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Freitag, 31. März 2023

Anti-Entzündungs-Küche: Endlich gesund & fit mit basischer Ernährung – Saskia Johanna Rosenow


Anti-Entzündungs-Küche
Endlich gesund & fit mit basischer Ernährung
Saskia Johanna Rosenow
ZS
ISBN: 
978-3965843264


Kurzbeschreibung:

Ein jahrelanger Kampf gegen chronische Schmerzen mit vielen Fehldiagnosen und falschen Therapieansätzen brachte Saskia Johanna Rosenow schließlich zur Anti-Entzündungs-Ernährung. Denn die Ursache ihres Leidens waren zahlreiche stille Entzündungen im ganzen Körper, die sie durch eine ausgewogene Ernährungsweise gut in den Griff bekommen hat.

Stille Entzündungen sind Ursache etlicher Zivilisationserkrankungen wie Allergien, chronischer Infekte, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Magen-, Darm- und Schilddrüsenkrankheiten sowie Hormon- und Stoffwechselerkrankungen. Saskias Ernährungsformel, die in erster Linie auf einem ausbalancierten Säure-Basen-Haushalt basiert, wirkt antientzündlich und kann zur Linderung diverser Krankheiten beitragen.

In diesem Buch stellt sie alles Wissenswerte rund um die basische Küche vor und präsentiert 60 ihrer Lieblingsrezepte, die den Einstieg in diese gesunde und trotzdem alltagstaugliche Ernährungsform ganz einfach machen.

Mittwoch, 16. Dezember 2020

Aller guten Dinge sind drei...

...darum stelle ich euch heute drei besondere Kochbücher vor. Vielleicht braucht jemand noch ein kurzfristiges Weihnachtsgeschenk, und Menschen, die gerne kochen, freuen sich immer über neue Inspirationen. Gerade jetzt, wo wir viel zuhause sind, finden immer mehr Menschen Freude daran, sich in der Küche kreativ zu betätigen und etwas Leckeres für sich und ihre Lieben zu zaubern.
(Koch-)Bücher können gut noch vor Weihnachten bestellt werden, und vielleicht findet man im Lebensmittelhandel noch ein leckeres Gewürz oder ein hochwertiges Pflanzenöl, das man dazu packen kann. Der Möglichkeiten gibt es da viele. 



Hier möchte ich euch heute drei Kochbücher vorstellen, die mal etwas anders sind und verschiedene Zielgruppen ansprechen. Das erste Buch, das ich euch zeige, ist vegan, das zweite vegetarisch, und das dritte Buch bietet tolle und gesunde Rezepte aus der Orientküche.

Sonntag, 19. August 2018

Die Ernährungsdocs / Starke Gelenke, die besten Ernährungsstrategien bei Rheuma, Arthrose, Gicht & Co. - Matthias Riedl, Anne Fleck, Jörn Klasen

Die Ernährungsdocs
Starke Gelenke
ZS Verlag
ISBN: 978-3898837453
Der erste Satz im Buch: "Gelenkbeschwerden sind ein Volksleiden" Wenn ich mich im Freundes- und Bekanntenkreis oder in der Familie so umsehe, muss ich diesem Zitat leider zustimmen. Es gibt doch kaum jemanden, der nicht im Lauf der Jahre mit irgendwelchen Beschwerden wie Rheuma, Arthrose oder Gicht zu kämpfen hat. Das Ärztetrio Matthias Riedl, Anne Fleck und Jörn Klasen, kurz die Ernährungsdocs, sind mir schon aus zwei anderen Büchern bekannt und konnten mich mit ihren Ausführungen und Tipps überzeugen, so auch diesmal wieder. Aber nehmen wir das Buch einmal etwas genauer unter die Lupe.
Ca. die ersten fünfzig Seiten beschäftigen sich mit der Theorie. Die Ernährungsdocs räumen mit einigen Vorurteilen und Halbwahrheiten auf. Sie erklären, wie Gelenke funktionieren und was sie krank macht. Auch ein ausführliches Kapitel über Medikamente bzw. Schmerzmittel gibt es. Hier werden Wirkung und Nebenwirkungen in Relation gesetzt, aber auch Alternativen aufgezeigt. Zusammenhänge zwischen dem seelischen Befinden und Gelenkbeschwerden, der Auswirkung von zu wenig Schlaf und mangelnder Bewegung werden aufgezeigt. Das wichtigste und umfangreichste Kapitel jedoch widmet sich der Ernährung.
Auch hierzu gibt es erst einmal Theorie. Einige wichtige Lebensmittel werden detailliert vorgestellt. Die Küche als Hausapotheke - es ist erstaunlich, was man mit der richtigen Nahrung bewirken kann. Es gibt so viele "Entzündungshemmer", die auf jeden Fall hilfreich sind, wenn man sie regelmäßig zu sich nimmt. Nützlich bei der Auswahl der richtigen Nahrung ist eine Tabelle, die genau aufzeigt, welche Antioxidantien, Fettsäuren, Vitamine oder Spurenelemente etc. wo enthalten sind. Mit dieser Hilfe kann man sich seine eigenen Lieblingsrezepte schon mal ein wenig abändern, indem man sie mit wertvollen Lebensmitteln oder mit so genanntem Superfood ergänzt. Dabei geht es auch um das leidige Thema Übergewicht, denn auch dies ist der Gesundheit nicht gerade förderlich. 
Damit man sich seine Ernährung sinnvoll zusammenstellen kann, gibt es viele Empfehlungen aber auch Warnungen, was man in der Nahrung lieber reduzieren oder worauf man ganz verzichten sollte. Da sich diese Ratschläge bei Arthrose und Rheuma von der Ernährung bei Gicht etwas unterscheiden, sind  mehrere Tabellen im Buch zu finden. Es gibt ein paar Abweichungen, aber eines haben die Tabellen auf jeden Fall gemeinsam: gute undwertvolle Inhaltsstoffe, die allgemein gesund sind, nicht nur bei den hier besprochenen Beschwerden. 

Sonntag, 10. September 2017

Zauber-Cakes: Ein Teig - drei Schichten

 


Ein Teig - drei Schichten? Das klingt zu schön um wahr zu sein, und ich war gleich neugierig, als ich vom so genannten "Zauberkuchen" zum ersten Mal gehört habe. 
Wie oft wünscht man sich einen Kuchen, der schnell gemacht ist und dabei doch auch raffiniert. Im Buch "Zauberkuchen" von Dr. Oetker bin ich fündig geworden.
Das Grundrezept ist denkbar einfach. Man benötigt nicht allzu viele Zutaten und rührt wirklich nur eine einzige Masse. Wenn man sich bei der Zubereitung an die vorgegebenen Arbeitsschritte hält, kann eigentlich gar nichts schief gehen.
Das Schöne und Besondere an diesem Buch ist, dass alle Rezepte nach dem gleichen Prinzip funktionieren, man aber jede Menge Variationsmöglichkeiten hat. Egal ob man den Zauberkuchen als Blechkuchen zubereitet oder einen Kastenkuchen, eine runde Torte oder Muffins daraus macht, jedes Rezept wirkt wieder völlig anders, und doch sind alle von der Machart im Prinzip gleich. Hat man erst einmal angefangen, entwickelt man schnell Routine, und selbst als Dessert im Glas ist der Zauberkuchen etwas Besonderes.

Beim ersten Durchblättern konnte ich mich kaum entscheiden, denn da gibt es tolle Varianten mit Früchten oder Eierlikör, mit Schokolade, Kokos oder Karamel.
Die Bilder sprechen für sich, und am liebsten hätte ich gleich alle Rezepte durchprobiert. Da gibt es neben wohlklingenden Bezeichnungen wie Schoko-Birnen-Törtchen, Zitrone-Blaubeer-Minis, Bratapfel-Zimt-Kuchen oder Rote-Grütze-Zauberkuchen auch sehr viel Exotisches zum Ausprobieren. Wie wäre es beispielsweise mit einem Ingwer-Zitronengras-Kuchen, einem Sanddorn-Chia-Kuchen oder einem Pistazien-Gojibeeren-Zauberkuchen mit Granatapfelkernen garniert? Das alles klingt richtig lecker, und die Rezepte, die ich bisher ausprobiert habe, sind auch unvergleichlich gut.


Fürs erste habe ich mich für einen Limoncello-Kuchen entschieden. Auf den fertig gebackenen Kuchen kommt hier noch ein Topping aus Sahne, Limoncello und Lemoncurd. Das Ergebnis ist lecker fruchtig, dabei aber nicht allzu süß. Ich mag die herbe Frische des Zitronenlikörs sehr gerne, und in Kombination mit der cremigen Süße des Kuchens war dieses Topping perfekt!
Die Herstellung wird bei allen Rezepten Schritt für Schritt genau erklärt, und das Ergebnis war wirklich erstaunlich; der Teig entwickelt beim Backen verschiedene Schichten, so dass man den Eindruck hat, der Kuchen sei aufgeschnitten und gefüllt worden.



Ein weiterer Kuchen, der nicht nur mich, sondern die ganze Familie begeistert hat, ist der Vanille-Zauberkuchen. Eines der Geheimnisse bei der Zubereitung des Zauberkuchens ist, dass der Eischnee getrennt sehr steif geschlagen und nur ganz locker unter den restlichen Teig gehoben wird, so dass an der Oberfläche noch Flöckchen zu sehen sind.


Im gebackenen Zustand denkt man, ein locker-leichter Biskuit sei mit saftig-cremigem Vanillepudding gefüllt worden. Meine Kaffeegäste haben ganz schön gestaunt, als ich ihnen erzählt habe, dass dies alles nur aus einer einzigen Teigmasse entstanden ist. Dieser Kuchen kam so gut an, dass er innerhalb kürzester Zeit bis auf den letzten Krümel verzehrt war.


Seit ich dieses Buch habe, bin ich zu einem richtigen Zauberkuchen-Fan geworden, denn hier kann man kleine Köstlichkeiten selbst backen, die es so in keiner Bäckerei zu kaufen gibt und die viel aufwendiger erscheinen als sie wirklich sind.


Ein klares Lob von mir für dieses tolle, innovative Backbuch!


⭐⭐⭐⭐⭐



Wichtiger Hinweis: Das von mir hier besprochene Buch ist mittlerweile unter dem Titel "Zauber-Cakes" im Handel. Bei der unterhalb verlinkten Ausgabe handelt es sich um das gleiche Buch mit identischen Rezepten. Vermutlich wurde nur der Name geändert. 

Übrigens findet ihr unter dem Link bei Amazon auch eine ausführliche Leseprobe mit einigen Rezepten zum Ausprobieren und vielen Geling-Tipps. So könnt ihr gleich einmal testen, ob euch diese Art des Kuchenbackens zusagt.

Sonntag, 13. August 2017

Die Ernährungsdocs - "Diabetes"


Vor einem Jahr habe ich bereits das erste Buch der Ernährungsdocs Dr. med. Matthias Riedl, Dr. med. Anne Fleck und Dr. med. Jörn Klasen vorgestellt und für sehr gut befunden. Hier geht es zur damaligen Rezension: Die Ernährungsdocs

Weil mich dieses Buch so überzeugt hat (und immer noch häufig zum Einsatz kommt), hat mich auch das neue Buch interessiert, in dem es ausschließlich um Diabetes geht. Da ich von den Familien beider Elternteile her mit Diabetes vorbelastet bin, interessiert es mich natürlich besonders, ob es eine Möglichkeit gibt, dieses weniger schöne "Erbe" zu umgehen. Da kam mir dieses Konzept "Mit der richtigen Ernährung Diabetes vorbeugen und heilen" gerade recht. 
Dass man durchaus vorbeugen kann, ist einleuchtend, denn ich denke, es ist sicher auch eine Frage des Zuckerkonsums, wie schnell einen die Krankheit ereilt. Aber Diabetes heilen, geht das wirklich? Diese Frage hat mich brennend interessiert, und in ihrem umfangreichen Buch geben die Ernährungsdocs auf diese und viele weitere Fragen umfassende Antworten.

Mit beiden Eltern als Diabetiker wurde ich schon in jungen Jahren mit der Krankheit konfrontiert und habe im Lauf der Zeit auch ein gewisses Grundwissen dazu erworben. Aber beim Lesen dieses Buches wurde ich von einigen revolutionären Gedanken und Erkenntnissen überrascht. Die Docs räumen mit alten Zöpfen in Sachen Ernährung auf und entlarven so manches Ammenmärchen, das sich um die "Zuckerkrankheit" gebildet hat.
Im ersten Teil des Buches wird man auf 51 Seiten umfassend über sinnvolle Maßnahmen und gesunde Ernährung informiert. Was ich hier alles erfahren habe, war überraschend und hat mir Mut gemacht. Diabetes ist kein unausweichliches Schicksal, auch wenn man familiär vorbelastet ist, das wurde mir hier schnell klar. Man sollte sich gerade bei dieser Krankheit nicht auf seinen "schlechten Genen" ausruhen, sondern etwas tun. Auch wenn die Krankheit bereits diagnostiziert wurde, muss man es nicht einfach hinnehmen, eben nun zur großen (und weiter steigenden)  Masse der Diabetiker zu gehören.
Gesunde Ernährung und vernünftige Bewegung sind die Eckpfeiler, auf die man bauen kann, um Diabetes in Schach zu halten.
Ratschläge zum richtigen Essen, zur Rolle der Leber, zu Zuckeraustauschstoffen, Kohlenhydraten, Fett und Eiweiß findet man ebenso wie eine Tabelle mit empfohlenen und weniger empfehlenswerten Lebensmitteln nach LOGI.
Nach dem wissenswerten Teil kommt dann auch schon der schöne Abschnitt, mit über 70 Rezepten, die gesund sind und dabei auch schmecken, denn von einer "Diät" kann hier kaum die Rede sein, betrachtet man die farbenfrohen, appetitlichen Fotos der empfohlenen Gerichte. Egal ob für den großen oder kleinen Hunger, für Vegetarier oder Fleischesser, für Liebhaber herzhafter Gerichte oder Süßschnäbel, hier ist für jeden Geschmack etwas dabei. Es gibt Rezepte für tolle Salate, die auch satt machen, für Gerichte, die man auch gut mitnehmen kann, wenn man unterwegs ist und für schnelle Mahlzeiten, die trotzdem frisch sind und alles bieten, was der Körper braucht. Aber auch aufwändigere Gerichte werden gezeigt, stets mit Hinweisen zum gesundheitlichen Nutzen einzelner Zutaten. So findet man Leckerbissen wie beispielsweise "Lachs mit Blumenkohl-"Couscous" und Sesamsauce, "Hirschgulasch mit Topinamburpüree" oder "Mediterraner Flammkuchen", um nur ein paar davon zu nennen. 
Wer noch die Sprüche von früher kennt, dass man als Diabetiker auf alles Süße verzichten müsse, kann diese Weisheiten durchaus vergessen, denn in diesem Buch wird gezeigt, wie schmackhaft und zugleich gesund auch süße Küche sein kann. Sogar ein paar richtig gute Kuchenrezepte (Mohnküchlein mit Zwetschgenmus und Schoko-Erdbeer-Cheesecake) sind im Rezeptteil enthalten.
Mir gefallen ganz besonders die vielen unkomplizierten Gerichte, die das Buch zu bieten hat. Schnell und einfach, ohne aufwändige Zutaten, kann man eine Mahlzeit zubereiten, die dem Körper gut tut und auch lecker schmeckt.
Ich habe schon einiges ausprobiert und alles bisher für gut befunden. Zum Schluss möchte ich euch meine persönlichen Favoriten zeigen, die sich einen festen Platz in meinem Speiseplan erobert haben:


Strammer Gemüsemax - so schnell, einfach und unkompliziert und dabei oberlecker! 

Bohnen-Puten-Pfanne - ein feines Gericht, das schnell auf den Tisch kommt, schmeckt und richtig gut sättigt.

Gemüsemuffins, lecker, schnell gemacht, gut zu variieren und mit einem frischen Salat dazu ein raffiniertes kleines Abendessen.

Chia-Haferbrei mit Früchten, perfekt als kleines Frühstück, mit verschiedenen Obstsorten auch mal als süße Zwischenmahlzeit, bei mir zurzeit der Renner.

Ich könnte immer so weitermachen und ein Gericht nach dem anderen fotografieren und posten, denn es zeigt sich immer wieder, dass gesundes Essen durchaus nicht langweilig sein muss, sondern vielfältig und bunt daherkommt. Das Buch ist sicher nicht nur für Diabetiker interessant, sondern für alle, die sich für eine abwechslungsreiche und gesunde Küche interessieren.

Ergänzung am 23.2.19:
Wir nutzen dieses Kochbuch häufig und gerne, denn die Rezepte sind immer wieder überraschend lecker. Ich habe schon so viele Gerichte aus dem Buch ausprobiert, dass es den Rahmen sprengen würde, alle hier aufzulisten. Aber heute haben wir  ein Rezept nachgekocht, das war so lecker, dass ich es unbedingt erwähnen muss: 

Schweinefilet in Sesamkruste mit Frühlingsgemüse
Dazu gab es noch einen herzhaften Joghurt-Kräuter-Dip. Das war so lecker und vor allem frühlingshaft! Bei dieser tollen Zusammenstellung kann man auf kohlenhydrad-lastige Beilagen gerne verzichten. 



Sonntag, 5. Februar 2017

Italienische Leckerbissen - herzhaft & süß von Alfons Schuhbeck und Angelika Schwalber

Eigentlich wollte ich euch dieses Buch bereits im Dezember vorstellen, denn bis Ende Januar liefen die Sendefolgen dazu im Bayerischen Fernsehen. Aber wie das Leben oft so spielt, wurden mir einige Hindernisse in den Weg gestellt. 
Das fing schon mit einem fiesen Infekt an, den ich mir Mitte Dezember zugezogen hatte und der mich erst einmal außer Gefecht gesetzt hat. Selbst während der Feiertage war ich noch nicht völlig wieder hergestellt, und dann kam schon das nächste Problem. Zwei Tage vor Jahreswechsel hatten wir einen Wasserschaden im Haus, und seitdem ist meine Küche alles andere als wohnlich. Da ich einen Schrank ausräumen und abhängen musste, fehlt mir hinten und vorne der Platz, und das Kochen und Backen gestaltet sich entsprechend umständlich. Darum beschränke ich mich auf möglichst einfache Sachen und auf das Allernötigste, was Küchenarbeiten angeht. Da sich inzwischen herausgestellt hat, das der momentane Zustand sich auch in den nächsten drei Wochen kaum ändern wird, möchte ich nun doch nicht länger warten und euch das schöne Buch endlich vorstellen. Leider habe ich es bisher nur geschafft, ein Gericht daraus nachzukochen, bevor die oben geschilderten Ereignisse eintraten. Ich bitte daher auch um euer Verständnis, dass ich nur ein Foto präsentieren kann.  Wenn in meiner Küche wieder alles in Ordnung ist, werde ich auf jeden Fall das eine oder andere Gericht noch zeigen.


Die Sendung "Herzhaft und süß" ist sicher hinreichend bekannt, und ich sehe mir das erfolgreiche Duo immer sehr gerne an. Da ich sowohl gerne herzhaft als auch süß esse und entsprechende Gerichte zubereite, gefällt mir das Zusammenspiel von Alfons Schuhbeck und Angelika Schwalber sehr gut.
Dass es hier auch noch um die italienische Küche geht, der ich sehr zugetan bin, ist ein zusätzliches "Schmankerl". 
Aber nun ein paar Details zum Begleitbuch der Sendungen:
Das Cover ist ein bisschen "retro" und liegt damit voll im Trend. Man erkennt auf den ersten Blick mit wem man es hier in der Küche zu tun hat, und das italienische Ambiente ist auch sehr schön dargestellt.
Der Titel weist gleich auf die Aufteilung des Buches hin, denn da gibt es zwei große Abschnitte, einen mit Alfons Schuhbecks herzhaften Gerichten und ein Kapitel mit Angelika Schwalbers süßen Verführungen. Es schließen sich ein alphabetisches Rezeptregister und ein Glossar mit den Erklärungen der speziell benutzten Begriffe an. Auch gibt es hier Hinweise zu den einzelnen Sendungen. Die sind zwar leider bereits gelaufen, aber zum Glück kann man sie sich nach wie vor in der Mediathek des BR-Fernsehens anschauen. 
Das mache ich auch gerne, wenn mich ein Rezept interessiert und ich mir optische Anregungen holen möchte, denn das Buch bietet zwar sehr viele wunderschöne, ganzseitige und brillant gemachte Fotos, aber eben leider nicht zu allen Rezepten. 
Man findet eine Fülle an italienischen Leckerbissen im Buch. Da sind einerseits Klassiker vertreten, wie beispielsweise Spaghetti Vongole, Fritto Misto oder Pizza bianca o rosso im herzhaften Bereich oder Südtiroler Apfelstrudel, Panettone und Cantuccini bei den süßen Spezialitäten. Aber ich habe hier auch Gerichte und Abwandlungen entdeckt, die ich in dieser Art bisher noch nicht kennengelernt hatte, wie beispielsweise den Wurstsalat Bologna oder die "Gnocchi Alfonso". Angelika Schwalber zeigt mit ihrer "Torta Cabrese" oder ihrem "Tiramisu Pfirsich-Melba" raffinierte Varianten zu beliebten und bekannten Desserts. Ihre süße Focaccia mit Aprikosen und Thymian steht ganz oben auf meiner Favoritenliste, und ich werde das Rezept ganz sicher ausprobieren, sobald meine Küche wieder in Schuss ist. Die zahlreichen Farbfotos im Buch sorgen dafür, dass einem bereits beim Durchblättern das Wasser im Mund zusammenläuft. 

Sehr gut gefallen mir auch die vielen Informationen, die es zu einzelnen Gerichten und Lebensmitteln gibt. Hier findet man beispielsweise einiges zur Geschichte der Tramezzini und erfährt, wie die Südtiroler Ricotta-Spinat-Knödel zu ihrem Namen "Priesterwürger" gekommen sind. Im süßen Teil erläutert Angelika Schwalber viel Wissenswertes über italienischen Kaffee und dazu, was man unter "Gianduja" versteht. Auch den saftigen Zitronen ist eine Doppelseite gewidmet, und hier gibt es sogar ein Rezept für selbst gemachten Limoncello. Ich liebe diesen herb-süßen Zitronenlikör, der besonders im Sommer auf Eis ein Genuss ist, und nach der Anleitung im Buch werde ich mich sicher auch einmal daran versuchen, ihn selbst herzustellen.

Ausprobiert und für sehr lecker befunden habe ich bisher die Kalbsleber in Rosmarin-Balsamico-Sauce, mit Polentapüree angerichtet. Ich habe mich genau ans Rezept gehalten, lediglich die Pilze musste ich weglassen, denn da hatte ich gerade keine im Haus. Das hat aber dem Genuss keinen Abbruch getan. Es ist ein tolles Gericht, das ich sicher nicht nur einmal zubereitet habe! 


Alles in allem gefällt mir das Buch richtig gut, und es liefert mir jede Menge an Inspirationen für meine Küche. Weitere Fotos zu anderen Rezepten werde ich zu gegebener Zeit noch ergänzen, versprochen!!!

Herzlichen Dank an den ZS-Verlag für das Rezensionsexemplar.



Montag, 1. August 2016

Die Ernährungsdocs - Wie Sie mit der richtigen Ernährung Krankheiten vorbeugen und heilen

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Man sollte sich von dem Cover mit den drei Ärzten in weiß nicht irritieren lassen, denn es erwartet einen hier keineswegs ein trockenes medizinisches Sachbuch, sondern ein umfassendes, sehr informatives Werk über gesunde Ernährung, das man auch als Laie gut verstehen kann. Außerdem hat dieses Buch noch viel mehr zu bieten, denn es enthält über siebzig sehr leckere Rezepte.
Die vorgestellten Gerichte haben alle nicht nur den Anspruch, für genussvolle Mahlzeiten zu sorgen, sondern sie sind so ganz nebenbei auch geeignet, bestimmten Krankheiten vorzubeugen bzw. Beschwerden zu lindern, wenn die Krankheit schon präsent ist.
Die ersten 87 Seiten des Buches befassen sich mit allgemeinen Ernährungsthemen. Hier geht es um die Grundnährstoffe. Es wird erklärt, welche Rolle bestimmte Lebensmittel im menschlichen Stoffwechsel spielen, wie man seine Ernährung am besten umstellen kann und wie wichtig das Trinken ist.

Im Anschluss daran wird ausführlich erklärt, dass für viele Krankheiten das Essen zugleich auch Medizin sein kann. Von Arthrose über Gicht bis Wechseljahre sind viele Krankheitsbilder und Beschwerden aufgeführt, und es werden jeweils Tabellen gezeigt, wo man genau ablesen kann, was man bevorzugt essen bzw. auf was man eher verzichten sollte.
Und dann kommen wir auch schon zum zweiten großen Abschnitt, nämlich zu den Rezepten. Diese sind in vier Kapitel unterteilt, das wären:

Frühstück,
Kleine Gerichte,
Hauptgerichte und
Süßes.

Bei jedem Rezept erfährt man, bei welchen Krankheiten oder Symptomen das Gericht hilfreich sein kann, ob es vegan oder vegetarisch ist, ob es sich für Gäste oder besonders gut zum Mitnehmen eignet, ob es schnell geht oder gut vorzubereiten ist. Besonders gesunde Gerichte sind außerdem mit einem Stempel “Das Super-Rezept” gekennzeichnet.

Ansprechende Fotos bei jedem Rezept lassen einem das Wasser im Mund zusammenlaufen, und ich nehme dieses Kochbuch immer wieder gerne zur Hand, um diverse Gerichte auszuprobieren.
Es sind tolle, besondere Rezepte, die mit interessanten und gesunden Zutaten aufwarten, aber trotzdem größtenteils einfach und schnell zuzubereiten sind. Die meisten Zutaten, die man für die Gerichte benötigt, sind im ganz normalen Supermarkt erhältlich, für wenige Dinge muss man einen Bioladen oder ein Reformhaus aufsuchen. Frisches findet man natürlich in besonders guter Qualität auf Wochenmärkten.

Bei der Zubereitung wird großer Wert auf Frische und Vielfalt gelegt, was man schon an den verführerischen Fotos erkennen kann.
Im Anschluss stelle ich euch meine momentanen drei Lieblingsrezepte aus dem Buch vor.

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Smoothie mit Avocado
Das ist eine mild-fruchtige Mischung, die ihre grüne Farbe durch die Zugabe von Babyspinat oder Feldsalat erhält. Das Fruchtfleisch von Birnen und Orangensaft runden das Aroma sehr harmonisch ab, und ein Schuss Leinöl erhöht den Gesundheitswert zusätzlich. Ich finde, dieses Rezept ist ideal für Einsteiger in die Welt der grünen Smoothies. Meist genieße ich das Rezept, wie beschrieben, ab und zu gebe ich noch ein wenig Gerstengraspulver dazu. Das macht aber das ganze dann deutlich herber und ist schon gewöhnungsbedürftig. Also für den Anfang am besten an die vorgegebenen Rezepte halten, dann ist man auf der sicheren Seite!


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Sehr gerne mag ich Lachs auf Fenchelgemüse im Pergament. Dieses Gericht wird bei zahlreichen Erkrankungen empfohlen, weil es einen guten Einfluss auf viele Organe hat.
Die Zubereitung im Pergament ist kinderleicht. Es werden im Rezept Lachsfilets empfohlen; ich habe es aber auch einmal mit Lachssteaks ausprobiert, die ich gerade im Haus hatte.
Ich kann nur sagen, das Gericht ist oberlecker!!! Mein Mann war erst skeptisch, weil er sich die Kombination von Lachs mit Fenchel und Staudensellerie nicht recht vorstellen konnte. als das Gericht dann auf den Tisch kam, war er begeistert, und wir werden diesen Lachs im Pergament sicher noch oft zubereiten.

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Als großer Fan von Nudelgerichten war ich gleich begeistert von den
Gemüse-Spaghetti in Tomatensugo.
Hierfür werden Möhren und Zucchini mit Hilfe eines Sparschälers oder Spiralschneiders in dünne Streifen geschnitten und mit gekochten Vollkorn-Spaghetti in einer würzigen Tomatensoße serviert. Dieses farbenfrohe und pikante Gericht ist ein Hit fürs Immunsystem, und ich kann gar nicht genug davon bekommen.
Man findet zu jedem Gericht auch noch ergänzende Informationen, was den Gesundheitswert betrifft und immer wieder zusätzliche Tipps für die Zubereitung, zu den Zutaten oder für interessante Variationsmöglichkeiten.

Im Anhang sind ein alphabetisches Stichwortregister sowie ein Rezeptregister, nach Krankheiten geordnet, untergebracht. Auch stellen sich hier die drei Ernährungs-Docs vor. Um die eigene Ernährungsumstellung zu vereinfachen, liegt ein kleines Heftchen bei, in dem man seine täglichen Mahlzeiten und eventuell auftretende Beschwerden dokumentieren kann. Auf diese Weise kommt man vielleicht sogar der einen oder anderen Krankheit erst auf die Schliche.
Ich kann dieses Buch allen gesundheitsbewussten Feinschmeckern wärmstens empfehlen, denn die darin vorgestellten Rezepte zeigen, dass sich gesundes Essen und Genuss nicht ausschließen, sondern durchaus harmonieren.

Mir wurde dieses Buch kostenfrei und unverbindlich zu Rezensionszwecken überlassen, wofür ich mich beim ZS Verlag ganz herzlich bedanke. Schaut doch auch einmal auf der Verlagsseite zum Buch vorbei. (Link dick gedruckt direkt hier im Abschnitt). Dort findet ihr weitere Informationen sowie ein Beispielrezept aus dem Buch als PDF zum Download.


Donnerstag, 15. Oktober 2015

Bayerisch al dente - Alfons Schuhbeck



Die bayerische und die italienische Küche sind ja eigentlich sehr unterschiedlich, sowohl von der Zubereitung her als auch von den Zutaten, aber wenn diese beiden eine Liaison eingehen und das unter der Obhut von Alfons Schuhbeck, dann kommt etwas Besonderes, "Gschmackiges" dabei heraus.

Die neue Fernsehsendung meines bayerischen Lieblingskochs heißt 
"Bayerisch al dente", und hier geht es um das Begleitbuch zur Sendung.
Alfons Schuhbeck zeigt hier zum Teil sehr außergewöhnliche, interessante Verbindungen. Da gibt es mal keinen "Strammen Max", sondern einen "Strammen Massimo", und der ist schon ein kleines kulinarisches Kunstwerk, denn Schuhbecks Kreation ist nicht einfach eine Scheibe Brot mit Schinken und Spiegelei, sondern sein "Strammer Massimo" hat eine feine Brätfüllung mit Steinpilzen zwischen zwei Brotscheiben, und das ganze wird mit gebratenem Gemüse und einem feinen Kräuter-Joghurt-Dip angerichtet. Da treffen sich bayerische Senfgurken und Perlzwiebeln mit grünen Spargelspitzen und mediterranen Zucchini in gelb und grün, gekrönt von einem zierlichen Wachtelei.

Weitere Vorspeisen, die ich schon auf meine To-Do-Liste gesetzt habe, sind "Obazda 'O sole mio' mit Grissini und Radieserlsalat", welcher nicht nur mit Camembert, sondern hier ganz italienisch mit Gorgonzola zubereitet wird, oder "Bruschetta mit Leberwurst-Ricotta-Aufstrich", wo auch schwarze Oliven, Sardellenfilets und Kapern mit von der Partie sind.

Das Buch ist gemäß der Speisenfolge eines Menüs aufgebaut, und so kommen nach den Vorspeisen, Brotzeiten und Salaten im zweiten Kapitel die Suppen, kleinen Gerichte und Nudeln. 
Auch hier möchte ich einige Beispiele nennen, deren originelle Namen einem schon bei der Vorstellung das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen. Wie wäre es beispielsweise mal mit einem "Bohneneintopf 'Rosengarten' mit Wirsing und Salsicce", oder vielleicht eine kleine Kostprobe von "Ravioli 'Cosa Nostra' mit Blutwurst".

Weiter geht es mit dem nächsten Gang. Die Hauptgerichte sind in zwei große Kapitel eingeteilt, da ist einmal "Fisch und Meeresfrüchte", wo so klangvolle Namen wie "Forelle 'Azzuro' auf Kartoffelgemüse" oder "Zander 'Verdi' in Parmaschinken mit Kartoffel-Zitronen-Püree verlocken, und im Kapitel Fleisch und Geflügel zeigen Gerichte wie "Alt-Münchner Kalbsbrust mit Ciabatta-Tomaten-Füllung", wie genial sich die italienische mit der bayerischen Küche verbinden lässt.

Ich habe kürzlich die Kalbsleber "Gondoliere-Art" mit Garnelen und Graupenrisotto ausprobiert und war begeistert. Das Gericht wird aus richtig toll aufeinander abgestimmten Zutaten bereitet, deren Beschaffung gar nicht aufwändig war. Eigentlich hatte ich bis auf die Leber alles im Haus. 
Das einzige, was ich bedaure, ist, dass es in dem schönen und vielseitigen Kochbuch nicht zu jedem Rezept ein Foto gibt, denn ich schaue mir immer gerne schöne, neue und originelle Dekorationsvorschläge an. Daher musste ich improvisieren und habe es so angerichtet, wie im Rezept beschrieben. Schuhbecks Original konnte ich dann am vergangenen Sonntag betrachten, denn da hat er unter anderem die Kalbsleber in seiner Sendung vorgestellt.
Auf der Seite des Bayerischen Fernsehens findet man zu diesem Buch eine ganze Bildergalerie und immer auch einige Rezepte.


Wie heißt es so schön? "Süßes schließt den Magen", und bei einem richtig guten Menü darf natürlich das Dessert nicht fehlen. In diesem letzten Kapitel gibt es noch einmal Verführung pur, denn den "Bayerischen Creme-Törtchen 'Capri'" kann man wohl nicht lange widerstehen, so schön sehen die aus. Sicher lohnt es sich auch, einen "Kaiserschmarren 'Julius Cäsar' mit Pfirsich und Granatapfel" zu probieren. Ein wenig skeptisch bin ich noch beim "Weißbieramisu mit Ingwer", das kann ich mir momentan so gar nicht vorstellen. Aber ich bin mir sicher, dass ich es bald ausprobieren werde, denn es lässt mir keine Ruhe, und ich will unbedingt wissen, wie das schmeckt. 

Am Schluss dieses 121 Seiten starken Kochbuches findet man ein alphabetisches Register und kann sich in der Übersicht die illustren Namen noch einmal quasi auf der Zunge zergehen lassen.
Alles in allem ist Schuhbecks neues Buch, ebenso wie die dazu gehörige Sendung, sehr gelungen und inspirierend, und ich werde sicher noch viele der leckeren Rezepte mit den lustigen und originellen Namen ausprobieren.

Dieses Buch wurde mir  kostenfrei und unverbindlich zur Rezension überlassen, vielen Dank dafür an den ZS-Verlag.