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In der deutschen Sprache wird gehörig aufgeräumt.
Heute sagt und schreibt man nicht mehr Knallchargen,
sondern:
Knallcharg:innen, Knallcharg_innen, Knallcharg*innen
Mörder:innen, Mörder_innen, Mörder*innen
Säufer:innen, Säufer_innen, Säufer*innenIdiot:innen, Idiot_innen, Idiot*innen
Und neben der Vergeschlechtlichung, die hoffentlich auch bald eine Korrektur der großen Werke der Weltliteratur, einschließlich, bitteschön, der Bibel, nach sich ziehen möge, gibt es jede Menge Unworte.
Darunter fällt zum Beispiel Eine Negergeschichte von Oskar Panizza: Der Neger, der hier vor mir stand und sich um keinen Preis setzen wollte, war schwarz.
Bundespräsident Blanco: Warum nicht mal ein Neger? – Titanic-Ausgabe vom 10. März 2007.

Der von den Grünen regierte Berliner Bezirk Mitte will die Mohrenstraße nahe dem Regierungsviertel umbenennen, weil er den Namen wegen des Begriffs „Mohr“ für problematisch oder rassistisch hält.
Und wo bleibt dann der Sarotti-Mohr?
Der Mohrenkopf?
Der Negerkuss?
Wo bleiben das Zigeunerschnitzel und die Zigeunersoße? In den Müll damit!
Und natürlich nennt man Indianerfilme nicht mehr Indianerfilme, sondern Native American Movies.
Alles paletti wegen Kolonialismus, Rassismus, Frauendiskriminierung und so fort.
Nur wenn es um China geht, dürfen noch Bücher mit Titeln wie Die gelbe Gefahr. Wie Chinas Gier nach Rohstoffen unseren Lebensstil gefährdet erscheinen, Schlitzaugen, Miserablige.
Denke dir jemand: groß, schlank, tigerhaft, hochschultrig, mit einer Stirn wie Shakespeare und dem Gesicht des Satans mit einem fast glattrasierten Schädel und mandelförmigen, hypnotischen Augen von der Farbe des Katzengrüns. Gib ihm alle grausame Verschlagenheit der morgenländischen Rassen, aufgehäuft mit einem gigantischen Intellekt, gib ihm die ganzen Hilfsquellen früherer und heutiger Wissenschaft – denke dir dieses entsetzliche Wesen, und du hast ein geistiges Bild Dr. Fu-Mandschus – der gelben Gefahr, verkörpert in einem Menschen! (Sax Rohmer: Der Höllendoktor. Berlin 1928, S. 11f.)
Nur ein Wort ist längst nicht geächtet, sondern im Sprachgebrauch „beliebter“ denn je:
KRIEG!
In en 20-Uhr-Nachrichten wird das Unwort oft ein Dutzend Mal und mehr strapaziert – und nicht, wie es Tolstoi tat, durch das freundlichere Wort Frieden relativiert.
Verteidigungsminister Boris (ein Name, der besser zu Karloff passt als zu einem deutschen Sozialdemokraten) verlangt, wir (auch du und ich!) müssen kriegstüchtig werden, nachdem irgendeine Quassel-Sendung im Öffentlich-Rechtlichen bereits gefragt hatte, ob wir Deutschen überhaupt noch Krieg können.
Wir gegen Ihn, der die Verkörperung alles Bösen ist: Fu-Mandschu mit seinen Schlitzaugen, Big Brother, Imperator Palpatine aus dem Krieg der Sterne, Osama bin Laden mit dem langen Bart, Bill Gates, Putins KGB-Visage (und ihre „Versteher“).
Endlich – endlich haben wir ihn uns herbeizaubern lassen von denen, denen er nützt: den totalen Krieg – in der Ukraine (später bis zum Ural), im Nahen Osten, demnächst im Pazifik.
Das Wesen des totalen Krieges bedingt es, dass er nur dann geführt werden kann, wenn wirklich das ganze Volk in seiner Lebenserhaltung bedroht und entschlossen ist, ihn auf sich zu nehmen. Eine Erfindung von Ludendorff, die Goebbels in der Endphase des Zweiten Weltkriegs aufgegriffen hat. Da heißt es: den Gürtel enger schnallen auch im Kriegswinter 2023/24.
Wir brauchen sie wieder, die formierte, die Volksgemeinschaft. Der CDU-Abgeordnete Philip Amthor verlangt vorsorglich schon mal ein „Bundesprogramm Patriotismus“. Vielleicht kann er die Kirche, der er vor wenigen Jahren beigetreten ist, dazu veranlassen, Zukunftswaffen und Munitionierung zu segnen. Wikipedia: Als Waffensegnung wird eine in der lateinischen Kirche des Westens seit dem 10. Jahrhundert belegte Praxis bezeichnet, Waffen vor der Übergabe an einen Kandidaten für den Ritterstand durch einen Priester oder Bischof segnen zu lassen. Denn in der Deutschen Bundeswehr finden derzeit, leider, keine Waffensegnungen oder dergleichen durch katholische Militärgeistliche oder Geistliche der Diözesen statt.
Seit den Nationalsozialisten hat dieses Unwort aus drei Silben kriegstüchtig kein vernünftiger Mensch mehr ins Maul genommen.
Einige schaudern, aber der Popularität des SPD-Aufsteigers und nunmehrigen Kriegsministers gebürtig aus Packebusch im Altmarkkreis Salzwedel (der Name Pistorius leitet sich von lateinisch pistor=Bäcker ab, einem Beruf, der im wieder kriegstüchtig werdenden Deutschland im Aussterben begriffen ist) tut es keinen Abbruch.
Der Aufmarsch zur Apokalypse hat schon vor vielen Jahren begonnen. Geschichtsschreiber werden sich später über den genauen Zeitpunkt streiten: der Sturz des Schahs – Fall der Sowjetunion – die Jugoslawienkriege – Twin Towers – Afghanistan – Putins Regierungsantritt – der Boxeraufstand des Maidan – Taiwan.
Strack-Zimmermann: „Wir müssen feststellen, dass sich China immer aggressiver verhält.“ Anyway, da dürfen, nach zwei verlustreich überstandenen Weltkriegen, die Deutschen nicht fehlen. Dabeisein ist alles! Überall im All!
Denn alles und jedes ist heute ja nur eine Herausforderung – eine challenge.
Die einzige Herausforderung für den Planeten, auf dem wir neben vielen anderen Lebensformen existieren (nicht wenige haben wir bereits ausgelöscht), ist vermutlich der Mensch! Ohne ihn, den die monotheistischen Religionen dazu bestimmten, zu wachsen und sich zu mehren und die Erde (und das Weltall drumherum ums „Janze“ sowieso) in Besitz zu nehmen, wäre Ruhe und Friede auf Erden, aber den Menschen bei diesem Gedanken kein Wohlgefallen!
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