Im letzten Jahr hat man mir sowohl gesagt, ich sei ehrgeizig, als auch, dass ich es nicht sei. Ich wollte beiden direkt widersprechen, konnte es dann aber doch nicht.
Die Person, die mir gesagt hat, ich sei nicht ehrgeizig, meinte das auf die Karriere bezogen. Ich wollte natürlich direkt sagen, dass ich total driven bin und für die Arbeit lebe. Aber es stimmt halt nicht. Ich arbeite schon ordentlich und bin auch halbwegs gut in dem, was ich mache, aber mehr halt auch nicht.
Die andere Person, die mir sagte, ich sei ehrgeizig, meinte das auf das Reiten und Pferde bezogen. Und ich wollte das direkt verneinen, um so einen anstrengenden Perfektionsanspruch und irgendwelche Turniergedanken rauszunehmen. Aber es stimmt halt doch. Ich gebe mir viel Mühe, und ich denke viel darüber nach, wann ich was warum mit meinem Pferd mache. Das ist mir wichtig.
Beide Personen meinten das übrigens positiv. Also, alles okay.
Im September ging es für ein paar Tage beruflich nach Szeged, da habe ich Bilder mitgebracht. Da freuen wir uns alle! Es wurde mit dem Flugzeug geflogen, weil ich eigentlich nicht alleine unterwegs sein sollte und es dann aber doch war… naja. Ich habe tadellos den Weg von Budapest nach Szeged gefunden und in Szeged gearbeitet und gegessen. Das war’s dann auch schon wieder, aber nachdem ich Szeged bisher nur im Winter inklusive Schnee kennengelernt hatte, freue ich mich, dass es sehr schön da ist, wenn es warm ist.
Richtig guter Sonntag, wenn man davon absieht, dass um 6:30 der Wecker geklingelt hat. Da habe ich dann Frühstück vorbereitet, das mit das Haus verlassen hat. Weil ich dann nämlich erst vier Pferde gefüttert habe, um in deren Anwesenheit zu frühstücken. Dann ging es zum schönsten aller Pferde, der Olive, die bei den Bodenverhältnissen keinen Bock hat von der Weide mitzukommen. Spazieren waren wir trotzdem. Dann wurden noch zwei Katzen bespaßt und dann ging es nach Hause. Da lag ich eine Weile lesend in der Badewanne, was schon mal sehr gut war. Dann habe ich das Wohnzimmer geordnet und festgestellt, das Bücherregal ist voll, aber egal. Dann wurde ins in diversen Stadien gemütlich auf dem Sofa. Beim Stricken gab es Musik mit Dario. Das war schön. Jetzt geht es ins Bett.
Im Juni ging es für ein paar Tage beruflich nach Graz, da habe ich Bilder mitgebracht. Da freuen wir uns alle! Es wurde mit dem Zug gefahren, auf der Hinfahrt hatten wir genau zwei Stunden Verspätung, aber das haben wir eigentlich gut gelöst, weil wir dann in Salzburg umgestiegen sind und die Zeit dann dort damit verbrachten, Mittagessen in einem Supermarkt zu erwerben. Graz selbst war und ist sehr schön und voller Kürbiskernöl. Ich habe natürlich/leider nicht so viel gesehen, die Arbeit, die Arbeit.
Weidenauer, Cornelia – Aller Anfang ist leicht: Neue Wege für die ersten Schritte unter dem Sattel
Leino, Piia – Himmel
Hotz, Sebastian – Mindset
Leyen, Katharina Von Der – Das Spanische Pferd. Pura Raza Española.
Kokkonen, Terhi – Arctic Mirage
Hermanns, Doris – Wär mein Klavier doch ein Pferd: Erzählungen aus den Niederlanden
Manotti, Dominique – Schwarzes Gold
Wahl, Caroline – 22 Bahnen
Sillanpää, F.E. – Hiltu und Ragnar
Wittstock, Uwe – Marseille 1940: Die große Flucht der Literatur
Statovci, Pajtim – Grenzgänge
Wahl, Caroline – Windstärke 17
Baier, Hiltrud – Tangosommer
Sauer, Anne – Look What She Made Us Do: Über Taylor Swift
Mathieu, Nicolas – Connemara
Hession, Rónán – Leonard und Paul
Mellors, Coco – Blue Sisters
Ahava, Selja – Der Tag, an dem ein Wal durch London schwamm
Mellors, Coco – Cleopatra and Frankstein
Liksom, Rosa – Über den Strom
Tusquets, Esther – Abschied von Don Juan
O’Connor, Elizabeth – Whale Fall
22 Bücher, 5.704 Seiten. Für mich hatte ein Durchschnittsbuch also um die 259 Seiten. 11 gebundene Bücher, 11 Taschenbücher. 6 Bücher von Autoren, 16 von Autorinnen. 18 belletristische Werke, 4 Sachbücher im weitesten Sinne. 8 im Original auf Deutsch, 4 auf Englisch, 6 auf Finnisch, 1 auf Niederländisch, 1 auf Spanisch. Ich habe 19 Bücher auf Deutsch gelesen und 3 auf Englisch, das heißt, ich habe 11 Bücher tatsächlich in der Originalsprache gelesen und 11 Übersetzungen. 21 Bücher gehörten zum Lesezeitpunkt mir und 20 gehören auch immer noch mir. 6 habe ich gebraucht gekauft, 13 neu, 2 wurden mir geschenkt. 1 der Bücher sind 2021 eingezogen, 3 im Jahr 2023 und 17 im Jahr 2024. Das älteste Buch ist aus dem Jahr 1923 (Hiltu und Ragnar), die neusten aus dem Jahr 2024 (5 Bücher). Das durchschnittliche Veröffentlichungsjahr ist 2013, ich bin damit im Vergleich zum Vorjahr fünf Jahre in die Zukunft gereist. Ich habe kein Buch wieder gelesen. 7 Bücher habe ich im Rahmen eines Buchclubs gelesen, 2 für und über das Pferd, 2 über Marseille und 1 im Rahmen meines Projektes Spanien über seine Literatur kennenzulernen.
Die Bücher über das Pferd waren beide gut für das, was sie sind, auch wenn ich bei beiden meine Probleme hatte. Das Buch über das Einreiten hört da auf, wo viele zu diesem Thema aufhören und was auch irgendwie thematisch richtig ist: Es endet mit dem Sitzen auf dem Pferd. Ich habe mich aber ehrlicherweise gefragt, was danach kommt. Aber ich musste ja inzwischen aus der Realität lernen, dass total einfach ist, was danach kommt. Das Buch über das spanische Pferd ist ein schönes, ausführliches Buch, das manchmal zu unkritisch ist und manchmal auch schlicht veraltet. Aber es ist trotzdem ein schönes Buch.
Bei den Büchern für den Leseclub war ein absolutes Highlight dabei: Grenzgänger. So gut. Form und Inhalt. So gut. Über den Strom (Flucht während des Lapplandkriegs) und Hiltu und Ragnar (ein Klassiker von Finnlands einzigem Literatur-Nobelpreisträger) sind beide auch sehr gut. Himmel (Dystopie) war viel besser als ich gedacht hätte, das war erfreulich. Der Tag, an dem ein Wal durch London schwamm und Arctic Mirage dafür schlechter, gerade letzteres ist vollkommen auseinandergefasert beim Lesen. Tangosommer hingegen war genauso wie es zu erwarten war: ein flaches, einfaches Leseerlebnis, aber das Buch tut auch nicht so als wäre es etwas anderes.
Dann habe ich mir mit Schwarzes Gold einen Marseille-Krimi gegönnt, der weniger flach war, als ich erwartet hätte und genau die richtige Dosis Marseille-Verehrung hatte (sehr viel). Und Marseille 1940: Die große Flucht der Literatur habe ich auch gelesen, weil ich interessiere mich für Literatur und für Marseille. Ich weiß nicht genau, was ich von der Form des Buchs halte, aber interessant war’s allemal.
Ich habe außerdem im Laufe des Jahres gemerkt, dass ich nichts über Spanien und nichts über spanische Literatur weiß, ich also gar nicht mit meinem Pferd reden kann (es ist sehr belesen und klug). Ich habe also eine suhrkamp-Reihe gekauft, die mal im Zuge der Buchmessen-Gastland-Zeit veröffentlicht wurde und daraus allerdings bisher nur ein Buch gelesen: Abschied von Don Juan. Das war dafür tatsächlich relativ interessant und meinem Gefühl nach relativ spezifisch spanisch, weil sehr in der Zeit verhaftet und es viel um die Gesellschaft und Erwartungen ging. Das war gut!
Ansonsten wurde mir Mindset geliehen und ich habe es gelesen, aber es ist belanglos. Bei den Erzählungen Wär mein Klavier doch ein Pferd ist einerseits der Titel top, andererseits waren da auch wirklich einige gute Geschichten bei. Die niederländische Literatur (über die ich ebenfalls nicht viel weiß) scheint sich noch in vielen Punkten mit der eigenen Kolonialgeschichte auseinanderzusetzen, das hatte ich nicht erwartet (weil ich nichts erwartet hatte), es hat mich dann allerdings auch nicht überrascht. Dann hat mir eine Freundin den Besuch einer Caroline-Wahl-Lesung geschenkt und ich habe dann doch mal das Buch vorher gelesen und auf der Lesung noch nicht den zweiten Teil, dann aber doch direkt den zweiten Teil. Beides sind wirklich gute Bücher, der zweite Teil gefällt mir ein bisschen besser. Dafür habe ich dann auch noch ein sehr schlechtes Buch gelesen: Look What She Made Us Do: Über Taylor Swift. Das ist wirklich schlecht. Es ist so schlecht, dass ich eine Rezension geschrieben habe. Es ist vor allem verwirrend-schlecht. Dann begann noch eine Lesezeit, in der ich Bücher las, die ich mit einem Büchergutschein gekauft habe bzw. versucht habe, damit zu kaufen. Das hat sehr oft nicht geklappt und ich habe trotzdem immer Bücher gekauft. Davon ist Connemara ein schlechtes Buch, Leonard und Paul niedlich, aber nicht weltbewegend und Blue Sisters mein zweites absolutes Jahreshighlight. Das ist ein sehr gutes Buch. Es ist auch besser als Cleopatra and Frankstein, welches ich aber ebenfalls gut fand. In Whale Fall bin ich erst nicht reingekommen, aber als ich mir ein bisschen Zeit gegeben habe, fand ich es dann ebenfalls sehr gut.
Neue Bücher
× – nicht gelesen, ✓ – gelesen, ~ – angefangen
× Jordahl, Anneli – Die Töchter des Bärenjägers (gekauft, gebraucht)
Im Juli sind zwei große Sachen passiert: Ich bin das erste Mal draußen geritten (geführt, danke Dario!) und ich bin das erste Mal frei auf dem Platz geritten. Beim Ausreiten war ich irgendwie richtig nervös, dabei kennt die Pferdedame ja draußen und wir sind natürlich eine entspannte Runde gegangen und hatten noch ein Begleitpferd mit. Es ist logischerweise auch gar nichts passiert. Beim zweiten Mal sind wir auch ein Stück getrabt (dafür vor allem danke Dario!). Beim Reiten auf dem Platz auch nicht, auch wenn unsere Lenkung noch nicht ganz eingependelt war.
Außerdem hatten wir auch noch ein Fotoshooting und ich habe 20 sehr schöne Bilder von Oli, Luzie, Dario und mir bekommen, die mich ehrlicherweise sehr erfreuen, obwohl ich Fotoshootings nicht gerne mache und auch häufig eher sinnlos finde.
August
Im August habe ich angefangen mit Gebiss zu reiten (vorher bin ich mit dem Kappzaum geritten) und ich habe mir bei vielen Reitsachen notiert, dass es etwas schreckhaft und unkoordiniert war (was sicherlich beides zu großen Teilen an mir lag), insgesamt aber gut war. Es ist wirklich interessant zu fühlen, wie schwierig es für ein junges Pferd, das das Reitergewicht noch nicht ganz gewöhnt ist, geradeaus zu laufen. Also das bin ja ich mit meinem Gewicht, die da die Balance durcheinander wirft. Ich finde, dieses Gefühl sollte man nie vergessen.
September
Im September bin ich ein „Problem“ angegangen, über das ich vorher einfach auch nicht geredet habe. Ich bin einfach bis dahin noch nicht sehr viel ausgeritten, weil wir beim Spazierengehen an einigen Stellen einfach Probleme hatten: Oli bleibt stehen und bewegt sich nicht oder springt dann um mich rum und es ist dann einfach sehr anstrengend und ich wusste nicht, wie das ist, wenn ich draufsitze. Es passiert aber leider nur auf einem sehr großen Weg, den ich eigentlich nicht umgehen kann. Und dann habe ich das alles immer etwas vor mir hergeschoben. Aber dann habe ich zwei Sachen gemacht: meiner Horsemanship-Trainerin geschrieben, dass sie kommen soll (was am Ende nie passiert ist…) und mich aktiv damit auseinandergesetzt, was ich tun kann. Ich habe dann beschlossen, dass wir jetzt gesattelt den „schwierigen Weg“ lang gehen und ich mich danach draufsetze, Dario mich aber noch führen soll. Mit Sattel geht das Pferd allerdings (auch immer noch) in einen Arbeitsmodus und hat somit schlicht vergessen, dass sie auf dem Weg ein Problem hat. Das Reiten danach war auch kein Problem. Das haben wir zwei Tage später noch mal wiederholt, diesmal allerdings mit Begleitpferd und Dario hat mich nach dem Aufsteigen vom Führstrick abgemacht und ich bin das erste Mal frei mit meinem Pferd Schritt und Trab im Gelände geritten und ich habe mir richtig Mühe gegeben, nicht schon dabei vor Freude zu heulen, sondern erst danach. Im Unterricht haben wir auch viel an der Hand gearbeitet, weil es für sie sehr schwierig war, im Trab an den Zügel heranzutreten bzw. sie ist einfach gar nicht auf die Idee gekommen, dass der Kopf nicht im Himmel sein muss, was im Schritt allerdings schon super geklappt hat.
Oktober
Im Oktober habe ich weiter Spazierengehen geübt und am Ende hat hauptsächlich geholfen, dass ich meine Körpersprache angepasst habe und mich mit mir selbst geeinigt habe, welche Führposition ich haben will und deutlich gemacht, dass ich die auch behalten werde. Das haben wir jetzt echt gut im Griff. Und auch die ersten Ausritte ohne dass Dario überhaupt noch dabei war, haben wir sehr gut gemacht. Die ist und bleibt eine coole Socke, meine liebste kleine Olive. Im Unterricht weiter an der Hand gearbeitet und noch mal einen Sattlertermin gehabt. Da bin ich meinen Sattel und vier andere Sättel geritten, die alle nur minimal unterschiedlich waren, die aber so krasse Auswirkungen auf meinen Sitz und das Pferd hatten. Für jetzt habe ich meinen noch mal anpassen lassen, mal sehen, wie sich die Dame entwickelt und ob es im Frühjahr noch mal einen neuen gibt. Außerdem musste ich meine Trensentechnik überdenken: ich habe immer geübt, dass sie freiwillig das Gebiss ins Maul nimmt, weil ich das freundlicher finde. Wenn sie allerdings minimal abgelenkt ist oder ich ein bisschen gestresst bin, kann ich mein Pferd nicht mehr trensen, was bei so einem Sattlertermin nur begrenz souverän wirkt (war für mich sehr peinlich, ist aber hoffentlich gar nicht so schlimm aufgefallen…). Das haben wir dann auch noch mal geübt… Bisschen also wieder Grundlagentraining im Hause Olive.
November
Im November ist viel passiert: Die Spaziergänge klappen alle super. Ich habe meinen Sattel vom Sattler abholt und als ich das erste Mal auf dem Platz reite, passiert etwas, worauf ich nicht vorbereitet war: Ich habe eine Zügelverbindung im Trab – Stellung und Biegung. Ich habe ehrlicherweise auf dem Platz einen Heulkrampf vor Freude bekommen, weil ich null darauf vorbereitet war. Es ist natürlich, wie man im letzten Video sieht nicht durchgehend, aber das war ein krasser Schritt für uns beide. Außerdem war ich sehr sehr schön ausreiten und ich habe das erste Mal eine Galopphilfe gegeben und bin mit meinem Pferd galoppiert. Das haben wir im Gelände gemacht, einfach wegen Platz geradeaus und wie man sieht, startet sie auch erstmal ganz schön durch, weil Balance mit Tempo leichter ist. Aber sie ist direkt wieder durchpariert, wenn ich es wollte und hat einfach gar keinen Unsinn gemacht. Die ist so toll. Und jetzt werden die Ausritte auch länger und ich komme an Orte, an denen ich so lange nicht mehr war. Es macht so viel Spaß. Aber Grundlagentraining: diesen Monat hat die Dame beschlossen, dass sie nicht mehr am Aufsteiger stehen bleiben kann und da mussten wir dann wieder viel üben (mehr so: oh es passiert was, was soll ich machen, ich mache was; nicht: steig nicht auf). Bleibt immer spannend. Und Dario hat Herbstfotos von uns gemacht, aber dafür waren wir eigentlich schon fast zu spät, aber egal.
Dezember
Der Dezember war ein ruhiger Monat. Beim Reiten haben wir uns schön mit Innen- und Außenstellung beschäftigt und haben die einzelnen Passagen verlängert, außerdem haben wir uns auch auf die Übergänge konzentriert. An der Hand haben wir auch gearbeitet und dazwischen war auch einfach viel nass und viel Weihnachten. Unser letzter Ausritt im Jahr 2024 hatte aber noch das schöne Highlight, dass ich vorne geritten bin und galoppiert bin (damit sie nicht lernt an anderen Pferden vorbeizuziehen, was sie vorher einmal gemacht hat, weil sie das Tempo brauchte). Und sie ist einfach so schön und lieb vorne galoppiert (wir reden hier von 20 Sekunden / einen Berg hoch) und danach wieder durchpariert und entspannt weitergegangen, dass es sich so normal angefühlt hat, dass ich fast vergessen habe, mich zu freuen. Dann habe ich mich aber doch sehr gefreut.
Ein krasses Jahr. Ich galoppiere jetzt mit meinem Pferd durch den Wald und manchmal sehen wir auf dem Platz schon richtig gut aus. Ich bin sehr stolz.
Ich finde allerdings interessanterweise, dass sie sich körperlich gar nicht krass verändert hat:
Das war letztes Jahr doller. Montag wird das Babypferd schon fünf, dann ist sie irgendwann gar kein Baby mehr. Sie ist und bleibt aber das beste aller Pferde, ein echtes Wunderpferd.
Das Jahr in Medien: Gelesene und neue Bücher: kommt.
Gehörte Bücher und Podcasts: Ich höre drei Fragezeichen und True Crime und sollte mein Leben überdenken. Ich habe Drinnies in der Elbphilharmonie gesehen. Ich war auch auf einer Lesung von Saša Stanišić. Und von Caroline Wahl. Ist das hier die richtige Kategorie?
Gesehene Serien und Filme: Ich mache da irgendwie keine Notizen mehr zu, bisschen traurig. Ich habe noch mal angefangen This is us zu schauen, aber damit bin ich (noch) nicht fertig. The Boys habe ich geguckt, das habe ich sehr genossen. Und Gen V, das fand ich aber schlechter. Ich gucke immer noch Grey’s Anatomy, aber nicht mehr so aktiv. Nobody wants this habe ich natürlich auch gesehen, das ist ein Generationsdings. Gerade läuft hier noch mal Brooklyn 99. Außerdem habe ich relativ viele James-Bond-Filme gesehen und Herr der Ringe, weil so schön. Ich bin außerdem youtube-Guckerin und nebenher arte-Doku-Laufelasserin. Und bestimmt vergesse ich was, so ist es im Leben.
Im Kino betrachtete Kinofilme: Deadpool & Wolverine The Zone of Interest
Im Theater betrachtete Theaterstücke: haha. Aber 2025 dann.
Besuchte Konzerte: The Smile Robbie Williams Max Raabe (nicht ganz absichtlich)
Das Jahr in anderen Dingen: Besuchte Länder: Ich war vier mal in Düsseldorf, was ich lange nicht mehr gemacht habe. Ich war in Marseille. Ich war auch in Österreich und in Ungarn und sonst vielleicht gar nicht mehr irgendwo.
Teuerste Anschaffung: Ein Sattel. Pferd > Auto > Sattel
Billigste Anschaffung: Endorphine.
Neues Technikzeugs: Ich glaube, ich brauche ein neues Handy.
Unwort des Jahres: Katze
Wort des Jahres: Katze
Prima Errungenschaften: Mein Pferd
Aufreger des Jahres: Unsere Katze
Nagellackfarbe des Jahres: Klarlack
Änderung des Jahres: Unsere Katze ist gestorben. Mein Pferd ist jetzt ein Reitpferd.
Insgesamt: Ein Jahr, in dem ich sehr oft sehr glücklich war und es dabei wusste. Ein wunderbares Jahr mit Dario. Ein Jahr, in dem ich neue Freunde gefunden habe und meine alten immer noch toll finde. Ein Jahr, in dem ich meine Familie sehr gerne mochte. Ein Jahr, in dem das Pferd so viel Spaß gemacht hat. Ein Jahr, in dem ich Fledermäuse angefasst habe, was so cool war. Ein Jahr, in dem ich meinen ersten Halbmarathon gelaufen bin. Ein Jahr, in dem ich gut auf mich aufgepasst habe, was mein Wohlbefinden anging. Ein fantastisches Jahr. Aber auch eben das Jahr, in dem unsere Katze gestorben ist, was ein Schmerz ist, den ich erwartet habe, der mich aber trotzdem sehr häufig einfach noch sehr trifft. Mein Herz ist gebrochen. Meine Püsch fehlt immer. Die Leere, weil sie nie wieder kommen wird, ist unaushaltbar. Aber da ist auch viel Liebe.