Stichwort-Bloggen, Tag 1

Danke für Eure vielen tollen Vorschläge! Zu den meisten wäre mir etws eingefallen, nur „Schlafanzug“ hätte mich glaube ich an meine Grenzen gebracht. 🙂

Ich habe mir also, was bei den epochalen Ideen gar nicht einfach war, etwas anderes ausgesucht: Grünfutter von Myriade. Dazu kann ich Euch nämlich etwas Passendes erzählen. Neulich im WEZ-Garten, Nelly war mal wieder am B …

„Moment mal! Du darfst Nelly nicht unterstellen, dass sie buddelt! Du weißt, dass Ralph dann kommt und sie juristisch verteidigt, und Ralph ist der beste Anwalt aller Zeiten, Universen und überhaupt! Er wird Dich verklagen und Du wirst Deine letzte Limette verlieren!!!!“

Seufz, Ralphsroteslieblingsmonster mal wieder. Es vergöttert Ralph. Das hier ist das kleine Monster:

Ständig mischt es sich ein. Ralph würde dieses sagen, Ralph würde jenes tun. Wie auch immer, ich antwortete sofort: „Nelly war wieder am Bodenprobenentnehmen, wollte ich natürlich sagen, Du Nervmonsti!“

Also das hier, Bodenproben entnehmen, klarer Fall:

Jedenfalls beobachtete ich Nelly, wie sie so vor sich hin b … bohrte, als ich mich plötzlich beobachtet fühlte! Es war, als ob 11 Augen auf mich starren würden! Schrecklich! Gleichzeitig fing die Zimtfarbene an zu knurren und ihr Nackenfell aufzustellen. Ich bemerkte kleine grüne Punkte in dem Loch, welches sie auf der Suche nach Erdöl gebohrt hatte.

Ihr erinnert Euch bestimmt, dass in meinem Garten fast jedes Jahr irgendein Wildkraut nie geahnte Größen erreicht. Außer letztes Jahr, das war langweilig. Nun das krasse Gegenteil, die Pflanzen, die da in der Erde wuchsen, waren sehr klein. Und … Aber seht selbst!

MONSTERPFLANZEN! Wie Ihr seht, habe ich sie sofort eingetopft, um sie besser unter Beobachtung halten zu können. Warum wächst in meinem Garten immer so seltsames Zeugs?

Eine Alraune. Die kann ja nützlich sein, wie wir aus „Harry Potter“ wissen:

Zwei Augen, das geht ja noch, das ist ja fast menschlich:

Und eine Pflanze, die ihre Augen überall hat. Man darf das in diesem Fall gern mal wörtlich nehmen:

Tja, und nun dachte ich, geht das vielleicht als Grünfutter durch? Socksi natürlich gleich so: „Frag Nelly, die frisst doch alles, was grün und salatig oder obstig ist! Ich brauche FLEISCH! Ich will noch wachsen!!!“

Aber selbst Nelly meinte, dass sie nichts essen würde, was Augen hätte.

Das war das zum Thema Grünfutter, das keines ist. 🙂 Und sogar ein Hundefoto mit untergebracht, auch, wenn man Nellys süßes Gesicht nicht sieht. Wenn sie aber auch immer am Bu … ähm, Buddel voll Rum am Saufen ist … Joho!

Bitte schmeißt unter diesen Artikel wieder Eure Stichwörter. Es können gern auch wieder welche vom letzten Artikel sein oder auch neue. Wiederholungen haben auch eine Chance, vieles hat mir gut gefallen, aber es kann täglich nur einen Sieger geben. 🙂

(Ich denke solange darüber nach, wer Socksi beibringen darf, dass er schon lange ausgewachsen ist …)

Pokémon-Gedöns

Für Anette, denn sie wollte gern mal mein kleines Mew im Kampf gegen Raidbosse sehen:

Hier in einem normalen Arenakampf gegen eine Heiteira, die ganz schön was abbekommt. Zum Glück werden die ja alle wiederbelebt. 🙂

Neulich beim Caipitrinken mit einer lieben Kollegin (hallo V., liest Du hier mit? Liebe Grüße!): Da hat sich doch einfach so ein Menki meines Caipiglases bemächtigt. Na ja, konnte er behalten, so ein kleines Glaserl … Die kleinen Cocktails waren der einzige Nachteil in dem Restaurant.

Zum Vergleich: Dieses ist eine angemessene Größe. (Es geht ja nicht darum, sich möglichst schnell zuzulöten, sondern man hat einfach länger was davon.)

Mein letzter Community-Day war auch sehr erfolgreich: 6 Shiny Glumanda, so dass ich nun von jeder Entwicklungsstufe ein Shiny habe. Hier Glurak:

Und der kleine Glumanda in freier Bergedorfer Wildbahn:

Süß, oder? Einer meiner Lieblinge.

Hier hätte ich noch was für Clara, auch wenn sie mit Pokémon vermutlich nichts anfangen kann, aber hey, es ist lila!

Und für mich bitte den knallgrünen Shiny Kabuto 😀

Zum Schluss noch ein Foto aus der Kategorie „Irgendwas stimmt mit Hasi nicht“:

Die Brennnessel gedeihen dieses Jahr besonders gut. Ich vermisse aber irgendeine zum Monstrum mutierte Pflanze, wie ich sie sonst immer im Garten hatte. Es ist wohl zu heiß und trocken?

Gibt es dieses Jahr …

 

… denn gar keine Monsterpflanze in der WEZ, habt Ihr Euch bestimmt die letzten Monate alle nicht gefragt. Vor einigen Jahren Audrey III die Riesenklette, letztes Jahr die Distel, die ungefähr so hoch wie der Eiffelturm war — und dieses Jahr soll da nichts sein???

Doch, natürlich hat sich auch 2017 etwas Monströses im Monstergarten entwickelt! (Schlechtes Handyfoto, aber seht Ihr, wie gigantisch die Pflanze ist?)

Mittlerweile geht es auf dem Weg zur Gartentür nicht mehr ohne Körperkontakt, und wenn es regnet (was in diesem Sommer ja so gut wie gar nicht vorkommt, nur jeden Tag), hängen die einzelnen Triebe so richtig schön tief überm Weg. Sehr praktisch, wenn man morgens mal keine Zeit zum Duschen hat, die Dusche wird einem dann von dieser Pflanze, von der ich natürlich keine Ahnung habe, um was es sich handelt (Raven, hilf), verabreicht.

Größer als ich ist sie natürlich auch (okay, fast alles außer Parkuhren ist größer als ich…). Ich kann mich einfach nicht durchringen, sie zu verkürzen, also bleibt die Gartenschere weg von diesem Prachtexemplar!

Handschriftendeutung

Bevor wir einen weiteren alten Schinken aus meine Entwürfen zerren, schauen wir noch mal eine Monsterpflanze an. Im Gegensatz zu meiner Riesendistel von neulich ist sie klein, sprengt aber Asphalt! Mit so was kann man die Welt erobern!

kleinerKraftprotz

Und eine neue Pflanze, die es vorher nie im Monstergarten gab, habe ich auch entdeckt:

2016-07-17 12.29.57

Die Kügelchen sind etwa stecknadelgroß und die dazugehörigen Blätter schmal. Das Pflanzenungetümchen windet sich durch einen Apfelbaum. Meine Pflanzen-App funktioniert leider zurzeit nicht und wo ich das Pflanzenbestimmungsbuch hingelegt habe, ist mir gerade entfallen, temporärer Memory-Engpass… Taufen wir die Pflanze also einfach Stecknadelpieksikügelchen.

Jetzt aber zum alten Artikel. Habe meine Handschrift analysieren lassen, wie immer alles hochseriös und wahr…

Hab ich hier gemacht und das schon im Juli 2015.

Resultat mit meinen Anmerkungen in fett.

Die Deutung der Handschrift brachte folgendes Ergebnis:

Katrin ist selbstbewusst und bereit, ihre Stärken auch anderen zu zeigen. Sie ist locker und großzügig.

Öhm, ja, selbstbewusst, das stimmt ungefähr so wie die Aussage, dass in Caipi zwingend Zitronen gehören. Locker, weiß nicht, vielleicht ab und zu, ja, doch, ich nehme vieles nicht so ernst, passt schon. Großzügig ist okay, lass ich gelten.

Katrin ist ein impulsiver, unsteter, vielseitiger und unkonventioneller Typ. Es fällt ihr nicht leicht, sich anzupassen.

Unsteter Typ, das stimmt! An den anderen Sachen ist auch was dran, wobei ich mich nicht als allzu impulsiv empfinde. Ich habe allerdings Phasen, in denen ich sehr impulsiv reagiere.

Sie ist von sich überzeugt und hat eine eigene Meinung. Sie lässt sich von anderen nicht so leicht beeinflussen, auch nicht von einem „Das gehört sich aber so“.

Von mir überzeugt bin ich leider kaum. Aber eine eigene Meinung habe ich, klar doch. Ohne Meinung ist ja auch irgendwie doof. 🙂

Sie ist sinnlich, warmherzig, gemütlich und phantasievoll.

Pro Gemütlichkeit! Ein Recht auf Faulenzertum! Wider die Hektik! Die anderen drei Attribute lassen wir mal weg.

Im Großen und Ganzen wirkt sie gelassen bis uninteressiert, wenn sie aber von einer Sache überzeugt ist, überrascht sie ihre Umwelt durch ihr überschwängliches und begeisterungsfähiges Auftreten.

Meine Gelassenheit ist mir in letzter Zeit etwas zu sehr abhandengekommen. Wer hat sie gesehen? Wurde sie vielleicht von einem Pokémon gefressen? Überschwängliches und begeisterungsfähiges Auftreten ist so überhaupt gar nicht meins. Da war der Test wohl kurz kaputt…

Sie ist lebhaft und kontaktfreudig. Mit viel Verständnis für die Belange anderer.

Da war der Test immer noch defekt. Kontaktfreudig wie ein Fisch in der Wüste, ja, ganz genau. Aber ein verständnisvoller Mensch bin ich schon recht häufig.

Sie versucht, die eigene Meinung durchzusetzen. Wenn sie etwas besser weiß als andere, muss sie es ihnen auch unbedingt mitteilen.

Kann ich doch nix dafür, dass ich immer recht habe!  😀

Katrin ist überdurchschnittlich intelligent. Nüchtern und zweckmäßig bewältigt sie ihre Aufgaben.

Moment, ich klopp mal eben auf den Test, vielleicht wird er dadurch wieder heil. Wobei der 2. Satz nicht sooo falsch ist (außer nach dem 3. Caipi).

Katrin legt Wert auf eine Grunddistanz zu ihren Mitmenschen. Auch gute Kollegen müssen nicht alles wissen.

Geht doch. Grunddistanz ist ein Volltreffer. Und keiner muss alles wissen, nur ich.  😈

Katrin ist sehr stark um Gerechtigkeit bemüht. Sie versucht stets, sich für andere einzusetzen.

Ja, ich habe einen starken Gerechtigkeitssinn, definitiv. Damit kann ich manchen Leuten ganz schön auf’n Schlüpper gehen.

Katrin wirkt oft etwas nervös und wenig entspannt.

Und das, wo ich angeblich so gelassen wirke, stand weiter oben. Was denn nun? Das kann man wohl nur mit meiner vielschichtigen Persönlichkeit erklären.  😉 Ja, ich kann schon ein kleines unentspanntes Hibbelmonster sein.

Sie ist dickköpfig und neigt schon mal zu trotzigen Reaktionen.

Nein! Das ist Willensstärke! Habe ich von Nelly gelernt.

Diese Deutung wurde auf den Seiten von Andreas Staubach, www.graphologies.de erstellt.

Das war jenes. Wieder einen Schritt weiter in Sachen Altlastenbereinigung. Mal sehen, ob ich diese Woche die Anzahl der Entwürfe unter 20 gedrückt bekomme…

Monsterpflanzen!

Jedes Jahr wuchern in meinem Garten irgendwelche Monsterpflanzen!

Das ist in einem Monsterhaushalt wohl nichts Ungewöhnliches. Einige erinnern sich vielleicht noch an Audrey III. Dieses Jahr sind nun die Disteln dran. Ihr kennt sie alle, normalerweise gehen sie einem ungefähr bis zur Hüfte, manchmal erreichen sie vielleicht auch mit Müh und Not 1,50 Meter. Nicht so in dem Garten der WEZ! Hier wachsen mehrere Exemplare, die locker die 2-Meter-Grenze überschreiten! Natürlich wollte ich das wieder fotografisch dokumentieren, denn die Welt muss davon erfahren. Warum auch immer. Aber wie diese riesigen Wildpflanzen angemessen ins Bild setzen, so dass auch der Betrachter von ihrem gigantischen Wuchs beeindruckt wird?

Hier kam Andrea ins Spiel. Sie startete vor einigen Monaten eine Blogparade, in der es darum ging, armen Knipsern wie mir hilfreich unter die Arme zu greifen. Ich reichte dieses Foto ein:

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Ein langweiliges Foto, das nicht annährend die Grandiosität der Pflanze wiedergibt. Nur Nelly rettet das fade Bildchen. Was nun aber tun? Andrea hatte mehrere sehr gute Tipps für mich!

Also ab in die Hocke, um das Pflänzchen von unten zu fotografieren. Wie es der Zufall oder das spezielle Fellmonstertempo so wollten, verging einige Zeit, bis ich dazu gekommen bin, Andreas Tipps umzusetzen, das heißt, die Pflanze hat in der Zwischenzeit noch mal zugelegt. Macht aber nix. Wenn man die Fotos so groß klickt, wie es der Monitor hergibt, bekommt man nun eine Ahnung, wie großartig und gigantisch diese Distel ist — und sie hat noch viele Schwestern im Garten. Am besten ist es natürlich, selbst davorzustehen, ich überlege, Eintritt zu kassieren für dieses Wunderwerk der Natur. 😉

 

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Das Foto ist am besten, weil die Anarchohündchen mit drauf sind. Nellys Gesichtsausdruck sagt uns in etwa folgendes: „Man, das Frauchen immer mit der nervigen Knipskiste. Soll uns lieber füttern, vor allem mich!“

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Sie blüht! Und ist bei den Bienen sehr beliebt. Also ruhig mal überlegen, sogenanntes Unkraut (ich spreche lieber von Wildkraut) auch mal stehen zu lassen, viele fliegende Viecher werden es danken.

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Noch ein Größenvergleich mit Strandkorb und oranger Gießkanne:

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Nicht so schön ist die Überbelichtung durch das in den Himmel knipsen. Es ist noch ein weiter Weg bis zum guten Hobbyfotografen, aber es hetzt mich ja keiner. 🙂

So, wie diese Disteln meinen Garten erobern, werde ich eines Tages die Welt erobern. *muahahahaha*

(So zugewuchert wie dieses Jahr war mein Garten glaube ich noch nie… Könnte eine Location für ein Dschungelcamp in klein werden, vielleicht, wenn RTL mal sparen muss. Prüfungen: Brennessel essen, ohne die Hände zu benutzen, wer schafft die meisten? Piercing durch den Ohrenperforierer Socksi — wer blutet am stärksten? Bierwetttrinken mit in meinem Garten zahlreich vertretenen Spanischen Wegschnecken — wer gewinnt? Apropos Schnecken, Uli hat ja auch wieder ein schneckliches Blog, klickt mal hin und schreibt in die Kommentare, dass er mehr bloggen soll, die Blogosphäre braucht mehr Schneckencontent!)

Andrea hat dann sogar noch einen Ergebnisartikel verfasst. Eine tolle Blogparade, in der sie auf jeden einzelnen Teilnehmer bzw. sein Thema individuell eingeht. Vielleicht habt Ihr  ja auch Lust mitzumachen, ich glaube, es gibt kein konkretes Enddatum. In anderen Beiträgen geht es übrigens um interessante Themen wie z. B. Hunde in Action zu fotografieren, auch etwas, das zumindest uns Hundebesitzer umtreibt (außer wir sind schon so gut wie Andrea).

Danke, liebe Andrea!