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OT: Fukushima – Der Tanz auf dem Vulkan

[Mittwoch war der Server down. Ich postete diesen Text bei bibfobi und wiederhole ihn heute. Zwar war das Jubiläum am Mittwoch – die Problematik aber ist dauerhaft]

Wie jedes Jahr zu dieser Zeit ein Post zu Fukushima. 15 Jahre her, dass die Hölle sich öffnete und schon vergisst die Menschheit wieder. Nicht nur Deppen, nein, selbst die EU faselt wieder von Atomkraft, sponsort Frankreich, das seinen Uran aus Rußland bezieht und in Deutschland Brennstäbe aufbereiten läßt – Subventionen sind in diesem Fall natürlich nicht relevant – und denkt an solch‘ kleine Reaktoren, wobei „klein“ suggerieren soll, dass sie handabbarer wären als die großen Brocken. Jedenfalls: Es gibt immer noch kein Endlager und in Fukushima wird tapfer die Radioaktivität ins Meer verklappt. Hoffentlich vergißt der Pazifik nicht „Skal!“ zu sagen!
Wer mehr lesen will: Nieder mit der »nuklearen Renaissance«! Fehlgeleitet wie alle Klimapolitik in den letzten Jahren!

Podcasts als bibliothekarisches Handlungsfeld

Wuttke, Ulrike, Stockmann, Ralf, & Winkler, Alexander (2026). Podcasts als bibliothekarisches Handlungsfeld. B.I.T. online (BIT online) : Bibliothek, Information, Technologie, 29(1), 48–53. https://www.b-i-t-online.de/heft/2026-01-nachrichtenbeitrag-wuttke.pdf
[via @uwuttke]

Der erste April ist nah.

Man könnte mit diesem Beitrag bis zum 01.04. warten. Aber nein, es ist ja kein Fake, sondern eine Meldung: Man spielt jetzt mit der DNB auch schon solche Spielchen, wie es beispielsweise die ZLB mit ihrem Träger hat. Der Träger, im Falle der Nationalbibliothek das Bundesministerium für Kultur und Medien, möchte den geplanten Erweiterungsbau der DNB in Leipzig (schon 7 Mio. Planungskosten verbraucht) nicht mehr fördern. So die Pressemeldung der DNB. Und die Begründung ist aberwitzig und wiederholt das, was insbesonderee Wissenschaftliche Bibliotheken in den letzten Jahren bzw. Jahrzehnten hörten: Man solle sich doch eher auf elektronische Medien konzentieren, die verbrauchten keinen Platz. Milchmädchenrechnungen allenthalben, hier auf Ministeriumsebene …

déjà vu: Webseite des FID-Netzwerkes

“Das #FIDNetzwerk hat eine neue Website: https://fid.network!
Der Online-Auftritt bündelt die Vielfalt, Leistungsfähigkeit & strategische Ausrichtung des gesamten Netzwerks an einem zentralen Ort – klar strukturiert, zugänglich und international anschlussfähig. FID.Network richtet sich an Fördereinrichtungen, Politik, Partner in der #Informationsinfrastruktur & an alle, die sich für forschungsnahe Services, kooperative Strukturen und nachhaltige Informationsversorgung interessieren.”

Wer ein wenig in der Bibliotheksgeschichte der letzten zwanzig Jahre bewandert ist, kann bei solcher Prosa nur leise stöhnen: Hatten wir doch schon alles! Wenn man hier im Weblog in die Suche einfach das Wort “Sondersammelgebiet” eingibt,dann spuckt es jede Menge Einträge aus mit “Virtuelle Fachbibliothek”, “Sondersammelgebiet”, “Vascoda” (ach! Vascoda!) und dergleichen. Dinge, die längst wieder vergessen sind. – Die Sammlung bei Webis, die heute die FIDs auflistet, ist ein schwaches Echo der damaligen Zeit, als es die Sondersammelgebiete auflistete.
So viele Kooperationen im deutschen Bibliothekswesen sind still & leise zugrunde gegangen, nachdem man auf den Bibliothekartagen Marketingsprech herausdröhnte wie dieser Text oben, der auf die Kappe des DIPF geht. Ich denke immer noch an den Kollegen, der Jahre stets auf befristeten Stellen in einem Sondersammelgebiet gearbeitet hatte, bevor er an einer Hochschulbibliothek untergekommen war. Das war kurz nach der Aufgabe von Vascoda. Er meinte, “jedenfalls habe ich oft reisen dürfen und andere Bibliotheken sehen können.” Ein wenig zu wenig für den Aufwand, wie?
Vielleicht könnte man heimlich, still & leise einmal an einer nachhaltigen Infrastruktur bauen? Wäre wünschenswert, so wenig, wie wir in der vergangenen Zeit zu Stande gebracht haben!

Tool kuratierung.de

Kürzlich habe ich, weil ich es für einen Vortrag brauchte, die Website kuratierung.de online gestellt. Es ist ein kleines, offenes Webtool, was für mich und alle, die es nutzen wollen, die Funktion erfüllt, dass man dort mehrere Links eintragen kann und dann einen übergreifenden Link erhält, der alle Links als Sammlung zusammengestellt anzeigt.

[via eBildungslabor-Blog: dort noch eine sehr viel eingehendere Vorstellung des Tools]

Safeguard Access, Empower Europe: An Action Plan to Let Libraries be Libraries

Nine actions to ensure Europe’s libraries can continue to support research, education, preservation, and cultural participation in the digital age. – Ein Text zum Herunterladen mit Kampagnenmaterial und anderen Initiativen. [via @ZBW_MediaTalk]

xyz-Links aus Mastodon & Co.

Ich tu was ich kann: Die Mastodönekes – meine Lieblinge im Februar: https://ichtuwasichkann.de/mastodon-2026-02/
Croco: Überall ist Wunderland, überall ist Leben – Lieblingsposts im März 26: https://crocodylus.blog/2026/02/28/lieblingsposts-im-maerz-26/
Pressepfarrerin: Himmmelssterne: https://pressepfarrerin.de/2026/02/28/himmelssterne-32/
Blog der Office-Werkstatt: Bluesky-Lieblinge 2/2026: https://officewerkstatt.wordpress.com/2026/02/28/bluesky-lieblinge-02-2026/
Vorspeisenplatte; Lieblings-Breviloquia* Februar 2026: https://www.vorspeisenplatte.de/speisen/2026/02/lieblings-breviloquia-vom-februar-2026.htm
Grübeln und sinnieren: Lieblingstroets Februar 2026: https://gruebelnundsinnieren.de/2026/03/01/lieblingstroets-februar-2026/

Open Desk für alle!

Das ist fein, dass mir dieser Artikel in heise.de die Frage beantwortet, warum Freie Software so teuer im Vergleich zu Microsoft-Produkten sind:

Während Microsoft den Gratis-Zugang als Marketinginstrument zur langfristigen Bindung nutzt, muss die souveräne Lösung ihre Infrastruktur real finanzieren.

Es handelt sich um einen Bericht über einen Brief von IT-Experten an den Bundesdigitalminister. Sie befürchten

(…), dass Deutschland die Kontrolle über seine Bildungs- und Forschungsinfrastruktur an nicht souveräne Ökosysteme verliert.

[via ZBW Media Talk]

Berlin: “Schreibende Erkundungsgänge”

Renate Zimmermann, in Rente, läuft die Straßen Berlins ab. Wunderschön bebildert, schön recherchiert, prima zum Nachlesen, wer die Gegenden kennt oder nicht kennt – ein Stück Heimatkunde, vor allem aber auch ein Stück Vernetzung. So webt sie weiter an dem, was sie schon im Beruf auszeichnete … Der Berichte sind per Blog zu genießen. Andere Kanäle sind auch noch im Angebot.

#GND-Leitlinien in ihrer aktualisierten Fassung veröffentlicht

“Anfang des Jahres wurden die #GND-Leitlinien in ihrer aktualisierten Fassung veröffentlicht. Das nehmen wir [= Kolleg:innen der DNB] zum Anlass, um einerseits grundsätzlich die Funktion der Leitlinien darzustellen und andererseits zu erläutern, warum eine Aktualisierung nach Jahren geboten scheint.

@v_i_o_l_a mit Hinweis auf das Wiki der Deutschen Nationalbibliothek.

Alternativ beschaffen

Amazon ist eine der großen Tech-Companies, bietet vielen Firmen eine Cloud und damit auch Skalierungsmöglichkeiten, bietet einen Shop, in dem nicht nur Amazon-Angebote, sondern auch andere Firmen aufgenommen werden (z.T. sogar unfreiwillig per KI) und hat dann noch so manches andere im Angebot. Ein Angebot, auf das viele nicht verzichten wollen, weil so umfangreich und z.T. auch so billig und überhaupt: wo findet man alternative Angebote? – Hier ist nun die Liste “lmaa.space – Liste Möglicher Amazon Alternativen”, welche strukturiert andere Möglichkeiten aufzeigt. Vielleicht ganz gut um zu vergleichen und um nicht jedesmal aus Zeitdruck den Monopolisten zu bedienen!