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In den Büchern liegt die Seele aller gewesenen Zeit. (Thomas Carlyle)

Sonntag, 30. Dezember 2012

Rezension (243) Ein Flüstern in der Nacht




Moya Simons
Ein Flüstern in der Nacht
Originaltitel: Let me Whisper you My Story
Originalverlag: Harper Collins, AUS
Aus dem Englischen von Anne Braun
Gebundenes Buch
304 Seiten
ISBN: 978-3-570-15331-4
  12,99
Empfohlenes Lesealter lt. Verlag:
 ab 10 Jahre

Links kennzeichne ich gemäß § 2 Nr. 5 TMG als Werbung
Herzlichen Dank an den Verlag  für das Leseexemplar.
Aktuelles Cover zum Zeitpunkt der Rezension


Verlagsinfo:
"Rachels Geschichte ist den jüdischen Kindern gewidmet, die keine eigene Stimme mehr haben."

Leipzig, 1943: Nur zwei persönliche Dinge kann die 10-jährige Rachel retten, als ihre Familie deportiert wird: den »längsten Schal der Welt«, den ihrer Mutter für sie gestrickt hat, und das Tagebuch ihrer Schwester. Rachel selbst kann von ihrem Vater gerade noch versteckt werden und seine letzten Worte bleiben ihr unvergesslich. »Denk daran, du rührst dich nicht, egal was du hörst. Du musst still sein wie ein Mäuschen.« Seitdem spricht Rachel nicht mehr. Kein Wort. Zu Niemandem.
Ein deutsches Ehepaar nimmt sie auf und mit ihrer Hilfe überlebt sie. Erst nach dem Krieg begreift Rachel, dass es keine Hoffnung auf ein Wiedersehen mit ihrer Familie gibt. Doch dann geschieht ein Wunder – und Rachel findet nicht nur ihre Sprache wieder …

Statement:
„Denn Barmherzigkeit hat ein menschlich’ Herz

Und Mitgefühl ein menschlich’ Antlitz ...

Songs of Innocence, William Blake

… so steht es am Anfang des Buches „Ein Flüstern in der Nacht“ von der Autorin Moya Simons.
In ihrem Nachwort erklärt die Autorin, wie die Geschichte, einer Mischung aus Tatsachen und Fiktion, entstanden ist.
Zur Erinnerung an Anna Parnas, die Mutter von Eva Thassim, ein Kind, welches den schrecklichen Holocaust überlebte.
Wo war Gott gewesen, als das jüdische Volk umgebracht wurde? (S. 282)
Wo war er gewesen, um seine schützende Hand, seine Liebe über sie zu halten?
Diese Fragen und noch viele mehr sollten nicht /nie vergessen werden.
Moya Simons erzählt in „Ein Flüstern in der Nacht“ die Geschichte von Rachel und ihrer Familie. Rachel, ihre Kindheitsjahre, in denen sie behütet aufwuchs, in einer Familie, die nicht reich, aber auch nicht arm war. Sie bewohnten ein gut bürgerliches Haus im jüdischen Teil von Leipzig. Rachels Vater war Arzt.

Sie waren Juden.

Das Leben der Familie ändert sich ruckartig, als dass sie in das sogenannte Judenhaus umziehen müssen. Nicht nur sie, auch die Verwandtschaft findet sich dort wieder. Und so müssen sie nunmehr auf engstem Raum miteinander leben.
Wer sich in der Geschichte, dem Thema der Juden, dem Zweiten Weltkrieg, den Deportationen, beschäftigt hat, weiß um was es in „Ein Flüstern in der Nacht“ geht.
Moya Simons hat hier auf eine ganz besondere Art und Weise das Schicksal von Rachel mit der Thematik verbunden, diese extrem schlimme Zeit, die leider nicht aus der Geschichte gestrichen werden kann, und daraus ein bemerkenswertes Buch geschrieben.

Das Judenhaus, sicher die Vorstufe zum Abtransport in die Gaskammern. Als wieder einmal die Soldaten kommen, um Familien abzuholen, versteckt der Vater Rachel und verbietet ihr das Sprechen. Es bleibt ihr nicht viel von der Familie, nur Miris Tagebücher, und ein endlos langer Schal, den die Mutter gestrickt hatte, den „längsten Schal der Welt“.
Und die Worte ihres Vaters: (S. 98)

... „Rachel, mach dich ganz klein! Versteck dich im Schrank unter der Spüle. Und egal, was du hörst, ob Rufe oder Schreie – du darfst keinen Mucks von dir geben. Kein Wort, verstanden! Das ist ganz, ganz wichtig. Es geht um dein Leben. Du musst mucksmäuschenstill sein, verstanden?“

In vielen Passagen erging es mir so wie mit diesem Absatz. Die eindringlich gesprochenen Worte des Vaters an Rachel, sie schwebten durch den Raum, eine nicht sichtbare dunkle Wolke schwebte über mir und Erinnerungen aus Fernsehaufnahmen vom Kriegsgeschehen, der Lager nach dem Krieg, liefen wie ein Bilderkino vor meinen Augen ab.

„Ein Flüstern in der Nacht“, ein Kinder- bzw. Jugendbuch, welches man nicht vergisst. Allerdings kann ich der Altersempfehlung des Verlages ab zehn Jahren nicht so ganz zustimmen, es sei denn, die Thematik ist nicht gänzlich unbekannt. 

Ein Lesehighlight 2012 - TopTen 2012

Donnerstag, 27. Dezember 2012

Rezension (242) Der letzte Engel




                 Zoran Drvenkar - Der letzte Engel
         
   Verlag: cbj
   Gebundes Buch m. Schutzumschlag
   432 Seiten
   ISBN: 978-3-570-15459-5
   € 16,99
   Ab 14 Jahren
 




Statement (Achtung, diese Rezension entspricht nicht der "Norm")

Der Anfang zu einer Rezension, die ich eigentlich gar nicht schreiben kann.
Wieso, weshalb? Eigentlich gibt es für „Der letzte Engel“ nur den einen Satz: Was für ein Buch!
Wie heißt es so schön, eine Rezension soll kein Auseinanderpflücken der Kurzbeschreibung sein. Von daher lasse ich diese weg. Sie ist überall zu lesen.
„Der letzte Engel“ hat mich auch jetzt noch, nachdem einige Wochen vergangen sind, und ich nun versuche, eine einigermaßen gute Rezension zu schreiben, sprachlos gemacht.  Kann ich das überhaupt, so waren meine ersten Gedanken. Versuch es, so sagte mir mein Inneres.

Das Buch endet mit dem Satz „Ende vom Ersten Buch“. Hallo, lieber Autor, und wann geht es weiter? Doch nicht einfach so diesen Satz im Raum stehen lassen. Obwohl ich vor diesem Buch schon das Werkstattbuch lesen durfte, war ich hin und weg... 
                       
Wie kommt es, dass ich von dem Autor zuvor noch nichts gelesen habe? Frage muss unbeantwortet bleiben.
Vorweg sei gesagt, die Geschichte ist sehr gut durchdacht, die Charaktere sind glaubhaft dargestellt und überraschen ab und an. Doch es ist wirklich kein Buch mal für eben zwischendurch zu lesen.
Worum also geht es in „Der letzte Engel“, ohne nicht allzuviel von der Handlung zu verraten.
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Der sechszehnjährige Motte erhält an einem Wochenende eine Mail, ohne Betreff, mit dem Text ...
(S. 19 .. sorry für die schlechte nachricht
aber wenn du aufwachst, wirst du tot sein

wir wollten nur, dass du das weißt
du bist nicht allein
sei mutig und stark)

Wenn Motte nicht dringend ein Referat hätte abschließen müssen, wäre er mit seinen Freunden um die Ecke gezogen. Doch nun diese Mail. Wie lächerlich kam ihm das vor. Doch trotz aller Bemühungen machte er sich Gedanken, was wäre Wenn, und was ist das, tot zu sein?
Doch dann passiert es, trotz der durcharbeiteten Nacht, einer kurzen Schlafpause – steht Motte vor dem Spiegel im Badezimmer und das, was er sieht, glaubt er nicht – unfassbar.
Die Handlung „Der letzte Engel“ wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt.
Personen, Orte, Hin und Her – Motte „Der letzte Engel auf Erden“. Doch wie erklärt es sich, dass sein Freund Lars ihn sehen kann und der Vater nicht. Wie krass ist es für Motte, sich selbst tot im Bett liegen zu sehen.
Jedes Kapitel für sich birgt so viel Spannung, dass man gar nicht aufhören mag zu lesen. So dumpf und düster die Geschichte am Anfang erscheint, umso intensiver versetzt der Autor durch seinen einzigartigen Schreibstil, die Wahl seiner Worte, den Leser in ein fast bildhaft erscheinendes Buchkino.
Das Schicksal von Motte, dem letzten Engel, von Mona und Esko, sie werden den Leser begleiten, entführen in eine Handlung voller Geheimnisse, einer Geschichte, die bis zum Schluss fesselt.
Schreiben Sie mal eine Rezension zu einem Buch, bei dem die eigene Gefühlswelt Karussell fährt. Auf die Fortsetzung bin ich sehr gespannt.
„Der letzte Engel“, ein Buch, dass sich aus der Masse hervorhebt.

Dank an den cbj-Verlag für das außergewöhnliche Buch

Mittwoch, 26. Dezember 2012

Rezension (241) Die Tochter der Tryll - Entzweit


Amanda Hocking
Die Tochter der Tryll - entzweit - Band 2


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Amanda Hocking
Die Tochter der Tryll – Entzweit Band 2
broschiert
352 Seiten
Verlag: cbt (24. September 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3570161456
Vom Hersteller empfohlenes Alter:
Ab 13 Jahren
€ 12,99
&


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Aktuelles Cover zum Zeitpunkt der Rezension

Danke an den Verlag für das Leseexemplar

Buchinfo lt. Verlag:

Entzweit - in Wesen und Gefühl
>Wendy Everly lebt ein Leben als Außenseiterin, bis Finn sie in die Welt der Tryll entführt. Endlich versteht Wendy, wer sie wirklich ist. Doch das magische Reich der Tryll ist tief entzweit. Nur Wendy ist mächtig genug, das Volk zu einen – wenn sie bereit ist, alles zu opfern ...
Wendy Everly hat sich kaum daran gewöhnt, eine Tryll zu sein, als die verfeindeten Vittra sie entführen – und vor König Oren bringen, Wendys leiblichen Vater. Oren will sie zwingen, ihr Schicksal mit den Vittra zu vereinen, die um ihre Existenz kämpfen. Doch in letzter Minute befreit Finn Wendy. Allerdings ist Wendys Liebe zu Finn zum Scheitern verurteilt, denn die Prinzessin darf keinen Niedriggeborenen heiraten. Zudem bemüht sich der charmante Vittra Loki um Wendys Zuneigung. Unterdessen wird Königin Elora immer schwächer und Wendy muss sich entscheiden: zwischen Pflicht und Liebe, Krieg und Frieden 


Wendy und Rhys, der erste Teil der Trilogie „Die Tochter der Tryll“ endet damit, dass die beiden ausf Förening, der Stadt der Trylls, fliehen.
Wendy, die angehende Thronerbin, Rhys, das Tauschkind aus der Familie, in der Wendy, der Wechselbalg aufwuchs. Nach siebzehneinhalb Jahren sieht sich der Bruder Matt mit der Tatsache konfrontiert, einen Bruder zu haben, nämlich Rhys. Für ihn unfassbar. Doch das war es, was die Mutter immer gesagt hatte, dass Wendy nicht ihr Kind sei.
Wendy war mit Rhys aus dem Tryll-Land vor ihrer Mutter geflüchtet, und weil sie ihr den Umgang mit dem Tracker Finn verbot.
Mit ihrem bekannten lockeren Schreibstil hat Amanda Hocking den Leser sehr schnell in das Buch „entzweit“ hineingezogen.
In „entzweit“ kommen erneute Abenteuer auf die Protagonisten zu. Logisch, was wäre das Buch sonst ohne Spannung. Wendy, nunmehr zurückgekehrt in die Menschenwelt, leider hat sie Pech, dass die Vittra sie aufspüren und in ihre Gewalt bringen.
Wer den ersten Band gelesen hat, weiß, dass die Vittra ein kriegerischer Trollstamm sind. Begriffserläuterungen finden sich am Ende des Buches.
Warum wurde Wendy entführt, welches Interesse hat der König der Vittra an ihr?
Nein, es muss heißen, welches „persönliche“ Interesse hat der König an Wendy!
Ihm liegt viel daran, dass seine Tochter seinen Thron beerbt.
Und so ist Wendy hin- und hergerissen zwischen den beiden Familien. Sie steht mitten zwischen den Fronten, welche Familie ist/wird ihre zukünftige Familie sein.
So viele Geheimnisse, etliche neue Figuren, sympathisch und auch unsympathisch.
Doch alles in allem hat mich der zweite Band der Trilogie überrascht. Die mir fehlende Spannung im ersten Band war hier angemessen, der Schreibstil einem Jugendbuch angepaßt, obwohl auch hier schon die Ansprüche höher geworden sind.
Wer sich schon für den ersten Band begeistern konnte, wird seine Freude an der gesamten Trilogie haben.
Das Cover ist wieder der absolute Hingucker, die verschiedenen Blautöne, im Hintergrund die funkelnden Sterne  und davor in einem Feld sitzend ein junges, weißgekleidetes junges Mädchen.

Band 3 ist in der Coverfarbe Grün gehalten.
ROT – Verborgen
BLAU – Entzweit
GRÜN – Vereint

„Die Tochter der Tryll – entzweit“, ein guter Mittelband der Trilogie, ein Jugendbuch, allerdings mit kleinen Schwächen.
Gelesen November 2012



Montag, 24. Dezember 2012

Frohe Weihnachten



Weihnachten ist die Zeit des Schenkens.
Dabei sind es die Kleinigkeiten, die von Herzen kommen, die uns glücklich machen.

Euch allen wünsche ich, dass ihr reich beschenkt werdet, und das nicht nur im materiellen Sinne.
Danke, dass Ihr mir über das Jahr die Treue gehalten habt und Willkommen alle neuen Leser.
Möge das Jahr 2013 uns wieder besondere Lesemomente schenken.

Ein altes Volksgut-Gedicht für euch:

Im Dezember

Es war mal im Dezember, da spielten einmal fein
ein Bruder und ein Schwesterlein in ihrem Stübchen klein.
Und wie sie also spielen, da klopft es draußen an,
und in das Stüblein poltert ein Ungetüm von Mann.
Der war auf seinem Leibe rauh wie ein wilder Bär,
auch brummte er so grimmig, als ob er einer wär'.
"Nun, Kinder, lasst mich hören: Seid ihr auch fromm und gut?
So betet her ein Sprüchlein, sonst schlag' ich mit der Rut'".
Die Kinder aber beten, so fromm, wie sich's gebührt,
und hab'n mit ihrem Sprüchlein den rauhen Mann gerührt.
Dann plötzlich hagelt's Nüsse und Äpfel um sie her,
den Brummbär aber sahen die Kinderchen nicht mehr.

Frohe Weihnachten

Sonntag, 23. Dezember 2012

(Challenge) Nora Roberts

Die Nora Roberts-Challenge

Auf meiner Blogliste fand ich den Post von Laura "Mondscheinbuch" mit dem Hinweis auf diese Challenge.
Wie einige von euch vielleicht wissen, lese ich sehr gern Nora Roberts. Ich mache es mal kurz, alles weitere könnt ihr auf der Seite des Blogs "Mondscheinbuch" oder bei Anne "Catbooks" nachlesen.

Teilnahmeschluss ist der 31. 3. 2013.

Kurzregel:
Ihr sollt in der Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2013 mindestens 3 Reihen oder 4 Trilogien vollständig gelesen haben. Auch schon angefangene Reihen/Trilogien zählen.
(Es dürfen auch die Bücher von Nora Roberts, die sie unter dem Pseudonym J.D. Robb veröffentlich hat, gelesen werden)

Leseergebnisse werden hier veröffentlicht:

Blüten-Trilogie
Band 1 - Rosenzauber




(Challenge) In Love with Mira Taschenbuch 2013





Ich werde es in 2013 noch einmal versuchen und an der Challenge von Kleinbrina teilnehmen.
Ausführliche Informationen findet Ihr auf dem vorgenannten Blog - hier nun die Kurzform:

1. Die Challenge läuft vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013
2. Ziel ist es, mindestens 12 Romane zu lesen und zu rezensieren.

Meine Fortschritte werden hier aufgelistet:

01.       Kat Martin – Das Weinen der Engel " Rezi-Link "
02.       Megan Hart – Der Duft von Orangen  "Rezi-Link"
03.       Kristan Higgins - Ich habe mich verträumt " Rezi-Link"
04.       Linda Lael Miller - Big Sky Country - Das weite Land "Rezi-Link"

05.
06.
07.
08.
09.
10.
11.
12.

  

Advent, Advent, die 4. Kerze brennt

©  RainbowCoffee
 

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt...

Advent, Advent,
ein Lichtlein brennt!
Erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier,
dann steht das Christkind vor der Tür!


Und mogen ist dann schon Heilig Abend. Ich bin wieder einmal erschrocken, wie schnell die Tage dahinfliegen. Heute wird die vierte Kerze angezündet und morgen erstrahlt der Weihnachtsbaum im Lichterglanz. Bei all dem Trubel der vergangenen Wochen und Tage vergeßt nicht die Bedeutung von Weihnachten.

Passend dazu möchte ich euch ein kleines Gedicht aus dem Buch "Sternschnuppen" von Ida Bohatta "schenken". Diese kleinen Bilderbuchklassiker von Ida Bohatta begeistern mich immer wieder.

Sternchen
Von Milliarden Sternen
bin ich ein Sternchen bloß,
ich leuchte nicht besonders,
bin nicht besonders groß -
und doch bin ich so glücklich
und leuchte froh und still.
Für andere ein Lichtlein sein,
das ist es, was ich will.
 (© Ida Bohatta - Sternschnuppen)

 

Samstag, 22. Dezember 2012

Rezension (240) Der Kater, meine Nachbarn und ich


Maria Ernestam
Der Kater, meine Nachbarn und ich

© Cover Verlagsseite

Originaltitel:
Runda i ögat som katten
Aus dem Schwedischen
 von Gabriele Haefs
Gebundenes Buch
mit Schutzumschlag

128Seiten                                                    
ISBN: 978-3-442-75385-7
€ 12,99
Verlag : btb


Gelesen: November 2012
© Cover / Texte Verlag
Verlag - btb - RandomHouse


Autoreninfo:
Maria Ernestam, geboren 1959, begann ihre Laufbahn als Journalistin. Sie hat lange Jahre als Auslandskorrespondentin für verschiedene schwedische Zeitungen in Deutschland gelebt, daneben eine Ausbildung als Tänzerin, Sängerin und Schauspielerin absolviert. Mittlerweile sind fünf hoch gelobte Romane von ihr erschienen. Für "Die Röte der Jungfrau" erhielt sie den Französischen Buchhändlerpreis. "Der geheime Brief" und "Das verborgene Haus" waren in Skandinavien Bestseller und standen auch in Deutschland wochenlang auf der Spiegel-Bestsellerliste. Maria Ernestam lebt mit ihrem Mann und zwei Kindern in Stockholm.


Mit dem Umzug aufs Land haben sich Sara und Björn einen Traum erfüllt. Endlich weg aus dem engen Mietshaus in der Stadt, endlich weg von den spießigen Nachbarn, die jeden ihrer Schritte beobachteten. Mit dabei: Ihre Katze Mischka, die bereits vorsichtig den märchenhaft verwilderten Garten ihres neuen Hauses in Südschweden auskundschaftet. Doch schnell legt sich ein Schatten über das anfängliche Idyll. Denn das so freundliche Ehepaar von nebenan mit dem akkurat gestutzten Rasen und dem eigensinnigen Kater, der Mischka partout nicht zu dulden scheint, entpuppt sich schon bald als ziemlich sonderlich ...

Statement:
„Eine zauberhafte Geschichte“, so verspricht es der Text auf dem Buchrücken. „Der Kater, meine Nachbarn und ich“, eine katzen-kater-behaftete Kurzgeschichte, denn das Buch hat gerade mal 128 Seiten und lässt sich so ideal an einem gemütlichen Abend lesen.
Sara und Björn, zwei Großstadtmenschen, entfliehen dem Mietshausmief und kaufen sich ein Haus auf dem Land. Die Geschichte spielt in Südschweden. Mit ihnen aufs Land zieht ihre Katze Mischka, für die ihr neues Zuhause wahrscheinlich wie ein Paradies vorkommen wird. Sara freut sich darauf, sich in dem verwilderten Garten austoben zu können, ein absolutes Hobby von ihr, und für Björn birgt es keine Probleme, nunmehr täglich in die Stadt zur Arbeit zu fahren.
Endlich keine neugierigen Nachbarn mehr, keine laute Musik ... wäre da nicht dieses Paar von gegenüber, Agneta und Lars.
Nach der Eingewöhnungsphase für die Katze Mischka darf die nun endlich ihr neues Zuhause auch draußen erkunden. Doch für den Nachbarskater Alexander ist Mischka ein Eindringling in seinem Revier. Und so muss Mischka etliche Katerprügel einstecken, bis sie sich schließlich nicht mehr aus dem Haus wagt.
Aber auch die Nachbarn sind nicht ganz einfach, wie Sara und Björn es sich erhofft hatten. Vor allem Agneta ist eifersüchtig auf Sara.
Es verbirgt sich noch mehr hinter all dem Ganzen, und so ist es Sara, die sich an ihre Großmutter Lea wendet. Die beiden haben eine besondere Beziehung zueinander.
Für Leser, die „Das verborgene Haus“ der Autorin schon gelesen haben, eine Überraschung, für die Nichtkenner die Empfehlung, eben das vorgenannte Buch zu lesen.
„Der Kater, meine Nachbarn und ich“ wird durch Schwarz-Weiß-Zeichnungen aufgelockert.
Den Leser erwartet ein Schluss, mit dem man absolut nicht rechnet.
Letztendlich eine kurzweilige Geschichte, für Katzenliebhaber bestimmt empfehlenswert, aber auch ansonsten fühlte ich mich für einen Abend gut unterhalten.
Halt ein Buch für zwischendurch – doch auch noch ein Geschenktipp in letzter Minute.

Rechte: Cover / Info - zum Zeitpunkt der Veröffentlichung Verlag 
Vielen Dank an den Verlag

Dienstag, 18. Dezember 2012

Rezension (239) Die Pestmagd



Brigitte Riebe - Die Pestmagd

Gebundene Ausgabe
mit Schutzumschlag
544 Seiten
Verlag: Premiere (2012)
ISBN-10: 3641098424
ISBN-13: 978-3641098421
€ 19,99


Herzlichen Dank an den Verlag/BloggdeinBuch  für das Leseexemplar.
Neu in DIANA VERLAG erschienen

Klappentext:
Köln, 1540. Johanna Arnheim, eine junge Witwe, muss sich gegen die üble Nachrede ihres Schwagers zur Wehr setzen - sie hat seinen Antrag abgelehnt und er macht ihr deshalb das Leben schwer. Sie wird des Gattenmordes bezichtig und eingesperrt - und kommt nur unter der Bedingung frei, als Pestmagd zu arbeiten. Der "Schwarze Tod", dem man nur durch Flut entkommen kann, wütet unerbittlich in der Stadt. Aber Johanna hat die Beulenpest in jungen Jahren überlebt und kann den Menschen im Pesthaus helfen.  Bis ein düsteres Geheimnis ihrer Vergangenheit sie einholt und alles zu zerstören droht, was sie sich aufgebaut hat. Auch die schicksalhafte Liebe zu dem Arzt Vincent scheint für immer verloren zu sein ...

Statement:
Wer fürchtet sich vorm schwarzen Mann? Niemand! Wenn er aber kommt? Dann laufen wir davon ... (Kinderspiel, weit verbreitet in Europa)

"Die Pestmagd" beginnt mit dem Prolog im Jahr 1525 in Freiburg. Es geht weiter mit  "Erste Buch - Die Taube" im Jahre 1540 in Köln. Es herrscht die Pest, eine Seuche, der man nur hilflos gegenüber stand.
Allein der Glaube hilft?
Johanna Arnheimt, nach dem Tod ihres Mannes will sie den Weinhandel weiterbetreiben, um ihren Lebensunterhalt zu sichern. Ihr Mann war Glasmaler gewesen und hatte im Keller des Hauses ein Weinlager betrieben. Doch zur damaligen Zeit als Frau, ein schwerer Stand.
Hilfe bietet sich durch ihren Schwager, der hinter ihr her ist, aus sehr eigennützigen Gründen. Doch Johanna lehnt seine Werbung ab und das Unglück nimmt seinen Lauf. Denn ihr Schwager Hennes setzt nunmehr alles daran, dass Johanna den Weinhandel nicht mehr betreiben kann. Lieferungen bleiben aus. Schließlicht gerät sie auch noch in den Verdacht, ihren geliebten Mann umgebracht zu haben.
Da die Seuche  immer weiter um sich greift, gibt es jetzt das "Pesthaus". Als der Medicus Vincent de Vries in Köln auf Johanna trifft, wird klar, dass sie sich von früher her kennen. Johanna hatte diese Krankheit in der Jugend schon überstanden. Und so trägt Vincent dafür Sorge, dass Johanna als Pestmagd arbeitet. Das ist ihre einzige Möglichkeit, um ihrer Hinrichtung als Gattenmörderin zu entgehen. Doch das private Interesse von Vincent an Johanna ist groß.

Der Klappentext ist meiner Meinung nach zu ausführlich beschrieben. Doch das sollte den Leser nicht abschrecken, denn mit "Die Pestmagd" erwartet ihn ein hervorragend, sehr umfangreiches historisches Buch.

Die Autorin Brigitte Riebe beschreibt ihre Protagonisten sehr detailliert. Vor allem Johanna, die natürlich im Mittelpunkt der Geschichte steht, zeigt sich als eine für damalige Verhältnisse starke Frau.

Man bedenke, die Handlung spielt um 1540! Die Stellung der Frau war nichts wert, die Macht der Kirche groß!

"Die Pestmagd" ist eine Lesereise in ein düsteres Kapitel der Jahrhunderte. Durch die umfassenden Recherchen der Autorin, die promovierte Historikerin ist, erhält der Leser sehr gute Einblicke in die Themen. Obwohl ich Köln nur von Fernsehbildern her "kenne", war es mir anhand der sehr bildhaften Beschreibungen möglich, mir Szenen und Handlungsorte sehr gut vorzustellen.
In ihrem historischen Nachwort kann man Erläuterungen zur Pest u. a. nachlesen. Ich fand das sehr hilfreich. Ebenso die ausgewählten Literaturempfehlungen mögen für den einen oder anderen Leser ein guter Tipp sein.

"Die Pestmagd" von Brigitte Riebe habe ich durch die Aktion "BloggdeinBuch" erhalten, welches vom Club Bertelsmann zur Verfügung gestellt wurde.

Ein sehr umfangreiches, historisches Buch, dass gut zu lesen war.
Das Cover ist zwar sehr dunkel gehalten, wird aber durch das Gesichtsportrait einer Frau aus der damaligen Zeit aufgefrischt. Man ahnt schon das Dumpfe, Dunkle der Thematik, des roten Fadens für die Zukunft.
Vielen Dank an den Verlag für die Bereitstellung des Buches und an BloggdeinBuch für die Aktion.

Ich vergebe 4,5 schwebende Bücher.

Sonntag, 16. Dezember 2012

Nachschub für den SuB

In den letzten Wochen sind noch einige Bücher eingetroffen, die ich euch nicht vorenthalten möchte.
Wenn Ihr auf das jeweilige Cover klickt, erhaltet ihr alle weiteren Informationen dazu.



Und hier nun der nächste Block:

Aktion BloggdeinBuch


Wieder einige interessante Bücher dabei, wobei ich "Die Pestmagd" jetzt fertig gelesen habe und diese Woche noch die Rezension online geht (Terminsache!)

Das Buch "Die Blumenweberin" werde ich mir für Anfang 2013 aufheben, und dann gleich für die neue Blanvalet-Challenge 2013 nutzen :-)

"Nicht schlank? Na und!", die Autorin Angelika Diem sprach mich sehr nett in einer Mail an. Nun, wie soll ich es umschreiben, rustikal gebaut, nicht dick aber auch nicht schlank, doch ich fühl mich gut. Und bin richtig neugierig auf das Buch ...

Vielleicht ist ja wieder ein Tipp für euch dabei, obwohl wahrscheinlich zu Weihnachten alles schon unter "Dach und Fach" sein sollte oder - wie sieht es bei euch aus?

Und dann habe ich mich entschlossen, das "Label Buchzuwachs" aus der Liste zu streichen. Ich arbeite so nach und nach meine Posts ab. Irgendwie fing es an mich zu stören.

So wird in Zukunft nur noch der Nachschub für den SuB geschrieben mit den Labels der Verlage.
Liebe Grüße Hanne

Links kennzeichne ich gemäß § 2 Nr. 5 TMG als Werbung: …
Ich erhalte kein Geld dafür!!!

Ultimative SuB-Abbau-Challenge *2013*

ULTIMATIVE SuB-Abbau-Challenge 2013
Meine gelesenen Bücher  finden sich unten

Anett's Bücherwelt hatte im Oktober zu dieser Challenge aufgerufen, zu der ich mich dann ganz spontan angemeldet habe.
Diese Challenge von der Aufgabenstellung her ist sehr interessant, mal schaun, inwiefern ich sie schaffen werde. Bücher auf meinem SuB sind genug vorhanden, wobei ich aber anmerken muss, dass nicht alles hier auf dem Post "SuB" aufgelistet ist.
Anmelden kann man sich nicht mehr, da sie die Teilnehmerzahl begrenzt hält, um den Überblick nicht zu verlieren bzw. die Garantie einer guten Betreuung/Pflege gegeben ist.
Dafür Anett DAUMEN Hoch von mir ~!
Meine jeweiligen Bücher dazu werden vorläufig mit diesem Post veröffentlicht.

Natürlich hat jede Challenges ihre eigenen Regeln - so auch diese:


Regeln:

Die Challenge beginnt am 01.01.2013 und endet am 31.12.2013
Zu jedem Buch muss eine Rezension geschrieben und veröffentlicht werden.
Jede Vorgabe darf nur einmal erfüllt werden, ebenso je Buch nur eine Vorgabe!
Ihr müsst mindestens 20 Vorgaben erfüllen.

Ultimative SUB Abbau Challenge 2013  

  1.     Lese ein Buch mit einem grünen Cover
  2.     Lese ein Buch mit einem roten Cover
  3.     Lese ein Buch mit einem blauen Cover
  4.     Lese ein Buch mit einem schwarzen Cover
  5.     Lese ein Buch, wo eine Frau auf dem Cover ist
  6.     Lese ein Buch, wo ein Mann auf dem Cover ist
  7.     Lese ein Buch, wo ein Paar auf dem Cover ist
  8.     Lese ein Buch aus dem Blanvalet Verlag
  9.     Lese ein Buch aus dem PAN Verlag
  10.     Lese ein Buch aus dem Lyx Verlag
  11.     Lese ein Buch aus dem Bastei Lübbe Verlag
  12.     Lese ein Buch aus dem Knaur Verlag
  13.     Lese ein Buch mit mehr als 300 Seiten
  14.     Lese ein Buch mit mehr als 500 Seiten
  15.     Lese ein Buch mit mehr als 800 Seiten
  16.     Lese ein Buch mit mehr als 1.000 Seiten
  17.     Lese ein Buch, wo es um Vampire geht
  18.     Lese ein Buch, wo es um Elfen geht
  19.     Lese ein Buch, wo es um Hexen geht
  20.     Lese ein Buch rund um die Liebe
  21.     Lese ein Buch aus dem Genre Fantasy
  22.     Lese ein Buch aus dem Genre Jugendliteratur
  23.     Lese ein Buch aus dem Genre Krimi / Thriller
  24.     Lese ein Buch aus dem Genre Humor / Satire
  25.     Lese ein Buch, von einem deutschen Autor / -in
  26.     Lese ein Buch von einem englischen Autor /-in
  27.     Lese ein Buch von einem amerikanischen Autor / -in
  28.     Lese ein Buch von einem Autor / -in aus einem anderen der drei genannten Länder
  29.     Lese ein Buch, das in Deutschland spielt
  30.     Lese ein Buch, das in Großbritanien spielt
  31.     Lese ein Buch, das in den USA spielt
  32.     Lese ein Buch, das in Frankreich spielt
  33.     Lese ein Buch, dass vor dem Jahr 2000 erschienen ist
  34.     Lese ein Buch, das im Jahr 2011 erschienen ist
  35.     Lese ein Buch, das im Jahr 2010 erschienen ist
  36.     Lese ein Buch, das im Jahr 2009 erschienen ist
  37.     Lese ein Buch, das der 1. Teil einer Serie / Trilogie ist
  38.     Lese ein Buch, das der 2. Teil einer Serie / Trilogie ist
  39.     Lese ein Buch, das der 3. Teil einer Serie / Trilogie ist
  40.     Lese einen Einzelband
  41.     Lese ein Buch, das schon mind. 2 Jahre auf Deinem SUB liegt
  42.     Lese ein Buch, das am längsten auf deinem SUB liegt
  43.     Lese ein Buch, an das Du Dich bisher nicht ran gewagt hast
  44.     Lese ein Buch, welches Du geschenkt bekommen hast
  45.     Lese ein Buch, welches Du immer unbedingt haben wolltest, aber es noch nicht gelesen hast
  46.     Lese ein Buch, mit einem Tier im Titel
  47.     Lese ein Buch, mit einer Jahreszeit im Titel
  48.     Lese ein Buch, mit einer Zahl im Titel
  49.     Lese ein Buch, mit einem Namen im Titel
  50.     Lese ein Buch, mit einem Land oder einer Stadt im Titel  
  Folgende Kriterien müssen erfüllt werden:

        *** Kaufe und leihe mind. 1 Monat kein Buch " FEBRUAR" und MÄRZ
        *** Kaufe und leihe mind. 1 Monat nicht mehr, als Du gelesen hast

Liste der gelesenen Bücher:

[01]  zu 5. / Frostzauber - Magische Liebesgeschichten = Rezi-Link =
[02]  zu 4. / Calendar Girl - Franziska Hille  "Rezi-Link "
[03]  zu 3. / Angelika Diem - Nicht schlank? Na und! = Rezi-Link =
[04]  zu 32 / Jocelyne Godard - Die Blumenweberin = Rezi Link "
[05]  zu 14 / Rebecca Martin - Die verlorene Geschichte "Rezilink"
[06]  zu 7. / Sandra Regnier - Schauspieler küssen anders " Rezilink "
[07]  zu 25./ Susanne Gerdom - Æthermagie " Rezi-link"
[08]  zu 26./ Elizabeth Haynes - Wenn es Nacht wird " Rezi-Link"
[09]  zu 43./ Susanne Gerdom - "Projekt Armageddon" " Rezi-Link"
[10]  zu 27./ Nora Roberts - Rosenzauber " Rezi-Link "
[11]  zu 37./ Rod Rees - Demi Monde - Die Mission " Rezi-Link "
[12]  zu 13./ Jodi Meadows - Das Meer der Seelen  " Rezi-Link"
[13]  zu 30./ Grace Mc Cleen - Wo Milch und Honig fließen  " Rezi-Link "

[14]  zu 29./ Dagmar Hoßfeld - Mein Leben, die Liebe und der ganze Rest " Rezi Link "
[15]  zu 12./ Heike Abidi - Wahrheit wird völlig überbewertet " Rezi-Link"
[16]  zu 44./  Susanne Gerdom - Das Haus am Abgrund " Rezi-Link "
[17]  zu 21./  Stefanie Simon - Feuer der Götter " Rezi-Link "
[18]  zu 35./  Christine Spindler - Mond aus Glas " Rezi-Link "
[19] 
zu 31./ 
Sarah Jio - Irgendwo für Immer - " Rezi-Link "





Samstag, 15. Dezember 2012

Kurzreport (09) Ausgewichtelt

Paula Havaste
Ausgewichtelt
Ein Weihnachtsroman
Bastei Lübbe
Taschenbuch,
206 Seiten
Ersterscheinung: 15.10.2010
ISBN: 978-3-404-16505-6
€ 7,99

 © Cover und Buchinfo Bastei Lübbe

Links kennzeichne ich gemäß § 2 Nr. 5 TMG als Werbung


Verlagsbuchinfo:
In diesem Jahr hat der Weihnachtsmann besonders viel Stress. Geschenke über Geschenke müssen für die Kinder in aller Welt eingepackt werden. Da engagiert er kurzerhand einen arbeitslosen Wichtel. Bald schließen sich dem kleinen Helfer weitere an. Die Unterstützung kann der Weihnachtsmann gut gebrauchen, denn ihm wird der "Stein der Stärke" gestohlen, ein Geschenk der Nordlichter


Statement:
Ein zauberhafter, liebevoll illustrierter Weihnachtsroman für die ganze Familie, so steht es auf dem Buchrücken. „Wichtel wichteln, Elfen helfen“, das klingt doch schon einmal sehr interessant, denn für mich ghören u. a. zu Weihnachtsgeschichten eben diese vorgenannten Fantasiegestalten dazu.
In „Ausgewichtelt“ geht es um den Weihnachtsmann, der in der Nähe des Polarkreises sein neues Zuhause, eine neu gebaute Hütte, wohnt. Erzählt wird, wie er ausgewählt wurde, den Zauberstein, einen Polarlichtstein, zu tragen, um das Amt des Weihnachtsmannes auszuüben. Ein besonderer Stein, wie auch das ganze Buch eine besondere Geschichte ist.
Der Leser taucht ein in die lappländische Landschaft und lernt die weiteren Gefährten um den Weihnachtsmann kennen.
Da ist Kyksi, die Sumpfmeise. Allein die Beschreibung, wie sie ihre Körner verkostet und beschreibt, ist lesenswert und zaubert ein Lächeln ins Gesicht.
(S. 9 erster Absatz: „Mmh, ein guter Jahrgang. Vollmundig, süffig und reich im Geschmack, rauchiges Bouquet. Und dieses ist saftig und angenehm würzig, mit überraschend viel Nachgeschmack.“)
Soviel dazu, wie eine Sumpfmeise ihre Körner genießt.
Als der Weihnachtsmann Sampo Lappalainen besuch tund dann das Zauber-Rentier kennenlernt, ist man schon mitten drin in dem Weihnachtsmärchen. Denn Sampo hat das Zauber-Rentier dem Staalo weggeschnappt, und dieser ist nun mächtig wütend und schickt dem Sampo seine Trolle auf den Hals.
Der Darrenwichtel Onni lebt in der Nähe auf einem verlassenen Hof. Er hält sozusagen die Stellung, denn die Menschen waren fortgezogen, ohne ihn.
Das Cover besticht durch seine Illustrationen und Farben.
Allerdings für mich nicht gerade sehr kindgerecht die Schwarz-Weiß-Illustrationen im Buch, teils sehr abschreckend. Der Text auf dem Buchrücken ist irreführend, denn liebevoll illustriert ist nur das Cover.
„Ausgewichtelt“ ist ein nordisches Weihnachtsmärchen. Es bietet sich ideal an zum Vorlesen, aber auch zum Selberlesen. 

4 Notizbücher

Rezension (238) Winterkorn - Die Lebenserinnerungen der Jule Andersen



Theodor Buhl – Jule Andersen
Winterkorn – Die Lebenserinnerungen der Jule Andersen
Gebundene Ausgabe
208 Seiten
Verlag: Kindler (21. September 2012)
(Rowohlt Verlag GmbH)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3463406374
€ 17,95

Herzlichen Dank an den Verlag für das Leseexemplar.



Verlagsinfo:


Jule Andersen war 72 Jahre alt, als ich sie kennenlernte. Für mich, den 45 Jahre Jüngeren, kam sie aus einer fremden Welt. Als fünftes von neun Kindern eines ungelernten Gelegenheitsarbeiters 1891 in Kiel geboren, entstammte sie der untersten sozialen Schicht, blieb – wie die meisten ihrer Geschwister – ohne jede Ausbildung und konnte niemals ein unabhängiges Leben führen. Das alles tat ihrem Selbstbewusstsein keinen Abbruch. Ihr waches Interesse für die Schicksale anderer Menschen und die politischen Tagesereignisse, ihre tiefsitzende Abneigung gegen die Männer, ihre vitale, bildhafte Sprache – eine Mischung aus Hochsprache und norddeutscher Mundart – und die Lust am Reden und Lachen bestimmten die Gespräche mit ihr. Das Material, aus dem ‹Winterkorn› entstanden ist, stammt überwiegend von Tonbandaufzeichnungen alltäglicher Lebenssituationen und manchmal auch aus Interviews – der ‹Klöterkasten›, wie Jule Andersen das Aufnahmegerät nannte, lief, ohne dass sie das im Geringsten störte, meistens mit, wenn ich in ihren letzten 12 Lebensjahren mit ihr zusammen war.» 

Persönliches Vorwort:
Über das persönliche Leben meiner Großeltern ist mir nur sehr wenig bekannt. Meine Großmutter väterlicherseits, geboren 1904, arbeitete als Dienstmagd, ihr Mann war Arbeiter und sie lebten auf dem Land.
Meine Großmutter Karoline, 1897 geboren, arbeitete als Hausangestellte, ihr Mann war Kutscher. Beide lebten in Berlin
Mir ist bekannt, dass meine Mutter an persönlichen Aufzeichnungen schreibt, zum einen über ihr Leben in Berlin, die erlebte Zeit während des Zweiten Weltkrieges, aber auch die Erinnerungen an ihre Eltern. Das läßt hoffen, aber bitte nicht zu schnell, denn Lesen darf ich diese erst nach ihrem Tod.
Insofern ist „Winterkorn“ auch eine persönliche Bereicherung.



Statement:
Theodor Buhl hat über zwölf Jahre Jule Andersen, am Anfang ihres gemeinsamen Weg 72 Jahre alt, begleitet und ihre Lebensgeschichte aufgezeichnet.
Jule Andersen, 1891 als fünftes von insgesamt neun Kindern geboren, ein Leben in der unteren Schicht.
Den Status einer Familie, so wie wir ihn heute kennen bzw. schätzen gelernt haben, kannte Jule nicht. Harte Arbeit, der Kampf um das tägliche Brot gehörte von klein auf zu ihrem Leben. Ihr Vater Heinrich, ein Möchte-gern-mehr-sein, kein Vorzeigevater. Ihre Mutter Elisabeth verstarb schon mit 54 Jahren.
Theodor Buhl begleitet Jule Andersen, zeichnet ihre Erinnerungen mit dem so genannten „Klöterkasten“, einem Aufzeichnungsgerät, auf.
Jule Andersen wuchs ohne Ausbildung auf und trotz allem ist sie ihren Weg gegangen. Sie kämpfte sich durchs Leben, schildert von ihren Stellungen, sei es in einer Bäckerei, oder auf einem Bauernhof. Diese beiden Beispiele habe ich nur so herausgepickt.
Man muss sich schon beim Lesen darauf einstellen, dass urplötzlich von der hochdeutschen Sprache ins „Platte“, norddeutsche Mundart, gewechselt wird. Plattdeutsch bzw. norddeutsche Mundart hören und verstehen, ist die eine Seite, lesen und verstehen manchmal nicht so ganz einfach.
Ihr gesamtes Leben verbrachte Jule Andersen in Schleswig-Holstein, genauer gesagt in und um Kiel.
„Mein Leben“, das Kapitel ist umfassend, informativ, aufschlussreich.
„Winterkorn – Die Lebenserinnerungen der Jule Andersen“, ein Lebensroman, der fast ein ganzes Jahrhundert umfasst. Ihre Schilderungen im Umgang mit der Familie, ihre Lebenseinstellung, ihre Kritik, das Leben erleben in zwei Kriegen, schon heftig.
Theodor Buhl, 45 Jahre jünger als Jule Andersen, hat die Schilderungen ihres Lebens in einem knapp 200 Seiten umfassenden Buch sehr gut dargestellt, wobei er – wie in seinem Nachwort zu lesen ist, die Aufzeichnungen letztendlich sehr umfangreich geworden waren. (S. 201)
„Winterkorn – Die Lebenserinnerungen der Jule Andersen“ ist in drei Teilen verfasst worden. „Mein Leben“ – „Ein Tag“  und „Eine Nacht“.
Eine persönliche, sehr offene, fast nackte geschilderte Lebensgeschichte einer Frau, die daran erinnert, wie die Welt sich in den vergangenen einhundert Jahren verändert hat.
Doch wie hat sich der Mensch verändert?
Unterschicht – Mittelschicht – Oberschicht? Klassendenken!




Donnerstag, 13. Dezember 2012

Meine tägliche Vorweihnachtslektüre ...

Heute möchte ich euch ein weiteres vorweihnachtliches Buch vorstellen.

"Weihnachten ganz wunderbar"
Ein literarischer Adventskalender"
mit Illustrationen von Silke Leffler


Ueberreuter




Das Buch beinhaltet 23 Weihnachtsgeschichten - und noch 3 für den Heiligen Abend.

Ein literarischer Adventskalender mit 26 verrückten, berührenden, witzigen, ungewöhnlichen, besinnlichen, spannenden Geschichten für jeden Tag der Weihnachtszeit.
Von Marjaleena Lembcke, Doris Meißner-Johannknecht, Andreas Schlüter, Karla Schneider, Evelyne Stein-Fischer, Jutta Treiber, Barbara Veit, Renate Welsh u. v. a.
Und mit zahlreichen Illustrationen von Silke Leffler, die den ganzen Zauber dieser Wochen vor dem Heiligen Abend einfangen.

Damit das Warten ein bisschen leichter fällt...

Obwohl ich das Buch schon einige Jahre besitze, ist es eine Freude, jeden Tag eine Geschichte zu lesen. Ja FRAU ist auch da noch KIND ...

In diesem Sinne - vielleicht konnte ich euch mit diesem Buchtipp etwas Neues zeigen.

Samstag, 8. Dezember 2012

Rezension (237) Das Haus der vergessenen Träume

Katherine  Webb - Das Haus der vergessenen Träume

Quelle: Verlag


Katherine Webb
Das Haus der vergessenen Träume
Taschenbuch
528 Seiten
Verlag: Diana Verlag
(16. Oktober 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3453357150
Originaltitel: The Unseen
€ 9,99



 Herzlichen Dank an den Verlag  für das Leseexemplar.
Aktuelles Cover zum Zeitpunkt der Rezension

Buchrückentext:
Eine verratene Liebe, eine schicksalhafte Entscheidung
Als die Journalistin Leah Hickson auf zwei alte Briefe stößt, kommt sie einem dunklen Familiengeheimnis auf die Spur, das hundert Jahre hinter den Mauern eines englischen Landhauses verborgen lag. Bei ihren Recherchen erfährt sie von dem bewegenden Schicksal einer jungen Frau und entdeckt Hinweise auf einen schrecklichen Verrat. Immer tiefer gerät Leah in den Sog der Vergangenheit – bis sie eine Entscheidung treffen muss, die ihr eigenes Leben von Grund auf verändert.


Statement:
Leah Hickson wird von ihrem Exfreund Ryan nach Belgien gerufen. Im Rahmen der Arbeit bei der Kriegsgräberfürsorge hat man das Skelett eines Mannes geborgen. Für die Britische Kriegsgräberfürsorge nicht immer leicht, die Toten zu identifizieren. Hier aber lag mehr vor. Das war der Grund, warum Ryan Leah informierte. Leah Hickson ist Journalistin und Ryan vermutete, dass hier eine gute Story bei dem Namenlosen drin sein könnte. Man hatte nämlich bei dem Toten Briefe gefunden, die fast ein knappes Jahrhundert unbeschadet bei ihm gelegen hatten.
Denn diese Briefe waren keine ganz normalen Briefe, dahinter verbarg sich mehr.  Leahs Interesse ist geweckt und sie begibt sich nun auf die Suche und der Lösung des Geheimnisses. Was hatte es mit den Briefen auf sich?
Ansatzpunkt ist der kleine Ort Cold Ash Holt, dort lebte die Absenderin der Briefe und dort beginnt auch die Geschichte.
„Das Haus der vergessenen Träume“ ist in zwei Zeitebenen geschrieben. Die Vergangenheit spielt im Jahre 1911 und die Gegenwart in 2011.

Auf Leah und ihre Beziehung zu Ryan näher einzugehen, erspare ich mir. Vordergründig war für mich das Geheimnis um diese beiden Briefe. Als ich dann noch nach etlichen Seiten feststellte, dass wieder einmal die damalige Frauenbewegung in England, die Zeit der Sufragetten, Grund für den weiteren Lebensweg einer der Charaktere war, hatte mich das Buch gepackt. Äußerst spannend und sehr bewegend hat die Autorin die Charaktere Cat beschrieben, ihr Leben, ihre Gefühle, die Zeit und die Lebensumstände im Gefängnis.
Schließlich wird sie nach dem Gefängnisaufenthalt in das Pastorenhaus von Mr. und Mrs. Canning in das kleine Dort Ash Holt geschickt. Dieses liegt gut drei Kilometer von Thatcham entfernt. Bei ihrer Ankunft wird Cat von Mrs. Bell am Bahnhof abgeholt.
Das Ehepaar Canning, zwei Charaktere – wie Tag und Nacht – deren Ehe sehr merkwürdig herüberkommt. Mr. Canning interessierte sich nicht besonders für seine Frau. Sicher, er war/tat sehr fürsorglich, aber sowie es um die körperliche Nähe und den weiteren Fortlauf, ging er auf Distanz. Seine Frau wünschte sich so sehr Kinder. Schon mehrfach hatte sie ihre ältere Schwester um Rat gebeten und ihr die körperliche Ablehnung von Albert geschildert. Nun ja, Mr. Canning hatte anderes im Kopf. Er war fasziniert von dem Meister Theosoph „Robin“ und interessierte sich nur noch für die Theosophie.
Robert Durrant, ein intelligenter junger Mann, ein Redner, der sich in theosophischen Kreisen schon seinen Namen gemacht hatte, Albert Canning ist von ihm total begeistert.
Naturgeister, Weisheitsreligion und anderes, es war schon faszinierend davon zu lesen.
Dieser Mr. Durrant kommt nun in das Pfarrhaus und nichts wird mehr so sein wie es vorher war.
Man meint, dass dies nun im Vordergrund der Handlung steht. Doch hier geht es um das Gesamtpaket: Auf der einen Seite das Pastorenehepaar Canning, das Dienstmädchen Cat, der Redner Durrant und dann ist da noch Georg, in den sich Cat verliebt hat.

Das Buch fasziniert und ist spannend geschrieben. Daher werde ich auf den weiteren Inhalt nicht eingehen.

In der heutigen modernen Zeit, wo man davon ausgehen kann(sollte), hat die Frau ihren Platz in der Gesellschaft eingenommen. Rückblickend auf die vergangenen einhundert Jahre waren es doch zum größten Teil die Frauen, die unermüdlich arbeiteten, die die Städte nach dem Krieg wieder aufbauten – es heißt ja nicht umsonst „Die Trümmerfrauen“, nebenbei noch ihre Kinder großzogen, doch welche Rechte hatten sie vor einhundert Jahren?

Dass der Widerstand gegen all das Unrecht öffentlich angeprangert wurde, die Frauen für ihre Rechte kämpfen mußten, liest sich in einer anderen Geschichte.

Um auf „Das Haus der vergessenen Träume“ zurückzukommen, kann ich nur abschließend schreiben: Es erhält meine Leseempfehlung

Mittwoch, 5. Dezember 2012

Rezension (235) Dark Angels' Fall - Die Versuchung

Links kennzeichne ich gemäß § 2 Nr. 5 TMG als Werbung
Herzlichen Dank an den Verlag  für das Leseexemplar.
Aktuelles Cover zum Zeitpunkt der Rezension

 

 
 
Kristy und Tabita Lee Spencer

Dark Angels Fall
Die Versuchung (Band 2)
Gebundene Ausgabe
483 Seiten
Verlag: Arena (August 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3401067858
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre
€ 18,99



Kurzbeschreibung: 
Wie weit würdest du gehen für den Menschen, den du liebst? Sam Rossel und seine dunklen Anhänger sind besiegt. Der Herbst hat den Sommer auf Whistling Wing abgelöst. Aber Dawna und Indie wissen, dass der Schein trügt. Auf der verzweifelten Suche nach Miley, dem Mann, den Dawna gegen alle Vernunft liebt, begegnet sie Dusk wieder. Der Wolf mit den goldenen Augen rettet ihr Leben, während sich die Schatten auf Whistling Wing zum zweiten Mal mehren. Und Dawna ahnt, dass Dusk viel mehr ist als nur ein Wolf ... www.whistling-wing.de


Statement:
Es war so unglaublich viel passiert und man meint, ein endloser Zeitraum liegt zwischen dem Geschehenen aus dem ersten Band und das was nun folgt. Dem ist aber nicht so.
Praktisch über Nacht war der Sommer vorbei und der Herbst hielt Einzug auf Whistling Wing. Man mag es kaum glauben, doch schon von Anfang an ist diese Veränderung beim Lesen zu spüren.
Ich gehe davon aus, dass der Leser den ersten Band kennt. Doch die Autorinnen haben in Kurzfassung die Geschehnisse aus dem Vorband mit einfließen lassen.
Dawna und Indie haben es vollbracht – das Tor war geschlossen.
Doch um welchen Preis?
Und wo ist Miley?
Ist das Böse wirklich für immer verschwunden?
Was ist mit Gabe?

„Dark Angels Fall – Die Versuchung“ ist wieder aus der Sicht der beiden Schwestern Dawna und Indie geschrieben. Jedes Kapitel wird – wie bekannt – unter dem Namen der jeweiligen Erzählerin mit einer Feder geschmückt, Indie in Rot, Dawna in Schwarz.

In einem enormen Tempo wird die Lesereise fortgesetzt. Teils macht die Spannung einen atemlos, man möchte nur die Luft anhalten, lesen und am Ende ausatmen.
Die Charaktere Shantani, mir immer noch unsympathisch, ist nach dieser Nacht verschwunden, doch was ist aus dem Hund geworden, dem Wolf mit den goldenen Augen?

„Du darfst nicht lieben“, ... „das ist die Regel.“

Dawna spürt, das Miley noch lebt. Sie muss ihn finden. Genauso ergeht es Indie, den ihr geht Gabe nicht aus dem Kopf. So vieles hätte sie ihm noch sagen wollen.
Und dann taucht er wieder auf, der Wolf mit den goldenen Augen, Dusk. Diese Charaktere im Buch war mir anfangs zwar erst etwas unheimlich, skeptisch, ablehnend, doch er gehört für mich zu meinen Lieblingscharakteren.

Wieder tauchen sie auf – die dunklen Mächte (die schwarzen Engel). Nun kommen sie als Biker und zwingen Dawna und Indie, das Grab zu öffnen. Doch diese werden es nicht tun, Samael aus dem Engelsgrab zu befreien. Es ist Dusk, der die beiden Mädchen rettet.

Die weitere Entwicklung der Handlung lässt sich in so vielen Online-Rezensionen nachlesen, dass ich nur meinen Leseeindruck schreibe.
Der zweite Band von „Dark Angels Fall“ ist eine gelungene Fortsetzung, die mich positiv überrascht hat. Denn leider ist es oft der Fall, dass nach einem fulminanten Start eine gewisse Lässigkeit in den Folgebänden sich einschleicht.
Das ist hier nicht gegeben.
Die Charaktere wachsen, auch kommt die Romantik nicht zu kurz. Und die Sprache, der Schreibstil ist zeitgemäß. Mal ehrlich, was spricht ab und zu gegen die Nutzung von Kraftausdrücken?
Die Farbe des Covers entspricht der Jahreszeit, in der „Dark Angels’ Fall – Die Versuchung“ spielt.
Erwähnenswert ebenso, dass das knapp 500 Seiten umfassende Buch mit einem Lesebändchen ausgestattet ist!

Fazit:
„Dark Angels Fall – Die Versuchung“ hat mir ganz besondere Lesestunden geschenkt. Man wünscht sich, den nächsten Band sofort im Anschluss zu lesen.
Offene Fragen aus dem Vorband wurden teils gelöst, allerdings sind weitere dazugekommen.
Ich bin beeindruckt von der Idee, die die beiden Autorinnen umgesetzt haben in eine Tetralogie, die wirklich einzigartig ist, auch wenn erst zwei Bände veröffentlicht wurden, ein absolutes Lesehighlight.
„Dark Angels’ Summer – Das Versprechen“ erhält von mir absolute Leseempfehlung, nicht nur für das angesprochene Altern, sondern ebenso für jung gebliebene Erwachsene, die dieses Genre gern lesen. 
Chapeau!
Hoffentlich kommen wir in den Genuss, “Dark Angels Fall” als Film erleben zu dürfen. Was spricht dagegen?
Der dritte Band erscheint im Sommer 2013 - noch ziemlich lange Warten, heißt es.



Nachwort zu meinen Rezensionen:

Manche Leser mögen meine Rezensionen, manche wiederum nicht.
Ich versuche eine gewisse Neutralität in die Berichte zu bringen, allerdings fließt auch viel aus meiner eigenen Sichtweise ein.
Das ist eben das Besondere von jedem/jeder einzelnen Leser/in, Rezensenten/in.
So möge sich jeder sein eigenes Urteil darüber bilden, denn Rezensionen können und sollten ein Hilfsmittel zum Buchkauf sein.
 

Dienstag, 4. Dezember 2012

(Post It 05) Ein Regisseur macht noch keine Liebe (eBook-Rezension)


Ein Regisseur macht noch keine Liebe Isadorra Ewans / Klarissa Klein
Format: Kindle Edition                                           
Dateigröße: 1932 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 47
Verlag: amative; publisher
 (23. Juni 2012)
Sprache: Deutsch
ASIN:B008ED18EC
€ 0,99

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Herzlichen Dank an die Autorin

Statement:
London: Helena Fisher, seit zwei Jahren die persönliche Assistentin von dem bekannten Regisseur Robert Fielding, erneut meldet sie sich in dieser Woche krank. Ihre Vorgängerin, die ältere Mrs. Ashton, nimmt das Gespräch entgegen und muss nunmehr dem Chef diese Hiobsbotschaft überbringen.
Robert Fielding, was war das für eine Person? Wie kann man ihn sich vorstellen?
Doch, er entspricht dem Typ MANN, auf den FRAU hereinfallen kann. Und Robert braucht diese persönliche Anerkennung, er braucht es für sein Ego. Nur wie steht es mit der Beziehung zu seiner Lebensgefährtin Mrs. Joy Hanson? Fast ihr ganzes Leben verbringen die beiden nun schon miteinander – ohne Trauschein – und ohne eigene Kinder.
Wieder einmal lag sehr viel Arbeit an im Büro, und das war auch der Grund, warum Mrs. Ashton mitarbeitete. Wann immer zusätzliche Hilfe benötigt wurde, sprang sie mit ein.
Doch dieser heutige Anruf von Helen war sehr merkwürdig, denn gleichzeitig mit ihrer Nachricht, dass sie für einige Tage nicht ins Büro käme, bat sie Kate Robert Fielding auszurichten, dass sie ihn nicht sehen möchte.
Was war da los?
Eigentlich kann man es schon ahnen, dass auch Helen dem Charme dieses Robert Fieldings, ihrem Chef, erlegen war.
Und während Helen für ein paar Tage ans Meer in  den Ort Bouremouth fährt, zu ihren alten Freunden, der Familie Hudson, muss sich Robert seiner Lebensgefährtin gegenüber erklären. Längst schon hatte diese gespürt, dass es mit seiner jetzigen Affäre sich anders verhielt als bei den bisherigen. Bislang ist er immer wieder zu ihr zurückgekehrt. Er hatte sie ja nicht wirklich verlassen, nur auf einer Ebene lief die Beziehung nicht mehr.
Robert liebte Joy, Joy liebte Robert – doch das Thema Sex war aus Joys Leben gestrichen worden.
Seinen Ausgleich fand Robert in den Affären.

Die Fahrt ans Meer, Erinnerungen an die Zeit mit Robert, was bedeutete Helen eigentlich Robert?
Was steckte hinter Helens Schmerzen, Beschwerden?
Rückhalt findet sie bei der Familie, auch als Robert unerwartet dort auftaucht.

Ein Regisseur, ein Mann, ein Ar ...
Eine Frau, eine Geliebte, ...
Eine Frau, eine Lebensgefährtin, ...

„Ein Regisseur macht noch keine Liebe“, eine Dreiecksbeziehung, eine Geschichte, wie sie sicherlich im wahren Leben ähnlich abgespielt haben könnte.

Wie endet nun diese „Love“-Story zwischen Robert und Helen?
Was geschieht mit Joy?

Warum ist es oft so, dass MANN nicht einfach mal den Fehler bei sich selbst sucht?
Mal eben mit dem Finger schnippen und dann ist alles wieder gut? Das kann ich auch.

Fazit:
Die Protagonistin Helen zeigt dem Leser in „Ein Regisseur macht noch keine Liebe“, dass nichts für die Ewigkeit gemacht ist. Es verändert sich einiges im Laufe der Monate, Jahre. Doch die wichtigste Entscheidung, wie wird es weitergehen, die trifft man selbst, oft verbunden mit Schmerzen und Tränen.
Jedes Leben schreibt seine eigene Geschichte.
Kritik - ja, der Titel hat mich nicht so angesprochen. Nach dem Lesen der Geschichte war ich immer noch der gleichen Meinung. Ein etwas ansprechender Titel - nein, mir fällt keiner ein.

Aber das soll kein Hindergrundsgrund sein:
Nehmen Sie sich die Zeit – lesen Sie die Geschichte von Helen, von Joy und auch von Robert.

Bei der Bewertung zu diesem eBook muss ich fair gegenüber den anderen bisherigen eBook-Rezensionen bleiben, daher "nur" 3,5 Sterne- was bei Amazon dann aber vier sind.




Nachwort zu meinen Rezensionen:

Manche Leser mögen meine Rezensionen, manche wiederum nicht.
Ich versuche eine gewisse Neutralität in die Berichte zu bringen, allerdings fließt auch viel aus meiner eigenen Sichtweise ein.
Das ist eben das Besondere von jedem/jeder einzelnen Leser/in, Rezensenten/in.
So möge sich jeder sein eigenes Urteil darüber bilden, denn Rezensionen können und sollten ein Hilfsmittel zum Buchkauf sein.