
Sackturm (Sachsenturm)
Eigentlich wollten wir zu dritt nach Warburg, aber kurz vorher sagte, wie es immer ist, jemand ab. Also nur meine Mitbewohnerin und ich. Um 15 Uhr sind wir los gefahren und so um 16 Uhr am Schützenplatz ausgestiegen.
Es hat sich wirklich viel verändert. Neuer großer Bäcker, neues Gebäude für den Imbiss, alles im einen eigentlich super. Aber das wichtigste, bei so vielen Veränderungen, der Döner stand am Netto. JA er ist immer noch da. Wie oft war ich da, in den Pausen. Man musste schnell sein. Und schnell im essen. Im Nachhinein tun mir die Lehrer echt Leid, sie mussten es ertragen.
So aber weiter geht es, es gibt noch so viel zu sehen und erfahren. Meine Mitbewohnerin war noch nie in Warburg und so wollte ich ihr eigentlich die Kanone zeigen. Aber mein Orientierungssinn ist nicht so der beste bzw. ich hatte irgendwie ein ziemlich großen Blackout an diesen Tag … Naja gab so, aber ein schönes Bild des Sackturms, errichtet 1443. Im Jahre 1446 würde dieser Turm als Gefängnis benutzt.
Also weiter geht es, durchs Tor und wow ahm ja, irgendwie kam es mir seltsam vor. War ich schon mal hier ?? Im ersten Moment dachte ich hier war ich noch nie. Nach 20 Schritten wüsste ich wieder wo ich war. Manchmal ist meine Ma mit mir hier her in die Stadt gefahren. Zu dieser Zeit hatte Sie nur ein kleines grünes Auto und es würde immer extrem knapp, dass wir nicht wieder rückwärts runter rollen.

Zwischen den Städten
Dieses Wetter lädt einen schon richtig zu meiner Lieblingsstelle in Warburg ein, den „Tunnel“ am Standesamt. Es war immer schön mit meinen Eltern hierher zu gehen. Wie oft habe ich mir vorgestellt als Ritter oder als Fantasie Gestalt hier irgendein Abenteuer zu erleben. Dieser Ort ist für mich ein sehr Magischer Ort, wie das Licht durch die Tore scheint und diese kühle Luft egal wie warm es eigentlich ist. Unbeschreiblich als wäre die Zeit stehen geblieben.
Durch den Tunnel herab durch geht es zum Gymnasium und zu einer wirklich schönen Aussicht. Von hier aus kann man die ganze Altstadt von Warburg betrachten. Mein alten Kindergarten, die Altstadt Kirche und das alte Neubaugebiet, dort wo ich früher wohnte.

Aussicht auf die Altstadt
Die Zeit im Warburger Kindergarten fand ich selbst immer sehr sehr Strange – wenn ich selbst heute so darüber nach denke. Wir hatten in der Gruppe so eine alte Erzieherin, die sagen wir mal ihre Erziehungsmaß nahmen stammen aus einer anderen Zeit. Ich möchte sie nicht so. Und eigentlich war ich auch nicht wirklich gern dort. Meine Lieblingsecke war die Spiel Küche, habe gern die Röcke angezogen, über die Klamotten … und habe gern so getan als hätte ich gekocht. An ein Kommentar einer Erzieherin kann ich mich noch genau erinnern: „Bist du wieder Philippa?“. Habe sie früher nicht verstanden was sie meinte. Viel Kontakt mit anderen Kindern in der Gruppe hatte ich nicht so, eigentlich nur zu einem Mädchen und einem Jungen.
Genug in dieser Zeit geschwelgt. Weiter geht es. Es gibt noch ein wichtigen Ort in der Neustadt den ich heute noch erwähnen muss. Die Neustadt Kirche, wie oft sah ich sie. Sie steht neben meines alten Optikers, eine Brille aus meiner Kindheit habe ich genau hierher.

Neustadt Kirche
So müsste ich natürlich auch hier mal schauen ob sich was verändert hat. Aber nein es gibt Ihn immer noch und er ist sogar Modernen als so mancher hier in Paderborn, 3D Sehtest wow. Aber ernsthaft warum 3D ? Macht für mich gerade nicht so viel Sinn. Für meine neue Brille, die ich mir vor paar Wochen erst bei einem Optiker in Paderborn geholt habe, ging das alles noch in 2D. Aber ist ja jetzt noch ein anderes Thema.
Fazit: Es tat wirklich gut dieser Tag. Wieder mal da zu sein. Eigentlich wollte ich noch in die Altstadt. Den alten Bahnhof besuchen. Schauen ob das alte Stück Schiene noch da ist. Bin mit meinem Vater oft daher gelaufen und jedes mal beschrieb er mir, dass dies hier mal ein Bahnhof war. Fand es immer schön, dort zu sein. Schade eigentlich das wir nie wieder dort Spazieren gegangen sind, als mein Vater wieder in Warburg wohnte. Es ist eigentlich die schönste stelle in der Altstadt. Ein anderes mal, wenn wir mal mehr Zeit haben.
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