CSD Bielefeld 2019 & Intersexuelle Menschen eV

Dieses Jahr in Bielefeld, auf dem CSD (Christopher Street Day) werden wir vom Intersexuelle Menschen eV mit dabei seien. 

Am Dienstag hatte ich dazu einen Termin in der AIDS Hilfe Bielefeld, um die Einzelheiten zu klären. Da ich gerade erst angefangen habe zu koneckten, bin ich auf mich gestellt. Somit ist nur möglich per einen anderen Verein auf dem CSD in Bielefeld zu kommen.

Bei etwegin Fragen dazu kommentiert diesen Beitrag oder schreibt mich an. 

Fragen und Chaos 

Ich habe vor paar Monaten, meiner gesetzlichen Betreuerin gesagt dass ich einen Verschlimmerungsantrag stellen möchte. Am Anfang wollte sie das nicht, riet mir davon ab. Nach einem Gespräch in der Einrichtung, hatte nichts damit zu tun. Begleitete Sie mich auf meinem Zimmer, übergab ihr den Antrag. Sie lass ihn durch und lies mir wissen das sie ihn abschicken wird. 

Vor paar Tagen, diese Woche, kann mich gerade nicht mehr erinnern wann es war, sagte sie mir das sie ihn online gestellt hat. Jetzt liegt der Antrag in Gütersloh. Weiter sagte sie das sie mehrere Merkzeichen im Antrag angekreuzt hat. Mit unter G, H und B. 

Ich denke das es nicht so gravierend ist. Warum ist die Welt anders in der Zeit des empfinden, als in ihrem Empfinden? Mein Bezugs Betreuer findet das das was meine Betreuerin angekreuzt hat gut sei und richtig. 

Mir ist der Kopf voll, voller Akten und Blätter umgeteilt, vermischt im Chaos der Information die schon geordnet waren oder sollten. Es liegt auf allem was wichtig war heute. Das meine Gedanken, Bewertungen, Chaos alles verlegten im Kopf was wichtig ist. Und doch verläuft die Zeit schneller als man sich fassen kann. 

Ein Blick, der zweite Blick später als gedacht und doch wieder vergessen. Wieder laufen und jetzt ist es 23:32 Uhr. 

So ein Mist,… Manche halt

Diese Nachricht muss ich heute einfach mal Teilen. Solche Nachrichten bekomme ich genügend per WhatsApp, SMS oder durch die Kommentar Funktion des Blogs..

Erste Nachricht habe ich zu schnell gelöscht um sie zu fotografieren deswegen nur als Text vorhanden :

sogar zu faul zum schreiben bist du! Das dritte Geschlecht passt wahrscheinlich am passendsten zu dir😂.

Du und das Universum seit anscheinend eins! 

Militant und egoistisch!

Ich glaube du wirst dein „Leben lang“ seelisch allein und unverstanden bleiben!

wegen Leuten wie dir geht Deutschland den Bach runter, versuchen das Rad neu zu erfinden und dabei geht es um blanke Egoismen und genauso kommunizierst du auch. 

So wie es in den Wald rein ruft, so kommt es wieder raus! 😉🤷‍♂️🦆

Interessant daran finde ich das er genau weiß das ich seelisch alleine sei und keine Freunde habe.

Mir sind diese Kommentare, egal. Lösche sie und die Nummer wird gesperrt. Ab und an lese ich sie meinen Bekannten vor. Nur heute dachte ich, hey das muss auf mein Blog.

Kinder und Jugendpsychiatrie 2000/2001

Ich war 2000/2001 im Winter, in einer Kinder und Jugendpsychiatrie. Muss darüber seit dem Wochenende wieder stark drüber nachdenken. Schreiben hilft mir. Und ich möchte wissen ob ihr auch oder andere Erfahrungen in der Kindheit hattet.

Zu dem Zeitpunkt, des Klinik aufenthalts war ich 12 Jahre alt. Danach bin ich in ein heilpadagogisches Heim gekommen.

Der Grund des Aufenthalts war, aus den Berichten gelesen, daß meine Eltern mochten das ich Menschen an mich heranlasse, sie Anschaue und nicht immer grundlos Ausraste.
Mir meine Zwänge abtrenniere und laut bzw auch mehr rede. Habe bis zur Klinik nur ganz ganz wenig geredet. Im Durchschnitt 2 bis 3 Sätze am Tag mit meinen Eltern und dann nach ihrer Aussage ganz leise.

Während des Aufenthaltes versuchte man mich mit Verstärker Orientierte Verhaltenstherapie mich an der Gesellschaft anzupassen.
Dies bedeutet das man 3 Monate versuchte, in der Logopädie dazu zu zwingen Menschen anzuschauen. Wenn ich nicht tat hat mich die Therapeutin erst ignoriert, danach dies aufgefordert ziemlich laut und später mich ans Kind gepackt und mein Blick zu ihrer Augen gedrückt. Habe ich das ausgehalten oder später selbst getan gab es ein Keks. Genauso beim Treppen Training. Ich durfte mich nicht festhalten und auf den Boden schauen. Tat das den doch oder stürzte musste ich hoch und von vorne Beginnen. Bei jeden Vortschritt gab es ein Keks.
Wenn es zu einem Ausraster gekommen ist, dürfte 24 Stunden nicht aus dem Zimmer, und dies störte meine normale Routine. Essen war auch auf dem Zimmer.

Dies brachte für die Ärzte und Therapeuten nicht zum Ziel, wie es im Bericht stand, habe ich kaum Vortschritte gemacht. So das sie mich 2 Monate lang 5 mal am Tag Dipiperon gaben. So konnte ich angefasst werden und meine Mutter konnte mich umarmen.

Meine Mutter erklärte mir später 1 Jahr nach der Klinik, das sie das Dipiperon absetzt, da sie es nicht ertragen könne,mich so zu sehen.

Warum bin ich anders? 

Trisomie X, DSD 47 XXY, Klinefelter Syndrom, XXY-Syndrom etc pp. Wie man es auch nennt, es bleibt das anders sein. Mir sieht man es nicht an! Unsichtbar, aber trotzdem anders. Manche nennen mich Arrogant, unnahbar oder besonders…

Auch da bleibt nur bei mir das ich nicht so bin wie die anderen. Es fehlt mir in vielen kleineren Situationen auf. Besonders beim beobachten des Fernsehers. Oder wenn ich meine Meinung sage, das es verwundert. Mir gesagt wird das sie das so noch nie betrachteten. Wenn sie mir zuhören. 

90% ca, der Fälle fehlt mir das selber jeden Abend auf. Warum reagierte ich so? Warum sagen mir Ärzte solche Dinge?

Oft wünschte ich mir ich wäre nicht so wie ich bin! Ich möchte unter ihnen leben, als Teil – nicht als Beobachter am Rande stehend. Die Gesellschaft drängt mich immer wieder dort hin, so kommt es mir vor. Sie kommen damit nicht klar. Wenn Sie versuchen zu verstehen, ist es zu viel.

Es tut im Körper weh, jedes Mal zu lernen, obwohl es kein normal geben soll, doch anders zu sein als andere. Nicht zu zeigen das es leidet. Musste mein Körper nicht schreien, Wasser verlieren? Warum tut es nicht. Jeder Schmerz ist sachlich, nicht verstanden vom Gegenüber…

Menschen sollen sehen, wenn jemand krank ist! Soll es sehen das es den anderen wie geht!  Menschen sollen verstehen, was der andere braucht. Was ein selbst braucht. Wenn das alles der Mensch ist, was bin ich, krank? Aber eine Krankheit die nicht gesehen wird. Obwohl Menschen sehen sollten wenn einer krank ist. So bleibe ich hier, sitzend am Rand. Gehindert von den Menschen, eins zu sein wie sie in der Masse.