Faszinierend, was deutsche Analysten analysieren können. Für SPIEGEL online schließt Susanne Koelbl aus der durchaus bedauerlichen Tatsache, daß Khaled Meshaal seine “historische” Visite in Gaza überlebte, dieser “womöglich einer der letzten Hardliner ist, mit denen sich Frieden machen lässt”.
In der Tat, “der israelische Geheimdienst Mossad hätte ihn ebenso wie [..] Ahmed al-Dschabari [..] am 14. November mit einer Drohne ins Jenseits befördern können”. Doch lebt Khaled Meshaal vielleicht auch nur deshalb noch, weil sich einfach keine Gelegenheit bot, ihn ohne übermäßige Kollateralschäden zu neutralisieren.
“After passing through the Egyptian border crossing, Mashaal knelt on the ground to offer a prayer of thanks and was then greeted by dozens of officials from an array of competing factions lined up to meet him in warm December sun.”
Und auch später war Khaled Meshaal nie so einsam, daß man ihn per Drohne hätte gezielt töten können. Umgeben von eigenen “Sicherheitskräften”, verloren Hamas-“Polizisten” die Fassung, tauchte der Prophet Terrorist in ihrer Nähe auf, zudem wurden nicht gerade wenige Schutzschilde Menschen erwartet, ihn und die Hamas zu feiern:
“More than 200,000 supporters and guests are expected to attend the outdoor rally marking the founding of the Islamist movement as well as celebrating victory against the Israeli forces which bombed the Gaza Strip from the air for eight days in November.”
Und denen erzählte der Mann, von dem die Analystin behauptet, er habe ihr erklärt, seine Hamas würde “den Kampf sofort [einstellen], wenn der Staat Palästina anerkannt sei, selbstverständlich in den Grenzen von 1967″, nach Gaza werde er Ramallah “befreien”, “and after that Jerusalem then Haifa and Jaffa”.
“Am Ende hängt der Frieden an Persönlichkeiten”, schreibt die Analystin am Schluß ihres Texts, mit dem sie den Hamas-Terroristen auf eine Stufe stellt mit dem gewählten – und abwählbaren – Demokraten Benjamin Netanjahu, “die etwas wagen, das größer ist als ihre eigene politische Zukunft”.
200.000 und mehr “Palästinenser”, denen er eben die judenreinen Strände Tel Avivs versprach, würden gewiß auf Khaled Meshaals Zuruf ihre Urlaubspläne ändern. Es soll ja auch einen Osterhasen geben.











Auf Galileo wurde gerade die Geschichte Israels erzählt.Angeblich kämpftendie Israelis bei Staatsgründung gegen die Palästinenser.Also Juden gegen Juden?Hier dürfte ja jedem bekannt sein das sich damals kein Moslem Palästinenser nannte.