Ghostes Eye

Ein Geister Auge im Riss einer Konstruktion.

Pan!k Past

Ich schrieb vor kurzen das mich die Klinik in Bad Bodenteich geholfen hat. Dies  stimmt nur nicht. Ja im ersten Moment tat sie mir gut, nur hat sie zu viel Ausgegraben. Vieles was ich verdrängt habe. Konnte es noch auffangen, ok war manchmal schon etwas nervig, aber es ging bis vor paar Wochen. Dieser dumme Fragebogen aus Bielefeld. Zu viel, viel zu viel von früher. Auch der Grund wieso ich in letzter Zeit viel unterwegs bin. Lieber in der Nacht am See sitze und die Nacht genieße. Fühle mich einfach sicherer so geborgen in der Nacht, kein weiterer Reitz, einfach im dunklen eingehült. Aber warum Panik? Es ist was hoch gekommen, was ich eigentlich nicht mehr beachtet habe, gedacht habe das es mich nicht mehr beschäftig. So ist das manchmal das der Weg, den man verfolgt, führt wieder an das was mal war. Auch wenn es weh tut. … Ich merke jetzt erst das ich diesen Ort nicht abgeschlossen habe. Wie ein Quest in ein Spiel, der ein hindert alles zu verstehen… Nur das, das Leben kein Spiel ist. Früher hat es Spass gemacht, irgendwann war ich zu alt, keine Ahnung hört damit auf und es war gut. Da kommt eine Klinik, ein Fragebogen daher und es beginnt alles von vorn. Statt die Gefühle zu zulassen flieht man, in die Welt der Träume. So kann es nicht weiter gehen, viele Menschen um mich herum haben recht ich muss was ändern. Ich möchte nicht mehr so „abhängig“ von irgendwas sein wie früher. Es ist zwar legal, aber es macht zu viel kaputt. Irgendwie möchte ich es nicht fühlen, die Angst bzw wiederfühlen. Möchte mich nur betäuben, mir ist es scheiß egal was es ist. Statt mich mit DPH oder DXM wie früher „abzuschiesen“ habe ich mir erstmal bei einem anderen Arzt Atosil verschrieben…. Auch mit der Grund wieso nur so wenig in letzter Zeit von mir kahm. Nächste Woche ist mein Arzt aus dem Urlaub wieder zurück, werde mich dort melden müssen, auch wenn es schwer fellt. Er weiß von dem allem nicht … Tja muss wohl sein…

So ich muss erstmal trinken, Wasser und damit endet dieses kleine Update für heute. Vielleicht zeichne oder schriebe ich noch was – ein Bild oder ein Vers ..

Blumen Band

Und ein weiteres das ich heute gezeichnet hab. Das war es erstmal. Gute Nacht ich gehe nun ins Bett ist schon spät … Morgen muss ich früh raus. Meine Mitbewohnerin muss ins Krankenhaus und ich begleite Sie.

 

So man liest sich 😉

Pink Flower

Konnte mal wieder nicht schlafen, so zeichnete ich mal wieder was. Was sagt ihr – bin gespannt ☺

Nachtspaziergang

Es ist kalt, ein atem, kein Wort. Geborgen auf dem Weg vor mir. Lang bin ich unterwegs. Es tut gut zu sein wo man ist. Kein Stress, weg von zuhaus. Die Menschen die jetzt schlafen in ihren Häusern, zu sehen des Lichtes. Heut ist es nichts für mich, heute sitze ich lieber auf meiner Bank am Fluss, am Fluss der Zeit. Zu sehen, zu hören auf die Geräusche die uns Nachts umgiebt. Einfach zu vergessen, den Zorn, die Angst – zu erstarren und genießen im Moment. Das was früher war, ist nicht jetzt das weiß ich, gefühlt ist es was anderes. Der Feind, der mich schützen sollte vorm ernst des Lebens ist nicht mehr da – keine gefahr, die Zeit hat ihn diesen Feind vergessen. Alles nur in mein Kopf, alles nur von früher… Das was bleibt eingegraben im Mensch, eingebraben tief als Wunde in der Seele eines Menschen, einem kleinem Menschen der sich nicht wehren konnte. Der den halt brauchte, aber nicht erfahren hat. So sitzt dieser Zwerg jetzt mit mir am Fluss der Zeit. Wir reden auf unsere Art, spüre seine Wunden, spüre seine Angst, sein Verlust als wäre ich der Zwerg, dieser Mensch von eins. Der nicht anders konnte, als sich selbst vergessen, in der Nacht. Habe ihn vergessen, verdrängt aus Angst, verschüttet im lauf des Lebens. Nur hier kann ich ihn nah sein. Ausserhalb der Wände, ausserhalb des Lichtes. Er wandelt seit Jahren nicht mehr dort. Seine Geschwister seh ich manchmal, sie sind stärker nicht so jung, nicht so verloren. Es sind teile meiner selbst. Teile die ich vergass und nicht mehr spüren wollte. Nun bin ich hier, suche sie und rede mit ihnen. Versuche ihre schreie zuhören. Zu verstehen das was war, das was ist und zu verzeihen. Mir zu verzeihen, zu weinen, zu erleben. Es tut so weh, möchte nicht sehen. Möchte alleine mit ihm sein. In der Nacht, am Fluss mit ihm sitzen und nochmals verstehen wie es war. Ihm helfen im einsamen Feld.
Nehme ihn an die Hand, nehme ihn nach einiger Zeit mit zu mir. Ihn meine Wohnung, zeige ihm das was nun ist, das er keine Angst mehr haben muss. Schlafen dann im Bett. Morgens ist er weg. Wieder alleine, verloren als fehlt was von mir, ein Loch was bleibt.

Die Nacht

Frei von mir, Nackt im sein,

einsam eins mit ihr werden.

unmantel von den Hauch der mich

umgibt. Die Luft so kalt, die Luft so rein.

Freiheit die du mir gibst. Härte die du mir

zeigst. So einsam ich war, so verloren,

vergessen wo ich bin. Klein, ach so klein

So kannte ich dich im Wald, mein Freund

mein Feind, meine Hoffnung nach mehr.

Warm und kalt, heiß und bissig das kannst du sein.

Ich brauche dich, mein Freund, mein halt.

Du bist überall, du sahst so viel.

Du liedst so viel, trotzdem nimmst du meins, meine

Angst, mein Stolz, mein Leid.

Nebel der Nacht, Schwarz und weiß

trotzdem lieb ich dich.

Meine Nacht am See.

Rose on Wave

Nach langer Zeit, eine neue Rose für euch. Jetzt mal mit einem Sprüch. Bin schon neugierig was ihr davon haltet.