schön zu merken
was geschrieben
kann bewirken
kann bewegen
kann berühren
und verführen
kann wachsen
und gedeihen
nur dekoration
würd ich mir
nie verzeihen
Roman
komplimente
die bilder
sie bleibt stehen
denkt nach
ich habe keinen tv
aber die bilder
immer wieder
hängen sie mir nach
die bilder aus deinem buch
ich habe ihn gesehen
den jäger aus deinem
roman sagt er
der hut etwas
anders aber
er wars ganz sicher
getroffen habe ich
ihn und seine augen
haben geblitzt und
gefunkelt wie
in deinem buch
ich bin eingetaucht
konnte nicht aufhören
die geschichte
dieser strudel
und die einsamkeit
ich erinnerte mich an
meine einsamkeit
als jugendliche
sagt sie
kosen
ehrfürchtig
streiche ich
über die zeilen
wie nachts
heimlich
wenn du
neben mir liegst
unbemerkt
die linie
von deiner stirn
zur schläfe über
die wange zum
kinn
verstrickt
wenn nicht
würdest wohl
immer noch
hadern und
suchen nach
worten und
dem faden
dem roten
der geduld
um sie dann
alle wieder
zu verlieren
geschenkt
hier ist er
dein roman
keine skizzen
mehr nur
das messer
hab ich dir
an deinen hals
und fügte fast
schmerzen mir
zu
dementi
allfällige ähnlichkeiten
meiner figuren
mit lebenden
und toten
sind gewollt
unwahr aber
vielleicht
druckfahnen
ich erlebe es
so hoffe ich
trotz zittern
doch auch freude
der knie
da flattert
das herz
die fahne
auch stolz
bald halte ich es
in der hand
mein buch
Suche
Ich sehe dich,
in deinem Roman.
Wie du bist.
Wie du gerne wärst,
wie du dich umschreibst,
wenn du dich hinschreibst.
Aber vielleicht lese ich auch
falsch.
nah
Es ging dir gleich,
bestimmt,
als du meins last.
Deshalb warst du mir auch schneller nah,
als ich dir.
Intim
Seltsam zu lesen
von dir.
Dein Manuskript.
Seltsam dein Vertrauen
und dir
beim Lesen
so seltsam nah zu sein.