Claire Lynch: Familiensache

England, es sind die frühen 1980er Jahre. Hier leben Dawn und Heron mit ihrer kleinen Tochter Maggie ein vermeintlich geregeltes und harmonisches Leben. Dawn, mit Anfang 20 noch sehr jung, spürt erst, als sie Hazel kennenlernt, dass es da etwas anderes gibt, dass die Ehe mit Heron, die für sie bisher immer zumindest „in Ordnung“ … Mehr Claire Lynch: Familiensache

Daniel Donskoy: Brennen

Es beginnt mit einem Brief an Tyler. Der ist ein alter Freund des Erzählers, und die beiden haben sich schon lange nicht mehr gesehen. Damals waren sie unzertrennlich. Was inzwischen passiert ist, das erfahren wir zunächst nicht in Daniel Donskoys Debütroman „Brennen“, der in diesem Jahr bei Kiepenheuer & Witsch erschienen ist. Der Protagonist also, … Mehr Daniel Donskoy: Brennen

V. V. Ganeshananthan: Der brennende Garten

Im englischen Original heißt „Der brennende Garten“ von V. V. Ganeshananthan recht klangvoll „Brotherless Night“, was für eine wörtliche Übersetzung vermutlich zu holprig klingt, aber auch der Titel der deutschen Übersetzung passt zum Roman.  Die Autorin erzählt darin die Geschichte von Sashi, einer zu Beginn 16-jährigen Schülerin, die alles dafür tut, Ärztin zu werden, genauso … Mehr V. V. Ganeshananthan: Der brennende Garten

Mattias Timander: Dein Wille wohnt in den Wäldern

„Dein Wille wohnt in den Wäldern“ ist der Debütroman des Kulturjournalisten Mattias Timander, der der ethnischen Minderheit der Tornedaler angehört. Im Original ist der Text geprägt von seinem Dialekt und der Minderheitensprache Meänkieli. Ich war gespannt darauf, wie die deutsche Übersetzung mit diesen Vorgaben umgeht, was sich natürlich nur schwer beurteilen lässt, wenn man das … Mehr Mattias Timander: Dein Wille wohnt in den Wäldern

Nava Ebrahimi: Und Federn überall

Nach ihrem Debütroman „Sechzehn Wörter“ den ich sehr mochte und Nava Ebrahimis zweitem Buch „Das Paradies meines Nachbarn“ ist „Und Federn überall“ der dritte Roman, den ich von der Autorin lese. Für mich ist es ein Highlight der letzten Zeit, geschickt konstruiert, äußerst unterhaltsam, dabei gesellschaftskritisch und niemals überladen. Wir begleiten in „Und Federn überall“ … Mehr Nava Ebrahimi: Und Federn überall