RSS

Schlagwort-Archive: Midnight in Paris

Bücher, die man gelesen haben muss – Februar

Noch immer bin ich gut in der Zeit! Diesen Monat habe ich mir – schon vor einer Weile – innerhalb von zwei Tagen ‚Der große Gatsby‘ von F. Scott Fitzgerald vorgeknöpft, und bereits die Kürze dieser Lesezeit verrät das rasche, lockere Durchkommen.

Der Ich-Erzähler ist zwar Teil der Handlung, nimmt darin aber eine relativ periphere Position ein. Er ist ein 29jähriger Aktienmakler namens Nick, aus höherem Hause, der nach Long Island zieht – direkt neben die herrschaftliche Villa eines gewissen Gatsby, der dort regelmäßig rauschende Partys veranstaltet: Wir befinden uns mitten in den Roaring Twenties. Die Müßiggänger flattern affektiert wie Schmetterlinge von einer Feier zur nächsten, plänkeln über Klatsch und Tratsch, Mode, Sport und hanebüchene Gerüchte – ob in jenen über den wenig von sich erzählenden Gastgeber Gatsby überhaupt ein Funken Wahrheit steckt? Nick lernt ihn allmählich besser kennen und kommt letztendlich auch hinter das Geheimnis seiner Einsamkeit, welches unerwartet eskaliert…

Hier weiterlesen …

 
Ein Kommentar

Verfasst von - 25. Februar 2013 in Blog, Kultur, Lesen, Printmedien

 

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Familie und Kino

Not easy to please.
Meist ist es generell schwierig, jemanden in seiner Familie zu finden, mit dem man filmische Interessen teilt. Als ich noch ein kleines Kind war, gingen wir öfter zu Viert ins Kino, um lustige Kinderfilme anzuschauen (während unser Vater einschlief). Mittlerweile gestaltet sich die Sache ein bisschen schwieriger.Mein Vater hat den Vorschlag gemacht, mit meinem drei Jahre jüngeren Bruder und mir ins Kino zu gehen. Eine seltsame Konstellation, wir machen nämlich selten was zusammen. Jedenfalls hieß es, eine gemeinsame Schnittmenge zu finden (wobei mein Bruder und ich das unter uns ausmachten).Ich guckte durchs Kinoprogramm und fand ein, zwei Filme, die ich mir generell gern anschauen würde und die vielleicht auch meinen Vater interessieren könnten. Midnight in Paris und Sommer in Orange. Für meinen Bruder wäre das allerdings nix.

Dann fand ich ein, zwei Filme, die ich mir mit meinem Bruder angucken könnte, einer davon war Final Destination 5. Aaaber sowas kann sich mein Vater ja nicht angucken. Der schaut schon bei Dokus weg, in denen irgendwem ne Spritze gegeben wird. Mit meinem Bruder kann ich Düsteres angucken, Splattriges, Vampirfilme… Aber das passt auch gar nicht zu dem, in was man den Dritten im Bunde reinzerren könnte. Bei diesen Filmen könnte er ja nicht mal einschlafen, wenn sie ihn nicht interessieren.Weil nun eigentlich weder mein Bruder noch ich Lust hatten, ins Kino zu fahren, durchwühlte ich unsere DVDs. Underworld – kann ich mit meinem Bruder angucken. Wen die Nachtigall stört – kann ich vielleicht mit meinem Vater angucken. Die beiden zusammen könnten vielleicht Fast-and-Furious-Filme gucken… doch DA! Die Rettung! Etwas, das wir möglicherweise alle angucken können! Troja!
Herzlichen Dank für Historienfilme mit Schlachten, liebe Filmemacher.
 
Ein Kommentar

Verfasst von - 26. August 2011 in Alltag, Kultur

 

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

 
Erstelle eine Website wie diese mit WordPress.com
Jetzt starten