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Samstag, 7. Oktober 2017

Anderswo in Bloggersdorf (14)

Es ist mal wieder Zeit für eine Runde durch Bloggersdorf ... Ein paar schöne Fundstücke aus den letzten Monaten möchte ich mit euch teilen.

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Ein Zitat, an dem ich mich nicht sattlesen kann, stammt von der Lebensgefährtin von Andreas Glumm, der Gräfin. Der Blogpost dazu, findet sich hier.


Mit einem umtriebigen Geist wie meinem gibt es nichts Schöneres, als am frühen Nachmittag im Bett zu liegen und dem Universum zu lauschen. Das ist die totale Entspannung. Weißt du, was die eigentliche Vertreibung aus dem Paradies ist? Unser Nicht-Entspannen-können in der Welt.

- Die Gräfin -
 
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Zauberhaft ist das passende Wort für dieses gefilzte Strandkörbchen von Sheepy. Es stammt sicher direkt aus dem Feenland! Wunderschön ...

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Mädchen sollen damenhaft sein ... das war sogar noch ein Thema in meiner Kindheit in den 80ern. Dies und das nicht tun und sich stattdessen so und so verhalten. Ich war (optisch) eher ein Wildfang und habs gehasst, daher beschloss ich, dass ich sicher, ganz sicher, nie eine Dame werden will :) ...
Ilse von Threefivesix hat einen Post darüber geschrieben.

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Etwas spät es hier noch zu notieren, aber eine gute Lektüre veraltet nicht. Sehkrank im Matrosenpulli schrieb im Juli einen Post zu dem G20-Protest-Debakel.

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Wer hier oder in einem früheren Post verlinkt wurde und dies nicht möchte, kann sich gerne per Mail (((planet112 AT gmx.ch))) an mich wenden, ich werde den Link dann, so rasch es mir möglich ist, entfernen.

Sonntag, 13. August 2017

Ein nerviger Sommerhit wird geadelt (Despacito)

Peter Bence ist ein ungarischer Piano-Künstler und Komponist.





Leo Moracchioli ist ein norwegischer Metaller und Musikstudio-Inhaber.




Das Original von Luis Fonsi ... seehr schmalzig ;)









Mittwoch, 28. Juni 2017

Anderswo in Bloggersdorf (13)

Interessantes und Teilenswertes aus den Blogs und dem www.


Märchen im Schuhkarton und andere schöne selbstgestaltete Dinge gibt es bei Beo auf dem Blog zu sehen.

Ein Blog über den ich erst kürzlich gestolpert bin, ist derjenige von Roe Rainrunner. Zum Lachen gebracht hat mich der Post Geschlechtsreife Grossstädter.

Metamorphose. In der Kinderstube der Marienkäfer war Vera von artifactumverabilis zu Besuch.

Ebenfalls neu auf meiner Leseliste ist die Notaufnahmeschwester. Empfohlener Post: Mit alternativen Heilmethoden heilt eben auch nicht alles, schon gar nicht auf der Notaufnahme ;)

Mit Feuer und Farbe ist Lorkyn vom Blog Dark Wooden Path am Werk. Ihre Brandmalereien sind einzigartig und kunstvoll.

Wo die alten Götter hin sind? Man findet sie auf den Strassen von Berlin, gelegentlich. Recherchiert von Herrn Ackerbau aus Pankow.

Trockener Humor eines Altenpflegers im Heimalltag. Eigentlich muss man den Altenheimblogger gar nicht mehr empfehlen, weil er schon sehr bekannt ist. Ich mach es trotzdem. Leseempfehlung: Leihfrau.

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Sonntag, 21. Mai 2017

Anderswo in Bloggersdorf (12)

Interessantes und Teilenswertes aus den Blogs und dem www.

Wieder was gelernt: Es gibt "aggressives Abwarten". Ist in diesem Dienstreisen-Post von Herrn Ackerbau zu finden. Dieser sprechende Begriff gefällt mir. Kann mir viel darunter vorstellen ...

Blogparade Angehörigenpflege: Zu dieser Blogparade ruft dergl vom Blog Fädenrisse auf. Mangels eigenen Erfahrungen teile ich hier nur den Link. Vielleicht mag ja jemand von euch mitmachen? Die Parade läuft noch bis zum 1. Juni.

Ein Thema, das mich immer wieder beschäftigt, hier gut zusammengefasst: Überlebensschuld.

Nelly aus Sachsen. Eine Grosststadtsinglefrau erzählt vom Dating und von Männer- sowie Hundeerziehung. Interessante Analogien, kann ich da nur sagen ... ^_^

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Samstag, 22. April 2017

Anderswo in Bloggersdorf (11)

Lesenswertes aus Blogs und dem www.

Katha von Katastrophal schreibt über Selbstliebe. Der Artikel hat mich sehr angesprochen und berührt.

Szenen beim Kleiderkauf, die wohl viele Frauen kennen auf Hausfrauenseite.de. Musste schmunzeln, weil es mir seehr bekannt vorkam. Irgendwie im Netz darüber gestolpert.

Der Unterschied zwischen einer Kritik und einer Beschuldigung -- und was Scham damit zu tun hat. Kurz und persönlich auf den Punkt gebracht von Schneeweiss/Nachtschwarz.

Wenn Menschen am Rande der (finanziellen/materiellen) Existenz leben, dann wird noch das kleinste Privileg zum Luxus, den nicht alle haben. Gefunden auf dem Blog "Fädenrisse".

Es wird kalt werden, prognostiziert die Schreiberin auf diesem Blog. Ich glaube es auch. Und es geht nicht ums Wetter.

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Mittwoch, 1. März 2017

Anderswo in Bloggersdorf (10)

Links zu anderen Blogs ... und sonstwohin ins Netz ... die ich gerne teile ...

 

> Die Störenfriedas -- das Ding mit der Eigenverantwortung 
In Farben statt nur in Schwarzweiss denkt Frau Ziggenheimer über das Thema Trennung/Scheidung und den Geschlechterk(r)ampf nach. Ein sehr umfassender, ausgewogener und doch sehr persönlicher Post -- wohltuend inmitten vom sonstigen digitalen Geschrei zu diesem Thema.

> Wie meine Yoni meine Freundin wurde
Ein bereits älterer Post auf einem Blog, in dem sehr persönlich geschrieben wird, auch über die weibliche Sexualität. Ja, es gibt eine Sexualität jenseits von "Porno".

> Komfortzonengedanken
Die Sofaheldin schreibt über ihre Komfortzone und das Leben als introvertierter Mensch. Was die Komfortzone im Zusammenhang mit einer Angsterkrankung bedeuten kann, die verschiedenen Facetten, das finde ich sehr hilfreich und klar geschildert.

> Druck erzeugt Gegendruck
In diesem Post geht es darum, was Menschen von und mit Pferden lernen können und was Depressionen mit Druck zu tun haben ...  Die Bloggerin schreibt über eigene Erfahrungen mit Depressionen und Hochsensibilität.


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Mittwoch, 4. Januar 2017

Anderswo in Bloggersdorf (9)

Links zu anderen Blogs und sonstwohin ins Netz ... die ich gerne teile ...

 

Auch Schönes sehen. Sehr sinnig und sinnlich beschreibt Luzia, wie es sich mit Hochsensibilität lebt.

Grete-guck-in-die-Luft. Ein sehr poetischer Winterabend-Spaziergang in Bildern findet sich auf Evas Blog.

Ums Geld -- und nicht nur darum! -- geht es in Claras Blogpost: Das Wichtige im angeblich Unwichtigen. Die Kommentare finde ich auch sehr lesenswert.

Der liegende Riese in der Zinnowitzer Strasse. In Berlin wurde im November der Golem ausgegraben. Wie immer wenn es um die sehr speziellen Merkwürdigkeiten der deutschen Metropole geht hat Herr Ackerbau live vor Ort recherchiert.

Fotos von der Schwäbischen Alb und anderen Orten gibt es auf Blog und Website von Michael Arndt zu sehen. Da geht mir das Herz auf ...



Mittwoch, 26. Oktober 2016

Anderswo in Bloggersdorf (8)

Teilenswerte Posts anderer Bloggerinnen, die mich angesprochen und nachdenklich gemacht haben.


Neulich im Fitnessstudio
Ein gesunder Geist in einem gesunden Körper? Ob das wirklich zutrifft ... davon handelt dieser Post der Bloggerin Clara.

Weil es mich immer wieder einholt
Wenn Menschen erwarten, dass andere ihre innere Leere ausfüllen und ihre Bedürfnisse stillen. Eine Form von seelischem Missbrauch und eine Kindheitserfahrung. Darum geht es in diesem Post von Luzia.

Wer noch niemals in lauschiger Nacht ....
In der Firma wird alles besser -- und deshalb bleibt kein Stein auf dem anderen: Change Management. Darüber schreibt die Bloggerin Annika in diesem Post.



Mittwoch, 24. August 2016

Anderswo in Bloggersdorf (7)

Heute mal wieder ganz Durchmischtes. Angefangen bei "Ackerbau und Viehzucht", übers "Kochen" bis zum "Zeichnen" ...


Bei Oli von landidylle.com gehts ums einfache Selbstversorger-Leben auf dem Lande. Posts über Nutztierhaltung, den Selbstversorgergarten, die Haus-Renovierung, erprobte Rezepte und die eigenen Gedanken. Kein Landleben.Lifestyle.Blog und daher sehr empfehlenswert ...

Bei anonyme Köche gehts, ehrlich gesagt, um Food Porn at its Best :) Dazwischen gibts vom Autor Claudio del Principe selber erprobte gluschtige Rezepte, oft aus der cucina povera (italienische Armeleuteküche), die ganz simpel daher kommen -- aber grandios sind. Wie zum Beispiel die Ricotta Gnocchi, die bei uns regelmässig auf den Tisch kommen!

Auf der Seite der Urban Sketchers Switzerland finden sich Reiseskizzen sowie zeichnerische Beobachtungen aus dem Alltag. Einfach mal vorbeischauen! Der Reiz dieser Seite liegt für mich auch darin, wie viele Menschen dazu beitragen und wie verschieden ihre Stile sind ...

Freitag, 22. Juli 2016

Anderswo in Bloggersdorf (6)

Moi: Mein akuter Armes-Würstchen-Notstand ist behoben, am Mittwochabend hat sich das Blatt gewendet. Das hat mich zu einem Nachtrag zu diesem Post bewogen. Hier ...

Schnäppchen. Das kleine grosse Schuhglück .. darüber schreibt Creezy. Ja, es ist ein Klischee und doch so wahr: Schuhe können durchaus glücklich machen! >_<

Ego/Status/Depression. Wie Statusdenken und Depression zusammenhängen können. Darüber schreibt Luzia in diesem Post.

Bei Annika gehts um 500 kg Fluchtfleisch und Extremsport auf dem Pferd ... und über Gedanken zu skurrilen Ehen. Der Himmel über Berlin -- diesen Post mag ich auch nicht unterschlagen.


Samstag, 11. Juni 2016

Anderswo in Bloggersdorf (5)

Alles was es über Fussball zu sagen gibt
.. hat der Kiezschreiber in einem sinnigen Post zusammengefasst: Die Kirche des runden Leders.

Lost Places
Verlorene Orte werden hier gesammelt. Auf dem Blog http://steinigergarten.blogspot.de habe ich eine Mitmachaktion gefunden, die sich mit diesen "lost places" befasst. Manchmal sind es auch Orte, die einst "lost" waren und nun wieder "found" sind. Da mich solche verlorenen Orte generell interessieren, teile ich mal den Link. Die gegenwärtige Aktion zum Mitmachen dauert noch bis zum 19.6.

Dienstag, 1. März 2016

Anderswo in Bloggersdorf (4)

Frau Käthe Knobloch hat, meiner Meinung nach, einen wichtigen Text geschrieben (Klick auf untenstehenden Titel).

“Das wird man ja nochmal sagen dürfen!” Nein!!!

Für die Outlaws des Tierreichs

Dass ich auch den Krabblern und anderen Outlaws der Tierwelt etwas abgewinnen kann, hab ich verschiedentlich erwähnt. Dass aber jemand (fast) eine ganze Website in den Dienst von oft verkannten Tieren, Lebewesen und Ökosystemen stellt -- das ist einer besonderen Würdigung wert:

Dienstag, 23. Februar 2016

Anderswo in Bloggersdorf (3)

Astrid Ka's "Great Woman"

Astrid Ka (le monde de kitchi) schreibt regelmässig Postings zu Great Woman. Diese Serie möchte ich einmal erwähnen, da ich sie sehr gerne lese und immer wieder neue grosse Frauen kennenlerne.

Serie "Great Woman"

Donnerstag, 18. Februar 2016

Anderswo in Bloggersdorf (2)

Wo fange ich an? steht als Titel über dem "Rant" von Frau Meertau. Und genau darum gehts auch; Um lauter Gründe, warum es sich lohnt, sich mehr als nur einen einzelnen Kübel hinzustellen und dann gepflegt hineinzureihern .. Doch sie schreibt ihren Text in einer solch liebevollen und warmherzigen Art und Weise, dass ich diesen Post gerne teilen möchte.

Anderswo in Bloggersdorf (1)


Verschiedene Beiträge anderswo.

Nicht alle neu. Doch aktuell und geistreich.

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Körperbild, Fremdwahrnehmung, Weiblichkeit, Frausein, Bewertungen, Abwertung, Übergriffe, Selbstakzeptanz, Lookism:

Frau Nana vom See -- malt stets mit Worten und auch mit Farben. Nur ein Beispiel von vielen tollen Postings:  "Mein verhungertes Selbst"

"Graue Vorzeit" Frau Nicola Hinz vom Candybeach hat letzten Sommer diesen sehr persönlichen Artikel geschrieben. Für mich ein Alltime-Favourite und unbedingt teilenswert.

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Sexismus im Alltag, Übergriffe, Sexualisierung der Gesellschaft, Stereotypen:

"Hochsexualisierte Begegnungen gibt es hier ja sonst nicht" auf krachbumm.com



Freitag, 30. September 2011

Drückt den Fuchs!

Drück den Fuchs! Der Post der Misanthropin wider Willen: Lesen!

Montag, 16. Mai 2011

Im Kreis

Das Labyrinth lässt sich auf der Insel Werd bei Eschenz (CH) erfahren!


Und plötzlich war da nur noch Stille…. 


Vorher hatte ich mich inmitten einer Menschenmenge auf einem Spazierweg am See befunden. Aus dem allgemeinen Trubel war ich entkommen, ich hatte mich in einen kleinen Park hinein gewagt, dessen eisernes Tor leicht offen stand.  Der Lärm des Menschentrubels verlor sich in der meterhohen Lebensbaumhecke.

Nun stand ich auf einem kleinen Kiesweg und schaute mich um. Das Ganze sah recht privat aus, doch die Ruhe war so wohltuend, dass ich einfach stehenblieb und erst einmal tief durchatmete. Es war eine gepflegte Wildnis aus hohen Parkbäumen, Rasen und Wiesenflächen mit einigen Obstbäumen. Alles stand in jetzt voller Blüte. In der grünschattigen Tiefe entdeckte ich eine spiralige Figur im Rasen, es schien eine Art Weg zu sein. Neugierig ging ich näher.

Es war ein grosses Labyrinth, die Pfade waren aus hellem Kalksplitt in den Rasen gezogen. Es sah übersichtlich und leicht aus. Da waren keine hohen Hecken oder Maisstauden, da waren nur schmale Wege in niedrig gemähtem Rasen!

Ich begann, die erste Runde zu ziehen und lief das erste Viertel des Kreises ab. Bald würde ich in der Mitte sein! So dachte ich mir. Doch unversehens zog der Weg nun eine enge Kurve und führte mich in die Richtung zurück, aus der ich eben gekommen war. Verblüfft und frustriert schaute ich mich um. Es war ganz anders als ich gedacht hatte! Da war kein schnelles Ankommen drin. Jede einzelne der Kiesschlaufen musste ich entlanggehen, wenn ich die Mitte des kreisförmigen Labyrinthes erreichen wollte. Es gab zwar keine Sackgassen jedoch auch keinerlei Abkürzungen!

Das war mühsam, am liebsten wäre ich davongelaufen! Meine Lust auf Meditation war schon verflogen. Ich musste schmunzeln, war es nicht auch im Leben so? Dass ich immer möglichst schnell ankommen wollte, statt dass ich mir Zeit nahm und ich dann unversehens länger brauchte? Der Weg führt mich in die Nähe der Mitte, dann wieder nach aussen. Das Leben kannte keine Abkürzungen und dennoch gab es keinen gradlinigen Pfad. Diese geheimnisvollen Gedanken und Empfindungen beschäftigten mich auf dem weiteren Weg. Wer hatte wohl diese Figur ersonnen? Ich staunte, wie dieser äussere Weg mir zu einem inneren Weg wurde. Den Weg überschaut man im Leben nicht während dem Gehen, er führt in Windungen und Wendungen, vor und zurück, in Spiralen um eine Mitte …

Unzählige Meter später stand ich in der Mitte des Labyrinthes!

Nun würde ich schnell wieder draussen sein, dachte ich, denn der Ausgang lag mir ja vor Augen. Ich machte also kehrt und stand wieder verwirrt da! Es gab gar keinen Ausgang!  Der Weg den ich hinein genommen hatte, war auch der Weg, der mich wieder hinausführen würde …



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Diese Kurzgeschichte schrieb ich für die Aktion "Die Flotte Feder" von Follygirl … Zu einem vorgegeben Anfangssatz können alle die Lust haben, eine eigene Geschichte schreiben. An jedem 15. eines Monats wird sie online gestellt und es gibt Kurzgeschichten-Frischfutter. Hier gehts lang zur Aktion und den weiteren Beiträgen:  Petras Reserve Blog

Freitag, 15. April 2011

Feierabend

Aufatmend ließ ich mich auf das Sofa fallen, was war das für ein verückter Tag gewesen, und griff nach der Fernbedienung. Mir war jetzt alles recht, was mich aus meinen Gedanken herausriss. Ganz egal was es war. Hauptsache, das Dröhnen in meinem Kopf hörte endlich auf! Jetzt nur nicht nachdenken, weg mit all dem Mist, nur ins Vergessen absinken …

Lustlos drückte ich mich durch die Programme. Heute vermochte mich selbst der sonst so zuverlässige Kasten nicht abzulenken. Ich war wie unter Strom. Der Nachbar unter mir war in seinem üblichen Feierabendsuff und heulte wieder wie ein Wolf... Das verbesserte meine Stimmung um null Grad. Ich wünschte mir, meinem inneren Schweinehund auch endlich zu folgen. Ich stellte es mir vor, wie ich brav hinter ihm her dackelte.

Ein leises Grinsen stieg in mir auf und dann musste ich schallend lachen!  Mein hysterisches Gelächter musste auch eine Etage tiefer zu hören sein, jedenfalls herrschte jetzt Ruhe. Die Anspannung der letzten Monate fiel von mir ab während ich mir die Lachtränen aus den Augen rieb. Mein Ärger verschwand. All die Reibereien bei der Arbeit lagen hinter mir, ich hatte mich entschieden: Morgen würde ich kündigen und ab nächstem Montag unbezahlt freinehmen. Einfach so ins Blaue hinaus. Mir wars egal, es fühlte sich saugut an.

Ich sass noch eine ganze Weile still auf dem Sofa während es draussen dämmerte und dann Abend wurde. Dann griff ich zum Telefon und rief meiner Liebsten an. "Schatz, wie wärs mit Ostern in Rio?" Am anderen Ende der Leitung hörte ich erst atemlose Stille und dann einen sehr sehr lauten Jauchzer …



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Diese Kurzgeschichte schrieb ich für die Aktion "Die Flotte Feder" von Follygirl … Zu einem vorgegeben Anfangssatz können alle die Lust haben, eine eigene Geschichte schreiben. An jedem 15. eines Monats wird sie online gestellt und es gibt Kurzgeschichten-Frischfutter.
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Mittwoch, 13. April 2011

Tagesteller

Lese-Tipp des Tages: Dicke Dinger bei Schibo. Ich grins mir immer noch eins …