Filed under: Buchbranche
Du hast Farbe in eine Schwarz-Weiß-Branche gebracht. Jetzt bist Du wieder mit Deiner großen Liebe vereint – wo auch immer. Ich vermisse unsere Gespräche, die mir als kostbare Erinnerungen bleiben.
Filed under: Buchbranche, Interview | Schlagwörter: Buchmarkt, Fragebogen, vonZittsitz
Der legendäre Gründer und Herausgeber des BUCHMARKT im launigen Interview, das einem verdeutlicht, warum er seit Jahrzehnten Farbe in die Schwarz-Weiß-Branche bringt:
Filed under: Buchbranche, Weise Worte | Schlagwörter: Dr.Horror, Weise Worte
„Man lernt (beim Lesen) Menschen kennen, ohne sich mit ihnen abgeben zu müssen.“
Ein NDR-Radiohörer
(Mit Dank an Dr.Horror)
Filed under: Buchbranche, MEILENSTEINE DER VERBLÖDUNG, ORGANISIERTE KRIMINALITÄT, Stammtischgegröle, Sternstunden der Verblödung | Schlagwörter: Crime Cologne, Köln, Sternstunden der Verblödung
Den Kölner Korrumpels ist ein unnötiges Opernhaus mehr als eine Milliarde wert. Ein etabliertes Festival für demokratische Literatur wurde bisher jährlich mit lächerlichen 25.000 € unterstützt. Nun will man die auch streichen und bei der Crime Cologne der Stecker gezogen werden:
https://www.boersenblatt.net/news/literaturszene/crime-cologne-vor-dem-aus-254439
Filed under: Buchbranche, Crime Fiction, Elsinor Verlag, Interview, KENNETH FEARING | Schlagwörter: Börsenblatt, Elsinor Verlag, Interview, KENNETH FEARING
Filed under: Buchbranche | Schlagwörter: Buchbranche, Buchmarkt, Gerhard Beckmann
Gerhard Beckmanns brillante Analyse:
Wie Amazon mit einem skandalösen Missbrauch des Remissionsrechts deutsche Verlage an den Rand des Ruins treibt
Filed under: Buchbranche, James Hadley Chase, JÖRG FAUSER, thriller, Weise Worte | Schlagwörter: James Hadley Chase, Jörg Fauser, Weise Worte
„Tempo, Action, Spannung: staunend stehen die Hohenpriester unserer Literaturkulte jedesmal vor diesen Instrumenten aus dem Handwerkskasten des Erzählens, als wären sie Kargos aus einer fremden Zivilisation, an die Gestade unserer Inseln geschwemmt wie ein böser Hokuspokus, den es zu entzaubern gilt… man kann sich ja ausmalen, wie die psychopathischen Killer und machtgierigen Frauen, die das Gros seiner Figuren darstellen, auf die machtgierigen Psychopathen, die das Gros der Literaturkritiker darstellen, gewirkt haben müssen…
Er sei, hat Chase immer wieder beteuert, doch nur ein Kaufmann, der mit Geschichten handle wir andere mit Südfrüchten. Gerade solche Äußerungen reizen die Verächter seiner Geschichten hierzulande bis aufs Blut, und nichts belegt ihr schiefes Weltbild besser als die Tatsache, dass sie in der Regel für die Feuilletons von Zeitungen arbeiten, in deren Wirtschaftsteil von nichts anderem die Rede ist als von dem, was die Protagonisten des Geschichtenhändlers Chase umtreibt: dem großen Geld.“
(aus: DER MANN, DER DAS 20.JAHRHUNDERT LIEBTE, Nachwort zu EVA von J.H.Chase, Ullstein, 1985)

James Hadley Chase venu signer son dernier roman ‚La Blonde de Pékin‘ à l’Elysée Store sur les Champs-Elysées à Paris, France le 7 avril 1966. (Photo by Keystone-FranceGamma-Rapho via Getty Images)
Filed under: Buchbranche, Elsinor Verlag, John Mair | Schlagwörter: Buchbranche, Buchmarkt, Buchmarkt intern, Elsinor Verlag, Thomas Pago
https://buchmarkt.de/menschen/den-prominenten-bestsellerautor-wird-man-nie-ins-programm-bekommen-aber-das-ist-auch-gar-nicht-noetig-die-ebenen-darunter-sind-ja-oft-viel-reizvoller-bunter-interessanter/

Filed under: Buchbranche, Pulp Master/Frank Nowatzki, Tom Franklin | Schlagwörter: Frank Nowatzki, Heyne Hardcore, Pulp Master, Tom Franklin
Dank der Kernerarbeit von Frank Nowatzkis PULP MASTER bescheren uns die Abstauber von HEYNE HARDCORE nun Tom Franklin im Hardcover.

Aber wir wollen nicht ungerecht sein: die erste deutsche Übersetzung von Franklin war in der Allgemeinen Reihe von Heyne:

Es illustriert einmal mehr die heutigen Strategien der Großverlage:
1. Wir wurden – wodurch auch immer(Agent?) – auf einen neuen, vielversprechenden Autor aufmerksam.
2. Wir kaufen ihn und präsentieren ihn im Markt.
3. Er verkauft nicht soviel wie Dan Brown ab seinem dritten Buch. Wir sind nicht mehr interessiert.
4. Wir beobachten höhnisch, wie ein Kleinverlag seine weiteren Bücher in einer uninteressanten Nische des deutschen Marktes pflegt. „Naja, für ihn als Kleinverlag wirds ja reichen.“
5. Um den scheint sich sowas wie „Kult“ zu entwickeln. Und wir verkaufen von neuen Autoren immer weniger…
6. „Der kriegt immer mehr Aufmerksamkeit – auch im Buchhandel.“
7. Holen wir ihn zurück. Machen wir daraus ein Hardcover in der doppelten Auflagenhöhe von ungefähr der Auflage, die der Kleinverlag unter die Leute bringen konnte. Sonst hätte er ja keine drei Bücher durchgehalten. Und wenn wir als Großverlag ein paar Dollar mehr bieten, hat der Kleine keine Chance. Außerdem können wir ihm großherzig sagen: Das nützt ja auch Deiner Backlist.
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Das gilt ja nicht nur für Heyne.
Seitdem Controlletis und Marketing in den Großverlagen die Macht übernommen haben, bestimmt die Logistik das Kriegsziel.







