Fühle mich so unglaublich müde. Ich mache auf meinem Weg weiter, bleibe nach aussen stark und währenddessen dämmert es mir, dass dieser Weg gar nicht der meine sein kann, weil ich mir dabei fremder werde. Wo gehts denn dann lang?! Ich weiss er gerade nicht.
Ein drastischer Traum letzte Nacht. Die Lebenskraft geraubt, mein Inneres hohl. Weil ich mich darauf verliess, dass andere schon wissen, was gut für mich ist.
Die Frage daraus an mich ist deutlich: Was mache ich mit meiner Lebenskraft? Wo gebe ich sie hinein und an wen verschenke ich sie?
Heftige Zeit gerade. Ausdehnen ... Mich mental wieder aus der Ecke rausholen. Irgendwo da klebe ich gerade fest. Mental fühle ich mich wie ausgewrungen.
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Donnerstag, 28. Dezember 2017
Dienstag, 21. Februar 2017
Jump & Run
Ich merke, dass ich einen recht flachen Schlaf habe derzeit. Viele Träume in denen ich durch endlose Gänge und Labyrinthe laufe, richtige Hindernisparcours wie in manchen Gameshows. Postenläufe durch schöne Gartenlandschaften und fantastische Kulissen -- nur ohne wirklich an ein Ziel zu kommen oder zu wissen, warum ich da unterwegs bin.
Bei meinen Erkundungen bin ich sehr präsent, auch wenn das Umherirren wirklich in fast jedem Traum vorkommt. Meine Stimmung im Traum ist hoffnungsvoll und neugierig. Und es ist mir immer klar, dass die Struktur wirr ist und nicht ich wirr bin.
Es ist fast wie so ein altes «Jump & Run»-Spiel ... nur eben in High Definition. Es ist immerhin sehr abwechslungsreich weil ich immer wieder durch eine andere Kulisse laufe ... Ich weiss nur nicht, wieviele Levels dieses scheinbar endlose Game hat. Aber so lange das Unterwegssein jede Nacht dermassen spannend ist ... ist das auch egal!
Trotzdem bin ich froh, wenn ich in diesem Game mal eine Pause bekomme.
In knapp 2 Wochen habe ich Urlaub. Da ziehe ich der Konsole vorübergehend den Stecker. Ein paar Leben extra hab ich immer.
Bei meinen Erkundungen bin ich sehr präsent, auch wenn das Umherirren wirklich in fast jedem Traum vorkommt. Meine Stimmung im Traum ist hoffnungsvoll und neugierig. Und es ist mir immer klar, dass die Struktur wirr ist und nicht ich wirr bin.
Es ist fast wie so ein altes «Jump & Run»-Spiel ... nur eben in High Definition. Es ist immerhin sehr abwechslungsreich weil ich immer wieder durch eine andere Kulisse laufe ... Ich weiss nur nicht, wieviele Levels dieses scheinbar endlose Game hat. Aber so lange das Unterwegssein jede Nacht dermassen spannend ist ... ist das auch egal!
Trotzdem bin ich froh, wenn ich in diesem Game mal eine Pause bekomme.
In knapp 2 Wochen habe ich Urlaub. Da ziehe ich der Konsole vorübergehend den Stecker. Ein paar Leben extra hab ich immer.
Samstag, 16. Juni 2012
Rückblende
Interessantes Recycling des Nachts: Träume von früher. Bruckstückhaftes, Hängengebliebenes aus der Schulzeit. Schliesse ab. Weniger Träume von Tieren gerade, die sind sonst häufiger. Habe den Eindruck, endlich mal einiges verarbeiten zu können, was "liegengeblieben" ist. Schreiben ist nicht mehr so nötig, wie es einmal war. Nicht mehr der absolut notwendige Exorzimus. Und doch … befreiend.
Die letzten Jahre waren zu anstrengend, es ging immer nur vorwärts, Ausbildung. Mehrere Menschen die mir viel bedeutet haben, sind gestorben. Keine Zeit und Musse, das was war zu betrachten und einzuordnen. Habe mich mit Arbeit eingedeckt, um nicht mehr fühlen zu müssen.
Nun, da mit der neuen Stelle etwas mehr Ruhe eingekehrt ist, gehts ans Recycling. Einiges ist wohl auch der Homöopathie geschuldet (Konstitutionstherapie).
Gerade wird auch der Freitod meines Bruders wieder Thema. Vorallem die Zeit vorher. Viele Erinnerungen an gemeinsam verbrachte Zeit und Filme, Musik die wir beide mochten (Norah Jones, Katie Melua, Singer/Songwriter ..). Das bleibt seltsamerweise am deutlichsten: Filme. zB Schultze Gets The Blues, .. diesen Film haben wir beide gemocht. Als ich das Video entsorgt habe, war es erst halb geschaut. Wir konnten es nicht mehr zu Ende schauen, er ist vorher gegangen. Vor kurzem sah ich "Fleisch ist mein Gemüse" und habe diesen Film innerlich meinem Bruder gewidmet. So ein ähnliches Leben lebte er auch …
Ich finde es traurig und tröstlich zugleich, diese Verbindungen und Gemeinsamkeiten zu spüren. Er hat sich gewünscht, an einen Ort zu gehen, wo Musik anstelle vieler Worte die verbindende Sprache ist. Ich hoffe (und ahne) es ist ihm gelungen!
Die letzten Jahre waren zu anstrengend, es ging immer nur vorwärts, Ausbildung. Mehrere Menschen die mir viel bedeutet haben, sind gestorben. Keine Zeit und Musse, das was war zu betrachten und einzuordnen. Habe mich mit Arbeit eingedeckt, um nicht mehr fühlen zu müssen.
Nun, da mit der neuen Stelle etwas mehr Ruhe eingekehrt ist, gehts ans Recycling. Einiges ist wohl auch der Homöopathie geschuldet (Konstitutionstherapie).
Gerade wird auch der Freitod meines Bruders wieder Thema. Vorallem die Zeit vorher. Viele Erinnerungen an gemeinsam verbrachte Zeit und Filme, Musik die wir beide mochten (Norah Jones, Katie Melua, Singer/Songwriter ..). Das bleibt seltsamerweise am deutlichsten: Filme. zB Schultze Gets The Blues, .. diesen Film haben wir beide gemocht. Als ich das Video entsorgt habe, war es erst halb geschaut. Wir konnten es nicht mehr zu Ende schauen, er ist vorher gegangen. Vor kurzem sah ich "Fleisch ist mein Gemüse" und habe diesen Film innerlich meinem Bruder gewidmet. So ein ähnliches Leben lebte er auch …
Ich finde es traurig und tröstlich zugleich, diese Verbindungen und Gemeinsamkeiten zu spüren. Er hat sich gewünscht, an einen Ort zu gehen, wo Musik anstelle vieler Worte die verbindende Sprache ist. Ich hoffe (und ahne) es ist ihm gelungen!
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