Verfasst von: Margrit | 02.04.2026

Kreta im Saharasand

In der Tagesschau Bilder vom rot durch Saharastaub leuchtenden Kreta. Die ganze Luft ist voll davon. Himmel, Erde, einfach alles in einem tief strahlenden Rot. Irreal.

Kreta – da war ich vor einem Jahr genau um diese Zeit, in den Osterferien, mit meiner Schwester. Ostern war allerdings zwei Wochen später im  Jahr als dieses Mal. Kreta war nicht rot, es war grün und blau und blumig und bunt. Eine kurze intensive wunderbare Urlaubswoche.

Seitdem liest meine Schwester hier mit, und der Gedanke macht mir beim Schreiben immer Freude.

 

Saharasand – den habe ich auf einer anderen Reise erlebt, im Februar 2020 auf Fuerteventura. Eher ocker als rot. Alle Sicht verschluckend, alles durchdringend. Das war schon beeindruckend. Zum Glück war der Spuk nach wenigen Tagen vorbei, klare Luft und Sicht sind eindeutig angenehmer.

Es waren drei Wochen, die allerletzten vor Corona. Es war die letzte Fernreise von Wally und mir. Nostalgia.

 

 

So weckt dieser Saharasand über Kreta Erinnerungen und verknüpft gedanklich meine letzten beiden Auslandsreisen. 2020 und 2025.

Verfasst von: Margrit | 01.04.2026

Länger als vierundzwanzig Stunden

… hält manches vor.

@piri

 

Meine letzten Bucheinkäufe – ein Kontrastprogramm nicht nur in der Größe. Der Pfau – late to the party, I know – mein erster Einkauf in der nicht mehr Wierny‘schen und mir dadurch nun viel zugänglicheren Literarischen Buchhandlung. Quantix hat mich gestern in der Frauenauracher Bücherinsel auf seltsam magische Weise angezogen.

Verfasst von: Margrit | 31.03.2026

Bluesky Lieblinge 03/2026

Es ist nichts passiert im März. Zum Beispiel kein Krieg im Iran begonnen durch USA und Israel

Ach doch, knapper Ausgang der Bawüwahl. Ein unleidiger Kulturstaatsfuzzi.

 

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Lieblingsliebling.

Leider abgeschnitten.

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Ich glaube, die sind vertauscht.

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Last minute

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Hier bei netbib  (demnächst) jede Menge weiterer Lieblingstweets und -skeets.

Verfasst von: Margrit | 30.03.2026

Ausgehen

Heute Abend war ich aus.

Langer Spazierweg bei Sonne und Wolken über den Wiesengrund hin.
Langer Spazierweg bei Mond und Sternen über den Wiesengrund zurück.

Dazwischen nicht in der Kulisse, obwohl Stammtischabend. Aus guten Gründen.

Auch nicht im Pleitegeier. Aus guten Gründen, nämlich Überfüllung, Lärm und aufgebrauchter Atemluft.

Im Goldenen Hecht gelandet. Genug Platz, Luft und Ruhe. Perfekte Pizza mit Ziegenkäse, Datteltomaten, Oliven und offenbar auch super schmackhafte Taschennudeln mit Birne, Käse, Salbei.

 

Das alles in der allerbesten Gesellschaft 😀☀️

Verfasst von: Margrit | 29.03.2026

Shirley MacLaine

Shirley MacLaine ist Irma La Douce. Billy Wilder 1963, mit Jack Lemmon. Ein Lieblingsfilm meiner frühen Jahre. Familienfernsehabend Vibes. So komisch! Papa ging voll mit und ich glaube, sogar Mama amüsierte sich.

Jetzt schauen wir auf arte Ein Fressen für die Geier, wieder Shirley MacLaine, diesmal mit Clint Eastwood und von Don Siegel 1970. Ein Western. Der kann aber nicht mithalten. Gerade minutenlanges finales Geballer, Geschrei und Gemetzel. Paar Minuten bleiben uns fürs Happy End.

Oh, in der Badewanne. Shirley schaut bezaubernd shirleyish.

Gut‘s Nächtla. „In echt“ ist ja erst 21:05 Uhr.

 

Noch in die anschließende Doku geschaut und eine Entdeckung gemacht: meine amerikanische Schwägerin mit all ihrer ultrakonservativen Gesinnung (gruselig) erinnert mich ob ihrer herzhaft langen Lache und ihrem Schalk total an MacLaine 😘😂

Verfasst von: Margrit | 28.03.2026

Ein Stück Italien verschwindet

Oh Schreck. Ein Stück Italien verschwindet? Bricht etwas vom Stiefel weg, ging eins der Cinque Terre verloren?

Nun, es ist nicht ganz so schlimm, nur für uns hier ist es schlimmer. Die Momenti Italiani hören auf. Das ist einer unserer beiden Lieblingsitaliener!

Alles muss man selber machen.

Verfasst von: Margrit | 27.03.2026

Wie gewonnen so zerronnen

Heute waren wir zusammen im Garten. Ich werkelnd im Terrassenbeet. Wally auf der Terrasse eingemummelt in Jacke und den neuen weiß-grau-karierten Poncho, mit Hut und Sonnenbrille,  Rollator neben dem Gartenstuhl, ein heißer Anblick.

Der Job im Beet, überhaupt der Garten war früher Wallys Aktionsfeld gewesen. Mit ihrem Wissen aus mütterlichem und eigenem Garten, VHS Kurs zum Garteln  im Sandboden und viel Einsatz, unermüdlich in unserem ersten Jahrzehnt hier, ermüdlich im zweiten. Danach übernahm ich. Jetzt ist der Garten … immer noch schön … vielleicht etwas arg krautig.

Jetzt freut sie sich, dass ich das Beet aus dem Winterschlaf hole und lobt meinen Einsatz pädagogisch wertvoll. Ab und an frage ich etwas nach, aber sie weiß es auch nur so ungefähr wie ich.

Das ist doch seltsam. Ich habe das Gefühl, ich habe ganz genau so viel über die Gartenarbeit vergessen, wie ich vorher darüber gelernt habe.

Verfasst von: Margrit | 26.03.2026

Wenn sie kommt, ist sie schon da.

Die Wirbelsäulengymnastik erfreut nicht nur den Körper, sondern häufig auch mein Sprachempfinden.

Trainerin: Ich hätte kommen können.
Ich, die so eine Konstruktion noch nie von der Spanisch-Muttersprachlerin gehört hatte: Wow, was für ein Satz.
Andere TN, prompt: Irrealis in der Vergangenheit, Konjunktiv II Plusquamperfekt.

😂

Beim Ankommen vor dem Haus.
A: Da hinten kommt noch jemand. Ist das die Gabi?
B: Bestimmt nicht.
A: Woran erkennst du das?
B: Wenn die kommt, ist sie schon da.

Das war tatsächlich so: als wir in der Halle ankamen, war sie früh wie immer schon da und mit Aufbau beschäftigt.

😂

 

26-3-26

Verfasst von: Margrit | 25.03.2026

Gelb

Nein, keine Forsythien, beschwor uns damals der Gärtner, zwei Wochen knallige Blüten, den Rest des Jahres unattraktives Gestrüpp. Und dazu noch nutzlos für Insekten.

Also gut, keine Forsythien. Dabei mag ich sie als definitive Frühlingsverkünder. Wie gut, dass die der Nachbarn unser Terrassenbeet fast einrahmen.

Gelb blüht es auch so im Garten.


Meine Lieblinge sind die Schlüsselblumen ganz weit hinten, als helles Leuchten von der Terrassentür aus zu sehen – aber nicht wirklich zu fotografieren (ich nenn das mal Symbolbild)

Gelbes Blühen auch im Haus.

 

Verfasst von: Margrit | 24.03.2026

Bergab

Hüaho, alter Schimmel, hüaho,
geht’s bergab, sind wir alle beide froh,
aber geht es dann bergauf,
hört die gute Laune auf,
hüaho, alter Schimmel, hüaho.

(Whatever.)

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