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Dienstag, 11. April 2017

Kleinste Gärten (10)




Es löwenzahnt allüberall ... Die tiefgrünen Blätter landen auch in meinem Magen. Abspülen, kurz in Salzwasser aufkochen, abtropfen lassen und dann mit etwas Olivenöl und einem Hauch von Knoblauch geniessen. Mjammm ....

Die Pioniere zwischen den Platten lasse ich natürlich ihr rebellisches Tun weiterverfolgen und bediene mich andernorts.

Mittwoch, 19. Oktober 2016

Geschmort: Tafelspitz

*Schmor*

Beim Einkaufen über ein Stück Tafelspitz gestolpert und spontan den Erstversuch gewagt. Gelungen. Saftig ist das Fleisch geblieben, zum Glück, und eine starke kleine Brühe hats gegeben. Gerade die richtige Kombi gegen meine üble Erkältung.

Achja, apropos saftig. Es war nicht so wie letztes Mal ... Mein letzter Braten war nämlich "Siedfleisch vom Lamm", eigentlich hätte es ein krosser Lammbraten werden sollen.

Doch durch das Gemüse (das tue ich überall rein.. ) und viel zuviel Flüssigkeitszugabe wurde eben durchgekochtes Siedfleisch daraus. Schimpfend ass ich das verhunzte edle Fleisch, Genuss war das keiner mehr. Mir schmeckte es jedenfalls nicht. Mein Freund fands nicht soo tragisch.

Aus dem Rest, da war ich noch immer sehr genervt, wurden kleingeschnittene Würfel zur Suppeneinlage. So kam das Lamm dann doch noch in der Suppe zu Ehren.

Und ich hab daraus gelernt, dass das Schmoren nur funktioniert, wenn ich das Ganze nicht ertränke ...

Sonntag, 7. August 2016

Wie gings mit den grünen Smoothies weiter?

Grüne Smoothies (siehe Link unten). Letztes Jahr waren die ja bei mir/uns hoch im Kurs. Und ich habe 11 kg an Gewicht verloren, was überraschend kam, und doch gut für mich war. Von meinem Höchststand von 84 kg bin ich jetzt runter. Meine Absicht war es eigentlich gewesen, einen für mich gesünderen Ernährungsstil zu pflegen, was ich auf diesem Weg erreicht habe. Ich war nicht mehr wohl mit mir selber, weil ich spürte, dass ich nicht zu dem komme, was mein Körper wirklich braucht.

Den letzten Sommer über habe ich reichlich Grüne Smoothies getrunken. Bei über 33 Grad im Büro war mir auch nicht nach richtigen Menus. Gegen Herbst machte ich mir dann eher Suppen. Ich habe die ähnlichen Zutaten wie für den Smoothie genommen --- plus eine Kartoffel -- und diese Gemüse dann zu püriert.  Sehr lecker!

Seither habe ich viele Erkenntnisse gemacht. Ich kann besser auswählen, was ich essen will, weil ich weniger energetische Löcher habe.

Meine letztjährigen Posts:
Über Ernährung, meine 50 cts.
Grüner Smoothie Fan über Nacht 

Die Gewichtsabnahme kam dann nebenbei. Durch den Ess-Ratgeber-Dschungel kämpfe ich mich nicht (mehr). Eine Zeitlang liebäugelte ich mit der Paläo-Diät. Bis ich dann entschied, dass mir das zu extrem, zu kompliziert ist -- und ich in anderen Bereichen schon genug verinnerlichte Do's und Dont's in meinem bisherigen Leben hatte. Hier sollte jetzt endlich mehr die Lust und Neugier und weniger der Krampf vorherrschen!

Ich bin hochsensibel und zum Glück ist es auch mein Lebensgefährte, so konnten wir eine Art von Küche entwickeln, die für beide stimmt. Auswärtig essen ins Restaurant gehen wir nur noch selten.

Wesentlich für meine Ernährung ist, dass ich seit einiger Zeit besser mit stressigen Momenten klar komme. Vorher habe ich einiges mit Essen kompensiert, was bei mir sehr schnell gegen Gestresstsein hilft. Kurzfristig. Ich glaube, dies hat die Art meiner Ernährung am meisten beeinflusst: Vorher musste einfach superschnell Energie her, weil sonst nichts mehr ging. Heisshunger war für mich eher die Regel als die Ausnahme. Es ist durch die Ausbildung und die zusätzliche Belastung gekommen.

Mein Verhältnis mit mir selber hat sich geändert. Ich bin ausgeglichener und ruhiger geworden. Das wirkt sich positiv auf meine Ernährung aus. Und diese wirkt wiederum positiv und beruhigend auf mich zurück.

Mir sind einige Dinge bei meiner Ernährung klar und wichtig geworden:
  • Was für den einen stimmt, muss für die andere keinesfalls stimmen! Ernährungsmythen immer für mich selber ausprobieren und selber Erfahrungen sammeln.
  • ein belasteter Magen und Darm, sogar nachhaltige Blähungen, das kann bei mir Depressionen auslösen (es fühlt sich wirklich so an!)
  • Am Mittag habe ich für mich Take-Away-Stellen gefunden, die für mich stimmen und bei denen sich für mich gute Kompromisse ergeben (zB frischgekochtes Thai-Essen)
  • auswärts Essen gehen ist Stress für meinen Körper, sobald Fertigsaucen, Bratbutter und hefehaltige und glutamatige Streuwürzen ins Spiel kommen
  • Ich folge keiner Diät, schon gar keiner, die mich sozial isoliert! Die Inputs waren zwar interessant und einiges habe ich integriert. Ich esse nach wie vor gekochte Nahrung, tierische Produkte, Getreide, usw. Ich will nicht als Exotin durchs Leben gehen, die allein essen muss, weil sie irgend einer Ernährungsreform folgt.
  • Das extreme Hungergefühl war nicht durch Hunger, sondern durch Stress ausgelöst und durch Zucker/Kohlenhydrate 
  • helles Brot sollte ich möglichst meiden (und als spezielle Form, fast wie ein Dessert, ansehen)
  • Vor allem morgens darf ich nicht zuviel Zuckerhaltiges zu mir nehmen; Konfitüre, zu viel Brot, zu stark gesüssten Tee, Kakao, Kaffee etc. Kurz darauf rasselt nämlich mein Blutzucker in den Keller und mir wird flau und schwummrig. Wirklich mühsam. 
  • Gebäck sollte ich nur sparsam zu mir nehmen. Brunchen mag ich daher gar nicht = zuviel Gebäck. Der Energiemangel nach einem Tag, an dem ich vorallem Brot/Sandwiches gegessen habe, ist enorm.
  • Regeln beim Essen helfen mir nicht, mir selber zu vertrauen 
  • wenn ich meine Bedürfnisse beachte, entsteht eine Balance
  • Ausnahmen sind erlaubt und werfen bei mir nicht gleich alles über den Haufen (zB ein Eis ab und zu)
  • Süssgetränke meide ich wo ich kann (zuviel zusätzliche Energie)
  • stark kohlenhydrathaltige Menus (ausser Kartoffeln) lösen nach enigen Stunden bei mir Heisshunger aus (Nudeln, Polenta, Reis)
  • monatelanges Schwarzteetrinken (mit viel Zucker) löst bei mir Eisenmangel aus (Vermutung)
  • (gewisse) Glutamathaltige Produkte lösen sofortige Übelkeit und Bauchdrücken bei mir aus, manchmal sogar Herzrasen, das kann wiederum auch zu Ängsten führen
  • Knoblauch kann ähnliches bewirken bei mir wie Glutamat (Übelkeit, Bauchschmerzen). Zwiebeln und Knoblauch, Kohlsorten, Hülsenfrüchte -- (alles was bläht) esse ich inzwischen sehr eingeschränkt.
  • Xylit (kalorienarmer Zuckerersatz) wirkt bei mir auf den Energiehaushalt/Blutzucker und ich bekomme danach ebenso energetische Löcher wie beim Zucker
  • PMS wurde bei mir besser / milderte sich durch verbesserte Ernährung
  • ein schlechtes Gewissen gegenüber einer zugeführten Kostbarkeit ist Hohn (böses Fleisch, sündiger Cappuccino, teuflisches Süsses) -- Genuss statt Verschwendung --
  • der "Superfood" roher reiner Kakao löst bei mir Bauchweh (sofort) und Kopfschmerzen / Migräne aus (am nächsten Tag) das gleiche gilt für Schokolade, wenn ich oft davon esse
  • (schnelle) Ortswechsel lösen Stress und Hunger aus, sehr viel Trinken hilft mir da sehr und salzige Nahrung (Erdung, in die Gegenwart kommen)
  • Fertig- und Halbfertigprodukte spielen keine grosse Rolle mehr (auch zB Tortelloni aus der Kühlung etc lasse ich besser weg)
  • das Weglassen von Milch und tierischen Produkten macht keinen Sinn für mich (Vit. B12 Mangel wurde bei mir festgestellt)
  • ... 
  • es gäbe noch mehr :), aber das tuts vorerst
Durch die schnelle Energie (Zucker) kams bei mir dann immer auch wieder zu energetischen Löchern, die ich dann als "psychisch bedingt" eingeordnet habe, was es in diesem Fall nicht wahr. Ein Kreislauf aus schneller Energiezufuhr und schnellem Energiemangel. Beim Essen von Dingen wie Bananen, Konfitüre muss ich aufpassen, da gerät mein System schnell durcheinander. Worauf ich achte: Die kohlenhydrathaltigen Nahrungsmittel machen nur etwa einen Drittel meiner Mahlzeit aus. Ausser bei den Kartoffeln, die sind (zuhause) fast meine wichtigsten Grundnahrungsmittel. Ich wechsle bei den Lebensmitteln mehr ab, achte besser auf die Bedürfnisse meines Körpers.

Insgesamt esse ich jetzt viel mehr Gemüse und Salate. Durch die Smoothies hat sich das verändert, auch wahrscheinlich die Verdaaungsflora. Ich vertrage die geliebte Rohkost jetzt viel besser. Vorher machte mir Rohkost eher Mühe = Blähungen, Durchfall etc. Ich habe den Eindruck, dass sich durch die Ernährung mit frischem Gemüse und frischen Früchten auch mein Prämenstruelles Syndrom gemildert hat.

Dadurch, dass ich besser achtgebe, gehts auch meiner Psyche besser. Denn der Blutzucker bleibt stabil, ich habe praktisch keine Heisshungerattacken mehr.

Wichtig: Eisen wird im Zusammenhang mit Vitamin C vom Körper leichter aufgenommen. zB Zitronensaft auf das Schnitzel geben. Oder einen vitmainreichen Saft zu den Mahlzeiten geniessen. Generell kombiniere ich gerne Fleisch mit Früchten und Gemüsen. Auch die für die Ernährung wertvolle Tier-Leber kann man durchaus lecker zubereiten, für die die sie essen mögen! Blattgrünreiche Gemüse sind ebenfalls wertvolle Eisenspender -- es muss nicht immer Fleisch sein.

Diese Erkenntnisse gelten für mich persönlich und sind nicht zu verallgemeinern!


.... to be continued ..

Sonntag, 2. November 2014

Ein Teller Buntes (Sonntagsmenü)



Pangasiusfilet (Biozucht) an Safransösschen
Schwarzer Vollkornreis (Riso Venere)
Karottengemüse ...

Samstag, 27. September 2014

Himmlisch gut..

Dass Essen so glücklich machen kann! Soulfood pur. Mein erstes Ossobuco alla milanese ist mir gelungen. Es wär für Morgen gewesen: Beim Probieren bliebs nicht, 2 Teller mussten her! Mjam.... , zum Glück hats noch was übrig ... ^_^


Was ist Ossobuco alla milanese?