Akwaeke Emezi: Du bist so schön, sogar der Tod erblasst

Vor knapp zwei Jahren habe ich einen Roman gelesen, und dieser Roman heißt „Der Tod des Vivek Oji“. Geschrieben von Akwaeke Emezi, einer nonbinären Person igbo-tamilischer Herkunft. Und dieser Roman ist düster und schmerzhaft, mal sachlich, mal poetisch, und er handelt von einem Jungen bzw. jungen Mann, der anders ist, sich anders kleidet, anders fühlt, … Mehr Akwaeke Emezi: Du bist so schön, sogar der Tod erblasst

Zain Khalid: Bruder

Sie sind drei, und eigentlich sind sie keine „echten“ Brüder, nicht miteinander verwandt, doch sie wachsen gemeinsam auf Staten Island auf und sind es dadurch eben doch. Ihr Ziehvater Imam Salim kümmert sich um sie, doch obwohl er mehr weiß, erzählt er ihnen nur wenig über ihre Vergangenheit. Sowieso ist er verschlossen, hält eine Seite … Mehr Zain Khalid: Bruder

Judith Hermann: Wir hätten uns alles gesagt

„Wir hätten uns alles gesagt“ ist kein Roman, und es ist auch keine Sammlung von Erzählungen, wie wir sie von Judith Hermann kennen. Im neu erschienenen Band sind die Frankfurter Poetikvorlesungen abgedruckt, die die Autorin im letzten Jahr gehalten hat. Dabei gliedert der Band sich in drei große Teile. Mir hat gleich der Einstieg sehr … Mehr Judith Hermann: Wir hätten uns alles gesagt

Christina Viragh: Montag bis Mittwoch

Meine Lektüre von „Montag bis Mittwoch“ liegt nun schon ein wenig zurück, und ich habe es ein wenig vor mir hergeschoben, über diesen Roman zu schreiben. Manchmal hilft es, Zeit verstreichen zu lassen, ordnen sich Gedanken, wird im Nachhinein deutlicher, wie ich eine Lektüre einordne. Manchmal gerät das Gelesene schnell in Vergessenheit und macht es … Mehr Christina Viragh: Montag bis Mittwoch