House of Knives

Land: China 2023  Laufzeit: 157 min.  Regie: Zhang Yimou Mit: Teng Shen, Jiayin Lei, Jackson Yee, Yi Zhang  Label: Plaion  FSK: 16 – Ein Beitrag von Georgios Tsapanos

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Martin Scorsese hat einmal die Losung geprägt, Regisseure seien immer Schmuggler. Hinter dem Liebesfilm, dem Western, dem Thriller, den man zu sehen glaubt, stecke zwischen den Bildern immer eine andere, meist die eigentliche Erzählung des Films, die der Filmemacher sozusagen an den Produzentenwünschen und Produktionsbedingungen vorbei in die Köpfe der Zuschauer schmuggelt. Das gelte bereits in normalen Zeiten, umso mehr aber in Zeiten, in denen der Staat glaubt, Kunst zensieren zu können. Das Erstarken des osteuropäischen Kinos in den 1960er Jahren ist beispielsweise ohne die Bemühungen der Zensoren, es im Zaum zu halten, nicht erklärbar. Billy Wilder hat diese Logik bereits auf Lubitsch-Filme angewandt: Man sieht, dass er es gesagt hat. Man sieht nur nicht wie. Und Wilder fügte hinzu: Eine Idee, die ein Zensor begreift, verdient es, verboten zu werden.

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Anaconda (2025)

Land: USA 2025  Laufzeit: 89 min.  Regie: Tom Gormican Mit: Owen Wilson, Jon Voight, Ice Cube, Jennifer Lopez  Label: Plaion  FSK: 16 – Ein Beitrag von Georgios Tsapanos

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Hollywood liebt Filme übers Filmemachen. Das ging schon in der Stummfilm-Ära los (z.B. King Vidors „Show People“ von 1928). Manche sind längst verdiente Klassiker (z.B. Billy Wilders „Sunset Boulevard“ von 1950, Vincente Minnellis „The Bad and the Beautiful“ sowie Stanley Donens und Gene Kelly „Singin‘ in the Rain“, beide von 1952), manche zu Unrecht in Vergessenheit geratene, liebenswerte Komödien (z.B. Peter Bogdanovichs „Nickelodeon“ von 1976). In letzter Zeit geht es selbst in den Hollywood-Hollywood-Filmen Hollywoods ziemlich postmodern zu. Jüngstes Beispiel: Tom Gormicans „Anaconda“ von 2025.

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Der Hochstapler – Roofman

Land: USA 2025  Laufzeit: 126 min.  Regie: Derek Cianfrance Mit: Channing Tatum, Kirsten Dunst, Peter Dinklage, Juno Temple  Label: Leonine  FSK: 12 – Ein Beitrag von Georgios Tsapanos

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Reden wir über den Regisseur Derek Cianfrance. Sein Fall könnte als idealtypische Warnung an alle Hoffnungsfrohen da draußen durchgehen, lieber doch nicht Filmregisseur werden zu wollen. Sein Debüt, „Brother Tied“, kam 1998 in die Kinos, war eine sympathische Dramedy zwischen Brüderlein und Schwesterlein und wurde von kaum jemanden weiter bemerkt. Das war bei seinem zweiten, „Blue Valentine“ schon anders. Der romantische Liebesfilm mit steten Anleihen bei der Wirklichkeit hätte auch in einem stärkeren Filmjahr als Entdeckung gegolten. Das Problem: wir sind jetzt im Jahr 2010, zwischen dem ersten und zweiten Film liegen 12 Mal Weihnachten. Immerhin sollte es bis zu „The Place Beyond the Pines“ nur drei Jahre dauern und diese besondere Cops & Robbers-Version mit Ryan Gosling und Bradley Cooper als Antagonisten zählt zu den besten US-Filmen des Jahres 2013.

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Operation kleiner Bruder

Land: Italien 1967  Laufzeit: 104 min.  Regie: Alberto De Martino Mit: Neil Connery, Daniela Bianchi, Adolfo Celi, Agata Flori, Bernard Lee, Anthony Dawson, Louis Maxwell  Label: Leonine  FSK: 16 – Ein Beitrag von Georgios Tsapanos

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„James Bond jagt Dr. No“ (1962), “Liebesgrüße aus Moskau“ (1963), „Goldfinger“ (1964) – Mitte der 1960er Jahre nahm die Bond-Mania Fahrt auf und prompt folgten Kopien über Kopien. Manche waren ernst gemeint, manche mindestens ebenbürtig (die Harry-Palmer-Reihe mit Michael Caine), die meisten aber versuchten auf die Schippe zu nehmen, was sich selbst zunehmend nicht mehr wirklich ernst nahm; die erste „Casino Royale“-Verfilmung von 1967 zum Beispiel mit David Niven als James und Woody Allen als Jimmy Bond. Kein Wunder, dass da auch die italienische Filmindustrie, die in jenen Tagen alles kopierte und parodierte, was bei drei nicht auf dem Baum war, nicht tatenlos abseits stehen wollte.

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Eddington

Land: USA 2025  Laufzeit: 150 min.  Regie: Ari Aster Mit: Joaquin Phoenix, Pedro Pascal, Luke Grimes, Deirdre O’Connel, Michael Ward, Emma Stone  Label: Leonine  FSK: 16 – Ein Beitrag von Georgios Tsapanos

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Als der 1986 geborene Regisseur Ari Aster 2018 mit „Hereditary“ sein Spielfilmdebüt hinlegte und 2019 „Midsommar“ folgen ließ, galt er rasch als Versprechen weit über die Grenzen des Horror-Genres hinaus, dem diese beiden Filme wohl zuzurechnen sind. Dann folgte lange nichts und dann „Beau is Afraid“ (2023), der zwar kein Horror-Film ist, angesichts dessen aber einem dennoch Angst und Bange werden konnte – um Ari Aster. Denn „Beau“ war mit drei Stunden Laufzeit nicht nur mindestens eine zu lang, er glich in seiner hemmungslosen Idiosynkrasie auch mehr Asters producer only Projekten: „Dream Scenario“ (2023 mit Nicolas Cage, „Tanz der Titanen“ (2024 von Guy Maddin oder „Bugonia“ (2025 von Yorgos Lanthimos). Einzelne Szenen und Sequenzen sind großartig, der Film als Ganzes blieb aber hinter der Summe seiner Einzelteile weit zurück.

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Die Unfassbaren 3 – Now You See Me

Land: USA 2025  Laufzeit: 113 min.  Regie: Ruben Fleischer Mit: Jesse Eisenberg, Woody Harrelson, Dave Franco, Isla Fisher, Justice Smith  Label: Leonine  FSK: 12 – Ein Beitrag von Georgios Tsapanos

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Sie kennen den Spruch: Der Krug geht so lange zum Brunnen, bis er bricht. Der Krug ist in diesem Falle die tollkühne Idee, eine Truppe genialer Magier in den Dienst der guten Sache gegen eine böse, böse Organisation zu stellen, die gigantische Zauber-Live-Shows vorführen, während man als Zuschauer (des Films) nie ganz sicher sein kann, tun sie das für die Zuschauer (im Film) oder ist die Show Teil eines faszinierenden Plans, die Bösen hinters Licht beziehungsweise hinter schwedische Gardinen zu führen. Der Krug ist die Kinokasse und die darin schlummernden Scheinchen. Fertig ist das Konzept von „Die Unfassbaren“, garniert mit einem Aufmarsch unheimlich gut aufgelegter jüngerer und älterer Stars: Jesse Eisenberg, Mark Ruffalo, Woody Harrelson, Morgan Freeman, Michael Caine. Um ein paar zu nennen.

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This is Spinal Tab / Spinal Tab II

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„This is Spinal Tap“ war ein Mockumentary ehe der Begriff Mockumentary erfunden wurde. Der Filmemacher Marty DiBergi dokumentiert die US-Tour der britischen Hard Rock Band „Spinal Tap“ (allein die Frisuren!), deren einziger übrig gebliebener Anspruch auf Ruhm darauf beruht, sehr, sehr laut zu sein. Von gut hat niemand gesprochen. Die Massen, die einst die Hallen füllten bleiben aus, die Hallen werden kleiner, das Geld weniger. Aber hey, was kümmert das die Jungs von „Spinal Tap“. Sie sind Rock-Stars. Mehr kann ein Mann im Leben nicht erreichen.

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Good Fortune – Ein ganz spezieller Schutzengel

Land: USA 2025  Laufzeit: 99 min.  Regie: Aziz Ansari Mit: Seth Rogen, Aziz Ansari, Keanu Reeves  Label: Leonine  FSK: 6 – Ein Beitrag von Georgios Tsapanos

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Gabriel ist ein Schutzengel. Aber einer zweiter Klasse. Man merkt es an seinen Flügelchen, die an einem ausgewachsenen Mann ein bisschen peinlich wirken. Man merkt es gleich danach an seiner Aufgabe. Er muss Menschen, die sich im Auto mehr auf ihre mobilen Endgeräte konzentrieren als auf den Straßenverkehr, gerade noch rechtzeitig auf das Fehlerhafte ihres Tuns hinweisen. Mit anderen Worten: Engel Gabriel ist zu Beginn von „Good Fortune“ (2025) mit der Gesamtsituation unzufrieden.

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Das Kanu des Manitu

Land: D 2025  Laufzeit: 88 min.  Regie: Michael Herbig Mit: Michael Herbig, Christian Tramitz, Rick Kavanian, Jasmin Schwiers, Jessica Schwarz  Label: Leonine  FSK: 6 – Ein Beitrag von Georgios Tsapanos

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„Der Schuh des Manitu“ kam am 19. Juli 2001 in die deutschen Kinos und es war bald allen klar, dass es am Ende nicht nur der erfolgreichste deutsche Film jenes Filmjahrs allein werden würde. Inzwischen ist er mit ca. 11,7 Millionen verkaufter Tickets der zweiterfolgreichste deutsche Film seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Nur „Otto – Der Film“ (1985) wollten noch mehr Deutsche sehen. Selbst wenn es jemanden geben sollte, der „Der Schuh des Manitu“ (noch) nicht kennt, kennt der mindestens zwei, die ihm bis in die Details der Dialoge hinein erklären können, was er verpasst hat. Mastermind Michael „Bully“ Herbig (Hauptdarsteller, Regisseur, Drehbuchautor, Produzent) avancierte vom Geheimtipp der „Bullyparade“ im TV zum neuen Superstar der Comedy.

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Wilma will mehr

Land: D 2025  Laufzeit: 102 min.  Regie: Maren-Kea Freese  Mit: Fritzi Haberlandt, Thomas Gerber, Stephan Grossmann, Leonhard Hugger, Xenia Snagowski  Label: good!movies  FSK: 0 – Ein Beitrag von Georgios Tsapanos

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Ok, Wilma will mehr. Aber was will „Wilma will mehr“? Bereits der Titel verdankt sich mehr der ulkigen Alliteration inklusive Beinahereim am Ende, als dass er kursorisch das Thema des Films umfassen wollte, wüsste er doch nur, was dieses Thema sein soll. Schon drehen wir uns im Kreis, dem Produkt von Maren-Kea Freese (Regie und Drehbuch) nicht unähnlich.

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Mädchen, Mädchen – Hot Girl Summer

Land: D 2025  Laufzeit: 89 min.  Regie: Martina Plura Mit: Kya-Celina Barucki, Julia Novohradsky, Nhung Hong, Jamie Lee Williams, Zoë Pastelle Holthuizen  Label: Leonine  FSK: 12 – Ein Beitrag von Georgios Tsapanos

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Wir schrieben das Jahr 2001. Regisseur Dennis Gansel brachte nach einem Drehbuch von Maggie Peren und Christian Zübert die Komödie „Mädchen, Mädchen“ in die Kinos, die auch deshalb zu einem nach deutschen Maßstäben Riesenerfolg wurde (über 1,7 Mio. Zuschauer), weil die Jungs darin erleichtert feststellen durften, dass auch die Mädchen hauptsächlich an Sex denken. Und dann waren da noch Charme und Charisma der drei Hauptdarstellerinnen Diana Amft (Inken), Felicitas Wolf (Vicky) und Karoline Herfurth (Lena).

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Bride Hard

Land: USA 2024  Laufzeit: 106 min.  Regie: Simon West Mit: siehe Cover…  Label: Leonine  FSK: 12 – Ein Beitrag von Georgios Tsapanos

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Regisseur Simon West ist eine merkwürdige Figur. 1996 tauchte er mit „Con Air“ in der Szene auf, ließ 1999 „Wehrlos – die Tochter des Generals“ folgen und man dachte schon, hey, da scheint ein neuer Handwerker auf dem Regiestuhl am Werk zu sein, der seinem Publikum solide Unterhaltung bieten will, die niemand, er eingeschlossen, ernst nimmt. Seitdem aber, seit einem Vierteljahrhundert also, folgte nichts als Schrott, mit der möglichen Ausnahme des „Mechanic“-Remakes 2011. Zuletzt bewies West mit „Old Guy“ (2024), dass er selbst mit einem Ausnahmemimen wie Doppel-Oscar-Gewinner Christoph Waltz einen schlechten Film machen kann. Nun folgt „Bride Hard“ (2025) und der ist tatsächlich noch unansehlicher geraten.

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Caught Stealing

Land: USA 2025  Laufzeit: 107 min.  Regie: Darren Aronofsky Mit: Austin Butler, Zoë Kravitz, Liev Schreiber, Griffin Dunne, Matt Smith, Vincent D’Onofrio, Regina King Label: Plaion  FSK: 16 – Ein Beitrag von Georgios Tsapanos

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Tja, der Fluch der guten Tat. Barkeeper Hank willigt ein, auf Wohnung und Katze seines Nachbarn Russ aufzupassen, solange der zurück nach London muss, weil dessen Vater einen Herzinfarkt hatte. Auftritt ein paar sehr angsteinflößender, weil sehr brutaler russisch-ukrainischer Gangster, die von Hank wissen wollen, wo Russ versteckt hat, was er ihnen gestohlen hat. Es ist ja nicht so, dass Hank es ihnen nicht erzählen würde, wüsste er nur wovon die Rede ist. Also verbringt er den Rest von Darren Aronofskys jüngstem Film „Caught Stealing“ (2025) auf der Flucht vor den Osteuropäern, vor zwei chassidischen Gangstern, die noch gefährlicher sind und vor der Polizistin Roman, während er zunehmend verzweifelt nach einem Ausweg aus dieser Sch…e sucht.

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Die Rosenschlacht

Land: GB/USA 2025  Laufzeit: 106 min.  Regie: Jay Roach Mit: Benedict Cumberbatch, Olivia Colman, Allison Janney, Andy Samberg, Ncuti Gatwa  Label: Leonine  FSK: 12 – Ein Beitrag von Georgios Tsapanos

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Die Älteren wird der Titel von Jay Roachs jüngstem Streifen, „Die Rosenschlacht“ (2025), ohne Zweifel an Danny DeVitos „Der Rosenkrieg“ aus dem Jahr 1989 erinnern. Das ist kein Zufall, denn beide sind eine Verfilmung von Warren Adlers Roman „The War of the Roses“. In DeVitos Version machen sich Michael Douglas und Kathleen Turner einen Spaß daraus, sich solange zu necken, bis aus dem Necken der blutrünstige Wunsch zu verletzen wird – was ja bekanntermaßen den Menschen am besten gelingt, die ihr gegenüber auch am besten kennen. Und wer könnte das eher sein als langjährige Ehepartner, wie die Roses es sind.

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London Calling

Land: USA 2025  Laufzeit: 112 min.  Regie: Allan Ungar Mit: Aidan Gillen, Rick Hoffman, Josh Duhamel, Jeremy Ray Taylor  Label: Leonine  FSK: 16 – Ein Beitrag von Georgios Tsapanos

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Kann man in einem angesagten Londoner Club, in dem die Bässe das Gehör vor eine echte Herausforderung stellen und Neonblitze die maßgebliche Lichtquelle zu sein scheinen, einen Mann im schwarzen Jackett und einer Eselsmaske über dem Gesicht mit einem Mann in einem braunen Jackett mit Pferdemaske verwechseln? Ohne jede Frage, vor allem wenn man längst eine Sehhilfe nötig hätte. Dummerweise ist das Resultat der Verwechslung, dass der Cousin der Frau von Gangsterboss Freddy Darby tot zurückbleibt und Berufskiller Tommy Ward in L.A. Zuflucht suchen muss.

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Freakier Friday

Land: USA 2025  Laufzeit: 111 min.  Regie: Nisha Ganatra Mit: Jamie Lee Curtis, Lindsay Lohan  Label: Leonine  FSK: 0 – Ein Beitrag von Georgios Tsapanos

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Erinnert sich noch jemand an „Freaky Friday“ aus dem Jahr 2003? Das war die Komödie, in der Mutter Tess Coleman und Tochter Ann für einen verrückten Freitag ihre Körper, nicht aber ihr Bewusstsein tauschen. Der Streifen war bereits ein Remake von „Freaky Friday“ aus dem Jahr 1976 mit Barbara Harris als Mutter und Jodie Foster als Tochter.

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Was ist Liebe wert – Materialists

Land: USA 2025  Laufzeit: 111 min.  Regie: Celine Song Mit: Chris Evans, Zoe Winters, Pedro Pascal, Dakota Johnson Label: Plaion  FSK: 0 – Ein Beitrag von Georgios Tsapanos

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Wie sich für manche Darstellerinnen und Darsteller der Gewinn eines Oscars als regelrechter Fluch erweisen kann – Adrien Brody kann nach seinem zweiten Oscar als Bester Darsteller seine Schauspielerkarriere wahrscheinlich endgültig einpacken -, gerät manchen Regisseurinnen und Regisseuren ein gefeiertes Debüt zum nicht nur sprichwörtlichen Mühlstein um den Hals. Es gibt im Kinogeschäft kaum etwas Schwierigeres als den zweiten Film.

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Wes Anderson: Alle Filme, alle Fakten

Originaltitel: Wes Anderson: Les 11 films et 7 courts-métrages expliqués. La Totale Autor: Christophe Narbonne  Verlag: Prestel, Oktober 2025  Umfang: 288 Seiten, 21 x 27 cm, Hardcover  ISBN: 978-3-7913-9173-1  Preis: 42 Euro

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Mein erster Film von Wes Anderson war Rushmore (1998) in der Pressevorführung in Stuttgart. Ich war irritiert, fasziniert und schrieb anschließend eine Kurzrezension* für meine Tageszeitung.

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Bella Roma – Liebe auf Italienisch

Land: DK 2024  Laufzeit: 99 min.  Regie: Niclas Bendixen  Mit: Rolf Lassgård, Bodil Jorgensen, Kristian Halken  Label: 24 Bilder  FSK: 12 – Ein Beitrag von Georgios Tsapanos

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Italien geht  immer. Zumal in Deutschland. Nehmen wir Norman Jewisons „Nur für dich“ (1994). Dieser Film hat genau zwei Attraktionen. Die pittoresken italienischen Menschen, Städte und Küsten sowie seine bezaubernden Hauptdarsteller Marisa Tomei und Robert Downey Jr., denen man im Verlauf des Films beginnt, wirklich viele glückliche Jahre miteinander zu wünschen. Mehr ist nicht. Funktioniert aber für genau die 109 Minuten, die der Film dauert.

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