Intro
LinkedIn hat seinen Algorithmus angepasst, wie Beiträge anderen angezeigt werden. Dieses wurde im Juni angekündigt und sorgte für Furore. Wie funktioniert dieser Algorithmus? Was muss ich tun? Und wie wichtig ist es, sich diesen Regeln zu unterwerfen?
So funktioniert der Algorithmus
Es gibt bereits einige Artikel zum neuen Algorithmus von LinkedIn. Besonders gefallen hat mir der ausführliche Artikel von Joyce Grace. Ansonsten hat Richard van der Blom sich die Mühe gemacht, mit Reeingineering mal dem Algorithmus nachzuspüren. Seine Ergebnisse hat er in einem LinkedIn Artikel zusammengefasst.

- Nutze mindestens drei Hashtags, aber nicht mehr als fünf
- Kommentare, Kommentare, Kommentare. Diese beeinflussen das Ranking scheinbar enorm
- Videos gehen besser als reines Bild und/oder Textartikel
- Gerade neue Follower bekommen Posts eher angezeigt. Wenn es geht, neue Follower erwähnen (mit einem @ Zeichen erwähnen, die Liste kommt dann)
- Die erste Stunde eines Posts ist entscheidend. Daher das Timing darauf abstimmen (gerade Fachthemen zum Beispiel Dienstag späten Morgen, Junk eher am Freitag)
- Scheinbar fließen „Teilen“ kaum noch ein, „likes“ dagegen immer noch
- Reagiere auf Kommentare und am besten schnell.
Richard van der Blom hat in seinem Artikel sogar gemessen, in wie weit die Tipps die Reichweite verbessern.
Ist Reichweite wirklich alles?
Im Moment scheinen alle für den Algorithmus optimieren zu wollen. Auch ist interessant, dass Blogartikel auf LinkedIn keine so hohe Reichweite haben, wie normale Artikel in der Timeline.
Wenn alle für den Algorithmus optimieren, wird dieser entweder wertlos oder muss angepasst werden.
Daher: Wichtig ist relevante Reichweite! Niedliche Katzenvideos laufen immer. Aber erreiche ich damit diejenigen, die von meiner Expertise wissen sollten? Und solcher Junk kann auch kontraproduktiv sein: Wie will ich als Experte für Projektmanagement oder SAP wahrgenommen werden, wenn alle mich nur mit den Katzenvideos in Verbindung bringen?
Versuchen Sie, authentisch zu bleiben und über Ihr Fachthema zu schreiben. Für eine bessere Sichtbarkeit zu optimieren, ist okay, aber nicht, der Sichtbarkeit hinterherzulaufen.
Dem Algorithmus entkommen
Für sich selber gilt: Man kann auch für sich entscheiden, ob man das Neuste oder nur nach dem LinkedIn Feed etwas sehen will. Dazu kann man den Feed umstellen auf „Aktuellste“ Meldungen.
















Sukzessive kommt die 













