Voller Elan sprang ich heute Morgen aus dem Bett, jubilierend „es ist Weltbärchenpärchentag“ singend … Okay, in einem Paralleluniversum vielleicht. Die Wahrheit ist: Kurz vor 8 Uhr düdelte der Radiowecker los, irgendwas von Lady Gaga.
Monströse Abschweifung
Es gibt tatsächlich einen Song von Lady Gaga, den ich sehr mag:
Monströse Abschweifung Ende
Kurz nach acht Uhr legte der zweite Wecker los. Sicher ist sicher. Das Schöne am Home Office ist, dass ich trotzdem noch etwas liegen bleiben kann. Vor allem wenn man es mit einem gewieften Bauchbesetzerchen zu tun hat (schwarz, plüschbombig, lieb). Kurz vor neun Uhr gelang es mir, das Bett zu verlassen. Bad, anziehen, von Nelly und Socksi Guten-Morgen-Schlabberbussis bekommen, Anarchohündchen rauslassen und füttern, Rechner hochfahren … Ooooh, wunderbar! Ich war zwei Tage nicht da, fast 200 Mails, ich bin soooo wichtig! Oh, über 100 Mails vom Verdammtesscheißdreckstool (nicht SAP!), kann ein Tag besser anfangen? Ich schaltete sofort in den Kurzvorpanik-Modus, denn immerhin geht es hier um unsere Bestellübertragung, und wehe, die funktioniert nicht. Nach einigen Kläraktionen stellte sich heraus, dass Verdammtesscheißdreckstool ausnahmsweise mal unschuldig war.
Ganz interessant war auch, dass mir in der Anstalt (das ist virtuell zu verstehen, weil wir fast alle immer noch im Home Office sind, aber sind wir nicht alle geistig irgendwie immer in der Anstalt?) Kollegen aus allen möglichen Abteilungen gratulierten — nur aus „meiner“ nicht. 🙂 Kleine, vergessliche Bande. Oh, wird das einigen peinlich sein, wenn ich irgendwann meine Dankesmail für die Geschenke versende, denn Geschenke bekomme ich, das weiß ich. Ich nehme das aber niemandem übel. Wichtig ist doch, wie man sich das ganze Jahr über verhält, und da sind meine Kollegen einwandfrei epochal.
„Schön“ ist auch, dass die Anstalt Angriffen von Cyberkriminellen ausgesetzt ist, was zu recht instabilen Systemen führt. In SAP einloggen, ca. ein bis zwei Sachen erledigen, Ring des Nervtötens sehen (die Sanduhr fand ich viel schöner!), kurze Zeit später Zwangsabmeldung. Neu einloggen, eine Sache erledigen, Ring des … Ihr wisst schon. Mit Outlook ging es nicht viel besser. Also mal wieder ein sehr effektiver Arbeitstag. Habe Leute angerufen, die mir Geburtstagsmails geschickt hatten, und diese von der Arbeit abgehalten. Man muss den Tag ja auch irgendwie rumbekommen, ohne einzuschlafen.
Monströse Abschweifung
Glaubt Ihr auch, dass dieser Ring, der anzeigt, dass das System mit Datenverarbeitung oder virtuellem Caipitrinken beschäftigt ist, eine digitale Version des EINEN RINGS ist??
Ein Ring, sie zu knechten, sie alle zu finden,
Ins Dunkel zu treiben und ewig zu binden.
Sauron ist wieder da und ganz modern knechtet er uns virtuell! Sauron hat ja auch die Bedeutung Abscheulicher Schrecken, und ich dachte heute Morgen, dass er sich in der WEZ eingenistet hätte — war aber doch nur ich, hatte aus Versehen in den Spiegel geguckt. Entwarnung, allgemeines Aufatmen.
Monströse Abschweifung Ende
Zwischendurch Anruf vom Arzt. Die Monsterschilddrüse ist nun mal wieder in der Überfunktion. Rauf, runter, Unterfunktion, Überfunktion, HALLO?!?!??! Drüsending, wie wäre es, wenn Du Dich mal stabil und vernünftig verhältst, so wie Deine Besitzerin … oh, wait. Vergiss es einfach.
Erwin vonne Zeche begrüßt. Dazu später mehr! Ich bin wild entschlossen, dass dieses „später“ nicht „später als September“ sein wird. (Und ich rede wirklich von diesem Jahr.)
Guckt mal, was für ein süßes Bärchenpärchen!
Damit komme ich auch so langsam mal zum Thema. Heute ist ja Weltbärchenpärchentag, denn man weiß ja: Mit Bärchenpärchen ist alles klärchen. Deswegen soll immer am 8. September über Bärchenpärchen gebloggt werden. Nun kennt Ihr meine ganzen Bärchen schon, denn davon habe ich nicht so viele wie Monster. Aber werfen wir einen Blick auf diese beiden Süßen:
Teddiursa und Ursaring, beide im wunderschönen Grün! Es sind die schillernden Varianten. Schauen wir sie uns noch einzeln in voller Pracht an:
Schlecker Sofortattacke und Knuddler als Ladeattacke! Viel puscheliger wird es nicht mehr.
Die Weiterentwicklung ist da schon etwas unpuschliger unterwegs, aber irgendwas ist ja immer:
Dafür ist er ein Glücks-Pokémon!
Guckt mal, wie wenig Sternenstaub ich habe. Peinlich, peinlich. Und in der blöden Kampfliga komm ich auch nicht über Rang 7 hinaus, ich würde so gern Rang 8 erreichen, um ein Geronimatz zu bekommen. Na ja, irgendwann gibt es das hoffentlich auch auf anderem Wege …
So, damit habe ich diesen Bärchenpärchentag auch wieder gebloggt, nachdem ich letztes Jahr geschwächelt hatte. Dafür wird es demnächst noch mal ein Bärchenpärchen im Blog geben.















