Trisomie X, DSD 47 XXY, Klinefelter Syndrom, XXY-Syndrom etc pp. Wie man es auch nennt, es bleibt das anders sein. Mir sieht man es nicht an! Unsichtbar, aber trotzdem anders. Manche nennen mich Arrogant, unnahbar oder besonders…
Auch da bleibt nur bei mir das ich nicht so bin wie die anderen. Es fehlt mir in vielen kleineren Situationen auf. Besonders beim beobachten des Fernsehers. Oder wenn ich meine Meinung sage, das es verwundert. Mir gesagt wird das sie das so noch nie betrachteten. Wenn sie mir zuhören.
90% ca, der Fälle fehlt mir das selber jeden Abend auf. Warum reagierte ich so? Warum sagen mir Ärzte solche Dinge?
Oft wünschte ich mir ich wäre nicht so wie ich bin! Ich möchte unter ihnen leben, als Teil – nicht als Beobachter am Rande stehend. Die Gesellschaft drängt mich immer wieder dort hin, so kommt es mir vor. Sie kommen damit nicht klar. Wenn Sie versuchen zu verstehen, ist es zu viel.
Es tut im Körper weh, jedes Mal zu lernen, obwohl es kein normal geben soll, doch anders zu sein als andere. Nicht zu zeigen das es leidet. Musste mein Körper nicht schreien, Wasser verlieren? Warum tut es nicht. Jeder Schmerz ist sachlich, nicht verstanden vom Gegenüber…
Menschen sollen sehen, wenn jemand krank ist! Soll es sehen das es den anderen wie geht! Menschen sollen verstehen, was der andere braucht. Was ein selbst braucht. Wenn das alles der Mensch ist, was bin ich, krank? Aber eine Krankheit die nicht gesehen wird. Obwohl Menschen sehen sollten wenn einer krank ist. So bleibe ich hier, sitzend am Rand. Gehindert von den Menschen, eins zu sein wie sie in der Masse.
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