The Unholy Trinity

Land: USA 2024  Laufzeit: 95 min.  Regie: Richard Gray Mit: Pierce Brosnan, Samuel L. Jackson, Brandon Lessard, Veronica Ferres, Gianni Capaldi, Q’orianka Kilcher  Label: Leonine  FSK: 16 – Ein Beitrag von Georgios Tsapanos

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„The Unholy Trinity“ will kein Klassiker oder Meisterwerk seines Genres (Western!) sein. Was der Streifen von Richard Gray (Regie) und Lee Zachariah (Drehbuch) aber mit Sicherheit will, ist, sein geneigtes Publikum 90 Minuten lang genregerecht gut zu unterhalten. Ein Ziel, dass der Film effektvoller erreicht als so mache, die zu sehr darauf bedacht waren, Meisterwerke und Klassiker zu werden. Geübte Zuschauer wissen, wie dankbar man für solche Werke sein muss, die ihre Ambitionen im Griff haben.

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The Gentleman

Land: USA 2025  Laufzeit: 86 min.  Regie: Gabriel Beristain Mit: Damián Alcázar, Hovik Keuchkerian, Natti Natasha, Ron Perlman Label: Plaion  FSK: 16 – Ein Beitrag von Georgios Tsapanos

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„The Gentleman“ erzählt eine ganz einfache, eine ganz alte Geschichte. Théo ist ein in die Jahre gekommener Soldat, dessen einziger Lichtblick im Leben die Donnerstage mit Olga sind. Olga ist eine Prostituierte, aber für ihn ist sie Tochter und Erinnerung an seine Frau zugleich. „Iss deine Waffeln“, sagt er zu ihr am Küchentisch und das ist die liebevollste und intelligenteste Dialogzeile des ganzen Films.

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Snowpiercer – Staffel 1

Land: USA 2021  Laufzeit: 488 min.  Regie: Christoph Schrewe, David Frazee, Leslie Hope, Rebecca Rodriguez, Clare Kilner  Mit: Jennifer Connelly, Daveed Diggs, Sean Bean, Mickey Sumner, Alison Wright, Lena Hall, Iddo Goldberg, Steven Ogg, Sheila Vand, Mike O’Malley, Annalise Basso, Sam Otto, Roberto Urbina, Rowan Blanchard  Label: Pandastorm  FSK: 16 – Ein  Beitrag von Georgios Tsapanos

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“Snowpiercer” war zuerst die graphic novel „Le Transperceneige“ von Jacques Lob (Text) und Jean-Marc Rochette (Zeichnungen), die 1982 das Licht der Welt erblickte. Zwei weitere Bände folgten 1999 und 2000, wobei die Texte nun von Benjamin Legrand stammten. Den Abschluss bildete ein weiter Band 2015, nun mit Olivier Bocquet als Texter.

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King of New York

Land: Italien/USA 1990  Laufzeit: 102 min.  Regie: Abel Ferrara  Mit: Christopher Walken, David Caruso, Laurence Fishburne, Wesley Snipes, Giancarlo Esposito, Steve Buscemi  Label: Pandastorm  FSK: 16 – Ein  Beitrag von Georgios Tsapanos

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Fragt man heute nach dem besten US-Film des Jahres 1990, bekommt man als Antwort entweder Francis Ford Coppolas „Der Pate III“, Joel und Ethan Coens „Miller’s Crossing“ oder, einsamer Spitzenreiter, Martin Scorseses „GoodFellas“. Jeder einzelne von ihnen wäre ein würdiger Titelträger, wobei Coppolas Film ebenso regelmäßig unter- wie Scorseses überschätzt wird. Aber der wirkliche beste US-Film des Jahres 1990 ist eine nominell mehrheitlich italienische Angelegenheit: „King of New York“ von Abel Ferrara.

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Wolfen

Land: USA 1981  Laufzeit: 114 min.  Regie: Michael Waldleigh Mit: Albert Finney, Diane Venora Label: Plaion  FSK: 16 – Ein Beitrag von Georgios Tsapanos

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Wir sind wieder bei den zu Unrecht erst übersehenen und dann vergessenen US-Filmen der 1980er: Hier „Wolfen“ (1981) von Michael Waldleigh, der in mehrfacher Hinsicht Pech hatte. Das produzierende Studio United Artists wusste nicht so recht, wie es den Streifen vermarkten sollte, also versuchte man es mit dem Aufkleber „Werwolf-Horror“.

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Dead Bang – Kurzer Prozess

Land: USA 1989  Laufzeit: 102 min.  Regie: John Frankenheimer Mit: Bob Balaban, Penelope Ann Miller, Don Johnson, William Forsythe Label: Plaion  FSK: 16 – Ein Beitrag von Georgios Tsapanos

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Als „Dead Bang“ im März 1989 in den USA und ein Jahr später mit dem Zusatz „Kurzer Prozess“ in Deutschland in die Kinos kam, war er schneller vergessen worden als die erste Vorstellung dauerte. Dabei spielte Don Johnson damals die Hauptrolle, der bis 1989 noch als James Crockett in  der Serie „Miami Vice“ stilbildend und auch sonst sehr erfolgreich war. Der Regisseur des Films, John Frankenheimer, hatte seine beste Zeit zwar in den 1960ern als er Klassiker wie „The Manchurian Candidate“ (1962), „Seven Days in May“ (1964) oder „Seconds“ (1966) beinahe am Stück drehte, aber wie man Action sowie alles davor und alles danach spannend in Szene setzt, davon verstand der Mann immer noch mehr als viele, viele andere.

Johnson spielt den Polizisten Jerry Beck als genretypischen einsamen Wolf, der eigenen Familie entfremdet, dem Alkohol verfallen aber dennoch mit einem ganz eigenen Ehrenkodex ausgestattet. Als er auf den Fall eines ermordeten Kollegen angesetzt wird, führt der ihn nicht nur zu rechtsextremen Kreisen, sondern auch an die Grenzen der eigenen Toleranz. Der Plot – und mehr davon zu verraten, gehört sich bei diesem Film nicht – mag jetzt nicht der originellste sein, aber das Drehbuch ist durchdacht, die Dialoge nicht selten bis an die Grenzen der Absurdität komisch und Frankenheimers Regie weiß genau, an welchen Strängen wie stark gezogen werden muss, um beim Publikum den gewünschten Effekt zu erzielen.

Wir haben es hier, mit anderen Worten, mit nichts zu tun, das darauf hoffen kann, in irgendwelche Bücher zur Filmgeschichte einzugehen. Aber eben doch mit einem kompetent inszenierten, wundervoll fotografierten (an der Kamera: Gerry Fisher) und mit einem exzeptionellen Score (Gary Chang) versehenen Polizeifilm/Thriller, in dem Don Johnson eine überzeugendere Figur abgibt als viele ihm zugetraut hätten und der politisch heute auf bedrückende Weise aktueller wirkt als vielleicht 1989. Fans des Genres machen hier nichts falsch. Einer jener übersehenen US-Filme der 1980er.

5 Pounds of Pressure

Land: UK 2024  Laufzeit: 115 min.  Regie: Phil Allocco  Mit: Luke Evans, Rory Culkin, Alex Pettyfer, Rudy Pankow, Stephanie Leonidas  Label: Meteor  FSK: 16 – Ein Beitrag von Georgios Tsapanos

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Vor 16 Jahren beging Adam einen Mord, der ihn für 16 Jahre ins Gefängnis brachte. Heute will er zurück in sein New Yorker Viertel und ein neues Leben beginnen. Leider scheinen alle etwas dagegen zu haben: Sein Bewährungshelfer, seine Ex-Frau, sein Sohn und der Bruder des jungen Mannes, den Adam ermordet hatte. Weiterlesen „5 Pounds of Pressure“

Verheißung – Der Grenzenlose

Land: DK 2024  Laufzeit: 126 min.  Regie: Ole Christian Madsen  Mit: Ulrich Thomsen, Afshin Firouzi, Peter Mygind, Sofie Torp  Label: Plaion  FSK: 16 – Ein Beitrag von Georgios Tsapanos

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Spätestens seit Henning Mankells Kommissar Wallander (wahlweise gespielt von Rolf Lassgard, Krister Henriksson und last but not least Kenneth Branagh) nicht nur die Buchläden, sondern auch die Fernsehschirme Europas erobert hat, muss man den Begriff nordic noir niemandem mehr erklären. Abhängig von der persönlichen Großzügigkeit des Lesers bzw. Betrachters kann auch das Werk des Dänen Jussi Adler-Olsen (Mankell war Schwede) rund um die Fälle des Dezernats Q und Kommissar Carl Morck darunter subsumiert werden. Weiterlesen „Verheißung – Der Grenzenlose“

Skandalfilme – Cineastische Aufreger gestern und heute

Autor: Stefan Volk  Verlag: Schüren, April 2021  Umfang: 288 Seiten, 15 x 22 cm, Broschur  ISBN: 978-3-7410-0477-3  Preis: 34 Euro

© Schüren-Verlag

Schaut man sich rückblickend an, welche Filme in der Kinogeschichte für Aufregung gesorgt haben, kann man nur den Kopf schütteln. Stefan Volk wirft in seiner 2. Ausgabe des Buches Skandalfilme einen Blick auf solche verruchten Streifen…
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Der aus dem Regen kam

Land: I/F 1970  Laufzeit: 120 min.  Regie: René Clément  Mit: Charles Bronson, Gabriele Tinti, Marlène Jobert  Label: Plaion  FSK: 16 – Ein Beitrag von Georgios Tsapanos

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„Der aus dem Regen kam“ (1969) beginnt an einem Ort, an dem sich das Grau des Himmels mit dem des Meeres paart und der Regen jede lebende Seele in die Häuser vertrieben zu haben scheint. Es ist die Côte d’Azur, aber wüsste man es nicht, sähe man es auch nicht. Gibt es etwas tristeres als Orte, die für den Sommer erschaffen wurden, aber vom Herbst und Winter in Beschlag genommen werden? Mellie (Marlène Jobert) fällt auf, dass der Bus hält, wo er noch nie gehalten hat. Ein hochgewachsener Mann steigt aus. Er wird Mellie verfolgen, sie in ihrem eigenen Haus überfallen und brutal vergewaltigen. Als er es ein zweites Mal auftaucht, schießt sie erst auf ihn, erschlägt ihn gleich darauf und entsorgt die Leiche im Meer. Weiterlesen „Der aus dem Regen kam“

Body Double – Der Tod kommt zweimal

Land: USA 1980  Laufzeit: 114 min.  Regie: Brian De Palma  Mit: Barbara Crampton, Gregg Henry, Melanie Griffith, Craig Wasson  Label: Plaion  FSK: 16 – Ein Beitrag von Georgios Tsapanos

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Man darf keine Sekunde vergessen, dass Regisseur Brian De Palma – „Carrie“ (1976), „Dressed to Kill“ (1980), „Blow Out“ (1981) – „Body Double“ (1984) exakt nach dem Remake von Howard Hawks „Scarface“ (1983) gemacht hat; man ist versucht zu schreiben, machen musste. Nach dem engen Konzept und Korsett der Superproduktion mit Superstar Al Pacino bot die vergleichsweise schmale Nummer mit dem davor und danach wenig bekannten Craig Wasson in der Hauptrolle die Chance zur kleinen Flucht aus dem Hollywood-Betrieb, die De Palma immer wieder gesucht und verfolgt hat, auch wenn es seiner Karriere, wie man retrospektiv feststellen muss, nicht immer guttun sollte. Weiterlesen „Body Double – Der Tod kommt zweimal“

A Killer’s Memory

Land: USA 2024  Laufzeit: 115 min.  Regie: Michael Keaton  Mit: Michael Keaton, James Marsden, Al Pacino, Marcia Gay Harden, Ray McKinnon  Label: dcm  FSK: 16 – Ein Beitrag von Georgios Tsapanos

© dcm

Was für eine faszinierende Prämisse: John Knox hat zwei Doktortitel, einen Sohn (den er beim Zusammentreffen nicht erkennt), einen unüblichen Job (Auftragskiller) und wird binnen weniger Wochen an der Creutzfeldt-Jakob-Krankheit zugrunde gehen. Erste demenzbedingte Aussetzer machen sich bereits bemerkbar, also macht er sich daran, die Dinge zu ordnen für die Zeit, wenn er gegangen sein wird. So auch der lakonische Originaltitel von Michael Keatons zweitem Film als Regisseur: „Knox Goes Away“. Weiterlesen „A Killer’s Memory“

Die Braut trug Schwarz

Land: Frankreich 1968  Laufzeit: 103 min.  Regie: Francois Truffaut  Mit: Jeanne Moreau, Jean-Claude Brialy, Michel Bouquet, Charles Denner, Claude Rich  Label: Plaion  FSK: 16 – Ein Beitrag von Georgios Tsapanos

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Julie Kohler (Jeanne Moreau) tritt in strahlendem Weiß als Braut vor die Kirchentore. Einen Augenblick und einen Schuss später ist die Braut zur Witwe geworden. Weiterlesen „Die Braut trug Schwarz“

Der Tod war schneller

Originaltitel: The Midnight Story  Land: USA 1957  Laufzeit: 90 min.  Regie: Joseph Pevney  Mit: Tony Curtis, Marisa Pavan, Gilbert Roland, Jay C. Flippen, Argentina Brunetti  Label: Plaion Pictures  FSK: 16 – Ein Beitrag von Georgios Tsapanos

© Plaion

Ein Wort zu Joseph Pevney. Der Regisseur war ein redlicher Arbeiter im Weinberg Hollywoods, wobei das eher an einen Fließbandbetrieb als an einen Tempel der Kunst erinnert. Insbesondere in den 1950ern drehte er Film auf Film, ohne jemals Budget oder Drehzeit zu überziehen, aber auch ohne so etwas wie eine eigene Handschrift zu entwickeln. Andrew Sarris einflussreiche Studie „The American Cinema. Directors and Directions 1929 – 1968” erwähnt Pevney nicht mal. Weiterlesen „Der Tod war schneller“

The Ritual Killer

Land: USA 2023  Regie: George Gallo  Mit: Cole Hauser, Morgan Freeman, Murielle Hilaire  Label: SquareOne Entertainment  FSK: 16 – Von Georgios Tsapanos

© SquareOne

Andrew Kevin Walker und David Fincher. Was um Himmels Willen, werden sich geneigte Leserinnen und Leser nun hoffentlich fragen, haben Mr. Walker und Mr. Fincher mit „The Ritual Killer“ zu tun? Die sophistische Antwort lautet: Mehr als Morgan Freeman. Weiterlesen „The Ritual Killer“

Gesetz der Rache

Originaltitel: Law Abiding Citizen  Land: USA 2009  Regie: F. Gary Gray  Laufzeit: 109 min.  Mit: Gerard Butler, Jamie Foxx  LabelConstantin  FSK: 16 – Ein Beitrag von Georgios Tsapanos

© Constantin

Höchste Zeit ein paar genrespezifische Fachtermini zu besprechen:
Locked door mystery. Eine Spezialität der grande dame des gepflegten Krimis, Agatha Christie. Ein Mord ist geschehen, das Opfer befindet sich in einem Raum, der von innen verschlossen und auch sonst nicht von außen zugänglich ist. Quizfrage: Wie ist der Mörder rein- und vor allem wieder rausgekommen? Wenn man dieses Rätsel gelöst hat, weiß man auch, wer’s war. Regisseur F. Gary Gray und Drehbuchautor Kurt Wimmer drehen in ihrem „Gesetz der Rache“ aus dem Jahr 2009 die Schraube dieses Konzepts gleich ein paar Umdrehungen weiter. Wer der Mörder ist, steht von Anfang an außer Frage. Er heißt Clyde Shelton, wird von Gerard Butler gegeben und sitzt im wohl verschlossensten aller denkbaren locked rooms: Dem Hochsicherheitstrakt eines Gefängnisses. Dort plant er nicht nur beinahe alle seine Morde, von dort setzt er sie auch in die Tat um. Nur wie, um Himmels Willen? Übernatürliche Kräfte? Übernatürliche Intelligenz? Übernatürlich dummes Drehbuch? Natürlich kann das an dieser Stelle nicht verraten werden, führt aber nahtlos zum nächsten Begriff:

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House of Cards – Jedes Kartenhaus zerbricht

Land: USA 19960  Laufzeit: 105 min.  Regie: John Guillermin  Mit: George Peppard, Inger Stevens, Keith Mitchell  Label: Plaion Pictures  FSK: 16 – Ein Beitrag von Georgios Tsapanos:

© Plaion

Die Qualität des Hollywood-Kinos basierte nie auf seinen Meisterwerken, sondern auf der verlässlich hohen Qualität seiner Brot-und-Butter-Produktionen, getragen von einem verlässlichen, studiogebundenen Produktionsapparat, kompetenten Autoren, ausgewiesenen Handwerkern auf dem Regiestuhl und einer Schar von sogenannten Charakterdarstellern, denen man getrost jede Rolle anvertrauen konnte. All das ging mit dem Ende des Studiosystems in den 1960er Jahren verloren. Die Meisterwerke gab es immer noch, der Unterbau aber fiel weg. Oder besser: er wanderte nach Europa aus, wo billiger produziert werden konnte. Kein Film fasste das schöner zusammen als Vincente Minnellis „Zwei Wochen in einer anderen Stadt“ (1962), womit Rom gemeint ist – der Ort, an dem auch „House of Cards“ (1968) seinen Höhepunkt findet. Weiterlesen „House of Cards – Jedes Kartenhaus zerbricht“

The Hunted

Land: USA 1995  Laufzeit: 110 min.  Regie: J.F. Lawton  Mit: Christopher Lambert, Joan Chen, Yoshio Harada, Yoko Shimada  Label: Plaion Pictures  FSK: 16 – Ein Beitrag von Georgios Tsapanos:

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Männer aus dem Westen, vorzugsweise US-Amerikaner, hoffnungslos aufgeschmissen zwischen ungeschriebenen Gesetzen und überlieferten Traditionen des alten im modernen Japan, kämpfen gegen Ninja, Samuari und/oder Yakuza um die Wahrheit, ihr Leben oder um beides. Aus dieser Konstellation hat sich ein kleines aber feines Sub-Genre entwickelt, mit Sydney Pollacks „The Yakuza“ (1974, geschrieben von Paul Schrader) an der Spitze und Ridley Scotts „Black Rain“ (1989) als immer noch sehenswerte Volksausgabe des Sujets. Weiterlesen „The Hunted“

Out Of The Blue – Gefährliche Lust

Laufzeit: 105 min.  Land: USA 2020  Regie: Neil LaBute Mit: Diane Kruger, Hank Azaria, Ray Nicholson  Label: Plaion Pictures  : 23.3.2023  FSK: 16 – Ein Beitrag von Georgios Tsapanos:

© Plaion Pictures

Neil LaBute war mal wer. In den 1990ern. Erst im Theater, dann mit seinem Filmdebüt „In the Company of Men“ (1997) auch im Kino. Sein zweiter Film „Your Friends & Neighbors (1998) war sogar besser und „Nurse Betty“ (2000) ist eine richtig abgedrehte Komödie. Leider erwies sich seine erste Großproduktion, die A.S. Byatt-Verfilmung „Besessen“ (2002), als Flop und von da an gings abwärts. Weiterlesen „Out Of The Blue – Gefährliche Lust“

Jezabel – Sünden der Vergangenheit

Laufzeit: 107 min.  Land: Venezuela/Mexiko 2022  Regie: Hernán Jabes  Mit: Gabriel Agüero, Eliane Chipia, Erich Wildpret, Shakti Maal, Johanna Juliethe, Maria Conchita Alonso  Label: Busch Media Group  : 10.3.2023  FSK: 16 – Ein Beitrag von Georgios Tsapanos:

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Am 16.02.2023 ist der französische Regisseur Michel Deville gestorben. Keiner der ganz großen Regiestars. Eher einer für Eingeweihte. Sein in Deutschland bekanntester Film: der Thriller „Gefahr im Verzug“. Er kam 1985 in die deutschen Kinos, zu einer Zeit als man die Entwicklung solcher Filmemacher auch aus Berlin (West), Hamburg oder München verfolgen konnte. Davon kann heute aller überbordenten Streamingangebote zum Trotz keine Rede mehr sein. Und Frankreich ist unser direkter Nachbar. Weiterlesen „Jezabel – Sünden der Vergangenheit“