gemeldet
in einhundert
einundfünzig
fällt das letzte
so ich es denn
halte
schwur
versprich nur
was du auch
einzuhalten
bereit bist
kannst
sei klar
gib dein wort
nicht so grosszügig
weg
wortlos
bin ich
zu glücklich
gibts nichts
zu schreiben
nun bin ich
still
gedicht
erschrocken war ich
einzig als ich
den buchdeckel öffnete
und so wenig worte sah
lassen doch zuviele
zu viele worte weg
fallen
unwort
da taucht es auf
ungefragt
das böse L wort
das gefühl
das etwas fundamentales
fehlt
wenn du nicht da bist
soviel zur
freiheit
metamorphosen
scheinbar
entwerfe ich mich
dauernd neu
werfe
neue bilder
von mir
mit dir
zu dir
und erfinde und
finde uns
täglich
neu
tarnung
vielleicht sollten wir die finger
von den worten lassen
wir können uns
beide
so gut
zwischen den zeilen
verstecken