Ich hasse Albträume. Und ich bin nicht nur vor etwa eineinviertel Stunden aus einem kurzen erwacht, mir ist auch noch schlecht. Ein wunderbarer Start in den diesjährigen Fronleichnam (der übrigens nicht viel mit einem Leichnam zu tun hat).
Mein Bruder ist nach Nbg gefahren, um sich den tieffliegenden neuen Airbus (A 380?), diesen Riesenkranich, anzuschauen.
Nur noch 4 Tage bis zum Colloquium. ICH HABE NOCH KAUM ETWAS GEMACHT.
Ein gewisses selbstgemachtes Hörbuch und ein paar Filme waren mir irgendwie dringender? Oh Mann. Dafür bin ich jetzt mit Anna Gavaldas „Ein geschenkter Tag“ und „Zusammen ist man weniger allein“ (ein zweites Mal) durch. Super Sache, und das nur halb ironisch: Bescheuerte Tat, tolle Bücher – die Frau ist wirklich etwas Besonderes. Feinfühlig, gesellschaftskritisch, intellektuell. Allerdings finde ich Literaturübersetzungen aus dem Französischen echt schwierig, bzw. holprig. Sie haben einfach eine ganz andere Art der Sprache, verwenden Ausdrücke, auf die Deutsche gar nicht kämen, die teilweise für fremde Ohren altertümlich klingen. Schräg. Außerdem hat sich die Sprecherin des Hörbuchs (denn ich hab mir ‚Ein geschenkter Tag‘ zusätzlich als Hörbuch angetan, es lebe die Prokrastination!) echt die Arschkarte gezogen… Nicht nur, dass sie anscheinend nicht viel Ahnung vom Französischen hatte und Besancon (c cédille) gekonnt „Besankonn“ aussprach, es gab im Buch auch ein paar gesungene Passagen. Peinlich…
Zudem sah ich ‚Stolz und Vorurteil‘ (einfach wundervoll, ich liebe Mr Darcy!) und ‚Beim Leben meiner Schwester‘, ebenfalls Literaturverfilmung. Letztere allerdings absolut verfremdet mit anderem Ende (da wurde ich immerhin schon vorgewarnt) und auf Hollywood getrimmt (schon allein mit Cameron Diaz, die ich dennoch mehr mag als erwartet, so generell). WAH. Teils wirkte das auch noch wie Kinder-Pr0n, da mir die Schauspielerin etwas jung vorkam. Zumindest keine 14-15, was sie wohl spielen sollte. Und mit einem Typen, den ich auf Anfang 20 schätzte, rumgemacht hat. Vielleicht nahmen aber auch die leukämischen Kahlköpfe Einfluss auf diese Wirkung; der Kerl kam mir immerhin für sich relativ hübsch vor dafür, dass er eine Glatze hatte. Und das Mädchen – Kate in der Rolle – sah in der Anfangsszene im Hippie-Style auch gut aus.
Apropos Hippie-Style: Heute Abend läuft ‚Das wilde Leben‘ – die Verfilmung des Lebens der Uschi Obermaier – im TV. (Anscheinend jede Menge Kram zum Ende der 60er Jahre.) Ich vermute, ich werde wieder das Lernen verdrängen und mir das anschauen… Ein Teil aus einer Kritik der Frankfurter Rundschau: „Auch die attraktivsten Menschen verlieren schlagartig an Reiz, wenn sie so aussehen wollen wie jemand anderes.“ Ich bin gespannt. Kenne bisher bloß ‚Summer Wine‘ von Ville Valo und Natalia Avelon. X3
Für’s mündliche Abi in Religion hab ich mir die Zeit der vergangenen Woche besorgt. Vielleicht hilft’s ja was. Auf jeden Fall steht interessanter Kram über Freud und Reich-Ranicki drin!
Mein Laptop-Akku ist bald leer, ich bin dann mal weg.