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Donnerstag, 3. Februar 2022

VerWANDlung ---> Wasserelement (Zeitqualität)

Nach meiner Erfahrung gibt es, bevor grosse Veränderungen passieren, diesen toten Punkt: es geht nicht mehr weiter. Die Wand. Eine Entwicklung hat sich totgelaufen, es drückt und engt ein. Manchmal gehts, wenn der Flow und das Vertrauen wieder einsetzt, und manchmal ists ein Umsturz, vor allem wenn die Energie vorher schon arg kanalisiert war. Dann gibts einen Knall. 

Und da ich keine ausgeglichene Zenmeisterin bin, eher eine, die alles (Zer)Denken muss und alles selber Machen und Kontrollieren will, gehts bei mir in meinem Leben manchmal mit einem gewaltigen Rumpler voran. Mach schon! Lebe! Packs an! Und dann ruh dich aus, lass dich ins Vertrauen und in die Traumwelt sinken. Aber: Lebe! Ganz ...

Vielleicht zwingt man sich noch zu einer weiteren Aufgabe, einer weiteren Gefälligkeit, sucht Ablenkung oder Wut staut sich auf -- und dann gehts nicht mehr: Unfall, Krankheit, Systemabsturz, Bad News. Von den Tarotkarten her wäre es "Der Turm": Zu Enges muss stürzen. Das Menschengemachte und Künstliche wird zur Gefahr, erhöht den Druck, überholte Systeme werden vom Sockel geholt. Die alten Werte sind von der Richtlinie zum Gefängnis geworden.

Mich dünkt, die Zeitqualität der letzten Wochen hat(te) Sprengkraft. Was nicht passt, wird zerrissen, was nicht mehr dient, muss verändert oder gewandelt werden. Selten habe ich von so vielen Erkrankungen/Unfällen diverser Art in meinem Umfeld gehört. 

Die wuchtige Energie des Wasserelements ist für mich stark zu spüren, dies zeigte sich in einem Traum auf den 1. Februar. Wildgewordene Wassermassen! 

Sicher hats auch mit dem Frühjahrsneumond zu tun, der ja ein neues Jahr einläutet, zumindest, wenns nach dem Mondkalender geht. Nach dem Chinesischen Horoskop befinden wir uns jetzt im Jahr des Wasser-Tigers. 

Es ist nicht mehr der stete Tropfen, der den Stein höhlt. Es ist Wucht und Gewalt. Auch Wasser kann eine Wand bilden.

Wie die Frühlingssonne den Eispanzer auf dem Fluss schmilzt und die Bäche zum Überlaufen bringt, so fühlt es sich an. Ich weiss, dass ich damit in Resonanz stehe, dass ich in diesem Umsturz stecke und dass dies meine Themen sind, dennoch spüre ich auch etwas Globales darin.

Danke fürs Lesen!



Donnerstag, 8. September 2011

Von Omas, Apfelstrudeln und Hefezöpfen

Ingrid von "Sonne, Mond etc." schreibt herzerwärmend liebevoll und appetitanregend vom Apfelstrudel ihrer Oma. Und darüber, wies die Oma mit dem Äpfelklauben gehalten hat....
http://ingridkellner.blogspot.com/2011/08/kindheits-apfelstrudel.html

Mittwoch, 17. August 2011

AstroLogisch

Mit einer Freundin, die eine Astro-Ausbildung macht, habe ich mein Horoskop etwas näher angeschaut. Und: Je mehr ich mich nun selber damit beschäftige, umso konkreter wird Astrologie für mich. Ich habe bisher immer etwas verächtlich auf diese Wissenschaft geschaut, ähnlich wie bei der Nummerologie, bei der am Schluss alles herbeigedeutet werden kann. Aber so ists doch bei allem: Es kommt auf die Perspektive an und auf die Haltung, mit der man an etwas heran geht. Wer etwas bestimmtes sehen will, wird es sehen, notfalls herbeizwingen. Das gilt auch für Orakel wie die Tarotkarten. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Karten anzuschauen. Mal sind sie der Spiegel der eigenen Illusionen, mal das Zünglein an der Waage um eine wichtige Entscheidung treffen zu können, mal sind sie eine übersichtliche Landkarte, mal der Gipfel eines Berges von dem sich ein weites Panorama auftut - und mal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht! Und so ists wohl auch bei den Sternen ..

Kristalle suchen






Diese Tage war ich im Berner Oberland auf Kristallsuche. Bergkristall habe ich nur wenig gefunden, 2 kleine Bruchstücke und einen Doppelender mit aufsitzenden kleineren Kristallen. Einige schöne Calzit- und Feldspatkristalle habe ich auch mitgenommen. Meine Begleitung fand einige winzige und doch perfekte Bergkristall-Doppelender (Ähnlichkeit mit Herkimer Diamant). Versteinerungen gabs auch. Hier hatte ich jedoch das Gefühl, das ihnen die Entstehung der Alpen nicht besonders gut bekommen ist: Im Vergleich zu den Versteinerungen aus dem Schwabenland sind sie eher verquetscht.

Die Steine-Suche an sich ist ja schon interessant. In einer bergigen Runse im Bachbett sitzend, spähend nach glitzerenden Schätzen .. Hab mir gleich noch eine Spa-Behandlung mit dem öligen Schieferschlamm aus dem Bach gegönnt. Auf dem untersten Bild sitze ich in der oberen Bildhälfte, dort wo das Bachbett beginnt, dass sich an den unteren Bildrand zieht (beim Klicken ausfs Bild sieht man mich). So verschwindet der Mensch in dieser gewaltigen und ursprünglichen Landschaft. Vom Gefühl her könnte es auch auf Island gewesen sein... Nur die Kühe waren eindeutig von hier!

(Für die Bilder danke ich M.)

Mittwoch, 11. Mai 2011

Alles Dreck!?

Mikro Welt !

Unvergesslich ist mir, wie ich bei einem Gartenjob vom Chefgärtner belehrt wurde: Ich redete von "Dreck", weil ein Weg sehr schlammig war. Da sagte er: "Das ist kein Dreck, das ist Erde."

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Was ist Dreck? Wirklicher Dreck ist das, was wir aus der Natur entnehmen, raffinieren und kombinieren und dann wieder verbrennen oder sonstwie "entsorgen" oder den Abfluss runterspülen. Dreck ist das, was der Mensch produziert, Substanzen die die Umwelt gefährden.

Der moderne Mensch fühlt sich dreckig, wenn er nicht mindestens zwei Mal täglich duscht. Nicht ohne mein Deo! Die Mutti spritzt dem 7-jährigen Mädchen Botox gegen Mimikfalten ins Gesicht, damit sein Frischhaltedatum nicht so schnell abläuft.. Und Frauen sind ab 13 Jahren bis zu ihrem Tod non stop auf Hormonen. Erst die Pille dann der Hormonersatz.  …

Die Toilette ist (in der Werbung) sozusagen der Hochaltar der bösen Keime (wobei Küche und Kühlschrank viel keimfreundlicher sind als das Klo, aber egal..). Die Keime werden also mit allerhand scharfem Zeugs (WC-Steine und Co) sozusagen exorziert. Diese aggressiven Mittel gelangen dann ins Abwasser (wo sie zusammen mit Hormonen und Antibiotika die eine oder andere Party feiern). Diese lustige Partygesellschaft reist dann weiter in Richtung Weltmeere wo sie ganz viele andere Kumpels treffen.

These: In Zukunft werden mehr Menschen an der Sauberkeit sterben, als an (organischem) "Dreck".

Die Natur wird unterdessen immer mehr zu einem verkitschten Disneyland verklärt. Bakterien, Viren, Pilze und andere Wesen aus einer anderen Dimension haben zu diesem Paradies leider keinen Zutritt. Insekten haben Hausverbot, Gewürm sowieso. Ein allgemeines Viren- und Bakterienbashing ist im Gange! Ausser sie erweisen sich als "nützlich", dies im menschlich-kurzsichtigen Sinn.

Inzwischen leben wir alle mehr oder weniger eng mit diesen Stoffen, man kann ihnen nicht mehr aus dem Weg gehen. Selbst an den abgelegensten Orten der Welt lassen sich diese Zivilisationsspuren nachweisen. Es gibt nur eines: damit leben! Ist unser Organismus fit genug, sich an den hausgemachten Dreck anzupassen? Es bleibt spannend … Bleiben Sie dran!!

Ich glaube diesen Wettbewerb werden die Mikroorganismen gewinnen … Sie sind einfach schlauer und anpassungsfähiger! Und weniger eitel ..

Dienstag, 22. März 2011

Intuitiv up to date

Ich habe noch weiter über das nachgedacht, was ich am am 16. März geschrieben habe. Kann ich es so stehen lassen, kann ich dazu stehen? Ja, ich kann. Der Welt gehts auch nicht besser, wenn ich hektisch werde oder mich vom Tagesgeschehen fremdbestimmen lasse. In der Klausur kann ich für mich selbst sortieren, was mir wichtig ist. Wenn ich soweit bin, kann ich mich wieder der Welt zuwenden. Störfunk kann ich im täglichen Leben nicht brauchen, da ist genug anderes zu sortieren. Störfunk ist all das, was mich von meinem intuitiven Weg abbringt.

Ich glaube immer weniger an eine objektive, messbare Wahrheit. Die einzige objektive Wahrheit ist die subjektive, denn wer Anschluss an die eigene Intuition hat, ist immer online und up to date …

Mittwoch, 16. März 2011

Alles im Griff! Oder?

Die globalen Katastrophen haben zur Folge, dass ich selber immer ruhiger werde. Mich immer mehr auf das besinne, was MIR wichtig ist. Zentrierung. Meine 7 Sachen und Sinne beieinander behalten. Etwas anderes erscheint mir sinnlos.

Wieso sollte ich mir die Horror-Meldungen reinziehen. Um dann in Panik zu geraten? Mich schreckt das verwendete Vokabular: etwas unter Kontrolle haben. Wann hatte der Mensch jemals etwas unter Kontrolle? Und wieso glaubt er immer noch daran? Wer nicht schon vorher misstrauisch war, könnte es jetzt werden …

Mittwoch, 9. März 2011

Die Erde kocht

"Lasst uns durch die Minen von Moria gehen!" sagt Gimli in "Herr der Ringe", nachdem die Passage durch die Berge von Saruman verunmöglicht wurde. Was danach kommt, wird Legende: Die Zwerge haben in der Vergangenheit zu tief gegraben und das Grauen in der Tiefe geweckt, einen Balrog, ein Wesen aus der Unterwelt, aus dem Erdinnern. "Du kannst nicht vorbei, Flamme von Undûn" schreit Gandalf einige Zeit später, bevor er selber in eben derselben Tiefe verschwindet … (und als "Gandalf der Weisse" später aufersteht, doch das ist eine andere Geschichte) …