Vor vier Jahrzehnten überfielen von Abu Mazen, dem heutigen “Palästinenserpräsidenten”, finanzierte “palästinensische” Terroristen während der Olympischen Spiele in der bayerischen Hauptstadt München die Unterkunft der israelische Mannschaft und nahmen deren Mitglieder als Geiseln.
Die Terroristen forderten die Freilassung “palästinensischer” und deutscher Mitgangster – Andreas Baader und Ulrike Meinhof – aus israelischer beziehungsweise deutscher Haft. Bei dem dilettantischen Versuch, die Geiselnahme zu beenden, versagten die deutschen Behörden auf ganzer Linie:
“Die Einsatzleitung hat zu wenig Scharfschützen bereitgestellt, einige sind schlecht ausgebildet oder ausgerüstet, Scheinwerfer blenden die Schützen, Sprechfunk gibt es nicht. Ein Terrorist wirft eine Handgranate in den einen Hubschrauber, ein anderer erschießt die Geiseln im zweiten. Insgesamt sterben elf Geiseln, ein deutscher Polizist und fünf Terroristen.”
Heute ist bekannt, daß es bereits Wochen vor dem Beginn der Olympischen Spiele Warnungen vor einem Überfall durch arabische Terroristen gegeben hatte, daß deutsche Behörden und Regierung alles versuchten, das ganze Ausmaß ihres tödlichen Versagens zu verschleiern.
Jetzt in Israel freigegebene Dokumente bestätigen, daß die deutsche Regierung, der Kanzler hieß seinerzeit Willy Brandt, sogar versuchte, Israel für das Blutbad verantwortlich zu machen, “weil es sich standhaft geweigert hatte, arabische Gefangene im Tausch für die Geiseln freizulassen”.
“[H]ohe Beamte des Innenministeriums”, ergänzt in seiner jüngsten Ausgabe der SPIEGEL, “adelten den Schwarzen September zum ‘Widerstand’ – als ob dessen Terror sich gegen Hitler gerichtet hätte”. Während Willy Brandt öffentlich “versprach, er werde ‘nicht vor dem Terrorismus kapitulieren’”, tat der Sozialdemokrat genau dies.
“So verlangte Helmut Redies, Nahost-Experte im AA, von der PLO nur, die Bundesrepublik und ihre Bürger bei Anschlägen auszuklammern: ‘Für uns ist entscheidend, dass von palästinensischer Seite die öffentliche Sicherheit in der Bundesrepublik geachtet und keine Aktionen auf dem Boden der Bundesrepublik oder gegen deutsche Personen und Einrichtungen im Ausland unternommen werden.’”
Im Gegenzug verzichtete Deutschland darauf, die “palästinensischen” Terroristen und deren Hintermänner zu verfolgen, von denen einer, Abdallah Frangi, alsbald als Vertreter der PLO in Bonn damit beginnen durfte, für seine Bande zu werben. Noch 2005 war er als “Generaldelegierter” der PA in Berlin aktiv, heute berät er Abu Mazen.
Danach befragt, welchen Reim er sich auf die klammheimliche bis offene Kumpanei zwischen deutschen Behörden und “palästinensischen” Terroristen mache, erklärt nun der israelische “Deutschlandkenner” Moshe Zimmermann durchaus treffend, “Germany had learned its lesson from the war and sought agreement rather than conflict”.
Die deutsche Regierung habe den Frieden wahren wollen – “at all costs”. Das heißt: auf Kosten von Juden, um die man, wenn es gar nicht anders geht, sogar ein paar Krokodilstränen zu vergießen bereit ist. Es verwundert daher auch nicht, fehlen Außenministerdarsteller Guido Westerwelle oder dessen Kanzlerin Angela Merkel in dieser Aufzählung:
“Ungeachtet der Kritik aus den USA und Israel ist UN-Generalsekretär Ban Ki Moon am Mittwoch zu seinem ersten Besuch im Iran eingetroffen.”
Sie haben ja auch nichts dagegen, daß Deutschland von der Hisbollah als Rückzugs- und Rekrutierungsgebiet genutzt wird, daß in ihrer Hauptstadt Judenhaß nicht nur demonstriert, sondern auch praktiziert wird.
“Mit Stolz”, schrieb jüngst ein darob Begeisterter, “nehmen wir zur Kenntnis, dass unsere Erinnerungsarbeit im Ausland genauso geschätzt wird wie deutsche Wertarbeit”. Dafür, daß uns die Anlässe zu solcher Wertarbeit nicht ausgehen, sorgte einst Willy Brandt. Heute hat Angela Merkel diese Aufgabe übernommen.










