
Es ist schon gut zwei Wochen her, dass ich von meiner schlauen Ratte berichtet habe: HIER.
Mit verschiedenen Ködern hatte ich vergeblich versucht, sie in die Falle zu locken. Seit fünf Tagen nun habe ich mit einem kleinen Trick Erfolg, zählbaren Erfolg! Nach drei Jungtieren, eins in jeder Nacht, ist in der letzten Nacht eine ausgewachsene Ratte in die Lebendfalle gegangen.
Die „Entsorgung“ geschieht dann gut 3 Kilometer von meinem Garten entfernt in einem Stück „Wildnis“, ein großes Stück Land mit Brombeer- und anderem Gebüsch sowie mit einem kleinen Bach, etwa 2 Kilometer von der Zivilisation entfernt. Ich wünsche ihnen dort ein ungestörtes Leben und hoffe, dass der Ort weit genug von ihrem bisherigen Zuhause entfernt ist.
Hier noch ein Foto von einem Jungtier:

Nach allen Spuren und den Gängen, die sie im Garten gegraben haben sowie ihrem Aussehen gehe ich davon aus, dass es sich um Wanderratten (Rattus norvegicus) handelt.
Das Fallenstellen wird fortgesetzt. Und nebenbei lese ich das soeben erschienene Buch aus dem Hauptverlag: RATTEN von Irne Weinberger. Ich möchte ja mehr wissen über den Feind in meinem Garten und dessen Verwandte. Über die Wanderratte lese ich dort, dass sie in Kolonien mit bis zu 200 Individuen lebt. Na dann, Fallenstellen kann ein längeres Hobby werden.
– – – O – – –
Gruß aus Wiesbaden



