Transformationsplan

Tabellen und Daten eines Transformationsplans vor einen Industriekomplex




Marcus Grothaus
Technischer Geschäftsführer
Scheurich Group (Keramikindustrie)

Welche Handlungsfelder werden berücksichtigt?

Eine kosteneffiziente Dekarbonisierungsstrategie nutzt Potentiale über alle Handlungsfelder. Wir entwickeln unsere Strategien ganzheitlich und erfassen mit unseren Tools wirtschaftliche und technische Zusammenhänge. So finden wir den kostenoptimalen Weg für Ihre Dekarbonisierung.

Energieeffizienz

Steigerung der Energieeffizienz durch Optimierung von Prozessen und dem Einsatz effizienter Technik.

Sektorenkopplung

Effiziente Bereitstellung und Speicherung von Strom, Wärme und Kälte durch das dezentrale Energieversorgungssystem.

Erneuerbare Energien

Aufbau eines ausgeglichenen erneuerbaren Erzeugungsportfolios an und abseits der Produktionsstandorte.

Produktion

Umstellung der Produktion auf alternative Produktionsverfahren und Energieträger. Konsequente Prozessintegration.

Energiebeschaffung

Beschaffung von erneuerbarer Energie, Herkunftsnachweisen und Emissionszertifikaten über ein ausgeglichenes Beschaffungsportfolio.

Flexibilität

Steigerung des Eigenverbrauchs, Optimierung von Netzentgelten und Vermarktung auf Spot- und Regelleistungsmärkten.




FAQ – Häufig gestellte Fragen

Was ist ein Transformationsplan?

Ein Transformationsplan ist eine Art Roadmap für die strategische Planung und unterstützt Unternehmen bei der Dekarbonisierung ihrer Prozesse. Er dient als strategisches Instrument, mit dem Unternehmen individuell zugeschnittene Maßnahmen und Dekarbonisierungsziele zur Erreichung der langfristigen Klimaneutralität festlegen können. In der aktuellen Zeit, in der nachhaltige Transformation sowohl ökologisch als auch ökonomisch an Bedeutung gewinnt, hilft ein klar und präzise definiertes Transformationskonzept dabei, Emissionsziele kostenoptimal und effizient zu erreichen.
Ziel eines Transformationsplans ist primär, die CO2-Emissionen des betrachteten Unternehmens zu reduzieren, um die gesetzlich festgelegten Klimaziele zu erfüllen und so zur globalen Klimaschutzstrategie beizutragen. Darüber hinaus kann mithilfe eines Transformationsplans das Thema ökologische Nachhaltigkeit langfristig in der Unternehmensstrategie verankert werden. Außerdem kann das Transformationskonzept langfristig dazu beitragen, die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens zu sichern, da Kund:innen, Investor:innen und Geschäftspartner:innen in der Zukunft zunehmend Wert auf grüne Produkte legen werden.
Für die Erstellung eines Transformationsplans (früher auch Transformationskonzept genannt) wird zunächst der Ist-Zustand der emissionsrelevanten Prozesse analysiert. Dann wird der Soll-Zustand, der bis spätestens im Jahr 2045 erreicht werden soll, definiert und im Anschluss der Weg dahin ausgearbeitet. Im Rahmen des Modul 5 der Bundesförderung für Energie- und Ressourceneffizienz in der Wirtschaft (EEW) sind die Kosten der Erstellung eines solchen Plans bis zu 70 % förderfähig.

Was ist der Unterschied zwischen einem Transformationskonzept und einem Transformationsplan?

Der Begriff „Transformationsplan“ löst die vorher verwendete Bezeichnung „Transformationskonzept“ ab. Beide Begriffe beschreiben jedoch das gleiche Konzept und Vorgehen.

Warum ist ein Transformationsplan für Unternehmen wichtig?

Ein Transformationsplan:
– unterstützt Unternehmen bei der Umsetzung ihrer gesetzlichen Anforderungen und Klimaziele,
– zeigt den Weg zur Klimaneutralität klar auf,
– kann langfristig die Wettbewerbsfähigkeit und Zukunftssicherheit fördern, da Kund:innen, Investor:innen und Geschäftspartner:innen oft Unternehmen bevorzugen, die sich proaktiv für die nachhaltige Transformation einsetzen,
– vermeidet Reputationsschäden und Strafzahlungen aus Nichterfüllung der regulatorischen Compliance (z. B. Corporate Sustainability Reporting Directive, CSRD),
– ermöglicht eine glaubhafte Umsetzung der sozialen bzw. gesellschaftlichen Verantwortung eines Unternehmens, aktiv zum Klimaschutz beizutragen.

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