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Dienstag, 7. November 2017

Ich will mehr Zauber ... !



Her mit dem Schönen! Ich hab beschlossen, dass ich mehr Zauber in meinem Leben haben will und ich zieh es jetzt einfach konsequent durch *g*. 

Wenn weit und breit nur nur Quark zu sehen ist, dann tröste ich mich damit, dass Quark immerhin sehr proteinreich ist ... Da ich eher ein vorsichtiger Mensch bin, tut es mir gut, öfter die rosa Brille anzuziehen. Denn es gibt noch genug Situationen, die ich stressig, belastend oder zum Fürchten finde.

Ich bin FÜR mehr Farben, Licht, Schönheit und Freude in meinem Leben, denn das tut meiner emotionalen und mentalen Immunabwehr gut. Mist gibt es eh genug und dafür braucht es genug Power und den passenden Soundtrack, um den zu durchwaten. Die glücklichen Momente zu kitzeln bis sie kichern und in allen Farben leuchten ... ist wertvoll geworden für mich.

Passend zu den Pilzen vom letzten Post habe ich hier noch einige neue Pilzkollegen ein wenig aufgepeppt, und wer mag, kann mir auch over the Rainbow nach Insta followen ...

Donnerstag, 25. Juni 2015

Ich will

Ich will positiv denken
Ohne zu banalisieren

Ich will vorsichtig sein
Ohne meinen Ängsten zu verfallen

Ich will realistisch sein
Und an meine Träume glauben

Ich will nachdenklich sein
Und ansteckend Lachen können

Montag, 15. Juni 2015

Erleichterung

Der Sommer-Blues ist so plötzlich wieder vorbei gegangen wie er gekommen war, zum Glück. Auch die zerronnene Freundschaft schmerzt nicht mehr so fest. Vielleicht nähern wir uns einander einmal wieder an, vielleicht auch nicht.

Aber ich kann schöne Erlebnisse nicht wie in einem Museum konservieren und Menschen nicht zwingen, an meiner Seite zu bleiben. Und ich erlebe, dass andere sehr gerne mit mir Zeit verbringen, und wir es auch gut zusammen haben, darauf richte ich jetzt meinen Blick.

Donnerstag, 31. Juli 2014

Mehr Leben

Manchmal fühle ich mich, als würde ich nach wie vor nur zu einem Teil am Leben teilnehmen. Altes drückt mich noch und mein Weg erscheint in diffusem Licht. Das ärgert mich dann oder macht mich betroffen, frustriert.

Andererseits gehts mir so gut wie nie und das muss ich mir dann selber immer wieder bewusst machen! Dass der Weg halt nach wie vor etwas unklar ist, das ist wirklich nicht sooo tragisch! Dass ab und an einiges eher mühsam ist und es auch trübere Tage gibt, ist doch einfach menschlich: So ist das Leben!

Ab all den kleineren Stolpersteinchen muss es mir also wirklich nicht bange sein.
Ich habe weitaus Grösseres gemeistert!

Deshalb ist für mich Rückschau halten wichtig, erst im Vergleich mit dem Gestern sehe ich, wie weit ich tatsächlich gekommen bin. Auch mein Freund erinnert mich ab und zu daran, an Schwieriges, das ich geschafft habe, vieles habe ich bereits vergessen! Klar, das ist gut - und trotzdem darf es nicht komplett vergessen gehen. Es geht ja nicht (mehr) ums Bejammern was alles früher nicht so war, wie es hätte sein sollen/können .. denn bei wem gibt es das nicht?!
Es geht darum, mich zu verstehen und mit beiden Beinen auf dem Boden zu bleiben.
Gegenwärtig sein und bewusst, mich kennen. Herauszufinden was mich wirklich bewegt.

Es geht mir darum, mehr Leben in mein Leben zu bringen.

Donnerstag, 8. September 2011

Gestrandet oder gelandet

Das Nichts hat mich wieder ausgespuckt, ich nehme Form an - und ich fühle mich in etwa wie Jona, nur hab ich komplett meinen Text vergessen. Der scheint nicht massentauglich zu sein, eher nur für den Hausgebrauch. Na. Und in meiner rechten Manteltaschen hab ich ein Pokerspiel gefunden (woher?!), damit soll ich mich nun durchschlagen. Möcht echt mal wissen wer dieses Drehbuch geschrieben hat..

Mittwoch, 15. Juni 2011

Jetzt

Fürs Bravsein wird man nicht belohnt.
Lieber wach sein und geschmeidig bleiben …

Sonntag, 13. Februar 2011

Das Leben als Meditation

Seit längerem spiele ich mit dem Gedanken, mal wieder ein spirituelles Seminar zu besuchen. Heute ist mir plötzlich klar geworden, dass ich das gar nicht zu tun brauche. Ich bin ja selber dran! Ich finde in meinem Leben täglich genügend Sinnlich-Besinnliches, Momente des Staunens und Innehaltens. Ich habe Freundinnen und Freunde, die auch unterwegs sind; der Austausch ist da. Mein Alltag fordert mich die meiste Zeit als ganzen Menschen, es gibt kein Ausweichen auf die rein materielle oder rein geistige Seite des Lebens: Meine Seele sucht von selber Futterstellen und Ruheorte, der Körper fordert das Seine, der Geist auch. Und, was mir am Wichtigsten erscheint: Ich habe gar keine Lust auf Vorgekautes und Vorverdautes von irgendwelchen spirituellen Lehreren... Ganz im Gegenteil. Mehr denn je freue ich mich an meinem ganz eigenen Weg! Das Leben bringt die Lektionen und Aufgaben ganz von selbst mit sich. Wer Augen hat zu sehen, der sieht. Wer Ohren hat zu hören, der hört... So das Herz offen und bereit ist! Der Weg nach innen ist 24h Stunden geöffnet! Wieso sollte ich auch noch dafür bezahlen? Das erscheint mir plötzlich als absurd >_< ...

Dienstag, 8. Februar 2011

Stark

Wer starke Wünsche hat, braucht einen starken Willen.

sagt mein Yogi-Tee – und er hat recht damit …

Mittwoch, 26. Januar 2011

Unter Wasser atmen

An manchen Tagen ist es schon viel wert, einfach am Leben zu blieben. Es gibt immer einen Grund, sich nicht das Leben zu nehmen. So drückte es eine erfahrene Freundin aus. Trotz allen inneren und äusseren Widerständen und Abgründen dranbleiben. Sich von Minute zu Minute hangeln ist auch eine Überlebensstrategie.

Es ist ein tröstlicher und warmer Stolz, kein überheblicher, der mich zuweilen erfüllt. Ein Stolz, dass ich ihn überstanden habe, diesen Tag, der Stolz, dass ich den inneren Dämonen einmal mehr die die Stirn geboten habe. Die Angst vor der Angst und die Angst vor dem Schmerz verlieren, ich lasse mich reinfallen, denn dann ist der Aufprall sanft. Unter Wasser atmen, wenn ich mal wieder in den Brunnen gefallen bin. Ich KANN schwimmen, ich kenne die Tiefe und ich weiss auch, wo es wieder ans Licht geht.

Immer ein "Trotzdem" auf den Lippen und Schalk im Nacken behalten – und den aufrechten Gang und ein offenes Herz..

Warm bleiben, auftauen, freudig und geschmeidig bleiben. Trotz der Schwere, in der Schwere: Mir Raum und Nähe schaffen. Diese beiden unabdingbaren Lebenselexiere... Es geht, ich bewege mich frei..

Leben heisst lebendig bleiben...
Ich weiss wies geht.

Dienstag, 25. Januar 2011

Wachstumsschmerz

Ich lerne es täglich, lerne es unter Schmerzen, denen ich dankbar bin: Geduld ist alles!

So erlebte Rilke es – und ich kann nachfühlen. Die letzten Tage kam mir dieses Zitat in den Sinn. Das Buch steht schon länger auf meiner "Noch zu Lesen"-Liste. Hier der Text im weiteren Zusammenhang, wenn auch immer noch als Ausschnitt:

"… nicht rechnen und zählen; reifen wie der Baum, der seine Säfte nicht
drängt und getrost in den Stürmen des Frühlings steht ohne die Angst, daß dahinter kein Sommer kommen könnte. Er kommt doch. Aber er kommt nur zu den Geduldigen, die da sind, als ob die Ewigkeit vor ihnen läge, so sorglos still und weit. Ich lerne es täglich, lerne es unter Schmerzen, denen ich dankbar bin: Geduld ist alles!"


aus Rainer Maria Rilke: Briefe an einen jungen Dichter
Leipzig 1929, Insel Verlag

Mir geht es nicht ums Verherrlichen von Schmerz oder Leid. Ich erlebe es so: Manchmal, wenn ich daran bin, aus etwas Altem, Überlebtem auszubrechen, geht das mit Schmerzen einher, seelischer Art. Die Freiheit ist auch Unsicherheit, die Hülle dient nicht mehr dem Schutz drückt und engt ein. Das Vertraute ist ausgeleiert und abgeschossen, aber bequem und warm. Ein mühsamer Zustand ist das. Die Ungeduld drängt mich, die Neugier zieht mich voran. Halb falle ich vorwärts, halb ziehts mich ins Gestern zurück. Es tut weh und doch freue ich mich. Zyklen lassen sich nicht beschleunigen, die brauchen einfach ihre Zeit.

Dienstag, 18. Januar 2011

interne währungsreform

ich möchte vielleicht
ICH WILL

Donnerstag, 30. Dezember 2010

Gospel-Joy

"Down by the riverside" ist derzeit mein liebstes Gospel-Lied.

I gonna lay down my heavy load, down by the riverside
I aint gonna study war no more..

Wer es mal eine Viertelstunde lang gesungen hat, weiss warum. ... Es nimmt einem wirklich die Last von der Seele! Mir gefällt die Vorstellung, meine Last am Ufer eines Flusses niederzulegen und mit dem Kämpfen endlich aufzuhören. Ein Gefühl von Freude und Leichtigkeit verspüre ich, wenn ich dieses Lied singe!
Die rockende Gitarrenlady Rosetta Tharpe hat mich schwer beeindruckt! >_<

Amazing Grace ist zwar auch wunderschön, doch überstrapaziert. Je nach Textfassung ists mir auch zu arg religiös, haha, naja, ist ja auch Gospel.. Dennoch, ein wunderbares Lied, das die Seele hebt, wenn man nicht mit der christlichen Religion komplett auf Kriegsfuss steht. Diese Gnade brauchen wir alle, oder? Gnade heisst für mich, dieses Gefühl von Übereinstimmung mit allem zu spüren, Gemeinschaft, Eingebundensein, ein JA zum eigenen Leben, zur Existenz eines Göttlichen Wesens und zur eigenen Existenz, das Gefühl, ein Teil des grossen Ganzen zu sein. Für mich dadurch eines der berührendesten Lieder überhaupt, auch wegen der schmelzenden Melodie.