Martin Compart


KULTURNEWS ÜBER RICHARD HALLAS by Martin Compart
30. Januar 2026, 11:59 am
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MYRON BÜNNAGEL ÜBER RICHARD HALLAS by Martin Compart
27. Januar 2026, 11:48 am
Filed under: Elsinor Verlag, NOIR-KLASSIKER, Rezensionen, Richard Hallas | Schlagwörter: , , ,

Richard Hallas – Wer verliert gewinnt



Adolf Wurzer („Diplomatischer Pressedienst“) über „Die böse Saat“ by Martin Compart
27. Oktober 2025, 7:21 pm
Filed under: Elsinor Verlag, Horror, Rezensionen, thriller, William March | Schlagwörter: , , ,

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FLUBOW ÜBER BOSTON TERANS „GÄRTEN DER TRAUER“ by Martin Compart
16. Oktober 2025, 6:23 pm
Filed under: Boston Teran, Elsinor Verlag, FLUBOW, Rezensionen, thriller | Schlagwörter: , , ,

Teran, Boston



„DER DETEKTIV-Held“ ALS SOLDAT by Martin Compart

Was verbindet Bulldog Drummond, Dirty Harry Callahan, Frank Bullitt, Rambo, James Bond und Mack Bolan?

Sie sind Protagonisten eines eigenen Genres oder Sub-Genres der Spannungsliteratur; zu einem Bereich, der bisher als eigenständiger kaum identifiziert und betrachtet wurde.

Nader Elhefnawy:
Paramilitary Action-Adventure Fiction: A History.
Amazon Self Publishing, 2020;
231 Seiten, 9,22 €.

 

Nader Elhefnawys Untersuchung ist ein ambitioniertes und längst überfälliges Werk, das sich einer populären, aber vernachlässigten Literatur- und Filmströmung widmet. Es handelt sich nicht um einen einfachen Bildband oder eine oberflächliche Aneinanderreihung von Titelempfehlungen, sondern um eine ernsthafte, gut recherchierte und analytische Kulturgeschichte.

Überblick und Kernthese:

Das Buch untersucht die Entwicklung des „paramilitärischen Action-Genres“ – jener Geschichten, die sich nicht mit regulären Soldaten in konventionellen Kriegen befassen, sondern mit Söldnern, Sondereinheiten, Geheimagenten, Vigilanten und anderen nicht-staatlichen Kombattanten. Elhefnawys zentrale These ist, dass dieses Genre nicht nur ein Produkt der Unterhaltungsindustrie ist, sondern auch ein Spiegelbild der geopolitischen, sozialen und kulturellen Ängste und Umbrüche seiner Entstehungszeit, insbesondere der Ära nach dem Zweiten Weltkrieg und des Kalten Krieges. Wie eben jedes Produkt des Ünerbaus,

Er argumentiert, dass der Aufstieg dieser Fiktion mit dem Niedergang des traditionellen Imperialismus, der Komplexität und den moralischen Grauzonen des Kalten Krieges sowie einem wachsenden öffentlichen Misstrauen gegenüber staatlichen Institutionen zusammenhängt. Die paramilitärische Figur – ob „The Destroyer“-Reihe, Mack Bolans „The Executioner“ oder Rambo – operiert in einer Welt, in der offizielle Wege versagen, und nimmt das Gesetz selbst in die Hand.

Das Buch ist chronologisch und thematisch strukturiert, was dem Leser eine klare Entwicklung des Genres vorführt.

 

Die Wurzeln und Vorläufer:

Elhefnawy beginnt nicht erst mit den Men´s Adventure-Taschenbüchern der 1970er Jahre. Er geht zurück zu den Abenteuerromanen des 19. Jahrhunderts (z.B. H. Rider Haggard), den frühen Spionageromanen und den „Männerabenteuer“-Magazinen A der 1950er Jahre. Dies ist entscheidend, um zu verstehen, dass die Themen (zivilisatorischer Verfall, der einsame Held) bereits früh angelegt waren, sich aber zum eigenen Subgenre wandelten. Der Bezug auf die Abenteuerromane des 19.Jahrhunders erscheint mir noch diskussionswürdig.

 

Der Boom der „Männerabenteuer“-Paperbacks in den 1970er und 80ern:

Dies ist das Herzstück des Buches. Hier analysiert Elhefnawy detailliert die großen Serien wie „The Executioner“, „The Destroyer“, „The Death Merchant“ und „The Able Team“ / „Phoenix Force“. Er geht auf ihre Protagonisten, wiederkehrende Plotmuster, politischen Einstellungen und ihre immense kommerzielle Verbreitung ein. Besonders interessant ist seine Analyse der Unterschiede zwischen den Serien – während einige (The Executioner) einen innenpolitischen Kreuzzug gegen die Mafia führen, bekämpfen andere (The Destroyer, Phoenix Force etc.)  internationale Verschwörungen gegen US-Interessen.  Die Serie, die den Boom ausloste („The Executioner“), brachte gleich zwei wichtige Topoi zusammen: Mafia und Vietnam. Bezeichnenderweise sinniert Protagonist gleich am Anfang darüber, dass er seinen Krieg gegen die Mafia nicht gewinnen könne, aber entscheidend sei, „für das Gute zu kämpfen“. Vielleicht auch eine Haltung, die damals kritische Konservative gegenüber dem Krieg in Fernost vertraten.

Der zunehmende Kampf gegen das Verbrechen macht die amerikanischen Städte zu Combatzonen und die Protagonisten zu Paramilitärs oder Soldaten, die Kommando-Unternehmen durchführen. Dies spiegelte in gewisser Hinsicht die Realität, nachdem Ender der 1960er in Los Angeles die erste SWAT-Einheit gegründet worden war.

Der Einfluss von Film und Fernsehen:

Das Buch beschränkt sich nicht auf Literatur. Elhefnawy verbindet die Buchserien geschickt mit ihren filmischen Pendants. Die Analyse von „Dirty Harry“ als urbanem Vigilanten, „Rambo“ als traumatisiertem Vietnam-Veteran und „James Bond“ als glamourösem Commando-Agenten ist erhellend. Er zeigt, wie der Film die Themen des Genres popularisierte und visualisierte. Interessant auch seine Argumentation zu den Bond-Filmen, die den modernen Action-Film erst erschufen.

 

Der Wandel nach dem Kalten Krieg:

Ein zentrales Problem für das Genre war das Ende der Sowjetunion als klar definierter Feind. Elhefnawy zeichnet nach, wie Autoren und Filmemacher darauf reagierten: durch die Benennung neuer Feinde (Terroristen, Drogenkartelle, korrupte Konzerne) und die Anpassung der Helden (z.B. in Filmen wie „John Wick“ oder Videospielen wie „Call of Duty“), die nun oft noch zynischer und in einer entgrenzten Welt operieren.

 

Kritische Einordnung und Vermächtnis:

Elhefnawy behandelt das Genre nicht unkritisch. Er thematisiert ausführlich die Vorwürfe der Gewaltverherrlichung, des Faschismus und der reaktionären Politik, die vielen Werken anhaften. Gleichzeitig weist er auf die oft unterschätzte politische Bandbreite hin – einige Serien waren durchaus liberal oder satirisch angelegt The Destroyer“ etwa). Sein abschließendes Urteil ist, dass das Genre ein Medium hilfreich ist, um die Ängste und Fantasien der westlichen (insbesondere amerikanischen) Gesellschaft in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts zu verstehen. Heute hat es die einstige Bedeutung verloren, die es in Europa nie hatte.

 

Stärken des Buches:

Akademische Tiefe mit Zugänglichkeit: Elhefnawy ist Wissenschaftler, und das merkt man der Recherche und Argumentation an.

Umfassende Perspektive: Die Verbindung von Literatur, Film, Fernsehen und sogar Videospielen zu einem kohärenten Gesamtbild ist beeindruckend.

Kontextualisierung: Das Buch ist nicht nur eine Genre-Geschichte, sondern auch eine Geschichte der amerikanischen Außenpolitik und des gesellschaftlichen Wandels. Elhefnawy erklärt, warum bestimmte Plotmuster zu bestimmten Zeiten populär wurden.

Die Fülle an erwähnten Titeln, Autoren und Serien ist beeindruckend und macht das Buch zu einem unschätzbaren Nachschlagewerk für Fans und Forscher.

Wie in jedem Werk dieser Art kann man über die Gewichtung diskutieren. Manche Leser hätten sich vielleicht mehr zu bestimmten Topoi oder europäischen Einflüssen gewünscht.

.“Paramilitary Action-Adventure Fiction: A History“ ist ein essenzielles Werk für jeden, der sich für diese spezifischen Aspekte von Popkultur, Genre-Fiktion oder die kulturelle Verarbeitung des Kalten Krieges interessiert. Nader Elhefnawy hat mit akribischer Forschung und scharfsinniger Analyse ein Standardwerk vorgelegt, dass das oft geschmähte Genre der „Männerabenteuer-Serien“ ernst nimmt und seinen historischen Stellenwert überzeugend darlegt. Es ist weniger eine nostalgische Liebeserklärung als vielmehr eine fundierte und kritische Hinterfragung, die unser Verständnis dieser populären Unterhaltung nachhaltig nahebringen kann.

 

 

Dr. Nader Elhefnawy lehrte Englisch an verschiedenen Institutionen, darunter an der University of Miami, wo er 2007/08 Gastprofessor war. Neben seinem Ph.D. in Literaturwissenschaft besitzt er einen BA für Internationale Beziehungen und hat zahlreiche Veröffentlichungen zu Literatur und internationalen Angelegenheiten verfasst. Seine Rezensionen und Artikel zu Science-Fiction erschienen in zahlreichen Foren, darunter Foundation, New York Review of Science Fiction und Strange Horizons. Seit Oktober 2008 veröffentlicht er außerdem seinen Blog Raritania: https://raritania.blogspot.com/

Er ist auch Romanautor (HE SHADOWS OF OLYMPUS, SURVIVING THE SPIK). Zu seinen wichtigsten sekundärliterarischen Werken gehören:

Cyberpunk, Steampunk and Wizardry: Science Fiction Since 1980, 2015.

Star Wars in Context: Second Edition, 2018.

The Military Techno-Thriller: A History, 2019.

The James Bond We Forget: Notes on a Franchise, 2021.

The Secret History of Science Fiction, 2022.

A Century of Spy Fiction: Reflections on the Genre, 2023.

 

 

 

 

 



Bünnagel über „Ein Dandy in Aspik“ (neu) by Martin Compart

Derek Marlowe – Ein Dandy in Aspik



Stefan Cernohuby über Dandy in Aspik by Martin Compart
22. Februar 2024, 10:43 am
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JACK VANCEs „HANDBUCH DER PLANETEN“ by Martin Compart

Jack Vance gilt als der farbigste aller Phantasik-Autoren.

Im „Handbuch der Planeten“ nimmt uns Gunther Barnewald mit auf eine Reise durch die Welten von Jack Vance, einem wildwuchernden Kosmos voller Abenteuer und fremdartiger Begegnungen.
Jack Vance gilt als der farbigste aller Phantastik-Autoren.
Als Gewinner des Hugo-, Nebula- und Edgar-Awards ist er ein Kultautor für viele seiner Zunftgenossen. Namhafte Persönlichkeiten zählen zu seinen Fans, u.a. George R. R. Martin, Ursula K. LeGuin, D&D-Erfinder Gary Gygax und Literaturkritiker Denis Scheck, der das Vorwort zu diesem Buch schrieb.
Von Microsofts Mitbegründer Paul Allen ist der Spruch überliefert: „In der amerikanischen Populärkultur gibt es zwei Großmeister: Jimi Hendrix und Jack Vance“

Im „Handbuch der Planeten“ nimmt uns Gunther Barnewald mit auf eine Reise duch die Welten von Jack Vance, einem wildwuchernden Kosmos voller Abenteuer und fremdartiger Begegnungen.

Hardcover, A4, 272 S. vollfarbig, mit zahlreichen Abbildungen, u.a. die Cover zu den jeweiligen Geschichten.
49,80 €

Dieser Prachtband setzt neue Maßstäbe für die Sekundärliteratur zur populären Kultur! Nicht nur für die SF. Voller Neid muss ich feststellen, dass es keine vergleichbare Monographie zu Crime-Autoren gibt.

In dem Buch werden auch die Kriminalromane von Vance in einem ausführlichen Kapitel behandelt. Er hatte nicht zu Unrecht 1960 den „Edgar“ als besten Roman des Jahres für THE MAN IN THE CAGE gewonnen (den man teilweise auch als Polit-Thriller einordnen könnte, da er den Algerien-Krieg als Hintergrund nutzt).

Wie gewohnt, ist auch dieser FanPro-Band jeden Cent wert.



JOCHEN KONIG ÜBER Yves Raveys „Taormina“ by Martin Compart
12. Juli 2023, 6:58 pm
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Wenn es in der Ehe kriselt, mach Urlaub auf Sizilien, besuche Taormina und es wird sich richten, haben sie gesagt. Fahr nicht sofort ins Hotel, sondern begib dich erst einmal an den Strand, genieße Sonne und Meer, haben sie gesagt. Entspann dich und setz dein freundlichstes Gesicht auf, haben sie gesagt. Alles wird gut, haben sie gesagt.

Wird es nicht. Denn auf dem Rückweg vom unwirtlichen Strand, touchiert Melvil Hammetts Mietwagen im Halbdunkel ein Hindernis. Ein Baumstrunk, ein Hund oder vielleicht ein Bewohner des maroden Zeltlagers nahebei?
Zu erkennen ist nichts. Wie auch, wenn das Gefährt nicht gestoppt wird und weder Melvil noch seine Gattin Luisa aussteigen, um herauszufinden, was geschehen ist.
Stattdessen müßige Spekulationen, gepaart mit der Sorge, nicht zeitig im gebuchten Hotel in Taormina anzukommen. Melvil beschwichtigt und predigt Zuversicht. Was nicht sein darf, ist auch nicht.
Der Check-In klappt nach einigen Mühen, so langsam könnte Urlaubsstimmung einsetzen. Doch das Auto hat eine Delle und die Zeitungen vor Ort berichten am nächsten Morgen von einem überfahrenen Kind.

Melvil räsoniert weiter, wägt alle Möglichkeiten ab, legt seine Rolle als vehementer Befürworter des Ungefähren nicht ab, während sich bei Gattin Luisa zaghaft das Gewissen regt. Der bescheidene moralische Aufruhr reicht indes nicht aus, um sich den möglichen Unfallfolgen und der Fahrerflucht zu stellen. Schon gar nicht vor der Polizei. Melvil kann nicht viel, aber im Abwiegeln ist er meisterlich. So widmet man sich dem Sightseeing, wird aber immer wieder auf den Vorfall gestoßen und muss entscheiden, was mit dem demolierten Wagen passieren soll.

Der freundliche Kellner Roberto weiß Bescheid, kennt er doch eine vertrauenswürdige Werkstatt, die sich diskret dem Schaden widmen würde. Die Hammetts nehmen das Angebot erleichtert an, nur um feststellen zu müssen, dass hinter freundlichen Fassade von besorgten Komplizen die pure Geldgier wohnt. Der Chef der Werkstatt lässt das Paar finanziell bluten und spielt ihre Position auf verlorenem Posten genüsslich gegen die Beiden aus. Am Ende sind die Hammetts keine Touristen mehr, sondern Flüchtlinge. Und somit den Bewohnern des Zeltlagers nicht unähnlich, dem sie vermutlich einen jungen Bewohner entrissen haben.

Yves Ravey – Taormina

Aus dem Französischen von Holger Fock und Sabine Müller
Liebeskind Verlag; 112 Seiten, € 20,00
Gebunden, mit Schutzumschlag
Erscheinungstermin19. Juni 2023
ISBN978-95438-168-5

Yves Raveys „Taormina“ ist ein hinterlistiger, kleiner Noir von gerade einmal hundertzwölf Seiten, der aber weit über sein kompaktes Format hinaushallt.

Erzähler Melvil Hammett, der weder die coole Eleganz Jean Pierre Melvilles noch die abgeklärte Härte Dashiell Hammetts besitzt, geriert sich als tumber Tor, dessen „Carpe Diem“ darin besteht, alles auszuschalten, was ihm nicht in den Kram passt. Aber natürlich schlägt diese Haltung mit Macht zurück und lässt alle Pläne und Hoffnungen zerbröseln.

Melvil ist ein armer Wicht, der sich in einem Leben bar jeder Verantwortung eingerichtet hat. Finanziell ist er von seiner Frau Luisa, respektive seinem Schwiegervater abhängig, weswegen er in der Ehe Kompromisse eingeht, die Luisas Seitensprünge und die Verachtung ihres Vaters beinhalten.

Die Reise nach Taormina, die eine Zeit des Kulturgenusses, der Muße und der Aussöhnung werden sollte, wird nach dem Unfall mit unklarem Ausgang zu einem Höllentrip. Der nicht in körperliche Folter, Mord und Totschlag ausartet, sondern aus Zagen, Zaudern und Ungewissheit besteht.

Was wirklich passiert ist, bleibt nebulös, doch Melvil spielt den Mann ohne Eigenschaften, der angestrengt den Anschein zu wahren sucht, ein gewöhnlicher Tourist auf Urlaubsmission zu sein.

„Taormina“ erzählt keine bedrohliche Geschichte von Verbrechen und Strafe, sondern Protagonist Melvil gestaltet seine Schilderung als bildungsbürgerlichen Reiseroman. Versucht es zumindest verzweifelt, was die verstörenden Momente und das herrschende Unbehagen umso intensiver erscheinen lässt. Der gnadenloseste Satz des Textes lautet: „Draußen strahlte die Sonne.“

„Taormina“ ist ein kurzer, präziser und überzeugender Roman über Entfremdung, im Fokus Menschen, die keine Bezugspunkte mehr haben, keinen Kompass, der ihnen den Weg zu ihren schäbigen Egos zeigt und dann wieder hinaus in die Welt weist. Stattdessen bleiben nur Jammern und das Festhalten an einem imaginierten Status Quo. Der in Windeseile von einem schmierigen Werkstattbesitzer ausgehebelt werden kann.

„Taormina“ ist nicht nur eine absurd komische und spannende Geschichte von dunklen Stunden am helllichten Tag, sondern funktioniert auch hervorragend als sarkastischer Kommentar zum herrschenden Zeitgeist. Nicht nur T.S. Eliot weiß: Zu viele hohle Menschen, Ausgestopfte – hier, dort, überall.



FRITZ GÖTTLER über „DIE GROSSE UHR“ by Martin Compart
14. April 2023, 10:26 am
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Und Philipp Haibachs Rezension:

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Martin Schöne in Kulturzeit: https://www.3sat.de/kultur/kulturzeit/krimibuchtipp-die-grosse-uhr-100.html




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