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Das Geheimnis des parallelen Erfolges von New Romance-Novels/Media und Taylor Swift enttarnt: Melancholie
Beide kombinieren Melancholie mit weiblicher Selbstbestimmung.
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- Ghoul (1987)
Ein Krimineller entführt Kinder und hält sie in einem unterirdischen Labyrinth gefangen.
Sehr düster. Einer der beklommensten und horror-lastigsten Romane der Serie, von der Horror Writers Association zu einem der 40 besten Horrorromane aller Zeiten gewählt, und von der „A to Z Encyclopedia of Serial Killers“ (Simon & Schuster, 1997) neben „Das Schweigen der Lämmer“ und „Psycho“ als einer der besten Romane genannt.
Richard Covell verließ das Slade-Team bevor das „Ghoul“ -Projekt begann, und Lee Clarke übernahm seinen Platz.
Als eingefleischter Hard-Rock-Fan machte Jay Clarke Heavy Metal zu einem zentralen Thema von „Ghoul“ und benannte mehrere Kapitel nach Bands wie Twisted Sister, Iron Maiden usw.
MS: „Die Arbeit an GHOUL entfachte eine Pilgerreise nach Providence, Rhode Island, wo mich Lovecraft-Experten zu den realen Schauplätzen seiner Horrorgeschichten führten und mich auf einem Grabstein auf dem Friedhof von St. John’s platzierten, wo der Legende nach sowohl Poe als auch Lovecraft vor mir gesessen haben sollen. Dort verbrachte ich die Nacht damit, im Mondlicht Notizen zu machen, und als am nächsten Morgen die Sonne aufging, hatte ich die Handlung meines ghostwriten-Romans.“
- Cutthroat (1992)
Die Jagd nach einem raffinierten Killer führt Special X zu einem Konzern, der bizarre Genexperimente durchführt, zu einer finsteren chinesischen Familie mit einer jahrhundertealten Obsession und schließlich zum Geheimnis der Ursprünge der Menschheit.
Von den dunkelsten Abgründen der Vergangenheit bis zur modernsten Technologie, von Custers letzter Schlacht bis zur Verbotenen Stadt in China – ein kaltblütiger Attentäter lockt die Royal Canadian Mounted Police und das FBI in die eisbedeckten Rocky Mountains zu einem Showdown.
- Ripper (1994)
Ein moderner Nachahmer von Jack the Ripper terrorisiert London, eine Hommage an den Ripper-Mythos.
RIPPER war Michael Slades erster locked-room-Thriller und somit auch eine Verbeugung vor seinem Idol John Dickson Carr.
Inspektor Zinc Chandler war Mitglied von Special X, wurde jedoch während der Ereignisse in „ Cutthroat “ (1992) durch einen Kopfschuss schwer verletzt und war infolgedessen mehrere Jahre außer Gefecht gesetzt. Leider zögern die Vorgesetzten, ihn wieder in die Einheit aufzunehmen.
RIPPER hatte seinen Ursprung in einer Jugendreise nach London, die durch spätere Besuche verstärkt und erweitert wurde.
„Michael Slade erreicht mit RIPPER, einem schizophrenen Thriller, der die Grenzen zwischen Horror und Krimi verwischt, seinen Höhepunkt. Auf der einen Seite begehen zwei Wahnsinnige Hexenmorde und arrangieren ihre Opfer nach einem ausgeklügelten Plan, der das Werk von Jack the Ripper ein Jahrhundert später fortsetzt. Auf der anderen Seite verwandelt sich ein Schriftstellerkongress in einen Whodunit mit verschlossenen Räumen und selbstauslösenden Todesvorrichtungen. Jede Seite ist fesselnd und voller kriminologischer und okkulter Recherchen. Absolut lesenswert.“ – Time Out (London)
- Zombie (Evil Eye), 1996
Ein wahnsinniger Polizistenmörder, der die Royal Canadian Mounted Police auslöschen will.
Die letzte Zulu-Schlacht bei Rorke’s Drift im Afrika des 19. Jahrhunderts.
Ein unschuldiger Mountie, der wegen Mordes vor Gericht steht – ein Fall voller verborgener Motive.
Ein Neonazi-Skinhead, verfolgt von animierten Skeletten.
Ein Selbstmordattentäter auf einem Schiff, auf dem der Red Serge Ball der Mounties stattfindet .
Zwei skrupellose Söldner, die Inspektor Zinc Chandler in der afrikanischen Wildnis jagen.
Mehr kann man kaum verlagern als Slade-Fan!
Welcher dünne rote Faden aus dem Herzen der Finsternis verbindet diese Kette aus Mysterien, Chaos und Wahnsinn?
„Beinahe-Begegnungen mit einem Löwen, einer Speikobra und einem Krokodil auf Safari in Simbabwe und im Okavango-Delta in Botswana inspirierten ZOMBIE (auch bekannt als EVIL EYE).“
„Warum schreiben Sie nicht über das Übernatürliche?“, wurde Slade schon oft gefragt. Seine Antwort lautet: „Doch, tue ich. Psychose ist per Definition ein Realitätsverlust. Definiert ein Realitätsverlust nicht auch das Übernatürliche? Durch die Augen eines wahnsinnigen Mörders, der seine Fantasie in der realen Welt auslebt, kann ich über jeden Aspekt des Übernatürlichen schreiben. Und es ist glaubwürdig.“
- Primal Scream (1998))
PRIMAL SCREAM beginnt mit einem Schusswechsel zwischen heutigen Mounties und indigenen Aktivisten, die ein Stück heiliges Land um den Totem Lake im Norden von British Columbia besetzt haben, um den Sonnentanz wiederzubeleben. Während er den Kugeln ausweicht, entdeckt einer der Polizisten die von Pfeilen durchsiebte Leiche eines kopflosen Mannes, der unter dem Eis eingefroren ist.
Winterman Snow – ein Albino-Indianer und psychopathischer Bogenschütze – ist wütend über den kulturellen und sexuellen Missbrauch, den er in seiner Jugend in einem staatlichem Indianer-Internat erlitten hat, und begibt sich auf die Jagd.
Intelligent aufgebaut, mit einem faszinierenden wissenschaftlichen Hintergrund. Und natürlich ein böser Kommentar zu einer Schande der kanadischen Geschichte.
7.Burnt Bones (1999)
Robert DeClercq hat in seiner Laufbahn schon unzählige Psychopathen bekämpft. Doch keiner ist so kaltblütig und diabolisch wie Mephisto.
Mephisto sendet DeClercq aus dem Cyberspace seine tödliche Herausforderung. Irgendwo da draußen lauert ein höllisches Mastermind, ein sadistischer Psychopath, besessen vom Geheimnis um Stonehenge. Unterstützt von Donella, einer Femme fatale, ebenso verdorben wie er selbst, und einem Kult moderner, opferbereiter Druiden, benutzt Mephisto DeClercq als Schachfigur in seinem wahnsinnigen Bestreben, einen Schatz zu bergen. Gefangen in einem Wettlauf gegen den Tod, um einen Gefangenen vor dem grausamsten Tod zu bewahren, muss Special X mithilfe moderner Forensik verhindern, dass Mephisto die Geheimnisse der Vergangenheit nutzt, um eine zukünftige Hölle auf Erden zu erschaffen.
„Mephistos Partnerin Donella ist eine sinnliche Amazone mit der Zärtlichkeit einer Kobra. Mephistos dämonische Druiden sind unpersönliche Tötungsmaschinen. Ihre Lieblingsbeschäftigung ist es, Menschen in Weidenkäfigen lebendig zu verbrennen. Slades sorgfältige Recherche zum Geheimnis von Stonehenge ist hervorragend umgesetzt.“ – Island Tides
- Hangman (2000)
An Halloween öffnet eine Frau einem Kind mit einer Scream-Maske die Tür. Später wird sie erhängt aufgefunden, ein Bein fehlt.
Dann entdeckt man in Vancouver eine Leiche, der beide Beine fehlen.
Was diese Verbrechen verbindet, ist ein grausam mit dem Blut der Opfer gezeichnetes Galgenmännchen.
„Faszinierend. Die Recherchen über reale Henker sind geschickt in die temporeiche Geschichte eingewoben.“ – The Vancouver Sun
Ein politisch und ethisch aufgeladener Roman, der das Justizsystem hinterfragt. Kontrovers und hart; gespickt mit Anekdoten über Hinrichtungen im Laufe der Jahrhunderte.
Die Handlung von „Hangman“ ist in drei Abschnitte unterteilt. Zwei Ermittlungen, eine von den Detektiven und die andere von einem Anwalt, werden chronologisch erzählt. Die Morde dagegen in der Vergangenheitsform geschildert. Der Protagonist blickt also im Rückblick auf den Fall, während die Ermittlungen um ihn herum stattfinden.
„Hangman“ lädt den Leser zur aktiven Teilnahme an den Ermittlungen ein. Den Mörder zu finden, ist nur die eine Hälfte des Rätsels. Die andere Hälfte besteht darin, das Motiv zu ergründen.
Slades humorvolle Einlagen lockern die blutigen Szenen auf. Die Charakterentwicklung ist – wie immer – überzeugend.
- Death’s Door (2001)
Die Fotos an der Pinwand in Chief Superintendent Robert DeClercqs Büro zeigen chirurgisch verstümmelte Leichen, die an der Westküste auf den San Juan und Gulf Islands abgelegt wurden. Die Mounties von Special X und Sheriff-Deputy Jenna Bond aus San Juan County sehen sich Ungeheuern gegenüber, die menschliche Monster erschaffen.
Hinzu kommt die perfekt erhaltene ägyptische Mumie, die bei einem Raubüberfall in England gestohlen wurde, bei dem acht Wachleute ums Leben kamen. Wurde sie nach Vancouver geschmuggelt, als dabei zwei Zollbeamte erschossen wurden?
Inmitten dieser makabren Ereignisse treiben sich ein lokaler Pornokönig, ein Produzent von Snuff-Filmen auf Bestellung, ein nekrophiler Auftragskiller namens Undertaker und ein Schönheitschirurg alternder Hollywood-Stars herum.
Die größte Bedrohung geht jedoch wieder von Mephisto aus. Dieser Größenwahnsinnige will nicht nur DeClercq umbringen, sondern plant auch, die Welt abermals in den Abgrund zu treiben.
RCMP-Stabsfeldwebel Christine Wozney ist die zweite Polizistin aus der Realität, die Slade in einen Roman einbringt. Für Wozney, Leiterin der ViCLAS (Abteilung für die Analyse von Zusammenhängen zwischen Gewaltverbrechen) spiegeln die schaurigen Fantasien in Slades Thrillern nur allzu reale Ereignisse wider. Und sie muss es wissen: „Manchmal liest man bei Slade etwas und denkt: ‚Um Gottes Willen, so etwas tun die doch nicht wirklich, oder?‘ Ich kann Ihnen versichern: Doch, das tun sie.“
- Bed of Nails (2003)
Die Zusammenarbeit mit Tochter Rebecca an „Bed of Nails“ markierte eine Rückkehr zur Thematik von Slades vierten Roman „Ripper“.
Ein Killer, der Folterwerkzeuge aus der Geschichte verwendet, und ein zweiter, der religiösen Martyrien nachahmt, zeigen abermals Slades Interesse an der historischen Folterforschung.
In „Bed of Nails“ plant „der Ripper“ Rache an Inspektor Zinc Chandler. Chandler muss tief in die Vergangenheit reisen, ins Jahr 1888, als London von Jack-the-Ripper terrorisiert wurde, und in die bizarre Welt von H. P. Lovecrafts Cthulhu-Mythos eintauchen.
Eine Verfolgungsjagd mit Schießereien in Vancouver und eine World Horror Convention in Seattle führen den Mountie zum Höhepunkt auf einer Kannibaleninsel im Südpazifik
„Ein packender Thriller mit rasanten Dialogen und beeindruckender Recherche. Ein wahrhaft mitreißendes Leseerlebnis – definitiv nichts für schwache Nerven.“ – CNN.com
Das Eintauchen in die Kannibalenhöhlen von Atiu auf den Cookinseln im Südpazifik, übersät mit Tausenden von menschlichen Knochen, bleibt im Gedächtnis.
- Swastika (2005)
… taucht in die Welt des Neonazi-Terrors und okkulter Nazi-Symbolik ein.
Ein finsterer, beunruhigend aktueller Roman. Politisch sehr drastisch.
Jay Clarke verknüpft die Kriegsaufzeichnungen seines Vaters (die er eigenen Angaben zufolge 2003 hinter einer falschen Wand im Wäscheschrank seiner Mutter fand) mit den Ereignissen dieses weitreichenden Thrillers, in dem ein wahnhafter „arischer“ Killer namens Swastika an der Westküste auftaucht und sich auf die Suche nach Hitlers Gold macht.
Und Slade schlachtet einen weiteren Mythos: „Von Brauns Kriegsvergangenheit war für die Nachkriegs-Raketenpläne des Pentagons ‚unbequem‘. Um die Nazi-Beschränkungen im Rahmen des Projekts Paperclip zu umgehen, wurde er daher mit Schönfärberei überzogen. Als ich Mitte der 1950er-Jahre ein Kind war, konnte man mit seiner Davy-Crockett-Waschbärfellmütze auf dem Boden sitzen und von Braun in den Disney-Fernsehserien sehen. Sein Entwurf für das Raumschiff in Tomorrowland basierte auf seiner V-2. Als er 1977 als amerikanischer ‚Held‘ starb, hatte ihm Präsident Ford eine Medaille verliehen… In den Jahren der McCarthy-Ära nach dem Krieg wurde von Braun entscheidend für den Sieg Amerikas im Wettrüsten. Also ließ das Pentagon seinen eigenen Eisernen Vorhang zwischen Nordhausen – dem Überlauflager – und den Tunneln der V-2-Fabrik Dora, weniger als acht Kilometer nördlich, fallen. Dora wurde aus der Geschichte getilgt, und die Vertuschung dauert bis heute an.“
Die Szenen in Hitlers Bunker und der V2-Raketenfabrik sind so detailliert beschrieben, dass die Grenze zwischen historischer Realität und Fiktion verschwimmt.
„Eine perfekte Mischung aus historischem Hintergrund, Polizeiarbeit und rasanter Action mit einer Prise Horror. Slades Geschick, Vergangenheit und Gegenwart miteinander zu verweben, ist verblüffend. Fangen Sie SWASTIKA nur an, wenn Sie es auch zu Ende lesen können. Sie werden es nicht mehr aus der Hand legen wollen.“
– CrimeSpree Magazine
- Kamikaze (2006)
Genjo Tokuda – ein Kriegsverbrecher und Anführer einer japanischen Yakuza – wird zum Veteranenkongress des Pazifikkriegs nach Vancouver gelockt. Hauptredner ist ein Besatzungsmitglied jenes Flugzeugs, das die Atombombe auf Hiroshima abwarf und Tokudas gesamte Familie auslöschte.
Tokuda plant, den Bushido-Eid zu erfüllen, den er vor Jahren an den Ruinen des Hiroshima-Schreins seinen Vorfahren geschworen hat. Zuerst will er die Familie des Besatzungsmitglieds töten, dann den amerikanischen Flieger auf angemessen grausame Weise.
„Wenn man als Kanadas Meister des Makabren gilt, ist es wirklich schwer, aus diesem Schema auszubrechen. Doch Michael Slade ist dies mit SWASTIKA und KAMIKAZE meisterhaft gelungen. Beide Bücher basieren auf den Kriegserlebnissen seiner Eltern in den europäischen und pazifischen Konflikten. Es sind beides Mainstream-Thriller, die im gewohnten Slade-Tempo rasant voranschreiten und erschreckend authentisch und grotesk vertraut wirken, da sie sich mit den Auswirkungen realitätsnaher historischer Verschwörungen auf unsere heutige Welt auseinandersetzen. Imitiert die Kunst das Leben, oder ist es umgekehrt? Wie dem auch sei, wir erleben hier einen virtuosen Ausbruch Slades in eine neue Dimension der Kreativität.“– Jack Whyte, Bestsellerautor der Camulod-Chroniken, der Templar-Trilogie und der Guardians-Reihe
- Crucified (2008)
Morde, die mit der Kreuzigung Jesu und biblischer Archäologie verbunden sind, bilden die Grundlage für diesen theologisch-mythologischer Roman.
„Crucified“ umspannt 2000 Jahre und ist eine weitere Verschwörungstheorie um den Vatikan. Er verknüpft den römischen Katholizismus mit einem hochrangigen Mitglied des Dritten Reichs.
Er schildert unmögliche Morde in geschlossenen Räumen (in einem Bomber und einem U-Boot). Da zeigt sich einmal mehr der Einfluss von John Dickson Carr, dem Großmeister der lockrf-room-Stories. Allerdings auf eine Weise, wie sie nur Slade entwickeln kann.
- Red Snow (2010)
Passend zu den Olympischen Winterspielen 2010 inszenierte Michael Slade ein wahres Spektakel aus Chaos und Mord. In seinem blutigen Thriller „Red Snow“ isolieren Söldner den Whistler Mountain und gefährden so die Olympischen Spiele. Slade lässt seinen Psychopathen Mephisto gegen die Spezialeinheit Special X der RCMP antreten um blutige, biochemische Rache nicht nur an den rechtschaffenen Special X-Beamten zu üben, sondern auch an den unglücklichen Besuchern, die zu den Olympischen Winterspielen nach Whistler, British Columbia, strömen.
„Man sprengt einfach die Straßen- und Schienenverbindungen an beiden Seiten von Whistler, fügt einen heftigen Schneesturm hinzu und lehnt sich zurück, um Mord und Chaos beginnen zu lassen.“
„Red Snow“ ist das dritte Auftreten seines tödlichen, soziopathischen, wahnsinnigen Narzissten Mephisto (das erste Mal in Burnt Bones von 1999, das zweite Mal in Death’s Door von 2001), dessen große Pläne zur Weltherrschaft von den überlebensgroßen kriminellen Drahtziehern in Ian Flemings James-Bond-Romanen und den klassischen geistreichen Antagonisten von Conan Doyle inspiriert sind.
„Was Professor Moriarty für Sherlock Holmes ist, ist Mephisto für die Mounties von Special X“, sagt der Autor.
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