Papers by Dieter Feierabend

Der Weg von der Idee, was ich in meiner Diplomarbeit schreiben möchte, bis zur Fertigstellung, is... more Der Weg von der Idee, was ich in meiner Diplomarbeit schreiben möchte, bis zur Fertigstellung, ist lang, mühsam, aber auch spannend und sehr lehrreich gewesen. In diesem Zeitraum haben mich viele Personen begleitet bei denen ich mich für ihre Unterstützung bedanken möchte. Einige von ihnen möchte ich hervorheben: Univ. Prof. Mag. Dr. Sylvia Kritzinger, für die Unterstützung während des Verfassens dieser Arbeit. Die Vorschläge und Bemerkungen für eine Verbesserung der Diplomarbeit haben mir sehr geholfen. Meine Familie, die mich finanziell, aber auch moralisch während meines Studiums unterstützt hat. Es ist auch im 21. Jahrhundert nicht selbstverständlich, dass ein "Arbeiterkind" mit Hauptschulabschluss die Möglichkeit hat, an der Universität zu studieren. Besonders in den Stunden, in denen ich an mir gezweifelt habe, wart ihr eine große Stütze. Meine Freunde, besonders Martin, Matthias, Angelika und Max, die für genügend Ablenkung von Arbeit und Lernen gesorgt haben, sowie immer ein offenes Ohr für meine Probleme hatten. Therese Kaiser, für hilfreiche Tipps und Tricks, sowie das Korrekturlesen dieser Arbeit.

Wien, Jänner 2010: Ein hoffnungsvoller-wenngleich gestresster und nervöser-Doktorand stellt das e... more Wien, Jänner 2010: Ein hoffnungsvoller-wenngleich gestresster und nervöser-Doktorand stellt das erste Exposé für sein Dissertationsvorhaben vor. Titel: "Die Rolle der Wahlbeteiligung in Wahlen zum Europäischen Parlament". Wie man wahrscheinlich anhand des Titels erahnen kann, handelte es sich um kein wirklich brauchbares Konzept, weshalb die Diskussion nach der Präsentation eher lang und schmerzhaft war, sowie erstmals der Gedanke aufkeimte, die Idee einer Dissertation zu verwerfen. Es sollte nicht das letzte Mal gewesen sein. In den darauffolgenden viereinhalb Jahren haben sich nicht nur Thema und Forschungsfrage oftmals geändert (Highlight: "Welchen Einfluss hat die Wahlbeteiligung auf den Stimmenanteil von Regierungs-bzw. Sozialdemokratischen Parteien?"), sondern auch das persönliche Umfeld sowie ich selbst. Das Erstellen einer Dissertation gleicht einem Marathonlauf, bei dem man nie weiß, an welcher Stelle man gerade ist. Von der Idee bis zur Defensio sind viele kleine Schritte zu absolvieren und nicht selten zwingen einen Rückschläge dazu, bestimmte Wege mehrmals zu gehen. Diese Wege muss man zwar selbstständig gehen 1 , jedoch nicht alleine. Ich möchte die Gelegenheit nutzen und mich bei einigen Personen bedanken, ohne deren Unterstützung diese Arbeit nicht zustande gekommen wäre. Da ich nicht die Möglichkeit habe, mich bei allen zu Bedanken und bestimmt jemanden vergesse, möchte ich an dieser Stelle allen Personen, die ich in den folgenden Absätzen nicht erwähne meinen herzlichen Dank aussprechen. Ganz besonders möchte ich mich bei meiner Doktormutter, Frau Univ. Prof. Mag. Dr. Sylvia Kritzinger bedanken, die mir stets geduldig und mit großem Fachwissen zur Seite stand, viel Zeit für das Gelingen meiner Dissertation opferte und nicht zuletzt durch persönliche Gespräche in Momenten in denen Ideen-und Hoffnungslosigkeit vorherrschten dafür sorgte, dass dieses Unterfangen doch noch ein glückliches Ende fand.

Die Wahl zum Europäischen Parlament 2009
Das europaische Parlament ist die einzige direkt gewahlte Institution auf europaischer Ebene. Ein... more Das europaische Parlament ist die einzige direkt gewahlte Institution auf europaischer Ebene. Eine essentielle Frage hierbei ist, ob die Wahlen zum Europaischen Parlament aus einer nationalen oder europaischen Perspektive zu sehen sind. Ein wesentliches Modell fur diese Frage ist das second-order Modell, dass von einer Dominanz der nationalen Ebene ausgeht. Andere Ansatze sehen einen Einfluss der europaischen Ebene. Diese Arbeit untersucht ob und welche Einflussfaktoren auf europaischer Ebene vorhanden sind. Hierbei werden drei mogliche Faktoren evaluiert: die generelle Einstellung zur europaischen Integration, die Einstellung zur europaischen Integration in Politikfeldern und die Einstellung zur Integration in konkreten Politikfragen. Weiters wird untersucht, ob eine neue Klassifikation von WahlerInnen (Einteilung in Stamm- und WechselwahlerInnen) eine bessere Erklarung des Wahlverhaltens liefert, als die Unterscheidung in WahlerInnen und NichtwahlerInnen.

Der Einfluss von politischen Themen (Policies) auf die Wahlbeteiligung
Die Beteiligung an Wahlen und warum manche Personen nicht partizipieren ist ein elementarer Besta... more Die Beteiligung an Wahlen und warum manche Personen nicht partizipieren ist ein elementarer Bestandteil von Konzepten der Demokratie- und der Wahlforschung. Nach Rational Choice Modellen von u.a. Downs (1957) lasst sich die Beteiligung an Wahlen anhand von themenbasierten Faktoren (Alienation und Indifference) erklaren. Jedoch weisen diese Konzepte empirische Schwachen auf, da sie meist nur eine geringe oder gar keine Aussagekraft aufweisen. Diese Arbeit untersucht daher, unter welchen Bedingungen Policies die Entscheidung, ob an einer Wahl partizipiert wird oder nicht, beeinflussen. Die grundlegende Annahme dieser Arbeit ist, dass sich Akteurinnen „rational“ (im Sinne von Rational Choice) verhalten konnen, dies jedoch nur auf einen geringen Teil zutrifft. Diese Arbeit verwendet – basierend auf Konzepten der politischen Psychologie – sogenannte „memory-based-processing-models“, die das individuelle Verhalten als Zusammenspiel von personlichen Ressourcen (politische Versiertheit, pol...

Ancient Legal Codes As Basis for Artificial Intelligence Regulations in the 21st Century
Computer Science Educator: Courses, 2020
Three ancient legal codes are discussed in light of the currently ongoing introduction of Artific... more Three ancient legal codes are discussed in light of the currently ongoing introduction of Artificial Intelligence (AI), robotics and big data insights into our contemporary society. To an extent as never before, computers are supporting human input, decision making and provision of data. AI, algorithms, robotics and big data are used to derive inferences for monitoring large-scale trends, detecting and measuring individual risks and chances based on data-driven estimations. Through machine learning algorithms and unprecedented data storage and computational power, AI technologies have most advanced abilities to gain and process information as decision making aids. Yet the currently ongoing digitalization disruption imposes ethical challenges and demands for regulatory consensus and legal action. When trying to find right, just and fair solutions in the introduction of novel technologies in society, the ancient legal codes of the Athenian city state, Roman law and the Code Napoléon m...

SSRN Electronic Journal, 2019
To an extent as never before in the history of medicine, computers are supporting human input, de... more To an extent as never before in the history of medicine, computers are supporting human input, decision making and provision of data. In today' s healthcare sector and medical profession, AI, algorithms, robotics and big data are used to derive inferences for monitoring large-scale medical trends, detecting and measuring individual risks and chances based on data-driven estimations. A knowledge-intensive industry like the healthcare profession highly depends on data and analytics to improve therapies and practices. In recent years, there has been tremendous growth in the range of medical information collected, including clinical, genetic, behavioral and environmental data. Every day, healthcare professionals, biomedical researchers and patients produce vast amounts of data from an array of devices. These include electronic health records (EHRs), genome sequencing machines, high-resolution medical imaging, smartphone applications and ubiquitous sensing, as well as Internet of Things (IoT) devices that monitor patient health (OECD 2015). Through machine learning algorithms and unprecedented data storage and computational power, AI technologies have most advanced abilities to gain information, process it *The following article is based on a study initiated and curated by Dr. Dieter Feierabend at NEOS Lab and executed by Julia M. Puaschunder during Summer and Fall of 2019. Funding of the European Liberal Forum at the European Parliament is most gratefully acknowledged.
Die Wahl zum Europäischen Parlament 2009
Attitude and Behavior Changes Through (e-)Participation in Citizen Panels on Climate Targets
Evaluating e-Participation, 2016
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