[Rezension] Last Night at the Office


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‚Last Night at the Office‘
von Vi Keeland
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Er ist ihr neuer Boss. Sie ist seine größte Versuchung.
Naomi Heart ist zur Hochzeit ihrer besten Freunde nach Michigan gereist. Mitten in der Nacht schreckt sie in ihrer Unterkunft aus dem Schlaf hoch, als sich jemand neben sie ins Bett legt. Naomi tut, was jede vernünftige Frau tun wü Sie geht zum Angriff über. Unglücklicherweise stellt sich der Unbekannte als Dawson Reed heraus. Berüchtigter New Yorker Strafverteidiger und der Trauzeuge, der durch einen Computerfehler dasselbe Airbnb gebucht hat. Trotz des blauen Auges, das nun seine markanten Gesichtszüge ziert, ist er unwiderstehlich – und Naomi kann den arroganten Finsterling nicht ausstehen. Zum Glück müssen sie einander ja nur dieses Wochenende ertragen. Doch als Naomi nach Manhattan zieht und dort eine neue Stelle antritt, ist ihr Boss kein anderer als Mr Dawson Reed… (Source: Goodreads.com)
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Okaaay, dieses Buch war bitte mal viel zu schnell ausgelesen 😅 Und bis auf ein, zwei Kleinigkeiten hatte ich einfach richtig Spaß beim Lesen. Schon die Einstiegsszene war pures Gold! Ich musste so lachen und war sofort drin in der Geschichte. Genau solche Anfänge liebe ich, wenn man direkt merkt: Oh ja, das wird gut. Die Chemie zwischen den beiden war von Anfang an spürbar und ich mochte sie sofort.
Auch im weiteren Verlauf blieb es genau diese Mischung, die ich an Liebesromanen so schätze: Humor, sexy Szenen und zwischendurch ernstere Themen, die einen kurz innehalten lassen. Es war nicht nur locker-fluffig, sondern hatte Tiefe ohne dabei schwer zu werden. Für mich war das wirklich eine perfekte Balance.
Naomi war von Anfang an ein Charakter, mit dem ich mitfühlen konnte. Ihre warme, loyale und herzliche Art hat mich sofort eingenommen. Trotz der Lebenskrise, die hinter ihr liegt, wirkt sie nie schwach oder bemitleidenswert. Im Gegenteil: Sie zeigt Stärke, wagt Neues und steht gleichzeitig ihrer Schwester bei und das fand ich richtig schön. Für sie und ihre Familie wollte ich einfach ein gutes, glückliches Ende.
Und Dawson? Sehr gerne mehr von solchen Bookboyfriends bitte! 😍 Sexy, erfolgreich als Strafverteidiger, selbstbewusst, aber nie ein überheblicher Kerl, der gemein wird. Er war charmant und hat mich mehr als einmal zum Schmunzeln gebracht. Zusammen waren die beiden einfach ein Perfect Match, egal ob im Büro oder außerhalb. Diese Dynamik hat so gut funktioniert! Und ihre besten Freunde? Absolut Zucker, die dem Ganzen nochmal extra Herz gegeben haben.
Für mich war „Last Night at the Office“ eine rundum gelungene Mischung aus Witz, Gefühl, prickelnden Momenten und einem ernsteren Thema, das zum Nachdenken anregt und daran erinnert, das Leben wertzuschätzen. Kleine Abzüge gibt es minimal für kleinere Längen in der Handlung, aber insgesamt hatte ich einfach eine richtig gute Zeit. 4,5 von 5 Sternen für tolle Hauptfiguren, eine süße Grundidee und ganz viel Herz & Humor. 💕✨
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Das Cover hat mir mit seinem schönen Pink und Lila Farbenspiel und der glitzernden Schrift richtig gut gefallen!
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4,5 of 5 points – (soo awesome!)

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Liebste Grüße, Eure


Vielen Dank für das Buch an:
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Werbung Rezensionsexemplar
[Rezension] The Storm in Our Hears


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‚The Storm in Our Hearts‘
von Melissa Wiesner
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Jane und Nik sind schon in der Highschool unzertrennlich und teilen all ihre Hoffnungen und Träume miteinander – und schließlich ihren ersten heimlichen Kuss. Doch dieser Tag wird zum schönsten und schlimmsten in Janes Leben und zwingt sie, Hals über Kopf aus der Stadt zu fliehen und ihre große Liebe ohne Erklärung zurückzulassen …
In Los Angeles wagt sie einen Neuanfang und der charmante Clubbesitzer Matteo scheint die Lösung für all ihre Probleme. Aber bald schon zeigt er sein wahres Gesicht und erneut sieht sie sich in einer schier ausweglosen Situation gefangen …
Zehn Jahre später kehrt Jane anlässlich des Todes ihres Vaters in ihre Heimatstadt zurück. Als sie Nik begegnet und wieder in seine warmen, braunen Augen blickt, scheint es, als hätte es die letzten Jahre der Stille nie gegeben. Doch die Monster der Vergangenheit sind ihr dicht auf den Fersen. Wenn sie Jane einholen, werden sie sie dann für immer auseinanderreißen? (Source: Goodreads.com)
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Ich bin ohne große Erwartungen in The Storm in our Hearts gestartet und war ehrlich gesagt positiv überrascht, wie schnell ich in der Geschichte angekommen bin. Der Einstieg war richtig stark, weil man sofort mitten im Geschehen ist und Jane in der Gegenwart begleiten darf. Ich konnte ihre Gefühle und ihreninneren Kampf gut nachvollziehen und war emotional recht schnell drinnen. Besonders Nik hat mein Herz im Sturm erobert. Er ist ein absoluter Green Flag, ein richtiger Herzensmensch, geduldig, liebevoll und jemand, der einfach nur Glück verdient. Warum er allerdings so extrem an Jane hängt, habe ich nicht immer ganz verstanden 😅, aber irgendwie passen die beiden dann doch zusammen und haben eine Dynamik, die funktioniert. Auch das Ende, vor allem rund um die Mutter, fand ich überraschend und insgesamt gut gelöst. (habe damit echt nicht gerechnet ^^)
Was mich allerdings immer wieder aus dem Lesefluss geworfen hat, waren die vielen Rückblicke in die Vergangenheit. Jedes Mal, wenn ich gerade wieder richtig in der Gegenwart angekommen war, wurde ich wieder herausgerissen. Generell war die Stimmung des Buches für mich sehr schwer und oft ziemlich deprimierend. Ich hätte mir zwischendurch mehr Leichtigkeit, Herz oder auch ein bisschen Humor gewünscht. Einfach Momente zum Durchatmen und Aufseufzen.
Jane selbst war für mich zudem nicht immer leicht greifbar. Ihre Art, Probleme zu bewältigen, indem sie still bleibt, den Kopf einzieht und kaum mit jemandem spricht oder sich nie öffnet, hat mich manchmal ziemlich frustriert, besonders weil sie selbst in der Gegenwart so lange braucht, um sich zu öffnen.
Trotz dieser Kritikpunkte hat mich die Geschichte emotional berührt und ich war neugierig, wie sich alles entwickelt. Ein solides, gefühlvolles Buch mit starken Themen und einem wunderbaren Love Interest, auch wenn ich mir mehr Humor und etwas weniger Schwere gewünscht hätte. Insgesamt gute 3,5 von 5 Sternen ⭐️
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Das Cover ist sehr stimmig vor allem zum emotionalen Inhalt des Buches!
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3,5 of 5 points – (I really liked it)

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Liebste Grüße, Eure


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Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an:
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(Werbung, da Rezensionsexemplar)
[Rezension] Schattenverführt: The Things Gods Break


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‚Schattenverführt: The Things Gods Break‘
von Abigail Owen
The Crucible #2
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Sie hat das Crucible überlebt, kann sie im Tartaros gegen die Titanen bestehen?
Lyra hätte es eigentlich besser wissen sollen, als sie sich mit Gottheiten auf Wortgefechte eingelassen hat. Oder sich in den König der Unterwelt verliebt hat. Und trotzdem findet sie sich im Tartaros in einem göttlichen Todesmatch wieder, bei dem sie der verfluchte sterbliche Preis ist und gegen Monster antreten muss, die all ihre vorherigen Gegner barmherzig wirken lassen. Der Tartaros ist das Gefängnis der Titanen, die nach Jahrhunderten in Gefangenschaft auf Rache sinnen. Sie muss sich befreien, ohne die Titanen entkommen zu lassen und bevor Hades jede Regel bricht, die die Gottheiten je geschrieben haben. Denn um Lyra zu retten, würde der Gott der Toten die Welt in Schutt und Asche legen. (Source: Goodreads.com)
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Ich habe mich sehr auf diesen Band gefreut und größtenteils hat er mich auch nicht enttäuscht. Vor allem die Charaktere sind erneut ein großes Highlight. Lyra liebe ich einfach mit ihrer bissigen, kämpferischen Art, ihrem Humor und ihren frechen Gedanken, die die doch recht düstere Handlung immer wieder auflockern. Sie ist stark, ohne unsympathisch zu wirken, und genau das mag ich so an ihr. Boone ist ebenfalls ein absoluter Herzenscharakter. Ein loyaler bester Freund, der immer an ihrer Seite steht und dem man einfach vertrauen möchte.
Auch die Titanen haben mich im Verlauf der Geschichte immer mehr für sich gewonnen. Gerade die Grauzonen, das Hinterfragen von „Wahrheit“ und „Lüge“ und die Erkenntnis, dass nicht alles so ist, wie es erzählt wurde, fand ich richtig gut gemacht. Und Kronos… puh, er war klasse und hat mir, genauso wie Lyra, echt das Herz gebrochen.
Die Handlung an sich ist spannend, aber ich brauchte diesmal etwas länger, um richtig reinzukommen. Außerdem habe ich die gemeinsame Zeit mit Hades und Lyra vermisst. Ihre Treffen waren oft sehr kurz, durch die Zeitsprünge gefühlt gehetzt und für mich emotional manchmal nicht so intensiv, wie ich es mir gewünscht hätte. Diese Zeitreise-Elemente haben mich stellenweise ehrlich gesagt etwas verwirrt, irgendwann hatte ich nur noch einen Knoten im Kopf und habe mich gefragt, was jetzt eigentlich zuerst da war… die Henne oder das Ei? Ihr wisst schon, oder? 😅 Zeitreisen sind einfach nicht ganz mein Trope.
Das Ende war zwar ein absoluter Knaller, hat mich aber auch ziemlich frustriert zurückgelassen. Insgesamt ist das Buch sehr intensiv, emotional und fast durchgehend von Kämpfen, Rätsel und Schmerz geprägt. Ich hätte mir zwischendurch etwas mehr Leichtigkeit und „schöne“ Momente gewünscht, einfach mehr Atempausen für Herz und Seele. ❤
Trotzdem habe ich immer mitgefiebert und gehofft. Vor allem Hades tut mir unendlich leid. Dieser Mann hat so viel durchgemacht, mein Herz hat wirklich für ihn geblutet. Nun habe ich große Angst vor Band 3, weil die beiden so sehr ein Happy End verdient hätten… und gleichzeitig ahne ich, dass noch mehr Schmerz auf sie wartet. Und wenn mein Verdacht stimmt, wer im Hintergrund die Fäden zieht, wird mir das wahrscheinlich endgültig das Herz brechen.
Insgesamt starke 4 von 5 Sternen für ein spannendes, emotionales und vor allem character-driven Buch, das mich trotz kleiner Kritikpunkte nicht losgelassen hat. 💔✨
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Das Cover ist wunderschön und ein absoluter Blickfang mit den besonderen Zeichen herum!
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4 of 5 points – (Great, Great, Great)

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Liebste Grüße


Vielen Dank für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares an:
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Werbung/ Rezensionsexemplar
[Rezension] To Cage a Wild Bird


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‚To Cage a Wild Bird‘ von Brooke Fast
Divided Fates #1
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Dystopie is back! Die Tribute von Panem trifft auf Powerless in Band 1 der tödlichen Fantasy-Romance über eine knallharte Kopfgeldjägerin.
Das Leben in Dividium beruht auf einer einzigen Disziplin oder Tod. Denn in Dividium wird nicht nur jedes Verbrechen mit lebenslanger Haft bestraft, die Bürger der Oberschicht bekommen außerdem die Gelegenheit, die Gefängnisinsassen zu jagen und zu töten.
Als der Bruder der 23-jährigen Raven verhaftet wird, schmiedet die Kopfgeldjägerin den Plan, die Haftanstalt Endlock als Insassin zu infiltrieren und eine Ausbruchsaktion zu starten. Doch leider hat Raven dabei die Rechnung ohne den attraktiven Wachmann Vale gemacht. Plötzlich muss sie nicht nur die tödlichen Spiele im Gefängnis überleben, sondern auch gegen ihre wachsenden Gefühle für den Mann ankämpfen, der für all das steht, was sie an Dividium so verabscheut … (Source: Goodreads.com)
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Dieses Buch hat mich direkt von der ersten Seite an gepackt, wie es auch eine gute Dystopie handhaben soll. Der Einstieg ist spannend und macht sofort neugierig, sodass man gar keine andere Wahl hat, als weiterzulesen. Besonders die Protagonistin konnte mich schnell für sich gewinnen: Sie ist impulsiv, aber niemals kopflos oder naiv. Im Gegenteil. Sie denkt nach, handelt überlegt und zeigt im Laufe der Geschichte eine richtig schöne Entwicklung. Vor allem mochte ich, dass sich ihr Blick weitet und sie nicht nur für sich selbst und ihren Bruder kämpft, sondern zunehmend auch Verantwortung für andere übernimmt.
Ein großes Highlight für mich waren die Freundschaften zu den anderen vier Insassen. Diese Dynamik von langsam annäherndem Vertrauen und Zusammenhalt haben der Geschichte viel Herz gegeben. Man hat richtig gespürt, wie wichtig diese Verbindungen in einer so ausweglos wirkenden Situation sind.
Und dann natürlich Vale. Ja, man ahnt recht früh, wohin die Reise geht, aber das hat dem Ganzen keinen Abbruch getan; ganz im Gegenteil. Die Slow-Burn-Romance war richtig gut umgesetzt und hatte dieses herrliche „Wir dürfen nicht, aber wir können auch nicht voneinander lassen“–Kribbeln, das mich komplett abgeholt hat. Vale hat auch mein Herz vollends für sich gewonnen! Er will das Richtige tun, steckt aber selbst in Zwängen fest, die ihm immer wieder die Hände binden. Genau diese Zerrissenheit hat ihn für mich so greifbar und menschlich gemacht.
Zum Ende hin wurde es mir emotional dann fast ein kleines bisschen zu viel (der Tod eines Insassen und der Abschied eines weiteren Charakters) und haben ordentlich auf die Tränendrüse gedrückt. Dennoch passt es zur Geschichte und macht vor allem eines: Lust auf Band 2. Denn wenn das hier erst der Anfang war, dann erwarte ich eine genauso intensive Fortsetzung.^^
Insgesamt ein starkes Buch mit toller Protagonistin, viel Spannung, echten Gefühlen und einer Romance, die langsam unter die Haut geht. Solide 4 Sterne und Band 2 steht definitiv auf meiner Leseliste. 💫📚
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Das Cover hat mich mit dem ganzen rot nicht ganz abgeholt, passt aber nach dem Lesen perfekt zum Inhalt.
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4 of 5 points – (Great, Great, Great)

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.Liebste Grüße


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.Vielen Dank für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares an:
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Werbung/ Rezensionsexemplar
[Rezension] Brimstone


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‚Brimstone:
Königin der Finsternis. Krieger der Wölfe‘ von Callie Hart
Fae & Alchemy #2
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Sie ist die Erste ihrer Art. Sie ist die Königin der Vampire. Doch für ihn ist sie sein Leben … und sein Untergang.
Pflicht. Blut. Macht. Ein ganzer Hofstaat voller Vampire, der leise ihren Namen flü Saeris Fane. Dass die neu gewonnene Macht auch große Opfer fordert, spürt Saeris nach ihrer Krönung wie eine große Last auf ihren Schultern. Als Königin von Sanasroth wird ihr Leben ab jetzt nicht mehr ihr selbst gehören. Dabei brennt der Wunsch, ihren Bruder zu retten, wie ein unbändiges Feuer in ihr. Doch eine weitere Reise durch das Quicksilver-Portal würde für Saeris den sicheren Tod bedeuten. Der mächtige Fae-Krieger Kingfisher würde alles für seine Seelenverwandte Saeris tun – sogar zusammen mit dem lästigen Tagedieb Carrion Swift in das Land der beiden unerbittlich brennenden Sonnen reisen und ihren Bruder zurückholen. Doch während sich Kingfisher in den engen Gassen von Saeris‘ Heimat ungeahnten Gefahren stellen muss, droht sich ein Schatten über das Reich der Fae zu legen. Zusammen müssen Fisher und Saeris Feuer und Schwefel heraufbeschwören, um ihre gemeinsame Zukunft zu retten.
(Source: Goodreads.com)
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Hach, nach Band eins und diesem fiesen Cliffhanger musste ich natürlich direkt zum zweiten Band greifen. Und ja, einiges hat mir wirklich gut gefallen, anderes leider gar nicht. Deshalb kann ich am Ende auch „nur“ 3,5 Sternen vergeben, weil es für mich einfach nicht dieses gewisse Etwas hatte, um mich komplett abzuholen.
Carrion hat für mich tatsächlich sehr viel gerettet. Er war einer der wenigen Charaktere, bei denen ich wirklich etwas gefühlt habe. Saeris hingegen hat mich im Verlauf der Geschichte immer mehr verloren. Obwohl sie plötzlich magie- und kampftechnisch scheinbar alles konnte und gefühlt zum Superwutzi mutiert ist, blieb ihre emotionale Entwicklung für mich komplett auf der Strecke. Auch ihre Rolle als Vampirkönigin war irgendwie unwichtig, obwohl man daraus so viel mehr hätte machen können. Es wirkte leider eher wie ein Titel, der da war, ohne wirklich Gewicht für die Handlung zu haben.
Ähnlich ging es mir mit Kingfisher. Auch er ist ein absoluter Alleskönner, der am Ende nochmal mit einem neuem Geheimnis aufwartet, um noch stärker und besonderer zu sein.*gähn* Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wo das hinführen soll. Insgesamt hatte ich beim Lesen oft das Gefühl, dass alles immer noch brutaler, actionreicher und extremer werden musste… Eine Kampfszene jagt die nächste, ohne dass sie dem Hauptplot wirklich Fortschritt gebracht hätte. Vieles wurde dann auch erstaunlich einfach wieder aufgelöst, was mich eher ernüchtert hat.
Ebenso enttäuschend fand ich die Beziehung zwischen Saeris und Kingfisher. Sie haben sich gefühlt nur für schnelle Nummern getroffen (vermutlich, um die expliziten spicy Szenen unterzubringen) und waren ansonst meistens getrennt. Emotional sind sie für mich kaum näher zusammengewachsen, obwohl ihre Liebe als etwas ganz Besonderes dargestellt wird. Doch diese Verbindung kam bei mir nicht an. Überhaupt nicht.
Und genau das war wohl mein größtes Problem mit dem Buch: Ich habe keine wirkliche Verbindung zu den Figuren gespürt. Und wenn mir egal ist, was mit ihnen passiert, kann mich auch keine noch so gefährliche oder blutige Szene mitreißen. Aber wie gesagt, Carrion war hier die große Ausnahme, bei ihm war ich wirklich dabei. Der Rest hat mich leider kaltgelassen oder sogar gelangweilt.
Unterm Strich: eine spannende Grundidee, eine interessante Welt mit viel Potenzial, das für mich leider nicht konsequent genutzt wurde. Die Umsetzung und der wenig stringente Plot haben es mir schwer gemacht, wirklich mitzufiebern. 3,5 von 5 Sternen, weil die Basis stimmt, doch emotional hat es mich leider nicht erreicht.
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Zwar finde ich es gut, dass der Penguin Verlag ein Wendecover im alten Design zusätzlich gemacht hat, aber dennoch schade, dass das eigentliche Cover von Band 1 nicht weitergenommen wurde, da die brennende Schrift im Vergleich dazu langweilig wirkt.
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3,5 of 5 points – (I really liked it)

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.Liebste Grüße


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.Vielen Dank für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares an:
[Rezension] Die Suche nach den Flüsterflammen


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‚Die Suche nach den Flüsterflammen‘
von Jordan Lees
The Whisperwicks #1
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»Alles begann mit dem Riss in der Wand …«
Benjamiah liebt es, seiner Oma in der Buchhandlung auszuhelfen. Er glaubt an Wissenschaft, Logik und die Macht der Vernunft. Er glaubt nicht an Magie. Doch als er mit der Post ein mysteriöses Geschenk erhält, wird er in die Parallelwelt von Winkelwald geführt, wo sich dunkle Geheimnisse in einem riesigen Straßenlabyrinth verbergen, aus dem es kein Entkommen gibt. Zusammen mit Elizabella, von deren Vater er in dem fremden Ort aufgenommen wird, nimmt er eine Reihe von magischen Prüfungen auf sich, um das Verschwinden ihres Zwillingsbruders aufzuklären. Er hofft dabei, mit Hilfe der Flüsterflammen selbst einen Weg aus Winkelwald zurück nach Hause zu finden. Vor Elizabella und Ben liegt eine gefährliche Suche nach der Wahrheit.Ein atemberaubendes Debüt mit grandiosem Weltenbau, das in eine fantastische Welt voller Magie entführt – für alle Fans von Cornelia Funke oder Philip Pullman. (Source: Goodreads.com)
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Die Grundidee des Buches hat mir und meiner Tochter wirklich gut gefallen, denn die magischen und zauberhaften Einfälle des Autors sind etwas Besonderes. Die Geschichte fühlt sich durchwegs „anders“ an als vieles, was man aus KinderFantasy kennt, und an jeder Ecke gibt es etwas Neues/Magisches oder Ungewöhnliches zu entdecken. Genau das hat uns anfangs neugierig gemacht und weiterlesen lassen.
Leider blieb diese anfängliche Begeisterung nicht bis zum Schluss bestehen. Wir konnten zu den Figuren keine richtige Verbindung aufbauen, sie blieben für uns recht blass und dadurch auch etwas distanziert. Zusätzlich war der Schreibstil sehr verschachtelt und anspruchsvoll, sodass sich meine Tochter beim Lesen immer wieder schwergetan hat. Man merkt schnell, dass das Buch eher für ältere Kinder (wenn nicht sogar schon für Jugendliche) gedacht ist.
Mit der Zeit wurde die Handlung außerdem zunehmend düster, was die Geschichte für uns emotional schwerer zugänglich gemacht hat. Gegen Ende hat uns das Buch dann leider nicht mehr richtig abgeholt, obwohl die Welt und die Ideen weiterhin spannend waren.
Insgesamt ein fantasievolles, originelles Buch mit vielen kreativen Einfällen, das für die richtige Altersgruppe sicher gut funktionieren kann. Für uns hat es jedoch nicht ganz gepasst. Daher 3 von 5 Sternen.
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Das Cover ist erneut wunderschön und hat mich und meine Tochter von Anfang an gefesselt, was auch der Grund war, warum wir es lesen wollten.
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3 of 5 points – (I liked it)

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Liebste Grüße, Eure


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Vielen Dank für das Buch an:
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Werbung Rezensionsexemplar
[Rezension] My Highland Heart

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‚My Highland Heart‘
von Nadine Kerger
Highland Feelings #1

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Summers Welt gerät ins Wanken, als sie herausfindet, dass ihr verstorbener Bruder einen unehelichen Sohn hatte, der in Schottland lebt. Sie will ihren kleinen Neffen Tristan unbedingt kennenlernen und reist auf die Isle of Skye. Doch die Familie MacKenzie ist nicht gut auf ihren Bruder zu sprechen. Aus Angst verschweigt Summer daher ihre wahre Identität und tritt eine Stelle als Tristans Nanny an. Schnell schließt sie den aufgeweckten kleinen Jungen, die stürmische Insel und ihre Bewohner ins Herz. Nur mit Tristans Onkel Duncan gerät sie ständig aneinander. Gleichzeitig fasziniert sie seine schweigsame, raue Highlander-Art, und jedes Mal, wenn sich ihre Blicke begegnen, liegt ein Knistern in der Luft. Doch Summer spielt mit dem Feuer. Denn sollte Duncan herausfinden, wer sie wirklich ist, droht sie alles zu verlieren … (Source: Goodreads.com)
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Schon der Einstieg hat mich total überrascht, weil er sofort rasant losging und man direkt wissen wollte, was Summer passiert ist und warum sie so plötzlich nach Schottland aufbricht. Durch diese verletzliche Seite von ihr hatte ich gleich eine Verbindung zu ihr und das blieb auch die meiste Zeit über so. Ich mochte sie wirklich gern und fand ihre Entwicklung glaubhaft und schön mitanzusehen. Nur ihre ständigen Auslassungen und das Verschweigen ihrer richtigen Herkunft haben mich zwischendurch ein kleines bisschen genervt, aber darüber konnte ich letztlich gut hinwegsehen, da sie auch teilweise gute Gründe dafür hatte. Dennoch hätte ich mir gewünscht, dass sie es von sich aus sagt, so wie es gekommen ist, war es doch eher vorhersehbar.
Und dann Duncan. Ach Duncan! Der raue Highlander mit der tiefen Stimme, die wahrscheinlich Bäume zum Schmelzen bringt, aber einem Herzen so weich wie Butter, wenn es um seine Familie oder Freunde geht. Die beiden zusammen? Ein absolutes Dreamteam. Ihre Wortgefechte, ihre kleinen Sticheleien, später dieses sanfte, vertraute Necken: das hat mir mein Leserinnenherz zum Schmelzen gebracht. Ich hätte ohne Probleme noch 100 Seiten mehr über die beiden lesen können.
Besonders positiv überrascht hat mich, dass es in diesem Setting auch spicy wurde, und zwar wirklich spicy. Keine ausgeblendeten Szenen hinter verschlossenen Türen oder abrupte Szenenwechsel. Nein, wir durften live^^ dabei sein, und die Szenen waren nicht nur passend, sondern auch richtig schön und gefühlvoll geschrieben. Hach, mein Herz hat Purzelbäume geschlagen!
Auch die Nebencharaktere waren toll gezeichnet. Ihr Neffe Tristan war sofort ein kleiner Softspot für mich, und Summers beste Freundin Amelie liebe ich einfach wie sie zu ihr hält und immer für sie da ist. Dazu die durchgehende Spannung und das wunderschöne schottische Setting, das man durch Summers Augen richtig genießen konnte. Der einzige Wehrmutstropfen war die Vorhersehbarkeit, aber das ist ja meinstens der Fall bei solchen Liebesromanen. Und auch diese verfahrene Situation mit den Eltern bzw dem Stiefvater. Diese war mir etwas zu überzogen dargestellt, aber das ist wirklich Jammern auf hohem Niveau!
Alles in allem: Tolle Charaktere, ein wunderschönes Setting und die perfekte Mischung aus Drama, Witz und einer ordentlichen Portion Sexiness. Ich muss jetzt unbedingt noch mehr von Kerger lesen! ♡

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Ein wunderschönes, passendes Cover für das schottische, verträumte Setting und ein Grund, warum ich es lesen musste! 😉
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4,5 of 5 points – (soo awesome!)

.Liebste Grüße


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.Vielen Dank für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares an:
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