Veränderte Geschlechtsangabe – Inneres und Heimat/Antwort

Berlin: (hib/PK) Von der seit dem 22. Dezember 2018 bestehenden Möglichkeit, gegenüber dem Standesamt die Geschlechtsangabe zu streichen oder zu ändern, wird offenbar regelmäßig Gebrauch gemacht. Zwischen dem 22. Dezember 2018 und Ende März 2019 wurde in 28 Fällen eine Streichung des Geschlechtseintrags verlangt, wie aus der Antwort (19/19125) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage (19/18259) der AfD-Fraktion hervorgeht. Im selben Zeitraum wurde in 385 Fällen verlangt, die Geschlechtsangabe durch eine andere zu ersetzen.

Die Kleine Anfrage: https://dip21.bundestag.de/dip21/btd/19/182/1918259.pdf

Die Antwort der Bundesregierung: https://dip21.bundestag.de/dip21/btd/19/191/1919125.pdf

Bielefeld zeigt Flagge – Aktion zum CSD am 13. Juni 2020

Bielefeld zeigt Flagge – Aktion zum CSD am 13. Juni 2020 – mit der Regenbogenflagge Sichtbarkeit herstellen und Solidarität zeigen!

Die CSD-Demo, das CSD-Straßenfest und die CSD-Party können wegen der Corona-Pandemie in diesem Jahr nicht stattfinden.

Wir wollen aber trotzdem ein starkes Zeichen für sexuelle und geschlechtliche Vielfalt und gegen Diskriminierung von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Trans*, Inter* und queeren Menschen (LSBTIQ*)setzen.
Wir rufen deshalb die Bielefelder Bürger*innen, die politischen Parteien und Initiativen, soziale und kulturelle Einrichtungen, Behörden und Geschäfte dazu auf, zum CSD am 13. Juni an ihren Wohnungen, Geschäften und Gebäuden eine Regenbogenbogenflagge anzubringen.

CSD-Fachtag 2020 – Unversorgt

In den letzten Jahren ist die gesellschaftliche Akzeptanz von lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans*, inter*und queeren Menschen gewachsen. Dennoch sind ihre Lebenslagen in einer heteronormativ geprägten Gesellschaft in unterschiedlichen Ausmaßen von Stigmatisierung und (Mehrfach-) Diskriminierung geprägt. Der damit verbundene Minderheitenstress führt z.B. dazu, dass LSBTIQ* häufiger depressive Erkrankungen und suizidales Verhalten zeigen.

Der Fachtag setzt sich damit auseinander, wie Diskriminierung die Lebenslagen von LSBTI* beeinflusst, welche spezifischen Versorgungsdefizite existieren und wie diese behoben werden können.

18.06.2020 von 14.00 – 17.30 Uhr
Historischer Saal in der VHS, Ravensberger Park 1, 33607 Bielefeld

Detailierte Infos finden Sie hier:
Informations Flyer

Intersexuelle Menschen zu Trans* – Transgender

Also um das nochmal zu erklären warum Intersexuelle Transgender sein können aber Trans* ablehnen.

Mit Intersexualität beschreibt man nur eine körperliche Variation. Sie beschreibt aber nicht wie sich dieser Mensch identifiziert. 

Manche Intersexuelle Menschen identifizieren sich binär, also als Mann oder Frau. Andere identifizieren sich als Divers. Wieder andere als agender, bigender, poly/pan gender. Gender als Identität. All diese gender Arten sind Teil des Transgender Spektrum. 

Zum Wort Transgender. Trans bedeutet übersetzt „herüber hinaus / mehr als“, Gender beschreibt das gefühlte Geschlecht, also die Identität und nicht das körperliche Geschlecht.

Transgender ist eine Bezeichnung für Menschen, die sich nicht binär fühlen. Eine Identität die nicht nur mit männlich oder weiblich beschrieben werden kann oder für Menschen die jegliche Geschlechtsidentität für sich ablehnen.

Intersexuelle Menschen lehnen Trans* ab, weil die Mehrheit der Bevölkerung Trans mit Sternchen nur mit Transsexualit übersetzen. 

Früher als die ersten Intersexuelle Menschen um Sichtbarkeit und Rechten kämpften, sind sie ins Trans* Spektrum abgeschoben worden, von Ärzten und Ämtern.

Desweiteren sind wir nicht Transsexuell, wir sind nicht im falschen Körper geboren. Sondern in einem nicht weiblichen oder nicht männlichen Körper.

Auch die Wahrnehmung und Probleme unterscheiden sich extrem voneinander!

Diese Tatsachen sind die Gründe, warum wir die Einteilung in Trans* ablehnen, aber trotzdem Transgender sein können! 

Übergreifend im Postfach

Man kann es nicht oft genug schreiben, Leute ich bin #Divers #intersexuel und das KEIN Fetisch oder Grund mich doof zu fragen wie habe ich sex? Oder wie sieht meine Sexualität aus…

Auch oft genug im Postfach :
Hey darf ich mal ein Bild deines Geschlechtsorgan sehen? Oder habe ich Lust im porno XY mitzuspielen

Leute was geht in euren Köpfen ab. Noch ganz dicht…

Ich bin DIVERS das mein Geschlecht und meine #Identität!!!

So jetzt stelle ich euch meine Fragen!
Wie fühlt man sich so als Frau oder Mann?
Wie sieht euere Sexualität aus als Frau oder Mann?
Wie sieht euer Geschlechtsorgan aus, bitte sende mir ein Bild?

Ernsthaft das ist normal oder was!

Glückwunsch zum 5. Geburtstag

Jetzt gibt es den Blog schon seit fünf Jahren. Und ihr 72 Follower liest ihn schon seit fast fünf Jahren. Einige schon von Anfang an, andere wiederum erst später.

Ist mir garnicht so vor gekommen. Ist immer wie gestern. Und es freut mich immer wieder, das ihr meine Geschichten, Erlebnisse und Versen mit gefällt mir markiert.

Also *Prost* auf die nächsten Fünf Jahre. Wir lesen uns und danke für eure Treue 🙂

Party, aber mit Kopfhörer

Will ich zurück?

Gefangen, verlorenen zwischen zwei Welten.
Freiheit, Einsamkeit, Angst zu verlieren mich antreibt,
Zu bestehen, zu glauben zu gewinnen.

Unter ihnen, über mir meine Welt,
mein Verlangen, zu sein kurz wie Sie?

Was es auch macht, was es ein gibt,
es nicht passt, es mich nicht stillt.

Freiheit ich suche, Freiheit die ich vermiss.
Eine freie harte Welt
unter ihnen, aber nicht mit ihnen…

Angst, Sorgen, verzweifelt im Nichts
in begin des Tages bis zum Ende der Nacht.
Mal hier, mal dort aber nicht da.
Feste Heimat, Feste Orte nicht meins.

Sehnsucht, 1000 Gründe, nach dem leichten harten sein. Versteckt verborgen im Schatten des Rand,
eurer Welt. Aber dennoch nah an euch, unsichtbar.

Gefangen, begraben, satt im Käfig, einer
funktionierenden Welt.
Will ich zurück?

Einkaufen & Corona

10:30 Uhr gbt (großer Betreuer Termin 30-50 Minuten). War eine Minute zu spät. Klingel an Gruppe, Betreuer kommt 7 Minuten zu spät. Innerlich schon angespannt, Hände verdreht. Betreuer nicht reagiert. Schnell zum caddy gegangen und Vortrag von Betreuer gehört. Kein Geld zurück gelegt.
Wöchentlich Kassenbetreuerin 10€ zurück legt für einkaufen. Nichts funktioniert, Betreuer mir sagt er selber zahlen muß.
Im Geschäft alles voll. Betreuer nicht nach gedachte… Er mir nur sagte wird voll, sehr voll. Muss ich jetzt durch. Sagte ich muss einkaufen da nichts mehr zu essen habe. Betreuer: alles gut, wird schon.

Im Laden Waagen und kratzen de Maske. Atmung okay, aber nervt. Bei Milch alles voll Frau scannt ab und klebt, piep piep… Andere rennen aus Lager mit großen Waagen immer rein und raus, gleich daneben. Zu viel, ohren zu gehalten und Augen zu. Betreuer nicht in der Nähe. Kurz durchgeatmet. Ausgeblendet und einfach genommen, nur weg wollte aber Milch brauchte. Abstand egal.
Zu Betreuer zurück und Finger in hand gedrückt. An Kasse bezahlt und draußen immer nur sagte : Maske nervt, Maske nervt, alles hab.
Betreuer sagte : ich weiß, müssen sie durch. In Einrichtung er Schlüssel weg brachte und in Gruppe ging. Ich hoch und hinlegte, hier schrieb und Augen zu gemacht. Geweint.
Jetzt gerade hier vor, küchendienst gemacht. Nur Mitbewohnerin mit bekommen das ich anders drauf bin. Blass sei, und wirke anders. Betreuer nicht mit bekommen.