Epigraphik
In der Klosterkirche sind zahlreiche Grabsteine aus Spätmittelalter und früher Neuzeit erhalten. Besonders bemerkenswert ist die Umschrift auf dem Tympanon des Hauptportals. Eine genaue Untersuchung der Schrift könnte dazu beitragen, die Datierung dieses so bedeutenden Portals neu zu untersuchen. Wie zuletzt bei der interdisziplinären Aufarbeitung des Wiener Neustädter Schatzfunds demonstriert, leistet das feinmaschige Datierungsnetz der nachantiken Inschriftenkunde im Verein mit kunsthistorischen und archäologischen Kriterien eine wertvolle Hilfe bei der Klärung der Zeitstellung beschrifteter Objekte, von Kleinfunden bis hin zu monumentalen Baugliedern wie Portalen.
In diesem Sinne ist eine Aufnahme aller Inschriften und ihre genaue Analysierung vorgesehen.
Bearbeiter: Andreas Zajic (Österreichische Akademie der Wissenschaften)
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Administratorin (10. Januar 2015). Epigraphik. MCellA. Abgerufen am 26. Juli 2026 von https://mcella.hypotheses.org/47

