1. Heute morgen (‚Morgen‘ schriebe man in diesem Falle groß) geht’s in aller Herrgottsfrühe zum Flughafen.
2. Electro Swing finde ich derzeit einfach zu schön.
3. Ich könnte eigentlich mal wieder an meiner Bachelorarbeit schreiben *hust* (aber nicht dieses Wochenende!).
4. Obwohl ich eigentlich gar nicht solche Unmengen zu tun habe, könnte ich teilweise in Chaos untergehen.
5. Im übrigen trage ich gerade einen Haufen pinker Lockenwickler.
6. Meinen Geburtstag werde ich dieses Jahr ausnahmsweise mal wieder mit Freunden gemeinsam erleben.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf meine Familie, nachdem ich auf der Hochzeit einer Freundin war, morgen habe ich einen weiteren Besuch bei den Frischverheirateten zwecks Kindgeburtstagsfeier und eine Ballettaufführung geplant und Sonntag möchte ich dann auch noch auf die entsprechende Taufe – vollgestopfte Tage also!
Vielleicht sollte ich damit aufhören, imaginäre Drehbücher für mein Leben zu schreiben und Lieder wie dieses hier auf den Soundtrack zu packen:
Aber es ist so wahnsinnig toll, ich kann kaum still sitzen, wenn ich’s höre! ❤_❤
(Und nein, es gibt gerade keinen Herrn, der bei mir diese Wünsche hervorruft, keine Sorge.)
Und zur Abwechslung mal ein Buch im englischen Original: ‚Alice’s Adventures in Wonderland‘ von Lewis Carroll.
Zum Lesen dieser Geschichte für die Challenge bin ich zufällig gekommen – ich habe mir die Android-App Moon+Reader runtergeladen, mit der drei literarische Werke, die auch über das Projekt Gutenberg gratis erhältlich sind (auch deutsche Bücher), kamen: ‚In the Year 2889‘ (Jules Verne ❤), ‚The Man who would be King‘ (Rudyard Kipling) und eben Alice. Hier weiterlesen …
Ich hätte gern mal eine Hochzeit. In den meisten Fällen macht sie Situationen allerdings komplizierter, als sie ohnehin schon sind. Deswegen wäre eine valide Überlegung, ob es nicht am Entspanntesten wäre, von den zahlreichen Möglichkeiten, zwischen denen man sich entscheiden müsste, abzusehen und sich einfach selbst zu heiraten.
Menschen mit multiplen Persönlichkeiten (wie es bei Rollenspielern beizeiten der Fall ist) bieten sich da als besondere Zielgruppe an, schließlich könnte man da selbst offiziell verschiedene Vornamen, die man verheiratet, wählen – und man müsste nicht einmal diskutieren, wer wessen Nachnamen übernimmt, ganz abgesehen von komplizierten Doppelnamen. Die zwei(oder mehr)-in-eins-Version könnte den ihrigen einfach behalten, da braucht man sich nicht mal eine neue Unterschrift zulegen. Polyamorie mit sich selbst! Gleichzeitig alle Geschlechter haben und heiraten, die man will! Größtmögliche Liberalität!
Eine gänzlich neue Perspektive auf die Welt eröffnet sich für all jene, die diese Zukunft für sich in Betracht ziehen und sich nicht der Launen- und Einschränkungsdiktatur eines Ehegatten unterjochen wollen. Dies bezieht sich sogar auf jegliche kulturellen Produkte, in die das Thema Liebe eingeflossen ist, wie etwa Romane und Lyrik. Und man lese sich nur die unüberschaubare Menge an Songtexten durch, die sich in irgendeiner Weise mit dem Verliebtsein beschäftigen. Es ergibt plötzlich alles einen viel tieferen Sinn – und ist gleichzeitig unglaublich profan, weil es wie das Logischste auf der Welt erscheint. „I’ll go wherever you will go“, ja, natürlich werde ich das tun! „I just wanna make love to you“, wen sollte man auch sonst als Allererstes zufrieden stellen wollen? Also fangen wir einfach mal damit an: Let’s do it – let’s fall in love. Und zwar mit uns selbst. Der Papierkram um die Selbstheirat wird automatisch kommen, in unserer pluralistischen Gesellschaft.
Hinweis: Dies soll in keinem Falle in Text und Überschrift angedeutete ernsthafte Persönlichkeitsstörungen durch den Kakao ziehen.
… ist jetzt genau zwei Stunden her. Innerhalb ziemlich exakt dieser zwei Stunden habe ich es geschafft, das Durchschnittstagespensum zu erreichen, und zwar aufs Wort genau – es passt sogar zum Abschluss einer Szene. (Vergangenen Dienstag habe ich es in der Journalismus-Lehrredaktion übrigens auch geschafft, genau auf 1000 Zeichen für einen Artikel zu kommen, der ebensoviele haben sollte. Ich fühle mich so… perfektionistisch und durchgeplant.)
Haha, durchgeplant. Heute Abend wollte ich auch noch mein Exposé für die Uni fertigkriegen. Um halb zwölf saß ich noch dran, sah aber schon das Ende. Aber je mehr sich der Minutenzeiger der zwölf ganz oben näherte, desto sicherer war ich mir, dass ich es nicht schaffen würde, das umständliche Mini-Literaturverzeichnis rechtzeitig fertigzubekommen. Drei Minuten vor Mitternacht hab ich die APA-Zitier-Norm zum Teufel gewünscht, das Dokument gespeichert und geschlossen, auf YouTube das erstbeste Cembalo-Musikstück angeschmissen, um mich das erste Mal an diesem NaNo-Story-stimmungsarmen Tag ein bisschen in die Welt einzufühlen, und ein neues OpenOffice-Textdokument geöffnet. Mitternacht: Schreiben. Wenige Sekunden später: Die Cembalomusik zum Teufel gewünscht ausgeschaltet, weil ich bei Musik nicht wirklich schreiben kann.
Eigentlich hatte ich geplant, in JDarkRoom zu schreiben (Fullscreen-Textdokument-Programm mit unten anzeigbarem Wort- und Zielzähler), weswegen ich später auch dorthinwechselte. Allerdings ist das sehr unpraktisch zum schnell-mal-was-im-anderen-Dokument-Nachschauen, weil man das erst mal schließen muss. Wahrscheinlich schreibe ich’s in beiden Formaten, je nachdem, was mir im Augenblick besser passt. >_>
Eigentlich hatte ich auch geplant, alle anstehenden Dinge heute noch so früh zu schaffen, dass ich mich nochmal für ein paar Stunden hinlegen kann, bevor es dann gaaanz gechillt mit dem NaNoWriMo losgeht. Aber erstens hab ich das nicht geschafft und zweitens… ihr habt ja gelesen, wie’s gekommen ist. Kurz vorher noch ‚Waaah, Mist, es geht eigentlich gleich los, soll ich die blöden formellen Zitate noch fertig machen und danach (mit fertigem Uni-Exposé) anfangen zu schreiben?‘.
Eigentlich sind das Tagesziel auch nicht die 1667 Durchschnittswörter, sondern die dreifache Menge dessen.
Aber uneigentlich bin ich nun müde und werde bestenfalls noch das blöde Literaturverzeichnis machen, bevor ich mich hinhaue. Hoffentlich bringe ich später noch was zusammen. Und schade, dass ich den Blogbeitrag nicht mit dazuzählen kann, der hat auch schon wieder 355 Worte…
PS: Das hier ist übrigens das erste (und bisher einzige, ich schwör’s!) Schokoladenopfer des NaNoWriMo.
Das haben die Halloweenkinder nicht gekriegt, muhaha…
Cirque Rouge N° 19 am 15. Juni in der Roten Bar (Volkstheater) Wien.
Der Cirque Rouge ist ein mittlerweile immerhin drei Jahre altes Burlesque-Cabaret-Event in Wien, das alle paar Monate stattfindet. Die Show ist im Stil der 20er bis 50er Jahre gehalten – entsprechend auch der Dresscode. Zum Verlauf des Abends: Nach einer gut eine Stunde dauernden Show, bei der sich schicke Stripteaseperformances mit Livemusik abwechseln, lässt sich in zwei Salons fabulös das Tanzbein schwingen.
Und endlich würde ich – mit drei guten Freunden – auch dabei sein! Mein Outfitplan stand schon eine ganze Weile vorher fest; allerdings wurden noch am Vortag die letzten Kleidungsstücke und Accessoires besorgt. Zum roten Korsett kam ein kurzer, schwarzer Rock, rote Strümpfe (am Strapsgürtel befestigt), bequeme, flache Stiefelchen (man muss ja eine ganze Weile stehen und tanzen können) und – schwarze Federn. An Fächer, Haarteil und Ohrringen.
Der Großteil der anderen Gäste kam weniger burlesk und eher in Partyklamotte der erwähnten Epochen gekleidet – besonders auch passend zum Motto ‚Dream Boat‘ maritim. Ach, es war fantastisch, dieser Menge zuzusehen, wie sie umherspazierte, sich zuprostete, dekadent in den roten Samtsesseln räkelte, sich gegenseitig unpassenderweise mit Smartphones ablichtete und vor allem ausgelassen tanzte (und dabei mit dem einen oder anderen Kleid Gläser von den Tischlein fegte)! An jeder Ecke tolle Klamotten und großartige Tänzer, charmante Schäkereien und fröhliche Menschen.
– zum Musical ‚Elisabeth‘, März 2013 im Wiener Raimund-Theater
Wie bereits kurz erwähnt, war ich letztens relativ spontan in ‚Elisabeth‘ – eine Freundin auf Kursfahrt hatte mir die Studenten-Restkarten, die es ab einer halben Stunde vor Vorstellungsbeginn an der Abendkasse gäbe, empfohlen, und so machte ich mich frühzeitig auf den Weg. Doch ach – es standen bereits einige Leute an, und mindestens zehn Minuten früher hatte man mit dem Restkartenverkauf begonnen. Wäre ich doch noch etwas eher dort gewesen… Ein Grund, unzufrieden zu sein, war dies jedoch eigentlich nicht, denn immerhin bekam ich für 15 Euro einen Platz in der sechsten Reihe, im rechten Teil des Parketts – im regulären Vorverkauf hätte ich dafür 69 Euro hinblättern müssen. Win!
❤ 2. März: Nachwirkungen des Konzerts – das erworbene T-Shirt anprobieren und das neue Album auspacken und (nach einigen Tücken) am Laptop zum Laufen bringen. Zugegeben, ich musste lernen.
❤ 3. März: Leckerer Zwiebelkuchen (Anmerkung: ich dachte, es wäre dasselbe wie Flammkuchen, aber bei letzterem werden die Zwiebeln roh benutzt – wieder was gelernt) von meiner Mitbewohnerin, zuzüglich weiterer Konzertnachwirkungen wie Fotoaustausch mit einer Freundin und ein wenig Chatterei. ^^“ (Auch an diesem Tag musste ich lernen.)
❤ 4. März: Rühreifrühstück, Karamellwaffeln (fast wie die herrlichen holländischen Stroopwafels) und eine nette neue Internetbekanntschaft. Fanfictions gelesen. :3 Ich habe sogar halbwegs erfolgreich genäht und kann nun ein geschenkt bekommenes Fake-Muse-T-Shirt tragen, ohne dass mein Kopf im Halssaum stecken bleibt, yay!
❤ 5. März:Elisabeth-Musical. Auf herrlichem Restkartenplatz. Bericht folgt.
❤ 6. März: Dritter Askr-Louise-Jahrestag und Paganfest mit Dante. *mit pseudonymen werf* Jetzt wünsche ich mir ein Alestorm-Tanktop mit Kraken. *_* (Ich liebe ja Bandmerchandise für Mädels besonders, wenn es nicht nur herkömmliche T-Shirts gibt, sondern welche mit nicht so engen Ausschnitten, oder gleich Tops.)
❤ 7. März: Best Blog Award, vielen Dank! Und möglicherweise schaue ich nachher noch einen Film. (: Nähere Informationen folgen.
Mit einem bedauernswerten Faible für lange, verschachtelte Sätze und unnütze Nebeninformationen schreibt hier... Pik. Studentin, Wahlwienerin, Kulturliebhaberin, Anthropologin, Korrektorin, Ästhetikerin und Teilzeitkünstlerin.