Ein Filmtrailer, dessen im Juli hochgeladenes Original – am Mittwochmorgen – kaum mehr als 8.000 Aufrufe hatte, soll zahlreiche freiheitsliebende Kunstkritiker in Ägypten und Libyen derart verärgert haben, daß diese die diplomatischen Vertretungen der Vereinigten Staaten in Kairo und Benghasi stürmten, wo sie den Botschafter und mehrere Beamte ermordeten.
Der offizielle Kommentar der amerikanischen Botschaft in Kairo, wo der Mob “nur” die im Gedenken an die Opfer der islamistischen terroristischen Anschläge des 11. September 2001 auf Halbmast wehenden Stars and Stripes durch eine schwarze Flagge mit einer die “Größe Allahs” preisenden Aufschrift ersetzten, ist ein denkwürdiges Dokument:
“The Embassy of the United States in Cairo condemns the continuing efforts by misguided individuals to hurt the religious feelings of Muslims – as we condemn efforts to offend believers of all religions. Today, the 11th anniversary of the September 11, 2001 terrorist attacks on the United States, Americans are honoring our patriots and those who serve our nation as the fitting response to the enemies of democracy. Respect for religious beliefs is a cornerstone of American democracy. We firmly reject the actions by those who abuse the universal right of free speech to hurt the religious beliefs of others”.
Nicht der gewalttätige Mob, der da “nur” eine Fahne hißt, dort aber – ganz spontan? – Raketen auf Botschaftspersonal abfeuert, wird verurteilt, sondern ein “fehlgeleitetes Individuum”, das das “universelle Recht auf freie Rede mißbraucht” habe. Die islamistischen Schläger und Mörder – sie werden nicht einmal aufgefordert, sich zu mäßigen und zurückzuhalten. Ihr Verhalten wird vielmehr gerechtfertigt, sie seien die wahren Opfer.

Barack Hussein Obamas Diplomaten verbeugen sich vor dem islamistischen Mob und verraten jene Werte, die zu vertreten und zu verteidigen ihnen ein Herzensanliegen sein sollte. Elf Jahre nachdem islamistische Terroristen in New York, Arlington und bei Shanksville über 3.000 Menschen ermordeten, entschuldigen sie gewalttätige und mordende Islamisten, deren “Gefühle” ein “fehlgeleitetes Individuum” verletzt habe.
Nicht die Angegriffenen und die Ermordeten sind Opfer, sondern die “verärgerten” Angreifer. Und Täter ist ein Filmamateur, dessen “Werk” bei seiner Premiere in einem New Yorker Kino, die zugleich seine letzte (komplette) öffentliche Aufführung war, kaum ein Dutzend Zuschauer hatte. Elf Jahre nach 9/11 fordert Barack Hussein Obamas diplomatisches Personal “Respekt” für islamistische Schläger und Mörder.
Das amerikanische Unternehmen Google, immerhin, sah bisher keinen Grund, den Zugriff auf den Original-Filmtrailer zu sperren, während dessen arabische Übersetzung mittlerweile wegen einer vermeintlichen oder tatsächlichen Urheberrechtsverletzung nicht mehr verfügbar ist. Bei YouTube/Google, scheint’s, ist die Redefreiheit in besseren Händen als bei der derzeitigen amerikanischen Regierung.










