Ein Paar Armbänder mit 112 Perlen und rubinbesetzten Schlössern, ein Paar Ohrringe mit 14 Diamanten pro Stück1 – wer würde solchen kostbaren Schatz aus der Hand geben? In der Frühen Neuzeit war jedoch selbst der vertraglich abgesicherte Besitz solcher Juwelen nicht unanfechtbar. Dies bezeugen kürzlich in unsere digitale Edition aufgenommene Schriftstücke, die zwischen Mai und September 1703 zwischen Kaiserin Eleonora Magdalena, ihren Brüdern Johann Wilhelm und Karl Philipp von Pfalz-Neuburg sowie Kurfürst Friedrich III. von Brandenburg ausgetauscht wurden. Wie war es möglich dem festgeschriebenen Wort entgegenzuwirken?
John James von Hamilton: „trewer diener“ oder „unverantworthliche intriguen“?
Frühneuzeitliche Fürsten und Fürstinnen waren in ihrem Alltag und ihrer Herrschaftspraxis ständig auf die Arbeit einer großen Zahl von Personen angewiesen, von den untersten Hofbediensteten wie etwa Türstehern oder Wäscherinnen bis hin zu den höchsten Amtsträgern. John James von Hamilton: „trewer diener“ oder „unverantworthliche intriguen“? weiterlesen
Du sollst mir ein Bild machen. Hochzeitsbilder anno 1676
Im September 1676 wechselte Herzog Philipp Wilhelm von Pfalz-Neuburg einige Briefe mit seinem Düsseldorfer Kammermaler Johann Georg Walter. Zwar wurde über die Eheschließung seiner ältesten Tochter Eleonora Magdalena mit Kaiser Leopold I. zu dieser Zeit noch hinter den Kulissen verhandelt. Aber der weitsichtige Herzog setzte schon erste Schritte im Zusammenhang mit der Hochzeitvorbereitung, zu der auch diese Schreiben zählten.
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News aus der digitalen Werkstatt: Neue Anwendungen in der Edition der Kaiserinnenbriefe
Die digitale Edition der Briefe im Korrespondenznetzwerk von Eleonora Magdalena von Pfalz-Neuburg ist seit Juni 2024 online verfügbar. Seither wurde sie aber durch zahlreiche technische Tools bereichert, von denen wir in diesem Beitrag für alle NutzerInnen und Interessierte die wichtigsten präsentieren möchten. Wie lässt sich eine Masse an Schriftstücken in einer digitalen Edition übersichtlich gestalten? Wie können Metadaten miteinander verknüpft werden und welches Potenzial birgt TEI für die digitale Rekonstruktion von verlorenen historischen Daten?
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Das Erdbeben
In vielen Blogeinträgen haben wir an dieser Stelle schon Ansichten einer Kaiserin und Themen dargestellt, die sich aus den Briefen von Eleonora Magdalena von Pfalz-Neuburg herauslesen lassen. Zum Themenspektrum ihrer Briefe gehörten dabei auch immer wieder aktuelle Ereignisse, über die sie Neues berichten konnte oder die sie ihren Korrespondenten mitteilte.
Die Muttergottes von Pötsch (Máriapócs) und die Schlacht von Zenta II
(Beitrag von Ines Peper und Anna Spitzbart) Bereits ein früherer Blogbeitrag https://kaiserin.hypotheses.org/2655 war dem Gnadenbild von Pötsch (Máriapócs) in Ungarn gewidmet, das der Legende nach mehrfach weinte und zahlreiche Wunder wirkte.
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Ein Fürst zwischen Schlachtfeld und Hochzeitsfeier
Die persönliche Teilnahme eines Fürsten am Feldzug war in der Frühen Neuzeit eine zwiespältige Angelegenheit: entsprach es einerseits dem Bild des Fürsten, im Krieg nach Ruhm und Ehre zu streben, so hatte er andererseits auch der Verantwortung für die Familie, die Dynastie, gerecht zu werden. Dazu zählte auch die Sicherung der Nachfolge – und dazu musste der Fürst verheiratet und zu Hause sein. Dieser Zwiespalt lässt sich auch in den Briefen von Kaiserin Eleonora Magdalena erkennen, wenn sie in verschiedenen Fällen darüber reflektiert, ob es ratsam sei, ihre Brüder ins Feld zu schicken. Welche Faktoren spielten bei ihren Überlegungen eine Rolle?
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Unser Projekt “Familiensache” läuft nun bereits seit über drei Jahren, und damit neigt sich der Förderzeitraum seinem Ende entgegen. Aber es geht weiter:
Wundertätige Marienbilder des Hauses Pfalz-Neuburg
Die katholischen Landschaften Europas waren um 1700 geradezu übersät von Marienheiligtümern, zu denen Menschen aller Stände pilgerten, um dort die Gottesmutter um Hilfe in ihren Anliegen zu bitten oder ihr für bereits erhörte Gebete zu danken. Zahllose Votivgaben und -bilder zeugten an diesen Orten von Heilungen, Rettungen, abgewendeten Unwettern, glücklichen Geburten und gesund beendeten Reisen, die der Fürbitte Marias zugeschrieben wurden. Um die Gründung dieser Wallfahrten und die Herkunft der in ihnen verwahrten Marienbilder rankten sich alte und neue Wundererzählungen.
Die pfalz-neuburgische Herkunftsfamilie Kaiserin Eleonore Magdalena beteiligte sich wie andere katholischen Herrscherfamilien intensiv an dem blühenden Wallfahrtswesen ihrer Zeit. Dies stellte nicht zuletzt auch einen wichtigen Teil ihrer religiösen Herrschaftsrepräsentation dar. So brachte die erste Frau von Eleonore Magdalenas Vater, die polnische Prinzessin Anna Katharina Konstanze Wasa (1619–1651), bei ihrer Ankunft in Neuburg im Jahr 1642 eine Kopie der Ikone von Czenstochau (poln. Częstochowa) mit. Wie vielen anderen Kopien von Gnadenbildern wurde auch dieser ähnliche Wunderträchtigkeit wie dem Original zugeschrieben; sie stellte somit ebenfalls ein prestigeträchtiges und kostbares Kultobjekt dar. Herzogin Anna Katharina brachte ihre Verbundenheit mit der heimatlichen Kultstätte auch dadurch zum Ausdruck, dass sie ihre ganze Familie der Madonna von Czenstochau weihte. Lange nach ihrem Tod erhielt das Bild 1695 einen eigenen Altar in der Fürstenloge der Neuburger Hofkirche.[1] Auch einer Neuburger Kopie des aus Polen mitgebrachten Bildes wurden Wunder nachgesagt: In der Kahlhofkapelle vor den Toren Neuburgs entstand um diese Kopie der Kopie ebenfalls eine florierende Wallfahrt.[2]
1676 wurde über Marienerscheinungen in einem Wald nahe der pfalzneuburgischen Sommerresidenz in Benrath (heute ein Stadtteil von Düsseldorf) berichtet. Herzog Philipp Wilhelm von Pfalz-Neuburg und seine zweite Frau Elisabeth Amalia von Hessen-Darmstadt stifteten daraufhin eine Kapelle, deren Architektur ebenso wie das darin verehrte Marienbild jene der Schwarzen Madonna in Einsiedeln in der Schweiz nachbildete.[3] Diese hatten die Eltern der Kaiserin einige Zeit zuvor besucht, wie aus einem Brief hervorgeht, in dem die Kaiserin ihrem Vater dafür dankte, dass er dort auch für sie gebetet hatte.[4] Das Herzogspaar brachte damit nicht nur seine persönliche Frömmigkeit zum Ausdruck, sondern setzte gleichzeitig eine politisch relevante Maßnahme zur Rekatholisierung der Region. Eleonore Magdalena lebte zu Beginn dieser Vorgänge noch am elterlichen Hof, bevor sie im Dezember 1676 Kaiser Leopold I. heiratete und Anfang 1677 nach Wien kam.
Auf der im Titelbild abgebildeten Votivtafel in der Pfarrkirche Bittenbrunn sind die Eltern und Geschwister der Kaiserin bei einer Wallfahrt zu dem dortigen Gnadenbild dargestellt, die sie 1679 anlässilich des Regierungsantritts des ältesten Prinzen Johann Wilhelm in den Herzogtümer Jülich und Berg unternahmen. Eleonore Magdalena war zu diesem Zeitpunkt bereits in Wien. Das Kaiserpaar suchte aber 10 Jahre später bei einem Besuch ebenfalls diese Hauswallfahrt der Pfalz-Neuburger auf, die Eleonore Magdalena auch aus ihrer Kindheit gut bekannt war.[5]
Auch in ihrer Korrespondenz erwähnte die Kaiserin mehrfach Wallfahrten zu Marienheiligtümern, die sie gemeinsam mit Kaiser Leopold unternahm: So berichtete sie im März 1680, als der Kaiserhof sich auf der Flucht vor der Pest in Böhmen befand, von ihrer bevorstehenden Wallfahrt zum wichtigsten Marienheiligtum Böhmens, Svatá Hora („Heiliger Berg“) bei Příbram. Diese Pilgerreise war dem Ziel gewidmet, ein Ende der Seuche zu erbitten.[6] 1688 versprach sie, in Mariazell für ihre Eltern zu beten.[7] Dem von ihr geförderten Gnadenbild Maria Pötsch im Stephansdom wurde bereits ein eigener Blogbeitrag gewidmet. Die langersehnte Schwangerschaft und Geburt eines Thronfolgers wurde 1716 allgemein der Muttergottes von Mariazell zugeschrieben, und auch die Kaiserin äußerte diese Überzeugung.[8]
Als sich im Oktober 1680 in der Peterskirche in Neuburg bei der Predigt des Kapuzinerpaters Marco d’Aviano in Gegenwart der herzoglichen Familie ein Wunder ereignete, fand auch dies Niederschlag in der Korrespondenz der Kaiserin mit ihrem Vater. Eine hölzerne Muttergottesfigur soll während des Gebets „Salve Regina“ an der Stelle „Deine barmherzigen Augen wende uns zu“ begonnen haben, ihre Augen zu bewegen. Nachdem sich das Wunder mehrfach wiederholt hatte, stiftete Herzog Philipp Wilhelm zu Ehren des Ereignisses das Chorstift St. Peter in Neuburg und ließ der Statue einen kostbaren Umhang aus dem Stoff des Hochzeitsgewands anfertigen, das er bei seiner ersten Hochzeit getragen hatte. Auch das Kaiserpaar nahm aus der Ferne Anteil an den Vorgängen: Die Kaiserin wünschte, sie könnte das Gnadenbild selbst besuchen,[9] und Kaiser Leopold I. stiftete ihm Krone und Szepter. Die Verehrung der prächtig ausgestatteten Figur durch Hof, Adel und Volk hielt das ganze 18. Jahrhundert an, bis das Stift 1803 aufgehoben und die Madonna 1853 zu den Englischen Fräulein in Neuburg transferiert wurde.[10]
[1] Kaps, Wolfgang: Anna Katharina Konstanze. (Stand Februar 2013) https://www.pfalzneuburg.de/wp-content/uploads/2010/03/AnnaKatharinaKonstanze.pdf , S. 21.
[2] Henker, Michael u.a. (Hg.): FürstenMacht & wahrer Glaube: Reformation und Gegenreformation: Das Beispiel Pfalz-Neuburg. Regensburg 2017, S. 388.
[3] Kapelle und Gnadenbild in Benrath waren Kopien jener der berühmten schwarzen Madonna von Einsiedeln in der Schweiz, die das Herzogspaar zuvor besucht hatte: Stefan Schweizer: Elisabeth Amalia von Pfalz-Neuburg Bauherrin, Stifterin, „Schwiegermutter Europas“. In: Ders., Björn Mismahl (Hg.): Frauen Geschichten. Weiblicher Adel auf Schloss Benrath vom 17. bis zum 19. Jahrhundert. Benrath 2019, S. 68–88, hier S. 82–85. Eine Abbildung der Marienstatue in Benrath findet sich hier https://www.pfarr-rad.de/ort/2/schwarze-muttergottes-in-st-caecilia
[4] Bayerisches Hauptstaatsarchiv München, Kasten blau 45_8, fol. 103r, 23.12.1677.
[5] Kaps, Wolfgang: Eleonore Magdalena (Theresia) von Pfalz-Neuburg (1655–1720). Dezember 2023 https://www.pfalzneuburg.de/wp-content/uploads/2010/03/EleonoreMagdalena1.pdf S. 24f. Von diesem Besuch des Kaiserpaars zeugt in der Pfarrkirche Bittenbrunn eine eigene Inschrift.
[6] Bayerisches Hauptstaatsarchiv München, Kasten blau 45_8, fol. 175r, ?.03.1680.
[7] Bayerisches Hauptstaatsarchiv München, Kasten blau 45_15, fol. 207r–208v, 27.06.1688.
[8] Bayerisches Hauptstaatsarchiv München, Kasten blau 45_11, fol. 16r–v, 03.09.1715.
[9] „Es ist mihr wohl ein herzlige freüdt zue vernemmen die großen gnaden, die der almechtige durch das wunderdehtige bilt zue Neüburg wirket. Ich hette wohl ein großen trost, wan ich einmahl selbiges besuechen könnte […].“ Bayerisches Hauptstaatsarchiv München, Kasten blau 45_8, fol. 263r–264v, 07.08.1681.
[10] Henker, FürstenMacht, S. 390f.
Die katholischen Landschaften Europas waren um 1700 geradezu übersät von Marienheiligtümern, zu denen Menschen aller Stände pilgerten, um dort die Gottesmutter um Hilfe in ihren Anliegen zu bitten oder ihr für bereits erhörte Gebete zu danken. Zahllose Votivgaben und -bilder zeugten an diesen Orten von Heilungen, Rettungen, abgewendeten Unwettern, glücklichen Geburten und gesund beendeten Reisen, die der Fürbitte Marias zugeschrieben wurden. Um die Gründung dieser Wallfahrten und die Herkunft der in ihnen verwahrten Marienbilder rankten sich alte und neue Wundererzählungen. Wundertätige Marienbilder des Hauses Pfalz-Neuburg weiterlesen
Eine alte Bekannte
Im Frühjahr 1686 hatte Kaiserin Eleonora Magdalena ein schwieriges Problem zu lösen: Die von ihr hochgeschätzte Obersthofmeisterin – und damit zugleich wichtigste Erzieherin – ihrer Kinder war verstorben. Nun galt es einen adäquaten Ersatz für diese wichtige Amtsträgerin zu finden, denn nur wenn sie die Kinder in sicheren Händen wusste, wollte und konnte die Kaiserin guten Gewissens ihren Gemahl auf die Jagd begleiten oder sonst längere Zeit abwesend sein. Bei ihren Überlegungen in dieser Frage stieß sie auf eine alte Bekannte ihres Vaters:
Wie Wien zu Zeiten vor dem Opernball „gerockt“ hat – Fasching am kaiserlichen Hof im 17. Jahrhundert
Maskenbälle, Schlittenfahrten, Hetzjagden, Ballett, Konzerte, Theateraufführungen und sonstige „Narretei“ – der typische Faschingsalltag in Wien zur Zeit des Großen Türkenkrieges wird in historischen Korrespondenzen lebendig. Durch die digitale Edition der Briefe der Kaiserin Eleonora Magdalena von Pfalz-Neuburg werden neue Inhalte zugänglich, die die von Belustigungen aber auch politischen Manövern geprägte Zeit des Faschings am Wiener Hof näherbringen. Wie Wien zu Zeiten vor dem Opernball „gerockt“ hat – Fasching am kaiserlichen Hof im 17. Jahrhundert weiterlesen
Die Muttergottes von Pötsch (Máriapócs) und die Schlacht von Zenta I
Das Vertrauen in die Gottesmutter und die Praxis, sie nicht zuletzt an ihren zahlreichen Wallfahrtsorten um Beistand in allen Lebenslagen zu bitten, war in der Zeit Kaiserin Eleonore Magdalenas fest in der katholischen Frömmigkeit verankert. Die Marienverehrung spielte zugleich eine große Rolle in der öffentlichen Selbstinszenierung katholischer Fürstinnen und Fürsten, die damit an die große Popularität der Gottesmutter und ihrer Kultstätten anknüpften. Die Muttergottes von Pötsch (Máriapócs) und die Schlacht von Zenta I weiterlesen
Fürstliche Finanzjongleure
Anfang Mai 1703 starb in Wien Samuel Oppenheimer[1], der kaiserliche Hoffaktor, nur wenige Tage, nachdem sich sein Finanzunternehmen für insolvent erklärt hatte. Die Ursache seiner Zahlungsunfähigkeit lag jedoch nicht in seinem Geschäftsgebaren. Entscheidend dafür war es vielmehr, dass die kaiserliche Kasse bei ihm Schulden in Höhe von etwa 5 Millionen Gulden angehäuft hatte[2]. Im Unterschied zu gewöhnlichen Sterblichen damals wie heute war der Ausfall seines wichtigsten Geldbeschaffers zwar ein Problem für Kaiser Leopold I., aber noch lange kein Grund, etwa die Schulden einfach zurückzuzahlen oder zumindest dafür zu bürgen und damit das Finanzimperium Oppenheimers zu retten.
Ein Maler für alle Fälle – Jan Frans Van Douven in den Briefen der Kaiserin
In Zeiten von Zoom und Tinder sind wir permanent gewohnt, Bilder von Anderen vor uns zu haben. Das Bedürfnis zu wissen, wie unser Gegenüber aussieht, teilen wir jedoch mit unseren Ahnen. Während heute Bilder nur einen Mausklick entfernt sind, waren die Arbeiten an Portraits[1] in der Frühen Neuzeit mit wesentlich mehr Arbeit verbunden. Sie sind regelmäßig Thema im Briefwechsel zwischen Eleonora Magdalena und Johann Wilhelm von der Pfalz, wenn es darum geht, Bilder der Familie malen zu lassen oder sich über das Aussehen potentieller Heiratskandidatinnen zu informieren. Besonders vertrauten die Pfalz-Neuburger auf den niederländischen Maler Jan Frans Van Douven[2], der sowohl im Dienst von Kurfürst Johann Wilhelm als auch später seines Nachfolgers, Karl Philipp, stand und das Wirken Johann Wilhelms als Kunstmäzen wesentlich prägte. Ein Maler für alle Fälle – Jan Frans Van Douven in den Briefen der Kaiserin weiterlesen
“vnd haben die kruken wekh geworfen“: Ein Wunderbericht aus der Feder der Kaiserin
Kaiserin Eleonore Magdalena erwähnte in ihrer Korrespondenz nicht allzu oft, aber doch einige Male mirakulöse Vorkommnisse. Dass sie an Wunder glaubte, war in der katholischen Kultur, in der sie aufgewachsen war und lebte, ganz selbstverständlich.
“vnd haben die kruken wekh geworfen“: Ein Wunderbericht aus der Feder der Kaiserin weiterlesen